Desolat? Die sind in zwei großen Ruhrgebietsstädten in die Stichwahl gekommen. Und das, obwohl der Landesverband ein echter Sauhaufen ist. Dazu teilweise brachiale Zugewinne in den Kommunen. Da sollten die anderen Parteien mehr als hellhörig sein.
Bundes- und Landestrend sagten was anderes. Kein Amt für eine Partei die zwischenzeitlich bundesweit in Umfragen vorne lag, halte ich für desolat. Die demokratischen Parteien links der CDU sind da schon lange hellhörig. In Brandenburg Stand jetzt auch nicht geholt.
Ich glaube die Leute vor Ort kennen ihre AfD-Pappenheimer und wissen, was man denen (nicht) zutrauen kann. Auf Landes- und Bundeseben sind die Parteisoldaten weit genug weg von ihren Wahlschafen. Ich hab ja auch zB im Wahlkampf den MdB und MdL, das Ehepaar Dietz, was sich an dem Ämtern gesund stößt, aus meinem Wahlkreis, wo ich angetreten bin, hautnah erlebt und verfolge diese auch weiter im Bundes- und Landtag und beide überzeugen nicht durch Engagement - auch vor Ort nicht.
Und im sächsichen Neschwitz gewinnt ein AfD-Sympathisant nicht mal ohne Gegenkandidat. Dem AfD-Bürgermeister in Raguhn-Jeßnitz laufen die Kämmerer weg. Der Landrat in Sonneberg kann auch keine AfD-Politik dort vorantreiben. Scheitern an der Realität.
