Gewinner / Verlierer 1.Runde Draft 2026

  • Gewinner des Drafts:

    Cowboys und Giants, ziehen die Giants S Downs anstatt des Oliners, dann wären die Giants alleiniger Gewinner.

    Der Uptrade der Cowboys war genial, „ fürn Appel und Ei“ sozusagen. Die haben selber es nicht geglaubt, das es klappt.

    Verlierer:

    Rams, man ist im All in- Modus und zieht einen QB anstatt WR.

    Bitte Win now durch All in ersetzen.

    Miami Dolphins man lässt einen Top 3 Spieler mit Need sogar entgehen, drafted einen Oliner. Mit dem 2. Pick fällt einen OT Lomu zu, den man mit kleinem Uptrade absichern konnte. Selbst ohne Uptrade war noch genügend Value in WR, CB und Edge vorhanden.
    Das neue Front Office oder wer immer die Entscheidung getroffen hat, ist einfach nur schlecht.

    Seahawks , RB Love war der einzige in Runde 1, der es Wert war (vielleicht nicht gerade an #3), gezogen zu werden. Nach ihm fällt die Klasse ab. Ab Runde 3 hätte man besser zugeschlagen. So ist massiv Value verschenkt worden. Auch alternativ ein Downtrade mit 5-year Option hätte Picks gebracht.

    Einmal editiert, zuletzt von Fritz.the.Blitz (24. April 2026 um 11:09) aus folgendem Grund: All in durch Win now ersetzen bitte.

  • Gewinner:

    - der Größte Gewinner ist für mich ganz klar Ty Simpson. Geht deutlich höher als erwartet, und landet dazu noch in der besten Situation, in die ein junger QB mit wenig Erfahrung überhaupt kommen kann.

    - Browns, runter gehen, und ihren OT1 bekommen ist das best Case Szenario

    Der Uptrade der Cowboys war genial, „ fürn Appel und Ei“ sozusagen. Die haben selber es nicht geglaubt, das es klappt.

    Sinn macht das nicht, denn hätten die Dolphins Downs picken wollen, hätten sie den Pick nicht getradet. Und wenn es ein Wettbieten umd Downs gegeben hätte, dann hätten wohl die beiden 5th nicht gereicht, und die Dolphins wären weiter runter gegangen. Der Uptrade der Boys wirkt für mich eher, als wäre man hoch geangen, damit JJ recht behält, und damit hat man nur wegen dem Ego und der großen Klappe vom Owner zwei Draftpicks angezündet.

    Weiterer Verlierer ist für mich Jeremiyah Love. Der versauert jetzt in der Wüste, anstatt z.b. bei den Commanders aufzubühlen. Ashton Jeanty lässt grüßen. Ich würde das sogar auf alle Coaches und Fans der Cardinals ausweiten. Man bekommt in diesem Jahr keinen Hoffnungsträger auf QB. Love hilft dann vielleicht noch dem QB, den man 2027 holt, ob das Mike LeFleur noch erlebt?

    Fair Catch an der 2? :jeck::jeck::jeck: Sucks to be a Jets Fan I guess :madfan::madfan: - GilbertBrown RIP

  • trosty 24. April 2026 um 08:15

    Hat den Titel des Themas von „Gewinner / Verliere 1.Runde Draft 2026“ zu „Gewinner / Verlierer 1.Runde Draft 2026“ geändert.
  • Gewinner:

    Sinn macht das nicht, denn hätten die Dolphins Downs picken wollen, hätten sie den Pick nicht getradet. Und wenn es ein Wettbieten umd Downs gegeben hätte, dann hätten wohl die beiden 5th nicht gereicht, und die Dolphins wären weiter runter gegangen. Der Uptrade der Boys wirkt für mich eher, als wäre man hoch geangen, damit JJ recht behält, und damit hat man nur wegen dem Ego und der großen Klappe vom Owner zwei Draftpicks angezündet.

    Hier muss ich dann doch mal einschreiten. Natürlich hat Jerry Jones eine große Klappe oder Ego. Aber vielleicht hatten die Cowboys einfach Sorge das jemand direkt vor sie tradet und ihnen Caleb Downs vor der Nase wegschnappt?

    Haben die Eagles damals bei Dallas Goedert ja so gemacht. Von daher ist der Uptrade für zwei Fifth Rounder definitiv zu vernachlässigen, vor allem weil man später von den Eagles für den Downtrade von 20 auf 23 noch zwei 4th Rounder eingesammelt hat. Also man kann viel sagen, aber das war kein Ego Move von Jerry Jones...

    Gruß mizzery

  • Wenn ich mir die Big Boards der bekanntesten Analysten Dane Brugler, Daniel Jeremiah, Mel Kiper sowie von PFF und Adrian Franke für die deutsche Coverage nebeneinander halte, dann wären wohl ergänzend noch folgende Gewinner & Verlierer zu nennen:

    Verlierer:

    Texans

    Ein Uptrade für einen OG, der auf den Boards irgendwo zwischen 40 und 70 gelistet ist, während konsensual höher bewertete Spieler auf der Position noch verfügbar sind.

    Cowboys

    Zwei 5th Rounder hergeben, um einen Spot hochzukommen für einen (zugegebenermaßen sehr guten) Safety, erscheint mir value-technisch fragwürdig. Lawrence an 23 wirkt auch sehr wie ein Reach.

    Neutral:

    49ers:

    Aus Pick 27 und 138 hat man durch zwei Downtrades die Picks 33, 90 und 178 gemacht.

    Gewinner:

    Jets:

    Drei Spieler in Runde 1 abgegriffen, die in einer schwachen Draft Class sofort Impact haben werden. Da gibts nix zu meckern.

    Buccaneers:

    Wenn einen an 15 ein nach einheiliger Meinung Top 10 Spieler in die (zu kurzen) Arme fällt (höhö), dann ist man sicherlich auch ein Gewinner von Tag 1.

    Broncos:

    Mit Pick 30 Jaylen Waddle bekommen. Das war vermutlich der klare Nr. 1 WR in diesem Jahr. Das sind Need und Value trotz des Vertrages ein absolutes Match in heaven.

    "Der Grundzustand eines Fans ist bittere Enttäuschung. Egal wie es steht."
    Nick Hornby

  • Ty Simpson:

    Stanford kann noch 3 Jahre oder länger spielen. Direkter Need war nicht vorhanden. Rams haben eindeutig Value liegen lassen. Draft 2027 auf QB zu gehen ist früh genug und reicht völlig aus, zumal die Klasse höher besetzt ist.

    Rams sind All-in, WR, der einige Snaps sieht, sich entwickelt und mit Spielpraxis vielleicht früher zündet als erwartet, halte ich für sinnvoller.


    RB Love:

    An Cardinals Stelle hätte ich nicht unbedingt RB gezogen an #3.
    Sollten die Cards noch auf QB gehen mit #34 oder #65 und diesen als Starter etablieren können, macht das schon Sinn, Love auf #3 zu holen und beide zusammen spielen zu lassen.

    Da Cards in Simpson nicht ihren QB sehen, könnte das FO so handeln. Mit QB Murray als overall pick hat Arizona sich die Hände damals verbrannt, das schwingt sicherlich auch mit.

    Als Verlierer sehe ich Love bei den Cards noch keineswegs. Ein Rookie QB sollte jedoch unbedingt gedrafted werden.


    Dolphins/Cowboys Trade:

    Die Fins wollten einfach S Downs nicht.

    Aus Sicht der Cowboys macht das schon Sinn die Plätze zu tauschen, damit kein anderes Team ihnen S Downs wegschnappt. Das sie so billig davon gekommen sind, weil andere Teams weniger oder gar nicht geboten haben ist dann glücklich.

    Miami hat klar Value mit Need sogar verschenkt. Oliner mit leichtem Uptrade hätten sie sich mit dem 2. 1st rounder pick sichern können.

    Miami hat sogar overpaid für ihren CB Johnson, es waren noch genügend CBs auf dem Board.
    Jetzt kann Owner Ross wieder den Waddle Jubel nachtanzen. Einfach nur schlecht und für die Fans tut es mir leid.

  • Rams, man ist im All in- Modus und zieht einen QB anstatt WR.

    Wie trosty schon schrieb, ist das kompletter Blödsinn! Den kompletten All in Modus gabs und gibts bei dem Rams mit diesem Front Office nicht.

    Die Rams haben immer unter Snead immer langfristig geplant, auch dem Trade für Stafford haben viele einen harter Rebuild vorrausgesagt, der ist aber nie gekommen.
    Genausowenig wird das jetzt der Fall sein.
    Selbst wenn Simpson nur ein brauchbarer Backup oder Bridge-QB (der dann das System von McVay kennt) wird, haben die Rams nichts verloren, das ja es nichtmal ihr eigentlicher Draftpick sondern der der Falcons.
    Auch für Simpson ist die Situation sehr positiv, er hat mit Stafford einen High-Charakter Guy von dem er lernen kann und keinen Druck sofort am Feld verbrannt zu werden, dazu kommt in ein Team mit guter OL und sehr guten Receivern. Stafford vor der vor dem Pick schon ins Boot geholt wurde und sicher nicht herummaulen wird gegenüber dem Rookie wie dass kürzlich erst bei anderen Vet-QBs und Firstround-Picks war.

    Und mit Adams und Nacua, suchen die Rams maximal einen #3 WR, das "WR-Problem" hätten ~28 Teams in der NFL auch gerne.
    Ein echter Need ist was Anderes.

    Ty Simpson:

    Stanford kann noch 3 Jahre oder länger spielen.

    Aber will er das auch noch, kann er das körperlich noch? Reine Spekulation...

    Ty Simpson:

    Stanford kann noch 3 Jahre oder länger spielen. Direkter Need war nicht vorhanden. Rams haben eindeutig Value liegen lassen. Draft 2027 auf QB zu gehen ist früh genug und reicht völlig aus, zumal die Klasse höher besetzt ist.

    Rams sind All-in, WR, der einige Snaps sieht, sich entwickelt und mit Spielpraxis vielleicht früher zündet als erwartet, halte ich für sinnvoller.

    Wenn die Rams eins in den letzten Jahren gezeigt haben, ist dass sie keine Value am Draftboard liegen lassen.
    Kein All in...

    GO Irish!

  • Blödsinn ist das bestimmt nicht, nur weil es eine andere Vorgehensweise ist.

    Der ganz Draft ist spekulativ.

    Aber es gibt kalkuliertes Risiko und Blindheit, siehe Dolphins.

    2027 im Draft einen QB mit höherer Dichte in der QB-Klasse zu ziehen ist besser als 2026 aus Sicht der Rams.

  • 2027 im Draft einen QB mit höherer Dichte in der QB-Klasse zu ziehen ist besser als 2026 aus Sicht der Rams.

    Nächstes Jahr fallen mir eine Ganze Reihe Teams ein, die einen QB picken wollen, und einen höheren Pick haben werden, als die Rams. Jets, Cardinals, Browns, Dolphins, Steelers und ggf noch einige andere. Da ist der Plan Simpson ein Jahr hinter Stafford zu entwickeln, mMn deutlich zielführender, als auf 2027 zu bauen.

    Fair Catch an der 2? :jeck::jeck::jeck: Sucks to be a Jets Fan I guess :madfan::madfan: - GilbertBrown RIP

  • Nächstes Jahr fallen mir eine Ganze Reihe Teams ein, die einen QB picken wollen, und einen höheren Pick haben werden, als die Rams. Jets, Cardinals, Browns, Dolphins, Steelers und ggf noch einige andere. Da ist der Plan Simpson ein Jahr hinter Stafford zu entwickeln, mMn deutlich zielführender, als auf 2027 zu bauen.

    Vor allem weil der Rams Pick eher #25+ sein wird und der Pick quasi geschenkt war von ATL.

    GO Irish!

  • 1. es geht um den Value für 2026

    2. QB Need ist ständig in der NFL vorhanden, nur das Angebot soll 2027 höher sein, das wird beurteilt nach dem jetzigen Spielerdichte. Die Nachfrage kann sich natürlich auch erhöhen, aber sogar auch sinken. Wenn mehr Value auf QB besteht, wird auch mehr zugegriffen. BPA rutscht die QB Klasse einfach höher.

    3. einen Late 1st pick oder gar spät in die Runde hinein traden, wie Lamar Jackson, bietet Value und die 5year Option. Ein 1st overall wie Mendoza hat extrem Druck. Aber Raiders waren fast gezwungen, ihn zu nehmen.

  • Gewinner/Verlierer wenige Stunden nach dem Draft ist kompletter Quatsch. Kommt in 2 Jahren wieder, wenn absehbar ist, welche Spieler gut funktionieren und welche nicht!

    Und: Nur weil ein Team Spieler anders bewertet als ich selbst (bzw. du selbst), heißt das ja nicht zwangsläufig, dass es ein schlechter Pick war. Beispiel: Ich persönlich hätte für die Dolphins gerne lieber Bain oder Downs gehabt. Unser Management wollte aber die OL verstärken, was ich grundsätzlich komplett nachvollziehen kann. Nur weil ich das persönlich anders sehe, macht es das doch nicht zu einem schlechteren Pick. Und dann kann ich auch das Argument "aber nen O-Liner hätte man auch später noch bekommen" nicht nachvollziehen. Wenn man z.B. Proctor und mit den beiden Utah Tackles (Fano/Lomu) vergleicht, sind das schematisch völlig verschiedene Spieler, die du in deiner Offense komplett unterschiedlich einsetzt. Wenn du dir vornimmst "our O-Line has to get more physical" nimmst du nicht Lomu, dann hast du Proctor ganz klar höher auf dem Board.

  • burnum die Bewertung, wie es die Medien gerne machen, (Team XY bekommt eine B-) ist quatsch, da gebe ich dir recht. Aber man kann sicherlich eine Wertung darüber abgeben, für wen das Board gut oder schlecht gefallen ist, und welcher Spieler in einer guten, oder schlechteren Situation gelandet ist. Die Browns und Jets haben z.B. mit ihren Trades mMn das Board gut gespielt.

    Fair Catch an der 2? :jeck::jeck::jeck: Sucks to be a Jets Fan I guess :madfan::madfan: - GilbertBrown RIP

  • Und dass der Value nicht stimmt, siehst du an den Big Boards von „Experten“, die in den letzten Tagen ihre Big Boards teilweise noch extrem verändert haben?

    Eine echte Analyse findet doch bei den meisten Journalisten gar nicht statt (man darf da durchaus kritisch fragen, ob das überhaupt möglich ist) und im Laufe des Draftprozesses wird dann vom Name-Dropping zum Sammeln von Insider-Infos gewechselt, mit dem zentralen Ziel, dass man möglichst viele Picks voraussagt.

    Den Wert solcher Boards darf jeder für sich selbst bestimmen, aber sie zum alleinigen Bewertungsmaßstab zu erklären, ist mMn mehr als problematisch.


    Die aktuelle Bewertung der Qb-Class 2027 beruht doch vor allem auf der Hoffnung, dass man nicht zwei Jahre in Folge so mäßige Klassen hat. Moore, Manning, Sellers, Maiava, Mateer und Chambliss wären alle diesen Jahr schon draft eligible gewesen. Es hat schon Gründe(nicht nur NIL), wieso die nochmal zurück ans College sind.

    Nussmeier und Allar wurden vor einem Jahr auch als klare Top-10 Kandidaten gehandelt, das Ergebnis sieht man an diesem Wochenende…

  • burnum die Bewertung, wie es die Medien gerne machen, (Team XY bekommt eine B-) ist quatsch, da gebe ich dir recht. Aber man kann sicherlich eine Wertung darüber abgeben, für wen das Board gut oder schlecht gefallen ist, und welcher Spieler in einer guten, oder schlechteren Situation gelandet ist. Die Browns und Jets haben z.B. mit ihren Trades mMn das Board gut gespielt.

    Wenn du den reinen "Prozess" eines Picks bewerten willst - ok. Dazu müsste man aber in der Regel einigermaßen weit ausholen und sich bei dem jeweiligen Team sehr gut auskennen (z.B. Needs, Schemes, Vertragssituationen). Das traue ich mir nur bei einem von 32 Teams zu.

    Wenn ich dann aber Sätze lese wie [sinngemäß] "Team X hatte einen schlechten Draft weil es Spieler A gepickt hat und nicht Spieler B", dann fällt mir außer Kopfschütteln nicht mehr viel ein. Ich persönlich habe mich wirklich sehr intensiv mit dieser Draftclass beschäftigt, trotzdem würde ich mir doch niemals anmaßen, besser als ein NFL GM beurteilen zu können, ob nun Spieler A oder B besser ist. Dazu sind wir alle einfach viel zu weit weg. Und der überwiegende Großteil der Mock Draft Community richtet sich sowieso sehr stark nach Konsens-Boards - im Unterschied zu den NFL Teams.

  • Es geht um Value zum jetzigen Zeitpunkt, nicht um Spielerentwicklung.

    BPA over Need, umso besser, sollte beides zusammenfallen. Gutes oder schlechtes Trading immer auf den Wert des Spielers zum jetzigen Zeitpunkt bezogen und welche Alternativen noch vorhanden sind, Needs noch miteinbezogen.

    Das Entwicklungspotential ist im BPA bereits eingepreist.

    Die Beurteilung der einzelnen Spieler ist subjektiv, da fließen einige Faktoren ein, von denen die Fanbasis keine Kenntnis hat. Die unterschiedlichen Analysen machen doch den Reiz aus.

    Wie sich die Spieler in Jahren entwickeln werden, kann keiner sagen. Es gibt eben nur die Einschätzung des Potentials, nennen wir sie die Erwartungshaltung.

    Das man auf seinem Board Protor over Famo over Lumo hat, ist völlig in Ordnung. Aber nicht vor einem Spieler mit Kaliber eines wie Downs. Dann sollte S Downs gezogen werden, auch mit dem Risiko, das der gewünschte Oline-Typ nicht mehr auf dem Board ist später.

    Etwas als völligen Quatsch zu beurteilen ist in einer sachlichen Diskussion nicht förderlich und eher persönlich.

    Ich bevorzuge Höflichkeit, Sachlichkeit, Meinungsfreiheit und besitze keinen Alleinvertretungsanspruch.

    Sei doch ehrlich zu dir selbst:

    hättest du nicht selber S Downs gezogen?

    Ich hätte es gemacht und meine Kritik richtet sich an die Verantwortlichen in Miami, nicht mehr und nicht weniger.

  • Ich sehe es genauso wie Burnum!
    Mein Draft-Liebling war Caleb Downs. Deshalb hat mich der Dolphins-Pick natürlich sehr enttäuscht.

    Aber letztlich hat das Führungs-Duo viel mehr Kompetenz & Infos als wahrscheinlich alle von uns.
    Auf jeden Fall tausendmal mehr Ahnung als ich.
    Und wenn deren Strategie halt eine andere ist, dann ist das so.

    Wahrscheinlich haben die Dolphins genau die Spieler bekommen, die sie wollten.
    Und durch das Up- & Down-Traden haben sie
    - einen 3rd-Rounder abgeben
    - und einen 4th-Rounder & zwei 5th-Rounder erhalten.
    Hierbei stimmt schon mal das Value.

    Hier zu urteilen, dass das neue Front-Office 'einfach nur schlecht' ist, halte ich für völlig vermessen!
    Insgesamt mag ich sogar dieses ständige Up- & Down-Traden. Es ist Draften2.0... es zeigt, dass man sich wesentlich mehr Gedanken macht, als wenn man nur da sitzt und dann schaut, welche Spieler noch vorhanden sind, wenn man dran ist.

    Und jetzt wünsche ich mir heute Nacht oder morgen Taylen Green... :rockon:

  • Es geht um Value zum jetzigen Zeitpunkt, nicht um Spielerentwicklung.

    BPA over Need, umso besser, sollte beides zusammenfallen. Gutes oder schlechtes Trading immer auf den Wert des Spielers zum jetzigen Zeitpunkt bezogen und welche Alternativen noch vorhanden sind, Needs noch miteinbezogen.

    Das Entwicklungspotential ist im BPA bereits eingepreist.

    Und wer bestimmt, welcher Spieler gerade BPA ist??? Da geht es dann offensichtlich doch wieder nach consensus boards - dann könnten sich die Teams ja das ganze Scouting sparen.

    Das man auf seinem Board Protor over Famo over Lumo hat, ist völlig in Ordnung. Aber nicht vor einem Spieler mit Kaliber eines wie Downs. Dann sollte S Downs gezogen werden, auch mit dem Risiko, das der gewünschte Oline-Typ nicht mehr auf dem Board ist später.

    Ich hatte Proctor hinter Fano und deutlich vor Lomu, aber darum geht es ja nicht. Bei deiner Annahme (erst Downs und halt nicht "der gewünschte O-Line Typ") spielt aber positional Value überhaupt keine Rolle. Die OL hat auf jeden einzelnen Snap der Offense direkte Auswirkungen, ein Safety hat das in der Defense nicht. Daher ist das positional value der Safety Position natürlich deutlich geringer (was sich ja auch in den Gehältern der Spielern klar erkennen lässt). Und wenn es um Need geht: Die Dolphins haben Needs auf allen Positionen außer RB und DT. Die O-Line ist seit Jahren eine Baustelle.

    Sei doch ehrlich zu dir selbst:

    hättest du nicht selber S Downs gezogen?

    Ich hätte es gemacht und meine Kritik richtet sich an die Verantwortlichen in Miami, nicht mehr und nicht weniger.

    Das habe ich doch schon beantwortet (post #13 in diesem thread). Ich hätte auch lieber Downs oder Bain gepickt. Aber trotzdem kann ich nachvollziehen, warum sich Sullivan für Proctor und gegen Bain (die Fragezeichen der kurzen Arme) und Downs (geringeres positional value auf Safety) entschieden hat - auch wenn ich persönlich an der Stelle Bain als #1 und Downs als #2 auf dem Zettel hatte.

  • Es geht um Value zum jetzigen Zeitpunkt, nicht um Spielerentwicklung.

    BPA over Need, umso besser, sollte beides zusammenfallen. Gutes oder schlechtes Trading immer auf den Wert des Spielers zum jetzigen Zeitpunkt bezogen und welche Alternativen noch vorhanden sind, Needs noch miteinbezogen.

    Das Entwicklungspotential ist im BPA bereits eingepreist.

    Die Beurteilung der einzelnen Spieler ist subjektiv, da fließen einige Faktoren ein, von denen die Fanbasis keine Kenntnis hat. Die unterschiedlichen Analysen machen doch den Reiz aus.

    Da widersprichst du dir doch mindestens 3mal selbst im Kreis :madness . Du schreibst von "Value" und "BPA" statt Potential, dann ist aber Entwicklungspotential schon wieder im BPA einberechnet. Du willst einen objektiven "BPA" haben, schreibst aber von subjektiven Beurteilungen.

    Gruß trosty

  • Das Scounting halte ich für sehr wichtig, weil die Scouts einen persönlichen Eindruck bekommen, auch wie sich der Spieler außerhalb des Spielfelds benimmt. Interviews, sein Umfeld und seine Verletzungen / Heilprozesse sind auch wichtig. Tape studieren geht vom Home Office aus und gehört sicherlich zu den Hausaufgaben.

    Die Pyramide des Positinal Values ist mir bekannt. Im Laufe der Zeit verändert sich auch diese etwas und passt sich modernen Systemen an.

    Dann sind wir ja schon 2 Personen, die S Downs over Oline gezogen hätten, trotz pos.Value .

    Das ein Fan seine Franchise verteidigt ist nachvollziehbar. Ich halte es nicht für vermessen, Entscheidungen und ihre Entscheidungsträger zu kritisieren. Fehlbesetzungen gibt es in der NFL genauso wie in der Politik oder auch in anderen Berufsfeldern.

  • Ich halte es nicht für vermessen, Entscheidungen und ihre Entscheidungsträger zu kritisieren. Fehlbesetzungen gibt es in der NFL ...

    Definitiv. Aber schau dir mal an was Snead/McVay in den letzten Jahren abgeliefert haben. Da dann von ner Fehlbesetzung zu schreiben ist schon seeehr, seeehr gewagt :wink2:.

    Gruß trosty

  • Das ein Fan seine Franchise verteidigt ist nachvollziehbar. Ich halte es nicht für vermessen, Entscheidungen und ihre Entscheidungsträger zu kritisieren. Fehlbesetzungen gibt es in der NFL genauso wie in der Politik oder auch in anderen Berufsfeldern.

    Ich weiß nicht, in wie weit du meine Beiträge hier im Forum (Dolphins Forum und Mock Draft) kennst. Aber du kannst dir sicher sein, dass ich keiner der Fans bin, die "blind" ihre Franchise verteidigen. In der Regel bin ich auch den Dolphins gegenüber durchaus kritisch und habe in der Vergangenheit auch immer wieder Entscheidungen der sportlichen Leitung (oder der Coaches) kritisch hinterfragt.

    Mir ging es auch hier gar nicht spezifisch um die Dolphins, sondern darum, dass ich es für Quatsch halte, Teams als Gewinner oder Verlierer abzustempeln noch bevor die gepickten Spieler auch nur 1x für das Team auf dem Platz gestanden hat. Aber gut - wir haben verschiedene Standpunkte und werden uns hier nicht einig. Können wir vermutlich beide mit leben... Ich überlasse euch damit hier das Feld und ziehe mich aus diesem Thread zurück.

  • trosty
    Die ganze Beurteilung eines Spielers ist subjektiv und somit auch sein Ranking auf dem Board, welches ja sein Value widerspiegelt. Das Potential eines Spielers fließt neben anderen Faktoren doch in den Value mit ein.

    Die Summe aller Bewertungen, Meinungen wäre so etwas wie der gleitende Durchschnitt, durchbricht dieser eine Kennlinie nach oben, steigt der Value bzw. BPA. Ist schwer zu messen, alle Meinungen, aber zumindest in der Scounting-Abteilung wird es ein internes Kennzahlensystem geben, welches das Ranking auf dem Board bestimmt und die Evaluierung bzw. Erwartungshaltung des FOs festhält.

    Halten wir es doch kurz:

    wir sind nur Amateure, in den FOs sitzen die Profis, die aber auch nicht frei von Kritik sind. Jeder Sport-Fan hat seine Meinung und Draft hat einen gewaltigen Zufallsfaktor, der versucht wird, etwas zu minimieren.

    Es soll doch Freude bereiten und es geht nicht um das Rechthaben.

    Es ist nur meine Meinung.

    burnum mir geht es nur um den persönlich eingeschätzten Value , nicht um die später tatsächliche Entwicklung des Spieler, da reden wir aneinander vorbei

  • trosty

    Ich kritisiere die Entscheidung der Rams, das sie zu viel bezahlt haben für Simpson. Die Arbeit von Snead/McVay habe ich nicht kritisiert, wo denn bitte ?

  • Ich kritisiere die Entscheidung der Rams, das sie zu viel bezahlt haben für Simpson. Die Arbeit von Snead/McVay habe ich nicht kritisiert, wo denn bitte ?

    Jetzt gerade wieder im Satz vor der Frage z.B. :madness

    Gruß trosty

  • Aber doch nicht ihre gesamte Arbeit !

    Das habe ich nie gesagt.

    Für mich ist diese Diskussion beendet, ich lasse mir nicht etwas in den Mund legen, was ich nicht behauptet habe.

  • Aber doch nicht ihre gesamte Arbeit !

    Das habe ich nie gesagt.

    Für mich ist diese Diskussion beendet, ich lasse mir nicht etwas in den Mund legen, was ich nicht behauptet habe.

    Ich möchte mich gar nicht an der Diskussion beteiligen, kann dir aber versichern, dass wir burnum als jemanden hier Kennenlernen durften, der eine sehr hohen Footballsachverstand hat und man ihm schwerlich widersprechen, aber vortrefflich diskutieren kann.


    Nur bei seiner Teamwahl...oje.:dogeyes::hinterha:

  • Vielleicht noch nicht in der nächsten Saison, aber ein langfristiger Gewinner dieses Drafts sind für mich die Giants. Beide gepickten Spieler mag ich persönlich sehr und ich könnte mir easy vorstellen, dass die in zwei, drei Jahren die besten Spieler dieses Drafts auf ihrer Position sein können. Das fand ich schon einen starken Draft.

    Verlierer sind für mich die Cardinals. Klar ist Love ein toller Spieler, aber Arizona hat doch überhaupt nicht die Line für einen solchen RB. Dazu noch einen QB im Streik und Simpson in diesem Draft auch nicht am Ende der 1.Runde/Anfang der 2.Runde bekommen. Das sieht schon schwierig aus und RB an Position 3 als Team mit so vielen Needs finde ich immer komplett falsch.

    Auch die Texans für mich ein Verlierer. Einen Spieler geholt auf dessen Position man zumindest quantitativ viele Spieler hat. Das ganze noch per Uptrade und an der Stelle andere mMn deutlich bessere Value-Picks liegen gelassen. Verstehe ich nicht so ganz...

    Und zu Simpson/Rams: Wenn bei den Rams alle an Simpson glauben, dann kann man den Pick mMn nicht wirklich kritisieren. Ich hätte es zwar nie gemacht, aber wenn du von ihm überzeugt bist - okay. Aber wenn ich die Ausschnitte von der McVay PK so gesehen habe, dann sah der nicht aus wie ein Coach, der gerade seinen future QB gedrafted hat. Und wenn die Rams Simpson genommen haben, ohne McVays Zustimmung, dann wären sie für mich auch ein Verlierer. Aber das ist Stand heute hypothetisch, da man es nicht sicher weiß...