Beiträge von Jay

    Ich bin der Meinung solange der HC unter der Woche immer noch die Zeit aufbringen kann und sich auch mal mit in die Defense und ST Meetings setzt, damit er informiert ist was dort so los ist, habe ich kein Problem damit, dass er am Wochenende im Spiel die Offensive Plays called.


    Eigentlich sollte der Headcoach sich nicht in Defense und ST Meetings setzen müssen, um zu wissen, was dort los ist, denn wofür gibt es Coaches' Meetings?


    Und zum zweiten Teil fehlt mir irgendwie der logische Zusammenhang zwischen verfügbarer Zeit unter der Woche (um sich in Defense/ST Meetings zu setzen) und der Fähigkeit, Plays der Offense zu callen.
    Die Problematik ist doch eher, ob das Callen von Plays (egal ob O oder D) den Headcoach in der Effizienz seiner sonstigen Aufgaben während dem Spiel beeinträchtigt und ob das Playcalling durch ihn einen echten Mehrwert bringt gegenüber dem Playcalling durch den Coordinator.

    es sei denn man foult, weil durch ein angenommenes Foul die Option, den Ball am Punkt des Illegal Touchings zu übernehmen, u.U. verfällt.


    Beispiel:
    A begeht eine Touching Violation, B recovert, advanct und fumbelt.
    A recovert und advanct und wird dann...
    Variante 1:
    von B regelkonform getackelt => kein Foul - B nimmt den Ball am Touching Spot
    Variante 2:
    von B am Facemask zu Boden gezogen => A wählt Enforcement des Fouls, wodurch das Touching hinfällig wird => A's Ball + 15 Yards Strafe gegen B


    Punt [...] Der gekickte Ball kann mMn jederzeit vom Kickingteam berührt werden,


    Das stimmt eben nicht. Das Kicking Team wird jenseits der neutralen Zone erst berechtigt, wenn Team B den Ball berührt hat.
    Das hat bspw. folgende Konsequenzen:
    - Wenn ein Kicking Team Spieler den Ball direkt vor dem Returner aus der Luft fängt und dieser die Gelegenheit gehabt hätte, den Ball zu fangen, dann ist das eine Kick Catch Interference, weil der Kicking Team Spieler eben noch nicht berechtigt ist (wenn das Kicking Team berechtigt wäre, müßte ihnen auch das gleiche Recht auf den Ball eingeräumt werden wie dem Return Team).
    - Wenn ein Kicking Team-Spieler den Ball kurz vor B's Endzone zurückschlägt und B nimmt denn Ball auf und fumbelt. Selbst wenn dann A recovert (sofern keine Fouls das Recht, den Ball an der Touching Violation zu übernehmen aufheben), kann B wählen (was sie dann auch tun werden), den Ball am Punkt der Touching Violation zu übernehmen (eben weil A zum Zeitpunkt der Berührung noch nicht berechtigt war, den Ball zu berühren).

    Wenn das Kicking Team den Punt jenseits der neutralen Zone recovert, ist der Ball mit der Recovery ohnehin dead, weshalb sich die Frage, was es mit dem Ball machen darf, gar nicht mehr stellt.
    Beide Fragen von NeuEnglPatriot bezogen sich aber auf das Recovern hinter der neutralen Zone - und da kann eben recovert, advanct, (nochmal) gepunted und ggf. gepasst werden.

    wieso darf das coverage team dann den Ball berühren umd z.B. einen Touchback zu verhindern?


    Dürfen sie nicht, weil das eine Touching Violation ist, wenn das Kicking Team den Ball berührt, bevor es dazu berechtigt ist.
    Die Strafe für die Touching Violation ist, dass das Receiving Team den Ball am Punkt der Violation übernehmen kann.

    Unter der Annahme, dass Du meinst, dass der Ball und nicht das Kicking Team gepuntet werden soll: :)
    a) ja
    b) nein


    Team A (Kicking Team) darf advancen, wenn es den Kick hinter der neutralen Zone recovert (egal, ob der Ball zuvor die neutrale Zone überquert hat). [Regel 9-3-1]
    Team A darf jedoch nur dann nochmal kicken, wenn der Ball die neutrale Zone nicht überquert hatte [Regel 9-1-1].

    Brustkorb / Schulter ist also Neck-Area.
    Na dann sollte man von Sacks lieber absehen.
    Brooks kommt angerauscht, Brees von der anderen Seite.
    Brooks setzt zum Tackle an und Brees duckt sich quasi während des Tackles.


    Wenn das die moderne NFL ist, na danke.


    Also, sorry, aber "Brustkorb/Schulter" ist schlicht Unsinn (siehe anhängendes Bild), denn das trifft selbst bei wohlwollender Auslegung (m.E. wird aus dem Bild auch deutlich, dass auch der Arm definitiv schon die Neck-Area trifft) bestenfalls auf seinen Arm zu.
    Die rechte Schulter von Brooks aber schlägt direkt am Ohrloch von Brees' Helm ein (und genau die und nicht der Arm schleudert Brees Kopf nach hinten), d.h. das ist genau einer der Hits, der durch die Regeländerungen der letzten Zeit unterbunden werden soll.
    Als einzige mögliche Ausrede kann ich Dir lediglich zugute halten, dass wahrscheinlich Deine Teambrille Dein Urteilsvermögen etwas trübt.

    Das sind sogenannte "No Play" Penalties. Der Spielzug wird abgepfiffen, bevor das Play losgeht, daher gibt es keine Möglichkeit für die D dieses Foul abzulehnen. Es gibt aber auch Fouls, die vor dem Snap begangen werden, die aber nicht gleich abgepfiffen werden (Illegal Formation, Illegal Motion) - dort kann man die Flag dann auch ablehnen.


    Eigentlich heißen die "Dead Ball Fouls" und selbstverständlich können die Strafen dafür auch abgelehnt werden (es sei denn, dies ist durch eine Regel explizit verboten).
    Kommt in der Tat aber in der Praxis selten vor, weil es nur in Ausnahmefällen Sinn macht, die Strafe abzulehnen.


    Illegal Formation und Illegal Motion werden nicht vor dem Snap begangen, sondern werden erst mit dem Snap zum Foul (sind also Live Ball Fouls).

    Was ich nicht verstehe, warum stellt die EFAF nichtmal einen richtigen Gegenkanidaten auf? Als Laie würde ich sagen, jeder hier im Forum macht es besser und bringt den Football weiter vorran!


    Schön dass wir jetzt nicht ins Polemisieren verfallen ;)


    Das Problem ist doch, dass sowohl im AFVD als auch in der EFAF viel Arbeit notwendig ist, um alles am Laufen zu halten, von der man von außen wenig bis nichts mitkriegt.
    Ich würde jedenfalls - selbst für 45k - nicht AFVD-Präsident werden wollen.
    EFAF schon gar nicht. Das ist schon ein ganz spezielles Umfeld und ganz spezielle Charaktere, mit denen man da zu tun hat...

    Also ich habe im letzten Jahr zwei Autos verkauft.


    Dabei habe ich folgende Methoden versucht:
    - Inzahlungnahme: die bequemste Möglichkeit (wenn es der Händler überhaupt macht), aber da kriegst Du auch definitiv am wenigsten.
    - Automarkt/"Visitenkarten-Händler" (hab's mal zusammengefaßt, weil zweitere auch vermehrt am ersteren anzutreffen sind): hab über so einen Markt (Autokino Aschheim bei München) zwar eines der Autos verkauft, aber wirklich prickelnd fand ich es von der Atmosphäre her nicht, aber dort sind halt viele potenzielle Interessenten auf einem Fleck vereint.
    - eBay: kann gut gehen, muss aber nicht. Habe bei eBay ein Motorrad und ein Auto gekauft (war beides OK) und das eine Auto deshalb auch darüber zu verkaufen versucht. Abgesehen von vielen "komischen" Anfragen (gegen die die Inzahlungnahme ein gutes Geschäft wäre) wurde in meinem Fall der Ersteigerer eine Woche nach Ablauf der Auktion auf einmal krank und hat dann "plötzlich" seinen Job verloren, so dass er das Auto nicht mehr kaufen konnte. Zukünftig würde ich Verkaufen über eBay daher eher nicht mehr machen.
    - mobile/autoscout24: Über mobile habe ich mein zweites Auto verkauft. Ist recht bequem, kann aber - je nach Fahrzeugtyp und gefordertem Preis - etwas dauern, bis sich jemand meldet.


    Was "Tricks" betrifft: wie d-back20 schon schreibt => auf jeden Fall das Fahrzeug herrichten (lassen). Frisch geputzt macht es wesentlich mehr her und kann Dir locker mal 500 EUR mehr bringen... Kannst Du selber machen oder die einschlägigen Dienstleister beanspruchen.
    Mit dem "Schlechtquatschen", was d-back20 anspricht, mußt Du Dich arrangieren, wenn Du eine der betreffenden Möglichkeiten wählst. Im Prinzip ist das aber ganz normal. Die wollen so wenig wie möglich zahlen, also suchen sie Gründe, mit denen sie den Preis drücken können. Nichts einreden lassen (und ich hoffe Du kennst den Wert Deines Autos! Kann man z.B. beim ADAC gründlich prüfen lassen oder z.B. bei mobile die Daten eingeben und schauen, für wieviel etwa vergleichbare Autos drinstehen) und wenn nicht das geboten wird, was für Dein Auto realistisch ist, dann laß es lieber bleiben (es sei denn, Du mußt es unbedingt loswerden).


    In jedem Fall solltest Du den TÜV machen lassen (wenn das Auto noch gut durchkommt). Ohne TÜV trägt der Käufer das Risiko, dass er Reparaturen machen lassen muss und dieses Risiko drückt natürlich auf den Preis. Je nach Prüfprotokoll kann es allerdings auch so laufen, dass Du zwar den TÜV hast, im Bericht aber steht, welche Probleme existieren, d.h. wo der Käufer in absehbarer Zeit etwas machen lassen muß (kann also u.U. auch mal nach hinten losgehen).


    Welche Verkaufsmethode Du wählen solltest, hängt im Endeffekt davon ab, wie schnell/dringend Du Dein Auto loswerden willst/mußt und in welchem finanziellen Rahmen Du bereit bist, Dich zu bewegen.
    Anfangen würde ich mit einer Anfrage bzgl. Inzahlungnahme (einfach nur, um einen Benchmark zu bekommen). Bei einem meiner Autos waren das ca. 3.000-3.500 bei einem Wert von ca. 6.000. Also nicht wirklich attraktiv. Dann würde ich das Auto bei mobile/autoscout24 reinsetzen (wichtig ist die Präsentation: je mehr aussagekräftige Fotos, desto besser!). Da merkst Du ja schnell, wie die Resonanz ist. Wenn sich da kein Käufer findet, geh mal auf einen Automarkt (wenn auch nur, um das Interesse in Abhängigkeit vom Preis abzuschätzen).
    Zettel ins Auto bringt nach meiner Erfahrung wenig (es sei denn bei ausgefallenen Fahrzeugtypen). Auch für Zeitungsinserate würde ich in Zeiten des Internets nicht mehr bezahlen...


    Viel Erfolg!

    Sorry, dass ich den alten Thread nach oben hole, aber ich stehe vor der Entscheidung auf HD zu wechseln.
    Habe das Sky Komplettpaket und bisher den Humax iPDR 9800 (Twin, mit eingebauter Festplatte, Timeshift usw.) für Satellitenempfang. Bin mit dem Gerät sehr zufrieden.


    Möchte nun natürlich auch ESPN America in HD sowie die Sky Angebote in HD wahrnehmen (HD+ brauche ich nicht). Auf die Recorder- und Timeshift-Funktion (wer selbst ein kleines Kind hat, weiß die sicher ebenfalls sehr zu schätzen :) möchte ich nicht verzichten (und auch nur ungern als Lösung mit externer Festplatte).


    Daher meine Frage in die Runde, da hier ja einige Leute in dem Bereich sicher schon umfangreiche Erfahrungen gesammelt haben:
    Welche Receiver Ihr mir empfehlen könnt oder ob es irgendetwas gibt, was man beachten muß? Kann jemand etwas zum Humax iCord HD sagen?


    Vielen Dank schon mal im Voraus!

    Mehr Saisonspiele würden nur dann sinnvoll sein, wenn auch das Roster vergrößert werden würde. Auf 60 Spieler zum Beispiel, dann können die Teams mehr wechseln und die Spieler würden sich nicht so schnell "abnutzen".


    Außerdem kann man so Jobs schaffen...


    Meinst Du wirklich, dass das diesen Effekt hätte?
    Ich glaube kaum, dass Teams ihre Topstars rausnehmen bzw. deren Playing Time zugunsten weniger effektiver Spieler reduzieren würden?
    Am Anfang der Saison schon mal eher nicht und gegen Ende der Saison wird sich ein Headcoach hüten, seine Playmaker vom Feld zu nehmen, wenn sein Kopf oder die Playoffteilnahme auf dem Spiel steht. Ich würde mal behaupten, dass die Carries per Game eines Adrian Peterson, LT, Michael Turner oder Clinton Portis nicht gravierend anders wären. Ebenso wird die Rotation in der OL sicher auch nicht unbedingt zunehmen. Auch der Starting QB wird sicher keine Ruhepausen bekommen (d.h. auf den Positionen, wo ein drastischer Leistungsabfall gegenüber den Startern zu erahnen wäre). In der DL findet vielleicht eine stärkere Rotation statt, wo ein frischer Guter einen müden Sehr Guten sicher adäquat ersetzen kann, was aber bei den LB wohl schon wieder weniger wird...
    Im Endeffekt wäre es m.E. daher wohl eher wahrscheinlich, dass die zusätzlichen Roster Spots mit Minimum Salary Guys aufgestockt würden (ok, nominell hätte man sicher Jobs geschaffen) und man dann trotzdem hoffen würde, dass die Topstars die Saison durchhalten. Dadurch würde meines Erachtens nur erreicht, dass die durchschnittliche NFL-Karriere dann vielleicht nicht mehr 4 sondern nur noch 3-3,5 Jahre dauert. Für die Teamoffiziellen wäre das aber nicht so schlimm, denn sie hätten ja weitere 15 Roster Spots von Leuten, die ein, zwei Jahre Gelegenheit bekommen, sich zu Startern zu entwickeln, zwei bis drei Jahre spielen und dann ersetzt werden...
    Und die Situation spitzt sich zum Superbowl hin sicher zu. Da würden dann einige Superstars (gerade RBs) sicher auf dem Zahnfleisch zum Superbowl kriechen...


    Alles natürlich nur rein hypothetisch! :)

    Das ist vor allem eine Frage des Druckverhaltens, der gewünschten Spezifikationen und nicht zuletzt des verfügbaren Budgets.


    Laser-AIO:
    + meist deutlich günstigerer Seitenpreis bei größeren Druckvolumen
    + meist größerer Funktionsumfang
    + keine Gefahr des Eintrocknens von Tintenpatronen
    - höherer Anschaffungspreis (rechnet sich daher erst ab mittleren Druckvolumen)
    - größere Stellfläche als Inkjets


    Inkjet-AIO:
    + aufgrund des meist deutlich günstigeren Anschaffungspreises ist auch für Wenigdrucker recht wirtschaftliches Drucken möglich
    + wenn viele Fotos gedruckt werden sollen, führt kaum ein Weg am Inkjet vorbei
    + Platzbedarf meist deutlich geringer
    - je nach verwendeter Technologie können Ausdrucke verwischen
    - Lichtbeständigkeit kann geringer sein als bei Laserdruckern (Ausdrucke verblassen schneller)


    Aktuell sinken Lasermultifunktionsgeräte deutlich im Preis gegenüber vor etwa zwei Jahren.
    Damals wäre ein Monolaserdrucker (für die Geschäftsbriefe u.ä.) und ein Inkjet-AIO (für Farbdrucke und AIO-Anwendungen) häufig die günstigste Kombination gewesen (bei geringen Druckvolumen nur ein Inkjet-AIO, dafür ein etwas Besseres).


    Aktuell würde ich ein Farblasermultifunktionsgerät nehmen (wenn wie gesagt nicht viele Fotos -echter Fotodruck wohlgemerkt - gedruckt werden sollen), da diese in den letzten Monaten drastisch im Preis gesunken sind.
    Hier läuft z.B. gerade eine Aktion (X543dn=Laser / X7675=Inkjet) für zwei ganz neue Modelle:
    http://www.lexmark-webservices.de/cashback/index.html
    Vom Preis/Leistungs-Verhältnis dürfte das nur schwer zu schlagen sein.


    1. ist ja schon beantwortet worden
    Generell kann es Intentional Grounding nur sein, wenn der Passer unter Druck steht, den Ball - um Raumverlust zu vermeiden - in eine Gegend wirft, wo kein berechtiger Team A-Spieler steht. Es ist kein Intentional Grounding, wenn der Passer außerhalb der Pocket war UND der Pass die neutrale Zone überquerte.


    2. jein, es kann immer nur ein Live Ball Foul zur Bestrafung ausgewählt werden, aber es kann natürlich ein Live Ball Foul und ein oder mehrere Dead Ball Fouls quasi aufaddiert werden.


    3. theoretisch legal, glaube aber nicht, dass das wirklich so viel bringen würde, dass es das hohe Risiko, dass es schiefläuft, aufhebt.


    4. ebenfalls theoretisch ja, doch einen long snap so zu timen, dass er in dem Moment am in Motion befindlichen Spieler in Griffweite vorbeifliegt, halte ich ebenso für extrem riskant (es sei denn, der Man in Motion wird dabei so langsam, dass der Vorteil der Motion weg ist).
    In der Praxis ist man doch eigentlich froh, wenn der "normale" Long Snap immer klappt (wie erst wieder bei Matt Birk zu beobachten war - und der ist immerhin ProBowler).

    Zitat von DWDawson

    Wenn man vor der gegnerischen Endzone steht, alle legalen Passempfänger sind links und man wirft in die Endzone nach rechts, um einem Sack zu entgehen, warum sollte das kein Intentional Grounding sein :paelzer:


    Ich denke schon, dass das Intentional Grounding wäre.


    Es sei denn, der Passer ist außerhalb der Pocket...

    Zitat von Packers x-toph

    Kurze Frage bezüglich des Titans-Ravens Games:


    Kann man ein nicht gegebenes "Delay of Game" eigentlich challengen?


    Nein, kann man nicht.
    Ist auch in der momentanen Form nicht möglich, denn dann bräuchte man
    eine Play Clock, die auch mindestens Zehntelsekunden anzeigt (ähnlich wie beim Basketball).


    Wenn die Playclock eine normale Uhr ist, dann springt sie ja bei 0,99 Sekunden schon auf 0 um, obwohl noch fast eine Sekunde Zeit ist. Dass die Playclock also gerade auf 0 gesprungen ist, wenn der Snap erfolgt, muss also noch nicht automatisch bedeuten, dass es ein Delay of Game sein muß (wobei ich sagen muß, dass ich das fragliche Play gestern nicht gesehen habe).

    Wendigo, sprichst Du von der "normalen" Einreisekontrolle?
    Da hast Du schon Recht, wenn man da halbwegs anständig und vertrauensselig aussieht und plausible Antworten auf eventuelle Nachfragen hat, dann gibt es da meist keine Probleme.


    Allerdings hat Jurgen auch Recht, denn wenn Du mal in den Nebenraum zum intensiven Verhör gebeten worden bist, dann ist es dort so, wie er sagt.


    Mir ist es bisher einmal passiert, dass ich an so einen Typ geraten bin und da war es dann so:
    "How much money do you have with you?"
    "Where are you going to stay?"
    "For how long will you stay in the U.S.?"
    "Do you have a credit card with you?"
    "What is your final destination?"
    Diese ca. fünf Fragen (erinnere mich nicht mehr so genau) wurden - nach einer etwas einlullenden Einleitung - dann in einem eindringlichen Ton immer wieder in unterschiedlicher Reihenfolge schnell hintereinander gestellt - und man hatte förmlich den Eindruck, dass der INS-Typ nur auf einen Widerspruch gewartet hat.
    Erst der Hinweis (allerdings immer höflich bleiben - auch wenn es schwer fällt!), dass ich die Fragen immer gleich beantworten würde, weil die Antwort wahrheitsgemäß ist und der Hinweis auf den Anschlußflug, den ich zu verpassen drohen würde (wobei dieses Argument die Leute meist überhaupt nicht interessiert!), besänftigten den Herrn dann und ich durfte die Weiterreise antreten.


    Von dem Gelegenheitsjob ohne Arbeitserlaubnis kann ich nur jedem abraten, denn wenn man erwischt wird, ist es ziemlich sicher auch vorbei mit Austauschsemester o.ä. bzw. kann man dann von Glück sprechen, wenn man dann überhaupt jemals wieder einreisen darf.


    An Niklas' stelle würde ich Kanada-Job-Visums-Möglichkeit mit einem ein- bis zweimonatigen Just-for-Fun-Abstecher in die USA kombinieren...

    Das ist eine ähnliche Sinnfrage wie: "Warum gibt es im Fußball abseits?"


    Es gibt ein paar Regelungen, die die Entwicklung der Spielkultur maßgeblich geprägt haben. Dazu gehört z.B. die Einführung des Vorwärtspasses (den es anfangs gar nicht gab) und das Nicht-Downfield-Gehen-Dürfen der Interior Linemen vor dem Pass (übrigens in der NFL auch vor dem Scrimmage Kick - anders als in der NCAA, wo man schon mit dem erfolgten Snap beim Scrimmage Kick downfield gehen darf!)


    Zurück zur Frage:
    Stell Dir vor, was passieren würde, wenn jeder downfield gehen dürfte, wie es ihm recht ist. Keiner wüßte mehr (vor allem in der Defense nicht), wer denn jetzt paßempfangsberechtigt ist (darauf zielt die gerade heiß diskutierte A11-Formation ja auch ab), das Chaos wäre also vorprogrammiert.
    Die Regelung ermöglicht es der Defense, die Linemen zu lesen und so aus einem wilden Durcheinandergerenne eine Verteidigung unter taktischen Gesichtspunkten zu implementieren (den Lauf versuchst Du ja irgendwo an der LoS zu stoppen, d.h. die DBs kommen mit vor in Richtung LoS oder sollten es zumindest versuchen, während beim Pass die Receiver gecovert werden müssen, d.h. die DBs sich also tief befinden müssen).
    Aber warum sollte es den Linemen denn erlaubt sein, downfield zu gehen? Dort würden sie eh nur im Weg rumstehen, da sie nicht blocken dürften, weil es sonst ja OPI wäre. Und beim Lauf dürfen sie ja sowieso gleich downfield gehen..


    Diese eine Regel alleine zu ändern, würde wenig Vorteile bringen, mit den Konsequenzen in Bezug auf andere Regeln (OPI usw.), die dann ebenfalls in Frage gestellt werden müßten, hättest Du dann fast schon eine komplett neue Sportart mit unterschiedlichen Spielanlagen erfunden. Ob die besser wäre???
    Keine Ahnung, das ist sicher Geschmackssache, aber es soll ja auch Leute geben, die finden Baseball spannend...

    In dem Link findet man unter "About the A-11"


    "HOW IT WORKS:
    The A-11 features up to all eleven players wearing an eligible receiver jersey number, either 1-49 or 80- 99, with two
    quarterbacks in the shotgun formation at 7 yards..."


    => Alleine deshalb wird es sich auf NCAA-Level nicht umsetzen lassen, weil Du dann immer eine illegale Formation hättest.
    In dem Moment, wo Du aber fünf legal nummerierte Linemen hast, ist der Überraschungseffekt weg, da die Defense nur auf die Nummer des Spielers schauen muß, um zu wissen wen sie covern müssen.
    Wenn man das weiß, ist die erste Konfusion sicher auch bald vorbei...
    Außerdem scheint mir die Offense ziemlich anfällig, wenn der Gegner zwei schnelle Ends hat.


    Daher glaube ich nicht, dass man - vom Überraschungseffekt mal abgesehen - hierzulande damit richtig viel reißen können wird.

    Zitat von Deuce

    nicht ganz .... hierzulande gilt das nur für beide knie .... ein ausrutscher auf nur ein knie/ellbogen/hand "downt" den spieler nicht , unser coach hat uns das immer wieder eingehämmert , das wir weiterlaufen sollen.
    oder gibt es da neuigkeiten/änderungen ?


    Da ist nur zu hoffen, dass Euer Coach zumindest in Sachen Technik und Taktik etwas drauf hat, denn in Bezug auf Regelkenntnis hat er doch mindestens eine grundlegende Wissenslücke!


    Es gibt kein relevantes Regelwerk (weder Pro, College oder Highschool), das die von Eurem Coach gepredigte Regelung bzgl. dem Ende des Spielzugs aufweist.


    Wenn Du das machst, was Dein Coach sagst, kommst Du damit vielleicht in der Praxis ein- oder zweimal ungestraft durch, im Zweifelsfall bescherst Du Deinem Team eine 5 Yard-Strafe (Spielverzögerung für das Advancen eines Dead Balls). Im schlimmsten Fall ist es nur eine Frage der Zeit, bis Du einen völlig unnötigen Hit kassierst...


    Zur Klarstellung: Ein Ballträger ist down, wenn irgendein Körperteil mit Ausnahme von Hand oder Fuß den Boden berührt.

    Eigentlich ist es ganz einfach die Situation aufzulösen.
    DonFranco hat es ja schon angedeutet.


    Wird eine Strafe angenommen, so wird der Down wiederholt - es sei denn, die Strafe beinhaltet einen Automatic First Down oder einen Loss of Down!


    Daher ist der Schlüssel zu dieser Situation nicht die Frage ob Auto 1st oder nicht, sondern von wo das Foul enforced wird!


    Bei Laufspielzügen, die jenseits der neutralen Zone enden, ist der Basic Spot der Endes des Laufes, d.h. Fouls der Defense (die vom Basic Spot enforced werden) werden vom Ende des Laufes geahndet UND der Down wird wiederholt.


    Am häufigsten werden Fouls vom Previous Spot oder Basic Spot geahndet (was von wo geahndet wird, ist im Regelbuch definiert).
    Beispiel:
    Offsides Defense = Strafe vom Previous Spot (d.h. hier hat man als Offense meist eine zumindest theoretische Option, die Strafe abzulehnen)
    Facemask (egal ob 5 oder 15) = Strafe vom Basic Spot (die Strafe kommt "oben drauf", d.h. das Ablehnen der Strafe macht nur in absoluten Spezialfällen Sinn)


    In beiden Fällen wird jedoch der Down wiederholt! (außer beim 15er Facemask wg. Automatic First Down).


    Wenn es sich um eine Strafe mit Automatic First Down handelt, dann muss immer auch die Kette neu gesetzt werden.


    Ich hoffe, jetzt ist klar, warum hier - völlig korrekt - nochmal der erste Versuch mit einem Yard zu gehen gespielt wurde!


    Meines Wissens nach ist das tatsächlich von Alan Parsons Project => Sirius.

    Es ist tatsächlich so wie "rules" sagt, dass das Kicking Team beim Free Kick den Ball lediglich recovern, aber nicht advancen darf (Rule 6-2-2-b).
    Kann es evtl. sein, dass der Spieler noch keine Kontrolle über den Ball hatte und dadurch der Ball vielleicht noch nicht dead war?


    Was den Free Kick nach einem Fair Catch betrifft, so ist dies eine spezielle Regel, die es sowohl im Highschool als auch College-Bereich ebenfalls gab - dort jedoch vor mehr oder weniger langer Zeit gestrichen wurde (NCAA vor ca. drei? Jahren). Dabei kann mittels eines Free Kicks von der Stelle des Fair Catches ein Fieldgoal erzielt werden.


    Rule 10-1-6:
    When a fair catch is declared for a team, the captain must choose [...] either:
    a) a fair catch kick (drop kick or place kick without tee) must be made on or behind the mark of the catch (=>11-5-3).
    b) a snap to next put the ball in play.


    Rule 11-5-3:
    On a fieldgoal attempt following a fair catch, all general rules apply as for a fieldgoal attempt from scrimmage.

    Also entweder fehlen da die Smilies, oder ... na ja...


    Zitat von Billsforever

    skandalösen Fehlurteile


    Komisch, dass die NFL das ganz anders sieht...


    Zitat von Billsforever

    sie durch diese Entscheidungen immer mehr verunsichert würden liegt doch auf der Hand


    Nervenstärke und Konzentrationsfähigkeit ist eine Qualität, die vor allem Sieger auszeichnet!!!
    Außerdem könntest Du genauso argumentieren, dass die Drops von Stevens oder die verfehlten Fieldgoals sie verunsichert haben.


    Zitat von Billsforever


    Traurig Traurig das wieder mal diese grottenschlechten Refs ein Spiel entschieden haben


    Wer von den Sieben+Replay Official war denn wie schlecht und weshalb und wie gut kannst Du das beurteilen (s.o.)?
    Der Umpire Garth DeFelice hat meines Erachtens eine der besten Performances aller Beteiligten (inklusive Spieler) hingelegt.


    Ein falscher Call (als die Seahawks das Spiel schon verloren gegegben hatten) und zwei sehr knappe Entscheidungen sind meines Erachtens durchaus nicht ungewöhnlich. Bei 166 Spielzügen und 7 Schiedsrichtern entspricht das einer Fehlerquote von 2,5% (wenn man die knappen Calls als Fehler wertet und dabei ist noch gar nicht eingerechnet, dass ein Schiedsrichter pro Play mehrere Calls/No-Calls zu treffen hat).
    Josh Brown hingegen (nur als ein Beispiel, man könnte auch Jerramy Stevens, Mike Holmgren etc. nehmen) ist bei einer Fehlerquote von 29% (1 FG, 1 XP, 3 gute Kickoffs vs. 2 verschossene FG)...

    Zitat von trosty

    NEIN! Wenn er nicht absichtlich aktiv in die Endzone zurückgeht, sondern das aus dem Schwung heraus passiert, den er vorher schon hatte (und das wurde gefragt), dann ist es ein Touchback und kein Safety. Dabei spielt es keine Rolle, ob er getackelt wird oder abkniet.


    Nicht ganz! Richtig erklärt, aber das Resultat stimmt nicht ganz.
    Die "Momentum Exception" (NFL Regel 11-4-1 Exception / NCAA Regel 8-5-1-b Ausnahme) besagt, dass ein Spieler der einen Pass abfängt oder einen Rückpass, Fumble oder Kick recovert und durch seinem eigenen Schwung in die Endzone gerät, dann bekommt dessen Team den Ball am Spot der Interception/Recovery (in NCAA ist dies auf 5 Yards vor der Goalline begrenzt, in der NFL nicht).
    Mit der Entscheidung auf Touchback würdet ihr dem Team ja nochmal ca. 15 Yards schenken...

    http://sports.espn.go.com/nfl/…s05/news/story?id=2322687


    Und das ist schon recht eindeutig, wenn man bedenkt, dass die NFL früher ja teilweise nicht mal Leute öffentlich "verteidigt" hat, die nachweislich im Recht waren (Phil Luckett beim Coin Toss).


    Allerdings widersprechen sie sich selbst ein bißchen:
    "The league said Tuesday that no mistakes were made by the game officials."
    vs.
    "One call that clearly appeared erroneous came after that penalty, when Hasselbeck [...] was called for a block below the waist"

    Zitat von Plummer29

    Ich hab es mir nochmal angeschaut. Vorher war ich mir unsicher. Jetzt glaube ich, dass das ein TD war. Ich verstehe nicht, warum es da in den letzten 2 Min. kein Review gab. 1 Fuß ist in bounds. Der zweite berührt den Pylon. Wenn man den Pylon berührt, ist das in bounds. Dieser Spielzug hätte gereviewt werden müssen.


    Wie oft noch? DER PYLON GEHÖRT ZUM AUS, d.h. in dem Moment, wo der Spieler den Pylon berührt, ist er bereits out-of-bounds!
    Damit ganz klar kein TD, da davor nur ein Fuß inbounds war!
    Richtiger Call und ein Review war nicht mal eine Überlegung wert, weil man es bereits mit Live Speed der Sideline Cam problemlos erkennen konnte.