Green Bay Packers 2025

  • Rückblick Saison 2024

    Nach einer 2023er Saison, die im Ergebnis sicherlich alle Erwartungen übertraf, galt es in GB, die Weichen für den ganz großen Wurf zu stellen. Die Experten sahen in den Packers einen der großen Favoriten für den nächsten SB, dem nur noch kleine Nuancen zum Erfolg fehlten. So ging man dann ans Werk. Als erstes wurde der Vertrag von DC Barry nicht verlängert, an seine Stelle trat mit dem bis dato HC der Boston Eagles Jeff Hafley ein Kandidat, den wohl nur die wenigsten auf dem Schirm gehabt haben dürften. Es gab also kein GB typisches „weiter so“, sondern einen echten Neuanfang in einer der Problemunits des Teams.

    Aufgrund der Cap- und Vertragssituation rückten natürlich Clark und Love in den Fokus. Clark unterschrieb eine 3 Jahre / $64Mio Verlängerung. Bei Love ist das ein anderes Thema. Hier wurde während der Verhandlungen durch das Taktieren so viel Zeit investiert, dass spätestens nach dem Lawrence Deal in JAX der komplette Verhandlungsvorteil bei den Love Vertretern lag. Am Ende unterschrieb der junge QB, mit der Erfahrung einer Spielzeit als Starter, einen Vertrag, der ihn zum bis dato bestbezahltesten Spieler der Liga machte und ihn aufgrund des hohen Anteils an garantiertem Geld bis mindestens inklusive der 2027er Saison ans Team binden dürfte.

    Nun galt es noch das Team zu verstärken. Viele Abgänge hinterließen Spuren im Roster. Die größte Lücke entstand auf Safety, welches zu einem Neuaufbau der Unit führen sollte. Mit McKinney verpflichtete das FO direkt den besten FA auf dieser Position. Weitere Verstärkung floss gleich 3fach über den Draft in diese Unit. Ähnlich dünn besetzt war die LB Position, welche mit Walker eigentlich nur noch einen echten Starter hatte. Auch hier wurde das FO im Draft aktiv und spendierte sowohl einen 2nd als auch einen 3rd Round Pick in die Position. Da der zweite 2nd Round Pick (Bullard) auch die Position des Moneybackers spielen kann, wurde die Baustelle hoffentlich geschlossen. Eine andere, viel diskutierte Entscheidung war die Verpflichtung von RB Jacobs und der daraus resultierende Cut von Fanliebling Jones. Ein Move, den kaum einer hat kommen sehen und der zu sehr viel Unverständnis führte.

    Eine andere Baustelle fand sich im schon fast ewigen Sorgenkind Special Teams. Nach vielen Jahren Konstanz in der Kicking Unit wusste man als Packers Fan schon fast gar nicht mehr, dass das Kicken von Field Goals und PATs kein Selbstläufer ist. OK, der Leistungsabfall bei Crosby war zuletzt schon sehr deutlich, aber was danach kam, war eine ganze Ecke schlechter. Das galt auch für die gesamte Preseason, was zu einem Cut der beiden Kicker und einer Verpflichtung von Brayden Narveson via Waiver Wire führte. Wirklich besser wurde es dadurch aber nicht, dazu später mehr.

    Die Saison konnte also starten und sie begann mit Samba…naja, vielleicht nicht wirklich, aber man spielte das erste NFL Game überhaupt in Sao Paolo. Klingt erstmal verlockend, wenn man dann allerdings die Sicherheitshinweise für die Spieler gesehen hat (kein Ausgang außerhalb der Trainingseinheiten und zum Spiel), hielt sich der Spaß wohl ziemlich in Grenzen. Das galt auch für den Season Opener gegen die Eagles. Das Spiel, welches durchaus gewinnbar gewesen wäre, wurde verloren und Love verletzte sich zudem auch noch. Diese Verletzung zwang ihn, 2 Spiele zu pausieren. Die Abgesänge auf die Packers Saison begannen damit früh, zu früh, wie sich herausstellen sollte. Das FO hatte Ende August, unzufrieden mit der QB Backup Competition zwischen Michael Pratt und Sam Clifford, beide entlassen und stattdessen einen 2025er 7th Round Pick investiert und für QB Malik Willis getraded. Mit einem exzellenten Game Plan durch LaFleur schaffte man es, Willis in den beiden Spielen gegen die Colts und gegen sein früheres Team, die Titans, immer in einer recht guten Komfortzone zu halten und seine Stärken zu nutzen. Herausgekommen sind 2 Siege, die man vor der Saison auf dem Zettel hatte, die mit ihm als Starter nicht unbedingt zu erwarten waren. Ende September kamen bei sonnigen 22°C die Vikings ins Lambeau Field. Es war das erste Spiel der Saison, bei dem mir Zweifel am Label „Superbowl Contender“ (bezogen auf die Packers) aufkamen. Joe Montana Sam Darnold warf für 275 Yards und 3 Touchdowns und das Pack lag zur Halbzeit bereits 28:7 hinten. Love warf zwar für fast 400 Yards und 4 Touchdowns, garnierte diese allerdings auch mit 3 INT. Das am Ende knappe Ergebnis täuscht ein wenig darüber hinweg, dass die Vikings nach dem 3. Viertel gefühlt schon mit der halben Mannschaft im Bus saßen. Nach dieser Enttäuschung folgten 4 Siege (LAR, ARZ, HOU, JAX). Während die ersten beiden recht problemlos eingefahren wurden, entschieden sich die Spiele gegen die AFC South Gegner erst durch ein Game Winning FG. Warum ich das extra anspreche? Das Packers FO entschied sich zwischen den Spielen gegen ARZ und HOU die Reißleine zu ziehen. Man entließ Narveson, der zu dem Zeitpunkt schon 5 missed FGs und einige missed PATs auf der Liste hatte, und holte McManus. Dieser bedankte sich dann für das Vertrauen mit den beiden erwähnten Game Winning FGs. Vor der Bye Week kamen dann noch die Lions nach GB und zeigten deutlich, wer aktuell das Team 2 Beat in der NFC North ist. nach der Bye Week fuhr man entlang des Lake Michigan zum ewigen Rivalen in die Windy City. Eine durchwachsene Performance und ein sehr schlecht verteidigter letzter Drive der Bears führten fast zu der ersten Niederlage im Soldier Field seit 2018. Lediglich das geblockte FG bewahrte die Packers vor der 3. Niederlage im 3. Spiel gegen ein Team aus der NFC North. Mit 2 weiteren Siegen in Folge gegen die 49ers Resterampe und die Dolphins lag man dann bei einem 9:3 Record. Zu erwähnen wäre hier, dass das Spiel Ende November gegen die Meeressäuger aus dem Blue Hair State das erste in der laufenden Spielzeit war, in welchem Love keine INT geworfen hat. Man ging also in den Dezember mit einem 9:3 Record, war damit aber nur 3. In der Division hinter den 11:1 Lions und den 10:2 Vikings, beides Gegner, denen man noch begegnen würde. Um es kurz zu machen: auch wenn diese Spiele letztlich beide knapp verloren wurden, merkte man den Qualitätsunterschied zu den Top Teams der Liga. Doch durch die beiden deutlichen Siege gegen schwache Seahawks und noch viel schwächere Saints hatte man sich schon vor dem letzten Spieltag als 7. Team für die Playoffs qualifiziert. Love, der die ganze Saison angeschlagen gespielt hat, wurde im Spiel gegen Da Bears geschont. Willis kam zu seinem 4 Saisoneinsatz, konnte aber an der schmerzlichen Niederlage nichts ändern. Wie schon im ersten Aufeinandertreffen war die Defense nicht in der Lage, den letzten Drive der Teddies zu stoppen und so verlor man richtigerweise durch ein FG.

    Als #7 Seed reisten die Packers dann ins Lincoln Financial Field an die Ostküste zum besten Team ohne Bye Week in der NFC, den Eagles. Und der erste Gegner der 2024er Saison sollte auch gleichzeitig der letzte Gegner werden. In einem uninspirierten Playoff Game seitens des Pack ließ man sich von den Eagles vorführen. Love mit 3 INT, ein dezimiertes WR Corp, eine angeschlagene OLine und eine Defense, die kein Mittel gegen Barkley fand und keinen Druck auf Hurts ausüben konnte – das alles im Paket an einem Spieltag war einfach zu schlecht für einen überlegenen Gegner. Eine Saison mit Hoffnung auf eine Steigerung zum Vorjahr fand also in den PO ein schnelles Ende.


    Ergebnisse Saison 2024

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    Statistiken

    Wie immer nur die wichtigsten:

    • Offense

      • 6. In Points per Game (27.1) / 5. In Yards per Game (370,8)

      • Man erzielte im Schnitt 4,5 (!) Punkte/Spiel und 25 Yards/Spiel mehr als noch in der Saison 2023

    • Defense

      • 6. In Points per Game (19.9) / 6. In Yards per Game (315.6)

      • Die Zahlen sind besser als in 2023 (1 PPG und ca. 20 YPG weniger), was sich auch in der Top 6 Platzierung der Defense widerspiegelt

    • Give/Take Difference

      • 3. Mit +12 !!!

      • Die wohl deutlichste Verbesserung und wenn man dann noch die hohe Anzahl an Interceptions bedenkt, erscheint die Zahl in einem noch besseren Licht.

    Fazit

    Die hoch gesteckten Ziele konnten in der Saison 2024 bei weitem nicht erreicht werden. Klar ist es Jammern auf hohem Niveau, wenn man einen 10-6 Record hat und erneut in die Playoffs einziehen konnte. Aber wie schrieb einer der Packers Beat Writer nach dem Aus in der Wild Card Runde? Green Bay ist nicht als Playoff Town, sondern als Title Town bekannt. Und von einer Superbowl Teilnahme war man nun mal deutlich entfernter als noch ein Jahr zuvor.

    Das Positive zuerst: die Defense unter dem neuen DC Hafley war spürbar besser und die Zahlen belegen das auch. Die Offense konnte mehr Yards und mehr Punkte pro Spiel erzielen als noch im Jahr zuvor. Die Bewertung der Special Teams fiel etwas schlechter aus als in 2023, trotzdem würde ich die Leistung als solide einordnen (der TD nach dem Fake mal außen vor)

    Das Negative: einen 6-0 Record gegen die Top Teams der NFC ist/war ernüchternd. Und wenn nicht eine glückliche Fingerspitze gewesen wäre, hätte man auch in der Division 0-6 gestanden. Die Gründe sind vielfältig und greifen auch ineinander über. Natürlich muss man in dem Zuge Kritik an Love üben. Seine Leistungskurve aus den letzten Spielen der 2023er Saison konnte er nicht beibehalten. Zu seiner Verteidigung muss man natürlich auch sagen, dass ihn Verletzungen plagten. Es nutzt aber nichts, immer Entschuldigungen zu suchen, denn nur kritisches Nachfragen kann Änderungen bewirken. Diese kritischen Nachfragen müssen sich auch die WR gefallen lassen, welche manchmal unfassbare Drops produzierten. Ohne diese, hätten die Love Stats auch besser ausgesehen, was aber nichts an der Kritik an dem erhofften, aber fehlenden großen Entwicklungsschritt ändert. Und auch die Defense kommt in dieser Kategorie vor. Da kam einfach zu wenig Druck aus der hoch gedrafteten Front-4. Und bei allen Position Groups sind selbstverständlich auch die jeweiligen Coaches in der Kritik eingeschlossen.

    Kurzum: gefühlt ist die Lücke zu den Top Teams in 2024 eher größer als kleiner geworden.

    “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians

  • Offseason – how to get back on track?

    Front Office / Coaches

    Die radikalste Änderung gab es während der Offseason wohl nicht bei den Coaches, sondern im Front Office. Nach über 17 Jahren im Amt räumte der ehemalige undrafted Safety und SB Sieger Mark Murphy altersbedingt seinen Stuhl und machte Platz für den bis dato COO Ed Policy. Dieser war in der Vergangenheit übrigens verantwortlich für die Entwicklung und Umsetzung des Title Town Districts, welchen ich mir hoffentlich in der Saison 2026 endlich mal ansehen werde.

    Im Bereich der Coaches gab es, abgesehen von einigen Änderungen in den 2. Reihen, meiner Meinung nach nur 2 nennenswerte Änderungen. Die bestenfalls mäßigen Leistungen der DLine führten zum Rauswurf von Coach Rebrovich. Seinen Posten übernahm Covington, der zuletzt als DC in NE tätig war und vom neuen Vrabel Regime aber nicht übernommen wurde. Auch nicht mehr dabei ist QB Coach Tom Clements, der nun endgültig in den Ruhestand wollte. Ich war in der Vergangenheit ein großer Fan von ihm, aber vielleicht braucht ein stagnierender Love auch mal einen anderen Input. Den bekommt er zukünftig von Sean Mannion, einem ehemaligen NFL (Backup) QB. Es ist dessen erste Anstellung überhaupt als Position Coach, nachdem er ein Jahr als Assistant im Offense Bereich angestellt war.

    Free Agency

    Nach Jahren der Caphölle hatte man in diesem Jahr endlich mal wieder etwas mehr Freiraum. Diesen nutze man, nur eben zum Teil etwas anders als gedacht. Aber eins nach dem anderen.

    Die Packers hatten dabei eine überschaubare Anzahl an eigenen Free Agents, von denen eigentlich nur ein einziger ein „must keep“ Label verdient hat – K McManus. Das sah auch das FO so und gab ihm direkt einen neuen 3 Jahresvertrag. Gehalten wurden ansonsten fast nur Ergänzungsspieler, Ausnahme hier vielleicht noch P Whelan. Auch dessen neuer 1-Jahresvertrag war definitiv sinnvoll, für meinen Geschmack war dieser sogar zu kurz gesprungen.

    Mit einem recht gesunden Cap konnte man sich also um Verstärkungen via externer FA kümmern. Eine offensichtliche Baustelle im Team war unbestritten die CB Position. Hier wurde man als erstes tätig und verpflichtete die #95 der Top 100 FA Liste auf PFT, Nate Hobbs von den Raiders. Diese Verpflichtung wurde allgemein als sehr kritisch angesehen, da Hobbs trotz seiner Verletzungshistorie und dem Umstand, dass er nicht unbedingt als Differencemaker gilt, einen sehr gut dotierten Vertrag in GB bekommen hat. Das Rätsel löste sich teilweise Anfang Juni auf. Trotz ständiger Beteuerungen, Jaire unbedingt halten zu wollen, investierten die Entscheider mit dem Cut von Alexander lieber knapp $17.5Mio des vorhandenen Cap in Dead Money.

    Nach ein paar Tagen Ruhe verpflichtete das Front Office G Aaron Banks von den 49ers. Dieser Move war noch merkwürdiger, denn auch hier matchen die Vertragsdetails nicht unbedingt die bisherigen Leistungen von ihm. Man machte ihn zu einem der bestbezahltesten Guards der Liga und wird sicherlich/hoffentlich wissen, warum. Danach wurde es erst einmal deutlich ruhiger. Erwähnenswert waren hier vielleicht noch die Verpflichtungen des ehemaligen 1st Rounders LB Simmons und von WR Hartman sowie die Rückkehr von LB Welch und CB Ballentine. Alle 4 sicherlich vor allem wegen ihres Backgrounds bei den Special Teams. Als sich dann alle schon auf die Saison vorbereiteten und der 53 Roster feststand, ließ das Packers FO doch noch eine Bombe platzen. Via Trade holte man den Ausnahmespieler DE Parsons von den Cowboys, macht ihn zum bestbezahltesten Nicht-QB der Liga und gab dafür 2 zukünftige 1st Rounder und DT Kenny Clark im Paket nach Dallas. Das ist der wohl bemerkenswerteste Move der Franchise, den ich in meinen über 30 Fanjahren erlebt habe. Vergleichbar vielleicht noch mit den FA Verpflichtungen von Reggie White und Charles Woodson, wobei für die beiden halt keinerlei Kompensation fällig wurde. Fakt ist, dass dieser Trade sicherlich die kommenden 3-4 Jahre der Franchise bestimmen wird. Die extrem gut dotierten Verträge von Love und jetzt auch Parsons werden dem Front Office und Coaches viel Kreativität abverlangen, um genug Talent im Team zu halten.

    Nennenswerte Abgänge:

    • CB Jaire Alexander (Ravens) – leider war er die letzten 3 Jahre zu oft verletzt und daher zu teuer. Offensichtlich führte entweder kein Weg zueinander oder man war einfach nicht gewillt, ihn noch länger im Team zu behalten

    • C Josh Myers (Jets) – die Zeichen standen von Anfang an auf Abschied. Myers wurde allgemein als „below avarage“ eingestuft und man wollte hier eine Verbesserung auf der Position. Dass die Einschätzung der Experten nicht ganz falsch war, zeigte sich in seinem fast nicht existenten Markt.

    • RB AJ Dillon (Eagles) – so gern ich ihn als Typen auch mochte: er war für seine Draftposition ein Bust und damit bei Weitem nicht der Einzige aus dieser denkwürdigen Draft Class.

    • CB Eric Strokes (Raiders) – speaking of Busts. Wieder mal ein verschenkter 1st Round Pick, der in die Defense floss. Damit ist aus der 2021er Draft Class (aus der auch Myers kommt) nur noch Ergänzungsspieler LB McDuffey im Team.

    • IDL Tedarrell Slaton (Bengals) – hier war klar, dass man sich das Geld für einen verdienten Vertrag sparen würde.

    Nennenswerte Zugänge:

    • CB Nate Hobbs – 4 Jahre / $48Mio / $16Mio voll garantiert
    • G Aaron Banks – 4 Jahre / $77Mio / $27Mio voll garantiert
    • DE Micah Parsons – 5 Jahre / 188Mio / 120 voll garantiert

    Trades:

    • DE Preston Smith (Steelers) – ja, es war ein Midseason Trade, aber ich wollte ihn nicht unter den Tisch fallen lassen - 2025 7th-round pick

    • 2027 7th-round-pick (Eagles) – OL Darian Kinnard

    • DT Kenny Clark (Cowboys) + 2026 + 2027 1st-round picks für Micah Parsons

    Draft

    • Rd.1 / #23 overall – WR Matthew Golden - Texas
    • Rd.2 / #54 overall – OT Anthony Belton – NC State
    • Rd.3 / #87 overall – WR Savion Williams – TCU
    • Rd.4 / #124 overall – DE Barryn Sorrell – Texas
    • Rd.5 / #159 overall – LB Collin Oliver – Texas
    • Rd.6 / #198 overall – DT Warren Brinson – Georgia
    • Rd.7 / #237 overall (from Steelers) – CB Micah Robinson – Tulane
    • Rd.7 / #250 overall – OT John Williams – Cincinnati

    Das Super Event der Offseason, der NFL Draft, fand in diesem Jahr in der Title Town statt. Und die über 200k Fans am ersten Drafttag wurden nicht enttäuscht: mit Matthew Golden holte man nicht nur den dringend benötigen WR, man brach auch mit einer uralten „Tradition“, keinen WR in Runde 1 zu draften. Zu Golden selber gab es im Vorfeld des Drafts durchaus unterschiedliche Meinungen, ob er ein Tag 1 oder eher ein Tag 2 Pick ist. Völlig egal, man hat sich einen potentiellen WR1 geholt, der dem Team bisher gefehlt hat. Interessant ist die Wahl von WR Williams in Runde 3. Er gilt eher als Gadget Player, aber irgendwas scheint man ja in ihm mehr zu sehen, denn ansonsten würde bestimmt niemand einen Tag 2 Pick investieren (jaja, ich weiß was ihr jetzt sagen wollt: TE Deguara)

    Mit Belton und Williams investierte man einen hohen und den typischen Late Round Pick in die OLine. Die Zukunft für Belton im Team wird sich noch zeigen. Er wird als RT geführt, eine Position, in die man mit dem Zach Tom Vertrag gerade investiert hat.

    Der Draft wurde abgerundet durch die Investitionen in die DLine.

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  • Offense

    Quarterbacks

    • Player (2)
      • Jordan Love / Malik Willis
    • Rating – Starter: B /overall C+
      • Es fällt mir ehrlich gesagt schwer, die QBs zu ranken. Die Verpflichtung von Willis hat sich als richtiger Schritt herausgestellt, weshalb ich den Overall Grade im Vergleich zum letzten Jahr deutlich angehoben habe. Bei Love bin ich mir nach der 2024er Saison nicht sicher, wo genau das Problem liegt. Idealerweise war es nur eine Kombination aus Verletzungen und teilweise schlechten WR Leistungen. Schlecht wäre es, wenn es zudem noch eine Stagnation in seiner Entwicklung war, die nichts mit den ersten beiden Gründen zu tun hatte. Ich belasse das Rating auf dem Vorjahresniveau in der Hoffnung, dass Love den Erwartungen der Franchise gerecht wird und einen deutlichen Entwicklungsschritt in 2025 zeigt.

      • Thema Backup: die Verpflichtung von Willis bringt offensichtlich nicht nur Ruhe in diese Position, sie könnte den Packers in 2026 oder 2027 vielleicht auch noch einen zusätzlichen Draft Pick bescheren.

    Runningbacks

    • Player (3)
      • Josh Jacobs / Chris Brooks / Emanuel Wilson (IR-DFR: MarShawn Lloyd)
    • Rating – Starter: A+ / overall B
      • Die Wette auf Jacobs hat sich für das Front Office absolut ausgezahlt. Er zählte zu den besten Running Backs der 2024er Saison und die Erwartungen für die neue Spielzeit sind entsprechend hoch

      • Wilson ist ein grundsolider Backup, der dieses durch seine Leistungen letztes Jahr auch entsprechend zeigen konnte. Brooks finde ich persönlich etwas besser und ich hoffe, dass er in den Wochen, die Lloyd auf der IR verbringen muss, etwas mehr Spielzeit bekommt. Denn sollte Lloyd von der IR zurückkehren können, wird entweder Brooks oder Wilson seinen Platz im Team verlieren.

      • Lloyd wird seine Verletzungsprobleme nicht los und startet auf der IR. Bleibt nur zu hoffen, dass er sein Talent nach der Rückkehr in den aktiven Kader auch endlich mal kontinuierlich beweisen kann

    Tight Ends

    • Player (4)
      • Tucker Kraft / Luke Musgrave / Ben Sims / John FitzPatrick
    • Rating – Starter: A / overall: B
      • Kraft übernahm in der 2024er Saison in einer beindruckenden Art und Weise den #! Spot bei den TEs. Wenn seine Entwicklungskurve in der neuen Saison nur annähernd so weiterverläuft, haben wir einen der Top-TE der Liga.

      • Musgrave musste seinen Posten als #1 im Team auch aufgrund von Verletzungen räumen. Es bleibt zu hoffen, dass er an seine 2023er Leistungen anknüpfen kann. Wenn er im Blocking dann noch zulegt, ergibt das ein beeindruckendes Tandem.

      • Mit Sims und FitzPatrick behält man insgesamt 4 TE im Team. Beide sind sicherlich mehr in den Special Teams aktiv, können aber in Blocking Schemes auftauchen, für die Musgrave irgendwie noch nicht zu gebrauchen ist.

    Wide Receiver

    • Player (6)
      • Romeo Doubs / Jaydon Reed / Matthew Golden / Dontayvion Wicks / Malik Heath / Savion Williams
    • Rating – Starter: B / overall: B
      • Die 2024er Performance der Jungs war stellenweise doch sehr ernüchternd und somit kam es auch zu dem Invest 2er hoher Draft Picks in diese Position. Doubs und Watson, deren Rookie Deals Ende der Saison auslaufen, dürften diese Neuzugänge nicht sehr gefallen haben.

      • Für mich werden Doubs und Golden die Starter sein. Reed laboriert an einem gebrochenen Fuß und es bleibt abzuwarten, wie stark ihn das einschränken wird.

      • Sollte Watson irgendwann diese Saison von der PUP zurückkehren, wird es interessant. Entweder rutscht ein TE aus dem 53er Roster oder ein WR. Wicks wäre hier meine erste Wahl.

    Offensive Line

    • Player (9)
      • LT Rasheed Walker / LG Aaron Banks / C Elgton Jenkins / RG Sean Rhyan / RT Zach Tom / G/T Jordan Morgan / G Darian Kinnard / G Donovan Jennings / T Anthony Belton
    • Rating – Starter: A / overall: C-
      • Die Startformation ist eine extrem gut besetzte Truppe. Jenkins neu auf C sollte ein Upgrade zu Myers sein. Den vakanten LG Posten übernimmt der Neuzugang von den 49ers, der für mich auch das schwächste Glied in der Kette ist. Walker könnte im Laufe der Saison seinen Starterposten an Morgan verlieren. Im Hinblick auf mögliche Kompensationen für den 2026er Free Agent wäre aber eine dominante Saison von Walker wünschenswert.

      • Wie schon im Vorjahr finde ich die Depth nicht überzeugend. Es gibt keinen echten Swing Tackle als Backup. Stattdessen würden hier Morgan als LT und Belton, der in der Preseason noch deutlich überfordert wirkte, als RT fungieren. Kinnard und Jennings wären dann die Backups auf Guard. Auf Center hätte man nur Rhyan oder Tom, was dann entsprechend gravierende Lücken reißen würde.

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  • Defense

    Defensive Tackle

    • Player (5)
      • Devonte Wyatt / Colby Wooden / Karl Brooks / Warren Brinson / Nazir Stackhouse
    • Rating – Starter: B / overall: B-
      • Beide Starter auf DT aus der 2024er Saison sind nicht länger im Team. Der Trade von Clark zu den Cowboys hinterlässt eine große Lücke auf der NT Position und mit über $35Mio in Dead Money auch eine im Cap. Für Wyatt, immerhin ebenfalls ein 1st Round Pick, gilt es nun, diese Lücke zu füllen. Bei Wooden scheint es jetzt auch irgendwie geklickt zu haben, die Reports aus dem Trainings Camp waren durchweg positiv

      • Stackhouse könnte recht viel Spielzeit bekommen, denn er ist der Prototypische Run-Stopper im Team und übernimmt diese Position von Slayton, der in dieser Saison ja für die Bengals spielen wird.

      • Brinson und Brooks komplettieren das Quintett

    Defensive Ends

    • Player (5)
      • Micah Parsons / Rashan Gary / Lukas Van Ness / Kingsley Enagbare / Brenton Cox Jr. / Barryn Sorrell
    • Rating – Starter: A / overall: C
      • Mit Parsons holte man sich DEN DE der Liga ins Team, was automatisch schon das Rating anhebt. Gary allerdings lies viel von seiner Dominanz vermissen und mir ist nicht ganz klar, woran das gelegen hat. Eventuell fühlt er sich ja doch nicht so wohl in dem neuen Hafley Scheme. Mit Parsons zusammen auf dem Platz zu stehen sollte aber helfen, seine Stats deutlich zu verbessern.
      • Van Ness war im Jahr 2 schlichtweg eine Enttäuschung und er wird mittlerweile schon als Draft Bust gelabelt. So weit will ich noch nicht gehen, denn eine solide oder bessere Performance könnte ihm im kommenden Jahr eine Starterplatz ermöglichen für den Fall, dass man sich von Gary aus Cap-Gründen trennen muss.
      • Aus meiner 2024er Preview: „Übrigens sollte für alle der Switch von OLB zu DE keine großen Probleme darstellen. Die Packers bevorzugten schon immer auf OLB Spieler, welche vom Typ her auch DE spielen könnten“ – der Satz scheint auch schlecht gealtert zu sein, denn die Performance dieser Unit blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück

    Linebacker

    • Player (5)
      • Quay Walker / Edgerrin Cooper / Isaiah McDuffie / Nick Niemann / Ty’Ron Hopper
    • Rating – Starter: B / overall: C
      • Cooper war die wohl positivste Überraschung im letzten Jahr. Der Kerl hat sich in die Startformation gespielt und wird dort auch bleiben. Zusammen mit Walker bildet er den Fixpunkt bei den LB. MCDuffy dürfte der 3. Im Bunde sein, es würde mich aber nicht überraschen, wenn hier öfter ein Safety anstelle des LB zu sehen ist
      • Walker wird noch eine spannende Personalie, denn im Gegensatz zu Wyatt wurde ihm die 5th Year Option verweigert. Das könnte aber auch einfach daran liegen, dass diese Option für LB deutlich teurer ist als für einen DT. Solange man das nicht über eine Vertragsverlängerung regelt, spielt Walker im Contract Year und damit für einen neuen Vertrag.
      • Im Gegensatz zu Cooper blieb Hopper in seinem 1. Jahr noch zu blass, zeigte aber wohl im Training Camp deutlich bessere Ansätze. Bleibt zu hoffen, dass er nicht den typischen Weg vieler Drittrundenpicks der Packers geht..
      • Niemann ist eher ein Special Teamer, den man als LB wohl eher selten zu sehen bekommt.

    Cornerbacks

    • Player (5)
      • Keisean Nixon / Nate Hobbs / Carrington Valentine / Bo Melton / Kamal Hadden
    • Rating – Starter: C / overall: D
      • Für mich ist das der schwächste Mannschaftsteil überhaupt. Aber auch der, der von dem Parsons Trade vielleicht am meisten profitieren könnte. Mehr Druck auf den gegnerischen QB bedeutet auch, dass die CBs ihren Gegenspieler deutlich kürzer covern müssen.
      • Nixon und Valentine wären in anderen Teams wahrscheinlich keine Starter. Hobbs kann ich nicht einschätzen, weil ich einfach zu wenig Raiders Spiele schaue.
      • Hinter den Dreien haben wir einen umprogrammierten WR (Melton) und einen PS Spieler aus 2024 (Hadden)
      • Was mich etwas überrascht hat, war der Cut von King. Für mich war er in der Preseason der beste CB im Team. Das sahen die Leute im Front Office aber vollkommen anders, denn King bekam nicht mal einen Platz im Practice Squad und unterschrieb daraufhin bei den Jaguars.
      • Wie schon bei den LB erwähnt, rechne ich mit viel Einsatzzeit von Bullard im Slot, was die Schmerzen zu den CBs etwas lindern dürfte.

    Safeties

    • Player (5)
      • Xavier McKinney / Evan Williams / Javon Bullard / Zayne Anderson / Kitan Oladapo
    • Rating – Starter: A / overall: B
      • Während ich noch in der letzten Saison komplett neue Namen hier eintragen durfte, ist es dieses Mal völlig umgedreht. Alle 5 Spieler aus 2024 sind auch in 2025 wieder im Team.
      • Die Verpflichtung von McKinney war neben RB Jacobs der 2. Volltreffer in Sachen Free Agent Signings. Er ist die absolute #1 auf der Position.
      • Ihm zur Seite steht mit Williams ein Draftpick aus 2024, der eine sehr gute Entwicklung hingelegt hat. Aber auch Bullard, ebenfalls aus der 2024er Draft Class, spielte eine mehr als ordentliche Saison. Lediglich eine Verletzung verhinderte deutlich bessere Stats am Saisonende.

    Special Teams

    • Player (3)
      • K Brandon McManus / P Daniel Whelan / LS Matt Orzech
    • Rating – B+
      • Die jahrelangen Probleme auf den Hauptpositionen der Special Teams haben sich letzte Saison halbwegs erledigt.
      • Raus war Carlson und über den Umweg Narveson kam schließlich McManus. Er kam um zu bleiben, Top Leistungen während der Saison wurden mit einem neuen Vertrag belohnt.
      • P Whelan spielte 2 mehr als solide Seasons bisher und ich könnte mir vorstellen, dass er auf lange Sicht der Punter der Packers bleibt.
      • LS Orzechs fand ich in 2023 noch ziemlich unteren Durchschnitt. In 2024 konnte er seine Leistungen aber steigern. Trotzdem wurde er gecuttet und dann zu günstigeren Konditionen neu verpflichtet. mE ein Zeichen, dass sein Job nicht auf Dauer sicher ist.

    “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians

    Einmal editiert, zuletzt von Just|Me (1. September 2025 um 15:30)

  • Ausblick Saison 2025 – Superbowl or Bust

    Spielplan und Prognose

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    Man kann es nennen wie man will: die Parsons Verpflichtung ist ein All-In Move durch das Front Office, welches offensichtlich der Meinung war, dass er das fehlende Puzzleteil für das Erreichen des Super Bowl ist. In einem Podcast nannte zum Beispiel Lombardi Parsons einen „Tuesday-Player“, einen, der den Coaches des kommenden Gegners schon ab Dienstag, dem Beginn der Vorbereitung auf das kommende Matchup, Kopfschmerzen bereitet. Und mit solch einem Move gibt es auch nur ein Ziel: Superbowl or Bust- daran wird man sich messen lassen müssen.

    Da kommt es den Packers natürlich zugute, dass sich in der NFC North einiges verändert hat. Ben Johnson, der OC der Lions, der unserer Defense über Jahre schlaflose Nächte bereitet hat, wechselt auf die HC Position nach Chicago. Und mit DC Aaron Glenn verlies auch der nächste wichtige Coach Motown. Natürlich fängt man dadurch nicht wieder bei 0 an, aber ich könnte mir einige Reibungsverluste in der Anfangszeit vorstellen. In der Turnhalle um die Ecke, wird mit McCarthy ein Rookie QB starten. Die Vikings sehen wir aber erst in der 2. Saisonhälfte, insofern ist es fraglich, ob da noch ein Effekt zu spüren sein wird. In Chicago wird Johnson sicherlich seine Erfolgsrezepte aus Detroit implementieren. Die Frage ist: wie lange wird es dauern? Hier von mindestens einem Übergangsjahr auszugehen ist sicherlich nicht zu weit hergeholt. Viele Worte um zu sagen, dass ich nicht wieder von einem ähnlichen Debakel in der NFC North ausgehe und hier mit 4 Siegen aus 6 Spielen rechne.

    Auch wenn die SoS Auswertung sagt, dass die Packers einen durchschnittlich schweren Spielplan haben, finde ich die Gegner deshalb nicht unbedingt leicht. Die Spiele gegen die AFC North haben es in sich (ok, die Browns vielleicht nicht so). Mit den Ravens und den Bengals trifft man auf 2 sehr potente Offense Systeme und im Spiel gegen die Steelers trifft man auf den zukünftigen HoF QB aus alten GB Tagen. Die NFC East bringt mit den Eagles und den Commanders gleich 2 schwere Spiele ins Programm, aber auch die Cowboys sollten nicht unterschätzt werden. Da wir aber in Arlington sehr gern gewinnen, hoffe ich auf eine Fortsetzung des Streaks.

    Die jeweils Gleichplatzierten aus den restlichen NFC Divisionen sollte man aber besiegen. Etwas anders sehe ich das Matchup gegen die Broncos. Bei einem Heimspiel hätte ich auf Sieg getippt, dadurch, dass es in Mile High stattfinden wird, gehe ich eher von einer Niederlage aus.

    Der prognostizierte 11-6 Record liest sich vielleicht nicht so schön wie erhofft, doch er könnte durchaus für die NFC North Krone reichen. Er ist zugegeben auch recht konservativ geschätzt. Das letzte Drittel der Saison ist mit 4-2 Auswärtsspielen schon ziemlich hart. Dazu kommt, dass 4 der 6 Spiele innerhalb der Division sind und man mit dem Auswärtsspiel in Denver und dem Heimspiel gegen eines der wahrscheinlich besten AFC Teams zusätzliche Brocken zu bewältigen hat. Hier muss man liefern, um auch mit einem gewissen Momentum in die Playoffs zu starten.

    Key-Faktoren

    • Defense: die Entwicklung ging in die richtige Richtung. Trotz teileweise durchschnittlicher Leistungen (vor allem gegen den Run) hatte man eine Top 6 Defense in der Frozen Tundra. Mit der Ergänzung von Parsons muss der Knoten endgültig platzen und eine dominante Unit auf dem Platz stehen

    • Offense: hier steht und fällt Vieles mit der weiteren Entwicklung von Love. An erster Stelle sollte wieder Ball Security stehen, denn die vielen Interceptions waren einfach nicht akzeptabel. Gelingt ihm das, mache ich mir um den Rest wenig Sorgen. Da müsste man eher in Richtung der WR schauen, die dann die Bälle auch gern mal festhalten dürfen. Fakt ist auch: funktioniert die Defense, nimmt das ja zusätzlich Last von den Schultern der Offense

    • Special Teams: eine Steigerung bei den Returns zur Verbesserung der Feldposition wäre wünschenswert.

    Subjektive Prognosen

    • Es wird eine Saison, an die sich die Packers Fans noch lange erinnern werden 😊
    • Es wird 2 Spieler mit mehr als 10 Sacks im Team geben
    • Love findet zur späten 2023er Form zurück und platziert sich damit unter den Top 5 QBs in der kommenden Saison
    • Tucker Kraft wird endgültig zum Superstar-TE

    In diesem Sinne:

    GO PACK GO!

    “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians

    2 Mal editiert, zuletzt von Just|Me (1. September 2025 um 15:33)

  • Just|Me auch von mir ein herzliches Dankeschön für die ganze Arbeit :love:

    Und ich hoffe auch sehr, dass sich die jetzt positive Grundstimmung auch auf den Rasen des Lambeau Fields und den anderen Plätzen der USA wiederspiegeln wird :bier: !!!

    In diesem Sinne :


    GO PACK GO

    The best Things in Life : Australia, Ireland and the Green Bay Packers !!! GO PACK GO

  • ja, der Vertrag sieht irgendwie so aus, als hätte man die gleiche Vorlage benutzt wie beim Love Deal. extrem viel garantiertes Geld und sehr backloaded. mit ein paar Anpassungen bei den teuersten Verträgen nach der kommenden Saison sollte auch der 2026er Cap halbwegs zu stemmen sein.

    “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians

  • Dafür fallen nächste Saison die großen Verträge von J.Alexander, Preston Smith und Campbell raus aus dem Deadcap.

    Nur für Kenny stehen dann wohl noch 17 Mio. in den Büchern...:marge Rest geht eigentlich.

    Gruß Robbie

    I believe in Love.

  • Auch von mir ein ganz großes Dankeschön an die starke Preview.

    Endlich wieder die Nächte mit Packers Football verbringen und dann fertig in der Arbeit stehen.

    Auf eine erfolgreiche Saison

    Go Pack Go 💚💛

  • Just|MeDa ich grade in Italien weile einfach ein herzliches „grazie mille“ für die 1a Strandlektüre!
    Und an alle anderen: Viel Spaß und eine hoffentlich erfolgreiche Saison, gehen wir es an…

  • Da ich im Urlaub war erst jetzt von mit einen herzlichen Dank für die ausführliche Preview und damit verbundene Mühe, Just|Me ! :thumbsup: Auch wenn ich mit deinem Optimismus selten mitgehe absolut toll zu lesen und bei deinen Bewertungen der verschiedenen Units würde ich eigentlich überall mitgehen.

    Denke auch alles steht und fällt mit den Fragen:

    - Was kriegen wir wirklich von Love? Seitdem ich ein Jersey von ihm habe, hat er mich nicht mehr überzeugt. 8o

    - Kann unser hoffentlich deutlich verbesserter Passrush unsere große Schwachstelle CB kaschieren? Glaube kein Playoff-Team ist auf CB so schwach besetzt wie wir...

    - Finden unsere WR wieder in die Spur? Golden allein wirds nicht retten können...

    - Was für ein Playcalling kriegen wir von LaFleur? Letzte Season schwankte das gefühlt zwischen überragend (gerade in den Spielen ohne Love) und uninspiriert.

    Auf eine geile Season! Go Pack go! :bounce:

  • GAMEDAY..................... PACKERS SEASON STARTS NOW :bounce::rockon::dafue

    Leider einige fragliche Spieler auf der Liste, u.a. Der Star Zugang Parsons, zudem Wicks und Reed. Bin trotzdem - wie eigentlich immer - optimistisch und freue mich tierisch auf die Saison.

    Just|Me hat ja einen Sieg predicted, Heimspiel, Euphorie, Monster Trade, seit gefühlt Jahrzehnten einen Wide Receiver in der ersten Runde gehaftet klingt nach goldenen Zeiten :wink2::thumbsup::paelzer: Dazu einige Veränderungen bei den Lions (D# und O# Trainer). Trotzdem habe ich das Gefühl, dass der Gegner ein Tick zu früh kommt. Die Lions sind gut und haben uns die letzten Jahre weh getan.

    Egal....ich bleibe optimistisch und hoffe auf einen knappen Sieg

    GO PACK GO:bier:

    Packers are the Best....and thats the bottom line, cause stoni said so.... :mrgreen:

  • Defense fand ich sehr stark. Solange es um was ging, mussten die Lions für jeden yard und jedes 1st arbeiten. Gutes tackling, viele Defender in Ballnähe. Und der Neue (Parsons heisst der glaube ich) sah auch ganz gut aus. Der ist mir vorher nie aufgefallen.

    -----------------
    It is time for us to do what we have been doing and that time is every day.

  • Defense fand ich sehr stark. Solange es um was ging, mussten die Lions für jeden yard und jedes 1st arbeiten. Gutes tackling, viele Defender in Ballnähe. Und der Neue (Parsons heisst der glaube ich) sah auch ganz gut aus. Der ist mir vorher nie aufgefallen.

    Ja, ich glaube auch, wenn der hart an sich arbeitet, kann das irgendwann mal Einer werden.

    D# insgesamt wirklich gut. Eine high powered O# wie die der Lions praktisch das ganze Spiel über bei 2 FGs zu halten, ist schon wirklich stark und Goff hatte eigentlich die ganze Zeit über richtig Druck.

    Offensiv lief natürlich noch nicht alles rund am 1. Spieltag. Über den Boden fand ich uns, gerade in der 1. HZ noch sehr dünn, was aber eher an den Löchern lag, die die O-Line nicht so freigeblockt gekriegt hat, wir wir das gerne gehabt hätten. Exemplarisch diese eine Wildcat bei, ich glaube, 3rd &1. In der 2. HZ (und steigendern Müdigkeit der Lions) wurde es dann besser. Durch die Luft waren ein paar schöne Würfe in sehr enge Fenster dabei, aber auch ein paar Bälle, bei denen wir Glück hatten, nicht intercepted zu werden.

    Unter dem Strich ein beruhigender Auftaktsieg gegen einen Gegner, der auch dieses Jahr zu den besseren in der Liga zählen dürfte. Start geglückt, weiter so :thumbsup:

  • Laufspiel war in Haelfte 1 WIRKLICH etwas duenn, aber ausser diesen kleine Hiccup haben mich nur die 2 Katastrophenpaesse von Love gestoert. Der Erste, der intercepted wurde, aber durch eine Strafe negiert wurde und gleicht danach der anschliessen Pass, der zielgenau beim Defender der Lions landete, aber der wohl aine heisse Kartoffen anfliegen sah. Ansonsten alles tippi toppi von vorne bis hinten. OK, die Challenge am Anfang war auch daemlich, aber das learnt Matt LaFleur wohl nicht mehr. Gelunger Saisonauftakt mit einem Stubborn Lions Fan vor uns, der trotz voranschreitendem Niedergang Goffs ihn trotzdem ununterbrochen zum Superhelden hochstilisieren wollte :p

    Gruss, Gilbert Brown

    Vamos, vamos Chilenos
    esta noche tenemos que ganar

  • Toller Sieg, neben der Defense muss ich aber die Oline loben, Passprotection war bärenstark.

    Ich gehe gutgelaunt in die Woche. :mrgreen:

    Gruß Robbie

    I believe in Love.

  • Laufspiel war in Haelfte 1 WIRKLICH etwas duenn, aber ausser diesen kleine Hiccup haben mich nur die 2 Katastrophenpaesse von Love gestoert. Der Erste, der intercepted wurde, aber durch eine Strafe negiert wurde und gleicht danach der anschliessen Pass, der zielgenau beim Defender der Lions landete, aber der wohl aine heisse Kartoffen anfliegen sah.

    Hier musste ich 2 mal kurz die Luft anhalten.

    Ich glaube der erste Pass war der den Anzalone zu unserem Glück nicht festgehalten hat, der Pass bei der vermeintlichen Int war der danach. Ich möchte nicht zuviel Salz in die Suppe werfen, aber Love wird hoffentlich irgendwann einsehen die Pille Richtung Zuschauer zu werfen, oder einen Sack einstecken bevor er solche Würfe macht. Sowas kann auch mal schnell das Momentum kippen.

    Aber alles im allen war das gestern über weite Strecken ein gutes bis sehr gutes Spiel auf beiden Seiten.

    Darauf lässt sich aufbauen

    GO SPURS PACKERS BREWERS PENGUINS MOUNTAINEERS GO
    MY NEIGHBOURS LISTEN METAL MUSIC.....IF THEY LIKE IT OR NOT!!! :3ddevil:

  • Das war ja ein Saisonauftakt, der richtig spaß gemacht hat. Ein starker Auftritt auf beiden Seiten des Balles. Ich hatte eigentlich nie das Gefühl, daß das Spiel zu Gunsten der Lions kippen könnte. Wobei die beiden brain farts von Love natürlich der Gamechenger hätten sein können. Die darf er da niemals hinwerfen. Da hatten wir schon reichlich Glück, daß daraus nicht mehr Schaden entstanden ist.

    Aber nach dem Sieg steigt auf jeden Fall schon mal die Vorfreude aufs nächste Spiel am Donnerstag gegen die Commanders.

    An Micah Parsons werden wir glaube ich noch viel Freude haben. Das sah trotzt der kurzen Eingewöhnungszeit und seiner gesundheitlichen Problem teilweise schon richtig gut aus.

  • mir gefiel die Energie, mit der gespielt wurde. als wären die alle vorher nochmal aufgezogen worden.

    “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians