Beiträge von Silversurger

    Ok. Wenn ich das richtig verstehe, läuft es immer darauf hinaus, das ich da gendere, wo es inhaltlich Sinn macht. Was mach ich mit der Gast, der Pilot (maskulin aber ohne er) , was mache ich mit 'ich fordere längere Haftstrafen für Mörder, Vergewaltiger und Sexualstraftäter' ?

    Selbst nachdenken, selbst entscheiden und damit leben, dass andere das ebenfalls tun und für sich mitunter andere Entscheidungen treffen.

    Aber ist es denn dann kein Argument ? Ist es einfach nur ein Versprecher 'Mitglieder' zu gendern, bspw. Teilnehmer müsste aber gegendert werden ?

    In dem Fall ist die Antwort ziemlich einfach: Die Einzahl von "Mitglieder" ist "Mitglied". Es handelt sich um ein buchstäblich neutrales Wort, daher wäre es unsinnig, das zu gendern. Das weiß auch Anne Will, genau wie Armin Laschet weiß, dass "ich mache es nicht" vier Wörter sind, auch wenn ihm mal rausgerutscht ist, es seien drei. "Teilnehmer" hingegen ist ein maskulines Wort mit der Endung -er in der Einzahl. Ob das bedeutet, dass man es gendern muss, sei dahingestellt, aber ohne Zweifel liegt es bei dem Wort sehr viel näher als bei "Mitglied".

    Es ist hier sicherlich einiges übertrieben, finde ich. Z.B. haben wir vor kurzem einen Knigge zum Gendern bekommen , in dem geschrieben steht, dass die Anrede "Sehr geehrte Damen und Herren" diskriminierend ist und man stattdessen "Sehr geehrte Persönlichkeiten" schreiben soll. Nun ja, wenn ich das schreibe fühlen sich, glaube ich, 90% meiner Ansprechpartner veralbert.

    Der Tipp, den ich dazu kenne, besteht darin, auf das "sehr geehrte" oder "liebe" ganz zu verzichten und stattdessen formell mit "guten Tag" oder informell mit "hallo" einzusteigen. Ich mache das inzwischen tatsächlich meistens so, allerdings ist es mir bei "richtig" förmlichen Angelegenheiten dann doch nicht förmlich genug und ich kehre zurück zum "sehr geehrte".


    Das mit den Anreden ist sowieso ein Thema, über das man einen eigenen Thread aufmachen könnte. Es gibt da so viele Stolperfallen und unklare Konstellationen, nicht nur durch die Geschlechterfrage, sondern auch durch "du" und "Sie", durch Titel usw. usf.

    Vielleicht geht nur mir (und Drew) das so und vielleicht ist der Gameday Thread genau dafür gedacht, dann muss man das natürlich akzeptieren und sich einfach größtenteils raushalten. Würde mich daher auch sehr interessieren wie der Großteil dazu steht.

    Es geht sicher nicht nur Drew und dir so, aber ja: Ich denke, genau dafür ist der Gameday Thread gedacht - für die oft emotionalen und undurchdachten spontanen Reaktionen, die auch ihren Raum haben, aber wenigstens nicht die Team-Threads oder sonstigen "normalen" Diskussionen vollmüllen sollen. Ich halte mich seit Jahren aus den Gameday-Threads weitgehend fern und wenn ich dann doch alle paar Wochen mal reinschaue, mich mitunter selbst zu ein paar Posts hinreißen lasse, dann weiß ich schnell wieder, warum ich es mir meistens verkneife.


    Ich denke, die einzige sinnvolle Lösung besteht tatsächlich darin, dass jeder für sich entscheidet, ob er sich Gameday-Threads antun möchte oder nicht. Und natürlich darin, dass die, die es tun, sich vielleicht doch die paar Sekunden nehmen, ihren Beitrag vor dem Abschicken nochmal durchzulesen und zu überlegen, ob er dem respektvollen Miteinander zuträglich ist oder nicht.

    Im Video ( (mit Timestamp) siehst Du z.B. Anne Will, wie sie Mitglieder gendert, und mir ist das auch schon andernorts untergekommen, wenn ich es auch gerade nicht konkretisieren kann.

    Die Anne-will-gendern-Episode war genau das, was ich im Hinterkopf hatte, als ich nach systematischer Verwendung jenseits einmaliger Verschreiber oder Versprecher fragte. Ich bin sicher, es war in dem Fall Letzteres, andernfalls würde man nicht immer wieder mit demselben Ausschnitt von 2018 konfrontiert.

    Das Kuriose an diesem Thema ist, dass diejenigen, die gegen das Gendern sind, gern damit argumentieren, dass es um erzwungene Veränderungen ginge und um ein Problem, das gar keines sei, während sie selbst viel mehr ein Problem daraus machen und nach Zwang bzw. Verbot rufen als die meisten, die es befürworten.


    Ich denke, da muss jede(r) seinen/ihren eigenen Weg finden. Ich habe keinen besonders einheitlichen, verwende in der Schriftsprache manchmal Sternchen, Klammern oder Querstriche und gerne auch ab und zu mal das generische Femininum. Im gesprochenen Wort lehne ich es für mich ab, Genderpausen zu machen, da spreche ich lieber direkt alle an. Aber wer lieber mit Pausen spricht und sich damit wohl fühlt, soll es doch einfach machen.

    Wobei ich durch die Ungereimtheiten mit dem positiven Testzertifikat weiterhin überzeugt bin, dass er gar nicht Covid-positiv war. Diese Ärger kommt unnötigerweise noch oben drauf.

    Ist es nicht völlig wurscht, ob er a) ein Arschloch ist, weil er als positiv Getesteter Interviews gibt und durch die Welt reist oder b) ein Arschloch ist, weil er einen positiven Test fälscht, um sich eine Einreise und Turnierteilnahme zu erschleichen? :madness

    Zumal die Beschuldigten sich diese Impfzertifikate ja nicht nur zum Spaß besorgt haben dürften, sondern um sie z.B. bei ihren Arbeitgebern vorzulegen, um die Testpflicht zu umgehen. Dass lässt sich ja nachvollziehen. Aber wie gesagt, vielleicht übersehe ich da ja auch was.

    Also ein Betrug wird dadurch nachvollziehbar, dass man ihn nicht nur zum Spaß begeht, sondern um seinen Arbeitgeber zu täuschen?! :paelzer:

    Spanien überlegt wohl gerade aufzugeben. Corona-Fälle sollen wie Grippefälle nur mehr erfasst werden, Quarantäne soll so gut wie wegfallen. Strategie: Durchseuchung.


    Wenn ich ehrlich bin, sehe ich das auch bei uns kommen.

    Vermutlich ja. Aber mir wäre bei dieser Aussicht deutlich wohler, wenn wir – vor allem in der Ü60-Bevölkerung – dieselben Impf- und Boosterquoten hätten wie Spanien.

    von daher wäre es auch bei uns recht einfach möglich den Verkauf von Alkohol zu beschränken. Ob das sinnvoll wäre lasse ich aber mal unbewertet.

    Ob es sinnvoll wäre, würde aber beim konkreten Versuch, das zu regeln, nicht unbewertet bleiben, sondern es würden sich die Gerichte einschalten. Und die würden ziemlich sicher nicht dabei mitmachen, Ungeimpften den Kauf eines Produkts in einem Laden zu verbieten, in dem sie sich sowieso schon aufhalten dürfen. In Kanada, wo Alkohol nur in Spezialgeschäften angeboten wird, ist das anders, denn da bewirkt das Verbot eine Kontaktreduzierung. Ist ja bei uns genauso, dass Ungeimpfte nur in Läden dürfen, in denen sie ihren täglichen Bedarf wie Lebensmittel oder Hygieneprodukte decken können. Nur dass es in diesen Läden bei uns auch Alkohol gibt, in Kanada hingegen nicht.

    Gestern habe ich "Never" von Ken Follett fertig gehört. Ganz starkes Buch, das einen mal wieder an die angesichts von Pandemie und Klimawandel geradezu altmodisch wirkende Bedrohung eines Atomkriegs erinnert.

    Ich hab dieses Jahr auf dem Programm:

    Cooles Programm, von ein bis zwei Ausnahmen abgesehen würde ich die auch alle gerne sehen. Ich traue mich allerdings noch nicht, in größerem Stil Tickets anzuschaffen, vor allem für März und April wäre ich noch sehr zurückhaltend. Am 13.04. stehen nach dreimaliger Verschiebung Within Temptation und Evanescence in Frankfurt an, aber ich glaube noch nicht daran.

    Von dem Herrn kenne ich genau zwei Lieder, Leningrad und We Didn't Start the Fire. Beide finde ich ganz gut, aber nicht so gut, dass ich je auf die Idee gekommen wäre, mich gezielt mit dem Rest seines Werkes vertraut zu machen. We Didn't Start the Fire bekommt meine Nominierung, allein schon für den breiten Raum, den der Autor in seinem Abriss der jüngeren US-Geschichte dem Baseball einräumt.

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    Hab jetzt Desperados 3 incl. DLC durch. Allen Fans des Echtzeit-Taktik-Genres kann ich diesen Titel nur wärmstens ans Herz legen, das Leveldesign ist richtig gut.


    Als nächstes steht dann Shadow Tactics auf dem Programm. Selbes Genre, selber Entwickler.

    Großartiges Spiel. Ich habe es vor ca. einem Jahr durchgespielt, bin aber gerade gar nicht sicher, ob ich es mit oder ohne DLC habe. Da muss ich heute Abend gleich mal nachschauen, danke für den Hinweis!

    Die Konstellation ist extrem umwahrscheinlich, denn wenn sie das zweite Spiel im Januar gewinnen, hätten sie auch noch ein Drittes im gleichen Monat, oder täusche ich mich da?

    Eben, deswegen kam ich darauf. Das zweite Spiel im Januar zu gewinnen, bedeutet normalerweise, mindestens Runde 2 der Playoffs zu erreichen. Das haben die Lions seit 1957 nur einmal geschafft – 1991, aber damals waren nur die beiden Playoffspiele im Januar und das zweite wurde verloren.

    Traditionell öffnet der Offseason-Thread der Lions direkt nach der regular season, alles andere wäre mehr als überraschend gewesen. Immerhin war nicht alles schlecht in der abgelaufenen Saison. Ein gründlicher Neuaufbau ist (wieder mal) eingeleitet und drei Siege sind drei mehr als viele (mich eingeschlossen) den Lions während der ersten Wochen zugetraut hatten. Übrigens müsste man wohl tief in den Statistikstollen steigen, um herauszufinden, ob es jemals in der Footballgeschichte einen Januar gab, in dem die Lions zwei Spiele hatten und das zweite davon gewannen.


    Das Hauptaugenmerk liegt, wie in jeder Lions-Offseason, auf der Draft. Wir picken an #2 und haben damit die Chance, einen der beiden Edge-Rusher zu holen, die die diesjährige Draftklasse vermutlich anführen. Oder habt ihr andere Gedanken? Hält es jemand für einen gute Idee, in Richtung QB zu gehen? Ich persönlich denke, das hat noch mindestens ein Jahr Zeit, aber ich bin auch nicht wirklich tief drin in den Prospect-Expertisen.