Olympische Winterspiele 2026 Mailand/Cortina

  • Ich finde es schon tragisch, dass wir jetzt 3 vs 3 spielen müssen. Hätte mir lieber weiterhin 5 vs 5 gewünscht

    Excuses are for Losers

  • Ich finde es schon tragisch, dass wir jetzt 3 vs 3 spielen müssen. Hätte mir lieber weiterhin 5 vs 5 gewünscht

    Sind das spezielle Olympia Regeln ?

    Es garantiert doch einen Score innerhalb von ein paar Minuten, oder ?

    BOLIEVE?

  • Sind das spezielle Olympia Regeln ?

    Es garantiert doch einen Score innerhalb von ein paar Minuten, oder ?

    Ja, in der NHL oder auch in Deutschlad wird in den Playoffs 5 vs 5 bis zum Ende gespielt.

    Mich würde es sehr überraschen, wenn das gleich länger als 10 Minuten dauert.

    Excuses are for Losers

  • Ich denke das soll eben genau das garantieren, das es nicht ewig geht, weil man vor der Schlussfeier fertig werden muss.

    Normalerweise ist die Distanz zur Abschlussfeier ja auch kurz, und man will ja eigentlich jedem Athlet die Möglichkeit geben dort hinzugehen.

  • Tolle Leistungen und eine Werbung für den Sport. Aber die Kanadier tun mir leid nach dieser äußerst ansehnlichen offensiven Leistung. Ihre Pucksicherheit hat teilweise an die großen Teams der Sowjetunion erinnert. Der eine oder andere Forums-Senior erinnert sich vielleicht nach an Tretjak, Fetisow, Kasatonow, Larionow, Makarow und Krutow und den KGB-Trainer Tichonow.

    Aber ein großes Kompliment an Connor Hellebuyck, der den US-Boys den Arsch gerettet hat.

  • [...] Ihre Pucksicherheit hat teilweise an die großen Teams der Sowjetunion erinnert. Der eine oder andere Forums-Senior erinnert sich vielleicht nach an Tretjak, Fetisow, Kasatonow, Larionow, Makarow und Krutow und den KGB-Trainer Tichonow.

    Ja, diese Reihe kenne ich auch noch.:)

    ... und für die jungen Hüpfer:

    The Green Unit Пятёрка Ларионова - Canada Cup 87 Final Games Highlights

    ... und das war auf den "kleinen" nordamerikanischen Eisflächen - richtig dominant waren die Sowjets auf den gewohnten "großen" europäischen Einflächen.

    The Green Unit Пятёрка Ларионова - The Beautiful Game (Extended Highlights) - YouTube

  • Mir tut es wahnsinnig leid für die Kanadier, die übers ganze Spiel gesehen den Sieg verdient gehabt hätten. Diese 3 gegen 3 OT-Regelung finde ich - unabhängig vom Ausgang - richtig blöd. Respekt aber auch für die wirklich starke Defensiv-Leistung der US-Boys.

  • Warum geht man eigentlich direkt von 5 gegen 5 auf 3 gegen 3 - würde bei 4 gegen 4 nicht auch schon mehr Platz und potentiell ein achnellerer Score passieren?

    Gruß, DU-TH

  • Das hat Canada leider selber verspielt, es waren so viele Chancen vorhanden. Schade.

    Insbesondere das Ding von MacKinnon war leichtfertig vergeben, als Toptorschütze der Liga. Kanada war 2/3 überlegen und hat es nicht hinbekommen. Bei 3 vs 3 ist es dann einfach Glück

  • Warum geht man eigentlich direkt von 5 gegen 5 auf 3 gegen 3 - würde bei 4 gegen 4 nicht auch schon mehr Platz und potentiell ein achnellerer Score passieren?

    Könnte man, aber Ziel ist ganz klar, so schnell wie möglich das Spiel zu entscheiden ohne in Penalty Schießen zu müssen.

    Dabei muss man bedenken, dass das Turnier mitten in alle laufenden Saisons in Europa und Nordamerika gepresst ist. Dienstag geht es in NHL und DEL weiter. Die Playoffs stehen auch noch überall an, was über Wochen alle 2-3 Tage ans absolute Limit gehen bedeutet. Worst-Case hat ein NHL Spieler 82 Saison-, 28 Playoff- und 6 Olympiaspiele gemacht.

    Daher versucht man die zusätzliche Belastung auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

  • Und wie hart ist das für Conner McDavid. Erst verlierst du die letzten beiden Stanley Cup Finals und dann auch noch Gold bei Olympia. Schon etwas tragisch.

    Excuses are for Losers

  • Könnte man, aber Ziel ist ganz klar, so schnell wie möglich das Spiel zu entscheiden ohne in Penalty Schießen zu müssen.

    Dabei muss man bedenken, dass das Turnier mitten in alle laufenden Saisons in Europa und Nordamerika gepresst ist. Dienstag geht es in NHL und DEL weiter. Die Playoffs stehen auch noch überall an, was über Wochen alle 2-3 Tage ans absolute Limit gehen bedeutet. Worst-Case hat ein NHL Spieler 82 Saison-, 28 Playoff- und 6 Olympiaspiele gemacht.

    Daher versucht man die zusätzliche Belastung auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

    Na ja ob die nachdem Turnier noch 20 oder 30 Minuten mehr spielen macht was die Belastungssteuerung angeht wohl kaum einen Unterschied?

    Sternhagelvoll ist- aus verschiedenen Gründen - eh jeder heute Abend nehme ich mal an, was auch das Argument Teilnahme Abschlussfeier irgendwie obsolet macht.

    Ich bin wie gesagt alles nur kein Experte, aber wenn ich das mal auf andere Sportarten übertrage und denke, dass du in der Verlängerung beim Handball auf einmal nur noch 5 gegen 5 oder so spielst ist schon irgendwie absurd.

    Das man meinetwegen nach 5 oder 10 Minuten erst auf 4 gegen 4 und dann auf 3 gegen 3 geht m.E. viel logischer.

    Aber direkt so zu starten ? Und wie ist das dann mit Unterzahlt?

    3 gegen 2 und gibts auch 3 gegen 1?

    BOLIEVE?

  • Auf dem Niveau ist es halt richtig irre. Kanada hat sich sowohl im VF als auch im HF deutlich schwerer getan als erwartet...da spielen halt 3-4 Teams auf Augenhöhe (Finnland, SWE, USA, CAN) und dann gibts noch unangenehme Gegner wie GER, SWI, SK oder Tschechien. DA hätte wirklich alles passieren können. Ich bin eigentlich Finnland Sympathisant und hoffe dann auf die USA, aber auch mit CAN hätte ich natürlich sehr gut leben können, das Hockey war so schön anzusehen...

  • Könnte man, aber Ziel ist ganz klar, so schnell wie möglich das Spiel zu entscheiden ohne in Penalty Schießen zu müssen.

    Dabei muss man bedenken, dass das Turnier mitten in alle laufenden Saisons in Europa und Nordamerika gepresst ist. Dienstag geht es in NHL und DEL weiter. Die Playoffs stehen auch noch überall an, was über Wochen alle 2-3 Tage ans absolute Limit gehen bedeutet. Worst-Case hat ein NHL Spieler 82 Saison-, 28 Playoff- und 6 Olympiaspiele gemacht.

    Daher versucht man die zusätzliche Belastung auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

    Danke für die Erklärung. Ich fand - als seltener Eishockey Gucker - nur, dass das Spiel mit einem Schlag einen komplett anderen, eher defensiven Charakter bekommen hat. In der kurzen Zeit der OT sind mehrmals die Kanadier abgebogen und haben wieder aus dem angriffsdrittel rausgespielt, aus Angst vor dem Konter (der dann auch kam)

    Und wie hart ist das für Conner McDavid. Erst verlierst du die letzten beiden Stanley Cup Finals und dann auch noch Gold bei Olympia. Schon etwas tragisch.

    hat für mich so gewirkt als ob an dieser einen Stelle ("wissen wie gewinnen geht") Crosby am meisten gefehlt hat. McKinnon muss sich das Sieger Gen vielleicht erst noch erarbeiten

    Gruß, DU-TH

  • Hab eben erst gesehen, dass neulich ja auch ein Hund mitgemacht hat😄:

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  • Abschlussgedanken


    Man hat das Problem, dass - wenn die Spiele weiter zurückliegen - Erinnerungen und Emotionen immer mehr verblassen. Dewegen ist es schwer OS miteinander zu vergleichen. Zumal man das Ereignis immer nur als TV-Sport-Fan erlebt. D.h. man ist immer etwas davon abhängig wie gut die TV-Sender das ganze in die Wohnzimmer bringen. Die Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo werde ich sicher erst in ein paar Monaten hinsichtlich der Attraktivität einordnen können. Nach Meinung der meisten Sportler war die Stimmung bei den Wettkämpfen hervorragend. Lassen wir mal Linus Straßers negative Einschätzung aussen vor, der zum einen eh kein Olympia-Fan ist und sicher über seine eigene Leistung zu enttäuscht war, um wirklich objektiv zu sein. Stimmungsmäßig waren - und diese Erinnerung ist mir noch sehr gut im Gedächtnis - die Spiele 1994 in Lillehammer der absolute Höhepunkt. Die Wintersport-Verrückten Norweger sorgten bei fast jedem Wettkkampf für eine grandiose Zuschauerkulisse. Daran konnte Mailand/Cortina 2026 nicht anknüpfen. Aber welche Spiele konnten das nach 1994 schon?

    Was immer hängen bleibt sind Bilder von Sportlern im größten Glück ihres Erfolgs und auch in der größten Enttäuschung eines Misserfolgs. Ilia Malinin kommt mir da als Erster in den Sinn. Entsetzen, Enttäuschung, Schock über die zurückliegenden gut vier Minuten spiegelten sich in seinem Gesicht nach der vollkommen verpatzten Kür wider. Hängen bleiben auch die Schmerzensschreie der im Abfahrtslauf gestürzten Lindsey Vonn. Tränen hervorgerufen aufgrund der Schmerzen durch die Verletzung, aber auch durch die enttäuschten Hoffnungen auf eine Medaille. Zu den emotionalen Bildern gehörte auch das des enttäuschten Atle Lie McGrath, der, nach dem ersten Durchgang im Slalom führend, im zweiten ausschied und danach erst mal Ruhe in der Nähe des benachbarten Waldes suchte. Ein Bild der Spiele war auch das ukrainische Skeleton-Team das, zur Solidarität für ihren ausgeschlossenen Teamkollegen Wladyslaw Heraskewytsch, nach dem Rennen ihre Helme in die Höhe reckten. Heraskewytsch durfte wegen, auf seinem Helm, abgedruckter Bilder im Krieg verstorbener Sportkollegen nicht starten. Ich nehme auch der IOC-Präsidentin Kirsty Coventry die Tränen der Enttäuschng über diese Entscheidung ab, als sie diese der Öffentlichekit mitteilen musste.

    Aber es gab natürlich nicht nur enttäuschte Geschter. Eines der strahlendsten gehörte der Italienerin Francesca Lollobrigida. Mit dem Sohnemann auf dem Arm jubelte sie über den Olympiasieg über 3.000m im Eischnelllauf. Und dann: "Lollo" zum zweiten. Vier Tage nach der ersten, sicherte sie sich über 5.000m die zweite Goldmedaille. Ein schönes Bild war auch das von Ski Freestylerin Mathilde Gremaud aus der Schweiz die, als sie wusste dass sie die Goldmedaille sicher hatte, bei ihrem letzten Lauf mit einer Schweizer Fahne jubelnd den Slopestyle-Parcours Gala-mäßig hinunterfuhr. Oder der gewaltige Ur-Schrei von Skispringer Philipp Raimund nach seinem unerwarteten Olympiasieg von der Normalschanze.

    Welche Athlet/innen stachen heraus? Natürlich der sechsfache Olympiasieger im Langlauf Johannes Hoesflot Klaebo. Er ließ weder seinen Teamkollegen noch Konkurrenten der anderen Nationen eine Goldmedaille übrig (Team-Sprint und Staffel mal ausgenommen). Der "neue?" Held der Schweiz gehört auch dazu. Franjo von Allmen war als Kronprinz hinter dem Überskifahrer Marco Odermatt nach Italien gefahren. Während Odermatt ohne Olympiasieg zurückfahren musste, sammelte von Allmen drei davon ein. Und nicht fehlen darf in dieser Liste natürlich Federica Brignone. Nach ihrem Sturz im April 2025 war ein Start bei den heimischen Winterspielen sehr fraglich. Sie wurde rechtzeitig fit, nein mehr noch, sie war so gut drauf, dass sie sich im Super-G und im Riesenslalom über zwei Olympiasiege freuen durfte. Beachtet werden sollte auch der dreifache Olympiasieger Jens Luraas Oeftebro, der beide Einzelentscheidungen und den Team-Sprint, mit Andreas Skoglund zusammen, in der Nordischen Kombination gewinnen konnte.

    Was fällt einem noch ein? Erstes Gold für das Erfinderland des Skeleton, Großbritannien, durch Matt Weston. Das war so schön, dass Weston mit seiner Partnerin Tabitha Stoecker das ganze im Mixed-Team gleich wiederholte. Erste Medaille bei Olympischen Winterspielen - und die gleich aus Gold - für Brasiilien durch Lucas Pinheiro Braathen. Zweimal gewinnt ein Geschwisterpaar zusammen in einem Team eine Goldmedaille. Nika und Domen Prevc gelang dies im Mixed-Team im Skispringen und die Geschwister Wranaa (SWE) schaffen dies im Mixed-Team im Curling. Die deutsche Skicrosserin Daniela Maier will ich hier auch nennen, die nach langem Zittern um die Bronzemedaille vor vier Jahren und viel Verletzungspech in letzter Zeit, diesmal überragend auftrumpfte und sich den Traum vom Olympiasieg erfüllte. Schließlich sollte man auch das bestbesetzte Eishockey-Turnier der Männer, durch eine pausierende NHL ermöglicht, mit den qualitativ auch besten Leistungen in den Spielen, das Zuschauer in der Arena und vor dem TV stundenlang fesselte, hier ausdrücklich erwähnen.

    Es gibt sicher noch mehr Bilder, Geschichten, Randnotizen und Anekdoten, aber das waren die, die mir recht schnell ins Gedächtnis kamen.

    Ich war, bin und bleibe Fan der Olympischen Spiele. Auch wenn größer werdende Kommerzialisierung, Sponsoreneingriffe und Medien dieses Event immer mehr aushöhlen und es immer schwerer wird es zu "lieben". Das IOC, an sich der Schirmherr Olympias, tut mit mancher Entscheidung leider ein übriges dazu. Es bleibt trotzdem ein Fest des Sportes und ein zweiwöchiges Feiern von Sportlern und Sportlerinnen. Man sollte nie vergessen, dass für einen Großteil der Athleti/innen ihr Auftritt bei Olympischen Spielen (Sommer wie Winter) die einzige Möglichkeit darstellt wenigstens EINMAL alle vier Jahre in den Fokus der sportlichen Aufmerksamkeit zu rücken. Alle haben Welt- oder Europameisterschaften zwischendurch; aber die meisten Wettkämpfe werden von der Öffentlickeit kaum wahrgenommen, weil es Nischensportarten sind.

    Es ist auch die einzige Möglichkeit für viele Sportler aus den Qualen, Verzichten, Einschränkungen, der aufgewendeten Arbeit und der eingestzten Zeit für ihren Sport auch einen gewissen finanziellen Erfolg zu erzielen.
    Dabei sollte man die Teilnehmer/innen nicht vergessen, die als "unter ferner liefen" oder Letzte/Vorletze mit großem Rückstand auf die Ersten ins Ziel kommen. Das sind die wahren Helden des Sports, die ihre Sportarten ausüben weil sie sie lieben. Die wissen, dass ein Olympiasieg nicht möglich ist und trotzdem trainieren und sich quälen. Es sind reine Enthusiasten und Idealisten denen man den Grundsatz der Olympischen Idee: "Dabei sein ist alles!" noch am ehesten abnimmt.

    Abschied von den Olympischen Spielen macht mich immer etwas wehmütig, weil es das Ereignis nur alle vier Jahre gibt. Auf der anderen Seite weiß man es dadurch auch mehr zu schätzen, weil es...WEIL es eben etwas besonderes im Sportkalender darstellt. Naja, da Winter- und Sommerspiele nicht mehr im gleichen Jahr stattfinden, ist die Wartezeit ein wenig kürzer geworden.

    Hinweisen will ich noch auf die Paralympics, die vom 6. bis 15. März, ebenfalls in Italien, stattfinden und bei denen es nicht weniger großartige sportliche Leistungen zu bewundern und beklatschen gilt.

    Ansonsten bedanke ich mich bei allen hier, die durch ihre geäußerten Gedanken und Diskussionsbeiträge den thread belebt haben. Der Austausch zu den Spielen an sich und den Sportarten hat Spaß gemacht. :bier:

    Also

    See you in Los Angeles 2028!

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

    4 Mal editiert, zuletzt von CougarsFan (22. Februar 2026 um 20:18)

  • Aber direkt so zu starten ? Und wie ist das dann mit Unterzahlt?

    3 gegen 2 und gibts auch 3 gegen 1?

    Ist schon ok so, alles andere verschiebt das Problem nur. Entweder ganz oder gar nicht. Und richtiges Sudden Death kann dauern…
    Ich war beim längsten DEL Spiel dabei. Eröffnungsbully war 17:30 Uhr und das entscheidende Tor viel am nächsten Tag.

    Bei Strafen wird dann aufgestockt, dh 4-3 oder 5-3 gespielt

  • Noch ein paar Zahlen zu den Spielen.

    29 von 92 teilnehmenden Nationen fahren am Ende mit einer Medaillengewinnerin / einem Medaillengewinner nach Hause. Dabei kamen 21 (72%) aus Europa, drei (11%) aus Amerika, drei (11%) aus Asien und zwei (6%) aus Australien/Ozeanien.

    Die 116 Olympiasieger verteilten sich auf 20 Nationen. Auch hier war das Gros europäisch. Allerdings sind hier die Verhältnisse ein weing anders verteilt. 13 europäische Nationen, entspricht 65%., gewannen Goldmedaillen, sieben = 35%, gingen nach Amerika, Asien und Australien. Unter den acht nicht-europäischen Nationen mit Medaillengewinnen blieb lediglich Neuseeland ohne Olympiasieg.

    Die USA und Gastgeber Italien gewannen ihre Medaillen in zehn verschiedenen Sportarten. Deutschland folgt auf Platz drei mit neun Sportarten. Allerdings gewann Team-D davon 19 Medaillen allein im Eiskanal (entspricht 73% aller Medaillen).

    Die größte Diskrepanz zwischen Medaillengewinnen und Sportarten haben die Niederlande aufzuweisen. Sie gewannen ihre 20 Medaillen in nur zwei(!) Sportarten, Eisschnelllauf und Shorttrack. Die Nummer 1 Nation im Medaillenspiegel Norwegen sicherte sich ihre Medaillen in sieben Sportarten.

    Die erfolgreichsten Nationen in den 16 Sportarten:

    Biathlon------------------------Frankreich..............6 - 4 - 3
    Bob.....................................Deutschland.......... 3 - 4 - 1
    Curling...............................Schweden...............2 - 0 - 0
    Eischockey.........................USA.........................2 - 0 - 0
    Eiskunstlauf...................... USA.........................2 - 1 - 0
    Eisschnelllauf....................Niederlande...........5 - 6 - 2
    Freestyle-Skiing.................USA........................ 3 - 4 - 1
    Nordische Kombination..Norwegen..............3 - 0 - 0
    Rennrodeln.......................Deutschland..........3 - 1 - 1
    Shorttrack.........................Niederlande ..........5 - 1 - 1
    Skeleton............................Großbritannien.....2 - 0 - 0
    Ski Alpin............................Schweiz................. 4 - 3 - 2
    Skibergsteigen.................Frankreich..............1 - 1 - 1
    Skilanglauf........................Norwegen..............7 - 2 - 5
    Skispringen...................... Norwegen..............2 - 2 - 1
    Snowboard.......................Japan.......................4 - 2 - 3


    Team-D in den einzelnen Sportarten


    Tipp.........Real....Sportart.............................subjektive Einschätzung

    3 - 2 - 2.....3 - 4 - 1 Bobfahren....................................+

    2 - 3 - 1.....3 - 1 - 1 Rennrodeln..................................+

    1 - 1 - 1.....0 - 0 - 0 Nordische Kombination..............- -

    0 - 2 - 1.....0 - 3 - 3 Skeleton........................................+

    0 - 1 - 2.....0 - 0 - 1 Biathlon.........................................- -

    0 - 1 - 2.....1 - 0 - 0 Skispringen...................................-

    0 - 1 - 0.....0 - 2 - 0 Ski Alpin........................................+/-0

    0 - 1 - 0.....0 - 0 - 1 Eiskunstlauf.................................+/-0

    0 - 1 - 0.....0 - 0 - 0 Snowboard..................................+/-0

    0 - 0 - 1.....1 - 0 - 0 Ski Freestyle................................+

    0 - 0 - 0.....0 - 0 - 1 Skilanglauf..................................+/-0

    0 - 0 - 0.....0 - 0 - 0 Curling........................................+/-0

    0 - 0 - 0.....0 - 0 - 0 Eishockey....................................-

    0 - 0 - 0.....0 - 0 - 0 Eisschnelllauf.............................+/-0

    0 - 0 - 0.....0 - 0 - 0 Skibergsteigen...........................+/-0

    0 - 0 - 0.....0 - 0 - 0 Shorttrack...................................keine Teilnahme


    Keine neue Erkenntnis: Haben deutsche Sportler/innen einen Schlitten unter dem Hintern/Bauch, regnet es Medaillen.

    Bedenklich sind die Rückschritte im Biathlon, der Nordischen Kombiantion und teilweise auch dem Skispringen. Nach einer sehr guten Phase Anfang des Jahrtausends ist der Langlauf wieder in die relative Bedeutungslosigkeit versunken und wieder in fester skandinavischer Hand. Die Alpinen dümpeln weiter vor sich hin. Eine Emma Aicher ist da eine löbliche Ausnahme. Bei den Männern ist in den Speed-Disziplinen völlig tote Hose. Riesenslalom und Slalom schauen kaum besser aus.

    In den Trendsportarten Ski Freestyle und Snowboard, in denen es alleine 26 Goldmedaillen zu gewinnen gibt, tauchen deutsche Namen kaum auf. Auch auf der Eisschnelllauf-Bahn (14 Medaillensätze) herrscht weitestgehend Ebbe. Vielleicht kann ein Finn Sonnekalb auf den Mitteldistanzen da ein wenig Abhilfe schaffen.

    College Champion 1984: Brigham Young Cougars – Unbeaten & Untied.

    Einmal editiert, zuletzt von CougarsFan (22. Februar 2026 um 20:10)