Beiträge von Robbes

    Sehe gerade die Wiederholung von Caren Miosga und ich suche noch immer vergebens den Nachweis für die linksgrün versifften Öffis…

    Da sitzt die Brandtner mit Alexander und Günther zusammen und muss sich ernsthaft einerseits dafür rechtfertigen, dass eine Abgeordnete ein öffentlich zugängliches Video von Hagel gepostet hat und für die Kritik in der „Lifestyle“ Teilzeit Debatte (inkl. vor Miosga), weil man das scheinbar bewusst überkritisch lesen würde. Gleichzeitig jammert Alexander, dass man in der politischen Mitte so nicht miteinander umgeht und Günther nickt unterstützend.

    Das werfen die ernsthaft einer Grünen vor, deren Wirtschaftsminister über 3 1/2 Jahre Amtszeit (und noch bis heute Stichwort „Habecks Heizungsgestz“) von der CDU/CSU und deren nahstehenden Medien ununterbrochen mit Dreck beworfen worden ist. Wo jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wurde und der öffentlich denunziert (wegen seines akademischen Abschlusses) und den Medien zum Fraß vorgeworfen wurde…

    Ganz große Leistung…nicht!

    EDIT: Achso ja und das Brandtner als ehemalige Lebensgefärtin zum Grünen Status von Palmer befragt wurde, war auch einwandfreier Journalismus…

    Ist das nicht immer so?

    Nee, andere Teams im erweiterten Dunstkreis des BVB müssen speziell Punkt 1 nicht betrachten, da sie (wie England) über faktisch unlimitierte Mittel verfügen oder weil sie schlicht der größere Name sind.

    Das hat der BVB übrigens auch so akzeptiert und legt auch speziell darauf den Fokus, denn damit lässt sich verdammt viel Geld verdienen.

    Aber genau das unterscheidet den BVB von der europäischen Spitze. Deswegen ist es auch nicht fair, dass jetzt so getan wird, dass Brandt nun aber auch gehen könne und es nicht schade um ihn sei, da er ja eh nie das absolute Spitzenpotential erreicht hat.

    Hätte er das, wäre er nicht 7 Jahre hier gewesen…

    Sehr interessanter Abend. Beide Signings keine Katastrophe und sie füllen auch einen Need, jedoch preislich leider etwas zu hoch.

    Kann mir vorstellen, dass in der Offense noch was passiert. Man wird Shough so viel Hilfe an die Seite stellen, wie möglich.

    Das Davis geht tut in der Seele. Sehe da noch keinen, der diese Lücke füllen wird.

    Nächstes Jahr dann ohne Brandt und wenn man es schafft einen Abnehmer für Adeyemi zu finden, bin ich voll und ganz zufrieden. Da kann man dann auch holen wen man will, ist mir fast egal.

    Brandt beschreibt herrlich die letzten Jahre unter Zorc. Mit viel Tamtam geholt, als Königstransfer betitelt und sich selbst für den Transfers auf die Schulter geklopft aber nie auf internationale Klasse bekommen, weil er einfach nicht bereit war den nächsten Schritt zu gehen.

    Da gibt es aber auch für die Zeit nach Zorc Beispiele. Beim BVB gibt es eigentlich nur insgesamt 3 Möglichkeiten, wenn du als Spieler mit Potential kommst:

    1. du bist die Granate die man sich erhofft hat, dann aber auch nach recht kurzer Zeit wieder weg (Dembele, Bellingham, Haaland oder Sancho)

    2. du entwickelst dich zu einem soliden, meist überdurchschnittlichen Bundesligaspieler. Bekommst keine umhauenden Angebote und bleibst länger als üblich. (z.B. Brandt oder auch inzwischen Adeyemi)

    3. es passt einfach nicht und findest dich als Bankdrücker oder woanders wieder (Isak, Mor, Gomez)

    Wo Leute wie Schlotterbeck und Nmecha landen wird sich noch zeigen…da wird der Sommer den ersten Aufschluss geben.

    Das wird doch auch rein willkürlich bzw ohne fixe Regelung entscheiden wann der VAR eingreift und wann nicht.

    Da war ja noch die Szene mit Silva die nen Elfmeter zur Folge gehbt hätte. Da wurde alles (außer vom Schiri) richtig gemacht. Nur warum rettet der VAR Ihn da und beim Handspiel nicht?

    Siebert hat wenn man das alles berücksichtigt ne katastrophale Leistung gezeigt btw.

    Der VAR kommuniziert durchgehend mit dem Schiedsrichter, auch bei Kleinigkeiten. Der „schaltet“ sich nicht ein, sondern er ist eh immer da. Der hat auch das Handspiel gesehen und es eben nicht als strafbares Handspiel bewertet. Warum weiß ich auch nicht…

    Es wird ja viel über die Handregel gesprochen.

    Ich habe absolut keine Ahnung wie man diesen Handelfmeter nicht geben kann?!?

    Ganz ehrlich: Wenn es da irgendwie eine regeltechnische Erklärung gibt, gehört der Typ der diese Regel geschrieben hat mit Stadionverbot bestraft.

    Kann absolut nicht wahr sein.

    Wieso, war sicher keine Absicht und ich dachte darum geht es immer…:hinterha:

    Die ersten zwei Sätze sind dabei das was zählt denn das zeigt, dass Spieler in diesem Segment eben doch relevant sind.

    Die Sätze die danach folgen haben mit der Relevanz, die der BVB einem Spieler zumisst nichts mehr zu tun.

    Wenn ich im Vorhinein wüsste, dass ein Spieler nicht so performt wie gewünscht, würde ich den Transfer niemals tätigen. Das gilt aber für einen 20 Jährigen genau so wie für einen 28 Jährigen.

    Die Aussage, dass 25+ Spieler für den BVB nicht relevant sind, bleibt damit falsch.

    Nein, ist sie nicht, denn sie sind in der Regel wirtschaftlich nicht interessant für den BVB (kein Potential zum hohen Weiterverkauf) als auch langfristig sportlich. Sie sind dafür da um eine Zeit X im Kader zu sein, Spiele zu machen und gehen dann nach einer gewissen Zeit auch wieder. Aktuelle Beispiel Groß. Dass ein Großteil dieser Spieler in den letzten Jahren komplette Flops waren, erwähne ich ich mal lieber nicht. Füllkrug hat kurzfristig ne Lücke geschlossen, von mir aus war das "wichtig", aber er selbst war es nicht, denn man hat ihn nur zu gerne ein Jahr später weiter verschifft, speziell bei dem Angebot.

    Bitte was?!?

    Welche Transfers sollen das aktuell denn sein?

    Schaue ich mir an wer wie viele Minuten gespielt hat, steht mit Anton ein Spieler an 1 unter den Feldspielern, der genau in die Kategorie fällt, die ich meine.
    5 von 13 Feldspielern, die über 1000 Minuten gemacht haben, waren bei ihrem Wechsel 25+ und da ist z.B. Brandt noch nicht mal drin.
    Auf den folgenden Plätzen folgt direkt Scan selbst, der ohne Verletzungen auch bei ü 1000 Minuten wäre und Groß ohne den Wechsel wahrscheinlich auch.

    Anton hat wohl eher die meisten Minuten, weil die Abwehr ständig dünn besetzt und er zumindest fit war. Einige seiner Minuten hätten sich sonst andere geteilt und er wahrscheinlich deutlich weniger und Can ggf. mehr. Aber wenn ich auf Transfermarkt die Minuten zähle, dann sind das ca. 11.500 bei den älteren Spielern und ca. 21.000 bei den Jüngeren und da zähle ich Kobel noch nicht mal hinzu, der ebenfalls zur jüngeren Gruppe gehört. Ebenso nicht die Talente aus dem eigenen Nachwuchs. Brandt natürlich schon, denn der kam als Potentialsspieler mit 23 zum BVB. Ebenfalls natürlich Ryerson, denn der wurde ebenfalls als günstiger Potentialsspieler eingekauft, auch wenn er damals 25 und 3 Monate alt war. Die mit Potential gekauften Spieler dominieren ganz klar das Feld beim BVB. Kein Wunder, die sind das nachhaltigere Kapital des Vereins und sollen auch Spielen.

    Noch was zu Anton und Guirassy. Das sind keine Spieler gewesen, in die der BVB mit viel "Arbeit" in Form von Scouting, langfristige Gespräche etc. den Kopf verdreht hat, sondern sie waren zum damaligen Zeitpunkt vom Preis-Leistungsverhältnis günstig und haben das verhandeln mit dem VfB leicht gemacht, weil es nichts zu verhandeln gab. Ist jetzt nur ne Vermutung, aber aus den Aussagen der Offiziellen des BVB lese ich, dass man in einen Jobe weitaus mehr "Arbeit" gesteckt hat, als in die beiden zusammen, denn den nach Dortmund zu holen, war ihnen wirklich wichtig.

    Für die Relevanz der Zielgruppe ist übrigens völlig egal ob der Transfer im Nachhinein gesessen hat oder nicht. Es geht doch darum wie sehr man den Spieler will; wie wichtig (relevant) er ist.
    Haller kam nach dem Haaland Abgang, war der einzige Stürmer und hier jahrelang Topverdiener. Natürlich hätte er der Königstransfer werden sollen. Im Nachhinein hätte den Transfer natürlich niemand getätigt aber das liegt nicht daran, dass die Zielgruppe für den BVB nicht relevant ist oder nur als Ergänzung dient.
    Sehr ähnliches gilt übrigens für Füllkrug im Jahr darauf. Den wollte Terzic unbedingt als man von den Blutwerten von Haller entsetzt war. Füllkrug war von Tag 1 unumstrittener Stürmer Nr. 1. Wie soll so jemand nur eine Ergänzung sein?!

    Die Haller Geschichte war wie gesagt unglücklich, wie gesagt. Füllkrug war aus der Not heraus geboren im späten August. Natürlich war der dann Nr. 1. man hatte ja sonst keinen. Seine Leistungen waren dszu dann auch nicht auf dem Niveau, dass man sich erhofft hat. Bis heute weiß keiner, warum West Ham so viel für ihn geboten hat, obwohl man ihn nach dem Guirassy Transfer nicht mehr wirklich brauchte.

    Wenn man das Management so hört, will man hier ne ganze Menge. Ob sich das dann auch wirklich so einstellt, würde ich mal abwarten. Die letzte Transferperiode ist seit langem die erste in der man keinen Spieler mittleren Alters geholt hat. Daraus einen Strategiewechsel abzuleiten halte ich zumindest jetzt noch für verfrüht.
    Wenn es so wäre, dass man den Fokus wirklich wieder stärker auf Talente setzen will und wird, würde mich das grundsätzlich freuen.

    Nochmal, guck einfach auf den Kader und die Aufstellungen. Da sieht man ganz klar, welche Transfers da dominieren.

    Das mag der Anspruch sein aber die Transferfenster der letzten 15 Jahre sprechen da mehrheitlich eine andere Sprache (und das ist nunmal die Realität).

    Auch das geht an der Realität vorbei wenn man sich so die Transferfenster ansieht. Dass die Transfers nicht alle eingeschlagen und teilweise sogar gefloppt sind, steht ja außer Frage aber viele der aufgelisteten Spieler sind weit mehr als nur Stabilisierung. Teilweise sprechen wir sogar von den Königstransfers der jeweiligen Periode.

    Ich sehe auch nicht wo man sich jetzt verbiegt nur weil man Can einen Vertrag anbieten will. Man kann es ja wegen mir Marketing nennen aber trotzdem passt es doch in das Echte Liebe Produkt.

    Mit Ausnahme von Guirassy sehe ich in den letzten 5-6 Jahren keinen Transfer, den man ernsthaft als „Königstransfer“ bezeichnen würde. Das waren fast durch die Bank Ergänzungsspieler. Vielleicht noch Haller 2022, aber das endete dann auch eher unglücklich. 2019 war dann mal eine Runde von Spieler um das jungen bis mittleren Alters (Schulz, Brandt, Hazard und Hummels) aber wenn ich daran denke, wie viel Geld da versenkt wurde, schaudert es mich…

    EDIT: Süle kannst du von mir aus haben…aber auch nur ein weiteres Groschengrab…

    Damals waren die Zeiten noch andere und wenn ich das Management so höre, ist das auch definitiv nicht mehr die Strategie. Deswegen lohnt es sich auch nicht noch weiter zurückzugehen um die Nadel im Heuhaufen zu suchen.

    EDIT2: Guck dir auch mal den aktuellen Kader an (ohne Ersatztorhüter und Talente aus dem Nachwuchs) Ich zähle 6 Spieler aus der Gruppe „mit über 25 gekauft“ und 13 Spieler mit „25 und drunter gekauft“ und auch in den Spielen kommen eigentlich immer um die 7 Spieler aus der jüngeren Gruppe zum Einsatz.

    Doch. Deine Aussage war, dass die für den BVB relevanten Spieler überwiegend noch ganz weit weg von 25-28 sind oder halt nur Ergänzung wären.

    Sind sie ja auch. Der BVB sieht sich ja auch selbst als Verein, der junge Spieler entdeckt, entwickelt und im Idealfall sehr teuer weiterverkauft. Für die muss man interessant sein indem man denen die Fälle wie Jude Bellingham oder Erling Haaland aufzeigt und nicht zeigt, dass man einem Emre Can noch ein „Gnadenbrot“ gibt.

    Natürlich braucht es auch Spieler im Alter über 25, aber halt eher zur Stabilisierung des Kaders und schon gar nicht sollte man sich verbiegen, damit man jeden bekommen kann, der theoretisch möglich wäre.

    Es mag ja sein, dass die Spieler nicht performed haben. Das bedeutet aber nicht gleichzeitig, dass man Spieler aus dieser Kategorie in Zukunft nicht mehr verpflichten wird/will. Man wird auch in Zukunft keinen Kader aufstellen, der nur aus jungen Spielern besteht. Das hat man in den letzten 10 Jahren (wahrscheinlich sogar mehr) auch zu keiner Zeit getan.

    Es geht letztendlich viel mehr um die Rolle, die man diesen Spielern beigemessen hat und wie sehr man sie verpflichten wollte. Ein Groß z.B. wurde seinerzeit als das möglicherweise letzte Puzzlestück tituliert. Und auch die anderen Spieler, die ich so aufgezählt habe, kamen zum Großteil eben nicht als Ergänzung des Kaders.

    Es ist ein Märchen zu glauben, dass der BVB immer nur die ganz jungen Spieler geholt hat, die weit vor ihrem Durchbruch standen. Die Reihe lässt sich beliebig fortsetzen. Auch mit Spielern, die nach der Verpflichtung mehr Impact hatten als die bisher genannten: Hummels (bei seiner Rückkehr), Alcacer, Witsel, Delaney...

    Das hat auch niemand behauptet, nur dass sich der BVB zwanghaft „hübsch“ für diese Spieler machen muss, indem man anderen Spieler (meiner Ansicht nach) sinnlos Geld hinterherwirft…

    Das letzte Jahr in dem wir keinen Spieler aus diesem 25-28 Jahre Segment gekauft haben, der noch dazu eher als Ergänzungen gedacht war, könnte neben dem letzten Jahr tatsächlich 12/13 gewesen sein. Hab die Liste jetzt aber nur überflogen.

    Das letzte Jahr wo das passiert ist und keiner aus dem Segment geholt wurde, war bspw. der Sommer 2025. Gleiches gilt bspw. auch für den Sommer 2021, aber da verfallen wir nun in Haarspalterei, denn wie gesagt, war das nicht die Aussage. Sondern das der BVB lieber für ein anderes Segment Spieler „hübsch“ sein sollte, denn die bringen häufiger einen Mehrwert, zumindest bei den Erlösen.

    Ich glaube da ist eher der Wunsch Vater des Gedanken, denn in den letzten Jahren sind viele der verpflichteten Spieler genau in diesem Alter. Anton, Guirassy, Groß, Sabitzer, Füllkrug, Bensebaini, Haller, Süle, Can, Meunier...

    Und mit Ausnahme von Guirassy würde ich wie beschrieben keinen von denen wirklich vermissten, da keiner einen (bisher) nachhaltigen Impact geliefert bzw. vom Preis/Leistungsverhältnis gestimmt hat. Ok, Füllkrug hat zumindest noch Kohle eingebracht…

    Du willst mir also erzählen, dass der Umgang mit einem ü 30 Spieler für einen Spieler im Alter von sagen wir 25-28 Jährigen nicht wichtig ist?! Das ist doch eine genau so unbelegbare Aussage, wie du sie mir vorwirfst. Wie hätte zum Beispiel Waldemar Anton sich vor zwei Jahren entschieden, wenn man die gleiche Situation dort gehabt hätte? Natürlich weiß man das nicht abschließend aber ich habe auch nicht gesagt, dass es auf jeden Fall so ist. Aber man kann doch nicht so tun als ob sowas auf keinen Fall irgendeine Rolle spielt.

    Der überwiegende Teil der für relevanten BVB Spieler, die wirklich mehr als eine Ergänzung zum Kader waren, sind noch ganz weit von den den 25-28 Jahren entfernt. Und die, die es nicht sind, wären verschmerzbar bzw. haben wie Guirassy noch ganz andere Pläne. Alles unter der Prämisse, dass es überhaupt eine Rolle spielt, was ich nicht wirklich glaube.

    Wie gesagt: Das ist ja weniger ein Investment in Can selbst weil man sich im nächsten Jahr so viel Leistung von ihm verspricht. Es ist sicherlich auch zum Teil Dankbarkeit (ob nun angebracht oder nicht) und Invest in die eigene Reputation.

    Und diese 3-5 Millionen werden am Ende nicht darüber entscheiden ob man einen Transfer tätigen kann oder nicht.

    Es geht weniger um Transfers, sondern für welche Spieler, die man gerne verlängern möchte, man diese 3-5 Millionen nutzen könnte. Und da fallen mir mehrere ein, bei denen ich diese lieber zusätzlich sehe, als bei einem Fragezeichen wie Emre Can.

    Das könnten auch hier sicherlich nicht alle und müsste ich vielleicht auch vorher nochmal kurz nachlesen um das fehlerfrei zu referieren. Ich finde, das führt ihn mehr vor.

    Wollen diese „alle“ auch Ministerpräsident werden? Und es besteht ein Unterschied zwischen „nicht ganz fehlerfrei“ und komplett falsch…

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Sehr sympathischer Typ - spätestens ab Minute 1 im Video

    Wo ist denn der Teil, als der den Schülern den Treibhauseffekt völlig falsch erklärt hat? :mrgreen::hinterha:

    Nö das ist natürlich kein Automatismus, dass die Spieler in Zukunft denken. Man muss es aber doch mit in Betracht ziehen. Und es ist nicht nur meine persönliche Annahme, dass Unternehmen in Arbeitnehmermärkten um die besten Kräfte konkurrieren und dies eben nicht nur auf finanzieller Ebene sondern auch im Gesamtpaket.

    Auf dem Markt wo der BVB gelten ganz andere Gesetze als auf dem regulären Arbeitsmarkt. Und selbst wenn, würde die klassische Zielgruppe des BVB wahrscheinlich weniger interessieren, was mit einem über 30 Jährigen mit Kreuzbandriss passiert, sondern wie man sich beim BVB entwickeln und noch für ganz andere Aufgaben bei anderen Clubs empfehlen kann.

    Du hingegen tust gerade so als ob das wirtschaftliche Wohl und Wehe des BVB an einer Can Verlängerung/Nicht Verlängerung hängt und der BVB ausschließlich dann wirtschaftlich denken würde wenn man das ganze rein finanziell betrachtet.

    Selbst wenn es nur 3-5 Millionen sind, sind es wiederum 3-5 Millionen, die an anderen Stellen fehlen. Und so wie die Aussagen des BVB Managements verstehe, ist das Budget sowieso begrenzt und dann sollte man diese nicht in ein wandelndes Fragezeichen investieren (dem ich diese 3-5 Mio selbst ohne Kreuzbandriss sehr ungern gegeben hätte)

    Und bei sagen wir mal 3-5 Mio mehr wenn man Can nicht verlängert?

    Finde ich übrigens komisch, dass du argumentierst, dass der BVB wie ein Wirtschaftsunternehmen handeln müsse aber offenbar außer Acht lässt, dass es für Wirtschaftsunternehmen schon auch wichtig ist ob sie attraktiv für künftige hochqualifizierte Arbeitskräfte sind.

    Vielleicht fehlt uns durch die anstehende Verlängerung ein niedriger einstelliger Millionenbetrag, der am Ende aber nicht entscheidend ist. Aber hast du vielleicht auch mal dran gedacht wie der BVB bei potentiellen Transfers (und v.a. deren Beratern) da steht wenn er der Verein ist, der einen verdienten Spieler (völlig egal ob wir ihn hier so sehen) verletzt vor die Tür setzt?

    Du tust gerade so, als hätte eine Nicht‑Verlängerung von Can automatisch einen negativen Einfluss auf die Entscheidungen anderer Spiele, aber das ist reine Theorie. Das ist keine belegte Tatsache, sondern deine persönliche Annahme. Niemand weiß, ob andere Spieler oder Berater das überhaupt so wahrnehmen würden oder ob es für deren Entscheidungen irgendeine Rolle spielt. Das ist komplett spekulativ und wird hier gerade als Fakt verkauft, obwohl es keiner ist.

    Momentan spart Dortmund ordentlich durch Cans Verletzung. Nach 6 Wochen zahlt der Arbeitgeber nicht mehr, dh knapp 2 Mio. solltet ihr diese Saison sparen.

    Und auch in seinem neuen Vertrag zahlt der Verein erst, wenn er Arbeitsfähig ist. Ein Vertrag mit kurzer Laufzeit und überschaubarem Fixum, ist daher kaum mit Risiko verbunden…. Ich sehe jetzt nicht, warum man da nicht wie ein Wirtschaftsunternehmen handelt, wenn man verlängert. :madness

    Jemand mit dem Gehalt von Can dürfte in seinem Vertrag eine Klausel stehen haben, die sowas umgeht, denn die Summe nach 6 Wochen ist gedeckelt.

    Aber wie gesagt, letztendlich kommt es auf die Vertragsgestaltung an. Ich persönlich hätte grundsätzlich nicht mehr mit ihm verlängert, auch ohne Verletzung. Aber Sebastian, unser Mastermind, wird das sicher schaukeln…ganz sicher….

    Auch das wäre eine Grundsatzdiskussion, die mit dem Thema "Vertrag für Emre Can" nichts zu tun hat. Allein das Wort Verein und Wirtschaftsunternehmen widerspricht sich schon.

    Ohne weiter abzuschweifen: Ich könnte es verstehen, wenn man verlängert. Persönlich bin ich nicht dafür, sehe aber eine Verlängerung von Brandt viel problematischer.

    Mea Culpa, ich meinte nicht Verein sondern natürlich GmbH & Co. KGaA :mrgreen:

    Würde man es so führen, würde man sehr viele Fans verlieren. Ein Fussball-Verein sollte niemals wie ein Wirtschaftsunternehmen geführt werden, obgleich man natürlich immer die Wirtschaftlichkeit im Auge haben muss. gerade im Fussball werden Entscheidungen doch häufig aus anderen Gründen getroffen.

    Natürlich wird der Verein wie ein Wirtschaftsunternehmen geführt, nur klebt man nach außen ein anders Etikett drauf, damit die Leute das Gefühl haben, dass es dort was anderes.

    Hatte neulich ein sehr interessantes Gespräch mit der Referentin Sport eines Bundesligaclubs. Die hat schon fast Mitleid mit dem Menschen, die so sehr für diese Clubs brennen, so viel investieren nur um von den Vorständen als genau das gesehen zu werden, was sie sind, nämlich Kunden.

    Dazu gibt es ja auch ein sehr bekanntes Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit. Seinerzeit hat man mit Ilkay Gündogan verlängert, obwohl der langfristig verletzt war.

    Gündogan hat man verlängert, weil er Leistungsträger war, als er fit war und dazu noch in einem ganz anderen Alter mit viel mehr Potential. Das ist hier absolut kein Vergleich.

    Das ist natrülich eine Grundsatzdiskussion. Wie gesagt, der BVB verbreitet nach Außen gerne dieses Konstrukt der "BVB-Familie" mit Stallgeruch usw. und rein aus dieser Darstellung muss man das dann auch leben und Can halten.

    Marketing halt…

    Hat der User denn was anderes gefordert?

    Ansonsten bleibt halt auch nur festzuhalten, dass es ein subjektives Thema bleibt. Wie eben das, was man als anständig sieht, auch.

    Es wurde gesagt, dass es sich „für den BVB gehört, ihm einen Vertrag anzubieten.“. Nein tut es nicht und der BVB macht moralisch auch nichts falsch, wenn man den Vertrag auslaufen lässt, nur weil er nun verletzt ist.