Beiträge von [TheDude]

    Naja, du stellst dich jetzt auf die andere Seite der Argumentation und sagst eigentlich, dass die Verletzung keine/kaum eine Rolle gespielt hat.
    Wir spekulieren letztlich alle nur, aber ich denke, dass die Verletzung der ausschlggebende Faktor war, und wenn er nur im Kopf mitfährt und du in einem schwierigen Untergrund eine Seite nicht voll belastest.

    Nein, ich sage dass die Verletzung für die Auswirkungen des Sturzes eine große Rolle spielen kann. So eine Verletzung erhöht vermutlich die Wahrscheinlichkeit für einen Sturz, es erhöht aber wohl auch die Schwere. Ich seh jetzt bloß bei den Bildern keinen akuten Grund, dass zum Beispiel das verletzte Knie unter Belastung nachgibt.

    Wir wissen noch von gar keinen Auswirkungen.

    Natürlich nicht, aber ich glaub man braucht kein Medizinstudium um sagen zu können dass ein Impact auf ein (akut!) vorgeschädigtes Knie schlechter ist als auf ein gesundes.

    Zitat

    Objektiv gesehen ist Spitzensport immer eine dumme Idee...

    Das ist natürlich auch absolut richtig. Diesen dann verletzt oder krank durchzuführen ist dann eine dumme Idee zum Quadrat

    Hauptsache alle habens vorher gewusst, sind sicher die gleichen die sie nach einem Erfolg in der n Himmel gelobt hätten.

    Ich finde es macht hier einen deutlichen Unterschied, dass es nicht unbedingt wegen der Verletzung passiert ist. Der Sturz kann passieren. Die Frage ist ob die Auswirkungen des Sturzes so tragisch gewesen wären. Die Knie hat es ja komplett erwischt und wenn das eine schon kaputt ist kann noch sehr viel mehr kaputt gehen...

    Und ja natürlich wäre es eine Story die sehr viele begeistert hätten. Mich auch zum Beispiel. Trotzdem ist es objektiv gesehen eine dumme Idee....

    Ihre persönlichen Beweggründe verstehe ich absolut und ich hätte ihr auch gewünscht dass sie die Chance bekommt. Andererseits finde ich die Botschaften die an "die Jugend der Welt" gesendet wird fatal, dass es abgefeiert wird "trotz" der schweren Verletzung zu fahren auch von Anfang an fatal unabhängig des Ergebnisses. Die Amis sind besonders anfällig dafür das als Kampf gegen widrige Umstände zu sehen statt als leichtsinnige bis mutwillige Gesundheitsgefährdung. Gilt auch für Flu Game, etc.

    Aber Vorsicht , lieber Kim :Offiziel bestätigt ist da noch nichts......Berea z.B. ist laut verschiedenen Quellen noch nicht "informiert" .

    Wie auch immer :Für mich wäre das ein Traum : Zug von Stuttgart nach Paris ........easy going. :thumbsup:


    grafik.png

    Da ist ChatGPT aber mal wieder komisch unterwegs. Von Kehl nach Straßburg sind es mit dem TER 87414 nur 10 Minuten zwischen Deutschland und Frankreich :hinterha:

    Ich bin raus ausm Rennen, die beiden oben machen das ganze unter sich aus ... mir brechen jetzt schon zum 2ten mal die Bonusfragen das Genick, letztes hatte ich noch Glück :)

    Danke Papa fürs organisieren, hier schonmal die Anmeldung fürs nächste Jahr ;)

    Na, das stimmt so aber nicht. Nachdem es im SB fünf Punkte für den richtig getippten Sieger gibt ist ein Abstand von zwei Punkten rechnerisch noch aufzuholen...

    ,,,man muss halt "nur" wissen wer gewinnt. :wink2:

    Bei mir werden es evtl. die Tagessiege sein, die den Sieg verhindern.

    Wenn ihr mir sagt auf wen ihr tippt kann ich euch sagen ob ihr noch eine Chance habt :hinterha::tongue2:

    So das wieder einmal geänderte Playoff-Format steht. Bleibt bei 12.

    Die Power 4 Conference Champions sind gesetzt, Notre Dame ist drin wenn mindestens #12. Tatsächlich ist diese Regelung aber nicht aufgrund der diesjährigen Situation entstanden, sondern es gab schon eine Einigung die in Kraft tritt sobald über die Zukunft des Formats entschieden wurde.

    Sehr interessant auch die Verteilung der Gelder. Big Ten und SEC bekommen zusammen circa 60 % der Revenues. Jede Big Ten und SEC Uni bekommt demnach jährlich ca. 21 Mio. Dollar, die ACC-Unis 13 Mio. Dollar, Big 12 12 Mio. Dollar und die jetzt Group of 6 Unis je 1,8 Mio. Dollar. Notre Dame bekommt 12 Mio. Dollar und wenn sie es ins CFP schaffen nochmal 6 Mio. Dollar

    Zitat

    There also will no longer be performance bonuses for advancing in the field for most teams. Miami earned around $20 million for its run this season. Next year, it will be a flat number. The team at the bottom of the SEC or Big Ten standings will earn more than the top teams from other conferences that make the field. That financial layout was one point of Florida State’s lawsuit against the ACC.

    Das ist alles so dermaßen absurd und führt meiner Meinung danach, dass wir jetzt eine Profi-Football-Liga nach europäischen Fußballligensystem haben. Das schlechteste aus beiden Welten sozusagen. Dann macht es doch bitte konsequent, gründet eine College-NFL mit Big Ten, SEC und Notre Dame und lasst es gut sein.

    Dazu kommen die ganzen dubiosen Machenschaften mit Transfer, Coaching Changes, NIL, etc. Der neueste Fall ist Cal Transfer Luke Ferrelli, der in Clemson unterschrieben hat, dort wohl schon Wohnung, Auto, etc. gekauft hat und Kurse an der Uni besucht hat (müssen sie immerhin das noch?), und dann wohl von Ole Miss (everybodys feel-good story Pete Goulding) mit einem deutlich höheren Angebot dazu gebracht wurde erneut ins Portal zu gehen und nach Oxford zu wechseln. Ich bin alles andere als ein Freund von Dabo Swinney, aber ich finde es sehr gut, dass er so detailliert und transparent die Missstände anprangert

    Ich hab wirklich die Nase voll von College Football. "Mein" Team trägt noch dazu bei, dass man bei jeder Gelegenheit Negativschlagzeilen durch Betrug oder sonstige schwere Vergehen produziert.

    Nicht dass es dem Multimilliardenbusiness irgendetwas ausmachen würde, aber ich für mich habe beschloßen, dass ich diese Woche mein letztes College Football Spiel auf absehbare Zeit gesehen habe...

    Bin kein Freund von solchen Aussagen, nach einer wirklich gutes Saison. Das waren viele sehr enge Spiele die man nahezu allesamt mit viel Glück für sich gewinnen konnte. Das kann und wird nächste Saison wieder ein ganz anderes Spiel.

    Das haben wir doch in der Gruppentherapie besprochen. Johnson ist nicht Nagy und Caleb nicht Mitch :tongue2:

    Am Ende überwiegt bei mir der Stolz auf dieses Team. Die Saison hat total Spaß gemacht, Ben Johnson bringt wirklich das nötige Können mit und scheint auch ein sehr guter Leader zu sein. Dazu Caleb der sich dieses Jahr (auch mit dem 4th Down kurz vor Schluss!!) zum "Iceman" gemacht hat. Vergleiche sind immer schwierig, aber teilweise war das fast schon in alter Mahomes-Manier was er da hervorgezaubert hat und wie cool er geblieben ist. Dazu endlich mal eine vernünftige O-Line und ein wirklich gutes Receiving Corps. Auch die Defense ist als Turnover-Maschine (leider zum wichtigsten Zeitpunkt nicht mehr so sehr) wirklich gut gewesen, auch wenn hier insgesamt noch Luft nach oben ist. Ein junger Roster, ein junger Head Coach und ich traue mich es zu sagen: einer der endlich mal wie ein Franchise QB aussieht. Immerhin ist er ja jetzt schon der Season Record Holder in Passing Yards ;)

    Wenn man diesen Roster noch punktuell verstärken kann ist da wirklich der Grundstein gelegt um in naher Zukunft ein solides Team mit regelmäßigen Playoff-Auftritten zu werden. Und wenn in einer Saison mal alles zusammen kommt, inklusive dem nötigen Glück und wenigen Verletzungen, ist sogar alles drin!

    Danke für diese tolle Saison!!!

    Bear Down!

    Ich hab das noch gar nicht so sehr als These vernommen, aber mein erster Gedanke war, dass das sicher die gesichtswahrende Lösung war dass man ihm die Möglichkeit gibt zurückzutreten bevor er gefeuert werden würde. Das würde finde ich auch die Einschätzung ob er als HC oder in anderer Funktion (TV, etc.) weiter machen würde verändern. Habt ihr dazu was gehört?

    Comeback Kids!!!! :rockon:

    Ich schließ mich an. Saison ein absoluter Erfolg. Und es fühlt sich für mich auch an als wäre endlich das 2010er NFC CCG ein historisches Relikt. Wirklich starke Leistung im 4. Quarter. Und es ist wirklich toll dass man ein Spiel hat bei dem noch viel Potential nach oben ist und man trotzdem am Ende gewinnt. Das was Pace (Edit: Poles natürlich! Grußeliger Fehler ;) ), Johnson und Allen da zusammen bauen hat das Potential was ganz großes zu werden.

    Da Bears are Back!!! :bounce:

    PS: Wenn wir jetzt die Eagles noch raus hauen könnten, wären alle meine Playoff-Traumata verarbeitet :mrgreen:

    Ich komm nicht umhin mich hier mal selbst zu loben :D

    Ich habe die Saison 1-6 gestartet und stehe mit 8 Siegen in den letzten 9 Wochen jetzt bei 9-7. Ich bin immer schon gerne ein "aktiver" Fantasy Manager und habe deswegen auch die mit Abstand meisten Roster Moves hinter mir. Ein paar waren Glücksgriffe (Joe Flacco, meine ganze Defense), viele eher so lala.

    Was mich aber trotz allem ärgert ist dass ich mit meinem Hang zum overthinken was die Roster-Entscheidungen angeht auch zwei Partien hergeschenkt habe. Gegen Ende des Losing Streaks habe ich aus einer Laune heraus ohne jede Not meinen Kicker ausgetauscht, es kam wie es kommen musste: neuer Kicker furchtbare Woche, alter Kicker großartige Woche, die tatsächlich den Unterschied in der Partie gemacht hätte. Das zweite war die einzige Niederlage der letzten Wochen wo ich entgegen meines Gefühls und nur nach dem Matchup Rating von Yahoo gehend 3 Minuten vor Spielbeginn Aaron Jones für Travis Etienne gebracht habe. Gleiches Ergebnis wie bei den Kickern.

    Aber gut. Alles in allem bin ich nach einem 1-6 Start mit einer Saison absolut zufrieden, die im schlimmsten Fall noch bei einem Spiel über .500 endet.

    Oh man der typ braucht dringend hilfe....

    Ex-Michigan coach Sherrone Moore charged with home invasion, stalking, breaking and entering
    The home invasion charge is a felony, while the stalking and breaking and entering charges are misdemeanors.
    www.nytimes.com
    Zitat

    Michigan fired Moore for cause Wednesday for engaging in an inappropriate relationship with the female staffer. At Wednesday’s arraignment, prosecutor Kati Rezmierski said Moore and the female staffer “had an intimate relationship for a number of years.”

    After the woman broke off the relationship Monday, Rezmierski said, Moore made numerous phone calls and sent numerous text messages that she did not want. The woman then disclosed the relationship to Michigan, which had been investigating the relationship through an outside law firm, Jenner & Block.

    ...

    In a news release, the Pittsfield Township Police Department said Moore went to the woman’s residence unarmed and entered through an unlocked door without permission. In the course of a verbal argument, Moore “picked up two butter knives and a pair of scissors from within the residence and threatened to harm himself,” police said.

    Rezmierski told the judge that Moore made a series of threatening statements to the woman, including, “I’m going to kill myself. I’m going to make you watch. My blood is on your hands. You ruined my life.” Moore then left the residence, police said.

    Es ist doch bezeichnend dass wir hier alle mit unseren unterschiedlichen Standpunkten bei einem uns absolut einig sind: das "alte" College Football ist tot. Ich bin wirklich mit mir am hadern ob ich das in Zukunft noch sehen will. Auch wenn es mir im Herzen weh tut. Aber ich hab es letztens in einem anderen Thread geschrieben. Alles hat seine Zeit und man muss erkennen wann diese vorbei ist...

    Irgendwas zwischen albern und lächerlich :madness

    Naja man kann es ihnen nicht übel nehmen, dass sie das boykottieren finde ich.

    Die Alternative wäre dass sie im Pop Tarts Bowl spielen und keiner der sich NFL Chancen ausmalt oder nächstes Jahr den Durchbruch schaffen will mitspielt. Da ist es finde ich fairer sie lassen den Spot einem Team, dass sich darüber freut und dass das Bowl Game nutzen will. Das Erlebnis Bowl Game bedeutet für Spieler kleinerer/weniger erfolgreicher Programs sehr viel mehr. Da denkt man vermutlich sein Leben lang dran. Gibt schlimmeres.

    Also meiner Meinung nach haben Tulane und James Madison nichts in den Playoffs verloren. Ja so ist das Reglement und ja grundsätzlich ist es schön, wenn kleinere Programme eine Chance haben, aber sportlich ist das absoluter Quatsch. Jetzt kommt es zum Knaller Ole Miss gegen Tulane. Ach ja das gab es ja schon mal dieses Jahr. War ein extrem spannendes 45-10. Vielleicht wird das ja wieder so knapp.....

    Und rein nach den Buchmachern gehend ist Oregon - James Madison eine noch deutlicher Angelegenheit.

    Top 12 Teams nehmen und fertig. Ja auch dann gibt es die Diskussion wer ist 12 und wer 13, aber das gibt es so lange ich College Football schaue. Wer ist 2 und wer 3, dann wer ist 4 und wer 5. Und so weiter. Meine Verschwörungstheorie wäre, dass man so lange diesen Mist anbietet bis eine "College NFL" mit 2 Conferences und 4 Divisions. (SEC East, West/ACC East West und Big Ten East West/Big XII East West) als alternativlos erscheint.

    College Football ist nicht mehr das was es mal so unglaublich faszinierend gemacht hat. Und schuld daran ist nicht, dass die Spieler endlich ihren Anteil bekommen..... Die Gier der großen Conferences und Unis macht diesen Sport wirklich kaputt. Die ganze Kiffin-Saga und jetzt das Theater um die Playoff-Plätze trägt seinen Teil dazu bei. Früher habe ich immer gesagt ich schaue College sogar lieber als NFL. Dem ist nicht mehr so. Ja die NFL ist natürlich auch keine wohltätige Vereinigung, aber zumindest hat man ein System etabliert, dass Chancengleichheit und Spannung verspricht...

    Ich habe den Film gestern Abend gesehen...

    Spoiler anzeigen

    ... und ich war selten so enttäuscht, ja fast schon wütend, über einen Film. Natürlich ist eine gewisse Skepsis dabei, wenn nach so langer Zeit eine fertig erzählte Story noch einmal hervorgeholt wird. Trotzdem habe ich mich als großer Fan der Serie sehr gefreut, dass sie es noch einmal machen. Naja was soll ich sagen. Hätten sie es besser gelassen...

    Es ist ein selbstreferentieller, krampfhaft sich selbst abkultender, gewollt zeitgeistiger Blödsinn. Schon am Anfang wäre ich am liebsten aufgestanden und wieder gegangen. Im Stile von den Simpsons "behind the laughter" werden alte clips aus der Serie gezeigt um auf die benötigte Spielfilmlänge zu kommen. Dann gibt es natürlich eine junge Protagonistin, die wohl die "woke Generation" verkörpern soll, die aber einfach nicht funktioniert. Dass Ernie Life Coach geworden ist, ist am Anfang lustig, aber grundsätzlich auch zu abstrus. Keine Storyline wirkt so wirklich ausgearbeitet, sondern alles ist sehr oberflächlich. Diese "rants" und der fast schon "Amoklauf" von Stromberg ist auch extrem merkwürdig von vorne bis hinten. Mir ist schon klar, dass ein Charakter gezeigt werden soll, der verzweifelt ist, weil seine besten Zeiten vorbei sind, man bekommt es aber überhaupt nicht glaubwürdig hin.

    Ja dann ist da noch der Influencer und diese ganzen Handy/Social Media Sequenzen. Also das ist wirklich der allerletzte Mist gewesen. Ja auch hier verstehe ich, es soll die "schöne neue Welt" persifliert werden, aber irgendwie schafft man es nicht so wirklich eine Kritik zu bauen, sondern gibt dem Thema im Film einfach unglaublich viel quälende Zeit und Energie um unglaubwürdig und übertrieben (wie gesagt ohne wirklich nachvollziehbar kritisch dabei zu sein) darzustellen wie Social Media funktioniert und dass die Welt sich verändert hat seit der Serie. Ich könnte noch einen richtigen rant hier schreiben über diesen Part, lass es aber lieber. Das ist es nicht wert. Nur so viel. Diese Werbeagentur oder was auch immer dieser neue Job sein soll, ging in die genau gleiche Richtung und war genau so dämlich.

    Den Vogel abgeschossen haben sie für mich dann, als sie die Clowns von SPD und CDU - Klingbeil und Linnemann - auch noch unterbringen mussten, um die eigene Relevanz noch einmal hervorzuheben und um den Selbstdarstellern- äh Politikern - die Chance zu geben sich cool und kultig darzustellen. Notiz am Rande: ich finde es absolut armselig dass sich die Politiker heute bei jeder Gelegenheit cool und menschlich zeigen müssen, ist auch nicht mehr viel besser als König Söder auf Instagram. DAS ist der eigentliche Skandal der "heutigen Zeit", den man aber lieber mitnimmt, statt die Absurdität zu geben. Grundsätzlich verstehe ich auch nicht wirklich, warum man das so in die "echte Welt" (meine Kritik auch schon am ersten Film) versetzen muss. Dass man dann Opdenhövel und die Schwindligen aus der Regierung drin hat, hat keinerlei Mehrwert... Egal. Zurück zum Thema.

    Ich finde man hat die Chance verpasst eine durchaus interessante Idee, den veränderten Zeitgeist zum Vergleich mit der Serie, in eine gute Story zu verpacken. Aber einerseits ist man da ein paar Jahre zu spät dran und andererseits hat man es meiner Meinung nach sehr lieblos gemacht. Was hätte das grundsätzlich für ein Potential, wenn ein unveränderter Stromberg in der heutigen Medienlandschaft unterwegs ist und den Elefant im Porzellanladen macht. Diversität, LGBTQ und die ganzen weiteren Marketingstichworte - Identitätspolitik eben - ist eine großartige Vorlage für Stromberg. Aber getraut hat man sich wohl nicht, weil man lieber in die Kerbe "alle sind jetzt so woke" schlägt und das einfach darstellt und sich eher als Film darüber echauffiert, als das man den Gegensatz in den Mittelpunkt stellt. Vielleicht versucht man es eh. Dann funktioniert es aber meiner Ansicht nach überhaupt nicht.

    Ich war froh als der Film vorbei war. Im Grunde ist die Moral der Geschichte für mich, dass alles seine Zeit hat. Und ich meine ganz und gar nicht, dass Stromberg heute nicht mehr funktioniert, weil man das nicht darf. Das ist Quatsch. Ich meine, dass Stromberg an seinem eigenen Erfolg scheitert, weil man ohne neue Ideen zu sehr versucht früher noch einmal aufleben zu lassen. Es ist der Stefan Raab oder Thomas Gottschalk unter den Filmen. Auch dass Bulli und Horst Schlämmer wieder versuchen früher noch einmal aufleben zu lassen passt da rein. Man versucht das älter gewordene Publikum mit den kultigen Charakteren noch einmal ins Kino oder vor den Fernseher zu holen. Das sind die Filme für alle, die der Meinung sind, dass heute alles nur noch Mist ist. Das wird ja auch thematisch aufgegriffen, aber statt fundierter Gesellschaftskritik kommt dann einfach nur ein Film raus, der wie der Onkel auf der Familienfeier seine ganze Identität darauf aufbaut sich über die neue Zeit aufzuregen.

    Um doch noch etwas positives zu sagen, waren schon ein paar wenige lustige Sprüche und Sequenzen dabei. Und auch dass so viele der Charaktere dabei waren hat doch ein wenig Nostalgie erfolgreich beschworen. Wie gesagt wurden aber alle nur sehr oberflächlich behandelt.

    Im Großen und Ganzen habe ich das Gefühl gehabt ich würde mir einen Schweighöfer oder Till Schweiger Film anschauen: eine typische schlechte deutsche Kinoproduktion, die trotz vieler Mittel es schafft einen unglaublich ideenlosen und absurden Film hinzustellen. Eben mal so nebenbei geschrieben, weil das Publikum sich sowieso jeden Mist anschaut, wenn nur die richtigen Leute darin vorkommen.

    Meine Erkenntnis ist leider wie gesagt, dass die Zeit für Stromberg vorbei ist.

    Und um es mit dem ehemaligen Leiter der Schadensregulierung zu sagen: Wer nicht mit der Zeit geht, der muss mit der Zeit gehen!

    Ich habe fertig. Entschuldigt den rant :mrgreen: