Die ersten zwei Sätze sind dabei das was zählt denn das zeigt, dass Spieler in diesem Segment eben doch relevant sind.
Die Sätze die danach folgen haben mit der Relevanz, die der BVB einem Spieler zumisst nichts mehr zu tun.
Wenn ich im Vorhinein wüsste, dass ein Spieler nicht so performt wie gewünscht, würde ich den Transfer niemals tätigen. Das gilt aber für einen 20 Jährigen genau so wie für einen 28 Jährigen.
Die Aussage, dass 25+ Spieler für den BVB nicht relevant sind, bleibt damit falsch.
Nein, ist sie nicht, denn sie sind in der Regel wirtschaftlich nicht interessant für den BVB (kein Potential zum hohen Weiterverkauf) als auch langfristig sportlich. Sie sind dafür da um eine Zeit X im Kader zu sein, Spiele zu machen und gehen dann nach einer gewissen Zeit auch wieder. Aktuelle Beispiel Groß. Dass ein Großteil dieser Spieler in den letzten Jahren komplette Flops waren, erwähne ich ich mal lieber nicht. Füllkrug hat kurzfristig ne Lücke geschlossen, von mir aus war das "wichtig", aber er selbst war es nicht, denn man hat ihn nur zu gerne ein Jahr später weiter verschifft, speziell bei dem Angebot.
Bitte was?!?
Welche Transfers sollen das aktuell denn sein?
Schaue ich mir an wer wie viele Minuten gespielt hat, steht mit Anton ein Spieler an 1 unter den Feldspielern, der genau in die Kategorie fällt, die ich meine.
5 von 13 Feldspielern, die über 1000 Minuten gemacht haben, waren bei ihrem Wechsel 25+ und da ist z.B. Brandt noch nicht mal drin.
Auf den folgenden Plätzen folgt direkt Scan selbst, der ohne Verletzungen auch bei ü 1000 Minuten wäre und Groß ohne den Wechsel wahrscheinlich auch.
Anton hat wohl eher die meisten Minuten, weil die Abwehr ständig dünn besetzt und er zumindest fit war. Einige seiner Minuten hätten sich sonst andere geteilt und er wahrscheinlich deutlich weniger und Can ggf. mehr. Aber wenn ich auf Transfermarkt die Minuten zähle, dann sind das ca. 11.500 bei den älteren Spielern und ca. 21.000 bei den Jüngeren und da zähle ich Kobel noch nicht mal hinzu, der ebenfalls zur jüngeren Gruppe gehört. Ebenso nicht die Talente aus dem eigenen Nachwuchs. Brandt natürlich schon, denn der kam als Potentialsspieler mit 23 zum BVB. Ebenfalls natürlich Ryerson, denn der wurde ebenfalls als günstiger Potentialsspieler eingekauft, auch wenn er damals 25 und 3 Monate alt war. Die mit Potential gekauften Spieler dominieren ganz klar das Feld beim BVB. Kein Wunder, die sind das nachhaltigere Kapital des Vereins und sollen auch Spielen.
Noch was zu Anton und Guirassy. Das sind keine Spieler gewesen, in die der BVB mit viel "Arbeit" in Form von Scouting, langfristige Gespräche etc. den Kopf verdreht hat, sondern sie waren zum damaligen Zeitpunkt vom Preis-Leistungsverhältnis günstig und haben das verhandeln mit dem VfB leicht gemacht, weil es nichts zu verhandeln gab. Ist jetzt nur ne Vermutung, aber aus den Aussagen der Offiziellen des BVB lese ich, dass man in einen Jobe weitaus mehr "Arbeit" gesteckt hat, als in die beiden zusammen, denn den nach Dortmund zu holen, war ihnen wirklich wichtig.