Beiträge von [TheDude]

    Komisch das Lobbyismus immer mit Wirtschaft gleichgesetzt wird. Lobbyismus gibt es für alles, sei es für Umwelt, Klima usw Schutz, Behinderte, Religion, Arbeitnehmerinteressen und zig andere Dinge.

    Komisch ist aber dann doch auch, dass sich am Ende doch in den allermeisten Fällen die Wirtschaftslobbyisten durchsetzen? Ob es vielleicht doch an der Finanzkraft und den Karrieremöglichkeiten für Politiker*innen liegt?


    Ich gebe dir ja grundsätzlich recht, dass Interessenvertretungen durchaus legitim und wichtig sind. Aber statt dass sich die stärksten immer durchsetzen, wäre vielleicht ein anderer Ansatz beispielsweise mit Expertengremien in denen die verschiedenen Interessenvertreter vertreten sind und die auch für Normalbürger nachvollziehbar und transparent sind. Es kann nicht sein, dass beispielsweise die Alkoholindustrie direkt die Gesetzestexte der EU so korrigiert wie es ihren Interessen entspricht und amtierende zuständige Minister*innen als Werbebotschafter benennt (Quelle)

    Fährt ein Kreuzfahrtschiff zum Spaß auf dem Meer herum? Was ist mit den Frachtern? Transportieren die Waren für Konzerne oder ist da dann doch irgendwo ein Kunde? Wird eine Maschine hergestellt, weil ein Unternehmen etwas für ein anderes Unternehmen produzieren möchte oder ist am Ende der Kette nicht doch meist ein privater Konsument?

    Also dem muss ich aber entschieden widersprechen. Ja es ist vielleicht ein Henne/Ei-Problem und hängt stark von der wirtschaftspolitischen Weltsicht ab, aber ich würde gerne Mal sehen was wäre wenn es da keinen Kunden am Ende gäbe. Wir leben in einer maßlosen Überflussgesellschaft und der Konsum ist notwendig, damit das ganze System aufrechterhalten wird. Aus diesem Grund tun Unternehmen alles dafür die Menschen so zu beeinflussen (Werbung, PR, Influencer, Soziale Zwänge, herrschende Ideologien, etc.), dass ständig Begehrlichkeiten für mehr und besser geweckt sind. Wir mögen ungern hören, dass wir massiv manipuliert werden, aber schon seit Edward Bernays ist bekannt dass das ganz bewusst und zielgerichtet passiert.


    Das geht jetzt seit fast 100 Jahren so und wurde inzwischen durch Neuromarketing, etc. so perfektioniert, dass man selbst wenn man alle Mechanismen kennt, trotzdem nicht davor sicher ist. Alles um das Diktat des Wachstums aufrechtzuerhalten. Und wir Konsumenten machen im Endeffekt genau das was von der Wirtschaft verlangt wird, weil das System davon abhängt. Es besteht wirtschaftlich und sozial kaum eine Alternative zum Konsum. Das letztendlich auch noch den Konsumenten vorzuwerfen ist natürlich einfach, verkennt aber die Realität. Natürlich könnten die Konsumenten das alles unterlassen, aber dafür bräuchte es ein sehr sehr anderes Wirtschaftsmodell, welches vom Wachstum entkoppelt ist. Alle bisherigen Ideen und Vorschläge sind aber irgendwelche Utopien, statt realistischer Alternativen. Das wiederum liegt auch daran, dass Lobbyismus und Korruption (ich tu mal so als wäre das was anderes) dazu führen, dass politische Veränderungen ausbleiben.


    Und sowohl für die Unternehmen, als auch für die politischen Verantwortlichen (ich tu mal so als wäre das was anderes) ist es natürlich super einfach zu behaupten, der einzelne müsste seinen Konsum ändern und jeder hat es selbst in der Hand. Das ist die Schattenseite von unserer Hyperindivulaisierten Gesellschaft. Und daraus entstehen eben auch riesige Spannungsfelder. Den Menschen wird eingeredet, dass der Besitz zahlreich sein muss und der Urlaub möglich exotisch, aber wenn man sich diesen Zwängen hingibt ist man gleichzeitig Schuld am Ende der Zivilisation und sollte sich schämen.


    Und am besten ist ja dass jedem inzwischen suggeriert wird, dass man nur das falsche konsumiert um die Welt zu retten, während die Wahrheit ist, dass man viel zu viel konsumiert und das eigentlich grundsätzlich einschränken müsste. Aber das ist weder aus kapitalistischer Sicht wünschenswert noch aus demokratischer Sicht realistisch, dass sich Parteien durchsetzen, die den "Lebensstandard senken".


    Der Einfluss von Konsumenten ist viel geringer, als gemeinhin angenommen. Dieses ganze "wenn alle das und das tun würden" ist realitätsfremd und ein gutes Totschlagargument, um gesellschaftliche Verwantwortung auf Individuen abzuwälzen, die eigentlich nur ihrer kapitalistischen Pflicht nachkommen und es nicht richtig machen können...

    Soll auch ein wenig provokativ sein. Das Antonio Brown überhaupt noch eine Plattform geliefert wird, liegt auch daran, dass sein Blödsinn ständig geteilt und abgefeiert wird.

    Kein Wunder, dass er sich dabei auch noch bestätigt fühlt. Aber gut, jeder wie er meint. Ich bleibe dabei --> "What a waste of time"....

    Machst du nicht durch deine Beiträge eben doch selbst mit? Dieses darüber aufregen dass andere sich damit beschäftigen erschließt sich mir immer nicht (ist ja ein häufiges Phänomen). Wenn ich mich wirklich nicht damit beschäftige bekomme ich es doch gar nicht mit oder ignoriere es einfach :madness

    Und natürlich, ob es das überhaupt war. Wer weiß schon wirklich, woran seine Ehe gescheitert ist und vor allem: Wen geht das was an?

    Bin da vollkommen bei dir dass das eigentlich niemanden was angeht und möchte trotzdem noch anfügen dass es ja rein theoretisch auch umgekehrt gewesen sein könnte, dass die gescheiterte Ehe ein Grund für das länger spielen war. Korrelation und Kausalität und so ;)


    Ansonsten. Ich war zwar immer Team Peyton, aber auf dem Platz wird er natürlich fehlen, als Kommentator bin ich bereit ihm erstmal eine Chance zu geben. Eine NFL ohne Brady wird komisch sein...

    Also wenn eine Tommy John Surgery benötigt wird kann das richtig lange dauern. Im Baseball ist die Operation leider sehr häufig (daher ja auch der Name) und da sind die Ausfallzeiten auch regelmäßig über ein ganzes Jahr. Inwiefern das sich im Football unterscheidet kann ich leider nicht sagen.

    Vielen Dank für die lieben Worte! Ganz neu bin ich nicht, da ich dieses Jahr immer wieder mal hin und her gependelt bin :)


    Und wie versprochen die ausführlichere Version. Eigentlich würde ich so persönlich nicht online schreiben, aber a ist es ja weitestgehend anonym und b finde ich es großartig wie sich hier einige Member bereits geöffnet haben und ich finde es toll, dass hier auch eine Plattform ist in der man es ohne Angst mitteilen kann.


    Ich habe bis Herbst 2020 hier in Würzburg gearbeitet und war am Ende ziemlich unglücklich mit der Gesamtsituation, dazu kam noch die ganzen Corona-Auswirkungen, familiäre Schwierigkeiten und eine Trennung. Das alles hat dazu geführt, dass ich im Winter 20/21 mental sehr sehr schlecht beinander war und mich in Behandlung begeben musste (so richtig mit Klinik und so wegen Depressionen). Ich habe nach der Stabilisierung beschlossen nochmal alles zu ändern und nach meinem Bachelor vor einigen Jahren noch einen Master daran zu hängen.


    Im Rahmen von diesem Master bin ich auch ins Auslandssemester obwohl ich sehr unsicher war, weil ich doch ein Stückchen älter war, als der durchschnittliche Erasmus-Student. Mich hat es dann nach Helsinki verschlagen, wo ich die beste Zeit meines Lebens hatte, mit Menschen in meinem Alter in einem Wohnheim gewohnt habe (da haben die Finnen scheinbar extra darauf geachtet! nicht selbstverständlich!) und einfach sehr sehr glücklich war. In Finnland habe ich auch meine jetzige Freundin kennengelernt die, ihr ahnt es vielleicht, in Wien lebt.


    Im letzten Jahr war ich dann wie gesagt sehr oft vor Ort und habe mich auch in die Stadt verliebt (mir persönlich ist es wichtig, dass die Freundin nicht der einzige Grund ist, sondern ich auch unabhängig von ihr mir ein Leben dort vorstellen kann). Jetzt habe ich vor wenigen Monaten meine Therapie sehr erfolgreich beendet, mir geht es psychisch besser denn je (habe wohl schon lange eine Depression gehabt ohne es explizit wahrgenommen zu haben), meine Masterarbeit ist in den letzten Zügen und jetzt beginnt ein neues Kapitel im Leben auf das ich sehr sehr gespannt bin!


    Und hey. Ich bin auch verdammt stolz auf mich, wie ich das alles geschafft habe und wie ich mein Leben in die Hand genommen habe! Ich möchte durch das mitteilen hier auch Menschen zeigen, dass es möglich ist! Wenn jemand dazu nähere Fragen hat oder Infos braucht gerne auch per PN. Gebe gerne meine Erfahrungen weiter. :)

    Warum feiert man eigentlich Franchises um dann gegen Vereine wie RB Leipzig oder Hoffenheim zu hetzen? Die NFL Teams sind nichts anderes. Auch alles nur künstlich aufgeblasen Konstrukte. Alles Plastik Retorten und wie RB Leipzig. Davon will der NFL + Fußballfan nichts wissen.

    DaS iSt Ja WaS gAnZ aNdErEs.

    Tolle Doppelmoral :D

    Warum meldet man sich eigentlich in einem Football-Forum an, um in Fußballthreads random ohne jeden Zusammenhang rumzutrollen? Die Farben mögen verwirrend sein, aber das hier ist nicht Facebook

    rein innenpolitische

    Mich nervt zwar das tägliche Gerede vom Atomkrieg, aber wenn man das konsequent zu Ende denkt, gibt es danach keine Innenpolitik mehr. Und auf konventionellen Weg lässt die Zeit seit dem Überfall die Vermutung zu, dass man nicht wirklich Ergebnisse produzieren könnte, die innenpolitisch weiterbringen.


    Die einzig wirkliche Gefahr für das worst-case-Szenario sehe ich wenn man aktiv als NATO Russland angreift. Und zwar das bisherige Staatsgebiet. Alles andere ist Propagandagerede. Konsequent angewendet nach russischer Lesart wäre es bereits der Fall gewesen, dass "die Nato" "Russland" angegriffen hat indem die Ukraine Ziele auf der Krim attackiert hat.

    Das dumme dabei ist das die Entscheidung ob Kriegspartei oder nicht weder durch Zeitungsbeiträge oder Wiki Einträge definiiert wird sondern letztlich durch die Entscheidung der Russen, also eine mögliche weitere Eskalationsstufe ist.

    Das Dumme dabei ist dass da keine rationalen Gründe von Nöten sind und nur das russische Narrativ zählt. Oder was haben die Ukrainer falsch gemacht dass sie überfallen wurden?


    Ein gewisser Grad "Objektivität" wird schon benötigt werden, wenn man China und andere globale Player auf seiner Seite haben will. Ohne die wird Russland zu Grunde gehen, was auch Putin weiß der nämlich auch wenn man es nicht glauben mag, nicht dumm ist. Russland ist für die wirtschaftlichen Interessen von anderen Staaten ein Witz gegenüber der westlichen Welt. Und was für ein Interesse hätten sie sich selbst komplett zu isolieren oder gar zu zerstören?

    Mahomes wird am Sonntag wie ein junges Reh über den Platz sich bewegen. Da braucht man sich keine Hoffnungen oder Sorgen machen.

    Wie gesagt, große Scrambles erwarte ich von Mahomes nicht, alles andere schon.


    Aber hier im Chiefs-Lager wird schön am Außenseiter-Status gewerkelt :mrgreen: , clever, mittlerweile denken sich die Bengals vielleicht, sie würden Sonntag zu einer Kirmes-Truppe mit einem QB der sich schlechter bewegt als ein 80-Jähriger mit Krückstock.

    Wusste gar nicht dass der Teamarzt hier im Forum unterwegs ist und auch noch so gut deutsch kann :paelzer:


    Und ja natürlich könnte das im Vorfeld auch etwas taktischer Natur sein, aber die Bengals Verantwortlichen sind ja nicht dumm. Die bereiten sich ganz normal auf einen fitten mahomes vor und alles was darunter liegt ist dann ok. Man zieht bestimmt keine Show ab um für die Öffentlichkeit eine Underdog Rolle einzunehmen.

    Ist aus meiner Erfahrung heraus aber viel zu kurz gegriffen. Ein Unternehmen ist doch mehr als nur der CEO, jede Partei mehr als ein Vorsitzender und jeder Sportverein mehr als der Trainer/der Sportdirektor.


    Dementsprechend bringt auch der Austausch der jeweiligen Positionen vielleicht nach Außen ein anderes Bild, aber nach Innen braucht es da mMn schon mehr Veränderungen für einen wirklichen Wandel, da für das Funktionieren einer Partei, eines Unternehmens oder eines Vereins viele Mitarbeiter nötig sind.

    Inhaltlich bin ich voll bei dir. Mir ging es nur darum, dass das kein deutsches Phänomen ist. Und gleichzeitig gehört zur Wahrheit natürlich auch, dass das auch die Personen sind die übermäßig gefeiert werden, wenn es gut läuft. Auch das ist stark vereinfacht und im Grunde falsch.

    da ist es mMn auch ein deutsches Phänomen, dass man sich dann positiv wie negativ immer sehr auf eine Person fokussiert, weil man gewissermaßen einen Schuldigen braucht.

    mMn ist es ein sehr deutsches Phänomen alles als (typisch) deutsch zu titulieren was man ablehnt. Der Kroossche Imperativ sozusagen.


    Dieses Phänomen gibt es wirklich überall auf der Welt. Und nicht mal nur im Sport. Jedes Unternehmen wird auf seinen CEO reduziert, jede Partei auf einen Vorsitzenden oder hochrangigen Posten, jedes Sportteam in der Regel auf den Trainer und wenn das nicht ausreicht auf einen Manager.

    Korrigiere: Millionär (durch "1000 und 1 Nacht") und Stasi Spitzel (Biermann als sein Manager) plappert wieder irgendwelchen Mist.

    Naja das ist zwar beides auch richtig, aber keine Korrektur sondern eine Ergänzung.


    Er ist nunmal Linken-Politiker auch wenn das links eingestellten Menschen (inkl. mir) nicht gefällt. Er ist einer der Gründe warum diese Partei sich schwer tut ein ernstzunehmender Vertreter linker, sozialer Interessen zu sein und für mich inzwischen persönlich unwählbar ist. Und so dämlich das alles ist meine ich dass die Streits der Identitätspolitik auch ein großer Faktor ist. Ja der Begriff ist überholt, aber die Diskussion ist so realitätsfern dass man in genau den Schichten die eine vernünftige linke Politik benötigen würden auf Kopfschütteln und Unverständnis trifft. Ja Sprache entwickelt sich und es ist nicht falsch sensibel zu sein. Das ist aber nicht das soziale Problem unserer Zeit. Wenn die sich Mal so intensiv gegen prekäre Arbeitsbedingungen, Altersarmut und co. einsetzen würden, wäre viel mehr erreicht. Dann kann man immer noch über sowas reden.


    Fazit: beide Seiten doof

    LOL... Wenn man erst mal 97 Faktoren anpasst und Annahmen schätzt, um sein eigenes Narrativ zu stärken. Ist dabei dann auch berücksichtigt, wieviele Menschen mehr dann auf den Landstraßen sterben. Inzwischen ist dann auch schon von nur noch 120 die Rede. Man kann das Limit auch einfach 0km/h ansetzen und wird rechnerisch sensationelle Ergebnisse bekommen :jeck:

    Darf ich dich Mal - ganz unironisch - fragen wieso du so ein Gegner des Tempolimits bist? Ich bin tatsächlich in einer Bubble in der das, außer bei ausgewiesenen Autofans/Tunern, nicht der Fall ist, weswegen ich die Argumente/Einstellungen nicht kenne.

    (Gerne auch andere die dagegen sind)

    Der Wechsel Sommers wird von allen relevanten Fan-Seiten und Vertretungen mit sehr viel Dankbarkeit und guten Wünschen gegenüber dem Spieler kommentiert. Hat er sich verdient. Wenn wir seinen Nachfolger jetzt dann quasi für umsonst bekommen, ist das akzeptabel. Das wars dann hoffentlich für Neuer

    Ich hab bei ihm auch nicht das Gefühl, dass ich normalerweise hätte, wenn einer zu den Bayern wechselt. Da überwiegt einfach die Dankbarkeit. Hoffentlich gibt er jetzt keine fragwürdigen Interviews zu irgendwelchen Lieblingsvereinen, etc. ab, dann ist alles gut :mrgreen:

    Politiker, die nicht aufgrund der besten Eignung, sondern nur aufgrund ihrer parteipolitischen Netzwerke (oder inzwischen auch Quoten) in Positionen gehievt werden, für die sie überhaupt nicht geeignet sind, ihnen und ihren Verbündeten aber satte Pensionen und Einkünfte sichern.

    Ich glaube die Sorte Politiker nennt man einfach Politiker :mrgreen:


    Im Ernst das ist doch eher der Regelfall als die Ausnahme. Es hat schon eine Pandemie und viele Lanz-Sendungen gebraucht um einen Politiker mit fachlicher Eignung durch öffentlichen Druck in so ein Amt zu hieven. Bei Lauterbach gibt es ja dafür andere Kritikpunkte. Einen Politiker oder eine Politikerin mit Eignung zu finden ist glaube ich nicht wirklich leicht und zwar aus den strukturellen Gründen, die Bucci hier oben aufzählt. Ein ehemaliger Professor von mir, der in der FDP aktiv war hat das Mal ganz gut erklärt. Du musst versuchen dich an den richtigen ranzuhängen und dann kann es ganz weit nach oben gehen. Fachliche Eignung oder Führungsqualitäten spielen da eine zu geringe Rolle.

    Ist es eigentlich üblich, dass Posts in anderen Team Threads als dem eigenen ignoriert werden ? Im Bills Team Thread gab es einmal eine Reaktion sonnst nix. Sind wie von mir gewohnt keine gehässigen Posts. Gilt da die Devise " Mein Team mein Thread "?

    Ich glaube eher, dass man in anderen Threads eher neutraler mitliest, weil man nicht so involviert ist. Ich würde die Anzahl der Reaktionen da nicht als Kriterium sehen.

    Meine Devise ist immer ich schreibe was mir auf dem Herzen liegt und ob es jemanden interessiert müssen dann andere entscheiden. Wenn jemand dann eine Reaktion dalässt freut mich das schon irgendwie, aber es ist ja nicht Instagram hier wo ich meine Posts darauf optimiere möglichst viele Reaktionen zu bekommen :mrgreen:

    Da ergeben auch Songs wie Fege"Fire", J(N)esaja, No Fate, Ti Sento und natürlich die über allem stehende Sinnfrage (The question is, what is the question) gleich einen ganz anderen Sinn.

    Nicht zu vergessen das Lied über die christliche Symbolik "how much is the fish" mit seiner kritischen Auseinandersetzung über den Ablasshandel und die Monetarisierung des Glaubens

    Da hat uns Scooter eine Hymne auf den Kreislauf des Lebens geschenkt. Mit seiner engelsgleichen Stimme weist uns Hans-Peter Baxxter daraufhin wie nah Freud und Leid, Leben und Tod beisammen hängen. Interessant ist natürlich auch, dass er in seiner Lyrik nicht von der Geburt sondern von der Taufe spricht und im Gegensatz dazu nicht von der Beerdigung, sondern vom sterben. Versteckt sich dahinter vielleicht eine christliche Botschaft? Ein Versprechen der Erlösung für getaufte Menschen. Mit seiner positiven, rhythmischen musikalischen Begleitung wird ja auch der Tod nicht als etwas schlimmes, sondern als etwas euphorisches betrachtet. Weiterhin beachtlich ist, dass taufen immer drei Mal benannt wird, während dem sterben nur zwei Drittel dieses Anteils geschenkt werden. Eine weitere Botschaft, dass der Glaube und die Religion stärker ist als der Tod. Demnach gehe ich ganz mit Bucci konform. Es handelt sich eindeutig um eine christliche Hymne, die zukünftig im Gotteslob auftauchen sollte und bei jeder Beerdigung im Chor gesungen werden sollte.