Beiträge von Heeeath

    Hach, kein schönes, aber ein klares Spiel für meine Panthers. Morgen Abend gibts ne Nummer und nächste Woche kommt Clemson. #H2P

    Am Ende schaffen Kentucky und Purdue die Upsets und morgen Abend steht Cincinnati mit einem mickrigen Power-5-Sieg (gegen ein Team, das wiederum selbst keinen Power-5-Erfolg auf der Haben-Seite hat) auf der 1 :toimonst:

    Mit Buhrufen der heimischen Hokies-Fans in die Halbzeit, gefällt mir gut.


    In other news: Georgias D hat einen Touchdown abgegeben, Kentucky verkürzt auf 7-14.

    Nach UConns Sieg:


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    Was Pitt angeht: Offense okay, Defense hält (noch), wobei mir die 1-vs-1-Situationen mit den Receivern schon wieder Sorgen bereiten, Punter Christodoulou bitte dringend aufwachen

    Das war’s für Texas. Schon krass, dass sie wieder in Hälfte 2 das Spiel verschenken.

    Vor allem mit Sark am Steuer und Bijan Robinson auf dem Feld ist sowas:


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    einfach inakzeptabel

    Wow. Texas, mittlerweile mit einem hinten, schafft es nach neun Yards im ersten Down in den folgenden drei Versuchen nicht, ein Yard zu erzielen. Ball Cowboys, noch drei Minuten zu spielen.


    Und die Gators haben gegen LSU ausgeglichen, 42-42 und noch acht Minuten Spielzeit, LSU Ball.

    Uh, harter Momentum Swing bei Texas. 86 Yard Pick Six bring die Cowboys auf 10-17 ran.


    EDIT: Hat jemand ein Auge auf LSU? Die führen 21-6 gegen die Gators :eek: Kriegt Coach O noch ne Woche?

    Gleich gehts los mit Woche


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    +1


    Nachdem Texas letzte Woche gegen das eine Oklahoma Program unterlag, mal sehen, obs gegen das andere Program besser läuft. Ansonsten werfe ich noch einen Blick auf Arkansas gegen Auburn. Go Hogs!


    Spiel der Woche natürlich Hokies gegen Panthers um die Coastal-Führung um 21:30 Uhr

    Westen:


    1. Los Angeles Lakers (Zu: Westbrook, Nunn, Monk, Rondo, Anthony, Ellington, Howard, Jordan; Ab: alle bis auf James, Davis, Horton-Tucker)

    Es scheint so weit zu sein. Iron-Man Lebron James ist nicht mehr so unzerstörbar wie einst. Immer häufiger setzt er mit Verletzungen aus, letzte Saison spielte er mit einer Knöchelverletzung nur 45 von 72 Partien, mit nur 62,5% der möglichen Spiele Minusrekord in der fast zwanzigjährigen Karriere. Dass Anthony Davis auch die halbe Saison ausfiel, half wenig. Die Lakers verteidigten sich trotzdem in die Play-Offs, gingen gegen die Suns in Führung, dann verletzte sich Davis erneut und man schied in der ersten Runde aus. Im Sommer blieb dann kein Stein auf dem Anderen. Nur drei Spieler blieben von der Purge verschont, neben James und Davis noch Horton-Tucker. Eingekauft hat man sich einen Mix aus Veteranen, die 3er schießen, Veteranen, die rebounden und Veteranen, die nicht werfen können. Alles steht und fällt jedoch mit Russell Westbrook. Wie passt er zu James und Davis? Kann er auch ohne Ball effektiv sein, wenn er das in seiner bisherigen Karriere nie gezeigt hat? Wird die Defense trotz ihm wieder zu den besten der Liga gehören? Man darf gespannt sein, was sich Frank Vogel einfallen lässt.


    2. Phoenix Suns (Zu: Payton, McGee, Shamet; Ab: Craig)

    Was für ein Jahr für die Phoenix Suns. Elf Jahre nach der letzten Playoffteilnahme erreichten die Suns nicht nur die Playoffs, sondern gewannen sogar den Westen Dank des Valley Oops, ein wenig Glück mit Verletzungen und bärenstarken Leistungen des dynamischen Duos Booker (offensiv) und Ayton (defensiv). Im Finale wuchs Giannis dann über sich hinaus und drehte die Serie. Der Motor der Suns war dabei wenig überraschend Chris Paul. Der Point God hievte nach den Thunder im vergangenen Jahr mit den Suns ein weiteres Team in die Playoffs, staube erneut eine All-NBA-Ehrung ab und überstand zum ersten Mal in seiner Karriere die Conference Semifinals. Nun soll daran angeknüpft werden. Die Suns gehen mit fast unverändertem Kader in die neue Saison und sind, von den neuen Bankspielern abgesehen, bereits eingespielt, was aufgrund der kurzen Zeit zwischen Saisonende und neuem -start ein Vorteil sein sollte. Hoffen muss man in Phoenix darauf, dass die kurze Pause zwischen den Saisons nicht zum Problem für die alten Beine von Paul und Crowder wird, Booker und McGee waren zudem in Tokyo im Einsatz. Zudem stehen die Vertragsverlängerungen für Ayton und Bridges an, eine Einigung scheint noch weit entfernt. Bleiben die Suns fit und lassen sich nicht ablenken, hat man den Kader so gut verstärkt, dass eine erneute Final-Teilnahme keine Überraschung wäre, vor allem, wenn Ayton und Booker nach dem ersten Playoff-Auftritt mit noch mehr Selbstvertrauen angreifen.


    3. Utah Jazz (Zu: Gay, Whiteside; Ab: Favors)

    Je höher man steigt, desto tiefer fällt man. Die Jazz waren die größte Enttäuschung der Playoffs. Dabei war alles schon angerichtet. Dominant in der Regular Season, ging Gobert mit drittem DPOY-Award im Gepäck in die Playoffs, wo die Jazz zwar angeschlagen, aber im Vergleich zur Konkurrenz in Denver und LA besser unterwegs waren, zudem waren die Lakers früh raus. Tja, dann kamen die Clippers und spielten einfach ohne Center, um Utah in sechs Spielen, die beiden entscheidenden ohne Kawhi, nach Hause zu schicken. Prompt gingen die Fragen wieder los. Kann dieses Team den Titel gewinnen? Die Antwort wird ein nahezu unverändertes Team geben, das nur mit Rudy Gay verbessert wurde, der die Bank aufwertet und als beweglicher Small-Ball-Center Situationen wie gegen die Clippers verhindern soll. Es war bisher schlicht zu leicht, gegen die Jazz klein zu spielen. Auf dem Papier ist diese eingespielte Truppe weiterhin ein Kandidat auf den Titel, aber irgendwann müssen die Regular-Season-PS auch in die Playoffs mitgenommen werden.


    4. Denver Nuggets (Zu: Green; Ab: Millsap)

    Es sah eigentlich so gut aus für die Nuggets. Nach der Bubble-Saison und dem Einzug ins Conference-Finale lieferte Jokic seine MVP-Saison ab, Michael Porter Jr. machte den erwarteten nächsten Schritt und mit Aaron Gordon stopfte man die wohl einzig verbliebene Lücke des Kaders. Aus dem großen Wurf wurde jedoch nichts, da sich Jamal Murray im März das Kreuzband riss und man nicht mehr nachlegen konnte. So endete die Saison mit einem Sweep durch die Suns in Runde 2. Wann Murray zurückkommt, ist fraglich, aber solange er die Playoffs spielen kann, wird man nicht in Panik geraten. Bis dahin geht man in Denver davon aus, dass es auch so reicht, immerhin hat man ein komplettes Jahr von Gordon und eine Weiterentwicklung von Porter ist nicht ausgeschlossen. Entsprechend wurde nur an der Bank geschraubt und Veteran Millsap durch Jeff Green ersetzt. Warum auch nicht, schließlich hat man ja immer noch den amtierenden MVP im Kader und der ist mit 26 immer noch nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen.


    5. Dallas Mavericks (Zu: Bullock; Ab: Richardson)

    Wenig Veränderung in Dallas. Zumindest auf dem Court. Nachdem man einsah, dass der Trade von Seth Curry für Josh Richardson ein Fehler war, schickte man Letzteren nach Boston und nutzte den freien Cap für Distanzschütze Bullock. Die zwei großen Probleme der Mavs wurde jedoch nicht angetastet. Es gibt immer noch niemanden, der Doncic in der Offensive dauerhaft entlasten kann. Und Porzingis als zweite Geige ist zu oft verletzt. Dazu darf man gespannt sein, wie sich die Veränderungen in der Franchise mit neuem GM und Coach bemerkbar machen. Selbst wenn ich nur eine neutrale Meinung zu Jason Kidd hätte, meine ist deutlich negativ, wäre er ein klares Downgrade zu Rick Carlisle, aber vielleicht bringt er genug frischen Wind rein, damit Doncic auch mal die zweite Runde erreicht, jetzt, wo er seinen Vertrag verlängert hat.


    6. Golden State Warriors (Zu: Iguodala, Kuminga, Porter, Bjelica; Ab: Oubre)

    Zwei Jahre Durststrecke sollen vorbei sein für die Warriors. Nach der Final-Niederlage gegen die Raptors, dem Durant-Abgang nach Brooklyn und zwei verlorenen Jahren für Klay Thompson will man nun wieder richtig angreifen. Thompson riss sich erst Kreuzband, dann Achillessehne und soll nach Möglichkeit noch in diesem Kalenderjahr wieder auf dem Court stehen. Ob und wann er sein altes Niveau erreicht, bleibt abzuwarten, aber auch wenn er im ersten Jahr nur ein besserer JJ Redick ist, könnte das schon für einen Fortschritt reichen, immerhin müsste Curry dann nicht mehr allein die Last der Offense tragen. Der zukünftige Hall-of-Famer produzierte zwangsweise absurde Offense-Zahlen als einziger Schütze im Warriors-Kader. Mit Rückkehrer Iguodala als Ballhandler, Rookie-Slasher Kuminga und Schütze Porter kann Curry nun ein wenig durchschnaufen und wer weiß, vielleicht wird Wiseman ja in reduzierter Rolle seinem Draft-Status ein wenig gerecht.


    7. LA Clippers (Zu: Bledsoe; Ab: Beverley, Rondo)

    Was für ein Playoff-Run war das nur im letzten Sommer. Erst schenkt man ab, um gegen die Mavs zu spielen, kämpft sich über sieben Spiele durch, kickt danach den Top-Seed aus Utah raus, wobei aus Terance Mann der Superheld Terance-Man wurde. Gegen die Suns war danach das Pulver vor allem bei PG13, der fast jede Playoff-Minute spielte, verschossen, nach Spiel 6 gings nach Hause. Scheißegal. Erste Conference Finals der Franchise-Geschichte und dabei in den Playoffs gekämpft bis zum Umfallen. Der Spitzname „Cockroach Clippers“ kommt nicht von ungefähr. Man hat sich viel Vertrauen und Kredit erspielt, doch im neuen Jahr geht ja bekanntlich alles bei Null los. Dabei wird Leonard voraussichtlich das gesamte Jahr fehlen, ich traue ihm nicht zu, dass er im April oder Mai plötzlich wieder auf der Matte steht. Doch man hofft in LA darauf, dementsprechend wurde das Team verstärkt, um zumindest um die Playoffs mitzuspielen und dann den Kawhi-Boost zu bekommen. Das Missverständnis Playoff-Rondo (ich schüttele immer noch den Kopf, dass man dafür Lou Williams opferte) wurde beendet, Beverley schickte man gleich mit, nachdem er in den letzten Jahren sowieso zu oft verletzt war. Rückkehrer Bledsoe wird die Minuten bekommen. Stützen wie Jackson und Batum wurden günstig gehalten, die Bank auf den hinteren Plätzen verjüngt. Im Endeffekt war man bereits im letzten Jahr ständig verletzt, Lue konnte kaum eine Rotation etablieren. Trotzdem hätte man am Ende Dritter im Westen werden können. Ohne Leonard wird es in der Regular Season nicht so weit hoch gehen, vor allem die Effizienz in der Offense lässt sich kaum wiederholen, aber aus den Playoffs dürfte man auch nicht herausfallen.


    8. Portland Trailblazers (Zu: Nance, McLemore, Zeller; Ab: Anthony, Jones, Kanter)

    Neues Jahr, neuer Coach, neues Glück? Das scheint die Hoffnung in Portland zu sein. Anders lässt sich nicht erklären, dass man wieder mit dem gleichen Kern in die Saison geht, der letztes Jahr gegen ersatzgeschwächte Nuggets ausschied und defensiv miserabel spielte. Letzteres soll Chauncey Billups hinkriegen. Eine Herkulesaufgabe, insbesondere, sollte Nurkic wieder einen Großteil der Saison verpassen. Denn was Lillard und McCollum vorne auch einschenken, gibt man gemeinsam hinten wieder ab. Überhaupt wird es wieder um die beiden Guards gehen. Will man doch noch Simmons aus Philly holen, führt an einem Trade von McCollum nichts vorbei. In der jetzigen Konstellation ist jedoch spätestens in der zweiten Playoff-Runde Schluss und dann poppt wieder die Frage auf, wie lange macht Lillard das noch mit? Die Blazers stehen am Scheideweg.


    9. Memphis Grizzlies (Zu: Adams; Ab: Valanciunas, Allen)

    Die Grit-n-Grind-Grizzlies sind zurück. Auch wenn Ja Morant deutlich spektakulärer als einst Mike Conley auf PG spielt, in Memphis dreht sich alles um die Defense, die auch ohne Jaren Jackson eine der besten der vergangenen Saison war. Im Sommer wurde dann nochmal defensiv nachgebessert und Steven Adams geholt. Ich hätte den Trade jedoch nicht gemacht, da Valanciunas der Offense mehr Flexibilität verlieh, während Adams nur im Post agiert. Das wird aber nicht ins Gewicht fallen, sollte Jackson endlich mal gesund bleiben. Memphis hofft auf mehr Gesundheit und Entwicklung ihrer beiden Stützen und wenn Taylor Jenkins aus den anderen Misfit Toys weiterhin das Beste herausholt, wird es wieder in die Postseason gehen.


    10. New Orleans Pelicans (Zu: Valanciunas, Graham, Satoransky; Ab: Ball, Bledsoe, Adams, Johnson)

    #FreeZion! Der Superstar bekommt jetzt schon den dritten Coach im dritten Profi-Jahr an die Seite gestellt. Sonst hat sich qualitativ wenig in New Orleans getan, zumindest nicht positiv. Valanciunas ist ein Upgrade zu Steven Adams, dafür hat sich der Backcourt verschlechtert, die Bank ist weiterhin recht dünn und ob allein der Trainerwechsel die dringend notwendige defensive Verbesserung mitbringt, darf bezweifelt werden. Die Pelicans müssen etwas tun und das Team um Zion dringend aufbessern, bevor er bald seinen den Max-Deal unterschreibt….wo auch immer das dann sein wird.


    11. Sacramento Kings (Zu: Mitchell, Thompson; Ab: Wright, Whiteside, Len)

    Die Kings bleiben ein weiteres Mal die Kings. Mit Tyrese Haliburton hatte man zwar einen Steal in der Draft gelandet, wirklich Kapital daraus konnte man nicht schlagen und belegte am Ende sang- und klanglos nicht nur den letzten Platz der Pacific, sondern krönte das mit einer der schlechtesten Defensiven der NBA-Geschichte. Die Frage ist, ob die Zugänge von Rookie Davion Mitchell und Tristan Thompson die Defensive so sehr verbessern, um zumindest um die Playoffs mitzuspielen. Was passiert zudem mit Buddy Hield? Die Kings gelten als Kandidat für Ben Simmons, würden sie Fox für ihn opfern? Verpasst man die Playoffs erneut, stellt man mit 16 Jahren in Folge einen neuen NBA-Rekord auf, bisher teilt man ihn sich mit den Buffalo Braves/LA Clippers.


    12. San Antonio Spurs (Zu: Young, McDermott, Collins, Aminu; Ab: Mills, DeRozan, Gay, Dieng)

    Jede Serie musste mal ein Ende nehmen, die Spurs sind kein Playoffteam mehr. Nicht nur das, zum ersten Mal in der Franchise-Geschichte verpasste man die Playoffs zwei Jahre in Folge. Man ließ im Sommer die letzten alten Stützen des Teams ziehen, mit Patty Mills auch den letzten Spieler aus dem Meisterjahr 2014. DeJounte Murray ist nun nicht nur Zugpferd, sondern auch dienstältester Spur, und das mit gerade mal 25. Die Neuzugänge dürften das Ruder auch nicht herumreißen, Young und Aminu sind eher Trade-Masse für die Deadline, auch wenn die Spurs eigentlich nicht für Deadline-Deals bekannt sind. Und über allem schwebt der mögliche Rücktritt vom Größten, Gregg Popovich, der wahrscheinlich 2022 aufhört. Allein deswegen wird man die Saison nicht abschenken, sondern beißen und kratzen, um ihn gebührend zu verabschieden, doch für die Playoffs wird es nicht reichen.


    13. Minnesota Timberwolves (Zu: Beverley; Ab: Rubio)

    Die Franchise ist einfach eine Vollkatastrophe und kommt nicht zur Ruhe. Erst vor wenigen Wochen entließ man GM Gerson Rosas, um Nachfolger Sachin Gupta nicht zu verlieren. Sportlich kein großer Verlust, die Performance war sowieso miserabel, dafür wurde es erneut unruhig. Nach einer so enttäuschenden Situation erwartet man eigentlich Aktivität im FO, zumindest um die Defense zu verbessern. Doch nicht so in Minnesota. Ohne First Rounder in der Draft, der ging für Russell nach Golden State, beschränkte man sich auf ein paar Alibi-Trades, die das Team nicht signifikant verbesserten. Schade, dass KAT in bester Garnett-Manier um seine besten Jahre gebracht wird. Fun Fact: Neuzugang Patrick Beverley hat mehr Playoff-Spiele auf dem Buckel als die gesamte Timberwolves-Franchise.


    14. Houston Rockets (Zu: Green, Theis, Sengün; Ab: Olynyk)

    Es wirkt surreal, wie schnell man ein Team einreißen kann. Vor anderthalb Jahren hatte man noch Harden, Westbrook und Capela im Kader, während an der Linie D’Antoni und im Büro Morey die Fäden in der Hand hielten, jetzt heißen die Zugpferde Jalen Green und Alperen Sengün, an der Seitenlinie steht Stephen Silas, der in seinem ersten Coach-Jahr die Freude hatte, ganze 30 Spieler einsetzen zu müssen, da es soviel Bewegung im Kader gab. Der Rebuild ist also in vollem Gange. Auch diese Saison wird man nichts mit den Playoffs zu tun haben, aber aus allen Rohren feuern, zumindest Eric Gordon, damit man im Februar vielleicht noch einen positiven Gegenwert bekommt.


    15. Oklahoma City Thunder (Zu: Giddey, Favors; Ab: Horford)

    Trust the process. Hier wird getankt bis zum Umfallen. Sportlich wird es nicht viel zu holen geben. Shai Gilgeous-Alexander wird das Team wieder tragen, doch wie viele Spiele bekommt er? 2021 war er zum ersten Mal erste Option in der Offense und legte geschmeidige 23.7 Punkte bei 50/41/80-Quoten in knapp 34 Minuten auf. Kann man mit 22 Jahren schon mal machen. Darf er durchspielen, ist er ein All-Star-Kandidat. An seiner Seite wird Rookie Josh Giddey direkt eingreifen und SAG in Sachen Playmaking entlasten. Der Australier war bereits letztes Jahr in der NBL Rookie des Jahres, in der NBA wird er es wohl nicht.


    Awards:


    MVP: Kevin Durant

    ROY: Jalen Green

    DPOY: Draymond Green

    COY: Monty Williams

    MIP: Dejounte Murray

    6th Man: Dennis Schröder


    Championship: Nets over Lakers

    So, Dienstag gehts los, die Saison 2021/2022 startet und die Augen sind erneut nicht auf die Milwaukee Bucks gerichtet, sondern ein weiteres Mal auf Superteams im Westen und Osten. Ob die Bucks das am Ende wieder bestrafen? Hier meine "kleine" Vorschau auf die kommenden Monate mit dem orangenen Leder (von Wilson, nicht mehr Spalding):


    Osten:


    1. Brooklyn Nets (Zu: Mills, Millsap, Johnson, Aldridge; Ab: Dinwiddie, Green, Shamet, Jordan)

    Nur Zentimeter hielten die Nets im vergangenen Jahr vom Einzug in die Conference-Finals ab. Würde Kevin Durant nicht in zu großen Schuhen spielen, hätte er bei seinem Wurf nicht die Linie touchiert und die Nets hätten Spiel 7 gewonnen, statt in der Overtime zu verlieren. Das wohlgemerkt ohne Irvin und nur mit angeschlagenem Harden. In der Offseason wurde gut investiert. Mills ersetzt Dinwiddie als Anführer der Bank, mit James Johnson und Jevon Carter gibt es mehr Physis für die Defense, ob LMA helfen kann, der nach seinem Herzproblem letzte Saison zurücktrat und nun wieder da ist, wird sich zeigen. Über der Saison schwebt natürlich die Situation um Kyrie Irving. Dass er die Covid-Impfung verweigert, wundert nicht, er ist schließlich auch Flat-Earther. Dass die Nets so konsequent sind, umso mehr, da er nun von allen Spiele und Trainingseinheiten gestrichen wurde, bis er voll an allem teilnehmen kann, ergo geimpft ist. Allerdings muss man sagen, dass die Kombination aus Durant und gesundem Harden auch so für eine Finalteilnahme reichen könnte, wenn nicht sogar müsste. Allen Störgeräuschen zum Trotz.


    2. Milwaukee Bucks (Zu: Hill, Hood, Ojeleye; Ab: Tucker)

    Es ist für mich immer noch eine sehr schöne Geschichte, dass Giannis ein Jahr, nachdem außerhalb Milwaukees schon der Abgesang auf das Team eingeläutet wurde, nicht nur verlängerte, sondern dann auch prompt mit Budenholzer am Steuerrad den Titel holen konnte. Daher verwundert es nicht, dass man bei den Bucks in der neuen Saison auf Bewährtes setzt. Bis auf Tucker wurden die Leistungsträger gehalten, DiVincenzo ist wieder fit und Hill zurück in Milwaukee. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Tucker-Platz rund um die Deadline oder die Buyouts aufgefüllt wird, Ojeleye ist da ein klares Downgrade, sonst ist das Team stark genug für den Repeat.


    3. Atlanta Hawks (Zu: Wright, Dieng; Ab: Dunn)

    Die Hawks bauen auf die bärenstarke vergangene Saison, in der man durch den Trainerwechsel zu Nate McMillan richtig in Fahrt kam. Dazu ist die Unsicherheit um John Collins beseitigt, Young wurde nicht nur verlängert, sondern auch mit besserem Backup ausgestattet und mit Dieng ein Stretch-Big mit gutem Rebounding hinzugeholt. Wenn die jungen Wilden den nächsten Schritt machen, ist mit den Hawks zu rechnen, eine Wiederholung des Conference-Finals dürfte jedoch stark von der Setzliste abhängen.


    4. Philadelphia 76ers (Zu: Drummond; Ab: Hill, Howard)

    Joa, was soll man groß sagen. Die gesamte Saison hängt davon ab, was mit Ben Simmons passiert. Er hat mit dem Kapitel Philadelphia öffentlich abgeschlossen, trotz mehreren Jahren Restvertrag. Die Sixers reagierten damit, dass sie Teile seines Gehalts auf ein Treuhand-Konto überwiesen, da er seine Vertragspflichten nicht erfüllte. Eine Woche vor Saisonstart tauchte er doch zum Training auf, aber ob er wirklich mit vollem Herzen dabei ist, spielen will oder wird, stelle ich zumindest in Frage. Das könnte eine ganz hässliche Geschichte werden, zumal Simmons ja über den Sommer abgelehnt hatte, Teamkollegen zu treffen. Ich bin gespannt, ob und was man für ihn bekommt. Anscheinend wollte man den Blazers CJ McCollum, 3 First Rounder und Swaps aus dem Kreuz leiern. Für einen Spieler, der offensiv nicht nur stagniert, sondern sich in der Crunchtime aus Angst vor Freiwürfen nicht traut, freie Würfe zu nehmen, Übersicht und Defense hin oder her. Da ich nicht denke, dass die Sixers das Problem schnell gelöst bekommen und Embiid wieder ein paar Spiele aussetzen wird, dürfte auch das Heimrecht in der ersten Runde wackeln.


    5. Miami Heat (Zu: Lowry, Tucker, Morris; Ab: Dragic, Nunn, Iguodala)

    Kyle Lowry ist der Königstransfer der Heat, doch das Upgrade auf Dragic war teuer und kostete Nunn, der aus Cap-Gründen ziehen gelassen werden musste. Mit Tucker kommt ein 3-&-D-Spieler zurück, der nach dem Crowder-Abgang schmerzlich vermisst wurde. Dieser Kern soll nicht nur den Sprung zurück in die Finals schaffen, er muss sogar, denn nach den Verlängerungen von Butler, Robinson und dem Lowry-Deal sind finanziell die Hände gebunden. Jetzt muss man nur noch hoffen, dass alle fit bleiben können. Talent hat das Team schließlich genug, es steht nur zu selten gemeinsam auf dem Court.


    6. Boston Celtics (Zu: Horford, Schröder, Richardson, Kanter; Ab: Walker, Fournier, Thompson)

    Ein verlorenes Jahr für Boston zog eine turbulente Offseason mit sich. Walker wurde als einer der Sündenböcke ausgemacht und nach Oklahoma verschifft, dafür kam Leader und Center-Backup Al Horford zurück. Nicht die einzige Rückholaktion, Enes Kanter trägt auch wieder grün. Dazu gabs noch die Schnäppchen Josh Richardson und Dennis Schröder, der auf genug Spielanteile hinter Smart hofft, um nächstes Jahr dann wirklich abzukassieren. Die Tiefe ist also da, doch die Celtics kommen nur so weit, wie sie Brown und vor allem Tatum tragen. Und dann wäre noch die Sache mit dem Coach. Vom hochrespektierten Brad Stevens, der zum GM aufrückt, zu Rookie Ime Udoka. Kann funktionieren. Muss aber nicht.


    7. New York Knicks (Zu: Walker, Fournier; Ab: Payton, Bullock)

    Der Tom-Effekt brachte den Knicks nicht nur eine überraschende defensive Identität, sondern die erste positive Bilanz und Playoff-Teilnahme seit acht Jahren ein. Im Sommer wurde daher nur am Backcourt gefeilt. Statt Payton und Bullock leiten nun die beiden Ex-Celtics Walker und Fournier die Offense. Das dürfte deutlich mehr Scoring bringen, Payton kann schließlich nicht werfen. Die Defense wird jedoch klar darunter leiden. Ein Tausch, den man sonst nicht von Thibodeau erwartet. Die Knicks sollten wieder die Playoffs erreichen, um aber in die obere Riege vorzustoßen, braucht es entweder einen weiteren Sprung von RJ Barrett oder einen weiteren Star neben MIP Randle.


    8. Charlotte Hornets (Zu: Smith, Oubre, Plumlee; Ab: Graham, Monk, Zeller)

    Vor zwei Jahren bezeichnete ich die Hornets-Offseason als schlechteste der Liga, seitdem straft mich Terry Rozier Woche für Woche Lügen. Die Vertragsverlängerung war mehr als verdient. Wie manch anderes Team verstärkten sich auch die Hornets im Sommer nur punktuell. Monk konnte nach seinem Career Year nicht gehalten werden, Oubre soll ihn ersetzen, bis Rookie Bouknight bereit ist. Das Vertrauen ins Team scheint nicht unberechtigt, solange Hayward und Ball fit waren, war man letzte Saison auf Playoffkurs. Das, gepaart mit einer Weiterentwicklung der jungen Washington, Bridges und Ball, macht Hoffnung, doch die Konkurrenz ist hart. Sieht nach Play-Ins aus.


    9. Chicago Bulls (Zu: Ball, DeRozan, Caruso, Jones; Ab: Markkanen, Young, Satoransky, Temple, Theis)

    Angefangen mit der Trade Deadline im Frühjahr hat wohl kein Team mehr investiert als die Bulls. Im Februar kam bereits Vucevic, im Sommer nun noch Lonzo Ball und DeRozan, sodass eigentlich nur LaVigne aus der Starting Five zu Beginn der letzten Saison übriggeblieben ist, nachdem man auch den unzufriedenen Markkanen nach Cleveland abschob. Der All-Star muss jetzt abliefern. Er hat genügend Scorer um sich, die ihm die Last abnehmen können und mit Ball einen guten Playmaker, um jeden in Szene zu setzen. Doch passen die ganzen neuen Bausteine auch zusammen? Kann sich Hoffnungsträger Patrick Williams auch mit weniger Spielanteilen weiterentwickeln? Und wer soll die gegnerischen Big Men im Zaum halten?


    10. Indiana Pacers (Zu: Craig; Ab: McDermott)

    Nur wenige Teams waren so von Verletzungen gebeutelt wie die Pacers. LeVert, der im Oladipo-Trade kam, konnte kaum spielen, Turner verpasste ein Drittel, Brogdon fast ein Viertel der Saison. Vielleicht vertraut man gerade deswegen dem vorhandenen Material. Viel hat man nicht geändert. Für Distanzschütze McDermott kommt Verteidiger Craig, dazu hofft man auf Rookie-Scorer Chris Duarte. Der wichtigste Transfer sitzt schließlich auf der Bank. Nach nur einem Jahr, in dem man zum ersten Mal seit 2015 die Playoffs verpasste, trennte man sich wieder von Nate Bjorkgren und holte den verlorenen Sohn Rick Carlisle nach 13 Jahren Dallas zurück. Mal sehen, was er aus diesem Team herausholen kann.


    11. Washington Wizards (Zu: Dinwiddie, Caldwell-Pope, Kuzma, Harrell; Ab: Westbrook, Smith, Lopez)

    Trotz des beeindruckenden Schlussspurts in der vergangenen Saison, der die Wizards noch in die Playoffs hievte, ließ man erst Coach Scott Brooks ziehen und ersetzte ihn durch Rookie Wes Unseld Jr., dann suchte Russell Westbrook das Weite und ließ sich zu den Lakers traden. Zurück kam eine Handvoll Rollenspieler, die Bradley Beal jedoch sehr unter die Arme greifen sollten. Caldwell-Pope und Harrell helfen auf jedem Fall auf dem Weg in die Playoffs, will man dort auch etwas gewinnen, muss man hoffen, dass Dinwiddie und Bryant gut von ihren Kreuzbandrissen zurückkehren und man besser verteidigt. Im schlechtesten Fall sind die Wizards nur eine Verletzung von Lottery-Land entfernt und dann werden die Trade-Gerüchte um Beal, der 2022 Free Agent werden kann, erst richtig losgehen.


    12. Toronto Raptors (Zu: Dragic, Barnes; Ab: Lowry, Hood)

    Willkommen zurück in der NBA, Toronto. Nachdem die Raptors die Covid-Saison in Tampa spielen mussten, geht es nun wieder in die heimische Arena. Der Umzug zurück wurde ohne Lowry vollzogen. Der langjährige Führungsspieler zog die Wärme Floridas der Kälte vor, in seinem Alter ja nichts Ungewöhnliches. Im Gegenzug kam Dragic, der das Saisonende aber voraussichtlich woanders erleben wird. So gehört das Team nun endgültig Siakam und VanVleet. Vor allem von Siakam wird erwartet, dass er an seine All-Star Saison anknüpft. Ansonsten wird dieses Team voller Verteidiger zwar unangenehm zu spielen sein, trotz Rookie Scottie Barnes jedoch nicht genug Spiele gewinnen.


    13. Cleveland Cavaliers (Zu: Mobley, Markkanen, Rubio; Ab: Nance, Dellavedova)

    Obwohl der junge Backcourt im vergangenen Jahr eine ordentliche Schippe drauflegte, war man am Ende weit von den Playoffs entfernt, zu wenig Talent fand sich um Garland und Sexton herum ein. Das wird in den kommenden Monaten anders. Rubio kann als Veteran vor allem Garland entlasten und mit Evan Mobley und Lauri Markkanen hat man zwei starke Neuzugänge im Front Court, blöd nur, dass sie beide Power Forward spielen und Jarrett Allen auch noch seine Minuten kriegen muss. So bleibt Okoro auf dem Flügel größtenteils auf sich allein gestellt. Vielleicht ja nächstes Jahr.


    14. Detroit Pistons (Zu: Cunningham, Olynyk; Ab: Ellington)

    Mit dem Buyout von Blake Griffin und dem Rose-Trade wurde in Detroit endgültig der Rebuild eingeleitet. Mit Cunningham gab es prompt den Top-Pick der Draft. Überhaupt werden die jungen Wilden von der Leine gelassen. Neben Cunningham sind da noch Killian Hayes, Saddiq Bey und Isaiah Stewart, alles Firstrounder 2020, die sich gut an die NBA akklimatisieren konnten. Grant, Olynyk und Joseph sorgen für die nötige Portion Erfahrung auf dem Weg zu einem weiteren Top-5 Draft Pick.


    15. Orlando Magic (Zu: Suggs, Wagner, Lopez; Ab: -)

    Im Frühjahr hatten die Magic ein Einsehen. Mit Aaron Gordon, Vucevic und Fournier würde man zwar regelmäßig an den Playoffs kratzen, aber nicht mehr erreichen. Also wurde der Reset-Knopf gedrückt, alle verschifft und auf die Jugend gesetzt. In der Draft hatte man dann Glück im Unglück. Erst verlor man in der Lottery zwei Plätze, dann rutschte mit Suggs ein Wunschkandidat durch, der nun den Dauerverletzten Fultz als Point Guard der Zukunft ablöst. Mit dem Bulls-Pick holte man danach Franz Wagner. Die beiden sind wahrscheinlich gesetzt, daneben muss der langjährige Mavs-Assisten Jamahl Mosley in seinem ersten Posten als Cheftrainer entscheiden, wer als zweiter Guard und wer im Front Court zum Zug kommt, sobald Jonathan Isaac wieder fit ist.


    (cont.)

    Bingo!

    Ach Mist. Auf meinem Bullshit-Bingo-Zettel ist die Reihe erst durch die "Aber die ungesunde Ernährung und die Raucher" voll geworden. Glückwunsch. War eine nette Spielrunde, bis nächste Woche dann.

    A hahahahaha, ein wenig lächerlich ist das hier schon. Du zitierst Lambrecht, die sich im August zu einem möglich erneuten Lockdown geäußert hat und ob der dann auch für Geimpfte und Genesene gelten würde.

    Ich zitiere den nächsten Satz aus dem Artikel und dann grätscht du wortklauberisch mit "Ja, aber das passt ja gar nicht zu 100% auf das, über das hier geschrieben wird." rein.

    Das Schlüsselwort ist Vertragsfreiheit. Die gilt auch für den Ladenbesitzer, der im Einklang mit Anti-Diskriminierungsgesetzen frei entscheiden kann, mit wem er Rechtsgeschäfte eingehen möchte.


    Was die polemischen Fragen angeht: Der Gesetzgeber kann es nicht tun, aber ich persönlich habe mittlerweile nichts mehr dagegen, dass Überzeugungs-Ungeimpfte über die Zivilgesellschaft aus dem täglichen Leben ausgeschlossen werden und nur noch unter sich bleiben. Mir geht die Maske nämlich ziemlich auf die Nerven, insbesondere bei mehrstündigen Bahnfahrten und ich würde auch gerne mal wieder ein ordentliches Konzert besuchen, also eins, bei dem man sich auch richtig bewegen kann. Die Ungeimpften und ihre Weigerung mache ich dafür verantwortlich, dass wir aufgrund fehlender Herdenimmunität diese ganzen Maßnahmen weiterhin erdulden müssen, weil sie hoffen, es einfach trotzig aussitzen zu können, bis die große Mehrheit einfach nachgibt. Eine höhere Impfquote hilft daher der gesamten Gesellschaft. Wer sich dem aktiv verweigert, trotz aller zur Verfügung stehenden Informationen, Erfahrungswerte und Co., der handelt nicht sozial und daher habe ich auch keine Geduld mehr mit diesen Menschen (die sich leider auch in meinem erweiterten Familienkreis befinden).

    Es ist schade das man nicht gemeinsam den Weg gehen will.

    Bei fast 70% Geimpften frage ich mich, wer den gemeinsamen Weg wirklich verlassen hat, wenn von vornherein klar war, dass die Straße zum Ende der Pandemie auf jeden Fall über eine Impfung führt.

    Also Frau Lamprecht hat da auch so Ihre Bedenken.


    Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat Bedenken gegen Pläne einzelner Bundesländer geäußert, im Herbst Freiheiten nur für Geimpfte und Genesene zuzulassen. "Jeder Eingriff in Freiheitsrechte muss gut begründet und verhältnismäßig sein", sagte sie der "Welt am Sonntag". "Ich sehe nicht, wie man eine derart schwerwiegende Beschränkung mit dem Infektionsschutz rechtfertigen könnte."

    Es mache einen Unterschied, ob ein Gastronom im Rahmen seiner Vertragsfreiheit nur noch Geimpfte und Genesene bedienen wolle oder ob der Staat so etwas vorgebe, sagte die SPD-Politikerin weiter.

    Würdest du auch akzeptieren, wenn ein Ladenbesitzer allen Menschen was verkauft? Mit entsprechenden Konzept. Im Einzelhandel Maske, im Restaurant am Platz ohne. Jeder kann sich dann entscheiden, wo er hingeht. Wenn es dann mehr mit 2G Konzept gibt, ist das so und jeder kann sich weiterhin frei entscheiden. Ein Impfpflicht gibt es bisher nicht und Ungeimpfte sind erstmal auch nicht infiziert. Trotzdem wäre ich auf die Urteile gespannt, sofern jemand klagt.

    Solange die Vorgehensweise mit den behördlichen Vorgaben im Einklang steht, soll jeder machen, was er für sinnvoll hält. Wenn ein Unternehmer sich nur an die notwendigsten Vorgaben hält, seine Entscheidung, wenn jemand für sich selbst beschließt, höhere Einschränkungen vorzunehmen, ebenfalls freie unternehmerische Entscheidung. Ich weiß jedenfalls, wohin ich als Kunde dann tendieren würde.

    Nein das Grundrecht sagt aus das niemand diskriminiert werden darf, egal weshalb. Darum ging es mir. Egal wie doof jemand auch ist er hat die gleichen Rechte wie jeder andere auch. Also auch das Recht einkaufen zu gehen , wie jeder andere auch. Unabhängig wie toll ich das finde, oder nicht.

    Und wenn jemand eben nicht die gleichen Voraussetzungen hat, sei es weil er nicht mehr in den Laden darf und deswegen mehr bezahlen muss, ist es nicht rechtens.

    Und darum ging es mir, wie gesagt, egal wie blöd ich jemanden finde,egal wie ich seine Meinung nicht akzeptiere, er hat das gleiche Recht.

    Der Ladenbesitzer ist aber nicht verpflichtet, jemandem etwas zu verkaufen, sondern kann Personen den Zugang verwehren oder sie entfernen, wenn sie sich nicht an seine Regeln halten. Die 2G-Regel diskriminiert ja nicht, sie gilt ja für alle Menschen und macht keine Unterschiede hinsichtlich Herkunft, Glauben, unveränderlicher körperlicher Merkmale, etc. Es ist schließlich (fast) jedem möglich hierzulande, die Voraussetzung zu erfüllen. Wer das nicht tut, will es nicht, warum sollte ein Ladenbesitzer also gegen seinen Willen gezwungen werden, solchen Leuten Zugang zu verschaffen?

    Es heißt doch immer "Actions speak louder than words". Man soll Gruden gerne für seine Aussagen in den letzten Jahren verurteilen, aber dass sich ein Carl Nassib nach zwei anderen Teams erst bei den Raiders unter Gruden so sicher fühlt und dann als erster aktiver Spieler outet, das kann doch nicht von ungefähr kommen. Der muss da schon das Gefühl bekommen haben, dass Team, Staff und Franchise hinter ihm stehen, sonst würde er das nicht machen. Natürlich kann man sich auch in einem Menschen täuschen, dass er jetzt ein paar Tage Abstand braucht, spricht dafür, und es gab ja in den letzten Jahren ja Aussagen über Gruden, dass er zwei Gesichter hat, aber ob gerade jemand wie er, der ja nicht darum verlegen ist, seine Meinung zu äußern, eine Homophobie tagtäglich verstecken kann, das erfordert auf jeden Fall sehr viel Aufwand und Selbstbeherrschung.


    Und weil ja hier zwei Mal schon aus einem Ringer-Artikel zitiert wurde, etwa die Aussage, dass es unter Gruden keine schwarze Koordinatoren und wenig Assistenztrainer gab, als Indiz für seinen Rassismus/rassistisches Denken. Mike Tomlin war vier Jahre unter ihm in Tampa, bevor er von den Vikings abgeworben wurde, Raheem Morris erst vier und dann nochmal zwei weitere Jahre, bevor er ihn als Head Coach beerbte. Dass die "es nicht lange ausgehalten haben", lag daran, dass er die Defense um Monte Kiffin bei seinem Wechsel nach Tampa übernahm und damit der Posten als DC jahrelang versperrt blieb (und wäre Gruden nicht vorher entlassen worden, wäre Morris 2009 zum DC unter ihm aufgerückt, das verschweigt der Artikel). Nach Oakland holte er den heutigen Stanford-Cheftrainer David Shaw, UW-Coach Jimmy Lake erhielt unter Gruden seine erste Stelle in der NFL. Auch das mit den weißen QBs unter ihm wirkt auf den ersten Blick schwierig, bis man aber mal auf diese Liste bei Wikipedia blickt und sieht, dass er in seiner Zeit in Tampa und Oakland kein Ausreißer war. Schlecht genug, aber für mich kein Indiz für eine rassistische Ausnahmestellung Grudens. Die Gruden-Raiders stellen eine Frau als S&C-Coach ein, eine von nicht mal einem Dutzend ligaweit, aber weil sie nach einem Jahr wieder geht, wird halt gemunkelt, anstatt mal bei ihr nachzufragen, warum sie wieder gegangen ist. So steht einfach nur "Reasons for her departure are unclear", aber implizit muss es Frauenfeindlichkeit sein, sonst wäre sie doch noch da wie die drei anderen S&C-Coaches. Ohne dem Ringer niedere Motive zu unterstellen, finde ich es zumindest mal unsauber argumentiert.


    Gruden ist eben komplett aus der Zeit gefallen. Er hat Angst, dass die Liga zu weich wird, darauf deuten die ganzen Kommentare zu den dazugehörigen "Symptomen" Goodell, Concussion Protocol, Michael Sam und Co. hin. Die Meinung muss man nicht teilen und die Wortwahl dabei ist absolut inakzeptabel, deswegen war auch die Trennung vollkommen richtig. Er ist ein Produkt seiner Zeit und so jemand hat in der heutigen NFL nichts mehr zu suchen. Man muss aber jetzt auch nicht alles abreißen, was mit seinem Namen zu tun hat. Die Buccaneers-Aktion ist da richtig schön inkonsequent, den Super-Bowl-Ring, an dem er beteiligt war, behält man schließlich gerne, von Keyshawn Johnson habe ich auch nicht gehört, dass er ihn jetzt zurückgeben möchte.

    Hat mal jemand den Hintergrund dazu gelesen ? Das ist ja schon schräg

    So wie ich das verstehe, gab es 2017 einen handgreiflichen Beziehungsstreit auf offener Straße, bei dem seine damalige Verlobte und heutige Ehefrau sogar ins Krankenhaus musste. Beiden wurden Sozialstunden und ihm für sechs Monate ein Kontaktverbot auferlegt. Als die beiden danach gemeinsam in die Flitterwochen geflogen sind, hat er dabei gegen das Verbot verstoßen und darf dafür vor Gericht, weil er in dieser Hinsicht wohl schon aktenkundig war: https://www.marca.com/en/footb…0627ca47419f308b4567.html

    Gleich mal zwei Bestmarken gestern Nacht:


    1. Alexander Ovechkin hat gegen die Rangers zwei weitere Buden auf Wayne Gretzky aufgeholt und mit seinen Toren 731 und 732 Marcel Dionne auf Platz 5 All-Time abgelöst :eek:
    Next stop: Brett Hull mit 741 Toren


    2. 3rd overall Mason McTavish stellt gleich mal einen Franchise-Rekord auf und wird mit 18 Jahren und 256 Tagen jüngster Torschütze der Ducks-Geschichte. Welcome to the NHL.


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    Die Waiver für Woche 6 sind durch. Wow.


    Woche 6.jpg


    Dazu ohne Gegengebote QB Daniel Jones für 5$ an die Wildsäue, QB Roethlisberger für 4$ an die Niners und RB Myles Gaskin für 2$ an Remember The Tytus. Insgesamt wurden 182 $ ausgegeben.

    Ich habe es auf englisch angeschaut und wurde, von den VIPs abgesehen, gut unterhalten.


    Cool. Da kann ich mi dann überlegen, ob ich mir das Erlebnis rund um Seahawks - Patriots anschaue oder ob ich meine Bude über das Wochenende auf AirBnB reinstelle und mir davon einen Trip zu einem echten NFL-Heimspiel in den Staaten gönne :thumbsup:

    Und da hat es die Patriots erwischt. Natürlich auch mit ein wenig Pech verbunden, wenn mit Dalvin Cook vor und Saquon Barkley und Daniel Jones im Spiel ausfallen, aber so ganz ohne Roster-Moves wirds halt schwer, den Kopf auf den Schultern zu behalten. Die Spieler sind auf dem Waiver. Jetzt wird es langsam wirklich interessant, denn jetzt gehen die Bye Weeks los. Frohes Bieten allerseits.


    Eliminiert:

    Woche 1: Papa K's Guillotine Fumbler (Papa Koernaldo)

    Woche 2: the WoUnDeD DuCkS (Lobotommy)

    Woche 3: Chargers (Charger)

    Woche 4: cowboy09 (cowboy09)
    Woche 5: Hannover Patriots (Patsfanatic)