• in acht jahren bei den rams war mcvay sechs mal in den playoffs und hatte nur eine losing season, wo stafford mitte der saison auf der i.r. gelandet ist. 8 - 5 in den playoffs, zwei sb teilnahmen (mit unterschiedlichen qb´s), ein sb win. schon allein mit diesen accomplishments bewegt er sich in einem sehr elitären kreis.

    dabei hatte und hat er es alles andere als einfach. er hat von jeff fisher ein heruntergewirtschaftetes team übernommen, wo speziell in der offense gar nichts mehr los war. die waren letzter in punkte, yards und allen möglichen relevanten kategorien. mcvay hat die umgehend auf vordermann gebracht (von 32 auf 1 im scoring) und winning football spielen lassen. nichts gegen reid, der seit 20 jahren als (mindestens) top 5 coach agiert, aber im vergleich zu mcvay hatte er es einen großteil seiner zeit bei den chiefs in den 6 division spielen verhältnismäßig gemütlich und konnte seinen w-record gegen typen wie joseph, hackett, staley, mccoy, mcdaniels, pierce usw. pimpen. mcvay hatte es dagegen vom ersten tag weg mit shanahan und carroll zu tun.

    ein absoluter top coach, das steht für mich völlig ausser frage. ob er ein "traum headcoach" ist bleibt natürlich trotzdem jedem selbst überlassen.

  • mir gefällt die "alles-oder-nichts-Strategie" der Rams nicht

    Die All-In-Season kam erst nachdem er auch schon mit Goff den Superbowl erreicht hat. Und da wohl erkannt dass er genau den QB (okay, und 2-3 andere Top-FAs) davon entfernt ist das Ding gewinnen zu können. Sehr smart, spricht für ihn.

    Einen exzellenten Coach erkannt man mMn daran wenn er mit verschiedenen qb Typen und Kadern das beste rausholt und immer noch konkurrenzfähig ist.

    Anschließend das Team nach der Lösung Season über den Draft aufgebaut und trotz Retirement von Aaron Donald (und weiteren hochkarätigen Angängen) wieder eine der besten D-Lines der Liga. Starke Leistung, spricht für ihn.

    Dazu war er es der die Karriere vom Mayfield wiederbelebt hat (hat dieser so gesagt).

    ohne echten Superstar-QB

    Anderes Thema, aber ich bin immer wieder überrascht wie ein Stafford immer noch so unterschätzt wird :paelzer: .

    Gruß trosty

  • Reid war übrigens seit seiner Ankunft bei den Chiefs noch nie Coach of the Year. Das finde ich bei 3 Super Bowl Siegen durchaus erstaunlich. Auch Shanahan wurde noch nie ausgezeichnet.

    Stattdessen tauchen dort Namen wie Kevin Stefanski, Brian Daboll, Matt Nagy, Jason Garrett auf. Das mag jeweils nicht unberechtigt gewesen sein, sagt dann aber eventuell doch wenig über die Langzeitqualität aus.

  • in acht jahren bei den rams war mcvay sechs mal in den playoffs und hatte nur eine losing season, wo stafford mitte der saison auf der i.r. gelandet ist. 8 - 5 in den playoffs, zwei sb teilnahmen (mit unterschiedlichen qb´s), ein sb win. schon allein mit diesen accomplishments bewegt er sich in einem sehr elitären kreis.

    dabei hatte und hat er es alles andere als einfach. er hat von jeff fisher ein heruntergewirtschaftetes team übernommen, wo speziell in der offense gar nichts mehr los war. die waren letzter in punkte, yards und allen möglichen relevanten kategorien. mcvay hat die umgehend auf vordermann gebracht (von 32 auf 1 im scoring) und winning football spielen lassen. nichts gegen reid, der seit 20 jahren als (mindestens) top 5 coach agiert, aber im vergleich zu mcvay hatte er es einen großteil seiner zeit bei den chiefs in den 6 division spielen verhältnismäßig gemütlich und konnte seinen w-record gegen typen wie joseph, hackett, staley, mccoy, mcdaniels, pierce usw. pimpen. mcvay hatte es dagegen vom ersten tag weg mit shanahan und carroll zu tun.

    ein absoluter top coach, das steht für mich völlig ausser frage. ob er ein "traum headcoach" ist bleibt natürlich trotzdem jedem selbst überlassen.

    Schön zusammengefasst! :thumbup:

    Dazum muss man noch sagen dass der erwähnte "all or nothing" Move nie so stattgefunden hat.


    Der Move für Stafford war aggressiv, aber alternativlos wenn du einen potentiellen HOF QB noch in seiner Prime verpflichten willst.
    Die Strategie jahrelang wenig frühe Draftpicks zu haben war bewusst gewählt, da das Rams Scouting und Draft Office herausragende Arbeit gemacht hat und auch ohne frühe Picks immer Kompetitativ war.
    (Cupp Pick #69, Ncua #177, K. Williams #164, Littleton UDFA usw.) Ein Bewies dafür ist dass ds komplette Draft/Scouting Team der Rams der letzten 10 Jahre inzwischen in der ganzen Liga verstreut ist und dort Posten bis zum GM (Brad Holmes).

    Die Rams hatten unter McVay nur ein Jahr unter 0,500 und das war das Jahrs als Stafford nur 9 Spiele gespielt hat wegen schwerwiegender Verletzung.

    GO Irish!

  • Reid war übrigens seit seiner Ankunft bei den Chiefs noch nie Coach of the Year. ...

    Stattdessen tauchen dort Namen wie Kevin Stefanski, Brian Daboll, Matt Nagy, Jason Garrett auf. Das mag jeweils nicht unberechtigt gewesen sein, sagt dann aber eventuell doch wenig über die Langzeitqualität aus.

    Das ist ja auch meist eher ne Auszeichnung für Coaches die überperformen, auch bezüglich des Kaders. Bei ihm erwartet man das halt, blödes Luxusproblem :top: .

    Gruß trosty

  • Anschließend das Team nach der Lösung Season über den Draft aufgebaut und trotz Retirement von Aaron Donald (und weiteren hochkarätigen Angängen) wieder eine der besten D-Lines der Liga. Starke Leistung, spricht für ihn.

    Ich hab nichts gegenteiliges behauptet. McVay ist für mich auch locker in den top3/5 der headcoaches
    Ich seh halt tomlin minimal vorn

  • Ich hab nichts gegenteiliges behauptet.

    Naja, du hast ihn als "gut, aber nicht exzellent" bezeichnet. Das interpretiere ich nicht als Top3/5 :madness

    Mc vay ist ein guter, aber er hat bisher nur mit stafford gearbeitet oder?
    Einen exzellenten Coach erkannt man mMn daran wenn er mit verschiedenen qb Typen und Kadern das beste rausholt und immer noch konkurrenzfähig ist.

    Gruß trosty

  • Anderes Thema, aber ich bin immer wieder überrascht wie ein Stafford immer noch so unterschätzt wird :paelzer: .

    Exakt denselben Gedanken hatte ich auch beim Lesen… :xywave:

    Zum Thema:

    Einerseits hat Tomlin, und das muss man respektieren, noch immer keine Regular Season unter 0,500.

    Andererseits ist der Postseason Record aber negativ wenn ich mich nicht täusche…

  • Anderes Thema, aber ich bin immer wieder überrascht wie ein Stafford immer noch so unterschätzt wird :paelzer: .

    Würdest Du Stafford wirklich als Superstar bezeichnen? Ich glaube, dass Adrian Franke ihm stärker gewogen ist als ich. Aber auch bei ihm zählten zu Saisonbeginn zum "Elite-Tier"

    1. Lamar Jackson

    2. Josh Allen

    3. Patrick Mahomes

    4. Joe Burrow

    5. Justin Herbert

    Im zweiten Tier kam dann auch Stafford. An dieser prinzipiellen Einordnung hat sich auch - von der Verletzung von Burrow einmal abgesehen - nichts geändert.

    Ich hätte die Top 5 untereinander anders angeordnet, aber im Prinzip erscheint mir die Einschätzung vernünftig.

    Dazum muss man noch sagen dass der erwähnte "all or nothing" Move nie so stattgefunden hat.


    Der Move für Stafford war aggressiv, aber alternativlos wenn du einen potentiellen HOF QB noch in seiner Prime verpflichten willst.
    Die Strategie jahrelang wenig frühe Draftpicks zu haben war bewusst gewählt, da das Rams Scouting und Draft Office herausragende Arbeit gemacht hat und auch ohne frühe Picks immer Kompetitativ war.
    (Cupp Pick #69, Ncua #177, K. Williams #164, Littleton UDFA usw.) Ein Bewies dafür ist dass ds komplette Draft/Scouting Team der Rams der letzten 10 Jahre inzwischen in der ganzen Liga verstreut ist und dort Posten bis zum GM (Brad Holmes).

    Dann will ich meine These vom "all or nothing"-Move mal verteidigen:

    • Der Move für Stafford (Offseason 2021) war riskant, weil er bei den Lions schlechter eingeschätzt wurde als heute und man bekanntlich nie weiß, wie ein QB bei einem neuen Team funktioniert (z. B. Watson, Wilson).
    • Natürlich war die (damit verbundene) Strategie der wenigen frühen Draftpicks "bewusst gewählt", aber das ändert ja nicht daran, dass sie riskant war.
    • Die Rams haben auch zumindest zeitweise erhebliches Overspending betrieben.

    Das alles war aus meiner Sicht gezockt. Ich mag so etwas nicht. Das ist rein subjektiv. Mir ist ein solides Vorgehen lieber. Das mögen andere anders sehen.

    Es hat sich für die Rams mit einem Superbowl ausgezahlt. Die Rams und McVay haben auch sehr gute Arbeit geleistet. Das will ich überhaupt nicht in Abrede stellen. Aber ex post lässt sich leicht sagen, dass alles ganz toll war, weil es funktioniert hat. Bei anderen Teams haben derartige Moves nicht funktioniert. Und auch bei den Rams hat es nicht lange funktioniert, wenn man sich 2021 und 2022 anschaut:

    Nehmen wir die SB-Saison 2021: Ein Sieg der Cardinals am letzten Spieltag gegen Seattle und es gibt keinen Divisionssieg für die Rams. Das Dvisional-Playoff gegen die Bucs (30-27), das Championship Game gegen die 49ers (20-17) und der Superbowl gegen die Bengals (23-20) - mindestens die letzten beiden nach Rückständen - hätten auch anders ausgehen können. Eine Verletzung auf einer Schlüsselposition - man denke nur an die Verletzungen von Stafford, Kupp und Donald im Folgejahr - und es gibt sowieso keinen Superbowl. Ja, sie haben tolle Leistungen gebracht, aber es war riskant und hätte locker auch schiefgehen können.

    Und schauen wir dann auf die Folgesaison 2022: Da lief es ganz schlecht, für einen Titelverteidiger geradezu unterirdisch (5-12). Ja, es gab die Verletzungen. Aber man stand bereits bei 3-5, als sich Kupp in Woche 10 gegen die Cardinals verletzte. Stafford war ab dem Spiel bei den Chiefs in Woche 12 nicht mehr dabei, als man schon bei 3-7 stand, und Donald verletzte sich in diesem Spiel, nach dem man bei 3-8 stand. Man hätte die Playoffs also so oder so verpasst, nicht bloß wegen der Verletzungen.

  • Franke ist mMn ein Fall für sich, der auch davon profitiert, dass es in Deutschland relativ wenig Footballexperten gibt, die so viel Raum bekommen wie er.


    Über einen Burrow könnte man mMn schon deshalb diskutieren, weil das im 6. Jahr die 3. schlimmere Verletzung ist und man da langsam schon Zweifel anmelden kann, ob er überhaupt für die NFL gemacht ist.
    Die Frage, ob Lamar Jackson als Passer besser ist als Stafford, stellt sich eigentlich auch nicht, aber aufgrund seines Improvisationstalents und Fähigkeiten als Runner kann ihn schon über Stafford ansiedeln.
    Aber die Begründung, wieso man Herbert über Stafford haben muss/ sollte, würde ich gern mal hören. Das kann man vllt mit individuellen Geschmack oder subjektiven Einschätzungen begründen, aber das wars dann auch.

  • Dann will ich meine These vom "all or nothing"-Move mal verteidigen:

    • Der Move für Stafford (Offseason 2021) war riskant, weil er bei den Lions schlechter eingeschätzt wurde als heute und man bekanntlich nie weiß, wie ein QB bei einem neuen Team funktioniert (z. B. Watson, Wilson).
    • Natürlich war die (damit verbundene) Strategie der wenigen frühen Draftpicks "bewusst gewählt", aber das ändert ja nicht daran, dass sie riskant war.
    • Die Rams haben auch zumindest zeitweise erhebliches Overspending betrieben.

    Das alles war aus meiner Sicht gezockt. Ich mag so etwas nicht. Das ist rein subjektiv. Mir ist ein solides Vorgehen lieber. Das mögen andere anders sehen.

    Es hat sich für die Rams mit einem Superbowl ausgezahlt. Die Rams und McVay haben auch sehr gute Arbeit geleistet. Das will ich überhaupt nicht in Abrede stellen. Aber ex post lässt sich leicht sagen, dass alles ganz toll war, weil es funktioniert hat. Bei anderen Teams haben derartige Moves nicht funktioniert. Und auch bei den Rams hat es nicht lange funktioniert, wenn man sich 2021 und 2022 anschaut:

    Nehmen wir die SB-Saison 2021: Ein Sieg der Cardinals am letzten Spieltag gegen Seattle und es gibt keinen Divisionssieg für die Rams. Das Dvisional-Playoff gegen die Bucs (30-27), das Championship Game gegen die 49ers (20-17) und der Superbowl gegen die Bengals (23-20) - mindestens die letzten beiden nach Rückständen - hätten auch anders ausgehen können. Eine Verletzung auf einer Schlüsselposition - man denke nur an die Verletzungen von Stafford, Kupp und Donald im Folgejahr - und es gibt sowieso keinen Superbowl. Ja, sie haben tolle Leistungen gebracht, aber es war riskant und hätte locker auch schiefgehen können.

    Und schauen wir dann auf die Folgesaison 2022: Da lief es ganz schlecht, für einen Titelverteidiger geradezu unterirdisch (5-12). Ja, es gab die Verletzungen. Aber man stand bereits bei 3-5, als sich Kupp in Woche 10 gegen die Cardinals verletzte. Stafford war ab dem Spiel bei den Chiefs in Woche 12 nicht mehr dabei, als man schon bei 3-7 stand, und Donald verletzte sich in diesem Spiel, nach dem man bei 3-8 stand. Man hätte die Playoffs also so oder so verpasst, nicht bloß wegen der Verletzungen.

    Du hast da lauter valide Punkte, und sprichst selbst mehrmals von "riskant".
    Dass gehe ich komplett mit, sehe aber die gewählte Strategie nicht als "all or nothing". Dass kann vielleicht auch daran liegen dass wir beide diesen Ausdruck anders interpretieren. "Nothing" wäre für mich komplettes Abstinken in die Unrelevanz der NFL und jahrelanges Schädigen der Franchise.
    Das war es definitiv nicht. Selbst wenn es 21 nicht der SB-Sieg gewesen wäre, wäre man weit weit vom "Nothing" mMn .

    Das Teams nach dem Superbowl nicht performen ist nicht aussergewöhnlich, kurzes googlen brachte mich zu "67% of the time at least one of the two Super Bowl teams missed the playoffs", (ca. 2000-2020) also auch hier hat die Rams Strategie keinen statistischen kompletten Aussreisser gebracht.
    Danach waren die Rams wieder 2023 und 2024 wieder in den Playoffs, also wieder weit weg vom "Nothing".

    Grundsätzlich kann sehr viel rein spielen, warum ein Team erfolgreich ist oder nicht, viele Sachen sind da auch nur sehr wenig beeinflussbar wie Verletzungen, Schedule, kritische Ref-Entscheidungen usw. - Ich sehe bei dem Rams Ansatz da aber nicht dass hier nur gegamblet wurde, sonst mMn war da auch viel Strategie und Planung dahinter, teilweise in einer Variante die so noch nicht in der Liga da war .

    Für mich wäre die Variante den Run mit Goff und zu hoffen dass die frühen Draftpicks einschlagen und dass noch in der Prime von Donald, Cooper und Co. passiert, noch riskanter gewesen.... bin ich bei dem Thema komplett objektiv? - Natürlich nicht. :)

    GO Irish!

  • Mit das beeindruckendste an McVay finde ich, wie flexibel er ist, und immer wieder seine Philosophie und Strategie überdenkt, und an die neuen Gegebenheiten anpasst. Der hängt halt nicht an einem Sceme, sondern ist da unglaublich flexibel und vielzeitig. Da gibts sonst eigentlich nur noch Andy Reid.

    Fair Catch an der 2? :jeck::jeck::jeck: Sucks to be a Jets Fan I guess :madfan::madfan: - GilbertBrown RIP

  • als packersfan werde ich jetzt mal alle packershater herausfordern... :)

    wenn wir über jordan love als top-qb reden, fällt love oft durch... kein top 5 qb, er hat ja einen top hc

    wenn wir über lafleur als top hc reden, fällt lafleur durch.. kein top 5 hc. er hat ja einen top qb

    wer von beiden ist jetzt top oder eben nicht? aber einer muss es sein... so sehr viele dagegen sind :thumbsup: (ist aber nur ein bauchgefühl vom mitlesen, werde jetzt nicht das gesamte forum durchforsten)


    aja... traumheadcoach lafleur (der grosse wurf fehlt, kommt aber noch) und o´connel (sagt auch, ich sehe love nicht als top 5 qb)

    Live gesehen (bzw in den Stadien gewesen):

    NFL: Green Bay Packers, Chicago Bears, Minnesota Vikings, Cincinnati Bengals, Tennessee Titans, Seattle Seahawks, Kansas City Chiefs

    NCAA: Wisconsin Badgers, Notre Dame Fighting Irish, Iowa Hawkeyes, Tennessee Volunteers, Washington Huskies, Northwestern Wildcats

    NHL: Chicago Blackhawks, Colorado Avalanche, Minnesota Wild

    NBA: Indiana Pacers

  • Franke ist mMn ein Fall für sich, der auch davon profitiert, dass es in Deutschland relativ wenig Footballexperten gibt, die so viel Raum bekommen wie er.

    Da hast Du sicher Recht, aber er ist auch nur pars pro toto ein Experte mit einer relativ typischen Einschätzung zu diesem Thema. Ich habe mal kurz gegoogelt und finde als erste Treffer zum Thema (wobei ich ganz aktuelle Aufstellungen, die stark vom aktuellen Saisonverlauf beeinflusst sind, einmal herauslasse):

    Madden 26 hat Allen, Jackson, Burrow und Mahomes im Top Tier, dann kommt eine Lücke und dann Spieler wie Stafford, Prescott, Herbert, Goff, Mayfield, Hurts usw.

    Sharp Football Analysis hatte vor der Saison Chiefs (Mahomes) vor Bills (Allen), Ravens (Jackson), Bengals (Burrow), Eagles (Hurts), Chargers (Herbert), Washington (Daniels), Rams (Stafford), Texans (Stroud), Packers (Love), Lions (Goff), 49ers (Purdy), Cowboys (Prescott), Buccs (Mayfield) als Top 14.

    Fox Sports hatte vor der Saison Mahomes und Jackson geteilt auf #1, gefolgt von Allen, Burrow, Hurts, Daniels, Stafford, Mayfield, Goff und Herbert.

    PFF hatte vor der Saison Tier 1 mit Mahomes, Burrow, Jackson und Allen, Tier 2 mit Hurts, Daniels, Stafford und Herbert, Tier 3a mit Goff, Smith, Purdy, Tier 3b mit Love, Mayfield, Stroud, Murray, Lawrence, Prescott, Tagovailoa.

    Über einen Burrow könnte man mMn schon deshalb diskutieren, weil das im 6. Jahr die 3. schlimmere Verletzung ist und man da langsam schon Zweifel anmelden kann, ob er überhaupt für die NFL gemacht ist.
    Die Frage, ob Lamar Jackson als Passer besser ist als Stafford, stellt sich eigentlich auch nicht, aber aufgrund seines Improvisationstalents und Fähigkeiten als Runner kann ihn schon über Stafford ansiedeln.
    Aber die Begründung, wieso man Herbert über Stafford haben muss/ sollte, würde ich gern mal hören. Das kann man vllt mit individuellen Geschmack oder subjektiven Einschätzungen begründen, aber das wars dann auch.

    Es ging um die Qualitäten eines Superstars, nicht um seine mögliche Verletzungsanfälligkeit. Deswegen wäre Burrow für mich auch (rein qualitativ) die #2 (hinter Mahomes). Aber das ist sicher subjektiv, ebenso wie die Frage, ob Herbert besser ist als Stafford. Aber es scheint mir jedenfalls eine sehr verbreitete Einschätzung zu sein, Jackson, Allen, Mahomes und Burrow ganz oben zu sehen und Stafford typischerweise zwischen #5 und #8 im zweiten Tier.

  • wer von beiden ist jetzt top oder eben nicht? aber einer muss es sein... so sehr viele dagegen sind

    Antwort: None of the above :mrgreen: Warum muss es einer sein?

    Ich würde beide als überdurchschnittlich ansehen, aber beide nicht als Top 5, wobei LaFleu in meinen Augen da deutlich näher dran ist als Love.

    When I die and go to hell, hell will be a Brett Favre
    game, announced by the ESPN Sunday night crew,
    for all eternity. Paul Zimmerman

  • Ich hatte ursprünglich das Gefühl, dass die Antwort recht einfach sein würde. Aber jetzt musste ich doch mehr nachdenken als erwartet.

    Als Bengals-Sympathisant würde ich Taylor sofort für

    McVay

    K.Shanahan

    Kevin O'Connell

    Matt Lafleur

    und als Dark Horse: Kevin Stefanski eintauschen

    Alles immernoch recht junge Coaches im Saft und mit Ideen.

  • PFF hatte vor der Saison Tier 1 mit Mahomes, Burrow, Jackson und Allen, Tier 2 mit Hurts, Daniels, Stafford und Herbert, Tier 3a mit Goff, Smith, Purdy, Tier 3b mit Love, Mayfield, Stroud, Murray, Lawrence, Prescott, Tagovailoa.

    Joa, und nach sechs Spielen würden die Raiders Fans das zB sicherlich auch gerne so sehen. :paelzer:  :mrgreen:

    Ob Superstar oder nicht, mit Stafford& Goff hat(te) McVay zwei QBs, mit denen du auf jeden Fall erfolgreich sein kannst. Ein Selbstläufer wird Erfolg auch nicht mit einem Superstar QB, beste Beispiel LJ8, der bis heute erst ein Conference Final gespielt hat. Sicherlich profitiert McVay auch von der Struktur der Rams, da hat Rupi#57 viel richtiges geschrieben, aber auch das brauchen gute HCs um Erfolg zu haben oder würde Reid in KC erfolgreich sein, wenn da kein gescheiter GM wäre?

    Für mich fällt McVay nur menschlich etwas nach dem Umgang mit Goff ab, aber das ist vermutlich eine rein persönliche Sicht.

  • ... oder würde Reid in KC erfolgreich sein, wenn da kein gescheiter GM wäre?

    HC und GM sollten jedenfalls nicht gegeneinander arbeiten, wie das einstmals bei den Chargers (M. Schottenheimer ./. A. J. Smith) der Fall war und was wohl in anderer Konstellation auch zum Zerwürfnis bei den 49ers (Jim Harbaugh ./. T. Baalke) führte. Aber ich vermute, dass Veach nicht GM der Chiefs geworden wäre, wenn Reid sich gegen ihn ausgesprochen hätte, und dass für John Dorsey als seinen Vorgänger das gleiche galt.

    Natürlich spielen viele Faktoren zusammen. Aber das deutlichste Anzeichen für einen sehr guten HC ist für mich, dass er auch dann über einen längeren Zeitraum regelmäßig winning seasons produziert, wenn er keinen Super-QB hat. Deswegen war ich von Reid auch zu seiner Zeit bei den Eagles schon so begeistert und habe großen Respekt vor den Harbaughs oder Tomlin. Bei den jüngeren HCs ist die Beurteilung nach diesem Kriterium natürlich schwieriger, weil sie noch keinen längeren track record zur Verfügung haben.

  • Franke ist mMn ein Fall für sich, der auch davon profitiert, dass es in Deutschland relativ wenig Footballexperten gibt, die so viel Raum bekommen wie er.

    [..]

    Bei Franke sind nicht einmal seine Fehleinschätzungen das Hauptproblem. Auch wenn sein Herbert-Fetisch oder Murray/Cardinals Homerism schon merkwürdige Dimensionen erreicht hat.

    Am Schlimmsten finde ich Frankes Unfähigkeit zur Selbstreflexion. Er braucht ewig-, manchmal kann er sich auch garnicht überwinden, eigene Urteile aufgrund der realen Entwicklung zu verändern. So wird er einem noch viele Jahre erklären, dass ein Herbert absolut in die Elitegruppe der QBs gehört, und seine teilweise sehr überschaubaren Leistungen in den Playoffs inklusive der ziemlich desaströsen Niederlagen-Bilanz ausschließlich den äußeren Umständen geschuldet sei.

    Bei Franke beschleicht mich manchmal der Eindruck, dass er sich selbst für unfehlbar hält.

  • Es ging um die Qualitäten eines Superstars, nicht um seine mögliche Verletzungsanfälligkeit. Deswegen wäre Burrow für mich auch (rein qualitativ) die #2 (hinter Mahomes). Aber das ist sicher subjektiv, ebenso wie die Frage, ob Herbert besser ist als Stafford. Aber es scheint mir jedenfalls eine sehr verbreitete Einschätzung zu sein, Jackson, Allen, Mahomes und Burrow ganz oben zu sehen und Stafford typischerweise zwischen #5 und #8 im zweiten Tier.

    Ich finde die Auflistungen, die du aufgeführt hast durchaus nachvollziehbar. Aber gerade im Falle von Burrow und dem Aspekt Qualitäten eines Superstars zeigt sich mMn, dass solche Zuschreibungen auf den ersten Blick eindeutiger wirken, als sie eigentlich sind.

    Wenn ein Qb in 6 Jahren nur 2/3 aller Spiele bestreiten kann, würde ich da schon langsam von einer fehlenden Qualität sprechen. Ich kann das aber auch verstehen, wenn man da eine andere Sichtweise darauf hat.
    Aber wenn man nur diese knapp 70% aller Spiele nimmt, um ihn mit anderen Spieler seiner Position zu vergleichen, besteht auch immer die Gefahr der Verzerrung.
    Wie viele gute Spiele hatte denn ein Burrow im Vergleich zu beispielsweise einem Baker Mayfield seit der bei den Buccs spielt? Wie umfassend ist ein Bild von einem Spieler, wenn der immer wieder verletzt ausfällt oder gerade erst von längeren Verletzungen zurückkommt?
    Wie würde man über einen Burrow denken, wenn es die Postseason 2021 nicht gegeben hätte?

    Persönlich wir bei mir der Eindrück erweckt, dass es bei solchen Rankings „Lieblinge der Medien“ gibt, deren Highlights sehr ausführlich dargelegt werden und deren Lowlights eher unter den Teppich gekehrt werden.

    Wenn man bei Burrow und Herbert die Spitze der Leistungsfähigkeit als zentrales Bewertungskriterium nimmt (was man durchaus tun kann), sollte man das bei anderen Spielern (Smith, Darnold, Mayfield, Tua, Goff, Love) aber auch.

  • Wenn ein Qb in 6 Jahren nur 2/3 aller Spiele bestreiten kann, würde ich da schon langsam von einer fehlenden Qualität sprechen.

    "The most important ability is availability" :ja:

    Und da ist Stafford über seine Karriere gesehen sehr weit vorne, sieht man ja auch an den Career Stats die sonst gar nicht möglich wären.

    Ich bezog mich bei Stafford auch nicht unbedingt auf die aktuelle Saison, beim ursprünglichen Argument ging es ja um den Superbowl-Sieg und da war er Top5(/6)

    NFL QB Index: Ranking all 62 starting QBs of the 2021 NFL season
    Gregg Rosenthal evaluated every quarterback who started a game (including the playoffs) during the 2021 NFL season to create a complete ranking from 1 to 62.…
    www.nfl.com
    2021 NFL Season Leaders Total QBR | ESPN
    Visit ESPN to view NFL Total QBR for the current and previous seasons
    www.espn.com
    Final 2021 NFL Quarterback Rankings
    Tom Brady made a final week push and jumped Aaron Rodgers into the top spot of the 2021-22 NFL regular season quarterback rankings.
    www.pff.com

    Aber ich bin da - schon seit Lions-Zeiten, also von Anfang an - ein Fanboy.

    Gruß trosty

  • Bruce Arians. Der würde mit Baker den nächsten Super Bowl holen und es wäre unterhaltsam as fuck

    Dann mach ich eben mein eigenes Forum auf...mit Blackjack und Nutten!

  • Bei Franke sind nicht einmal seine Fehleinschätzungen das Hauptproblem. Auch wenn sein Herbert-Fetisch oder Murray/Cardinals Homerism schon merkwürdige Dimensionen erreicht hat.

    Am Schlimmsten finde ich Frankes Unfähigkeit zur Selbstreflexion. Er braucht ewig-, manchmal kann er sich auch garnicht überwinden, eigene Urteile aufgrund der realen Entwicklung zu verändern. So wird er einem noch viele Jahre erklären, dass ein Herbert absolut in die Elitegruppe der QBs gehört, und seine teilweise sehr überschaubaren Leistungen in den Playoffs inklusive der ziemlich desaströsen Niederlagen-Bilanz ausschließlich den äußeren Umständen geschuldet sei.

    Bei Franke beschleicht mich manchmal der Eindruck, dass er sich selbst für unfehlbar hält.

    Ist der Glaube an die eigene Unfehlbarkeit und die Unfähigkeit zur Selbstrelfexion nicht unter Experten und ich würde sagen auch im Umfeld mancher Fans nicht offensichtlich Grundvoraussetzung?

    Franke kenne ich nur als Kommentator und da finde ich persönlich ihn immer sehr gut vorbereitet und er macht auch jederzeit den Eindruck als wenn er genau weiß wovon er spricht (ein Zeichen von Kompetenz also). Klar bin ich auch nicht immer einer Meinung mit ihm - auch wenn ich ihn wie gesagt nur als Kommentator kenne - was ja aber in der Natur der Sache liegt. Wenn er sagen würde 'Jared Goff ist eine Pfeiffe' finde ich das erst einmal auch blöd als Lions-Fans. Aber trotzdem versteht er mehr von Football als ich und ich habe deutlich mehr kompetente Takes von ihm gehört als blödsinnige.

    Und z.B. den Take, dass Herbert ein Top5 QB ist, würde ich komplett mitgehen. Wenn ich sehe, wie der diese Saison bisher hinter einer nicht existenten Line spielt, ist mMn auf diese Saison z.B. sicher Top5 und ich sehe auch nicht, wie man das groß anders sehen kann aktuell...

    Logisch ist und bleibt das zu einem großen Teil auch immer Geschmackssache - genau wie die Diskussion hier über den besten HC. Bei Herbert kann man die Playoffs hart gewichten und sagen er bringt es nichts. Was ist dann aber mit Jackson und Allen? Auch keine nachhaltigen Erfolge in den Playoffs - ergo unterm Strich auch Geschmackssache bzw Ansichtssache, was wer mehr gewichtet. Aber diesen Reflex immer gerne über Experten zu streiten, die ja offensichtlich trotzdem Ahnung von der Materie haben, finde ich immer sehr amüsant.

  • MrBlue

    Die Playoff-Performance von Justin Herbert:

    Zwei Spiele, beide verloren, 2 TD und 4 IC, ein Passer Rating von 60.7


    Zum Vergleich Josh Allen:

    Eine Bilanz von 7 Siegen und 6 Niederlagen, 25 TD 4 IC, ein Passer Rating von 101.7.


    Es ist eben keine Geschmackssache oder Frage der Gewichtung, dass Herbert und Allen in den Playoffs nicht auf vergleichbarem Niveau unterwegs waren. Der Unterschied ist so groß, dass sich darüber jede Diskussion erübrigt.

  • EagleCologne

    Okay. Dann gewichtest du halt Playoff-Performance offenbar recht hoch. Wenn du es konsequent machst und daran QBs und ihre Qualität bewerten willst - völlig okay. Macht als Eagles-Fan ja auch durchaus Sinn...

    Wenn ich auf die Regular Season schaue oder z.B. rein auf die bisherige Saison, dann kann man Herberts Performance sehr wohl als Top5 würdig bezeichnen, oder denkst du das auch nicht? :madness

    Entsprechend halt doch Geschmackssache, was ich wie gewichte. Herberts Qualität anhand von zwei Playoff-Spielen zu bewerten, wäre mir persönlich halt zu dünn.

    Aber das war auch nicht der Kern meiner Aussage. Ich finde es halt einfach komisch überspitzt zu sagen, der Franke hat keine Ahnung, guck doch mal was der zu Herbert sagt. Man muss nicht jeden Experten mögen und auch nicht alles immer gut finden oder überall übereinstimmen. Aber diesen Reflex Leute, die ja einfach Ahnung von der Materie haben, hinstellen zu wollen als hätten sie diese nicht nur wei sie in Punkt X eine andere als die eigene Meinung haben, kann ich nicht verstehen (suggeriert für mich auch immer irgendwie, dass man selber glaubt mehr Ahnung zu haben). Dann sieht Franke Herbert halt anders als du. Aber daraus dann noch abzuleiten, was er alles nicht kann und nicht ist - kann man machen, muss man aber auch nicht.

  • Mr.Blue
    Es ging um deine Gleichsetzung bei den Playoff-Vorstellungen von Herbert und Allen, und das ist nun einmal -pardon- absurd, auch wenn beide bislang nicht in den Super Bowl gekommen sind.

    Zu Franke und seinen Einschätzungen gäbe es noch deutlich mehr Kritisches zu sagen. Allgemein fällt halt auf, dass sich da jemand alles im Studierkeller fleißig angelesen hat, er aber wenig Sensus für die Situation von Spiel und Spielern hat.

    Franke überschätzt sich, und wird im Football Entwicklungsland Deutschland stark überschätzt. Belassen wir es dabei.

  • Mr.Blue
    Es ging um deine Gleichsetzung bei den Playoff-Vorstellungen von Herbert und Allen, und das ist nun einmal -pardon- absurd, auch wenn beide bislang nicht in den Super Bowl gekommen sind.

    Zu Franke und seinen Einschätzungen gäbe es noch deutlich mehr Kritisches zu sagen. Allgemein fällt halt auf, dass sich da jemand alles im Studierkeller fleißig angelesen hat, er aber wenig Sensus für die Situation von Spiel und Spielern hat.

    Franke überschätzt sich, und wird im Football Entwicklungsland Deutschland stark überschätzt. Belassen wir es dabei.

    Das klingt aber schwer nach: "Ich habe Recht, belassen wir es dabei."

    Ich habe kein Problem damit, wenn Du Franke kritisch siehst. Ich sehe auch manche seiner Einschätzungen kritisch. Aber das heißt ja nicht, dass er nicht Recht haben könnte. Vielleicht ist ja das, was er sich "im Studierkeller fleißig angelesen hat", viel wichtiger als "Sensus für die Situation von Spiel und Spielern". Das erinnert vom Argument her sehr an die Anfänge der Diskussion um "Sabermetrics" im Baseball.

    MrBlue hat auch nicht die Playoff-Vorstellungen von Herbert und Allen gleichgesetzt, sondern darauf hingewiesen, dass letztlich beide nichts gewonnen hätten. Das stimmt. Du hast als zusätzlichen Bewertungsaspekt individuelle Statistiken von Herbert und Allen mit ins Spiel gebracht. Der stimmt auch. Da muss man doch nicht gleich von "absurd" schreiben.

    Letztlich spielt jeder QB unter völlig unterschiedlichen Bedingungen, weil er eben andere Mitspieler und Coaches (und nicht selten auch andere Gegner) hat. Deswegen sind sowohl Erfolge als auch statistische Werte immer nur bedingt vergleichbar und Annäherungen. Hinzu kommt, dass man auf unterschiedliches Wert legen kann. Viele Fans messen Erfolg in "Superbowls" oder in Playoff-Statistiken. Für mich hingegen ist "Superbowl-Sieger" als Bewertungskriterium nahezu bedeutungslos, und ich gewichte die reguläre Saison schon wegen der größeren Anzahl der Spiele wesentlich Höher als die Playoffs. Wer da "Recht" hat, lässt sich wohl kaum objektiv bestimmen.

  • EagleCologne

    Ich wollte Herberts und Allens Playoff Leistungen nicht gleichsetzen. Ich wollte lediglich darauf hinaus, dass unterschiedliche Leute unterschiedliche Maßstäbe bei der Bewertung von QBs an den Tag legen. Und wenn du die Playoff Leistungen von Herbert so stark werten möchtest, dass du ihm Top5 Potenzial absprichst, dann kannst du persönlich das gerne machen. Dann solltest du Jackson und Allan halt z.B. nur auch nicht vor einen Mahomes packen und auch deren Playoff-Auftritte in Relation entsprechend berücksichtigen.

    Im Übrigen haben wir hier ja auch ein QB Ranking gemacht im Sommer. Herbert da auf Platz 5, recht deutlich hinter den Top4, aber auch recht klar vor allen anderen. Wenn ich das richtig verstanden habe, sieht das Forum ihn also ziemlich genau so wie Franke. Also auch alles überschätzte Idioten hier?

    Und ich will Franke auch gar nicht verteidigen - da ich den wie gesagt allenfalls als Kommentator sehe und mit ihm nichts am Hut habe. Aber dieses andauernde 'Experten-Bashing' und diese Attitüde, dass die alle nichts können (im Vergleich zu einem selber) finde ich halt einfach fragwürdig. Wir können daher gerne festhalten, dass er DEINER Meinung nach überschätzt wird und du ihn offenbar so gut zu kennen scheinst, um beurteilen zu können, dass er sich auch selbst überschätzt. Heißt halt noch lange nicht, dass das eine allgemeingültige, geschweige denn korrekte Sichtweise ist.

    Belassen wir es doch dabei...