NFL Awards 2025 Season

  • Wie jedes Jahr will ich den Thread verwenden, um dem ein oder anderen Spieler ein Shoutout zu geben, die mich besonders beeindruckt haben.

    Most Valuable Player: Matt Stafford

    für mich ein relativ einfacher Pick, Stafford war zum einen Statistisch der beste QB (Yards, TD/Int Ratio), sondern auch wirklich für seine Offense der wichtigste Spieler dieses jahr. Er Er hat seine Mitspieler besser gemacht, und die Schwächen der Offense kaschiert. Gerade mit Blick auf den Schedule gibst hier für mich keinen anderen ernsthaften Kandidaten.

    Alternative: Dak Prescott

    Coach of the Year: Mike MacDonald

    Mit dem Roster, bei dem Schedule in dieser Divison den #1 Seed klar zu machen, ist für mich die beeindruckendste Leistung aller HC dieses Jahr.

    Alternative: Kyle Shanahan - Sowas wie nen 'under the Radar'-Kandidaten gibts da ja nicht, also bekommt hier Shanahan von mir den Shoutout. Wenn man sich überelgt, wer da alles ausgefallen ist, ist es beeindruckend, dass der das Team trotzdem sehr ungefährdet in die Playoffs geführt hat.

    Assistant Coach of the Year: Vance Joseph

    Auch auf die Gefahr hin, dass ich da dem ein oder anderen Broncos Defender unrecht tue, aber wenn ich mir das Lineup der Broncos ansehe, dann würde ich da von den individuellen Spieler her, keine Elite Defense erwarten, trotzdem hat Joseph genau das daraus gemacht. Gerade bei den Passrush Scemes fand ich es beeindruckend, wie gut die Playcalls auf die Spieler abgestimmt waren.

    Alternative: Al Harris - wie agressiv die Bears DBs auf den Ball gehen, ohne gleichzeitig auf jeden Double Move rein zu fallen ist wirklich stark. Ich denke Al Harris macht da nen richtig guten Job.

    Offensive Player of the Year: Bijan Robinson

    Für mich der dominanteste Skill-Player des Jahres. Sowohl als Runner, als auch als Receiver extrem stark, gleichzeitig sehr konstant, aber auch immer für ein Big Play gut.

    Alternative: Darnell Wright - mehr Stellvertretend für das Bears Running Game, das dieses Jahr für mich das beste der Liga war. Wright war für mich halt der dominanteste der Bears OL.

    Defensive Player of the Year: Myles Garrett

    Ich ham mich gestern wirklich für iohn gefreut, als er den Sack Rekord gebrochen hat. Er ist ein absoluter Ausnahmespieler, der das jedes Jahr aufs neue unter Beweis stellt. Dass mMn sein Efford bei Running Plays mMn über Teile der Saison nicht ganz so vorbildlich war, lassen wir mal unter den Tisch fallen.

    Alternative: Jeffrey Simmons, er hat sich langsam aber stetig zum besten DT der Liga entwickelt. Vor allem als Passrusher einfach ein Monster, und das obwohl er bei jedem Snap Doubleteams bekommt.

    Offensive Rookie of the Year: Tetairoa McMillan

    Er war von Tag eins weg der klar beste Playmaker der Panthers Offense, und hat auch entsprechende Aufmerksamkeit der gegnerischen DCs bekommen.

    Alternative: Quinshon Judkins - ich fand ihn vor allem als Runner sehr beeindrucken. Sehr starke Kombination aus Vision, Power und Explosivität. Es gab halt leider viele Spiele, in denen er nie eine Chance hatte.

    Defensive Rookie of the Year: Nick Emmanwori

    Diese Kombination aus Size, Athletik und Speed ist einfach nur beeindruckend. Auch was Play Recognition angeht ist er schon deutlich weiter, als ich gedacht habe.

    Alternative: Nic Scourton - hat in allen belangen einen mehr als solide Rookie Saison gespielt.

    Comeback Player of the Year: Christian McCaffey

    Ich habe ehrlich gesagt, nicht damit gerechnet, dass er nochmal zu alter Form zurück findet.

    Alternative: Philipp Rivers - das Comeback finde ich höchst beeindruckend. 44 Jahre, 5 Jahre Pause und das sah sogar noch halbwegs brauchbar aus. Unglaublich

    Fair Catch an der 2? :jeck::jeck::jeck: Sucks to be a Jets Fan I guess :madfan::madfan: - GilbertBrown RIP

  • Most Valuable Player: Matt Stafford

    Es kommen eh nur 2 in Frage. Stafford und Maye. Wenn es letzterer wird, kann ich wirklich nichts dagegen sagen. Ich würde auch sagen, dass Maye für sein Team noch wertvoller ist als Stafford. Maye hat die schlechteren Umstände und würde man Maye rausnehmen bei den Patriots und einen Mid-Tear-Starting-QB reinnehmen, bin ich mir ziemlich sicher, würden die Patriots deutlich schlechter abschneiden. Die Rams mit dem vll. besten Reveiver-Duo der NFL und dem Coaching von McVay würden mit einem etwas schwächeren QB immer noch ordentlich (wenn auch schlechter) funktionieren können.

    Dennoch entscheide ich mich für Stafford und ich denke die NFL wird ihm auch den MVP-Award geben. Was für Stafford spricht, er hatte im Gegensatz zu Maye den deutlich schwereren Shedule. Die Patriots hatten wirklich mit den "einfachsten" und die Rams dagegen waren in einer brutalen Division. Wenn man das mit einberechnet und sich anguckt was der 37-Jährige Stafford da für Zahlen und Leistungen aufgelegt hat, dann hat er sich das Ding einfach verdient. Wenn Maye nochmals so eine Saison mit dann schwierigeren Gegnern spielen sollte, wird er sich das Ding holen, jetzt ist aber Stafford an der Reihe.


    Coach of the Year: Mike Vrabel

    Hier kommen für mich auch nur 2 in Frage. Vrabel und McDonald. Ich entscheide mich hier für den krassesten "Change". Hier kann man auch sagen, der Shedule der Patriots hat mit reingespielt, aber wer ein 4-13 Team übernimmt und sie direkt zu einer 14-3 Saison führt, der kann auch den einfachsten Shedule der Liga haben, das ist so heftig, da kommt man nicht drumherum. McDonald auch bockstark, aber die Seahawks haben unter McDonald eine "natürlichere Entwicklung" genommen. Letztes Jahr 10-7 und jetzt den nächsten Schritt gemacht. Gäbe es nicht Vrabel und die Patriots mit dieser absurden Verbesserung, hätte ich McDonald vorne.

    Hier bin ich mir auch ziemlich sicher, dass es Vrabel werden wird.

    Auf den Plätzen dahinter folgen dann: Shanahan, Payton, Coen und Ben Johnson.


    Assistant Coach of the Year: Vance Joseph

    Ich finde jemand vom Nr. 1 Seed der AFC hat auch einen Award verdient und die Broncos haben mit die beste Defense der Liga, entsprechend wähle ich Joseph. Gibt einige weitere DC. Sollte im Normalfall auch jemand von der defensiven Seite gewinnen.


    Offensive Player of the Year: Jaxon Smith-Njigba

    Für mich eine einfache Wahl. Er ist nicht nur der WR mit den meisten Yards in dieser Saison (zudem den Franchise-Rekord gebrochen), er ist im Endeffekt auch die einzige verlässliche und gute Anspielstation in der Passing-Offensive der Seahawks. Der Passempfänger mit den 2. meisten Yards ist Cooper Kupp mit gerade mal 564 Yards. Wir sprechen hier quasi von einer 1-Mann-Show beim Nr. 1 Seed der NFC.


    Defensive Player of the Year: Myles Garrett

    Dazu braucht man nicht groß noch was schreiben. Das ist eh der sicherste Kandidat von allen.


    Offensive Rookie of the Year: Tetairoa McMillan

    Auch hier ist es für mich recht klar. McMillan hat die 1.000 Yard-Grenze geknackt, spätestens da war das Ding durch. Von den QBs hat sich keiner für den Titel wirklich aufgetan. Shough oder Dart erwähnenswert, aber reicht am Ende klar nicht.


    Defensive Rookie of the Year: Carson Schwesinger

    Der klare Favorit und wird es auch höchstwahrscheinlich werden. Finde ich auch gut, dass es mal wieder bisschen Anerkennung und Liebe für einen Inside Linebacker gibt. Pearce Jr. und Emmanwori auf den Plätzen.


    Comeback Player of the Year: Philip Rivers

    Das ist ein Award da scheiden sich gerne die Geister, weil es einfach gerne unterschiedlich ausgelegt wird. Favorit ist McCaffrey und mit ihm als Sieger bin ich 100% cool. Er passt für den Award auch perfekt, weil er letzte Saison fast komplett ausgefallen ist und diese Saison dann über 2.100 Scrimmage-Yards aufgelegt hat.

    Beeindruckender war aber für mich das Comeback von Rivers. Nach 5 Jahre Ruhestand mit 44 Jahren so zu performen ist völlig verrückt. Das ist so absurd gewesen, dass ich hier nur ihm den Award geben kann.

  • MVP: Maye

    Die Frage lautet: Maye oder Stafford? Ja, die Patriots hatten den leichteren Schedule - aber Stafford hatte die deutlich, deutlich besseren Skill-Player um sich. Und Maye war der neben Vrabel entscheidende Grund für den Turnaround.

    COY: Liam Coen

    Vrabel, Johnson, Shanahan - alles Topkandidaten. Aber der Turnaround der Jaguars war nicht kleiner als der der Patriots, überraschender und auch mit einem spürbar schwereren Schedule.

    Assistant Coach: Vance Joseph.

    Die Denver-D ist imho der entscheidende Grund für die sehr gute RS der Broncos.

    OPOY: Hier führt kein Weg an JSN vorbei ...

    DPOY: ... und hier erst recht keiner an Myles Garrett.

    Comeback-Player: Christian McCaffrey

    Die Story von Rivers ist natürlich ein Knaller, zumal er auch überraschend gut gespielt hat. Aber drei Spiele sind mir schlicht zu wenig, um einen Season-Award zu vergeben. Und da Run CMC mir kräftig geholfen hat, die Fantasy-Liga zu gewinnen, bin ich ihm sowieso sehr gewogen...

  • warum nennt man den MVP Titel nicht endlich in das um, was er seit über einem Jahrzehnt ist - QB of the Year?

    “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians

  • warum nennt man den MVP Titel nicht endlich in das um, was er seit über einem Jahrzehnt ist - QB of the Year?

    Verstehe das Problem nicht. Der QB ist nun mal der wichtigste Spieler in einem Team. Ergo bekommt den Preis auch in 99% der Fälle ein QB.

    „A man has two things. His words and his nuts. And you don‘t want to lose either of them.“ - Robert Quinn

  • Verstehe das Problem nicht. Der QB ist nun mal der wichtigste Spieler in einem Team. Ergo bekommt den Preis auch in 99% der Fälle ein QB.

    das steht ja außer Frage, nur finde ich, dass der MVP Titel an den gehen sollte, der mit seiner Leistung Geschichte geschrieben hat. man könnte ja zusätzlich einen QB of the Year Award einführen, dann wäre Stafford meine erste Wahl. für mich ist der MVP ganz klar Garrett

    “Every year it’s just one goal: Win the Super Bowl. If you don’t win the Super Bowl it’s not a good year,” - Bruce Arians

  • das steht ja außer Frage, nur finde ich, dass der MVP Titel an den gehen sollte, der mit seiner Leistung Geschichte geschrieben hat. man könnte ja zusätzlich einen QB of the Year Award einführen, dann wäre Stafford meine erste Wahl. für mich ist der MVP ganz klar Garrett

    Garrett wird natürlich Best Defensive Player, weil er der beste defensive Spieler dieser Liga war/ist.

    Beim MVP geht es um den wertvollsten Spieler. Garrett ist für die Browns sicherlich wertvoll. Und obwohl er Geschichte geschrieben hat und der beste defensive Spieler der Liga ist, konnte er mit seiner Leistung die Browns nur zu 5 Siegen „führen“. Wie schlecht wäre also der Record der Browns ohne Garrett? 3 Siege? 2 Siege?

    Wie würde die Teams ohne den Starting QB aussehen? Als Beispiel Stafford oder Maye als Frontrunner?

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  • ich verstehe schon, worauf du hinaus willst. aber deiner Argumentation folgend kann der Titel ja dann auch problemlos in QBotY umbenannt werden. jeder weiß, um die Bedeutung des QB und so ist ja die Wertigkeit des Titels sowieso klar.

    oder, um auf dein Argument zu Garrett einzugehen: warum sollte dann Peterson in 2012 zu Recht MVP geworden sein? es hat (wie auch Garrett) Geschichte geschrieben mit seinen >2k Rushing Yards, aber hatte das Team wegen ihm 10 Siege? sicherlich nicht (nur). lt. deinen Argumenten hätte es eigentlich Matt Ryan mit seinen >4.7k Yards sein müssen, der die Falcons bis ins CCG geführt hat.

    :bier:

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  • kann der Titel ja dann auch problemlos in QBotY umbenannt werden.

    Das heißt es gibt dann keinen MVP-Award mehr? Denn wenn du weiterhin den Titel "MVP" vergeben willst, aber die QBs da nicht mehr gewählt werden dürfen, weil die ja dann den Award "QBotY" haben, dann würde man den Award "Most valuable Player" ad absurdum führen. Ich finde man kann nicht die wertvollste Position mit den wertvollsten Spielern aus der Verlosung nehmen und dann einen "MVP" vergeben.

    Und den MVP-Award komplett zu streichen bzw. umzubenennen, ist im US-Sport quasi wie wenn du einen Teil der Seele raubst.

  • das steht ja außer Frage, nur finde ich, dass der MVP Titel an den gehen sollte, der mit seiner Leistung Geschichte geschrieben hat. man könnte ja zusätzlich einen QB of the Year Award einführen, dann wäre Stafford meine erste Wahl. für mich ist der MVP ganz klar Garrett

    Was du beschreibst, wäre der beste Spieler, unabhängig von der Position. Da ginge an Garrett nun wirklich gar kein Weg vorbei. Meinetwegen BPO.

    Wertvollster Spieler wird aber logischerweise fast immer ein QB sein. Insofern geht auch der so lautende Award eben an einen QB. Ich verstehe nicht so wirklich, warum es da immer wieder so ein Grummeln gibt.

  • warum nennt man den MVP Titel nicht endlich in das um, was er seit über einem Jahrzehnt ist - QB of the Year?

    Ich würde eher anders ran gehen, und die QBs beim OPOY ausschließen. Dann hat man einen QB Award, und einen Award für den Rest.

    Was ist eigentlich dieser Protector of the Year, gehört der auch zu den übrigen Awards? Würde ja schon vor Wochen vergeben.

    Fair Catch an der 2? :jeck::jeck::jeck: Sucks to be a Jets Fan I guess :madfan::madfan: - GilbertBrown RIP

  • Was ist eigentlich dieser Protector of the Year, gehört der auch zu den übrigen Awards? Würde ja schon vor Wochen vergeben.

    Wurde er das? :paelzer:

    Das ist der neue Award für den besten O-Liner und meines Wissens wird auch der erst nächste Woche vergeben.

    Gruß Silversurger

  • Ich würde eher anders ran gehen, und die QBs beim OPOY ausschließen. Dann hat man einen QB Award, und einen Award für den Rest.

    Die letzten 6 mal wurde eh kein QB zum OPOY gewählt. Auch dieses Jahr wird es mit höchstwahrscheinlich JSN kein QB.

  • Wurde er das? :paelzer:

    Das ist der neue Award für den besten O-Liner und meines Wissens wird auch der erst nächste Woche vergeben.

    Ah, OK, da hab ich dann wohl iwo eine falsche Schlagzeile aufgeschnappt.

    Aber dann haben wir 3 Offense Awards, und einen für die D. Das ist ja auch Quatsch. Dann auch bitte separate Awards für DL, LB und DB

    Fair Catch an der 2? :jeck::jeck::jeck: Sucks to be a Jets Fan I guess :madfan::madfan: - GilbertBrown RIP

  • Most Valuable Player: Matt Stafford

    für mich ein relativ einfacher Pick, Stafford war zum einen Statistisch der beste QB (Yards, TD/Int Ratio), sondern auch wirklich für seine Offense der wichtigste Spieler dieses jahr. Er Er hat seine Mitspieler besser gemacht, und die Schwächen der Offense kaschiert. Gerade mit Blick auf den Schedule gibst hier für mich keinen anderen ernsthaften Kandidaten.

    die Statistiken widersprechen dir allerdings, ich zitiere mal aus einem Artikel vorgestern auf ESPN. Insbesondere das Argument Schedule Quality ist in den Kennzahlen eingearbeitet.

    Zitat

    The numbers solidly back Maye for MVP. He led the league in QBR by a healthy margin, with his 77.1 well outpacing the next-best finisher -- the Packers' Jordan Love at 72.8 -- and fourth-place Stafford at 71.1. The volume translation of QBR -- points above average -- tells a similar story, with Maye clearly alone at No. 1 and Stafford in third. Those numbers also neutralize the biggest knock against Maye -- the Patriots' soft schedule -- because QBR and its derivatives adjust for quality of opponent.

    Ich könnte mit Stafford als MVP gut leben, weil ich ihn für einen tollen Spieler und Sportsman halte (und er mit der Wahl wohl auch ein bisschen Lebenswerk Würdigung erhalten würde), aber die qualitativen Stats sprechen eine andere Sprache.

    Gruß, DU-TH

  • DU-TH Pats hatten den einfachsten SOS der Liga mit 0,391, die Rams hatten den schwierigsten SOS aller Playoff Teams mit 0,526. Das QBR versucht das mit ein zu kalkulieren, indem man DVOA mit rein rechnerisch ist ja ein guter Ansatz, aber damit ist das Schedule Argument nicht plötzlich komplett vom Tisch.

    Ich finde Maye hat einen validen Case, aber die Diskussion beginnt für mich immer bei 'Maye hätte den deutlich leichteren Schedule, aber...'

    Fair Catch an der 2? :jeck::jeck::jeck: Sucks to be a Jets Fan I guess :madfan::madfan: - GilbertBrown RIP

  • DU-TH Pats hatten den einfachsten SOS der Liga mit 0,391, die Rams hatten den schwierigsten SOS aller Playoff Teams mit 0,526. Das QBR versucht das mit ein zu kalkulieren, indem man DVOA mit rein rechnerisch ist ja ein guter Ansatz, aber damit ist das Schedule Argument nicht plötzlich komplett vom Tisch.

    Ich finde Maye hat einen validen Case, aber die Diskussion beginnt für mich immer bei 'Maye hätte den deutlich leichteren Schedule, aber...'

    ja, verstehe ich, aber jetzt gehen wir über die anderen Faktoren wie "aber Stafford hat neben dem potentiellen OPOY eine stabilere Line " etc...

    Daher ein Schritt zurück: Die quantitativen Statistiken sprechen für Stafford, die qualitativen für Maye. Dazu spricht für Stafford, dass er in mehr high pressure Situationen spielen musste und dort meistens stark performt hat, was ja mit dem Schedule Argument verbunden ist. Dafür hatt er aber auch bessere offensive Mitspieler als Maye.

    trosty Die Patriots hatten tatsächlich in der regular Season mehrmals Glück, den Gegner zur richtigen Zeit zu erwischen (in deinem View fehlt zB die Chase Sperre im Bengals Spiel), trotzdem ist es natürlich Quark, in der Diskussion als Argument gegen Maye anzuführen, dass zB die Raiders, die in Game 1 der Gegner waren, später ihren Coach entlassen haben (bzw ich sehe nicht den Zusammenhang mit der MVP Diskussion) ;)

    Gruß, DU-TH



  • trosty trotzdem ist es natürlich Quark, in der Diskussion als Argument gegen Maye anzuführen, dass zB die Raiders, die in Game 1 der Gegner waren, später ihren Coach entlassen haben (bzw ich sehe nicht den Zusammenhang mit der MVP Diskussion) ;)

    überhaupt gegen die Raiders verloren zu haben, muss als Grund gelten. :mrgreen:

  • DU-TH ich will dir gar nicht groß wiedersprechen, beide hätten den Award verdient. Gerade beim MVP ist für mich aber auch immer der Gedanke im Hinterkopf, wie die Teams ohne den entsprechenden Spieler abschneiden. Hätte sich Maye für 5 Spiele verletzt, dann läuft die Saison der Pats nicht groß anders, vllt 2 Wins weniger. Wäre Stafford 5 Spiele ausgefallen, sind die Rams nicht in den Playoffs. Also war Stafford der wertvollere Spieler.

    Aber wie gesagt, das ist dieses Jahr wie schon letztes Jahr einfach Geschmackssache zwischen den beiden.

    Fair Catch an der 2? :jeck::jeck::jeck: Sucks to be a Jets Fan I guess :madfan::madfan: - GilbertBrown RIP

  • MVP - Drake Maye

    Ich vermute, dass die NFL den Award als "Show-Liga" an Stafford geben wird. Und ja, die Patriots hatten einen leichteren Schedule. Aber Maye war für mich in weiten Teilen die Offense der Patriots. Kein Rungame, keine Elite-Receiver, keine besonders gute O-Line. Stafford hingegen hat Nacua, der in kritischen Situationen immer wichtige Catches gemacht hat. Adams war ein 1A-Redzone-Target und mit McVay hat Stafford einen absoluten Top-Playcaller.

    C

    DefensivePlayer otY - Garrett

    Bedarf keiner weiteren Worte!

    OffensivePlayer otY - JSN

    Für mich gibt es hier eigentlich nur zwei Möglichkeiten - JSN oder Nacua. Aber den Switch von JSN zum DeepBall/Outside-Receiver habe ich so gar nicht kommen sehen. Dazu würde ich ihn für die Seahawks- Offense als nochmal wichtiger ansehen als Nacua. Closer Call für mich, aber ich nehme hier JSN, weil ich es ihm so niemals zugetraut hätte. Dass Nacua ein absoluter herausragender Top-Tier-Receiver ist, hatte ich auch vor einem Jahr schon auf dem Zettel. Et hatte 27 contested Catches und ist auf allen Ebenen des Feldes so eine krasse Waffe. Könnte hier jeden verstehen, der ihn nimmt - es wäre ebenfalls sehr verdient, mMn.

    OffensiveRookie otY - McMillan

    Eigentlich alternativlos. Aus dem letzten Draft haben sich relativ wenige Impact-Playmaker entwickelt bisher. McMilan ist definitiv einer. Über 1.000 Yards in einer Panthers Offense bei denen sonst niemand mehr als 500 Yards hatte. Sicherlich war er auch ein Grund für den Erfolg der Panthers - sein Impact als Rookie war also sehr groß. Einfach eine tolle Rookie-Saison und in Ermangelung irgendwelcher Alternativen. Fanin, Shough, Loveland hatten alle Phasen, aber McMilan war konstant gut und für mich der beste Rookie auf der offensiven Seite.

    DefensiveRookie otY - Schwesinger

    Emmanwori kann ich hier total verstehen. Aber irgendwie finde ich, dass er einfach perfekt eingesetzt worden ist. Schwesinger hingegen musste noch mehr selber kreiren und das als Rookie-LB. Finde ich nochmal außergewöhnlicher und für mich auch überraschender. Ein enger Call und ich kann auch jeden verstehen, der hier Emmanwori nimmt. Aber ich gehe hier mit Schwesinger.