Ich erkenne leider derzeit überhaupt keinen roten Faden in der Offensestruktur und dem Playcalling. Wenn man sagen möchte, welche Identität die Offense hat, dann die, dass man keine besitzt. Mal unter Center, mal in der Shotgun, mal run-heavy, dann wieder auf den Pass fixiert. Es gibt nichts von dem man sagen könnte, dass es so eine Art „bread and butter“-play oder Philosophie der Offense wäre. Das ist ja mit Blick auf Variabilität ganz nett, aber die wirklich guten O-Coordinators der Liga eint in der Regel, dass sie aus einer festen Struktur heraus den Gegner mit neuen Wrinkles überraschen, quasi über mehrere Serien Spielzüge etablieren und dann variieren. Bei den Eagles ist das derzeit ein absoluter Torso. Leider. Dabei spielt sicher eine Rolle, dass die Online gefühlt das ganze Jahr schon auf nur drei Zylindern läuft. Aber mir fehlt auch einfach eine erkennbare Struktur, sowohl im Playdesign wie auch beim Playcalling. Dank der Monster-Arbeit von Fangio ist man noch im Rennen, aber nur auf die D wird man sich in den Playoffs nicht verlassen können.