Aber gut, ich schaue auch erst seit 3-4 Jahren Football und bin sicherlich ein Laie. Vielleicht liege ich also komplett falsch. Wahrscheinlich habe ich auch Chris Grier einfach noch nicht lange genug miterlebt, um alle seine Entscheidungen so überkritisch zu sehen wie andere hier.
Miami Dolphins Offseason 2025
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Miami Dolphins -
6. Januar 2025 um 15:21 -
Geschlossen
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Ich finde es immer schwer/unfair, diese Draft-Leistungen sofort nach der Draft zu bewerten. In einem der Jahres-Magazine wird immer die Draft vor zehn Jahren analysiert. Es ist interessiert, wie viele alleine von den First-Roundern nicht zu Top-Spieler werden. Oder andersrum, dass ein Purdy sich von Mr. Irrelevant zu einem Top-QB entwickelt. Die Draft ist zwar keine reine Lotterie, aber schon etwas wie Toto: Am Ende gehört auch Glück dazu, die richtigen Picks zu treffen.
Es ist für die Fans & Medien ein netter Zeitvertreib. Okay. Aber ehe man einen GM ernsthaft für seine Draft an die Wand stellt, sollte man erstmal ein Jahr abwarten.
Und wer weiß, was die Dolphins vorhaben? Den 4th-rounder für einen 2026-pick zu nutzen, sieht zumindest nicht danach aus, dass man sich im allerletzten Jahr der Win-Now-Phase sieht. Vielleicht lesen wir im Gegenteil schon bald den Begriff 'Tank for Archie'.
...und dass Mike diesmal nicht die Flores-Petze spielt, hat Ramsey ja bereits gepostet:
Ramsey posted a cryptic tweet that said he was ready to get away from people who are "okay with mediocre."...


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https://www.si.com/nfl/dolphins/n…om-01jsyrpbbzet
Finde ich, unabhängig vom Ranking, nachvollziehbar. Sich komplett aus Runde 3 und 4 zu verabschieden in einem Draft der von den meisten Experten als "tiefer" Draft gesehen wurde ist für mich, gerade im Angesicht unserer Personalsituation, ein Fehler.
Es hat auch glaube ich niemand in Runde 2 vor dem Fernseher gesessen und nicht glauben können das Savaiinaea noch zu haben ist. Nichts gegen den Spieler, aber man hätte imho auch ohne den Uptrade einen guten Spieler in Runde zwei draften können. Und ich gebe auch gerne zu, das Grier in dieser Beziehung einfach null Kredit bei mir hat. Man muss sich nur seine letzten (signifikanten) Uptrades ansehen und weiss warum.
Ich würde dem diesjährigen Draft ein D geben, natürlich verbunden mit der Hoffnung, das ich komplett falsch liege und Savaiinaea der World Beater ist, der er sein müsste um den Uptrade zu rechtfertigen.
Naja, so ist das halt wenn man vorwiegend dicke Typen für die Lines drafted und keine shiny Skill Player da stehen. Das ist halt unsexy as it gets, aber war halt dringend notwendig.
Insofern jucken die Grades nicht. To whom it may concern: meine Note wäre ein C-.
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Jaguars haben Emanuel Ogbah verpflichtet, 1 Jahr für 5 Mio. Das sollte für uns die Tür öffnen, um 2026 einen 4th round comp pick für Javon Holland zu bekommen, falls die Jags die Verpflichtung vor Montag um 22 Uhr unserer Zeit abschließen (das ist die Deadline für alle Deals, um noch in die comp pick Formel zu zählen).
Der Vertrag ging gestern noch durch.
Mal schauen, ob wir tatsächlich noch den zusätzlichen 4th rounder bekommen.
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Naja, so ist das halt wenn man vorwiegend dicke Typen für die Lines drafted und keine shiny Skill Player da stehen. Das ist halt unsexy as it gets, aber war halt dringend notwendig.
Also ist jetzt bissl off topic, aber unseren Vaiana-Maui-Look-a-Like, finde ich schon sehr sexy....

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Ian Rapoport (@rapsheet.bsky.social)The Vikings have given Pro Bowl LB Andrew Van Ginkel a 1-year, $23M extension with $22.4M guaranteed to keep him in Minnesota in a deal done by agent Drew and…bsky.app

Man hat den mal für kleines Geld für ein Jahr verlängert und dann ziehen lassen. Tja...
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Pick #179 OVR:
Ollie Gordon, RB, Oklahoma State
6'1", 226 lbs
Fakten:
+ jung: 21 Jahre, 3 Jahre College, true Junior (1 Jahr Backup, dann 2 Jahre Starter).
+ ball security: keine Fumbles in über 600 touches am College.
+ 2023 der vermutlich beste RB am College: Meiste rush yds, meiste scrimmage yds, Doak Walker Award (best RB), 1st team All-American, Big 12 Offensive Player of the Year, Platz 7 im Heisman voting (bester RB).
- 2024 deutlich schwächere Stats.
- kein guter deep speed (4.61 auf 40).
- im Juli 2024 vorübergehend festgenommen wegen des Verdachts auf Fahren unter Alkoholeinfluss.Game Tape:
+ kraftvoller Laufstil, bricht regelmäßig Armtackles. Rennt immer wieder über kleinere DBs hinweg.
+ prototypische Size für einen old-school RB.
+ hat am College nachgewiesen, dass er eine hohe Workload schultern kann (285-1732, 21 TD in 2023).
+ gut (aber nicht überragend) in Pass Protection. Top 5 in dieser RB Draftclass.
+/- welche Version bekommen wir von ihm? 2023 (bester RB am College) oder 2024 (durchschnittlicher College RB)??? Lag der Leistungsabfall 2024 an ihm oder an den schlechten Umständen bei den Cowboys (schlechte OL, katastrophales QB play)?
+/- solide Vision, wenn das Play vernünftig geblockt ist. Ist aber kein RB, der dir yards aus dem Nichts kreiert.
+/- am College wenig als Receiver aus dem Backfield genutzt (in 3 Jahren nur 80 catches sind wenig aussagekräftig). Dies dürfte aber vermutlich weniger an seinen Skills sondern eher an seiner Rolle innerhalb der Oklahoma State Offense gelegen haben.
- mangelnder deep-speed.
- bestenfalls durchschnittliche COD und Agilität.
- aufrechter Laufstil gibt Tacklern ein großes Target, kann zu Verletzungen führen.Rolle und NFL Comp:
In der NFL und speziell in Miami sehe ich Gordon nicht als every-down "bellcow" RB, sondern als Power Rusher in einem RB Duo/Trio. Wir haben mit Achane einen deutlich undersized RB, der rein vom Speed lebt und auch gut als Receiving Back eingesetzt werden kann. Mit Jaylen Wright haben wir noch einen relativ kompletten RB in der Hinterhand, der aber im Zweifel auch eher Speedster als Power Runner ist. Gordon bringt nun die Power für inside runs mit, die unseren anderen RBs fehlt. In einer limitierten Rolle als Power Runner und short yardage Back sollte er in Miami früh Snaps bekommen. Sollte sich einer der anderen RB (Achane/Wright) mal verletzen, wäre dies für Gordon die Chance, zu zeigen dass er mehr als dieser rollenspezifische RB sein kann. Durch seinen aufrechten Laufstil und seine Statur erinnert er mich an den ehemaligen Dallas Cowboys RB DeMarco Murray.Scheme Fit:
Grundsätzlich sehe ich Gordon eher als Fit für eine Gap/Power Offense und in unser Wide Zone Scheme passt er eigentlich gar nicht so gut rein. Wir haben aber mit Achane und Wright bereits 2 klassische outside zone runner, von daher gehe ich davon aus, dass man ganz bewusst noch jemanden gesucht habe, der eine zusätzliche Power Dimension in unsere Offense bringen kann. Die gesamte Herangehensweise dieser Offseason spricht dafür, dass wir nicht mehr ganz so extrem outside zone heavy sein wollen, sondern zumindest auch mal Power/Counter/Duo als change-of-pace einstreuen wollen. Und da kommt dann Gordon ins Spiel.Impact:
Als Rookie dürfte Gordon in erster Linie gegen FA-Neuzugang Alexander Mattison um die Rolle des Power Backs für short yardage Situationen kämpfen. Sollte er sich dort durchsetzen, sehe ich ihn (je nach schematischer Ausrichtung der Offense) mittelfristig als #2 oder #3 RB. Viel wird davon abhängen, welche Version von Gordon wir in Miami bekommen: Ist er der dominante Runner von 2023, haben wir einen totalen Steal gelandet und er könnte auch in Richtung Starter aufsteigen (dann vermutlich mit Achane als klarem Receiving Back). Haben wir die Version von 2024 erwischt, könnte er Probleme bekommen, sich langfristig auf dem 53er Roster zu halten.Need:
Auf RB waren wir eigentlich 2-deep gut besetzt, aber der Typ Power Runner hat unserer Offense seit Jahren deutlich gefehlt und Alexander Mattison ist vermutlich keine langfristige Lösung. Need sehe ich, aber es war sicher nicht das gravierenste Need.Value:
Auf einem "consensus board" habe ich Gordon an #158 gefunden. In den meisten Mocks ging er aufgrund seiner schwächeren 2024er Saison im Bereich der 5./6. Runde, hier im Mock habe ich ihn sogar noch in Runde 7 bekommen. Wäre er letztes Jahr im Draft gewesen (also ohne die schwache letzte Saison), wäre er vermutlich ein 2nd round pick gewesen. Wir haben ihn in Runde 6 bekommen, finde ich solides Value.Was wäre mein Pick an der Stelle gewesen?
2 Picks später ging QB Kyle McCord vom Board, der bei mir QB 5 war mit einem 4th round grade. Er wäre mein Pick gewesen (dafür hätte ich dann in Runde 7 nicht Quinn Ewers gepickt, dazu die Tage mehr). Wenn es ein RB hätte sein müssen, hätte ich Damien Martinez (ging in R7) noch vor Gordon gerankt.Wie finde ich den Pick?
Ich mag den Pick sehr und habe ihn während der Draft-Livecoverage mit einem lecker Cocktail gefeiert (Mojito, sollte ja Miami-typisch sein). Auf meinem Board waren noch ein paar wenige Spieler (u.a. die oben genannten McCord und Martinez) vor ihm, aber ich verstehe den Appeal den Gordon als neues Power Element in unsere Offense bringen kann. Guter Pick mit dem Potenzial, vielleicht ein echter Steal zu werden, falls wir die 2023er Version von Gordon bekommen. -
#231 OVR Pick
Quinn Ewers, QB, Texas
6'2", 214 lbs
Fakten:
+ ehemaliger top Highschool Recruit (#1 National auf allen gängigen Recruiting Boards).
+ 3 Jahre Erfahrung als Starter auf hohem Niveau.
+/- kommt gebürtig aus Texas, hatte zuerst zu Ohio State commited, transferierte dann aber zu den Longhorns.
+/- Redshirt Junior, 22 Jahre alt (also weder besonders alt noch besonders jung).
- immer mal wieder mit kleineren Verletzungen: In den letzten 3 Jahren hat er immer mindestens 2 Spiele verletzungsbedingt verpasst.
- letzte Saison mit 12 INTs in 14 Spielen. Das ist gar nicht mal so wenig.Game Tape:
+ guter und zügiger Release
+ schnelle Entscheidungen bei RPO, nicht immer konstant richtige Entscheidungen, aber meist richtig.
+ kann verschiedene Arten von Würfen/Releases nutzen, ohne dass die Genauigkeit darunter leidet (z.B. sidearm release um einen Verteidiger herum).
+ kann das Tempo der Würfe gut variieren (negatives Beispiel: Chad Henne hat dem RB kurze Screen Pässe mit 800 km/h an den Helm geballert und sich dann gewundert, warum er ihn nicht fängt).
+ gute Armstärke, kann die große Mehrheit aller NFL Würfe machen. Vielleicht kein "Rocket Arm", aber gut (bei der reinen Armstärke sollte er Tua überlegen sein).
+ gutes Ballhandling bei Fakes und PA.
+/- als Runner geht keine große Gefahr von ihm aus, trotzdem beweglich genug um effektiv bei Bootlegs/Rollouts zu sein.
+/- hat er ein Dolphins-ähniches RPO-heavy Scheme effektiv umgesetzt, oder ist er vielleicht ein Produkt dieses Systems???
- an schlechten Tagen kann er fürchterlich ungenau sein. Ich erinnere mich daran, dass ich letztes Jahr die beiden Texas WR (Mitchell & Worthy) gescoutet habe und ständig dachte "oh, wenn die doch bloß einen genaueren QB hätten...".
- teilweise fürchterliche Pocket Presence ("Tannehill-esque"). Droppt teilweise viel zu tief zurück, was die Winkel der OTs komplett zerstört. Rennt immer wieder in den pressure rein, anstatt ihm auszuweichen.
- Panik-Fehler unter Druck (gemeint ist nicht "mentaler Druck", sondern Druck durch Passrush).
- die Longhorns Offense hat selten von ihm gefordert, full-field reads zu machen. Die Mehrheit der Würfe waren RPOs oder half-field (entweder/oder) reads.
- zu oft legt er sich bereits pre-snap auf seinen WR fest und ignoriert dann mögliche post-snap Rotation, was zu incompletions und INTs führt. Im reinen drop-back Passing sieht er selten wirklich gut aus (Dolphins nutzen allerdings auch am wenigsten reines drop-back Passing von allen 32 NFL Teams).Rolle und NFL Comp:
Bei Ewers habe ich die Befürchtung, dass er in die Kategorie "guter College QB, der aber nie ein guter NFL QB wird" fällt. Er hat einfach trotz 3 Jahren Starter-Erfahrung immer noch sehr viele Bereiche, in denen er sich deutlich verbessern muss. Ich möchte nicht komplett ausschließen, dass ihm das gelingt, aber ich bin eher skeptisch. Mit ein wenig Dolphins-Brille auf sehe ich eine etwas talentiertere Version von Skylar Thompson (mit besserem Arm und deutlich mehr medialem Hype). Im besten Fall kann er vielleicht in 1-2 Jahren ein kostengünstiger Backup für Tua werden, aber wenn es blöd läuft, sehen wir ihn in 3 Jahren in der UFL...Scheme Fit:
Wenn Ewers in der NFL irgendwo erfolgreich sein kann, dann in einem Scheme wie unserem. Es gibt tatsächlich sehr viele Parallelen zwischen der Dolphins Offense und dem, was die Longhorns unter Steve Sarkisian spielen. Die Longhorns spielen sozusagen die College-Version unseres Schemes. Perfekter Scheme Fit.Impact:
Als Rookie sollten wir alle froh sein, wenn wir Ewers möglichst gar nicht auf dem Feld sehen. Für ihn dürfte es zunächst darum gehen, sich auf das 53er Roster zu spielen und die Rolle als #3 zu sichern. Mittelfristig könnte er es schaffen, in 1 oder 2 Jahren in die Rolle des Backups aufzusteigen. Mehr sehe ich ehrlich gesagt nicht (und ich hoffe natürlich, dass ich mich irre!).Need:
Wir haben mit Tua einen sehr verletzungsanfälligen Starter und mit Zach Wilson einen Backup, der seine NFL-Tauglichkeit erst noch nachweisen muss. Ich sehe durchaus ein klares Need für eine langfristige Lösung als Backup QB.Value:
Ich hatte Ewers für Runde 7 auf dem Zettel, auf den meisten Boards war er im Bereich R4/R5 zu finden. Auf einem "consensus board" steht er auf #123. Auch wenn ich dem Spieler deutlich kritischer als die meisten Anderen gegenüberstehe - in Runde 7 halte ich ihn für vertretbares bis gutes Value.Was wäre mein Pick an der Stelle gewesen?
Da ich ja vorher bereits Kyle McCord gepickt hätte, wäre mein QB Need bereits abgedeckt gewesen. Daher hätte ich an dieser Stelle entweder RB Kyle Monangai (2 Picks später zu den Bears) oder Hurricanes Slot-WR Xavier Restrepo (UDFA Titans) gepickt.Wie finde ich den Pick?
Von allen Dolphins Picks in diesem Jahr hat mir dieser am wenigsten gefallen, was vermutlich daran liegt, dass ich Ewers aus sportlicher Sicht einfach deutlich kritischer sehe als der Konsens. Die Kombination aus schlechter Pocket Presence mit inkonstanter Accuracy ist für mich einfach ein major turnoff. Trotz der zweifellos guten Kombination aus Scheme Fit und Value finde ich diesen Pick ehrlich gesagt ziemlich kacke - und ich hoffe dass ich mit dieser Einschätzung komplett daneben liege und ihr euch auf Jahre hinaus über diese Einschätzung lustig machen könnt...
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Gemäss nfl.com erhalten wir keinen comp pick, kann das ein?
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https://x.com/nickkorte/status/1918334889327567278?s=46&t=FLi40NtuX7GQfxbP8GoX4w
Nick Korte ist da hoffnungsvoll, dass das reichen sollte.
Werden wir dann irgendwann im Januar/Februar 2026 wissen.
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Gemäss nfl.com erhalten wir keinen comp pick, kann das ein?
Hast du einen Link dazu?
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Hast du einen Link dazu?
2026 NFL Draft: Compensatory pick projections for every teamWhich teams are in position to receive extra draft capital next year? Lance Zierlein provides his 2026 NFL Draft compensatory pick projections for every squad.www.nfl.comDa werden die Dolphins als Team aufgelistet, welches keinen Compensatory Pick erhält.
Aber das ist ja alles noch nicht endgültig.
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Aber das ist ja alles noch nicht endgültig.
Deswegen fragte ich. Ich wunderte mich über den Zeitpunkt der Aussage.

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Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Frist für die Berechnung mit dem 3. Drafttag abgelaufen.
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#253 OVR Pick
Zeek Biggers, DT, Georgia Tech
6'6", 321 lbs
Fakten:
+ prototypische Nose Tackle size mit sehr langen Armen (35") und riesigen Händen (10,25").
+ 85" wingspan ist für die Körpergröße unglaublich viel. Vergleich: Ich selbst bin genau so groß wie Biggers (1,98m) und habe eine Wingspan von 2,01m. Biggers hat umgerechnet nochmal 15 cm mehr. Mehr Wingspan = mehr Reichweite für Tackles.
+ für seine Statur hat er einigermaßen athletisch getestet (5.14 auf 40 beim Combine, 34,5" vertical jump).
+ hat in den letzten 3 Jahren kein einziges Spiel verletzungsbedingt verpasst.
+/- true Senior, 4 Jahre College (weder besonders alt, noch besonders jung).
+/- zunächst 2 Jahre Backup, dann 2 Jahre Starter in der ACC.
+/- war in der Vergangenheit deutlich schwerer, war zu Beginn seiner College Karriere mal mit 362 Pfund gelistet, nahm dann für seine Senior Season deutlich ab (spielte die Saison mit ca. 330 lbs) und wurde beim Combine mit 321 lbs gewogen.
- wird sein Gewicht dauerhaft im Blick haben müssen, um in der NFL effektiv sein zu können (v.a. in den klimatischen Umständen von Südflorida).Game Tape:
+ hat am College insgesamt 4 Kicks geblockt.
+ nutzt seine Länge, um Blocker auf Distanz zu halten und gap-control zu bewahren (meistens, aber nicht immer).
+ nutzt seine langen Arme, um Pässe an der LOS zu blocken (6 PBU in 2 Jahren als Starter).
- überhaupt kein Faktor als Passrusher, hat weder die athletischen Tools noch die technischen Moves um zum QB zu kommen (nur 2 Sacks in seiner gesamten College Karriere).
- schlechte Reaktionszeit beim Snap, kommt regelmäßig als Letzter aus seinem Stance.
- spielt teilweise zu aufrecht, was dazu führt, dass er aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann, wenn der gegnerische O-Liner die Hände an seinen Oberkörper bringen kann.Rolle und NFL Comp:
Ich sehe für Biggers im Prinzip zwei mögliche Rollen in der NFL: Entweder als klassischer 2-down NT, der das A-Gap dicht macht, oder als reiner Run-Stopper in einer Rolle als 3-4 DE. Für beide Rollen bringt er zwar die nötige Länge mit, hat aber auch sehr deutliche Limitationen und ist rein auf short-yardage Situationen beschränkt. Im Vergleich zu den beiden zuvor gepickten DT (Grant und Phillips) sehe ich Biggers als deutlich limitiertesten der drei Spieler. Er ist ein reiner Run-Stopper, den du gegen den Pass nicht auf dem Feld haben willst und ich habe Zweifel, dass sich das jemals ändern wird. Aber auch reine Run-Stopper haben durchaus ihre Daseinsberechtigung in der NFL, wenngleich ihre Wichtigkeit in den letzten 20 Jahren sicher deutlich abgenommen hat. Im besten Fall sehe ich einen Spieler, der sich zu einem 2-down Run-Stopper entwickeln kann, bei Biggers würde es mich aber auch nicht komplett überraschen, wenn er in 2-3 Jahren nicht mehr in der NFL ist.
floor: Brandon Pili
ceiling: Paul SoliaiScheme Fit:
Scheme Fit für einen Nose Tackle oder einen "heavy end" ist in einer 3-4 Defense gegeben.Impact:
Als Rookie dürfte es für Biggers zunächst darum gehen, sich einen Platz auf dem 53er Roster zu sichern. Ich könnte mir vorstellen, dass er vielleicht ein Kandidat für die Practice Squad sein könnte, da er im Vergleich zu den anderen Nose Tackles im Kader vermutlich am wenigsten "game ready" ist. Mittelfristig dürfte seine interne Konkurrenz aus Benito Jones und Jordan Phillips bestehen, wenn wir mal davon ausgehen, dass Zach Sieler und Kenneth Grant gesetzt sein sollten. Man wird kaum mit 3 reinen NT in die Saison gehen, daher gehe ich davon aus, dass man entweder für Jordan Phillips oder Zeke Biggers noch irgendwelche anderen Pläne hat (für Kenneth Grant sowieso, bei dem gehe ich inzwischen davon aus, dass man ihn überall in der DL hin- und herschieben wird). Die Special Teams könnten für Biggers der Fahrschein auf's 53er Roster sein...Need:
Vor dem Draft war DT das deutlich größte Need, aber wir hatten in Runde 1 und Runde 5 bereits zwei DT gepickt. An der Stelle war das Need zwar durchaus noch gegeben, aber sicher nicht mehr ganz so akut wie vor Beginn des Drafts.Value:
Auf den meisten Boards galt Biggers als 7th rounder oder UDFA. Ich hatte ihn ebenfalls mit R7 Grade auf dem Board. Wir haben ihn spät in Runde 7 gepickt (fünftletzter Pick im gesamten Draft). Ich denke da braucht man nicht mehr groß über Value zu diskutieren und nimmt einfach einen Spieler, den man sonst nicht als UDFA bekommen würde.Was wäre mein Pick an der Stelle gewesen?
Ich hätte einen TE gepickt, entweder Jalin Conyers (den wir später als UDFA bekommen haben) oder Joshua Simon (UDFA Falcons), den ich hier im Mock mit genau diesem Pick gewählt hatte.Wie finde ich den Pick?
Finde ich ok, ist halt nen late 7th... Habe mich während der live coverage etwas gewundert, was wir mit einem weiteren NT wollen, aber vielleicht sieht man einen der beiden auch auf DE? Typischer "meat & potatos pick" in einer Draftclass, die eigentlich fast ausschließlich aus "meat & potatos picks" bestand - und das meine ich nicht als Kritik, sondern bin der Meinung, dass das dringend notwendig war, weil uns gerade das "meat" deutlich im Kader gefehlt hat.So, damit endet meine Reihe an draft-bezogenen Posts und ich werde in den nächsten Monaten hier deutlich kürzer treten...
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Overthecap hat jetzt den Ogbah-Transfer eingerechnet und laut denen bekommen wir einen 4th-Rounder.Irgendwo habe ich letzte Woche gelesen, dass immer alle Tranfers zählen bis zum zweiten Dienstag nach der Draft, in diesem Jahr also bis zum 6. Mai.
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Irgendwo habe ich letzte Woche gelesen, dass immer alle Tranfers zählen bis zum zweiten Dienstag nach der Draft, in diesem Jahr also bis zum 6. Mai.
Die Deadline ist der Dienstag nach dem Draft, in diesem Fall also letzten Dienstag. Alles, was bis Montag, 28.4. passiert ist, zählt noch rein. Der Ogbah-Deal zählt also noch mit rein, alles was jetzt noch kommen mag aber nicht mehr. Aktuell sollte es so sein, dass wir für Holland einen 4th bekommen, das hängt aber noch vom Lauf der Saison ab, z.B. Hollands Spielzeit für sein neues Team.
Bei comp-pick Sachen ist der Korte-Typ von OTC in der Regel eine recht zuverlässige Quelle, dem würde ich da eher Glauben schenken als irgendwelchen Reports auf der NFL Seite (was nicht unbedingt für die NFL spricht, wenn die externen Seiten besser über ihr Reglement Bescheid wissen als sie selber...).
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Burnum hat Recht. Seit 2020 ist es nicht mehr der zweite Dienstag nach der Draft.
Compensatory Free Agent (“CFA”) shall be defined as an Unrestricted Free Agent (“UFA”) who: (i) signed with a new Club during the prior free agency signing period […] prior to 4:00 p.m., New York time, on the Monday following the NFL Draft for that League Year²
² = Prior to 2015, this date was June 1, and from 2015-2019 this date was the second Tuesday after the NFL Draft. -
Dolphins Make Roster Moves Ahead of Rookie MinicampThe Miami Dolphins trimmed their roster ahead of their annual rookie minicamp this weekend, letting go of four players. The team announced Thursday it waived cowww.si.comZitatThe team announced Thursday it waived cornerback Ryan Cooper Jr., defensive tackle Neil Farrell and offensive lineman Chase Hines, along with releasing long-snapper Blake Ferguson.
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The team announced Thursday it waived cornerback Ryan Cooper Jr., defensive tackle Neil Farrell and offensive lineman Chase Hines, along with releasing long-snapper Blake Ferguson.
Auch schön, dass man Ferguson nicht stand-alone verkündet. Ist ja auch schon teamseitig ein Statement. Ich folge ja einigen Spielern auch in social media und Ferguson ist richtig tief in der MAGA-Bubble drin. Scheint generell nicht auf den Kopf gefallen zu sein, aber er dreht jede Diskussion so, dass unter Trump immer alles besser war als bei jedem anderen Präsidenten.
Insofern sag ich bei ihm gerne Ciao Kakao. -
Auch schön, dass man Ferguson nicht stand-alone verkündet. Ist ja auch schon teamseitig ein Statement. Ich folge ja einigen Spielern auch in social media und Ferguson ist richtig tief in der MAGA-Bubble drin. Scheint generell nicht auf den Kopf gefallen zu sein, aber er dreht jede Diskussion so, dass unter Trump immer alles besser war als bei jedem anderen Präsidenten.
Insofern sag ich bei ihm gerne Ciao Kakao.Ja, Ferguson scheint ein ziemlicher Depp zu sein. Gab letzte Saison auch Gerüchte um mannschaftsinterne Vorfälle mit ihm, weshalb er dann auch gegen Saisonende nicht mehr eingesetzt wurde. Dort soll wohl auch Rassismus eine Rolle gespielt haben. Ich will keine Gerüchte streuen, aber wenn das ansatzweise stimmt, was da im Umlauf war, bin ich froh dass der Typ weg ist.
Rein sportlich kann ich mich übrigens spontan an keinen einzigen schlechten Snap von ihm erinnern. Aber es gibt wichtigere Dinge als rein sportliche Belange.
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Die Dolphins haben eine Neuverpflichtung:
The Dolphins announced the signing of cornerback Kendall Sheffield.
Sheffield has played 49 career games, starting 20, for four teams, most recently the New York Jets last season.
Sheffield, 28, has 108 career tackles, six passes defensed and two forced fumbles.
But Pro Football Focus gave him a grade of 46.7, ranking him 198th of 222 cornerbacks last season. Although Sheffield ranked 18th in run defense, his coverage grade (39.3) ranked 205th.
Sheffield also has played for Atlanta, San Francisco and Tennessee.
He is 5-feet-10 and 212 pounds.
Sheffield was one of 20 players who participated in the Dolphins' minicamp on a tryout, although he was the only veteran. As of Monday, Miami hadn't signed any of the 19 rookies who had a tryout.
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Kannst du bei sowas eigentlich mal die Quelle verlinken statt jedes mal Copy & Paste hier einzufügen?
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Kannst du bei sowas eigentlich mal die Quelle verlinken statt jedes mal Copy & Paste hier einzufügen?
Ja, das kann ich zukünftig gerne machen. Allerdings waren es diesmal zwei zusammengefügte Meldungen.
Miami Dolphins sign former New York Jets CB Kendall Sheffield
und
Dolphins sign former Falcons, Jets CB Kendall Sheffield after tryout -
Puh, da bimmelt gar nix. Kennt ihn jemand?
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Puh, da bimmelt gar nix. Kennt ihn jemand?
Ja. Wenn er ein Upgrade über unsere vorhandenen Spieler (Cam Smith, Storm Duck) darstellen sollte, spräche das nicht für die Qualität unserer Spieler. Sheffield ist m.E. bestenfalls ein bottom of the roster guy. Wenn er nennenswerte Snaps in der Defense spielen muss, haben wir ein Problem.
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Im Dezember bei den Jets und bei den Steelers (sogar Monday Night), im Januar bei den Patriots

Aber dafür kommen immerhin die Patriots in die Mittaghitze im September nach Miami. Die Jets kommen auch im September, aber das ist ein Night Game.
Miami Dolphins announce 2025 schedule presented by BizCare BenefitsThe Miami Dolphins announced today their 2025 schedule presented by BizCare Benefits.www.miamidolphins.com -
Im Dezember bei den Jets und bei den Steelers (sogar Monday Night), im Januar bei den Patriots

Wow, das ist echt hart!
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Wow, das ist echt hart!
Für die Dolphins ist es wirklich hart. Da kann es sehr kalt werden und das liegt den Dolphins nicht.
Im September/Oktober hat man den Temperaturvorteil @home, in Dezember/Januar den Nachteil bei Spielen im Norden.
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Da zahlt man halt den Preis dafür, dass man als totaler "outlier" in einer Division spielt, in der die 3 anderen Teams im äußersten Nordosten der USA angesiedelt sind. Es macht für mich weiterhin keinen Sinn, dass Miami in einer Division mit 2x NY und 1x Boston spielt, statt mit anderen Teams aus dem Südosten. Dafür spielt aber Indianapolis in der AFC South und ist dort genau so ein outlier. Wenn es wirklich rein nach geografischen Richtlinien ginge, müssten Miami und Indy die Divisionen tauschen, dann hätte man deutlich weniger solcher regionalen Diskrepanzen.
Grundsätzlich ist mir der "Schedule Release Day" aber völlig egal. Wir wissen seit Monaten, gegen wen wir in der kommenden Saison spielen. Wann und in welcher Reihenfolge diese Spiele stattfinden ist mir dann halbwegs wurscht. Das Einzige, worauf ich dabei achte, ist die Platzierung der bye week, die für uns in diesem Jahr relativ gut liegt (kurz nach der Hälfte der Saison und im Anschluss an den Europa-Trip).
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