wo ist eigentlich Robbie abgeblieben? ![]()
Beiträge von Just|Me
-
-
die 2026er Mountain Tigers
Quarterbacks
- Lamar Jackson (3)
- Kyler Murray (11)
- ich wollte dieses Jahr in Runde 3 einen QB um mal zu probieren, ob es sich lohnt, viel Qulaität auf WR und RB lzugunsten eines Elite QB liegen zu lassen, mein Plan war aber einen Stack aus AJ Brown und Maye. den haben aber die Bers Rams durchkreuzt, daher habe ich mich auf QB umentschieden. der Pick von Murray war selbst für mich überraschend, denn eigentlich habe ich nach so vielen Enttäuschungen mit ihm abgeschlossen. aber der Vikings HC ist eben auch als QB Flüsterer bekannt, da schon früh einige Teams ihren QB2 gedraftet hatten, wollte ich den Zug nicht verpassen.
- an sich bin ich zufrieden
Running Backs
- McCaffrey (1)
- Rhamondre Stevenson (7)
- MarShawn Lloyd (6)
- JK Dobbins (8)
- Dylan Sampson (16)
- Kaleb Johnson (18)
- Alvin Kamara (19)
- greifst du nicht an #3 in Runde 1 zum RB, wird es irgendwie schwierig. McCaffrey, weil ich den glaube ich noch nie in einem meiner Fantasy Teams hatte. mein Plan war, nach Runde 5 2x WR und 2x RB im Team zu haben, aber irgendwie war in 4 und 5 niemand bei den RBs, den ich den WR vorgezogen hätte. in Runde 6 hatte ich dann aber doch Panik und habe sicherlich mit Llloyd einen Reach. mit stevenson und Dobbins noch 2 Starter in den Runden 8 und 9 abzugreifgen, war dann schon eher ein Glücksfall. Sampson war einer meiner späten Depth Targets, den Rest hatt ich im Queue beim Autodraft.
- viel Tiefe, aber auch viele Sorgen wegen Verletzungen
Wide Receiver
- Nico Collins (2)
- Luther Burden (4)
- Terry McLaurin (5)
- puh, hier lief irgendwie gar nichts. AJ Brown ging 2 vor mir weg, was mich etwas unvorbereitet getroffen hatte. also Collins oder Pickens und ich glaube, dass ich mich falsch entschieden habe. Burden gefällt mir hingegen sehr gut. ich wollte unbedingt ein Stück Bears Offense haben. McLaurin war BPA und danach lief irgendwie nicht mehr viel zusammen. alle meine Mid- und Lateround Targets verschwanden kurz vor meinen Picks vom Board
- das muss ein Trade richten
Tight Ends
- Juwan Johnson (10)
- AJ Barner (15)
- die Top 5 gingen mir einfach zu früh weg, aber auch die TE aus dem nächsten Tier waren schnell vergriffen. das hat mich echt überrascht, habe ja mit Kittle, Pitts oder Fannin in Runde 7 oder 8 geliebäugelt. Juwan Johnson war meine Fallback Option, die ich aber auch eigentlich erst in Runde 11 oder 12 gesehen hätte. da aber schon die ersten Teams einen zweiten TE ins Boot holten, musste ich handeln. mein 2. TE sollte eigentlich Sadiq oder Njoku werden, aber auch die gingen zu früh weg
- wenn Johnson an seiner Performance aus den letzten spielen anküpfen kann, bin ich eigentlich zufrieden
IDP
- Zack Brown (9)
- Quay Walker (12)
- Tremaine Edmunds (13)
- TJ Edwards (14)
- Talanoa Hufanga (17)
- wie immer spät dran, irgendwie wie immer Durchschnitt und wahrscheinlich wie immer eine heftige Waiver Wire Rotation
Kicker
- Will Lutz (20)
-
Alles anzeigen
....
WR
Waddle
...
Pierce
...
Das ist nicht gut. Alles eher Potential als Sicherheit, dazu noch Verletzungsthemen.
mit Waddle und Pierce hast du mir gleich 2 Spieler genommen, die bei mir auf der Wunschliste standen. bei Waddle hatte ich es ja selber in der Hand, allerdings war ich echt der Meinung, dass er bestimmt auch in Runde 4 noch zu haben wäre. bei Pierce habe ich aber doch geflucht, denn er war mein bevorzugtes mid-round Target
-
- Es gibt nur eine einzige Unit, die du Overall besser als C bewertet hast, nämlich die Safetys (Special Teams lass ich mal außen vor, da gibts ja nur eine Note). Da ich eigentlich bei allen Bewertungen von dir mitgehe finde ich das schon bemerkenswert, wie es augenscheinlich um unsere Depth bestellt ist. Deckt sich aber auch mit dem Gefühl, dass es kaum eine Position gibt, auf der wir besser aufgestellt sind als letzte Season (außer D-Line vielleicht).
ja irgendwie will mein prognostizierter Record nicht so richtig zu den Grades der einzelnen Units passen (oder umgekehrt). deshalb schrieb ich auch, dass ich etwas überrascht war, nachdem ich die W und L zusammengezählt hatte, denn gefühlt wird es eher eine 9:7 Saison.
-
Ausblick Saison 2026 – Den Playoff-Fluch brechen
Spielplan und Prognose
Der Spielplan bringt 9 Heim- und 8 Auswärtsspiele und dabei 6 Primetime-Auftritte mit sich. Die NFC North wird von den amtierenden Divisionssiegern aus Chicago angeführt, die nach dem Wild-Card-Sieg gegen uns mit breiter Brust in die neue Saison gehen dürften – Lions und Vikings bleiben ebenfalls konkurrenzfähig, sodass die Division mMn so eng wie selten zuvor werden könnte.
Die größte Unbekannte bleibt für mich Parsons' Rückkehrdatum. Realistisch muss man wohl eher mit einem Fehlen von 6 statt 4 Spielen planen, was den Saisonstart deutlich erschwert – gerade weil gleichzeitig auch noch ein komplett neues Defense-Scheme unter Gannon installiert werden muss. Diese Kombination aus neuem System und fehlendem Schlüsselspieler ist mMn eine ziemlich gefährliche Mischung für den Start.
Sportlich-symbolisch dürfte Woche 6 der Höhepunkt der ersten Saisonhälfte werden: die Cowboys kommen nach Lambeau, mit Rashan Gary im Gepäck – dem Mann, den man quasi im Gegenzug für Parsons Salary Implications an Dallas abgegeben hat. Dazu das Auswärtsspiel bei den Rams sowie das Prime-Time-Heimspiel gegen die Bills in der zweiten Saisonhälfte, die beide zu den schwersten Terminen im gesamten Spielplan zählen dürften.
Insgesamt lese ich den Spielplan als machbar, aber alles andere als leicht – vor allem, weil viel davon abhängt, wie gut die neue Defense in den ersten vier, fünf Wochen ohne ihren besten Spieler funktioniert.
{589B2043-A58B-4A76-9FA0-4B0AA7E515A2}.png
Macht bei mir am Ende einen prognostizierten 10:7-Record, über den ich ein wenig überrascht bin, denn er ist besser als ich es vorher vermutet hätte. Das Ergebnis sollte in der aktuellen NFC erneut für einen Playoff-Platz reichen, wahrscheinlich aber wieder nur für einen Wild-Card-Seed – die Division dürfte bei den Bears bleiben, solange sich bei uns nicht früher als erwartet alles zusammenfügt. Sollte Parsons schneller zurückkommen als geplant oder die neue CB-Rotation positiv überraschen, ist auch deutlich mehr drin. Sollte dagegen die Offense-Line-Depth wieder zum Problem werden, kann es auch ganz knapp am Playoff-Spot vorbeigehen.
Key-Faktoren
Defense: die Umstellung auf Gannons Scheme braucht Zeit, und die fehlt gerade zu Saisonbeginn ohne Parsons. Gelingt die Integration schnell, ist das Potenzial nach oben groß – Hargrave, Van Ness und ein gesunder Parsons ab Oktober könnten eine der besten Passrush-Duos der Liga ergeben.
Offense: hier hängt vieles an der Gesundheit von Kraft und Watson sowie am erhofften Entwicklungsschritt von Golden. Bleibt die Receiver-Gruppe gesund, dürfte Love erneut für konstant gute Zahlen sorgen. Sorgen bereitet die Ungewissheit im Run-Game, einmal durch die Suspendierung von Jacobs und zum anderen durch die noch nicht bewiesene Qualität der OLine
Special Teams: Smack That! Würde alle Sorgen vertreiben
Subjektive Prognosen
Der Fluch der drei Wild-Card-Pleiten in Serie wird 2026 gebrochen – wenn auch vermutlich erst nach einem weiteren zittrigen Saisonstart
Lukas Van Ness knackt als erster Packers-Edge-Rusher seit Jahren wieder eigenständig die 10-Sack-Marke
Matthew Golden macht im zweiten Jahr den erwarteten Sprung und wird zum verlässlichen WR2
Tucker Kraft kehrt spätestens ab Oktober zu alter Stärke zurück und bestätigt sein All-Pro-Potenzial
In diesem Sinne:
GO PACK GO!
-
Defense
Defensive Line
Player (8)
Javon Hargrave / Devonte Wyatt / Karl Brooks / Jordon Riley / Jonathan Ford / Anthony Campbell / Warren Brinson / Chris McClellan
Rating – Starter: B / overall: C
Hargrave bringt als Free-Agent-Neuzugang genau die Erfahrung für Gannons Scheme mit, die man sich erhofft hat – seine Sack-Zahlen unter ihm in Philadelphia sprechen für sich. Sein Alter könnte aber zum Problem werden, denn seine Leistungskurve in der letzten Saison zeigte in die falsche Richtung. Riley und Ford liefern solide, wenn auch nicht unbedingt spektakuläre Tiefe für die Rotation.
Wyatt und Brooks finde ich sehr gut und denke, dass sie perfekt ins neue Defense Schema passen. Vor allem bei Wyatt glaube ich, dass ihm der Positionswechsel vom klassischen NT zum DE gut tun wird.
Bei den Backups darf man auf Rookie Chris McClellan gespannt sein. Die Frage ist auch, wie oft überhaupt in der Base 3:4 gespielt wird.
Edge
Player (4)
Lukas Van Ness / Barryn Sorrell / Brenton Cox Jr. / Dani Dennis-Sutton / PUP Micah Parsons
Rating – Starter: A- (wenn Parsons mit auf dem Platz steht) / overall: C+
Parsons' Rückkehr ist mMn DIE Frage der gesamten Saison. Nach Kreuzband- und Meniskus-OP im Dezember peilt er selbst frühestens Anfang/Mitte Oktober an, also realistisch irgendwo zwischen Woche 4 und 6. Bis dahin muss die Front ohne ihren mit Abstand besten Pass Rusher auskommen, und das tut schon weh, wenn man nur daran denkt.
Van Ness hat nach zwei durchwachsenen Jahren 2025 endlich den in der letzten Preview erhofften Schritt gemacht – die Ausübung seiner 5th Year Option war da nur folgerichtig. Cox Jr. wurde nach einer von Verletzungen geplagten Saison immerhin zu günstigen Konditionen zurückgeholt.
Linebacker
Player (5)
Edgerrin Cooper / Zaire Franklin / Isaiah McDuffie / Ty'Ron Hopper / Nick Niemann
Rating – Starter: B / overall: C
Cooper bleibt für mich der unangefochtene Fixpunkt der Positionsgruppe. Für den ins Contract Year gegangenen und dann verlorenen Quay Walker kam per Trade mit Franklin sofort ein erfahrener Ersatz, der in Indianapolis über Jahre hinweg konstant seine Tackles gesammelt, aber eben auch eine durchwachsene 2025er Saison gespielt hat
Hopper muss nach einem eher blassen zweiten Jahr jetzt endlich den Sprung schaffen, die Zeit der Ausreden ist vorbei. Ansonsten droht er, zu einem weiteren Packers 3rd Round Bust zu werden
McDuffie gibt zwar immer 100+x%, er ist aber eben auch einer der schlechteren ILB gegen den Pass
Cornerbacks
Player (5)
Keisean Nixon / Brandon Cisse / Carrington Valentine / Benjamin St-Juste / Kamal Hadden
Rating – Starter: C / overall: D+
Ja ich weiß, Nixon spielte ein Pro-Bowl-Saison in 2025. Das zeigt aber nicht, wie gut er ist, sondern wie wenig aussagefähig die PB Nominierungen mittlerweile geworden sind. Für mich weiterhin ein guter Backup und Special Teamer, den ich aber lieber nicht als Starter sehen möchte.
Um den zweiten Startplatz lieferten sich Valentine, Neuzugang St-Juste und Rookie Cisse ein offenes Rennen - für mich eines der meistbeobachteten Camp-Battles überhaupt. Hier dürfte Cisse das Rennen gemacht haben.
Der Cut von Hobbs nach nur einer enttäuschenden Saison bestätigt leider die Skepsis, mit der diese Verpflichtung schon vor einem Jahr aufgenommen wurde. Die Position bleibt insgesamt die dünnste im gesamten Roster.
Safeties
Player (3)
Xavier McKinney / Evan Williams / Javon Bullard
Rating – Starter: A- / overall: B
Nach seiner zweiten All-Pro-Nominierung in Folge bleibt McKinney für mich mit Abstand das größte Free-Agent-Signing der letzten Jahre. Mit Williams und Bullard bleibt das Trio unverändert und weiterhin mMn die verlässlichste Einheit der gesamten Defense.
Aufgrund der schwach besetzten CB Position wird Bullard wohl auch weiterhin viel Spielzeit in Dime und Nickelformationen sehen, was für mich auch völlig in Ordnung gehen würde.
Special Teams
Player (3)
Trey Smack / Daniel Whelan / Matt Orzech
Rating – B
Nach McManus' katastrophalem Playoff-Auftritt (3 verschossene Kicks im Wert von 7 Punkten bei der 4-Punkte-Pleite in Chicago) wurde er entlassen – ausgerechnet der Mann, den man ein Jahr zuvor noch als endgültige Lösung des Kicking-Problems gefeiert hatte.
Rookie Trey Smack (Rd.6) hatte in den ersten Camp-Tagen mit nur 8 von 13 Field Goals (u.a. Fehlschüsse von 33, 52 und 55 Yards) für Kopfschmerzen gesorgt. Doch statt für mehr Competition zu sorgen, entließ man Havrisik (den Helden des 61-Yard-FG aus der Vorsaison). in den Preseason Spielen selber wirkte Smack aber souverän.
Bei Whelan gibt's wenigstens eine gute Nachricht auf den Special Teams: Punter Whelan lieferte mit Franchise-Rekorden bei Gross- (51,7) und Net-Average (43,9) eine herausragende Saison ab und führte die Liga in dieser Kategorie an. LS Orzech geht stabil und unauffällig in sein viertes Jahr.
-
Team
Offense
Quarterbacks
Player (2)
Jordan Love / Tyrod Taylor
Rating – Starter: A- / overall: C
Love lieferte 2025 seine bislang stabilste Saison ab (3.381 Yards, 23 TD in nur 15 Starts, 2x NFC Offensive Player of the Week) und krönte das Ganze mit einem der besten Playoff-Spiele eines Packers-QB seit Jahren – da will ich gar nicht meckern. Die Gehirnerschütterung in Woche 16 bleibt trotzdem ein Restrisiko, das mir nicht ganz gefällt.
Thema Backup: hier herrscht plötzlich wieder große Unsicherheit. Willis, der letztes Jahr für Ruhe gesorgt hat, ist weg, ersetzt durch Journeyman Taylor. Ich muss zugeben, ich bin kein großer Fan von ihm, verstehe aber die argumente hinter seiner Verpflichtung. Zudem fehlt der QB #3, da man McCord kurz vor den Cuts für einen 2028er 6th Rounder nach Miami getraded hat
Runningbacks
Player (3)
MarShawn Lloyd / Chris Brooks / Kaleb Johnson / Exempt Josh Jacobs
Rating – Starter: C / overall: D
Nachdem Jacobs auf der Exemption List gelandet ist, kann man diese Position mit vielen Fragezeichen versehen. Lloyd wird laut Team-internen Aussagen als 'endlich bereit' beschrieben – nach zwei Jahren, in denen er wegen Verletzungen kaum eine Rolle spielte, bleibt bei mir persönlich trotzdem eine gehörige Portion Skepsis, bis er das über eine ganze Saison auch beweist.
Wilson verließ das Team Richtung Seattle, kurz vor dem Opener holte man mit Kaleb Johnson (Trade mit den Steelers, im Tausch für einen 2028er 6th Rounder) zusätzliche Versicherung – er und Brooks sollen es vorerst richten
Tight Ends
Player (4)
Tucker Kraft / Jonnu Smith / Josh Whyle / Mark Redman / PUP Luke Musgrave
Rating – Starter: A / overall: C+
Kraft war auf dem besten Weg, sich endgültig unter die Top-TEs der Liga einzureihen, bis ihn in Woche 9 der Kreuzbandriss gestoppt hat. Ende Juli wurde er von der PUP-Liste aktiviert und peilt den Seasonopener an – für mich ein enorm wichtiges Signal für die gesamte Offense.
Dadurch, dass Musgrave auf PUP gelandet ist, gab es hier in den letzten 4 Wochen noch reichlich Thermik. Rein kamen Jonnu Smith und Mark Redman. Ersterer ist eher ein Receiving TE mit deutlichen Schwächen im Blocking. Dieser Job wird wohl eher an Whyle und Redman gehen.
Die Verletzungsthemen führen also dazu, dass man einen 4. TE im Roster behält
Wide Receiver
Player (6)
Christian Watson / Jayden Reed / Matthew Golden / Bo Melton / Skyy Moore / J. Michael Sturdivant / IR Savion Williams
Rating – Starter: B / overall: C
Christian Watson geht jetzt offiziell als WR1 in die Saison. Bleibt er gesund, passt das auch so.
Golden hat nach einer soliden, aber nicht überragenden Rookie-Saison selbst einen 'Chip on the Shoulder' angekündigt. Für die Offense wäre es enorm wichtig, dass er im zweiten Jahr auch den erwarteten Sprung macht, denn Tiefe ist nach den Abgängen von Doubs und Wicks eher mager auf dieser Position.
Moore bringt wenigstens zusätzlich Qualität im Return Game mit, was angesichts der Special-Teams-Baustelle (dazu unten mehr) auch keine schlechte Idee war. Mit Surdivant hat es außerdem mal wieder ein UDFA in den 53 Kader geschafft
Offensive Line
Player (10)
LT Jordan Morgan / LG Aaron Banks / C Sean Rhyan / RG Jacob Monk / RT Zach Bako-Bewele / G Donovan Jennings / C/G Jager Burton / T/G Anthony Belton / T Travis Glover / T John Williams
Rating – Starter: B- / overall: C-
Mit den Abgängen von Rasheed Walker und Elgton Jenkins musste die Line komplett neu sortiert werden. Morgan übernimmt jetzt den LT-Posten und muss sich dort erstmal beweisen, Rhyan wird nach seinem Not-Umzug im Vorjahr fest zum Center gemacht (und entsprechend auch bezahlt), Monk ist ebenfalls unproven und Banks mE der FA-Reach schlechthin.
RT Bako-Bewele fehlte zuletzt verletzungsbedingt einige Praxiseinheiten, soll aber pünktlich zum Opener wieder fit sein.
Die Menge an Spielern auf der Position bedeutet nicht gleichzeitig viel Depth, eher im Gegenteil. Rookie Burton (Rd.5) wird direkt gebraucht, sollte es irgendwo klemmen und Belton schafft hoffentlich im Jahr 2 eine deutliche Steigerung. Während man einen Ausfall auf den Guard Positionen vielleicht noch abfangen kann, will ich mir gar nicht ausmalen wie es ist, wenn einer unserer beiden T ersetzt werden müsste
-
Offseason – neue Defense, altes Kicking-Problem
Front Office / Coaches
Die größte Nachricht im Coaching Staff betraf nicht die Offense, sondern die Defense. DC Jeff Hafley, der die Unit binnen zwei Jahren spürbar nach vorne gebracht hatte, wurde von den Miami Dolphins als Head Coach abgeworben. Ein Karrieresprung, den wohl vor zwei Jahren noch niemand auf dem Zettel hatte – und dass ihm gleich ein halbes Dutzend seiner Assistenten (LB-Coach Duggan, Secondary-Coach Ansley, CB-Coach Downard, Quality-Control-Coach Davis) nach Miami oder in andere Jobs folgten, zeigt schon, wie schnell sich sein Stern nach oben bewegt hat.
Als Ersatz verpflichtete man mit Jonathan Gannon einen Namen, der bei mir und wohl auch bei einigen anderen hier durchaus für Diskussionen gesorgt hat. Der 43-Jährige ging als Head Coach der Cardinals mit einer Bilanz von 15:36 über drei Jahre ziemlich sang- und klanglos unter, bringt aber aus seiner Zeit als DC in Philadelphia (2021/22) durchaus exzellente Referenzen mit – 2022 landete diese Eagles-Defense auf Platz 2 gegen den Run und führte die Liga mit 70 Sacks an. LaFleur lobte explizit Gannons Fähigkeit, Coverages zu verschleiern und Gegnern das Lesen der Defense zu erschweren – klingt in der Theorie erstmal gut, ob es das auch mit dem aktuellen Packers Roster gegen sehr gute NFL-Offenses wird, werden wir ja sehen. Gannon brachte mit Babich (Secondary/Pass Game Coordinator, zuletzt Buffalo), Bullocks (CB-Coach, zuletzt San Francisco) und Siefkes (LB-Coach, kennt Gannon noch aus Arizona) gleich sein eigenes Team mit, Covington wurde intern zum Assistant Head Coach-Defense befördert.
Auch bei den Special Teams gab es einen Wechsel: Rich Bisaccia zog sich der nächste, mäßig erfolgreiche ST-Coordinator aus GB zurück und wechselte ins College-Geschäft nach Clemson. Neuer Coordinator wird Cam Achord von den Patriots. Bei der Offense blieb es ruhiger – OC Stenavich bleibt im Amt, auch wenn längst nicht alle Fans im Forum von dieser Entscheidung überzeugt sind. Interessant ist der Weg von Sean Mannion: erst 2025 als QB-Coach verpflichtet, wechselte er jetzt direkt als Offensive Coordinator zu den Eagles. Hoffentlich haben sich LaFleur und das Packers FO hier in Sachen OC nicht verzockt. Wie auch immer, seinen Posten übernimmt mit Luke Getsy ein alter Bekannter, der zuletzt als Senior Offensive Assistant im eigenen Haus tätig war. Für mich ein unverständlicher, aber typischer NFL Move. Getsy hat seit seinem Weggang von den Packers nichts auf die Reihe bekommen und findet trotzdem wieder einen Job über alte Seilschaften. Und last but not least: HC Matt LaFleur bekam seine Vertragsverlängerung, worüber sich explizit auch Jordan Love öffentlich freute – schließlich ist LaFleur der Coach, der ihn einst gedraftet hat.
Free Agency
Nach dem Aderlass an Draft-Picks durch den Parsons-Trade (dazu gleich mehr) stand für den Cap in dieser Offseason zum Glück keine vergleichbare Einschränkung an. Das FO hätte also durchaus aktiv werden können – tat dies aber überschaubarer, als ich es mir eigentlich erhofft hatte.
Bei den eigenen Free Agents war C Sean Rhyan die klare Priorität. Er wurde in der Vorsaison notgedrungen zum Center umgeschult und hat dabei halbwegs überzeugt (oder sollte ich besser schreiben: nicht enttäuscht?) – belohnt wurde das mit einem neuen 3-Jahres-Vertrag über $33Mio ($11Mio Signing Bonus). Auch Kinnard (1 Jahr/$3,75Mio), Cox Jr. (1 Jahr/$2,5Mio), Jennings, Melton, Hadden und Special-Teamer Mosby wurden gehalten. Skurril am Rande: DT Jonathan Ford wurde im Dezember von den Bears vom Waiver Wire gezogen, kehrte nun aber zu günstigeren Konditionen wieder zurück nach Green Bay – der Kreis schließt sich eben manchmal ganz von selbst.
Auf dem externen Markt setzte man ziemlich klar auf Gannons Handschrift: DT Javon Hargrave (2 Jahre/$23Mio) kennt seinen neuen DC noch bestens aus Philadelphia, wo er unter ihm 7,5 (2021) bzw. 11,0 Sacks (2022) auflegte – ein Signing mit eindeutigem Wiedererkennungswert. Nachdem man CB Nate Hobbs im März entlassen hatte (kurz bevor ein Roster-Bonus von $6,25Mio fällig gewesen wäre, dadurch eine Cap-Ersparnis von $8,8Mio), verpflichtete man mit Benjamin St-Juste (2 Jahre/$10Mio, zuvor Chargers) Ersatz für die CB-Rotation. WR/Returner Skyy Moore und TE Josh Whyle rundeten die externen Neuzugänge eher unspektakulär ab.
Per Trade holte man außerdem LB Zaire Franklin von den Colts, im Gegenzug ging DT Colby Wooden nach Indianapolis – für ihn damit eigentlich schon das dritte System in kurzer Zeit, wobei er die finals cuts bei den Colts aber nicht überstanden hat.
Nennenswerte Abgänge:
CB Nate Hobbs (49ers) – entlassen nach nur einer (aber enttäuschenden) Saison. Meine Skepsis aus der letzten Preview hat sich damit leider bestätigt
LB Quay Walker (Raiders) – im Contract Year konnte er sich keinen neuen Deal in GB erspielen
QB Malik Willis (Dolphins) – der Glücksgriff schlechthin, der uns im kommenden Jahr dann auch noch zusätzliche Draft Munition bringt. Ich wünsche ihm viel Erfolg im sonnigen Süden.
WR Romeo Doubs (Patriots) – einer der Leistungsträger aus der WR-Room verlässt das Team. Bei ihm glaube ich, dass er auch bei einem Angebot durch das Packer FO nicht geblieben wäre.
DE Kingsley Enagbare (Jets) – tut für die EDGE Rotation schon weh, denn er war nach dem Parsons Ausfall effektiver als ein Gary
S Zayne Anderson (Dolphins)
RB Emanuel Wilson (Seahawks)
T Rasheed Walker (Panthers) – wie schon in der letzten Preview vermutet, verlor er das Rennen um die 2026er Verträge
OL Elgton Jenkins (Browns) – die Idee, ihn zum Center zu machen, ging komplett nach hinten los
Nennenswerte Zugänge:
DT Javon Hargrave – 2 Jahre / $23Mio
CB Benjamin St-Juste – 2 Jahre / $10Mio
WR/KR/PR Skyy Moore – 1 Jahr
TE Josh Whyle – 1 Jahr
Trades:
LB Zaire Franklin (Colts) für DT Colby Wooden
WR Dontayvion Wicks (Eagles, für einen 2026er 5th Rounder [→ Burton] und einen 2027er 6th Rounder)
TE Mark Redman (Rams) für einen 2028er 7th Rounder
RB Kaleb Johnson (Steelers) im Tausch für einen 2028er 6th Rounder)
DE Rashan Gary (Cowboys) für einen 2027er 4th Rounder)
Draft
Rd.2 / #54 overall – CB Brandon Cisse – South Carolina
Rd.3 / #77 overall – DT Chris McClellan – Missouri
Rd.4 / #120 overall – DE Dani Dennis-Sutton – Penn State
Rd.5 / #153 overall – C/G Jager Burton – Kentucky
Rd.6 / #201 overall – CB Domani Jackson – Alabama
Rd.6 / #216 overall – K Trey Smack – Florida
Mit gerade einmal sechs Picks hatte man die kleinste Draft Class seit 2004 – die Rechnung für den Parsons-Trade (zwei künftige 1st Rounder nach Dallas) wird eben nicht nur im Cap präsentiert, sondern auch im Draft Room. Immerhin: vier der sechs Picks flossen in die Defense, passend zum kompletten Umbau unter Gannon. Ohne 1st Rounder blieb der große Aufreger diesmal aus, dafür holte man sich mit Cisse gleich Konkurrenz für die CB-Rotation und mit McClellan/Dennis-Sutton zusätzliche Tiefe an der Front. Und dann ist da natürlich noch Trey Smack – dazu unten mehr, denn ruhig ist es um den Mann beileibe nicht.
Mit Burton verpflichtete man zudem einen vielseitigen Interior-Lineman, der sowohl auf Guard als auch auf Center spielen kann – und der wird bei der dünnen O-Line-Depth wohl früher gebraucht, als es dem FO lieb ist.
Kurzer Blick nach vorne: Trotz des fehlenden 1st Rounders (Parsons-Trade) hat man für 2027 satte 11 Picks über die verbleibenden sechs Runden angehäuft (2., 3., vier 4., zwei 5., zwei 6. und ein 7. Runder) – macht zusammen mit 2026 stolze 19 Picks über zwei Jahre. Bitterer Beigeschmack: Scouts feiern den 2027er Jahrgang schon jetzt als einen der stärksten seit Langem – ausgerechnet in dem Jahr, in dem der eigene Erstrunder in Dallas landet.
Vertragsverlängerungen
Wenn man in dieser Offseason irgendwo nicht gespart hat, dann bei den eigenen Leistungsträgern: gleich vier echte Extensions gab es zu vermelden, dazu einen prominenten Wackelkandidaten, der bis heute offen ist.
Den Anfang machte im April WR Jayden Reed mit einer 3-Jahres-Verlängerung über $50,25Mio (davon $20Mio garantiert) – ein typischer cap-freundlicher Packers Deal (nur $6,8Mio Cap Hit 2026), der Reed noch vor seinem letzten Rookievertragsjahr langfristig bindet.
Der große Wurf kam dann im Juni: Christian Watson erhielt eine 4-Jahres-Extension über $110,5Mio inkl. $31Mio Signing Bonus – die mit Abstand teuerste Verlängerung des gesamten Sommers und ein klares Statement, dass man trotz seiner Verletzungshistorie fest an ihn als WR1 glaubt.
Im Juli zog die Defense nach: DT Devonte Wyatt bekam seine 3-Jahre/$57Mio-Extension (inkl. 5th Year Option de facto 4 Jahre/$67,84Mio), wodurch sein Cap Hit 2026 sogar sank statt stieg – für mich ein Zeichen, dass man das Ganze clever strukturiert hat.
Und fast schon wieder vergessen ist, dass auch RT Zach Bako-Bewele (der frühere Zach Tom) mit 4 Jahren/$88Mio zum bestbezahlten Lineman im Kader wurde – bei der dünnen O-Line-Depth eine Investition, die ich absolut nachvollziehen kann.
Offen ist dagegen weiterhin der Fall Tucker Kraft: Gutekunst selbst spricht von 'complicated'. Hier wird angeblich über eine Marke von über $20Mio/Jahr diskutiert, die den TE-Markt komplett neu definieren würde. Nach dem Kreuzbandriss verstehe ich beide Seiten, die erstmal den Saisonstart abwarten wollen, bevor sie sich endgültig committen – trotzdem würde mich eine Lösung noch vor der Bye Week nicht überraschen.
Jordan Love selbst ist von alldem nicht betroffen: seine $220Mio-Extension aus 2024 läuft ohnehin noch bis 2028, auch wenn sein Cap Hit ab dann Richtung $74Mio klettert – aber das ist dann ein Problem für die Zukunft.
-
Rückblick Saison 2025 - Rush The Passer!
In der Saison 2024 reichte das 11:6 Ergebnis in einer unglaublich starken NFC North nur zu Platz 3 und den 7th Seed im NFC Ranking. In der Wildcard-Round gab es dann eine furchtbare Klatsche beim späteren SB Sieger, den Eagles. Doch der Season Record gab Anlass zu Optimismus und damit auch dem Streben nach einem tieferen Playoff Run in 2025.
Die Schwächen im Team waren klar: Passrush, Wide Receiver, Oline-Depth und Cornerback. Und zumindest bei den ersten beiden Punkten gab es in der Offseason 2 absolute Knaller: die Packers investierten nach 23 Jahren das erste Mal ihren 1st Round Pick in einen WR und sie orchestrierten DEN Blockbuster Trade der 2025er Offseason. Nach diesem Trade für Micah Parsons Ende August 2025 (teuerster Nicht-QB-Deal der Liga, im Gegenzug zwei zukünftige 1st Rounder und Kenny Clark nach Dallas) gab es nur noch ein Ziel: Superbowl or Bust (AGAIN!). Die Erwartungshaltung war entsprechend hoch, zumal DC Hafley im zweiten Jahr die Defense 2024 schon spürbar nach vorne gebracht hatte. Es sollte also endlich der Schritt von der netten Playoff-Truppe zum echten Contender gelingen.
Der Saisonstart passte erstmal ins Bild. Zum 13. Mal in Serie gewann man das Heimspiel zum Saisonauftakt, dieses Mal gegen den 2024er Divisionssieger aus Motown mit 27:13. Auch die Commanders wurden zuhause bezwungen (27:18), bevor es zum ersten Ausrutscher kam: bei den Browns verspielte man, nach einer desolaten Performance der Offense, doch tatsächlich eine 10:0 Führung und verlor 10:13 – die erste Auswärtsniederlage in Cleveland seit 1992. Es folgte eines der kurioseren Spiele der gesamten NFL-Saison: bei den Cowboys endete die Partie 40:40, das zweithöchste Unentschieden der Liga-Geschichte. Dallas scheint für die Packers ein Pflaster für möglichst spektakuläre Spiele zu sein. Nach der Bye Week ging es mit einem Heimsieg gegen die Bengals (ohne Burrow) weiter (27:18), bevor man mit zwei starken Auswärtsspielen nachlegte: bei den Cardinals sorgte ein 61-Yard-FG von Havrisik (Franchise-Rekord!) für den 27:23-Sieg, und bei den Steelers gelang mit 35:25 der erste Auswärtssieg in Pittsburgh seit 1970. Das hatte sich Arod sicherlich etwas anders vorgestellt.
Mit einem 5:1:1-Record stand man glänzend da, doch dann kam die wohl bitterste Phase der Saison. Gegen die eigentlich chancenlosen Panthers verlor man ausgerechnet zuhause 13:16 – und in diesem Spiel riss sich Tucker Kraft auch noch das Kreuzband und fiel für den Rest der Saison aus. Eine Woche später, im Monday Night Game gegen die Eagles, gab es zum ersten Mal seit 2009 eine komplett torlose erste Halbzeit, am Ende stand ein ernüchterndes 7:10 auf der Anzeigetafel. Zwei Niederlagen in Serie, die die hochfliegenden Erwartungen ziemlich unsanft wieder auf den Boden zurückholten.
Doch die Antwort darauf war beeindruckend: vier Siege aus den nächsten vier Spielen. Bei den Giants (Pflichtsieg) gelang mit 27:20 der erste Sieg seit 2019, die kälteempfindlichen Jungs in lila wurden zuhause dank starker Defense mit 23:6 abgefertigt, am Thanksgiving-Day siegte man bei den Lions (31:24) und komplettierte damit den ersten Saison-Sweep gegen Detroit seit 2020. Der Höhepunkt dieser Siegessserie war dann aber das Heimspiel gegen die Bears: Keisean Nixon sicherte mit einer Interception 22 Sekunden vor Schluss den 28:21-Sieg (ja, manchmal kann er auch gut sein 😊 ). Mit einem 9:3:1-Record ging es Richtung Saisonfinale – Superbowl or Bust schien plötzlich gar nicht mehr so vermessen, wie ich das im August selbst noch empfunden hatte.
Dann kam der Wendepunkt der Saison, und was für einer. Bei den Broncos führte man in Q3 noch komfortabel 23:14, kassierte anschließend aber 20 Punkte in Serie und verlor am Ende 26:34 – so was tut natürlich weh. Deutlich schwerer wog aber die Verletzung von Micah Parsons: Kreuzbandriss plus Meniskus-OP, Saison beendet. Es folgten drei weitere, leider völlig verdiente Niederlagen: bei den Bears in Overtime (16:22), wo sich zudem Jordan Love eine Gehirnerschütterung zuzog, zuhause gegen die Ravens (24:41 – die erste Heimniederlage gegen Baltimore seit 2009) und zum Abschluss bei den Vikings gegen ein B-Team samt Third-String-QB Clayton Tune (3:16). Aus dem viel Versprechenden 9:3:1 wurde am Ende nur noch ein 9:7:1, gerade noch gut genug für den #7 Seed, während die Bears sich die Division mit 11:6 sicherten.
In der Wild Card Round traf man erneut auf die Bears, dieses Mal in Chicago – und es wurde eine krasse Achterbahnfahrt. Love spielte mMn das beste Playoff-Spiel eines Packers-QB seit Jahren: 24/46, 323 Yards, 4 TD, 0 INT und fand dabei vier verschiedene Receiver, die einen TD-Pass fingen. Außerdem gelang sogar ein Novum in der Playoff-Geschichte der Franchise: Rookie Matthew Golden wurde mit 80+ Receiving Yards und einem TD erst der zweite Rookie überhaupt mit dieser Marke in einem Packers-Playoff-Spiel, Romeo Doubs knackte zum zweiten Mal in einem Playoff-Spiel die 120-Yard-Marke inklusive TD und ist damit nach Davante Adams erst der zweite Spieler überhaupt, dem das zweimal gelang. Und trotzdem: man führte in Q4 noch komfortabel 21:6, wurde das Team aber im Anschluss noch 28:6 überrannt und verlor am Ende damit verdient mit 27:31. Wie kann man ein Spiel so verschenken? Die zweite Wild-Card-Pleite in Folge – und damit auch das dritte Jahr in Folge, in dem sich die hohen Erwartungen schon früh in den Playoffs in Luft aufgelöst haben.
Ergebnisse Saison 2025
{EEDFFFC4-50CF-42F8-BE41-B85CCCDC1374}.png
Statistiken
Wie immer nur die wichtigsten:
Offense
15. In Total Offense (332,6 Yards/Spiel) / 16. In Points per Game (23,0)
Nach 2024 ein weiterer deutlicher Rückgang
Defense
12. In Total Defense (311,8) / 11. In Points per Game allowed (21,2)
Eine solide, aber alles andere als überragende Platzierung – nach dem Parsons-Ausfall sackte die Unit schon deutlich ab, wenig überraschend
Give/Take Difference
12. (geteilt) mit lediglich +1 (14 Takeaways, 13 Giveaways)
Von Platz 3 mit +12 auf gerade mal +1 (zum Vergleich Chicago +22!) – das ist für mich eine der größten Enttäuschungen der Saison
Fazit
Für ungefähr drei Viertel der Saison sah es tatsächlich nach dem großen Wurf aus, für den man Kenny Clark und zwei 1st Rounder auf den Tisch gelegt hatte. Der 9:3:1-Zwischenstand nach Woche 14 hätte locker in einer Division-Krone und einem hohen Playoff-Seed enden können. Dass am Ende dann doch wieder nur der #7 Seed und ein frühes Aus in den Playoffs herauskam, lag zu großen Teilen an den Verletzungen von Kraft und vor allem Parsons – aber eben nicht nur.
Das Positive: Love lieferte über die Länge der Saison seine bislang konstanteste Performance, Van Ness machte endlich den seit Jahren erhofften Sprung und Christian Watson blieb (fast) das ganze Jahr über gesund. Das Negative: die Special Teams waren wieder mal ein Problemfall (dazu unten mehr) und die zweite Saisonhälfte hat schonungslos offengelegt, wie dünn die Personaldecke ist, sobald ein Schlüsselspieler ausfällt.
-
ich bin ein wenig spät dran mit meiner Preview, will sie möglichst Sonntagmorgen dann reinstellen
-
puh, dieser Draft Grade macht mir etwas Sorgen
-
habe ich irgendwas verpasst? wo ist er denn hin?
-
ist bei mir auch so

-
Moin. Hat einer etwas gehört, wie jetzt die Situation von Josh Jacobs ist ?
der Fall wird noch immer vom zuständigen DA Office untersucht.
anderes thema: versteht einer von euch das Vorgehen bei den Kickern? ich fasse mal kurrz zusammen, für alle, die in der Offseason und im Trainingscamp die News nicht so verfolgen. das Team hat ja mittels Uptrade im April Trey Smack gedraftet. kurze Zeit später wurde McManus entlassen (ob nun auf seinen Wunsch hin oder nicht ist dabei nebensächlich). damit waren es nur noch 2 Kicker im Team, Smack und Havrisik, der letzte Saison in Abwesenheit von McManus eine sehr konsistente Leistung gezeigt hat. dieser wurde aber nun auch entlassen, wenig später mit K Krieg (einem Deutschen) ersetzt, der nach 48 Stunden aber auch schon wieder Geschichte war. Smack machte übrigens in den OTAs einen alles andere als konstanten Eindruck und das setzt sich aktuell im TC fort.
ich verstehe nicht, warum man nicht zumindest mit Havrisik eine echte Competition im TC hat laufen lassen. es ist ja nicht so, als hätten wir uns mit einem Rookie Kicker und einer bestenfalls mittelmäßigen Konkurrenz während des Training Camps nicht schon mal ein Eigentor geschossen.
-
nun sind auch endlich die Vertragsdaten bekannt und die lesen sich, welch Überraschung, wieder etwas anders als die Headlines, mit denen die Verlängerung angekündigt worden ist. es ist der typische Packers Deal, garantiertes Geld (fast) nur über den Signing Bonus mit einer eingebauten Versicherung gegen die Verletzungshistorie von Wyatt.
- 3 Jahresverlängerung, $54.4Mio mit $22.22Mio voll garantiert, $20Mio davon als Signing Bonus
- die Verlängerung reduziert seinen 2026er Cap Hit um $4.5Mio auf etwas über $8Mio
- seine Cap Hits in den folgenden Jahren sind (gerundet) $15Mio/2027, $23Mio/2028 und $21Mio/2029
- die Struktur des Vertrags ist interessant, denn die Packers könnten nach der 2027er Saison mit einem Dead Cap von $10Mio und einem Saving von $12Mio aus dem Vertrag aussteigen. zu wünschen wäre natürlich immer, dass der Vertrag voll durchläuft, denn das bedeutet, dass Wyatt weiter Leistung zeigen kann
- der vertrag rangier auf 18/293 aller unter Vertrag stehender IDL
- damit haben die Packers aktuell $28Mio Cap Space für 2026, also genug Plat für einen neuen Vertrag für Kraft.
-
die Uhrzeit für den A-Liga Draft passt nicht zur Info in der Yahoo-Liga

-
Brooks ist kein RB#1. Lloyd könnte einer sein, wenn er denn mal gesund bleibt. aber egal wie, fällt Jacobs raus, wird man einen Veteran holen müssen, sei es via FA oder Trade
-
pinzipiell ok, auch wenn ich insgeheim immer gehofft hatte, dass Hopper irgendwann doch mal durchstartet. aber nun scheint es wirklich so, dass ihn der Packers 3rd Round Fluch ereilt hat.. zu McDuffie: ich war nicht unbedingt ein Fan seiner Vertragsverläängerung im letzten Jahr (unter anderem, weil ich auf mehr Spielzeit für Hopper gehofft hatte), doch er hat gezeigt, dass die Entscheidung richtig war. klar hat er seine Limits, aber die Vertragszahlen berücksichtigen das auch. wenn ich das richtig interpretiere, ist die Verlängerung eigentlich eher eine Gehaltsanpassung, denn es werden ihm von den $4.8Mio mittels Signing Bonus lediglich $1.5Mio garantiert, von denen aber "nur" $500k neues Geld sind.. die anderen $1Mio waren schon als nicht garantiert in seinem alten Vertrag verankert. man kann McDuffie problemlos auch nach der Saison mit einem Dead Cap von $750k entlassen.
-
Ich hätte mir einen Deal mit weniger Grundleistung und mehr Incentives gewünscht. Warum? Watson ist gesund der beste WR den wir aktuell haben und der Einzige, den man auch mal in enger Deckung wirklich anspielen möchte. Das Problem: Er hat bisher nicht eine Saison alle Spiele gespielt. Immer wieder gab es kleinere oder größere Verletzungen.
eigentlich ist dein Wunsch sogar in Erfüllung gegangen. wenn man sich die Details genauer ansieht, ist es ein typischer Packers Vertrag, der meiner Meinung nach das Risiko erneuter Verletzungen auch gut berücksichtigt. kurz die wichtigsten Fakten zusammengefasst:
- es ist eigentlich eine $92Mio / 4 Jahre Vertragsverlängerung, die sich an das bestehende Vertragsjahr anhängt und die mit incentives auf $110Mio wachsen kann
- die einzig garantierte Summe sind die $31Mio Signing Bonus, der sich auf die 5 Jahre aufteilt. per se ist eigentlich auch sein 2026er Base Salary garantiert, welches von über $6Mio auf knapp $1.5Mio schrumpfte
- in den 4 Jahren der verlängerung hat er in-game Boni von $2.1Mio/Jahr
- in den Jahren 2026 und 2027 steigt seine Cap Nummer nicht über $12Mio
- 2028 haben die Packers ein logisches Opt-Out, könnten also mit einem Dead Money von $21Mio aussteigen. passiert das nicht, wird ein Roster Bonus von $13Mio fällig und seine Cap Nummer steigt auf ca. $24Mio, was immer noch mehr als erträglich ist, sofern er das in ihn gesetzte Vertrauen erfüllt
Für mich ist es eine 2-Jahres-Verlängerung mit Optionen auf 2 weitere Jahre, wobei viel Geld an seine Verfügbarkeit gekoppelt ist. das lässt also auch noch genug Raum, um auch Tucker Kraft einen neuen Vertrag zu geben.
-
also ich habe es mir angewöhnt, solche Meldungen zwar zur Kenntnis zu nehmen, sie aber erst zu bewerten, wenn ich die echten Vertragsdetails lese.
-
1. Ja'Marr Chase
2. Jaxon Smith-Njigba
3. Justin Jefferson
4. Puka Nacua
5. Amon-Ra St. Brown
6. CeeDee Lamb
7. Malik Nabers
8. Nico Collins
9. George Pickens
10. Tetairoa McMillan -
gibt es in den beiden neuen Ligen eigentlich auch die Reduzierung auf nur sehr wenigen US Spielern pro Team wie damals in der ELF? (was ich übrigens immer, zumindest die art und Weise der Umsetzung, für einen Fehler gehalten habe)
-
meine Güte, auch wenn meine Berührungspunkte mit ihm übersichtlich waren, ist es doch ein ziemlicher Schock.
-
die Packers spielen am Thanksgiving-Vorabend bei den Rams. damit kann man dann auch relativ sicher davon ausgehen, dass das Team in der Woche zuvor entweder eine Bye-Week oder ein TNF Game hat.
-
Spoiler anzeigen
Dan Marino
-
War nach der Draft nur eine Frage des Wenns, nicht des Obs.
der Zeitpunkt überrascht aber doch schon (zumindest mich). dadurch, dass man ihm zusätzliche $1Mio anfang des Ligajahres bezahlte, die man bei einem Cut damals hätte sparen können, gab es zum jetzigen Zeitpunkt irgendwie überhaupt keine Not. prinzipiell finde ich die Entlassung richtig, denn Harisik hatte schon bewiesen, dass er eine gute Option ist. mit Smack kommt nun noch ein Draftpick hinzu. aber das GB FO hat sich auch schon einmal mächtig verzockt bei den Kickern.
hier mal eine Empfehlung: ich weiß gar nicht, ob es den Multi-Year Salary Cap Table bei Spotrac schon länger gibt, habe ihn bisher aber noch nie gesehen. sehr gute optische Übersicht zu den Spielerverträgen und den Cap Auswirkungen
-
Weiß man schon was er verdient? Konnte dazu nichts finden.
das Veteran Minimum von $1.3Mio, 700k Signing Bonos (das einzige garantierte Geld im Vertrag), 500k in sogenannten incentives und 500k per-game Roster bonus, wobei davon nur knapp 400k gegen den Cap zählen. seine Cap Nummer beträgt $2.85Mio. alles in allem für einen QB Backup also wirklich sehr wenig.
-
Spoiler anzeigen
Aaron Donald
-
offtopic: ich glaube, für Willis ist es wichtig, das er ins richtige Offense System kommt (für den Comp Pick der Packers übrigens auch
) dass Miami im Rebuilt ist, sollte im ersten Jahr vielleicht sogar ein wenig den Druck rausnehmen. anderrseits muss trotzdem Leistung kommen, sonst folgt an #1 im 2027er Draft vielleicht direkt ein Manning -
puh, also Taylor ist ja sowas von nicht meine erste Wahl. bei mir ist er als der Backup in Erinnerung geblieben, der sich immer verletzte, wenn er mal für den eigentlichen Starter aufs Feld musste. trotzdem verstehe ich den Move und gleichzeitig fällt mir auch ein Stein vom Herzen, dass damit unter den "Trade for Richardson" Gerüchten scheinbar nichts dran ist. mit persönlich wäre Jimmy G lieber gewesen.