Beiträge von Chief

    Was ein Abend im Olympiastadion. 85 EUR für das Ticket erschien mir zunächst ziemlich happig, aber für das, was man heute geboten bekommen hat, war das den Eintritt allemal wert.

    Die Aufholjagd von Niklas Kaul war ja schon faszinierend zu sehen: Platz 7 nach 8 Disziplinen sowie 500 Punkte Rückstand (Welten im Zehnkampf) und dann liefert er solch ein Feuerwerk im Speerwurf und 1.500m Lauf.

    Aber zu diesem absoluten Wahnsinn gab es dann noch eine Steigerung durch Gina Lückenkemper. 10.99, 10.99 und 11.00 war der Zieleinlauf der drei Erstplatzierten. Im Stadion war ich mir zunächst sicher dass die Schweizerin um Haaresbreite vorn war. Umso größer dann der Jubel als es doch gereicht hat.


    Ich hab schon einige hochkarätige Sportevents im Stadion gesehen, aber die Faszination eines 100m Finals, mit der absoluten Stille des Stadions und der anschließenden Explosion nach dem Start, ist schon was besonderes.

    Freut mich sehr, dass es für Dich so ein tolles Erlebnis war. Mich hätte bei dem Preis vermutlich schon vorher der Schlag getroffen.

    Ich habe neben dem Laufen insb den Core trainiert. Sag Mal bescheid, wenn du das erstmal das Ende des Videos ohne Pause gesehen hast.

    (Bei mir war's auch einige Zeit und ich hab beim ersten Mal mitgeklatscht. :jeck:

    Wow.

    Wie er schon geschrieben hat wäre eventuell als vierte Einheit auch Crosstraining, also andere Sportart eventuell einbauen eine gute Idee.
    Sinnvoll wäre dass eine, die andere Körperteile belastet bzw. den Laufapparat weniger, vor allem wenn du mit etwas zuviel Gewicht kämpfst.
    Zu den erwähnten Radfahren, Schwimmen könnte das zum Beispiel auch Krafttraining sein (nicht Muckibude und dicke Hanteln, sondern Übungen mit Körpergewicht reichen vollkommen, findest du zu Hauf auf Youtube) oder auch zum Beispiel auch Joga (Beweglichkeit wird immer Alter immer wichtiger, auch hier gibts massig Programme auf Youtube), oder auch Sachen wie SUP, Kajaken usw. die eher den Oberkörper belasten.


    Dass alles fördert deine "Laufleistung" ohne die gleiche Muskulatur zu be- und eventuell überlasten.


    Aber wenns nur um 2 Wochen geht kannst du auch einfach einen vierten Luad machen, hör einfach da auch deinen Körper.

    Es geht nicht zwingend nur um den Urlaub, aber da bestehen naturgemäß eher zeitliche Kapazitäten als parallel zum Job.

    Eine Strafe gab es nie. Sie haben gesagt (also Watson und die NFLPA), dass sie die Strafe akzeptieren würden, wenn die NFL den Vorschlag Robinsons akzeptiert. Robinson kam ja dann mit ihrer Beurteilung, dass eine Strafe von 6 Spielen „angebracht wäre“. Das war aber keine Strafe sondern eher eine Art Vorschlag. Den hat die NFL aber abgelehnt.

    Für das praktische Ergebnis dürfte es nicht weiter relevant sein, aber wenn die NFL innerhalb einer Frist das Recht zum "Appeal" hat, dann würde ich Robinsons Votum nicht nur als "Vorschlag", sondern als grundsätzlich verbindliche Entscheidung einordnen.

    Mal eine Frage an die Laufexperten:


    Ich (48, aktuell leider ca. 100 kg) laufe meistens dreimal pro Woche (Mo/Do/Sa) im Lauftreff (1 h) jeweils ca. 10 km. Da nach der letzten krankheitsbedingten Trainingspause nur noch 9 km gingen und es danach nicht richtig besser wurde, habe ich an den letzten 7 oder 8 Sonntagen zusätzlich eine halbe Stunde Intervall-Läufe auf dem Laufband (7 Läufe à 2 Minuten mit jeweils 2 Minuten "Joggingpause") zusätzlich eingefügt. Ich kann nun im Lauftreff wieder die 10 km/h mitlaufen.


    Da nun rund 2 1/2 Wochen Urlaub anstehen (und ich gerade motiviert bin), wollte ich mal fragen, ob es sinnvoll wäre, noch zusätzliche Trainingseinheiten (z. B. längere Läufe, weitere Intervall-Läufe, kürzerer Lauf mit etwas höherem Tempo - alternativ oder kumulativ auch Radfahren) einzuschieben, oder ob das (z. B. im Hinblick auf Regeneration oder Belastung von Muskeln/Gelenken) eher kontraproduktiv wäre.

    CB Rashad Fenton verlässt die PUP-Liste, hat seine Schulterverletzung hoffentlich überwunden und ist im Trainingscamp dabei.


    Der Vertrag von DE Carlos Dunlap ist sogar noch etwas teamfreundlicher als gedacht: Von den bis zu 8 Mio. Vertragsvolumen für ein Jahr sind lediglich 3 Mio. als Grundgehalt und Signing Bonus mehr oder minder fix, wohingegen die restlichen 5 Mio. "NLTBE"-Boni sind.


    Neu verpflichtet haben die Chiefs DT Danny Shelton. Der 2015er Erstrundenpick der Browns (#12 overall) hat die mit seinem Draft-Status verbundenen Erwartungen nie so ganz erfüllen können. Gleichwohl war er in bislang 7 Jahren in der NFL (3 Jahre Browns, 2 Jahre Patriots und je 1 Jahr Lions und Giants) immerhin in fünf Jahren überwiegend Starter, in der letzten Saison allerdings nur noch Backup.

    Bei allem Respekt vor Deiner juristischen Expertise, aber wenn ich den Bericht der Richterin lese, die die 6 Spiele Sperre verhängt hat, dann geht es genau auch um das Fragen, was nach ihrer Auslegung unter den Abschnitt "conduct that undermines or puts at risk the integrity of the NFL" fällt. Gemäß CBA ist das zu pönalisieren, wie ich dem PDF entnehme. Sicherlich ist der "sexual assault" schwerwiegender, aber schon die Art, wie Watson die Physios über Instagramm angetriggert hat, wird von ihr bewertet und trägt zur Urteilsfindung bei.


    Was die NFL - bzw. die Richterin - hier freilich nicht macht, ist es, allen Fällen nach zu gehen. Sie beschränkt sich auf 4 der 24 urspünglich zur Anklage gebrachten Fälle. Was mir in dem Zusammenhang übrigens erstmals untergekommen ist: Watson hat anscheinend 60 (!) Physios in einer Zeitspanne von 15 Monaten bemüht. Wie irre ist das bitte?

    So hatte ich Deinen ursprünglichen Beitrag nicht verstanden. Du hast Recht, dass man die Ausführungen auf S. 11 wohl so verstehen muss, dass es (auch) einen (untergeordneten) Gesichtspunkt darstellt, dass Watson gezielt als NFL-Spieler aufgetreten sei, um die sexuell motivierten Kontakte herzustellen. Das heißt aber umgekehrt auch: Hätte er im Prinzip das gleiche gemacht, ohne sich als NFL-Spieler zu outen, wäre das kein maßgeblicher Gesichtspunkt.


    60 Physios in 15 Monaten sind "gerade einmal" vier pro Monat. Wenn ihm das gefällt (und er mit der Masche aus seiner Sicht hinreichend "Erfolg" hat), ist das nicht so abwegig. Jeder hat eben so seine eigenen Vorlieben. Es ist beispielsweise relativ bekannt, dass viele (gerade jüngere) NBA-Spieler (vor allem bei Auswärtsspielen) sehr promiskuitiv unterwegs sind - und das schon seit Jahrzehnten. So hat sich schon Magic Johnson das HI-Virus eingefangen.

    Die Chiefs haben CB DeAndre Baker bereits vor dem ersten Preseason-Game entlassen. Der ehemalige Erstrundenpick der Giants - damals als erster CB überhaupt ausgewählt - konnte sich damit auch bei den Chiefs nicht durchsetzen - schade.


    Eine Außenseiterchance bekommt der neu verpflichtete WR Devin Gray. Er spielte bei der Uni von Cincinnati, blieb dann 2018 ungedraftet, kam in der NFL de facto nicht über practice quads hinaus (3 Jahre Falcons, 1 Jahr Ravens) und spielte zuletzt in der USFL.

    Das ist Relativierung in Reinform, was Du da betreibst, ob Dir das bewusst ist oder nicht. Watson geht offensichtlich zu Masseusen, weil er es geil findet, diese zu bedrängen und um einen Fick oder Blow-Job anzubetteln und weil er sich aufgrund seiner Bekanntheit Chancen ausrechnet, damit durchzukommen. Das hat Methode, die hier ebenfalls eine Rolle spielt. Mal angenommen, er hätte bei den ersten 5 Physios 2 dabei gehabt, die kein Problem damit hatten, dem großen NFL-QB einen runterzuholen, die sich also so verhalten wie Du es sagst. Was bewegt ihn dann dazu, quasi mit der Schrotflinte weitere Physios anzutriggern und für Massagen zu buchen, wenn er doch bei den zweien damit durchkommt? Es geht ihm offensichtlich auch um den Spaß der "Jagd", also den Versuch, weitere Ladies auf die Pritsche zu ziehen. Was danach passiert - also ob einige mehr oder minder freiwillig mit nem Blow-Job anfangen - ist da eigentlich fast schon irrelevant, weil der Typ offensichtlich einen kapitalen Dachschaden hat.

    Da läufst Du aber Gefahr, die eigene Sexualmoral zur Handlungsanweisung zu machen. Es mag nicht Deiner (und gewiss auch nicht meiner) Erziehung entsprechen, auf dieses Weise auf die Suche nach einem Sexualpartner zu gehen, aber eine solche Vorgehensweise scheint nach allem, was ich dazu gehört und gelesen habe, nicht nur weit verbreitet, sondern auch überraschend erfolgreich zu sein.


    Der wesentliche Kern des Vorwurfs gegenüber Watson ist nicht, dass er gefragt hat, sondern dass er (wenigstens partiell) aktiv geworden sei, ohne gefragt bzw. das Einverständnis eingeholt zu haben.

    Man sollte aber Vorwürfe/Verdachtsmomente nicht mit dem Nachweis von irgendetwas vergleichen.


    Ich kenne von allen diesen Fällen nur den "Fall Tyreek Hill" näher - soweit man ihn als Außenstehender überhaupt kennen kann. Da ist bezüglich des eigenen Kindes keinerlei Nachweis erbracht, und zwar in doppelter Hinsicht: Man weiß nicht nur nicht, ob Hill "es" war, sondern man weiß nicht einmal, ob es ein "es" (im Sinne einer gegen das Kind gerichteten Straftat) überhaupt gab. Es gibt eine ärztliche Stellungnahme, die aussagt, dass keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Armbruch des Kindes auf eine Gewalteinwirkung zurückzuführen sei.


    Selbst die Vorwürfe aus College-Zeiten gegenüber der damals schwangeren Freundin erscheinen rückblickend zumindest nicht mehr ganz so klar.

    "Nicht vorbestraft" ist tatsächlich die bessere Formulierung. Ich verstehe trotzdem nicht, warum das in einem Fall, bei dem ein Vergehen x-fach begangen wurde, ein milderes Strafmaß zur Folge hätte.

    Die Anzahl der Taten wird zu Lasten des Täters berücksichtigt. Aber der Umstand, dass er nicht vorbestraft ist, ist im Vergleich zu einem Täter, der wegen einer gleichartigen Tat schon vorbestraft ist, ein Pluspunkt.

    Inwiefern ist man denn Ersttäter, wenn man die selbe Sache 24 mal oder meinetwegen in dem Urteil jetzt 4 mal gemacht hat?

    Ersttäter (terminologisch besser: nicht vorbestraft) im Rechtssinne ist man im Hinblick auf alle Taten, die man vor der ersten Verurteilung begangen hat. Mit der ersten Verurteilung hat man dann den "Schuss vor den Bug" bekommen. Wenn man dann trotzdem weiter macht, hat das eine andere Qualität als vorher.

    Dieser Mann hat das Leben so vieler Menschen völlig auf den Kopf gestellt [...].

    Hat er das wirklich? Zunächst einmal wissen wir nicht, was er genau getan hat und wieviel sich wirklich nachweisen ließe.


    Aber unterstellen wir mal rein hypothetisch, dass alle Vorwürfe in Bezug auf sein Verhalten richtig wären. Dann hätte er also vermeintlich versehentlich, tatsächlich aber absichtlich einzelne Frauen mit seinem erigierten Penis am Arm berührt (was, wie in der Entscheidung der Richterin nachzulesen ist, in der versehentlichen Variante durchaus nicht ungewöhnlich für Massagen wäre), in einem Fall sogar ejakuliert. Er hätte in mindestens einem Fall den Wunsch zum Ausdruck gebracht, an grenzwertiger Körperstelle massiert zu werden, und er hätte wiederholt um Oralsex gebettelt. Wenn wir weiter unterstellen, dass in allen maßgeblichen Fällen erkennbar war, dass die Frauen das nicht wollten, dann war das jeweils ohne Zweifel ein höchst unanständiges Verhalten. Aber wahrscheinlich haben schon sehr viele Frauen so etwas Ähnliches schon mal erlebt, ohne dass es ihr Leben maßgeblich beeinflusst ("völlig auf den Kopf gestellt") hätte.


    Ich war natürlich nicht dabei, aber meine persönliche Einschätzung ist: Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass Watson sich zumindest im Kern wie vorgeworfen verhalten hat. Aber ich halte es auch für sehr wahrscheinlich, dass die vermeintlichen Folgen für die Opfer aufgebauscht wurden, um aus den Vorfällen Geld herauszuschlagen.


    Mal eine Frage, was hätte er hier in Deutschland juristisch zu befürchten gehabt?

    Durch das Sexualstrafrecht blickt zwar kaum noch jemand durch, weil der Gesetzgeber ständig etwas ändern zu müssen glaubt. Wenn wir mal alle fachliche Kritik daran vernachlässigen: "Früher" wäre das strafrechtlich vermutlich "gar nichts" gewesen, weil keine Gewalt im Spiel war. Heute kommt wohl ein "sexueller Übergriff" nach § 177 Abs. 1 StGB in Betracht (Strafrahmen: 6 Monate bis 5 Jahre, im minder schweren Fall 3 Monate bis 3 Jahre). Das setzt "sexuelle Handlungen" an einer "anderen Person" "gegen den erkennbaren Willen" dieser Person voraus, wäre also beim Betteln um Oralverkehr sicher nicht erfüllt, wohl aber vermutlich bei gezielten Berührungen mit erigiertem Penis. Wenn man über alle juristischen Hürden hinweg und tatsächlich zu einer Verurteilung käme, dann liefe es wohl auf eine Freiheitsstrafe auf Bewährung hinaus.


    Zivilrechtlich könnten die Frauen auf Schadensersatz/Schmerzensgeld klagen. Das ist natürlich sehr individuell.

    Ein materieller Schaden wird vermutlich selten entstanden (und noch seltener nachweisbar) sein. Der Normalfall wäre wohl ein Schmerzensgeld im dreistelligen oder niedrigen vierstelligen Euro-Bereich, bei bloßem Betteln um Oralverkehr vermutlich gar nichts. Wenn jemand wirklich gravierende gesundheitliche Folgen nachweisen könnte, könnte es allerdings auch deutlich mehr werden. Man haftet als Schädiger nach deutschem Recht eben praktisch grenzenlos für alle Folgen seines rechtswidrigen und schuldhaften Handelns.


    Ob beispielsweise Fußballspieler in der Bundesliga irgendwelchen Vertragsklauseln unterliegen, die arbeitsrechtliche Sanktionen ermöglichen würden, weiß ich nicht.


    Die "Hauptstrafe" liegt vermutlich - hier wie in den USA - faktisch in dem ruinierten öffentlichen Ansehen und dem steil abgestürzten Marktwert als Werbeträger.

    Was ist mit internen Compliance Regeln, die weiter gehen als das Straf-/Zivilrecht, die im Arbeits- oder Tarifvertrag festgeschrieben sind?

    Das ist ein schwieriges Thema. "Compliance" ist ein Modebegriff, aber m. E. kein eigenständiger rechtlicher Gesichtspunkt, sondern muss im Einzelfall "traditionellen" Kategorien zugeordnet werden. Der größte Teil von "Compliance" besteht einfach darin, dass man sich an die Gesetze hält.


    Für darüber hinausgehende "Compliance-Regeln" (speziell aus Arbeitnehmer-Sicht):


    Tarifverträge wären m. E. jedenfalls ein völlig atypischer Ort für derartige Regelungen. Dann wäre vor allem nach dem Tarifvertragsgesetz zu prüfen, ob die konkrete Regelung zulässig ist.


    Für Compliance-Regeln in Arbeitsverträgen stellt sich die Frage, ob die jeweilige Regelung nach allgemeinen Grundsätzen zulässig ist, also z. B. nicht sittenwidrig oder wegen Verstoßes gegen AGB-Vorschriften unwirksam. Wenn keine besonderen Unwirksamkeitsgründe eingreifen, sind sie zu beachten (Vertragsfreiheit).


    Ich vermute allerdings, dass in diesem Zusammenhang das Direktionsrecht des Arbeitgebers die größte Rolle spielt. Der Arbeitgeber darf Dir im Rahmen Deines Arbeitsvertrages sagen, wie Du Deinen Job ausführen sollst. Dazu können auch "Compliance-Regeln" zählen. Kritisch wird es natürlich, wenn dieses Regeln nicht nur Deinen Job betreffen, sondern darüber hinausgehen.


    Aber wie gesagt: Arbeitsrecht liegt bei mir lange zurück - da gibt es sicherlich kompetentere Ansprechpartner.

    Wahrscheinlich wurde das schonmal auf den vergangenen 26 Seiten thematisiert, aber ist es eigentlich nicht grundsätzlich «schwierig», dass die NFL überhaupt seine Spieler für solche Vergehen bestraft? Also, ich verurteile das, was da passiert ist, aufs Allerschärfste und von mir aus kann man ihn auch aus der Liga ausschliessen oder was auch immer, aber es geht hier doch um strafbare Handlungen, für die sich eine Person vor einem ordentlichen Strafgericht eines Landes verantworten muss und dann auch seine gesetzlich festgelegte Strafe erhält (oder auch nicht). Vielleicht habe ich es auch einfach nicht richtig verstanden... trotzdem, ich finde dieses ganze «Bestrafen» seitens eines Verbandes für «richtige» Verbrechen generell schwierig. Was anderes ist es natürlich, wenn gegen die eigenen (Football)-Regeln (beispiel Fins) verstossen wird... aber hier?

    Ich persönlich bin rechtspolitisch kein Freund dieser "NFL-Strafen", aber im Prinzip geht es wohl schon. Ein Verhalten kann Folgen in unterschiedlichen Rechtsbereichen nach sich ziehen. Ein straßenverkehrsrechtlicher Verstoß kann beispielsweise zur Folge haben, dass man straf-/ordnungswidrigkeitenrechtlich vom Staat verfolgt wird, dass man verwaltungsrechtlich die Fahrerlaubnis entzogen bekommt oder dass man zivilrechtlich auf Schadensersatz in Anspruch genommen wird (vielleicht mit der weiteren Folge, dass einem der Versicherer den Versicherungsvertrag kündigt).


    Bei Watson könnte man zunächst an strafrechtliche Sanktionen denken, sofern es einen "passenden" Straftatbestand dafür gibt. Die US-Staatsanwaltschaft hat sich aber gegen eine Anklage entschieden. Ob das daran liegt, dass das ihm vorgeworfene Verhalten keinen Straftatbestand erfüllen würde, oder daran, dass man nicht glaubt, es ihm beweisen zu können, weiß ich nicht.


    Man könnte weiter an zivilrechtliche Folgen ("Schadensersatz") denken. Man könnte nicht nur, sondern die 24 Klägerinnen tun dies auch. In 23 Fällen hat man sich geeinigt, der 24. Fall folgt vielleicht bald.


    Man kann an arbeitsrechtliche Folgen denken. Das scheint im US-Arbeitsrecht ganz anders angelegt zu sein als im deutschen Arbeitsrecht. Bei mir liegen die arbeitsrechtlichen Kenntnisse leider etwas zurück, aber ich vermute stark, dass man bei uns nicht im Tarifvertrag Sanktionsmöglichkeiten des Arbeitgebers normieren könnte. Bei uns dreht sich die Diskussion nach meiner Erinnerung darum, ob man einem Mitarbeiter wegen eines Fehlverhaltens kündigen darf. Meistens wird dabei über Straftaten diskutiert.

    Normalerweise stellt es keinen Kündigungsgrund dar, wenn ein Mitarbeiter "privat" eine Straftat begeht, welche auch immer das sein mag. Aber es gibt natürlich Konstellationen, in denen der Mitarbeiter aufgrund der Tat für seinen Job ungeeignet wird.


    Beispiel 1: Wenn ein Bank-Kassierer "privat" Gewaltdelikte begeht, dürfte das keinen Entlassungsgrund darstellen. Wenn er hingegen Eigentums-/Vermögensdelikte begeht, wäre es nachvollziehbar, wenn der Arbeitgeber ihm nicht mehr das für seinen Job erforderliche Vertrauen entgegen brächte.


    Beispiel 2: Wenn ein Kindergärtner seine Frau verprügelt/vergewaltigt, dürfte das kein Entlassungsgrund sein. Wenn er dagegen "privat" Kinder sexuell missbraucht, dürfte er für seinen Job ungeeignet sein.


    Wenn man die NFL als Sportveranstaltung ansieht, dann ist es eigentlich völlig unerheblich, welche Straftaten die Spieler "privat" verüben. Wenn man die NFL aber als Showveranstaltung ansieht, dann ist es für die NFL wichtig, in der Öffentlichkeit ein gutes Standing zu haben, um beliebt zu sein und hohe Zuschauerzahlen/hohe Einnahmen zu haben. Unter diesem Gesichtspunkt dürfte es schon legitim sein, Sanktionen zu verhängen, wenn letztlich der "gute Ruf" der NFL auf dem Spiel steht.


    Defsoul hat darüber hinaus bereits das Beispiel von Soldaten - für Beamte und Richter gilt ähnliches - genannt. Allerdings ist das eher eine auf dem besonderen Vertrauensverhältnis zwischen dem Staat und seinen "Staatsdienern" beruhende Sonderkonstellation, die m. E. nicht so gut mit der privatrechtlichen Situation Arbeitgeber/Arbeitnehmer vergleichbar ist.

    So hat es der Around the NFL Podcast aber auch beschrieben. Dass Godell die Strafe in seiner (innerhalb der NFL) letzten Instanz auch höher ansetzen könne. Nur, dass eben oben genannte Konsequenzen vermutlich auftreten würden.

    Das sind aber zwei Paar Schuhe:


    Godell könnte die Strafe auf Grundlage des CBA höher anzusetzen versuchen. Dann würde ggf. ein Gericht prüfen, ob das mit dem CBA im Einklang steht. Das wäre der Weg, den die NFL bei einem "Appeal" anstreben würde.


    Kröger will aber "in so einem Fall" das CBA ignorieren (Motto: Was jucken mich die "Gesetze/Vereinbarungen", wenn es meinem Bauchgefühl widerspricht). Das ist einfach nur grober Unfug.

    Und darauf bezog sich ja mein Punkt. Mich würde es interessieren, ob ein anderes Strafmaß gefunden worden wäre, wenn es nur einen Case zum Bewerten gäbe. Für mich klingt das nicht so, da eben weitere Aspekte in die Urteilsfindung geflossen sind, wodurch das schiere Ausmaß der Fälle (wieder für mich) zu wenig Berücksichtigung findet. Ergo: Dann lass diesen Case eben vier Mal in Einzelfällen auf Watson zurollen und ob dann summiert 6 + 6 + 6 + 6 oder multipliziert wird ist dann egal.

    Ich habe mir die Entscheidung jetzt noch mal genauer angeschaut. Ganz klar wird es nicht, ob die Anzahl der (vier) Fälle bei der "Strafzumessung" berücksichtigt wurde, aber ich vermute es schon. Jedenfalls zitiert die Richterin die entsprechende Begründung der NFL. Dafür spricht auch folgendes:


    Die Richterin führt aus, dass hohe Strafen (ab 6 Spielen Sperre) bislang nur für Gewalttaten (und auch da nicht immer) verhängt wurden. Sie führt weiter aus, dass die bisherige Höchststrafe für einen Fall "involving non-violent sexual assault" bei 3 Spielen Sperre lag, wobei dieser Spieler auch kein Ersttäter war, sondern bereits eine Verwarnung wegen seines Verhaltens erhalten hatte.


    Auch wenn den meisten die Strafhöhe zu niedrig erscheint: Aus Sicht der Richterin verhängt sie eine Strafe, die doppelt so hoch ist wie die bisherige Höchststrafe für "non-violent sexual assault", und das gegen einen Ersttäter, für den noch mildernde Umstände sprechen. Wenn sie da Aspekte wie Anzahl der Taten und Tatzeitraum nicht berücksichtigt hätte, wäre sie wohl kaum zu einer solchen Strafhöhe gekommen, sondern hätte vielleicht 2 Spiele Sperre verhängt.

    Wäre eine Geldstrafe nicht auch meist basierend auf seinem aktuellen Gehalt, d.h. für ihn "fast gar nichts", weil sein Deal so backloaded ist?

    Man könnte erwägen, weitere Gehaltsbestandteile (z. B. Signing Bonus) einzubeziehen. Aber das ist schwierig, weil in der NFL selbst "garantierte" Gehaltsbestandteile selten wirklich im Wortsinne garantiert sind.

    Das klingt so, als hättest Du nicht die Entscheidung gelesen, sondern den Podcast gehört.


    zu 1.: Wenn ich es richtig verstehe, hat Godell nicht das letzte Wort, sondern er ist die zweite Instanz (und die letzte innerhalb der NFL). Watson bzw. die PA könnten die Entscheidung vermutlich vor einem ordentlichen Gericht angreifen.


    zu 2.: In der Entscheidung steht, dass die NFL die 24 Fälle untersucht hat, in denen zivilrechtlich Ansprüche gegen Watson geltend gemacht wurden, dass aber nur 12 der Anspruchstellerinnen mit der NFL reden wollten. Für ihre "Schlussfolgerungen" (gemeint sind wohl: Tatsachenfeststellungen) stützt sich die NFL auf die Angaben von 4 Anspruchstellerinnen, von weiteren 37 Personen und von "substantial documentary evidence" [vermutlich: Dokumente, Bilder o. ä.]. Dies ist wohl die Grundlage für das Verfahren vor der "Gutachterin".


    In der Entscheidung werden "vier Fälle" - gemeint sind wohl die der genannten 4 Anspruchstellerinnen - erwähnt, andererseits aber wird auf ein allgemeines Verhaltensmuster von Watson abgestellt. Unklar bleibt, worauf es für die juristische Entscheidung ankommt, auf den "Verstoß an sich" oder auf die "Anzahl der Verstöße". Allerdings ist zumindest zu vermuten, dass die NFL die vier gravierendsten Fälle ausgewählt hat. So würde das jedenfalls eine Staatsanwaltschaft machen.


    zu 3.: Das Strafensystem hat in der Tat seine Schwächen. Andererseits muss man erst einmal etwas besseres finden. Absolute (Geld-)Strafhöhen wären angesichts der eklatanten Gehaltsunterschiede auch nicht gerecht.

    Soweit ich den kompletten Vorgang verstanden habe werden hier nicht die 4 bzw. 20+ Fälle bewertet, sondern der komplette Fall als ein Fehlverhalten dargestellt, nämlich dass Watson sexuell übergriffig wurde. Die Menge an Einzelvorfällen wird dabei gar nicht berücksichtig.

    Das ist auch möglich - der Entscheidung ist das nicht ganz klar zu entnehmen. Wie gesagt: Es ist ohnehin keine strafrechtliche Problematik, sondern eine zivilrechtliche.


    Ich habe mir jetzt auch mal den Podcast von Franke/Kröger (DownSetTalk) angehört. Franke ist kein Jurist und versteht den Fall auch nicht vollständig, aber er ist wenigstens um sachliche Aufklärung und Erläuterung der Entscheidung bemüht, auch wenn manche Äußerungen nicht so ganz stimmen. Die Äußerungen von Kröger sind aus juristischer Sicht völlig absurd. Die Krönung ist, dass er sich nicht an das CBA halten will, um eine höhere "Strafe" zu verhängen, obwohl das CBA die einzige rechtliche Grundlage ist, um überhaupt eine "Strafe" verhängen zu können.

    Zu 1) Die Frage verstehe ich ehrlich gesagt nicht so richtig. Gerade wenn man die aktuelle "Strafe" rechtspolitisch nicht für hoch genug hält, ist das doch ein guter Anlass, bei nächster Gelegenheit das Regelwerk so abzuändern, dass man in vergleichbaren Fällen zu höheren "Strafen" käme.


    Zu 2) Ich habe vom US-Recht nur einige oberflächliche Kenntnisse. Allerdings habe ich noch nie gehört, dass in den USA Strafen "multipliziert" würden. Nach meinem Kenntnisstand werden dort strafrechtliche (!) Strafen addiert (ohne "Mengenrabatt"), während es in anderen (Straf-)Rechtssystemen einen mehr oder minder ausgeprägten "Mengenrabatt" gibt.


    Bei alldem ist zusätzlich zu berücksichtigen, dass es hier nicht um eine strafrechtliche "Strafe", sondern um eine zivilrechtliche Sanktion (vergleichbar mit einer Vertragsstrafe) geht.


    Die Begründung der Entscheidung einschließlich der verhängten Sanktion kannst Du in dem von #67 im Posting Nr. 753 verlinkten Dokument nachlesen.

    Kann mir mal jemand in kurzen Worten - aber gleichwohl möglichst konkret - die härtesten Vorwürfe gegen Watson in diesem Zusammenhang nennen? Meistens heißt es relativ pauschal, er habe sich mit Frauen (wohl überwiegend per Instagram) zu Massagen verabredet und dann um sexuelle Handlungen gebeten.


    Soweit es halbwegs konkreter wird, habe ich bislang gelesen:

    1: Er soll erfolglos um Oralverkehr gebettelt haben.

    2: Es soll auf seinen Wunsch mit (mindestens) drei Masseurinnen zu einvernehmlichem Geschlechtsverkehr gekommen sein.

    3: Er soll um eine Massage zwischen Hoden und Anus ersucht haben und - als die Masseurin darüber hinweg gegangen sei - ihre Hand dorthin geführt haben.

    4: Er soll in einem Fall versucht haben, die Hand der Frau auf seinen Penis zu legen, woraufhin sie die Massage abgebrochen habe.


    Gibt es vielleicht eine Art "Anklageschrift" in dem gerade abgeschlossenen Verfahren, die man sich anschauen könnte?

    Die Chiefs hatten relativ viel Cap Space übrig - vor ein paar Tagen waren es geschätzte 11,4 Mio. Einen Teil davon hat man genutzt, um den Vertrag von TE Travis Kelce in atypischer Weise umzustrukturieren und sein Gehalt (gerüchteweise in Höhe von rund 3 Mio.) von der Zukunft in die Gegenwart zu verlagern - üblich ist ja eher der umgekehrte Weg.


    Außerdem haben die Chiefs heute mit DE Carlos Dunlap (bislang Seahawks) einen Vertrag über "up to" 8 Mio./1 Jahr geschlossen. Es wird vermutet, dass etwa die Hälfte davon "NLTBE"-Boni sind. Auch die Panthers und die Seahawks waren an seinen Diensten interessiert. Damit sollten die Chiefs sich auf ihrer potentiell schwächsten Position weiter verstärkt haben. Dunlap kam im Vorjahr in allen Spielen der Seahawks zum Einsatz, spielte 38 % der defensiven Snaps und erzielte dabei 8,5 Sacks, 14 QB-Hits und 35 Tackles (8 TFL). Dazu kamen noch ein erzwungener Fumble und sieben abgewehrte Pässe.

    LT Orlando Brown Jr. sammelt erwartungsgemäß schon mal "Sympathiepunkte" und erscheint jedenfalls zu Beginn des Trainingscamps nicht. Er kann ohne Gehaltsverlust das gesamte Trainingscamp aussetzen, was von vielen auch vermutet wird. Kritisch wäre natürlich ein Holdout zu Saisonbeginn. Aber immerhin wird interessant zu sehen, wen die Chiefs nun auf LT ausprobieren. Zunächst einmal rechnet man mit LG Joe Thuney.


    Nicht ganz überraschend haben die Chiefs vor diesem Hintergrund OT Evin Ksiezyrczyk und OT David Steinmetz verpflichtet. Beide sind schon ein paar Jahre in der NFL, allerdings meistens irgendwelchen Practice Squads, Steinmetz auch schon für ein paar Spiele in Washington im regulären Kader. Die beiden dürften lediglich Außenseiterchancen haben.


    Ansonsten wurde - wie aikman schon geschrieben hat - WR Justyn Ross auf IR gesetzt. Er ist supertalentiert, hatte aber in den letzten Jahren sehr mit Verletzungen zu kämpfen und ist einfach ein "longshot".


    EDIT: ... und die Chiefs verpflichten DE Azur Kamara. Er spielte an der Uni bei Kansas, kam 2020 als ungedrafteter Rookie in die NFL zu dem Cowboys, verpasste die erste Saison verletzungsbedingt und war im Vorjahr in 9 Spielen (überwiegend in den Special Teams) aktiv. Auch er wird es naturgemäß schwer haben, einen Roster Spot zu bekommen.

    Ich denke auch: Brown ist zwar gut, aber nicht so gut, wie er selbst glaubt. Auch wenn man ihm zugesteht, dass er sich erst an das System der Chiefs gewöhnen musste und die zweite Saisonhälfte besser war als die erste, scheint er es mit den finanziellen Forderungen zu übertreiben. Jeder Vergleich hinkt, aber ich finde es schon sehr schräg, dass er mehr Geld will als Chris Jones und viel mehr als Travis Kelce.


    Die Chiefs scheinen nach den Berichten der letzten Tage schon sehr enttäuscht von seiner mangelnden Kompromissbereitschaft zu sein. Aber letztlich ist jeder seines (Un-)Glückes Schmied. Wenn er vor Woche 1 unterschreibt, bekommt er unter der Franchise Tag wohl knapp 16,7 Mio. für die kommende Saison. Ich hätte nichts gegen einen Trade, aber wie Touchdowner richtig schreibt, dürfte es schwer werden, einen geeigneten Trade-Partner zu finden.

    So langsam nähert sich die neue Saison.


    Die Chiefs haben sich mit OT Orlando Brown jr. nicht auf einen langfristigen Vertrag einigen können. Die Gerüchte über die beiderseitigen Gehaltsvorstellungen waren sehr unterschiedlich. Nach letzten Meldungen soll das letzte Angebot der Chiefs formal bei einem Sechsjahresvertrag mit 139 Mio. Gesamtvolumen gelegen haben, wodurch Brown rechnerisch knapp über dem Rekord-Deal für LT Trent Williams (49ers) gelegen hätte. Allerdings wären 44 Mio. auf das letzte Jahr entfallen, so dass es faktisch ein 5-Jahres-Vertrag über 95 Mio., also durchschnittlich 19 Mio./Jahr gewesen wären. Für meinen Geschmack ist das zwar immer noch zu viel, aber Brown wollte wohl nicht nur rechnerisch, sondern auch faktisch zum bestbezahlten LT der NFL werden, wohingegen ihm die Chiefs nur ein Rekordgehalt für einen RT (bislang ca. 18 Mio./Jahr) geben wollten.


    Nun dürfen beide Seiten erstmal nicht weiter verhandeln. Brown steht unter der Franchise Tag, hat aber das damit einhergehende Vertragsangebot nicht unterzeichnet. Es bleibt daher abzuwarten, ob er zu Beginn des Trainingscamps, zu Saisonbeginn oder zu einem anderen Zeitpunkt seinen Dienst antritt.

    Die Dolphins zahlen Melvin Ingram übrigens angeblich 5 Mio. für einen Einjahresvertrag. Das ist natürlich deutlich mehr als die ca. 1,8 Mio., welche Ingram aufgrund des Tenders bei den Chiefs (zumindest) bekommen hätte.


    Zum Vergleich: Im Vorjahr unterschrieb Ingram de facto für 4 Mio./1 Jahr bei den Steelers. Allerdings belief sich das Grundgehalt lediglich auf 1,1 Mio., die restlichen 2,9 Mio. waren Signing Bonus. Das wäre normalerweise bei einem Einjahresvertrag relativ gleichgültig, aber man hat vier sog. "void years" in den Vertrag eingebaut, so dass sich der Signing Bonus rechnerisch über das Jahr 2021 (585.000) und die übrigen Jahre (ca. 2,3 Mio.) verteilte, wobei klar war, dass die Steelers den auf die "void years" entfallenden Rest im Jahr 2022 gegen ihre Salary Cap zählen lassen mussten. Mitten in der Saison wurde Ingram dann zu den Chiefs getradet. Die Chiefs hatten daher in der Vorsaison lediglich den noch auf die zweite Saisonhälfte entfallenden Rest des Grundgehalts (ca. 0,6 Mio.) zu zahlen, wohingegen die Steelers auf ca. 1,1 Mio. (2021: auf 2021 entfallender SB sowie auf die erste Saisonhälfte entfallendes Grundgehalt) und ca. 2,3 Mio. dead money (2022) hängen blieben.

    könntest du das bitte etwas genauer erklären? Ich war immer der Meinung, dass FA moves nach dem Draft nicht mehr zählen, aber anscheinend gibt es da Ausnahmen?! Danke

    DanMarinoseinSohn hat schon zutreffend auf mein Posting #158 in diesem Thread hingewiesen. Solche UFA-Tenders sind sehr selten. In diesem Jahr gab es nach meiner Kenntnis in der gesamten NFL gerade einmal zwei, nämlich von den Chiefs (für Ingram) und von den Ravens (für Justin Houston).