Beiträge von bashman

    Am Sonntag steht mein erster Wettkampf an, der "Wings for Life App Run", man läuft mit der entsprechenden App virtuell gegen das Catcher-Car, dass nach und nach die Leute einholt.

    War letztes Jahr schon toll, so viele Läufer mit "Wings for Life Shirts" rumlaufen zu sehen. Und dass alles für den guten Zweck.

    Ziel sind mal mehr Kilometer als letztes Jahr, also 26+, das wäre so ca. 5 min/km Pace.

    Glückwunsch. Da hast du ja noch ein paar mehr KM draufgelegt. Starke Leistung. Wie wars?

    Wobei Amazon sehr kulant ist und den Artikel anstandslos ersetzt, sollte er "verschwunden" sein. Klar ist nicht die Lösung für das Zustellproblem, aber immerhin unkompliziert. Das zumindest meine Erfahrung.

    Bei Amazon werden die Zusteller sogar meiner Meinung nach angewiesen Lieferungen, die einen gewissen Warenwert nicht überschreiten, vor der Tür abzustellen wenn keiner zu Hause ist. Amazon trägt hier das Risiko selber und die Zeitersparnis bei der Zustellung ist deutlich höher als die Kosten für manchmal anfallendene Reklamationen und erneute Sendung (nur der EK-Preis fällt hier für sie wahrscheinlich an). Daher gibt es dort auch keine Unterschrift mehr. DHL kann das so nicht machen, da sie ja nicht ihre eigenen Produkte auslieferen und die Kosten dann deutlich höher wären (bis hin zu Vertragstrafen bei Überschreitung einer bestimmten Reklamationsquote). GLS, DPD, etc. sind meiner Erfahrung nach am schlechtesten bzgl. Service, aber sind halt auch die billigsten für die Versender.

    Ich glaube aber eher, dass es ihm darum geht, dass man den Tweet auch einfach so lesen könnte, dass dem FDP Mann die ganze Sache für seine Tochter einfach unglaublich Leid tut. Ich denke, dass jeder so mit seinem Kind fühlt unabhängig davon, dass die Isolation natürlich berechtigt ist.

    Einem Kind ist es mitunter nicht so leicht zu erklären (bzw. verständlich zu machen), dass es an der lang ersehnten Klassenfahrt nicht teilnehmen kann obwohl es vermeintlich gesund ist.


    Diesen Eindruck habe ich beim ersten lesen des Tweets auch bekommen und gedacht, dass man bei der FDP nicht alles aus Reflex verurteilen muss. Das "Wahnsinn" am Anfang des Tweets lässt, dann aber doch eher auf die Intention schließen, dass der FDP Mann das alles für bescheuert hält, was logischerweise zu verurteilen wäre.

    Ich finde die Intention des Tweets schon sehr deutlich und wäre es ihm nur darum gegangen wäre, wie traurig es für das Kind ist, hätte er es anders geschrieben (Die Kommentare darunter passen ja auch genau dazu). So wie er es schreibt, findet er es falsch, dass sein Kind nur wegen einem positiven Test ohne Symptome nicht an der Klassenfahrt teilnehmen darf. Das Zeigt mal wieder, dass viele Corona nur noch als kleine Erkältung abtun, die keinerlei Risiko für andere mit sich bringt. Unverantwortlich so eine Denkweise.


    Ich hatte ähnliches beim letzten Elternabend (online). Die Klassenlehrerin erklärte, dass sie immer noch positiv getestet ist (nach 10 Tagen) und daher noch nicht zurück in die Schule kann, woraufhin der Elternsprecher ihr mitteilte, dass sie sich nach 10 Tagen aber doch gar nicht mehr freitesten braucht. D.h. er hätte es lieber gehabt, wenn die Lehrerin trotz noch positivem Test in der Klasse unterrichtet (parallel wurde ja auch noch die Maskenpflicht zu der Zeit abgeschafft).

    Was mir eher Sorge macht ist das Thema flug. Hotel kann man ja flexibl handhaben. Bucht ihr bereits jetzt? oder warten bis Ihr Karten in den Händen habt? :paelzer:

    Also wenn ich Zeit gehabt hätte am 30.10. dann hätte ich die Flüge direkt gestern gebucht. Irgendwie wird man schon an Karten kommen und die Flugpreise können nach Ankündigen eines solchen Events schnell sehr stark steigen (gerade bei den Billigfluglinien), da dort nur ein sehr kleines Kontingent an billigen Flugtickets oft vorliegt. Und zur Not macht man sich einfach ein schönes London Wochenende. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man nicht wenigstens direkt am Stadion noch Tickets zu fairen Preisen bekommt. Hängt natürlich von der Anzahl an Tickets ab. 1 bekommt man immer (irgendwer wird schon krank sein und froh sein einen Abnehmer zu finden), ab 2 zusammenhängenden Tickets wird es dann etwas schwerer bzw. teurer.

    Kurzes update von mir: Läuferisch geht es in Mini-Schritten vorwärts, aber es dauert doch länger als gedacht. Ich merke die Bronchien noch und mein längster Lauf war in den letzten 2 Wochen 11km. Ansonsten laufe ich meistens zwischen 7 und 9km im langsamen Tempo. Ich habe bisher auch nur 2 Läufe die Woche gemacht, da ich es lieber vorsichtig angehe und dem Körper Zeit geben will sich zu regenerieren. Ich werde jetzt ganz langsam die Umfänge wieder aufbauen mit dem Ziel im Juli dann in die intensive Vorbereitung für die Herbstmarathons zu starten. Diese Woche werde ich erstmal versuchen wieder auf 4 Läufe zu kommen und in den folgenden Wochen dann wieder langsam auf 5-6 Einheiten steigern. Wobei der Fokus hier erstmal auf regelmäßiges Laufen liegt und nicht auf Intensität oder Umfängen. Mal sehen wann dann wieder der erste 20er geht. Insgesamt habe ich zum Glück ansonsten keinerlei Probleme (z.B. Müdigkeit oder Abgeschlagenheit) und bin zuversichtlich, dass es bald wieder ganz normal mit dem Laufen klappt. Aber es dauert doch schon deutlich länger als bei einem normalen Infekt und zum Glück habe ich jetzt erstmal die Zeit es nicht zu übertreiben. Das Hauptziel für den Rest des Jahres sind schließlich die Marathons in Berlin und New York und hoffentlich dann wieder in der alten Form bei 100%.

    Hast du schon mal überlegt, das Knie vor solchen langen Läufen tapen zu lassen? Bei mir ist das rechte Knie auf Grund einer Kreuzbandoperation die Sollbruchstelle und wenn ich plane über 10 km zu laufen, kommt die Physiotherapeutin meines Vertrauens zum Einsatz. Dann läuft es sich vom Start weg runder, bin aber natürlich kein Marathon-Läufer, das höchste der Gefühle war vor einigen Jahren ein Halbmarathon - mit getapten Knie und ohne Knieschmerzen.

    Beim Marathon kommt es bei mir fast immer zu irgendwelchen Problemen mit dem Bewegungsapparat ab KM 25. Zum Glück hielten die sich aber bisher immer so in Grenzen, dass ich die Schmerzen ertragen konnte und nicht langsamer werden musste. Meine Erfahrung ist, dass es nicht direkt mit dem einzelnen Körperteil zusammen hängt, sondern einfach das Symptom einer leichten Fehlbelastung in einem anderen Bereich ist. Beim ersten Marathon hatte ich ab KM 25 ein Ziehen im Adduktorenbereich und ab KM 30 fing ein Knie an zu schmerzen, was Schritt für Schritt doller wurde. Beim zweiten war ich ab KM 35 immer kurz vorm krampfen im Hamstring. Beim dritten fing mein Sprunggelenk an weh zu tun. D.h. den richtigen Bereich am Körper präventiv zu tapen ist nahezu unmöglich, wenn man nicht vorher im Training schon regelmäßig Probleme hatte. So wie bei dir macht es natürlich absolut Sinn zu tapen.


    Ein Marathon ist immer eine Belastung, wo man den Körper an die Grenzen bringt und darüber hinaus. Meine Freundin meinte mal am Abend vorm Marathon ich soll positiv denken und es wir sicher ein perfekter Lauf ohne Schmerzen, aber für mich ist es eher genau umgekehrt. Ich weiß, dass ab spätestens KM 30 der Körper an seine Grenzen geht und will mich mental genau darauf vorbereiten und planen wie ich damit umgehe. Am meisten hat mir bisher immer geholfen, wenn Schmerzen anfangen noch sauberer auf die Lauftechnik zu achten. Früher habe ich versucht bei Schmerzen den Bereich zu entlasten und hab dadurch nur viel größere Probleme erzeugt. Jetzt versuche ich eher bewusst den Schmerz zu akzeptieren / ignorieren und mich zu zwingen so sauber wie möglich zu laufen. Das betrifft natürlich eher Überlastungserscheinungen und nicht richtige Verletzungen.

    Luke Wie schon bei Strava geschrieben...Glückwunsch zur starken Leistung und fürs durchziehen trotz Knieschmerzen. Drück die Daumen, dass es schnell wieder besser ist.


    Ich denke ohne Corona hättest du die mind. 3h45 geschafft und wahrscheinlich sogar noch etwas schneller. Das mit den Knieschmerzen ist natürlich ärgerlich, aber kann auch sicherlich mit der Trainingszwangspause zusammen hängen. Bei schleichen sich meistens Knieprobleme ein, wenn meine Beine müde werden und ich anfange nicht mehr ganz sauber zu laufen. Ein Lauftrainer hat mir mal den Tipp gegeben, bei Knieschmerzen im Lauf besonders auf eine saubere Lauftechnik zu achten. Auch wenn man körperlich an der Grenze ist, half es mir immer sehr in diesen Momenten noch mehr auf meinen Kniehub und den Fußaufsatz zu achten. Die schmerzen wurden dann meistens besser und die gefühlte zusätzliche Anstrengung war auch schnell wieder weg.


    Wie schauen jetzt deine weiteren Pläne für den Rest des Jahres aus? Viel Erfolg weiterhin.

    Bei mir funktioniert die HF Messung der Garmin Forerunner 645 ausgezeichnet. Die Werte passen zu 99% aus meiner Sicht und gerade im Rennen laufe ich immer die erste Hälfte hauptsächlich nach HF. Aber ich kenne auch einige wo es nicht so passt. Glaube das hängt auch stark vom hauttyp ab.

    Samstag hab ich dann die 35k noch durchgezogen, aber seit heute Nacht dann leichte Symptome gehabt. Der Test heute morgen hat dann nur bestätigt was ich eh schon wusste. D.h. ich starte ab sofort meine off season und werde dann nach auskurierung ganz langsam mit dem Aufbau für die herbstsaison beginnen. Symptome sind zum Glück noch sehr mild und ich hoffe das es ähnlich problemlos wie bei meiner Tochter verläuft.


    Nach Hamburg werde ich hoffentlich trotzdem reisen können da ich 5 Karten für König der Löwen am Samstag vorm Marathon habe und mir dann den Marathon am Sonntag als Zuschauer ansehen will.

    Danke für eure Rückmeldungen. Lauf ist jetzt für morgen früh geplant mit Test vorher. Da meine Pulswerte immer ein guter Indikator sind ob ein Infekt sich anbahnt, werde ich die ersten KM dann noch verstärkt auf den Puls achten und abbrechen, falls er deutlich höher als normal ist.

    Tochter hatte jetzt gestern Abend Fieber und heute morgen war der Test dann wie erwartet positiv. Ich bin noch komplett symptomlos und Tests auch negativ. Die Chancen für Hamburg sehe ich aber als sehr gering an. Bin jetzt noch am überlegen, ob ich dieses Wochenende noch meinen letzten langen (35k) durchziehe. Für einen guten Marathon bräuchte ich das, da der letzte 30+ laLa jetzt immerhin schon 4 Wochen zurück liegt. Aber es ist schwierig sich zu motivieren, wenn man davon ausgeht, dass man nicht am Marathon teilnehmen kann.

    Ich sehe das genauso wie Du. Ich hab mit meiner Ärztin gesprochen und sie sagt auch dass das total unterschiedlich ist und man das nicht wirklich pauschal sagen kann. Da ich nur zwei Tage hatte wo es mir nicht gut ging und ich kein Fieber hatte scheint eine Herzmuskelentzündung bei umsichtigen Wiedereinstieg sehr unwahrscheinlich. Ich hab beim lockeren ersten Lauf keine Anzeichen von hohem Puls oder Unwohlsein verspürt. Ganz im Gegenteil, meine leichte Zerrung im Oberschenkel war auskuriert :thumbsup:

    Habe so langsam gesteigert und heute meinen letzten langen Lauf gemacht. Das hat auch sehr gut geklappt. Am Wochenende laufe ich noch nen 10er bei nem kleinen Lauf und dann hoffe ich das die zwei Wochen die ich raus war nicht all die Mühe zunichte gemacht haben.

    Mal sehen. Ich hab ja auf 3:40h trainiert, will mich mal an den 3:45h Brems und Zugläufer hängen und gucken ob das realistisch ist. Ansonsten gucke ich das vielleicht <3:49h schaffe und ansonsten eben sub 4h.

    Ich bin etwas ratlos ob ich jetzt die Taperingphase einhalten soll oder lieber nochmal eine Woche mehr laufen soll. Was meinste?

    Das hört sich den Umständen entsprechend gut an. Dein 30er heute war doch super für Ziel 3:40h. Ich bin bei meinem 3:30er Marathon in 2019 die langen Läufe immer zwischen 5:50 und 6:05er Pace gelaufen. Deine Form sollte also passen und du hast ja vor der Erkrankung auch schon ne Menge langer Läufe gehabt. Daher würde ich das Tapern wie geplant durchziehen. So kurz vorher wirst du eh keine Form mehr hinzugewinnen. Das wichtigste ist, dass du zum Marathon ausgeruht bist. 10 Tage vorm Marathon sollte die letzte harte Einheit sein (beim mir 3x5k im Marathon Tempo).


    Evtl. werde ich mich mit dem Thema jetzt tatsächlich beschäftigen müssen. Neben meinen Eltern hat jetzt auch meine Ex und ihr Mann Corona. Meine Tochter war das Wochenende bei ihnen und hat seit heute morgen Husten. Ich befürchte ehrlich gesagt, dass bei ihr der Test bald auch positiv ist. Und dann kann ich nur beten, dass mein Körper immun gegen das Virus ist. Ansonsten kann ich den HH Marathon abschreiben. Mal schaun...zum Glück hatte ich ja schon mein Highlight beim HM.

    Ich denke 10k in 60min wird relativ schnell realistisch sein für dich, allerdings solltest du erstmal mit kürzeren Läufen anfangen und dann langsam Richtung 10k steigern. 2x10k an einem Tag sind dann auch nochmal eine ganz andere Belastung. Mit Anfang 20 bin ich auch ohne Training die 10k unter 40 gelaufen, aber als ich dann mit Mitte 30 mit Laufen nach 5-6 Jahren Sportpause angefangen habe, brauchte ich ca. ein halbes Jahr um das erste Mal die 10k im Training unter 60min zu laufen. Das Fahrradfahren wird sicherlich viel helfen, allerdings nur bei der Ausdauer und nicht bei der muskulären Anpassung der Beine. Daher lieber langsam anfangen und dann Schritt für Schritt steigern. Ansonsten hast du schnell die ersten Beschwerden und Verletzungen. Evtl. kannst du ja dann auch einen Tag mit Fahrrad hin fahren und laufend zurück und am nächsten Tag umgekehrt. Dann hast du die Belastung auf 2 Tage aufgeteilt.

    Bei mir stand am Sonntag der Berliner Halbmarathon an. Es war sehr kalt (0-4°), aber das liegt mir deutlich besser als Hitze. Hier ein kurzer Rennbericht:


    Der Start: KM 1-5:


    Mit Beginn der Startmusik fing es leicht an zu schneien und es war wunderschön. Mein Ziel war es auf keinen Fall zu schnell anzugehen und sehr genau auf meinen Puls zu achten. Bis KM 10 wollte ich max. bei 170er Puls (87%maxHF) sein und erst ab KM 15 in den roten Bereich über 175 (90% maxHF) gehen. Meine Beine fühlten sich super an und die ersten KM lief ich in 4:12/4:16/4:14 und 4:11. Mein Puls war noch bei 85%maxHF und es fühlte sich locker und wie mit Handbremse an. Die Kälte war kein Problem und als die Sonne raus kam wurde es sogar angenehm warm für mich beim Laufen. Die 5km Marke passierte ich dann in 21:05min (10sek schneller als Plan).

    Zwischenzeit KM 5: 00:21:05 (4:13/km)



    KM 5-10:


    Ab KM 5 ging es jetzt langsam leicht bergauf und hier war der Bereich wo ich mich beim HM 2021 verausgabt hatte um meine Zielpace zu halten und ab KM 8 immer langsamer wurde. Diesmal fühlte sich die Steigung locker an und ich konnte trotz Handbremse meine Pace halten bzw. sogar leicht beschleunigen. Ich erinnerte mich daran wie ich mich vor 7 Monaten an diesen Stellen fühlte und wurde immer zuversichtlicher, dass ich dieses Jahr mein Ziel von Sub 90min erreichen werde. Die Stimmung an der Strecke war toll und es waren endlich wieder die vielen Bands am Streckenrand wie vor Corona.

    Zwischenzeit KM 10: 00:41:57


    5k Split: 00:20:52 (4:11/km)



    KM 10-15:


    Es ging jetzt über den Ku'damm and der Gedächtniskirche vorbei in Richtung Potsdamer Platz. In den letzten Jahren war es hier gerne windig, aber zum Glück war es diesmal fast windstill und ich hatte inzwischen eine kleine Gruppe gefunden, die relativ gleichmäßig zusammen lief. Bei KM 10 nahm ich mein einziges Gel zu mir und an den Getränkestationen trank ich immer nur ein paar kleine Schlücke, was bei den Temperaturen völlig ausreichte. Ich merkte wie meine Beine noch Kraft hatten und mein Puls war wie geplant jetzt um die 170 aber nicht höher. Ab KM 11 entschloss ich mich daher leicht zu beschleunigen und meine Pace pendelte sich bei 4:06 ein. Lediglich mein linkes Knie fing leicht an zu schmerzen, aber da es nicht schlimmer wurde war es letztendlich auch kein Probelm. Bei KM 15 wartete meine Freundin mit einer Gatorade und einem Notfallgel auf mich, aber beides brauchte ich letztendlich nicht, da ich mir sicher war die letzten 6km mit etwas Wasser an den Getränkestationen auskommen zu würden.

    Zwischenzeit KM 15: 01:02:26


    5k Split: 00:20:29 (4:06/km)



    KM 15-Ziel:


    Ab dem Potsdamer Platz kam der Teil, wo ich mich die letzten Jahre immer am meisten gequält habe. Nie konnte ich die Strecke entlang des Checkpoint Charlie und zum Gendarmenmarkt genießen. Besonders der Teil, wo es die Leipziger Straße entlang weg vom Ziel ging, war am härtesten. Aber dieses Mal fühlte es sich super an und ich konnte mit einem Lächeln und der Gewissheit meine Zielzeit zu erreichen die letzten 6km genießen. Ich fing langsam an zu rechnen welche Zielzeit möglich war und merkte, dass ich sogar unter 1:28 laufen könnte. Ich konnte meine Pace bei ca. 4:06/km halten und den letzten KM dann sogar noch ganz leicht beschleunigen. Das abbiegen auf die Straße des 17. Juni mit Blick auf das Brandenburger Tor war ein Traum. Kurz vorm Ziel feuerte mich meine Freundin nochmal an und 3m hinterm Ziel konnte ich meine Tochter in den Arm nehmen und war überglücklich.

    Ziel: 01:27:18 (4:08/km)

    Wie geht's dir inzwischen? Hab gesehen, dass du wieder ganz gut ins Training eingestiegen bist. Ich selber hatte mich auch zu dem Thema informiert, da ich davon ausgehe, dass es mich auch irgendwann erwischen wird. Von Sportmedizinern liest man immer wieder, dass man 2-4 Wochen Pause machen soll und dann erst vom Kardiologen checken lasssen soll, ob es wieder geht, aber das halte ich nicht für umsetzbar für die Normalbevölkerung. Ich würde wahrscheinlich warten bis die Symptome völlig auskuriert sind und dann nochmal ca. 7 Tage. Beim Wiedereinstieg dann genau auf den Körper und Puls hören und ganz langsam nur steigern. Wie hast du es gemacht? Drück dir auf jeden Fall die Daumen für den Marathon.

    Bzgl. Peak-Week (d.h. härteste Trainingswoche) und dem HM Wettkampf bin ich immer noch am ausprobieren. Letztes Jahr hatte ich meinen HM Test Wettkampf 5 Wochen vorm Marathon und die Peak Week dann die übernächste Woche um dann die letzten 3 Wochen die Belastung immer mehr zu reduzieren. Ich hatte dabei allerdings das Gefühl, dass ich zum Marathon noch etwas müde Beine hatte. Für den Hamburg Marathon probiere ich es jetzt mal etwas anders. Peak Week bereits in Woche 4 (ich muss dazu sagen, dass es bei mir auch eine Woche 0 gibt -> 11 Wochen Trainingsplan) und in den letzten 6 Wochen dann die Testrennen (10k Woche 5, HM Woche 7) zur Temposchärfung und etwas weniger Wochenkilometer, wobei die langen Läufe hier weiterhin bis Woche 8 mit 35km gesteigert werden (d.h. lange Läufe steigern, aber Intensität und Umfänge unter der Woche etwas reduzieren und den Fokus hierfür auf die Test-WK legen). Ich hoffe, dass ich so etwas frischere Beine zum Marathon habe. Mal sehen wie das wird.

    Peak week für den HH Marathon ist geschafft und jetzt beginnt der schöne Teil des Trainingsplans. Kurze Zusammenfassung der echt harten letzten 5 Wochen:

    • W1: 82 WKM; 6 TE, 2x Tempo, laLa 26km
    • W2: 86 WKM; 6 TE, 2x Tempo, laLa 28km
    • W3: 81 WKM; 5 TE, 1x Tempo, laLa 30km (etwas Erholung brauchte ich um die nächsten 2 Wochen durchziehen zu können)
    • W4: 93 WKM; 6 TE, 2x Tempo, laLa 33km
    • W5: 100 WKM; 6 TE, 2x Tempo, laLa 33km (Crescendo)

    Mein Körper schreit jetzt nach Erholung und daher freue ich mich auf die nächsten 6 Wochen, wo die Aufbauwettkämpfe zur Temposchärfung (10k Wettkampf nächste Woche und HM in 3 Wochen) und nur noch 1 langer Lauf (35 WKM; 2 Wochen vorm Marathon) anstehen.


    Insgesamt bin ich mit den ersten 5 Wochen zufrieden, wobei die Form noch nicht da ist, wo ich sie gerne hätte:

    • Direkt vor Beginn des Trainingsplan gingen meine VO2Max Werte für 2 Wochen ziemlich in den Keller (-5 Punkte). Ich war eigentlich nicht krank, aber irgendein Infekt muss da in meinem Körper gebrütet haben. Seit dem arbeite ich daran wieder auf das Level von Mitte Januar zu kommen.
    • Insgesamt sind die Tempoeinheiten und langen Läufe nicht so locker wie vorm New York Marathon und am Ende vorm Berlin Marathon. Das kann zum einen am möglichen Infekt zu Beginn liegen, aber wohl auch an meinem geänderten Trainingsplan. In der Vergangenheit habe ich immer enorme Leistungsprünge erst nach den Testwettkämpfen gemerkt und diese kommen ja jetzt erst noch.

    Ich bin sehr gespannt wie sich die Form in den nächsten 6 Wochen entwickelt. Ich hoffe, dass durch die längere Erholung bis zum Marathon und die späteren Testwettkämpfe ich dann genau zum Marathon die Form habe, die ich mir wünsche. In der Vergangenheit hatte ich ja (außer beim NYC Marathon) das Gefühl, dass ich die Höchstform etwas zu früh erreicht habe. Mal sehen. Für den Kopf ist es auf jeden Fall sehr schön, dass der härteste Teil jetzt schon geschafft ist und ich freue mich endlich wieder Wettkämpfe laufen zu können.


    Jetzt muss ich nur noch gesund bleiben. Die größte Herausforderung ist dabei, dass ich die nächsten 2 Wochen auf Geschäftsreise in Dänemark und der Schweiz bin und dort Corona ja schon für beendet erklärt wurde. Für die Konferenz in Kopenhagen wurde bereits kommuniziert, dass es keinerlei Masken-, Test-, oder Impflicht geben wird, wobei ich für mich schon entschieden habe die Konferenz nur mit Maske zu besuchen. In der Schweiz werde ich dann beim Kundenbesuch in Kauf nehmen, dass ich in den Meetings (ca. 5-6 Teilnehmer) ohne Maske sein werde.

    Bin gespannt wie es in der FA phase weitergeht. Das Wilson signing sollte die Broncos in eine deutlich bessere Position bzgl. Interesse von Spielern bringen. Nach den ganzen Instagram posts von Von Miller habe ich etwas Hoffnung, dass er einen Hometown discount den Broncos gewähren würde. Mal schauen...


    Auf CB hoffe ich, dass man Callahan halten kann, da er für mich ein überragender Nickel corner ist und man dann mit Darby, Surtain und Callahan super aufgestellt wäre. Die Depth passt hier auch. Auf der Safety Position kann ich mir nicht vorstellen, dass Jackson bleibt, da man mit Caden Sterns hier eine gute junge alternative hat. Allerdings würde ich ihn gerne wieder in Orange and Blue sehen, aber ich denke er wird zu teuer (vielleicht hilft hier auch das Wilson signing für einen discount).


    Ansonsten sind die großen needs natürlich RT und ILB. Auf RT könnte ich mir eine preiswerte Kombi aus Massie und Anderson vorstellen, auf jeden Fall denke ich nicht, dass man hier tief in die Tasche greift. Auf ILB wird es interessant wen man von den eigenen FA hält. Ich denke entweder Jewell oder Alexander Johnson werden gehalten (oder vielleicht beide), allerdings nicht für großes Geld. Baron Browning hat sich letztes Jahr immer mehr gesteigert und ich könnte mir vorstellen, dass man ihm einen erfahrenen Vet zur Seite stellen will und dafür evtl. auch etwas mehr ausgibt (ca. 8Mio p.a.).


    Auf den Skill Positionen in der Offense sind wir sehr gut besetzt. Auf RB ist die Frage, ob Gordon für einen discount in Denver bleibt oder man wird ihn ziehen lassen und eine günstigere Vet oder Rookie Option hinzufügen. Auf TE fehlt sicherlich etwas die Klasse und Tiefe. Hier könnte ich mir auch noch einen günstigen Vet vorstellen, ähnlich wie damals Owen Daniels.

    Die O-Line ist "ok" imo. Run blocking sah zum Teil gut aus letztes Jahr und Pass blocking ist immer schwer einzuschätzen, da es sehr von der Pocket Awareness des QBs abhängt. Hier versprechen ich mir durch Wilson auf jeden Fall ein upgrade. Größte Schwachstelle ist aus meiner Sicht Center und RT (obwohl mir Calvin Anderson zum Teil schon sehr gut gefallen hat). Da wäre ein upgrade gut. Es ist schwierig die Oline bzgl. des Systems von Hackett zu evaluieren. Andererseits sagt er ja auch, dass er das System an den Spielern orientieren wird. Insgesamt ist mein Gefühl, dass die O-Line keine enorme Schwachstelle der Broncos ist, aber sicherlich eine Verstärkung nützlich wäre auf RT und C.

    Finde den Deal super. Wilson ist mit 32 noch nicht zu alt, ein top QB und meine Initiale Befürchtung dass man 3 1st + Spieler wie jeudy oder Surtain abgibt, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet.


    Könnte endlich mal wieder eine spannende Saison für uns werden und mit dem Roster ist man für die nächsten Jahre endlich mal wieder in einer aussichtsreichen Position und nicht nur auf All in now ausgerichtet. Die ersten 2 Jahre unter neuen GM gefallen mir bisher sehr gut. Bin gespannt darauf was Nathaniel mit dieser Offense macht.

    da können die Biathleten heilfroh sein, dass im ersten Rennen Denise Hermann durchgerutscht ist, danach kam da wenig. Die Weltspitze ist im Moment weit weg.

    Auffällig dass viele der Weltbesten deutlich schneller schießen, während die Deutschen (mindestens) ähnlich oft verschießen, aber dafür auch noch mehr Zeit brauchen.

    "Durchgerutscht" finde ich da das falsche Wort. Das war eine starke Leistung und ein verdienter Sieg. Die Entwicklung von Denise Herrmann gerade beim schießen finde ich schon sehr beeindruckend. Klar hat man aktuell nicht die Top Leute wie früher. "Pech" ist halt, dass gerade bei den Frauen die Top Stars sich für ein verdientes Karriereende auf dem Höhepunkt ihrer Leistung entschieden haben. Laura Dahlmeier ist z.B. 3 Jahre jünger als Marte Olsbu Roiseland und Tiril Eckhoff. Klar, für die Zukunft fehlt da aktuell das große Talent im Team (Männer und Frauen), aber mal sehen wie sich das in den nächsten Jahren entwickelt.

    Geiger Silber. Österreich nur Blech... das überrascht.

    Ich denke für Deutschland war heute nicht mehr drin. Mit Rydzek wäre es vielleicht knapper geworden, aber Norwegen war einfach zu stark. Bei den Österreichern habe ich mich schon am Anfang über die Aufstellung gewundert. Nicht den stärksten Läufer als letztes einzusetzen ist dann doch sehr merkwürdig, da ja eigentlich klar war das man das Rennen nicht von vorne gewinnen wird.

    Mal 'ne technische Frage: Wie macht ihr das mit Intervallen, die keine vollen km umfassen - programmiert ihr eure Smartwatch darauf, lauft ihr sie nach Gefühl oder messt ihr klassisch mit Stoppuhr auf der Bahn? Mir ist das alles irgendwie zu umständlich, daher mache ich immer nur volle km. Aber das wird ja nicht Sinn der Sache sein, da Pläne sicher mit Absicht oft 400- oder 800m-Intervalle vorsehen. :paelzer:

    Alles unter 1000m laufe ich auf der Bahn. Wobei ich seit 2 Jahren nur noch 1000+ Intervalle laufe. Falls du keine Bahn hast würde ich die Uhr programmieren.