Olympische Winterspiele 2026 Mailand/Cortina

  • aus sportlicher Sicht aber die richtige Entscheidung....die Bedingungen für Polen war irregulär in Durchgang 3.

    Das auf jeden Fall. Ich frage mich nur, warum man solche Wetterumbrüche heutzutage nicht besser vorhersehen kann und dann halt ne Stunde früher startet.

  • Das auf jeden Fall. Ich frage mich nur, warum man solche Wetterumbrüche heutzutage nicht besser vorhersehen kann und dann halt ne Stunde früher startet.

    Mir liegt ein spöttischer Kommentar auf der Zunge, aber den verkneife ich mir jetzt mal.

    Ob man den Witterungsumschwung hätte voraussehen können, mögen andere beurteilen. Ich finde es eigentlich sehr gut, dass durch die geänderten Regeln solche Abbrüche fast gar nicht mehr vorkommen. Früher musste man immer wieder Durchgänge komplett neu starten - heute kann man durch Verlängerung/Verkürzung des Anlaufs den Wettkampf im Normalfall zu Ende führen.

    Besonders bitte ist es natürlich, wenn der Abbruch ausgerechnet bei Olympia erfolgt - noch dazu, wenn man bedenkt, dass man noch eine knappe Woche Zeit hätte, den letzten Durchgang nachzuholen. Wieso macht man das eigentlich nicht? Nach dem zweiten Durchgang waren die Abstände zwischen Rang 3 und Rang 6 minimal.

  • Mir liegt ein spöttischer Kommentar auf der Zunge, aber den verkneife ich mir jetzt mal.

    Ob man den Witterungsumschwung hätte voraussehen können, mögen andere beurteilen. Ich finde es eigentlich sehr gut, dass durch die geänderten Regeln solche Abbrüche fast gar nicht mehr vorkommen. Früher musste man immer wieder Durchgänge komplett neu starten - heute kann man durch Verlängerung/Verkürzung des Anlaufs den Wettkampf im Normalfall zu Ende führen.

    Besonders bitte ist es natürlich, wenn der Abbruch ausgerechnet bei Olympia erfolgt - noch dazu, wenn man bedenkt, dass man noch eine knappe Woche Zeit hätte, den letzten Durchgang nachzuholen. Wieso macht man das eigentlich nicht? Nach dem zweiten Durchgang waren die Abstände zwischen Rang 3 und Rang 6 minimal.

    So blöd es ist, sowas abbrechen zu müssen, so schwierig dürfte es sein, alles 6 oder 7 Stunden vorher um ne Stunde vorzuziehen, samt Einlass, TV Anstalten, Vorbereitung und Anreise der Sportler, ....

    Und es einfach in die letzte Woche zu legen dürfte auch nicht für alle funktionieren, Helfer, Rahmenprogramme, Zimmerbelegungen in Hotels und auch dem olympischen Dorf, geplanten Rückreiseterminen....

    Sowas funktioniert ja schon bei voll professionellen Veranstaltungen wie Fussball-WM oder ähnlichem kaum, bei Olympia sind eben ein gewisser Anteil an Teilzeitprofis sogar noch dabei.

  • So blöd es ist, sowas abbrechen zu müssen, so schwierig dürfte es sein, alles 6 oder 7 Stunden vorher um ne Stunde vorzuziehen, samt Einlass, TV Anstalten, Vorbereitung und Anreise der Sportler, ....

    Und es einfach in die letzte Woche zu legen dürfte auch nicht für alle funktionieren, Helfer, Rahmenprogramme, Zimmerbelegungen in Hotels und auch dem olympischen Dorf, geplanten Rückreiseterminen....

    Sowas funktioniert ja schon bei voll professionellen Veranstaltungen wie Fussball-WM oder ähnlichem kaum, bei Olympia sind eben ein gewisser Anteil an Teilzeitprofis sogar noch dabei.

    Ich gebe zu, dass damit Probleme verbunden sind. Aber gerade bei wetterabhängigen Sportarten - speziell im Wintersport - ist es doch gar nicht so selten, dass Wettbewerbe um Stunden oder Tage verlegt werden. Es gab immer wieder olympische Spiele oder Weltmeisterschaften, bei denen gerade alpine Wettbewerbe oder Skispringen oder Nordische Kombination (auch wiederholt) verlegt wurden, weil insbesondere Wind oder Nebel die Durchführung zu gefährlich erscheinen ließ. (Bei Sommerspielen sind insbesondere die Segelwettbewerbe auch ganz heiße Kandidaten.) Wenn man ganze Wettbewerbe verlegen kann, dann sollte doch ein einziger Durchgang kein unüberwindbares Hindernis sein.

    Wenn man die Idee des Olympischen Dorfs ernst nähme, würde vermutlich ohnehin jeder Sportler für 2 Wochen bleiben (können). Aber dann gehen vermutlich schon wieder die Kondome aus :paelzer:.

  • Ich gebe zu, dass damit Probleme verbunden sind. Aber gerade bei wetterabhängigen Sportarten - speziell im Wintersport - ist es doch gar nicht so selten, dass Wettbewerbe um Stunden oder Tage verlegt werden. Es gab immer wieder olympische Spiele oder Weltmeisterschaften, bei denen gerade alpine Wettbewerbe oder Skispringen oder Nordische Kombination (auch wiederholt) verlegt wurden, weil insbesondere Wind oder Nebel die Durchführung zu gefährlich erscheinen ließ. (Bei Sommerspielen sind insbesondere die Segelwettbewerbe auch ganz heiße Kandidaten.) Wenn man ganze Wettbewerbe verlegen kann, dann sollte doch ein einziger Durchgang kein unüberwindbares Hindernis sein.

    Wenn man die Idee vom Olympischen Dorf ernst nähme, würde vermutlich ohnehin jeder Sportler für 2 Wochen bleiben (können). Aber dann gehen vermutlich schon wieder die Kondome aus :paelzer:.

    Wenns nur die Kondome wären, aber selbst in den Betten müssen sie stapeln, vermutlich manche sogar dreifach belegen.... Leider alles Lieferkettenoptimierung bzw Belegungsoptimierung. Und wenn man Pech hat, hat Olympia die Sportstätten nicht.al ne Stunde länger gebucht als nötig und muss dann für die Krabbelgruppe "kleine Hüpfer" weichen

  • Review


    Das Bild des Tages lieferte heute der norwegische Slalomfahrer Atle Lie McGrath. Nach dem ersten Durchgang komfortabel in Führung liegend fädelte er im zweiten Lauf, noch vor der ersten Zwischenzeit, ein und schied aus. McGrath feuerte seine Skistöcke hoch über den Begrenzungszaun, durchbrach die Abzäunung auf der anderen Seite, stapfte wütend durch die verschneite Landschaft und legte sich, nahe des benachbarten Waldes auf den Rücken in den Schnee. Der Ärger, die Frustration und die Enttäuschung verlangten von ihm in diesem Moment - Einsamkeit und Abstand. Eine emotionale Szene für den Betrachter; aber auch ein sichtbarer Beweis dafür, dass olympische Medaillen, auch für diese Profisportler, immer noch eine besondere Bedeutung haben. Den Olympiasieg holte sich der Schweizer Loic Meillard. Es war die vierte Goldmedaille für das alpine Schweizer Männerteam. Österreich jubelte über Silber für Fabio Gstrein, Bronze ging an McGraths Teamkollegen Henrik Kristoffersen.

    Das Shorttrack-Oval wird für die Niederlande zu einer größeren Goldgrube als die traditionelle Eisschnelllaufbahn. Xandra Velzeboer holte sich nach den 500m auch den Sieg über 1.000m. Damit gewannen die Oranjes vier der bisher fünf ausgetragenen Wettkämpfe im Shorttrack.

    Ein bisschen ernüchternd war der olympische Tag aus deutscher Sicht schon. In zwei Wettkämpfen hatte man die Hand an der Goldmedaille. Am Ende musste man sich mit Silber und Bronze zufrieden geben. Laura Nolte verspielte ihren Vorsprung nach zwei Läufen im Monobob der Frauen und wurde von Elana Myers-Taylor (USA) um vier Hundertstel abgefangen. Aber hey...was für eine Leistung der 41 Jahre alten US-Amerikanerin. In diesem, für eine Sportlerin, doch schon fortgeschrittenen Alters noch einen Olympiasieg einzufahren...das bringt einem dazu alle vorhandenen Huete vor solch einem Erfolg zu ziehen! Das Eiskunstlauf-Paar Hase/Volodin lag nach einem grandiosen Kurzprogramm in Führung, endete schlussendlich aner "nur" auf dem Bronzeplatz. Ein Fehler bei einem Sprung kostete zumindest die Silbermedaille. Pech hatten die Skispringer Wellinger und Raimund im Super Team Springen von der Großschanze. Zu Beginn sah es nicht unbedingt nach einer Medaille aus, da aber alle Teams - bis auf den späteren Olympiasieger Österreich - hie und da Federn lassen mussten, öffnete sich vor dem letzten Sprung plötzlich eine Tür aufs Podium. Doch dann machte den Springern das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Raimund hatte die Führung vor den letzten drei Springern, aber die Jury brach den Wettkampf aufgrund des starken Schneefalls ab und so wurden nur zwei der angesetzten drei Durchgänge gewertet. Das deutsche Duo landetet mit einem minimalen Rückstand von 0,3 Punkten auf Platz vier. Bitter, bitter!

    Aber es gab auch positive Ergebnisse aus deutscher Sicht. Die Curling-Männer gewannen ihr drittes von fünf Spielen gegen Schweden und die deutschen Zweierbobs liegen nach zwei Läufen erst mal alle auf Medaillenkurs.

    Im Eishockey-Turnier der Frauen vollendete sich das zu erwartbare Bild. Im Finale am Donnerstag stehen sich Kanada und die USA gegenüber. Während die US-Girls Schweden ziemlich sicher mit 5:0 im Griff hatten, mussten die kanadischen Frauen am Ende sogar zittern. Die Schweiz wehrte sich mit allem was sie aufbieten konnten. Obwohl die Kanadierinnen deutlich überlegen waren (Torschuss-Statitik: 46:8) taten sie sich schwer die Dominanz in Zählbares umzumünzen. So musste der Favorit nach dem 1:2 Anschlusstreffer der Schweiz im letzten Drittel sogar noch 15 Minuten lang um den Einzug ins Finale bangen.

    11. Wettkampftag - Di.17.02. - 7 Entscheidungen

    Der erste Wettbewerb von der Normalschanze lief ernüchternd für die deutschen Nordisch-Kombinierer ab. Bester Deutscher war Johannes Rydzek auf Platz 8. Im zweiten Wettkampf springt man nun von der Großschanze. Nach den bisherigen Eindrücken muss man zunächst Norweger (die Oftebro-Brüder) und Österreicher (Lamparter und Rettenberger) als Favoriten auf Medaillen auch in diesem Event ansehen. 10:00 Uhr / 13:45 Uhr.

    Die Staffeln im Biathlon gehören immer, wie die Staffelwettbewerbe im Langlauf, zu den Highlights von WM und OS. Zunächst gehen die Männer in die Loipe und an den Schießstand. Nach dem Verlauf der bisher absolvierten Wettkämpfe muss man von einem Zweikampf zwischen Frankreich und Norwegen ausgehen. Schweden, Italien und vielleicht auch Deutschland gehören zunächst mal zu den Mannschaften in Lauerstellung. Start: 14:30 Uhr.

    Bei den Mannschaftsverfolgungen der Männer und Frauen im Eisschnelllauf haben drei Nationen jeweils ein Team bei den Männern und Frauen im Halbfinale - Niederlande, USA und China. Dazu kommen das italienische Männer- und das kanadische Frauenteam. Finals 16:28 Uhr und 16:47 Uhr.

    Im Zweierbob der Männer liegen alle drei deutschen Bobs nach den ersten beiden Läufen vom Montag auf Medaillenkurs. Lochner/Fleischhauer haben schon einen beeindruckenden Vorsprung von acht Zehntel vor ihren Teamkollegen Friedrich/Schüller. Auf dem dritten Platz rangiert das dritte deutsche Duo Ammour/Schaller, die allerdings mit den US-Amerikanern del Duca/Williamson Konkurrenten im Nacken haben, die nur eine Zehntel hinter ihnen liegen. Lauf drei und vier: 19:00 Uhr / 21:05 Uhr.

    Auch die Akrobatinnen auf dem Snowboard sind wieder unterwegs. Um 13:00 Uhr findet der Slopestyle-Wettkampf der Frauen statt.

    Die Freestyler absolvieren ihren Big Air-Wettbewerb bei den Männern. 19:30 Uhr.

    Die Play Off Phase im Eishockey-Turnier der Männer ist erreicht. Vier Spiele zur Qualifikation für das Viertelfinale stehen an. Deutschland bekommt es um 12:10 Uhr mit Frankreich zu tun. EIn Sieg ist für das mit NHL-Spielern bestückte deutsche Team Pflicht. Die anderen Spiele:

    12:10 Uhr: Schweiz - Italien

    16:40 Uhr: Tschechien - Dänemark

    21:10 Uhr: Schweden - Lettland.

    Das deutsche Curling-Team um Skip Marc Muskatewitz hat heute zwei Dates. Um 9:05 Uhr trifft man auf das sieglose Tschechien und um 19:05 Uhr auf die Schweiz.

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

  • Wirft man mal einen Blick auf den Medaillenspiegel der ersten zehn Nationen, muss man sagen, dass es mit dem, als Ziel, angestrebten dritten Platz für Team-D nicht allzu gut aussieht.

    12 - 07 - 09 Norwegen

    08 - 04 - 11 Italien

    06 - 08 - 05 USA

    06 - 05 - 01 Niederlande

    05 - 07 - 03 Österreich

    05 - 05 - 01 Schweden

    05 - 02 - 03 Schweiz

    04 - 07 - 06 Deutschland

    04 - 07 - 04 Frankreich

    04 - 05 - 09 Japan

    Team-D hat realistisch noch drei relativ "sichere" Gold-Chancen in Aussicht (drei Bob-Wettkämpfe).

    Emma Aicher gehört zunächst mal zu den Mitfavoritinnen im Slalom. Im Ski Freestyle gehören Daniela Maier, Tim Hronek und Florian Wilmsmann zur Weltspitze in der Cross-Disziplin.

    Im Biathlon gibt es noch vier Wettkämpfe, aber in keinem davon werden die deutschen Biathlet/innen als Favorit/innen angesehen.

    Die Kombinierer haben noch zwei Wettbewerbe offen, aber auch hier wird die Konkurrenz höher eingeschätzt.

    Norwegen ist bereits enteilt und Gastgeber Italien ist auf dem Weg zu Platz zwei im Medaillenspiegel.

    Die USA haben noch genügend heisse Eissen im Feuer um auf eine zweistellige Goldmedaillenzahl zu kommen. Und die Niederlande haben im Eisschnelllauf und Shortrack noch insgesamt 10 (!) Wettkämpfe mit Aussichten auf Gold. Schweden, Schweiz und Österreich kann man bei günstigem Verlauf möglicherweise noch abfangen.

    Aber wenn es nicht noch überraschende Ausreisser nach oben geben sollte sehe ich, realistisch eingeschätzt, im Moment nicht mehr als den fünften, eher sechsten Platz am Ende der Spiele für Team-D im Medaillenspiegel.

    Ziel (Platz 3) verfehlt, knapp verfehlt, aber halt verfehlt!

    Das soll jetzt keine dröge Medaillenzählerei sein, sondern nur eine Zwischenbilanz der bisherigen Wettkämpfe mit Blick auf das Endergebis, in Realtion zum ausgegebenen Ziel des NOK.

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

  • Das liegt aber auch daran das wir des öfter Gold knapp verpasst haben bzw. auch weggegeben haben.

    Gestern war z.B. so ein Tag. (Bob,Eiskunstlaufen)

    Oder diese knappen Entscheidungen im Ski Alpin.

    Da könnte jetzt auch 4-5 mal Gold mehr dastehen.

    Und schon stehen wir auf Platz 2..

    Aber das Gold im Eishockey macht das wieder weg. :whistling::saint:

    Wasp

  • Wie steht Ihr zum "Superteam" im Skispringen (und ähnlich auch dem "Team"-Event bei den Alpinen)?

    Das sind ja erstmal Einzelsportarten. Aber wenn man sich schon für einen "Team"-Wettkampf entscheidet, dann sollten es m. E. doch besser 3 oder mehr Sportler sein. Zu zweit ist mir die Bedeutung des besten Individualsportlers zu groß. Im Rodeln fand ich es gut, dass jetzt auch die Doppelsitzer der Frauen mit von der Partie sind.

    Wie soll bei Zweierteams ein echter "Teamgeist" entstehen? Der sportliche Wert wird verwässert, weil es nicht mehr um die Breite des Kaders geht. Weltklasse-Athleten müssen ggf. zuschauen, weil man nur zwei Springer aufbieten darf.

    Für mich braucht es das nicht.

    Nicht auf kosten des Teamwettbewerbs.

    Das sind doch die Wettkämpfe, an die man sich erinnert.

    Salt Lake City, Gold mit 0,1 Punkten Vorsprung.

    Oder Lillehammer, als Weissflog Harada schon gratuliert hat und er dann diesen Sprung macht.

    Für mich wird da viel zu viel rumgerührt.

    Tradition bleibt wieder mal auf der Strecke.

    Nordische Kombination will man vielleicht auch komplett abschaffen.

    Dann sind es halt nur 5 Länder, die Chancen haben.

    Die Traditionswettkämpfe bitte erhalten und mit den neuen, modernen Wettkämpfen nicht übertreiben.

    Wasp

  • Ich würde gerne mal hinterfragen, warum es insgesamt 25 mal Gold zu gewinnen gibt, wenn man schnell über das Eis laufen kann (Eisschnelllauf und Shorttrack)? Und das dann z.T. auch noch über die selben Distanzen, nur unterschieden von der Stadionlänge.

    Ich finde da entsteht schon so etwas wie ein Ungleichgewicht zwischen den Disziplinen! Da könnten sich die Rodler und Bobfahrer ruhig noch ein paar neue Wettbewerbe ausdenken. Und man sollte bitte mal die Damen bei den Kombinierern zulassen!

    Go Giants! Go Rangers!

  • Genau.

    Und Klaebo der König von Olympia sehe ich auch nicht.

    Er ist the The Goat in seiner Sportart, der das Glück hat, dass es viele Wettkämpfe in seiner Sportart gibt, so wie auch bei Phelps.

    Steht für mich persönlich aber nicht über jemandem der in seinem einem Wettkampf z.b. bei drei Olympiaden Gold geholt hat.

    Wasp

  • Für mich als Wintersport-Laien stellt sich eher die Frage, warum Rodeln und diese ganze "ich setze mich auf einen Gegenstand und fahre irgendwo runter"-Wettbewerbe überhaupt olympisch sind, wenn diese "Sportarten" durch die Verteilung der Bahnen quasi nur in drei Ländern professionell betrieben werden können. Ich schaue da auch manchmal ein wenig zu und es ist auch etwas unterhaltsam, aber das war Stefan Raabs Wok-WM zeitweise auch.

    Beverly Hills 90210, Cleveland Browns 3

  • Naja, kann man das nicht bei der Winter Olympiade mittlerweile noch bei anderen Sportarten anführen?

    Auch wenn ich Biathlon z.B. mag, gibt es da auch irre viele Medaillien wenn man alles mit einbezieht.
    Was ich z.B. beim Biathlon überhaupt nicht verstehe, ist dass es für den Sprint und den Verfolger je eine Medaillie gibt. Klar sind das irgendwo unterschiedliche Wettbewerbe aber mit einer richtig guten bzw. schlechten Leistung versaut/sichert man sich direkt zwei Medaillienchancen.

  • Für mich als Wintersport-Laien stellt sich eher die Frage, warum Rodeln und diese ganze "ich setze mich auf einen Gegenstand und fahre irgendwo runter"-Wettbewerbe überhaupt olympisch sind, wenn diese "Sportarten" durch die Verteilung der Bahnen quasi nur in drei Ländern professionell betrieben werden können. Ich schaue da auch manchmal ein wenig zu und es ist auch etwas unterhaltsam, aber das war Stefan Raabs Wok-WM zeitweise auch.

    Bisher gingen die Medaillen bei den „ich setze mich auf einen Gegenstand…“ Wettbewerben an sechs verschiedene Nationen. Fünf davon mit mindestens einer Goldenen. Weitere zehn Nationen in den Top-10 mit knapp verpassten Medaillen.

    Ja, es gibt ein Übergewicht für D, I, A, US und UK, aber die verschiedenen Disziplinen sind wettbewerbsfähig. Die Situation ist ziemlich gut mit Skilanglauf zu vergleichen, wobei da die Dominanz und der Abstand der Norweger und Schweden (zusammen 17! Medaillen) noch wesentlich größer ist.

    Go Giants! Go Rangers!

  • Das liegt aber auch daran das wir des öfter Gold knapp verpasst haben bzw. auch weggegeben haben.

    Gestern war z.B. so ein Tag. (Bob,Eiskunstlaufen)

    Das funktioniert aber anders rum halt auch, siehe Skispringen. Mit DER Goldmedaille konnte keiner rechnen.

    Okay, Bob war knapp, aber im Eiskunstlaufen war der Abstand zu Gold schon eklatant hoch.


    Er ist the The Goat in seiner Sportart, der das Glück hat, dass es viele Wettkämpfe in seiner Sportart gibt, so wie auch bei Phelps.

    Stimme ich auch nicht so ganz zu. Wenn man Klaebos Leistung richtig einordnen will, wäre das so als ob Usain Bolt Olympiasieger über 100m und 10.000m geworden wäre. Es macht schon einen Unterschied ob ich zum einen die Fähigkeit habe Schnelligkeit einzusetzen oder Ausdauer besitze. Die Einzigartigkeit von Klaebo ist schon, dass er über BEIDES verfügt.

    ch würde gerne mal hinterfragen, warum es insgesamt 25 mal Gold zu gewinnen gibt, wenn man schnell über das Eis laufen kann (Eisschnelllauf und Shorttrack)? Und das dann z.T. auch noch über die selben Distanzen, nur unterschieden von der Stadionlänge.

    Da kannst du aber auch die Frage stellen, warum es im Schwimmen VIER Schwimmstile gibt und dann für jeden Stil mindestens zwei Strecken (100m und 200m) existieren.

    Oder warum es soviele verschiedene Lauf-Distanzen in der Leichtathletik gibt, z.T. sogar noch mit Hindernissen bestückt.

    Das ganz kannst du erweitern auf Boxen, Judo, Ringen mit den vielen unterschiedlichen Gewichtsklassen.

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

  • Mir geht es um die Einstiegshürden. Für Eisschnelllauf braucht man im Prinzip nur eine ebene Eisfläche, um den Sport auszuüben und zu trainieren, für Skilanglauf prinzipiell nur Schneefall. Die Verteilung von international genutzten Bob- und Rodelbahnen ist hingegen kaum gegeben. Neue Bahnen entstehen, glaubt man dem Wikipedia-Artikel dazu, nie auf natürlichem Weg, sondern zumindest in den letzten 35 Jahren ausschließlich durch die Zuteilung der olympischen Winterspiele. Der mögliche Sportlerkreis auf hohem Niveau wird also extrem eingeschränkt. Keine Ahnung, wo diese britischen Skeletonis trainieren, aber da sie in ihrer Heimat wohl nur schlecht Wettkampfbedingungen simulieren können, sind die Medaillen umso wertvoller.

    Beverly Hills 90210, Cleveland Browns 3

  • Zitat

    Ich würde gerne mal hinterfragen, warum es insgesamt 25 mal Gold zu gewinnen gibt, wenn man schnell über das Eis laufen kann (Eisschnelllauf und Shorttrack)? Und das dann z.T. auch noch über die selben Distanzen, nur unterschieden von der Stadionlänge.

    Naja wenn die der Unterschied zwischen Eisschnelllauf und Shorttrack nicht auffällt, außer das es andere Bahnen sind, dann sind für dich Fußball und Football auch die gleiche Sportart ;)

    Und es ist ein riesiger Unterschied ob man 500/1000 Meter läuft oder 5000/10.000 Meter. Käme ja auch niemand auf die Idee in der Leichtathletik nur noch eine Laufstrecke zu machen.

    Zitat

    Ich finde da entsteht schon so etwas wie ein Ungleichgewicht zwischen den Disziplinen! Da könnten sich die Rodler und Bobfahrer ruhig noch ein paar neue Wettbewerbe ausdenken. Und man sollte bitte mal die Damen bei den Kombinierern zulassen!

    Na dann würden sich die 100-150 Mio für eine Bob und Rodelbahn auch mal lohnen :jeck:

    Als darüber entschieden wurde ob die Kombiniererinen dabei sind, gab es gerade mal 2 Jahre den Weltcup mit teilweise Starterfeldern von nur 20-25 Teilnehmerinen und riesigen Leistungsunterschieden. Von daher war die Entscheidung durchaus nachvollziehbar zum damaligen Zeitpunkt, heute würde sie anders ausfallen.

    Zitat

    Bisher gingen die Medaillen bei den „ich setze mich auf einen Gegenstand…“ Wettbewerben an sechs verschiedene Nationen. Fünf davon mit mindestens einer Goldenen. Weitere zehn Nationen in den Top-10 mit knapp verpassten Medaillen.

    Ja, es gibt ein Übergewicht für D, I, A, US und UK, aber die verschiedenen Disziplinen sind wettbewerbsfähig. Die Situation ist ziemlich gut mit Skilanglauf zu vergleichen, wobei da die Dominanz und der Abstand der Norweger und Schweden (zusammen 17! Medaillen) noch wesentlich größer ist.

    Tja und im Langlauf gab es Medaillen für 6 verschiedene Nationen und 15 verschiedene in den Top 10. Mit dem großen Unterschied das da pro Wettbewerb (außer Staffel) jeweils 4 Teilnehmer pro Nation erlaubt waren und nicht nur 1-2 wie bei den Rodel Doppelsitzern, oder maximal 3 in anderen Wettbewerben.

    Bei allem was im Eiskanal stattfindet hat das Land das am meisten Geld ausgibt nun mal einen deutlichen Wettbewerbsvorteil, da das Material der entscheidende Faktor ist. Nur wer absolutes Top Material hat, hat eine Chance.

  • Genau.

    Und Klaebo der König von Olympia sehe ich auch nicht.

    Er ist the The Goat in seiner Sportart, der das Glück hat, dass es viele Wettkämpfe in seiner Sportart gibt, so wie auch bei Phelps.

    Steht für mich persönlich aber nicht über jemandem der in seinem einem Wettkampf z.b. bei drei Olympiaden Gold geholt hat.

    Wie bereits gesagt, es gibt und gab außer Klaebo niemanden der sowohl im Sprint als auch 50 KM mithalten, geschweige denn gewinnen kann. Das ist schon eine außergewöhnliche Kombination. Beim Biathlon kann jemand auch 6 mal Gold gewinnen, der Wettbewerb ist aber bis auf marginale Unterschiede immer der gleiche und nicht völlig verschieden wie Sprint und 50 KM.

    Gut Klaebo hat jetzt nicht bei 3 Olympiaden Gold geholt, aber 3 Mal hintereinander bei den Olympischen Spielen den Sprint gewonnen. Soviel Klugscheißen muss sein :mrgreen:

  • Für mich als Wintersport-Laien stellt sich eher die Frage, warum Rodeln und diese ganze "ich setze mich auf einen Gegenstand und fahre irgendwo runter"-Wettbewerbe überhaupt olympisch sind, wenn diese "Sportarten" durch die Verteilung der Bahnen quasi nur in drei Ländern professionell betrieben werden können. Ich schaue da auch manchmal ein wenig zu und es ist auch etwas unterhaltsam, aber das war Stefan Raabs Wok-WM zeitweise auch.

    Ich kann den Einwand nachvollziehen, auch wenn ich Rennrodeln und Bobsport mag und das Programm eher ausweiten würde. Bobsport ist eine absolute Traditionsdisziplin, war schon bei den ersten Winterspielen 1924 in Chamonix dabei und musste nur 1960 in Squaw Valley aussetzen, weil sich die Organisatoren weigerten, eine Bahn zu bauen. Der Rodelsport hat eine jahrhundertelange Tradition. Rennrodeln ist seit 1964 (Innsbruck) olympisch. Skeleton war zunächst nur in St. Moritz (1928, 1948) dabei und ist seit 2002 olympisch.

    Es gibt aber schon ein paar (mehr) Nationen, die über professionelle Bahnen verfügen. Deutschland ist sicher führend (Altenberg, Königssee, Oberhof, Winterberg), aber auch in der Schweiz (Natureisbahn in St. Moritz), Österreich (Innsbruck-Igls), Lettland (Sigulda), Norwegen (Lillehammer), Frankreich (La Plagne), Russland (Sotschi), Italien (Cortina d'Ampezzo), Kanada (Whistler), USA (Lake Placid, Park City), Japan (Nagano), China (bei Peking) und Südkorea (PyeongChang) gibt es Bahnen auf Top-Niveau. Zudem soll es zahlreiche Naturbahnen auf nicht-professionellem Niveau in Österreich, Italien und Slowenien geben, aber da kenne ich mich nicht so aus. In Großbritannien gibt es zwar keine Bahn, aber eine Push-Start-Anlage an der University of Bath, wo man Starttechnik und Explosivität trainieren kann.

  • Tja und im Langlauf gab es Medaillen für 6 verschiedene Nationen und 15 verschiedene in den Top 10. Mit dem großen Unterschied das da pro Wettbewerb (außer Staffel) jeweils 4 Teilnehmer pro Nation erlaubt waren und nicht nur 1-2 wie bei den Rodel Doppelsitzern, oder maximal 3 in anderen Wettbewerben.

    Und trotzdem gingen alle Goldmedaillen ausschließlich an Norwegen und Schweden.

    Bei allem was im Eiskanal stattfindet hat das Land das am meisten Geld ausgibt nun mal einen deutlichen Wettbewerbsvorteil, da das Material der entscheidende Faktor ist. Nur wer absolutes Top Material hat, hat eine Chance.

    Da hast du recht beim Bobfahren, denn die Dinger sind sehr teuer, die Entwicklung im Windkanal sehr aufwändig und der Service intensiv.

    Beim Rodeln und Skeleton ist es eher finanzierbar.

    Go Giants! Go Rangers!

  • Es gibt aber schon ein paar (mehr) Nationen, die über professionelle Bahnen verfügen. Deutschland ist sicher führend (Altenberg, Königssee, Oberhof, Winterberg), aber auch in der Schweiz (Natureisbahn in St. Moritz), Österreich (Innsbruck-Igls), Lettland (Sigulda), Norwegen (Lillehammer), Frankreich (La Plagne), Russland (Sotschi), Italien (Cortina d'Ampezzo), Kanada (Whistler), USA (Lake Placid, Park City), Japan (Nagano), China (bei Peking) und Südkorea (PyeongChang) gibt es Bahnen auf Top-Niveau. Zudem soll es zahlreiche Naturbahnen auf nicht-professionellem Niveau in Österreich, Italien und Slowenien geben, aber da kenne ich mich nicht so aus. In Großbritannien gibt es zwar keine Bahn, aber eine Push-Start-Anlage an der University of Bath, wo man Starttechnik und Explosivität trainieren kann.

    Und von diesen ganzen Bahnen wurde zuletzt Altenberg und Sigulda 1986 nicht wegen anstehenden olympischen Winterspielen gebaut. Man könnte jetzt unken, dass weltweit seit 40 Jahren kein Nationalverband aus eigenem Antrieb oder der natürlichen Verbreitung des Sports eine Bahn hat bauen lassen. Ich weiß auch nicht, wie nachhaltig der Sport dann auch in den Ländern nach den Winterspielen Verbreitung gefunden hat. Aus Frankreich haben sich ganze 7 Athleten in Bob, Skeleton und Rodeln für Olympia qualifiziert (mal sehen, wie es in vier Jahren als Gastgeber sein wird), da wars in den Dekaden seit Albertville selten mehr, die Norweger sucht man in der Eisbahn vergebens. :madness

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  • Und von diesen ganzen Bahnen wurde zuletzt Altenberg und Sigulda 1986 nicht wegen anstehenden olympischen Winterspielen gebaut. Man könnte jetzt unken, dass weltweit seit 40 Jahren kein Nationalverband aus eigenem Antrieb oder der natürlichen Verbreitung des Sports eine Bahn hat bauen lassen. Ich weiß auch nicht, wie nachhaltig der Sport dann auch in den Ländern nach den Winterspielen Verbreitung gefunden hat. Aus Frankreich haben sich ganze 7 Athleten in Bob, Skeleton und Rodeln für Olympia qualifiziert (mal sehen, wie es in vier Jahren als Gastgeber sein wird), da wars in den Dekaden seit Albertville selten mehr, die Norweger sucht man in der Eisbahn vergebens. :madness

    Dieses Thema mit den Bahnen ist wirklich ein sehr schwieriges. Wie Disastermaster schon schrieb kosten die verdammt viel Geld und Aufwand und Nutzen (Anzahl der aktiven Athleten, vom Breitensport gar nicht zu reden) ist äußerst fragwürdig.

    Es stellt sich generell die Frage ob die Zukunft Olympischer Winterspiele im Alpenraum nicht eher bei der Idee pan-europäischer Spiele liegt und man sich auf ein paar zentrale Wettkampfstätten in den Bergen einigt. Die könnte man dann einmalig bereitstellen und erhalten und nicht nur für ein Event bauen und dann im schlechtesten Fall als Ruine in den Alpen verfallen lassen. Wir erinnern uns an die Rodelbahn in Cesana und die Skisprungschanze in Pragelato für die Spiele in Turin.

    Offizielle Veranstalter könnten dann Städte im erweiterten Alpenraum sein, die die Hallenwettkämpfe veranstalten.

    Das widerspricht natürlich dem Gedanken die Athleten an einem Ort für die Spiele zusammenzubringen, aber das ist heute ja schon auch nicht der Fall. Es ist schwierig, aber ich glaube für Winterspiele in Europa benötigen wir einfach neue Konzepte. Alleine schon aus ökologischer, aber auch aus ökonomischer Sicht und um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhalten.

    Go Giants! Go Rangers!

  • Und von diesen ganzen Bahnen wurde zuletzt Altenberg und Sigulda 1986 nicht wegen anstehenden olympischen Winterspielen gebaut. Man könnte jetzt unken, dass weltweit seit 40 Jahren kein Nationalverband aus eigenem Antrieb oder der natürlichen Verbreitung des Sports eine Bahn hat bauen lassen. Ich weiß auch nicht, wie nachhaltig der Sport dann auch in den Ländern nach den Winterspielen Verbreitung gefunden hat. Aus Frankreich haben sich ganze 7 Athleten in Bob, Skeleton und Rodeln für Olympia qualifiziert (mal sehen, wie es in vier Jahren als Gastgeber sein wird), da wars in den Dekaden seit Albertville selten mehr, die Norweger sucht man in der Eisbahn vergebens. :madness

    Das stimmt schon, aber was ist daran so schlimm? Die Bahnen sind teuer, und nahezu alle Nationen mit Interesse an diesem Sport - vielleicht sogar, wie Du andeutest, noch mehr - haben Bahnen. Wofür sollte man also zusätzliche Bahnen bauen und wie diese finanzieren? Da ist es doch am praktischsten, man baut Bahnen dann, wenn Dank Olympischer Spiele ein Bedarf vorhanden ist. Auch für den Weltcup hat man im Grunde mehr als genug Bahnen. Die Wettbewerbe an sich sind - auch im Weltcup - meist hochspannend.

    Mal zum Vergleich: Skisprung bzw. -Flugschanzen sind auch teuer und vergleichsweise selten. Deswegen baut man die meist auch nicht einfach mal so nebenher und ohne Anlass. Das geht praktisch kaum ohne substantielle staatliche Unterstützung - und dafür benötigt man meist einen konkreten Grund.

    Im Skifliegen sind es gerade einmal 4-5 aktive Schanzen in Slowenien (Planica), Norwegen (Vikersund), Österreich (Kulm), Deutschland (Oberstdorf) und der schon seit einiger Zeit nicht mehr verwendeten Schanze in Tschechien (Harrachov). Im Skispringen gibt es angeblich weltweit knapp 150 zertifizierte Großschanzen an knapp 100 Standorten, die zertifiziert sind, aber viele davon werden praktisch nicht verwendet. In Deutschland gibt es z. B. fünf relativ häufig verwendete Schanzen (Willingen, Klingenthal, Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen und Titisee-Neustadt) und in anderen typischen skisprungaffinen Ländern (Österreich, Norwegen, Polen, Finnland) meist 2-3, teilweise (Schweden, Japan, Schweiz, USA, Italien) auch eher eine. Die nicht für den Welt-/Continentalcup benötigten Anlagen kann man immerhin zum Training nutzen.

    Mir erscheint es daher eher erstrebenswert, für eine höhere Auslastung der bestehenden Bahnen und Schanzen zu sorgen, einerseits durch mehr Wettbewerbe und andererseits durch mehr Disziplinen. Das klappt eigentlich auch schon ganz gut mit den Doppelsitzern im Rodeln einerseits, der Einbeziehung von Skeleton seit gut 20 Jahren, den Team-/Staffel-Wettbewerben in beiden Disziplinen sowie dem Monobob. Wenn man jetzt noch die Teilnehmerzahl nicht unnötig beschränken würde (und die nordische Kombination der Frauen olympisch würde), wäre es noch besser.

  • Ich bin ja der Meinung, den 100 m Lauf könnte man bei Olympia auch abschaffen, für die 10 Sekunden dieser ganze Aufwand...:hinterha::mrgreen:

    Gruß Robbie

    I believe in Love.

  • Ich bin ja der Meinung, den 100 m Lauf könnte man bei Olympia auch abschaffen, für die 10 Sekunden dieser ganze Aufwand...:hinterha::mrgreen:

    Und dann auch noch eine Goldmedaille für nicht mal 10 Sekunden Arbeit. Verdient ist was anderes ..

  • Schade, hatte zwischenzeitlich ein wenig Hoffnung für die deutsche Staffel.

    Kann mir jemand mit mehr Ahnung erklären, warum das heuer in der ganzen Saison bei den Damen und Herren so unterdurchschnittlich lief?

    Go Giants! Go Rangers!

  • Kann mir jemand mit mehr Ahnung erklären, warum das heuer in der ganzen Saison bei den Damen und Herren so unterdurchschnittlich lief?

    …vermutlich haben andere Nationen überdurchschnittlich abgeliefert.

    - お父さん穀物 -

    💛 Ɨ աɨʟʟ ɢɨʋɛ ʏօʊ ɛʋɛʀʏ քʟaċɛ աɦɛʀɛ ʏօʊ sɛt ʏօʊʀ ʄօօt! - ʝօsɦʊa 1, 3 💙