Beiträge von BSI

    Ich fände ja eigentlich die Aufstockung von acht auf zwölf Teams im zweiten Jahr absolut ausreichend und genau richtig. Gesund wachsen wäre in meinen Augen der richtige Weg. Wenn es dann für die gesamte Liga positiv weiterläuft, kann man ja dann im dritten Jahr die nächsten Standorte mit dazu nehmen. Denn eines sollte auch dem größten Optimisten klar sein: Es wird auch mal Rückschläge geben, es wäre absolut normal, dass sich an manchen Standorten Investoren zurückziehen und der Standort dann wegfällt. Da wäre es für die Außenwirkung erheblich besser, wenn es einfach einen Nachfolger gäbe, anstatt dass man jetzt auf 16 Teams aufstockt und in ein oder zwei Jahren auf einmal wieder bei 13 oder 14 steht.

    Seh ich auch so. Gegen die Rams bitte niemanden mitziehen, sondern nur die spielen lassen, die wirklich fit sind. Dann können sich die angeschlagenen Spieler jetzt drei Wochen "erholen", was dann in den entscheidenden Wochen Gold wert sein kann. Die Division sollte man auch mit einer Niederlage gegen die Rams gewinnen (anders braucht man sich über höhere Ziele eh keine Gedanken machen). Dann hat man zumindest ein Playoff-Heimspiel. Und dann muss man es halt auswärts regeln (ganz weit entfernte Zukunftsmusik, ich weiß).


    Was man dafür aber unbedingt braucht, ist ein zuverlässiger Kicker. Womit wir beim Thema Crosby angelangt sind. Puh, das ist langsam nicht mehr feierlich. Aber ich bin ganz der Meinung von Packernation: Man muss mit ihm jetzt durch die schlechten Zeiten gehen. Wenn man sich gestern die Kicker-Leistungen in vielen Stadien angeschaut hat, dann dürfte die halbe Liga auf der Suche nach einem zuverlässigen Kicker sein. Bei Crosby wissen wir ja zumindest, dass er es theoretisch absolut drauf hat. Liegt es an den Veränderungen beim Long Snapper und beim Holder? Dann heißt es: Trainieren, trainieren, trainieren. Für ein Upgrade dürften auf dem freien Markt schlicht die Alternativen fehlen. Und wer weiß: Vielleicht macht er ja in Tampa bei auslaufender Uhr im Championship Game das 55-Yard-FG zum Sieg ;)

    Ohne das Totalversagen des ST könnte es jetzt 6:7 stehen. Wahrlich nicht beeindruckend, was die Chiefs da spielen. Ich denke wirklich, mit Rodgers wäre es ein recht lockerer Sieg für die Packers geworden.

    Mir ist es völlig unerklärlich, wie man sein Team einfach wechseln könnte, nur weil irgendein Spieler woanders hin wechselt. Wenn der dann nochmals weiterzieht, geht man dann wieder mit? Mag ja sein, dass das in der Youtube-Generation der Fall ist. Dass irgendwelche Messi-Verehrer jetzt auf einmal für Paris jubeln. Aber das kann doch niemand ernsthaft in Erwägung ziehen, der mit seinem Verein gute und schlechte Zeiten erlebt hat. Oder wie in meinem Fall mit den Münchner Löwen: Schlechte und ganz schlechte Zeiten :mrgreen: Soll ich jetzt Bayernfan oder Dortmundfan werden, nur damit ich auch mal was zum Jubeln hab bei internationalen Spielen. Nee, das geht einfach nicht. Und das würde sich auch nicht ändern, sollten die Packers nach der Aaron-Rodgers-Ära auch mal eine längere Durstrecke (wovon ich schwer ausgehe) durchmachen müssen. Was sollen denn da Fans der Lions, der Jets, der Bengals etc. sagen?

    Danke, dass du uns mit den News auch jetzt in der Offseason super auf dem Laufenden hältst! Würde mich sehr freuen, wenn du das die kommenden Monate beibehalten würdest, wenn es was Interessantes zu vermelden gibt :bier:

    Ich habe durchaus Respekt, wenn ein Außenseiter beim Topfavoriten mutig auftreten will und was riskiert. Aber was Ole Miss da spielt, ist reiner Selbstmord. Sehr schade, denn das Team wäre bislang sicher nicht 21 Punkte schlechter als Alabama.

    Als bislang von der ELF gnadenlos benachteiligter Südbayer freu ich wahnsinnig über Innsbruck. Tolle Stadt/Gegend, super geeignetes Stadion (hatte ich zumindest den Eindruck, als ich beim Spiel Raiders gegen Schwäbisch Hall mal reinschaute). Mit meiner Freundin schon ausgemacht, dass das nächstes Jahr einige schönen Wochenenden dort werden mit Wandern, Wein und Football :)

    Der Wert eines zuverlässigen Kickers wird von vielen einfach massiv unterschätzt. Das hat man heute Nacht wieder gesehen. Rodgers hat genau gewusst, wie weit man vorankommen muss, um sich sicher sein zu können, dass Crosby trifft. War ja auch eine Punktlandung, schon 10 Yards weiter nach vorne wäre es von der Uhr her wohl nicht mehr möglich gewesen.

    So wie die Uhr im TV gezeigt wurde, war es ein mehr als deutliches Delay of Game. Es gab aber seitens der Lions offenbar auch keine Proteste. Kann ich mir nur so erklären, dass die Uhr im Stadion tatsächlich was anderes angezeigt hat.

    Tja, bei 68 Yards sollte man sich halt vielleicht wirklich mal überlegen, ob es Sinn macht, oder ob das Risiko, hinten dadurch einen eingeschenkt zu bekommen, nicht höher ist.

    Warum glaubt man in Deutschland eigentlich, dass es unbedingt einen Stadionsprecher braucht, der (wie gerade in Leipzig) ununterbrochen wie ein Geisteskranker ins Mikro reinbrüllt? Ein Stadionsprecher soll das Spiel begleiten und die Stimmung (die in Leipzig eh super ist) bitte den Zuschauern überlassen. Ich finde das als TV- wie auch Stadion-Zuschauer unerträglich und der Gastmannschaft gegenüber im höchsten Maße unfair.

    Wenn man es jetzt mal ganz ehrlich, völlig unabhängig von irgendwelchen Feindschaften betrachtet: Es ist eigentlich Wahnsinn, wie wenig Stadien in ganz Deutschland für so ein Projekt wie die ELF geeignet und zugleich frei sind. Es gibt die großen Fußball-Arenen - und sonst? Nehmen wir mal München. Vor Jahren wollte man dort das Grünwalder abreißen und ein Einkaufszentrum hinstellen. Heute ist es das best ausgelastete Stadion in ganz Deutschland. 60, Bayern Amateure, Bayern Frauen und Türk Gücü - alle spielen da drin. Es gibt halt in ganz München nix anderes! Und wenn ich jetzt das Desaster in Köln verfolge, dann ist es offenbar woanders nicht viel anders. Eigentlich peinlich bis zum geht nicht mehr.

    Icke redet so einen Unsinn, dass es körperlich weh tut :bengal Warum sollen die Jaguars bitte verhindern, dass andere Teams mit Trevor Lawrence sprechen? Wenn sie an Eins picken?

    Finde auch interessant, ein Football-Spiel in Frankfurt vor über 20000 Zuschauern als "unter Ausschluss der Öffentlichkeit" zu bezeichnen. Spontan fällt mir nach dem DFB-Pokalfinale gerade kein (nationales) Endspiel auf deutschem Boden ein, das eine größere Kulisse anziehen würde.
    Das mal ganz unabhängig von allen Problemen im deutschen Football. Vielmehr zeigt es, dass bei guter Organisation und ansprechendem Sport auf jeden Fall ein gewisses Potenzial da wäre. Nur leider wage ich mittlerweile sehr zu bezweifeln, dass die ELF dazu in der Lage sein wird.