Hannover 96

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    • huesla schrieb:

      fabian96 schrieb:

      Warum schafft es diese Mehrheit im Stadion dann nicht die paar Hanseln zu übertönen? Also so mit Anfeuerungsrufen und nicht mit Pfiffen und "Ultras raus"?

      Aber klar, eine Opposition (die im übrigen aus weit mehr Leuten als "den Ultras" besteht) sollte man ohne jegliche Grundlage einfach rauswerfen.
      Vereinsschädigendes Verhalten ist die Grundlage
      Geht es hier um den "Verein", der Mitgliedsanträge ablehnt, weil die Personen an einer demokratischen Abstimmung teilnehmen könnten? Wie kann man diese Art Verein noch schädigen?
      Keep Fantasy Football out of the Teamthreads!

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      From 2006 to 2016 known as Big O.
    • Heeeath schrieb:

      huesla schrieb:

      fabian96 schrieb:

      Warum schafft es diese Mehrheit im Stadion dann nicht die paar Hanseln zu übertönen? Also so mit Anfeuerungsrufen und nicht mit Pfiffen und "Ultras raus"?

      Aber klar, eine Opposition (die im übrigen aus weit mehr Leuten als "den Ultras" besteht) sollte man ohne jegliche Grundlage einfach rauswerfen.
      Vereinsschädigendes Verhalten ist die Grundlage
      Geht es hier um den "Verein", der Mitgliedsanträge ablehnt, weil die Personen an einer demokratischen Abstimmung teilnehmen könnten? Wie kann man diese Art Verein noch schädigen?
      Ganz genau um den Verein geht es. Man kann diesem Verein noch schädigen indem man sich als Besucher so aufführt das man der Mannschaft schädigt.
      ... Wenn wir so weiter machen, damit meine ich die sog. Aktive Fanszene, aber auch die Gesellschafter wird es uns wie 60 München gehen.
      ... Aber lass mich raten , lieber 4. Liga ohne Kind als 1. Liga mit ihm.
      Klasse :thumbup:
      ... am Anfang war es nur ein Gedanke...
    • So wenig, wie die Mannschaft noch mit dem Verein zu tun hat, ist das dann doch auch egal.

      Immerhin erkenne ich dort ein wenig die Ansicht, dass auch die Gesellschafter etc. nicht ganz unschuldig an der Lage sind. Schaden also auch der Mannschaft? Auch raus mit denen?

      Einen Absturz in Liga 4 seh ich im übrigen dennoch nicht im Ansatz. Läuft doch sportlich, trotz des ganzen Drumherums.
    • Go Packs 96 schrieb:

      Mal sehen wann es bei uns wieder um Fußball geht.
      Ich hoffe so schnell es geht

      fabian96 schrieb:

      So wenig, wie die Mannschaft noch mit dem Verein zu tun hat, ist das dann doch auch egal.

      Immerhin erkenne ich dort ein wenig die Ansicht, dass auch die Gesellschafter etc. nicht ganz unschuldig an der Lage sind. Schaden also auch der Mannschaft? Auch raus mit denen?

      Einen Absturz in Liga 4 seh ich im übrigen dennoch nicht im Ansatz. Läuft doch sportlich, trotz des ganzen Drumherums.
      An einem Streit hat selten einer Schuld.

      Nochmal. Es kann ja jeder seine Meinung haben wie er will, aber es ist doch erwiesen dass das Verhalten der Ultras gerade am Samstag die Mannschaft verunsichert hat. Ich kenne kein Beispiel wo die Gesellschafter während des Spiel den Erfolg der Mannschaft torpediert hat.

      Das mit Liga 4 hat sich 60 wohl vor einigen Jahren auch nicht gedacht.
      ... am Anfang war es nur ein Gedanke...
    • Was die Mannschaft verunsichert hat, war die allgemeine feindselige Stimmung auf den Rängen, wozu - wie du schon selbst sagst - in der Regel zwei Parteien gehören.

      Alleinstehende "Kind muss weg"-Rufe ohne reflexartige Pfiffe etc. würden die Mannschaft wohl kaum verunsichern.
    • Als ob sich von einer Bundesligamannschaft wirklich Spieler für den eigenen Verein bzw. besser gesagt für das „Drumherum“ interessieren. Hauptsache die Kohle ist am Ende des Monats auf dem Konto.

      Es gibt doch kaum noch Spieler, die sich wirklich für den eigenen Verein interessieren. Oftmals dient schlechte Stimmung als Ausrede, wenn man mal wieder ein Spiel vergeigt hat. Die sind nur sauer, weil ihnen nicht mehrere tausend Menschen zujubeln und ihnen damit zeigen, wie toll sie eigentlich sind.

      In Hannover wird das gesamte Umfeld durch die Medien beeinflusst und in eine Richtung gelenkt. HAZ/NP und die BILD sind doch quasi die Haus- und Hofjournalisten von Martin Kind. Die „andere Seite“ hat quasi keine andere Möglichkeit sich Gehör zu verschaffen, außer den Weg des Stimmungsboykotts oder der KMW-Rufe. Es redet ja niemand von den hannoverschen Medien mit ihnen.
    • Kind schuld, Rossman schuld, Presse schuld, dfl schuld, DFB schuld, Spieler schuld, Berater schult, nur gewisse Fan Gruppierungen mit stark rudimentären Verständnis und wissen über Belange eines Vereins haben natürlich keine Schuld.

      Au revoir und gute Nacht
      ... am Anfang war es nur ein Gedanke...
    • Das hast Du jetzt geschrieben. Mir geht es nur etwa auf die Nerven, dass immer wieder nur von Ultras die Rede ist. Das ist nämlich einfach eine Lüge, die immer wieder von den Medien veröffentlicht wird.

      Hier noch ein interessanter Beitrag, welcher mir per Messenger zugeschickt wurde und momentan seinen Rundgang macht. Ist etwas länger, daher in 2 Posts aufgeteilt. ;) Das soll es dann aber auch von mir zu dem Thema gewesen sein.


      User schrieb:

      Nun mal etwas Fakten und Statistiken zum Ganzen, evtl. kann ich ja so etwas schlichten und das andere Lager erreichen. Worum es eigentlich geht.: Es ist ein kompliziertes Klubsystem der Aufsichtsrat der 96-Management GmbH, der diese Entscheidung trifft. In ihm sitzen Vereinsvertreter als Vertreter der Salse & Service-Gesellschafter.
      Die Hannover 96 KGaA wird auch Profifirma genannt, weil in ihr der Bundesliga-Spielbetrieb geregelt und damit die 96-Mannschaft gemanagt wird. (zuständig für Finanzen und Organisation) (Sport-Chef)
      Die wichtigsten strategischen Entscheidungen werden jedoch in der Sales & Service GmbH getroffen. Das Stammkapital der S & S, in der die wertvollen Markenrechte angesiedelt sind. Hauptanteilseigner Gesellschafter (der Hörgeräteunternehmer, Hotelier und ehemalige Klubchef Martin Kind, Rossmann usw)
      Die dritte Säule bei Hannover 96 ist die Arena GmbH, die zuständig ist für Betrieb und Finanzierung des Stadions. (Ticket, Stadionumfeld usw) Vehling, der großen Anteil am reibungslosen Stadionbau hatte, (da ich letztens gelesen habe, nur wegen MK steht die Arena) ist für die Finanzen und das Vertragsmanagement zuständig.
      Die vierte Säule ist der Hannover 96 e.V., in dem es die Sparten Fußball, Badminton, Gymnastik, Leichtathletik, Triathlon, Tischtennis und Tennis gibt. Der Gesamtverein.

      Kinds Vorgänger sprach auf der Mitgliederversammlung am 26.9.1997(bin mir nicht sicher wegen dem Datum) von einer Überschuldung von 7 Mio. DM und einem drohenden Konkurs.
      Man muss noch hinzufügen, dass das Konkursreife nur dann entstanden wäre wenn die Sparkasse damals die Darlehen für die bis dahin die Landeshauptstadt gebürgt hatte getilgt haben möchte/wollte. Die Anstehenden Expo und die Aussicht, sich als WM-Standort zu bewerben und mit einem Proficlub beweisen zu wollen, war es eher unwahrscheinlich das man damals das ganze abgelehnt hätte.
      Kind hat dies 1998 gegenüber der HAZ so bestätigt. Wenn er also behauptet, dass der Tatbestand der Insolvenz erfüllt war, dann hätte er sich wegen Inolvenzverschleppung strafbar gemacht. Ich streitet nicht ab, das e nur falsches gemacht hat, professionelle Strukturen wurden geebnet, aber dadurch kann er sich nicht hinstellen und behaupten, er könne Wasser in Wein verwandeln. Oder den Maschsee spalten. Obwohl einige würden das glauben.
      Martin Kind hat ja nicht gleich den Verein übernommen (das kam erst später). Er hat die Präsidentschaft übernommen.
      2. Der Verein war nicht pleite.
      3. Eine Insolvenz hatte gedroht, weil die Stadtsparkasse Hannover (so hieß die damals) die Kontokorrente zurückgeführt haben wollte. Das hätte Zahlungsunfähigkeit bedeutet. Und dass wiederum hätte Planinsolvenz bedeutet mit Neuanfang in unteren Spielklassen.
      Martin Kind hat in dieser Situation die Präsidentschaft übernommen. Die Kontokorrente wurden nicht gekündigt und Martin Kind hat, ich bin mir nicht mehr ganz sicher, glaube im ZDF-Interview himself vorgetragen, dass der Verein nicht pleite sei und hat sich damit gegen Utz Claasen gestellt.
      Martin Kind hat dem Verein die Planinsolvenz erspart. - Das ist in meinen Augen seine erste Leistung für den Verein.
      Seine zweite Leistung ist, dass er die Markenrechte von Hannover 96 als Präsident schützen ließ.
      Auch für das Argument Bundesligazugehörigkeit gilt, dass Kind nur Rahmenbedingungen setzen kann. Beim Aufbau von professioneller Strukturen wie oben erwähnt, der Modernisierung des NLZ oder beim Fanbeirat erfolgte manches nicht ganz freiwillig. Und bei Trainern wurde so mancher nach einer Vertragsverlängerung gefeuert. Ich weiß, eine Menge Wasser im Wein.
      Wie ich finde kann man ihm mehr ankreiden.
      Welche Dinge ich ihm ankreide:
      - Ausgeben von stillen Reserven als seine Förderung
      - Das Kredite notwendig waren und nicht durch ihn "Finanzspritzen" gegeben wurden
      - falsche Personalentscheidungen, die dazu führten, dass wir teilweise sehr früh graue Haare bekommen haben und das sich das vorhandene Potential, was sich scho
      n angedeutet hat, wieder begraben wurde
      - die Einmischung in den sportlichen Bereich, als wir einen sehr guten Manager hatten und damit auch die Vernichtung von finanziellen Möglichkeiten
      - den Igel in der Tasche, der dafür sorgte, dass wir in Zeiten, als der nächste Schritt gemacht werden konnte, einen Schritt zurück machten.
      Um aus der Angeblichen Pleite hinaus zu klettern, kam das Geld durch den Verkauf von Kovacec für 650000 DM an TB, die Reaktivierung verprellter Sponsoren und der neue Trikotsponsor Baan leistete eine Vorauszahlung. Ferner gab es ungeplante Einnahmen durch die Pokalspiele gegen BMG, 1860 und Jena. Nach dem Aufstieg mussten Bürgen für 1 Mio. DM gefunden werden, um die Lizenzauflage des DFB zu erfüllen. Erst danach hatte der Verein Planungssicherheit, da man im Gegensatz zur Regionalliga wieder Fernsehgelder erhielt.
      Für 2,7 Mio. DM kaufte die S&S die Markenrechte. Danach betonte Kind, dass die Liquidität und die Ertragssituation sich erheblich verbessert hätten. Zum 1.7.1999 wechselten Otto Addo für umgerechnet 250000 € und Gerald Asamoah für 1,35 Mio. € den Verein. Am 20.12.1999 wurde die Profiabteilung in die KGaA ausgelagert. Kind hat damals geschworen, dass die Anteile an der Management GmbH immer und ewig beim Verein bleiben. Aus dieser Zeit stammte noch ein Kredit, der erst mit dem Verkauf der letzten Anteile an der KGaA abgelöst werden konnte. Vorher war dies schlecht möglich, da es keine Erträge aus der Kapitalanlage gab. Es wurden 725000 € vom Erlöse aus dem Anteilsverkauf abgezogen.
      Der Resterlös aus dem Anteilsverkauf wurde dann für ein neues Klubhaus benötigt, denn der Verein „durfte“ das Grundstück mit dem alten Klubhaus aufgeben, damit das neue NLZ, Stichpunkt NLZ: Der große Wohltäter hat das NLZ nicht nur baulich verfallen lassen???sodass die Ultras vor Jahren mal für einen neuen Anstrich gesorgt haben. „ Tarnat “ hat damals seinen Sohn nicht duschen lassen. Das NLZ lag im Ranking noch hinter dem Drittligisten Magdeburg. Aber das lag wohl auch an 50+1?
      Als dann der Lizenzentzug für die Profimannschaft drohte, musste der Verein „solidarisch“ sein und das Grundstück mit dem Klubhaus aufgeben. Es geht ja um den Sport und die Jugendarbeit! An der Stammestr. wird aber nicht nur ein Ersatz für das Klubhaus gebaut, sondern ein „Breitensportzentrum“ mit Gaststätte ohne Saal und ein Fitnesscenter ohne Sauna.
      Jetzt hat der Verein 5 Mio. € Kreditschulden und damit ~ 1,4 Mio. mehr Schulden als zu Kinds Antritt als Präsident. So schließt sich der Kreis.
      Wenn ein Kind Freund von Verdiensten schreibt, dann betrifft das wohl die S&S / KGaA der Investoren, denn nur da ist alles in Butter.
      Kein Kritiker im Verein und im Umfeld kann doch diese Machenschaften gut finden, nur, weil die Kapitalgesellschaften der Investoren in ruhigen Fahrwassern laufen.
      Der Verein hat durch Martin Kind ca. 5 Mio. neue Schulden bei der Bank und ein Vereinsheim mit Fitnessclub, bei dem die Zukunft / Finanzierung unsicher ist.
      Ich finde es ja schön, wenn die Kind Freunde froh über die Truppe in der Bundesliga sind und das Martin Kind anrechnen, aber ich sehe das von Vereinsseite her anders, obwohl ich mich auch über die Mannschaft freue.
      Martin Kind hat den Verein beschissen und seine Kapitalgesellschaften aufgebaut, für die Investoren, und das, nur das muss man kritisch sehen. Die KGaA, also die Spielbetriebsgesellschaft.
      Da viele immer denken der Martin gibt alles: Die S&S geben der KGaA Darlehn (natürlich gegen Zins) , damit man Spieler kaufen kann. Angenommen das gelingt und die werden verkauft später noch mit Gewinn, dann bekommen die Gesellschafter, erstens den vereinbarten Zins nebst der Rückzahlung des Darlehns. Und am Ende gehört ihnen der Gewinn zu 100%.
      Wollte man wieder neue Spieler kaufen, müsste er also erneut ein Darlehn bei der S&S aufnehmen.
      Was auf jeden Fall nicht passiert:
      Der Manager / Sportdirektor wird nie eigenes Kapital für den Spielbetrieb erwirtschaften können. Gewinne gehen immer zuerst zurück an die S&S. Und Heldt müsste dann wieder um neues Darlehn bitten. Und hier mal eine Aufstellung von Gewin
      nen und Verlusten der Spielbetriebsgesellschaft:
      Gewinne/Verluste der Hannover 96 GmbH & Co. KGaA
      2005 - 3.286.313,33
      2006 - 896.268,52
      2007 9.211.057,57
      2008 2.812.021,70
      2009 -827.438,80
      2010 -3.093.608,07
      2011 223.546,63
      2012 6.277.063,60
      2013 2.771.787,33
      2014 2.726.462,49
      2015 1.373.283,79
      2016 7.160.330,27
      2017 -11.998.935,51
      Was die Investoren in die Profiabteilung und die dazu gehörenden Jugendmannschaften investiert haben, findet man in der Bilanz der KGaA. Es sind ziemlich genau € 15,3 Mio minus € 1,3 Mio (hat der Verein eingebracht). Ebenfalls eingebracht hat der Verein das Rückkaufsrecht an den Markenrechten für lau.
      Alles andere erwirtschaftet die KGaA aus Überschüssen - so z.B. das neue NLZ oder finanziert es.
      Die Gesellschafter der S&S haben also für Hannover 96 um die € 14 Mio ausgegeben. Und keine 46 Mio und erst recht keine 70 Mio. Thats it. Kann man alles im Bundesanzeiger nachlesen.
      Im Jahr 2016 lag die Summe der erwirtschafteten Gewinne bei über 24 Mio. Euronen.
      Dann kam das Zweitligajahr... (meiner Meinung nach ein gewollter Abstieg)
      Mal ganz abgesehen vom aufgelaufenen Gewinn gehört der S&S noch der komplette Spielerkader im Wert von sagen wir mal 50 Mio. und natürlich die Markenrechte im Wert von rund 75 Mio. ... macht eine Summe von rund 125 Mio. Gekostet hat die Investoren (die Übernahme) der Spaß rund 13 Mio., was ungefähr dem noch vorhandenen, kumulierten Gewinn entspricht.
      Kein schlechtes Investment, wie ich finde. Sein Wert hat sich ungefähr verzehnfacht in dem fraglichen Zeitraum. Und der Verein hat nicht wirklich etwas davon abbekommen.
      Sind nun die Kritiker besser zu verstehen?

      .......
    • User schrieb:

      Das Stadion: (Kopie )
      MK prahlt auch damit, dass es ohne ihn das neue Stadion in Hannover nicht gäbe. Wenn man dann aber Weiss, dass das Stadion ausschließlich über Kredite finanziert wurde, die anderweitig abgesichert sind, stellt sich schon die Frage `welche Leistung/Investment von Kind ‘eigentlich immer gemeint war. Die Landeshauptstadt Hannover entschied sich 2001 für die Vergabe einer Stadionkonzession für die Dauer von 25 Jahren ab Baufertigstellung. Die Stadionkonzession sah u.a. den Umbau zu einer WM-Arena, den Betrieb und die Erhaltung des Stadions über diesen Zeitraum vor.
      Die Konzession wurde zunächst an ein Konsortium aus dem Bauträger „Wayss und Freytag“ und der uns gut bekannten privatwirtschaftlichen S&S vergeben. Der Hannoversche Sportverein von 1896 e.V. war hingegen von Anfang an überhaupt nicht beteiligt. Äußerst fragwürdig ist in dem Zusammenhang, dass in sämtlichen Beschlussvorlagen der Stadt die privatwirtschaftliche S&S mit Hannover 96 gleichgesetzt wurde.
      Die Konzessionäre sollten eine Projektgesellschaft gründen und mit Betriebskapital in Höhe von 5 Mio. Euro ausstatten. Nach Bauabschluss schied Wayss und Freytag planmäßig aus dieser „Arena GmbH & Co. KG“ aus, die sich fortan komplett im Eigentum der S&S befand.
      Haben die S&S oder Martin Kind das Stadion bezahlt?
      Nein. Das Stadion ist zu etwa einem Drittel (23,17 Mio. Euro) von Zuschüssen der LHH, der Region Hannover und des Landes Niedersachen bezahlt worden. Die anderen zwei Drittel sind vollständig kreditfinanziert. Kreditgeber sind die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW; 21,5 Mio. Euro), die Nord LB (10,8 Mio. Euro) und die Sparkasse Hannover (10,8 Mio. Euro), also drei öffentlich-rechtliche Kreditinstitute. Die Kredite sind allesamt auf verschiedene Arten durch die LHH gegen Ausfall abgesichert.
      Moment mal! Was ist da passiert?
      Die Stadt Hannover konnte ihr Stadion nicht bauen, da sie auf Landesorder nicht entsprechend investieren durfte. Also wurde ein privatwirtschaftliches Unternehmen (S&S) mit 21 Mio. Euro von der öffentlichen Hand (Stadt, Region, Land) beschenkt und der komplett kreditfinanzierte Restbetrag durch die Stadt abgesichert. Im Falle einer Insolvenz hätte die Stadt ihr Stadion also trotzdem selbst bezahlt, auch wenn sie eigentlich nichts investieren durfte. Die S&S war Nutznießer, ohne ein Risiko einzugehen, das über die in die Betriebsgesellschaft investierten 5 Mio. Euro, also lediglich etwa 8 % der Bausumme
      hinausging.
      Und wer hat das Stadion jetzt tatsächlich bezahlt?
      Unsere Profifußballgesellschaft, die KGaA, zahlt eine jährliche Miete von etwa 6 Mio. Euro an die Arenagesellschaft. Wir erinnern uns: Die KGaA befand sich zum Abschluss des Konzessionsvertrages zu 49 % im Eigentum des Hannoverschen Sportvereins von 1896 e.V. Diese sich damals zur Hälfte in Vereinseigentum befindliche Gesellschaft hatte also Miete an eine Tochtergesellschaft der privatwirtschaftlichen S&S zu zahlen, die staatliche Zuschüsse in zweistelliger Millionenhöhe erhalten hatte, und deren Eigentümerin, die S&S, im Vergleich zur Gesamtsumme der Investition quasi keine Risiken eingegangen ist oder Sicherheiten für die Kredite zu stellen hatte. Hier wurde also der Erfolg privatisiert, der Misserfolg verstaatlicht und zu zahlen hatte es hälftig „der Verein“.
      Martin Kind oder die S&S haben wirklich fast nichts zur Bezahlung des Stadions aufgewendet?
      Genau. Bezahlt wurde die Miete im Grunde durch die Zuschauer, Logenmieter und Werbepartner. Spenden oder Einzahlungen in das Eigenkapital, um die Kreditsumme und damit die Miete wesentlich zu verringern, gab es von Martin Kind oder S&S nicht.
      Ist der Bau des Stadions denn dann überhaupt ein Erfolg für den Verein?
      Absolut! Für die Einfädelung dieser ausgeklügelten Taktik zur Ausbootung von Verein und Absaugung staatlicher Subventionen bei vollständiger Risikovermeidung verdient Martin Kind allerhöchsten Respektt
      Zum Podiumsproblem: Verbandsstatuten sind jedoch mitnichten Gesetze. Wir sollten uns davor hüten, Leute die - angeblich - gegen Verbandsstatuten verstoßen haben zu kriminalisieren.
      Fest steht bis:
      1. Sie haben keine Straftat begangen.
      2. Selbst die Ermittlungen in Hinblick auf den Versuch sind eingestellt worden.
      3. Es ist keine Ordnungswidrigkeit begangen worden.
      Wenn das Stadionverbot nun darauf gründet. Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist solange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist. Hier in der Gruppe in den Medien kam das Wort Verbrecher zur Anwendung, auf den oben genannten Grundsatz, woher der Verband die Menschen diese Mutmaßung hernehmen, wenn sogar die Ermittlungsbehörden nicht mehr wegen eines Versuchs ermitteln
      Also eine willkürliche Nutzung von Verbandsstatuten entgegen jeder rechtsstaatlichen Regel. - Dieser Widerspruch gehört ohne Zweifel aufgelöste. EIn Fan mit angeblichen Stadionverbot, ohne Anklage und Verurteilung, muss selbstverständlich an den Pranger und möglichst noch geteert und gefedert werden
      Wie gesagt, keine Anklage, keine Verurteilung.
      Die Klubführung um Martin Kind hatte nie vor diese Podiumsdiskussion ernsthaft zu führen und Rede sowie Antwort zu stehen.
      Die haben mit allen Mitteln versucht das zu verhindern und zack diese Alibi-Propaganda-Veranstaltung im Stadion aus dem Hut gezaubert.
      Selbstverständlich nur mit Linientreuen Teilnehmern.
      Doch.... es wird von H96 erfunden und als Vorwand benutzt. Daher Bitte ich Euch setzt Euch mit dem Thema auseinander und poltert nicht gleich los.
      Hannover 96 ist mittlerweile ein Paradebeispiel für ein undemokratisches und fanfeindliches Konstrukt geworden. Vasallentum in der Führung, nicht mehr nachvollziehbare Entscheidungen ggü. der Fanszene, hanebüchener Erklärungen. 96 macht sich deutschlandweit zur Lachnummer! Zeitspiel würde ich das evtl auch nennen, was MK und seine Höflinge derzeit abziehen. Die Argumente, dass ein Teilnehmer Anzeigen erstattet hat und deshalb nicht akzeptiert wird, ist so schwach, da fällt mir nichts mehr ein! Dann muss der Martin Kind zukünftig den Uli Hoeneß auf DFL-Ebene sicher als Gesprächspartner ablehnen. Für die weiteren DFL Verhandlungen. Bissel spaß muss auch sein. Nun zurück
      Die Selbstherrlichkeit eines MK ist ekelhaft
      Es gibt so viele Seiten bei ProVerein IG Rote Kurve, Fan Hilfe, wie intransparent und armselig kommuniziert und agiert wird, desto mehr muss der Widerstand wachsen!
      Ich hatte eine mini Hoffnung
      mit dem 26.2. dass der Führung etwas an den Fans liegt. MK aber drückt sich um Antworten herum!
      Zum 50+1 : Letztlich ist die 50+1-Geschichte und die Auseinandersetzung darum doch nichts als ein großes Täuschungsmanöver. (Und man sollte fragen: Wer täuscht hier aus welchen Motiven?)
      Das Argument Investoren steigern die Wettbewerbsfähigkeit national und international ist doch reiner Schwachsinn:
      Das meiste Geld wird derzeit nicht mit Investorengeldern, sondern mit TV-Rechten gemacht (Ausnahme: Staatsfond Katar, der Botschafterhonorare auslobt). Ein Beispiel:
      Damit Hannover 96 kohlemäßig die gleichen Wettbewerbsbedingungen hätte wie der Tabellenletzte der Premier League, müsste ein Investor 80 Mio reinschiessen - UND ZWAR JEDES JAHR!!! Denn Hannover 96 nimmt derzeit 38 Mio an TV-Geldern ein, der Tabellenletzte der PL jedoch rund 120 Mio.
      Gibt es also überhaupt einen Investor irgendwo auf der Welt, der diese Lücke Jahr für Jahr schließen würde? Auch für den FCB wird sich keiner finden, der die Lücke zum Tabellenersten der PL Jahr für Jahr schliessen wird!
      Und das Beste ist: Wir hatten mal einen Investor in der Liga, der jedes Jahr 100 Mio und mehr in seinen Club gepumpt hat: VW und den VFL. Hingekriegt haben Sie damit einen Meistertitel und einen Pokalsieg. Und international? - Eben!
      Diese Wettbewerbslücke international wird also niemals durch Investorengelder schliessen lassen.
      Investorengelder können also letztlich nur dazu dienen, durch gezielte Investitionen in die Mannschaft sportlichen Erfolg zu generieren, der am Ende zur Teilnahme an den internationalen Wettbewerben führt - und wirklich interessant - kohlemäßig - ist hier nur die Champions League. Erst wenn man diesen "Fleischtopf" (dauerhaft) erreicht, lohnt überhaupt das Investment.
      Um diesen "Fleischtopf" spielen vielleicht 8 Teams der ersten Liga und Hannover 96 ist da schon mal nicht dabei und wird das vor allem dauerhaft auch nie sein.
      Werden die Schleusen für Investoren geöffnet, dann wird sich eine Clique von Clubs oben in der Tabelle etablieren und am Ende werden wir nicht mehr Wettbewerb sondern eine langweiligere Liga haben. Also wirklich nach vorn wird uns die Öffnung für Investoren weder in der Liga noch im internationalen Vergleich bringen. Und schon mal gar nicht wird es Hannover 96 nach vorn bringen.
      Bei der Diskussion um 50+1 geht es um Interessengruppen, die diese Regel abschaffen wollen, weil sie sich für ihr persönliches Portemonnaie Vorteile verschaffen wollen. Das ist z.B. die Beraterszene und deren Klientel: Je mehr Geld im System, umso mehr lässt sich abgreifen. Da kann man dann schon mal Strunz dumm im Doppelpass leidenschaftlich argumentieren und dummes Zeug erzählen... Aber auch Leute wie Martin Kind und Ismaik wollen sie abgeschafft haben, weil sie aus verschiedensten Gründen ihren eigenen Club haben wollen. Tolle Koalition der Abzocker. Muss man schon sagen...
      Investorengelder sind gut angelegt in Nachwuchsleistungszentren, wenn es gelingt, Talente zu finden, auszubilden, mit ihnen sportlichen Erfolg aus eigener Kraft zu generieren und letztendlich ordentliche Transfererlöse mit zu ihnen zu erzielen.
      Das lässt sich vertraglich regeln, ohne dass dafür Investoren Mehrheitsrechte in den Clubs übernehmen müssen.
      Man bedenke:
      Allein der Transfer von einem gewissen Per Mertesacker hat der KGaA damals eine Summe eingebracht, die einem Drittel der Summe entsprach, die die S&S-Gesellschafter über 20 Jahre an Kapital in die KGaA eingebracht haben!
      ... und den Per hat nicht Kind, nicht die S&S "erfunden", den hat der Verein mitgebracht ...
    • @basti
      Danke für diesen Beitrag. Vieles war mir davon schon bekannt aber ist schon länger her darüber gelesen zu haben.

      Sollten sich Fans wie @huesla mal durchlesen, dann würden Sie das gespaltene Fanlager halt auch mal wirklich verstehen.

      Wenn ich dann lese: Mit Fußballromantik ist es vorbei. Ok, da hat man wohl zu viel Chelsea oder sonst was geschaut. Wegen solcher Meinungen kann man auch nicht mehr konstruktiv zusammenarbeiten.
      Go Steelers 8)

      Footballfreie Zeit ist fürs :toimonst:
    • @Basti86 danke für den Bericht, bis auf die Geschichte mit dem Stadion für mich aber nichts neues.

      @hawk210984 ich habe für alle Meinungen Verständnis, nur halte ich die Art und Weise wie die Meinung von gewissen Fan Gruppierungen vorgetragen werden für falsch.

      ... So und nun werde ich meinen Geburtstag in Ruhe feiern und mache mir keine Gedanken um 96.
      ... am Anfang war es nur ein Gedanke...
    • huesla schrieb:

      Heeeath schrieb:

      huesla schrieb:

      fabian96 schrieb:

      Warum schafft es diese Mehrheit im Stadion dann nicht die paar Hanseln zu übertönen? Also so mit Anfeuerungsrufen und nicht mit Pfiffen und "Ultras raus"?

      Aber klar, eine Opposition (die im übrigen aus weit mehr Leuten als "den Ultras" besteht) sollte man ohne jegliche Grundlage einfach rauswerfen.
      Vereinsschädigendes Verhalten ist die Grundlage
      Geht es hier um den "Verein", der Mitgliedsanträge ablehnt, weil die Personen an einer demokratischen Abstimmung teilnehmen könnten? Wie kann man diese Art Verein noch schädigen?
      ... Aber lass mich raten , lieber 4. Liga ohne Kind als 1. Liga mit ihm.Klasse :thumbup:
      Das unterschreibe ich. Ich bin in Hannover geboren und aufgewachsen und nicht in Kind City.
    • Ich glaube ja tatsächlich, dass auch ohne Kind Erstligafußball in Hannover möglich ist. Genauso wie es eigentlich möglich sein sollte, dass "Klatschpappenpublikum", "Ultras" und sämtliche Kategorien dazwischen ihr jeweiliges Stadionerlebnis friedlich aneinander vorbei leben können. So wie es früher auch geklappt hat und in anderen Städten auch funktioniert. Leben und leben lassen halt. In Hannovers Stadion ist nämlich stets für alle genug Platz gewesen und ich wüsste nicht, warum sich das in absehbarer Zeit ändern sollte.
    • Da hast du Recht. Hat es vorher auch gegeben und warum sollte es nicht wie immer funktionieren.
      Der Verein würde meines Erachtens mittlerweile ohne Kind noch besser funktionieren. Das er Horst Heldt bisher immer noch nicht versprochenen Posten zugestanden hat, sagt auch schon wieder alles.
      Go Steelers 8)

      Footballfreie Zeit ist fürs :toimonst:
    • Go Packs 96 schrieb:

      Und der nächste fulminante Auftritt. Schauen wie also doch den Rest der Saison nach unten, anstatt früh alles klar zumachen.
      Nach unten keine Sorge. Wir gehen so Platz 12 bis 14 raus.
      Im übrigen muss man gegen Frankfurt auch nicht gewinnen.
      Wobei das natürlich schon ein grotten kick war.
      Ich frage mich ob er harnik nur aufgestellt hat um ihn bei Laune zu halten?
      ... am Anfang war es nur ein Gedanke...
    • Geile Stimmung heute im Stadion. 10min vor Schluss die halbe West, wie weggefegt.

      Die Richtung geht ganz klar nach unten. Momentan habe ich die Vermutung, dass wir wohl klar über unserem Zenit gespielt haben.
      Go Steelers 8)

      Footballfreie Zeit ist fürs :toimonst: