Beiträge von Bam Bam

    Zudem scheint mir Dein Vergleich nicht ganz vollständig/zutreffend zu sein. Ich vermute, dass Du einfach mal die Cap Number von Harrison Butker (7,3 Mio.) und Noah Gray (7,0 Mio.) mit den 13,6 Mio für McDuffie verglichen hast:

    • K Butker ist zugegeben nicht billig, aber normalerweise auch ein sehr guter Kicker. Entlassen könnte man ihn ohnehin nicht sinnvoll. Er würde 10 Mio. Dead Cap verursachen und man bräuchte 2,7 Mio. Cap Space, um ihn entlassen zu können. Wirtschaftlich sinnvoll entlassen könnte man ihn erst 2027 (2,8 Mio. Dead Cap, 4,4 Mio. Cap-Ersparnis).
    • TE Gray ist eigentlich kein typischer "blocking TE". Außerdem würde seine Entlassung nur knapp 4 Mio. Cap Space einsparen.
    • Zudem muss man bei McDuffie entweder zum Vergleich ein Gehalt von rund 30 Mio. ansetzen oder - wenn man von 13,6 Mio. für ein Jahr ausgeht - berücksichtigen, dass die Chiefs dann keinen "Transfererlös" erhalten hätten.

    Ja, das war zugegebenermaßen ein Äpfel und Birnen Vergleich. Mir gehts eher darum, dass man sich für die beiden Rolle von Butker und Gray sehr teure Lösungen leistet, und dann auf einer (aus meiner Sicht) deutlich wertvolleren Position, eben den 'billigen' Weg geht. Und natürlich kann man jetzt nicht mehr umschwenken, aber ich gehe davon aus, dass die Chiefs sich das schon überlegt haben, bevor man Butker, Gray, Balton, Karlaftis verlängert hat, dass man eben mit McDuffie nicht weiter macht.

    Dass man die Kohle lieber in Frank Clark und Chris Jones steckt, als in C. Ward fand ich damals auch noch deutlich nachvollziehbarer, als jetzt, eben mit McDuffie. Ich finds auch gefährlich, ja, die Chiefs haben immer günstige Lösungen auf CB gefunden, aber die Chiefs hatten dabei auch immer gutes CB play. Das kann halt auch mal schief gehen, und der nächste Rookie oder günstige FA funktioniert in dem System eben nicht wie gewünscht. Zumal ja der Passrush auch mMn heute deutlich schlechter ist, als man das bei den Chiefs gewohnt ist. Wir werden sehen.

    Mit Delane und McCoy gibts im Draft zwei CBs, die wirklich gut ins Chiefs Sceme passen würden. Ist jetzt in Runde 1 sicherlich deutlich wahrscheinlicher, und dafür RB güntig in FA lösen (z.B. Dobbins oder Allgeier).

    Ist das gerade nur bei den Chiefs so oder auch bei anderen Teams?

    In der Defense ist das auch immer eine Philosophie Frage. Legst du wert auf die Front 7 (also DL und LB), und hast da gute Spieler, dann ist der Passrush schneller beim QB, und man kann den Run mit weniger Spielern in der Box stoppen. Dadurch hast du mehr Spieler, die den Pass Verteidigen, sich gegnseitig helfen können, und die einzelnen Spieler müssen nicht so lange covern. Außerdem erlaubt das den DBs agressiver zu spielen, weil sie mehr Absicherung haben, wenn falls sie mal falsch liegen. Die andere Variante ist, du hast gute Coverage DBs, was dir erlaubt, mehr Spieler nach vorne zu ziehen, um den Run zu stoppen, und gibt dem Passrush mehr Zeit, um zum QB zu kommen. Die Chiefs sind eher erste Variante. McDuffie finde ich dabei aber schon den Extremfall, weil ich persönlich den halt so viel besser sehe, als andere Spieler, die man bezahlt hat. Spar dir den teuren blocking TE, und den Kicker, dann kann man McDuffie auch halten...

    Der Cheatcode aktuell sind sogenannte 'Big Nickel' Spieler, z.B. Nick Emanworri (Seahawks), Kyle Hamilton (Ravens) oder Derwin James (Chargers). Die kann man so zu sagen als LB und DB einsetzen, und dadruch muss man sich nicht entscheiden, ob man mehr DBs oder mehr LB auf dem Feld haben will, weil die eben beides können.

    Bei den Vikings Falcons und Colts hätte er halt Konkurenz, und würde vermutlich nur Teile der Saison starten. Bleiben noch Dolphins, Browns, Jets und ggf Steelers. Da kann man sich die Jets Situation schon schön reden, gute OL, mit Breece und Garrett zumindest zwei gute Playmaker.

    Alle konnten wir sowieso nicht halten.

    Ich verstehe halt bei den Chiefs teilweise die priorisierung nicht. Für mich ist McDuffie ein deutlich besserer Spieler, als Karlaftis oder Bolton. Auch Butker und Grey sind Verträge die mMn blöd aussehen, wenn man sich dann McDuffie nicht mehr leiten kann. Dazu noch der Elefant im Raum, Chris Jones, aber da wurde man halt erpresst.

    Ich bin kein großer Fan von Murray, auch wenn er auf dem Papier natürlich kein so schlechter Fit ist. Ich befürchte für das, was er in 2026 an Wehwehchen und Problemen mitbringt, wird er uns zu viel kosten. Auch wenn das am Ende "nur" cap space ist.

    Ich bin ja auch kein Fan von Murray, aber realistisch gesehen ist der Stuhl von Glenn halt so heiß, dass der fast gezwungen ist, irgend einen Try-hard Move zu machen. Davon sehe ich zwei, Ty Simpson an #16 und Kyler. Und da ist halt der Simspon Move so viel riskanter, weil er dich wieder in diese 2-3 Jahr QB Spirale schickt, wo dann u.U. wieder alles off ist, der (neue) HC hat den QB nicht gedrafted, der GM hängt daran, dass sein QB erfolgreich ist und Simpson hat in dem Chaos sowieso keine realistische Chance. Dann lieber ein Jahr Kyler, und ist nächtes Jahr ein relativ spannender Landing Spot für einen neuen HC, der dann mit viel Capspace, und drei 1st Roundern das Team wirklich aufbauen kann, anstatt die Shiny QBs im Draft zu sehen, und dabei Ty Simpson an der Hand zu halten.

    Und weil ich immer schon vom nächten Regime rede, ich hoffe ja wirklich noch, dass Glenn das noch rum reißt, aber so wirklich dran glauben tu ich halt nicht mehr.

    Spannender Gedanke aus dem aktuellen Artikel von Zach Rosenblatt

    Two new veterans and a rookie for the Jets QB room? What I heard at the NFL combine
    Plus, the latest on Breece Hall, the new offense, the Jermaine Johnson trade aftermath, and more.
    www.nytimes.com
    Zitat

    I wouldn’t rule out the Jets, especially if Murray is available as a free agent. If the Jets were willing to absorb his contract, which they have the space to do, the Cardinals might be motivated to give them a draft pick for their trouble.

    Murray und ein 3rd Rounder klingt ehrlich gesagt nicht so schlecht. Wären gut 61M Caphit (auf 2 Jahre verteilt) für ein Jahr Kyler (wenn man mal davon ausgeht, dass man ihn nächstes Jahr entlässt). Und mit Kyler gewinnst du wohl auch mehr Spiele als mit Ty Simpson.

    Ähnliche Gedanken hatte ich auch schon zu Tua, aber das wird wohl nicht innerhalb der Division passieren.

    Ich will dieses Jahr keinen QB vor Runde 4. Ich habs schonmal gesagt, Ty Simpson hat gerade mal eine Hand voll guter Spiele, und wenn man sich genau die Spiele ansieht, dann sieht das auch echt gut aus. Aber ich hab halt aktuell null vertrauen in den Coaching Staff, die dürfen ruhig erstmal beweisen, dass das Team auf dem richtigen Weg ist, und man weiß, was man tut, bevor man den nächsten QB in beschissene Umstände wirft.

    Ein bisschen Context noch zum Capspace, neben den gut 80M Capspace hat man ja auch immer noch über 90M Dead Cap in den Büchern stehen. Das Active Cap Spending ist mit abstand am niedrigsten von allen Teams. Das bedeutet, dass man für 2027 aktuell wohl um die 200M Capspace hätte, man kann also relativ großzügig mit dem Cap umgehen, nicht nur dieses Jahr, sondern v.a. nächstes jahr. Also sehe ich da viele Deals über 3 Jahre, mit den ersten beiden Jahren garantiert. AVT und Breece wären genau die Kandidaten für solche Verträge, bei Breece so im Bereich von 12-14M pro Jahr, und AVT so 14-16M.

    Das Problem an der aktuell Situation ist ja, dass wir Fans ja 2026 ansich schon abgehakt haben, und perspektivisch eher auf 2027 schauen, während Mughey und Glenn auf dem Hot Seat sitzen, und sofort Resultate brauchen. Ich fürchte daher auch, dass #16 der Ty Simpson pick wird.

    Bei den Charakterfragen zu Sweat ging's aber aus der Erinnerung eher um Work Ethic, und Conditioning, oder? Der hat ja auch bei den Longhorns unter 50% der Snaps gespielt. Nach zwei guten Jahren in der NFL muss man sich darüber wohl keine Sorgen mehr machen.

    Nachdem der großteil der defensiven Assistent Coaches, die man geholt hat einen 34 Background haben, ist der Trade ein weiterer Indikator, dass man wohl auf eine 34 umstellt, denn ohne vernünftigen NT wird das nix, und Jermaine passt da auch nicht so wirklich rein.

    Grundsätzlich mag ich auch den Gedanken, auf eine 34 zu gehen, läuft ja aktuell gut für die 34 Teams in der Liga, ich bin mir nur nicht sicher, ob Glenn das wirklich hin bekommt, als HC und defensiver Playcaller auf eine Defense zu wechseln, die er selbst noch nie gecalled hat.

    FFM Dolphin ja, haben die Falcons ja auch erst kürzlich mit Cousins gemacht. Dort hat Cousins zugestimmt den Base Salary für 2027 zu redzieren, dafür wurde ein rießiger Roster Bonus (60M oder so) vor die FA gesetzt. Der Vorteil für die Falcons dabei: bei einem Post June 1 Cut geht mehr Dead Cap in 2027, und weniger in 2026. Der Vorteil für Cousins: Die Falcons müssen ihn nun vor der FA traden/cutten, und können nicht bis zum Sommer warten.

    Die für die Fins sicherste Variante wäre Tua für die gesamte Saison 2026 auf die IR Liste zu schicken. Aber ich vermute das würde weder bei Tua, noch seinen Agenten auf viel Gegenliebe stoßen.

    Ja, mit Sicherheit, aber wenn er weg will, muss da auch auch von Ihm eine finanzielle Gegnleistung kommen. Tua ist ja da jetzt als erstes unter Zugzwang, wenn der seine Karriere retten will, müsste er ja bemüht sein, vor der FA auf den Markt zu kommen, während die Dolphins entspannt warten können, und ihn im Juni immer noch entlassen.

    Die einzige vergleichbare Situation ist DeShean Watson, und der sitzt auch nur rum, und kassiert Schecks.

    Das ist richtig. Unsere Cap Situation war aber so verheerend, dass wir erstmal Platz schaffen mussten, um Tua überhaupt traden oder cutten zu können. Das war bis gestern nicht möglich.

    Aber wenn ich den Tua Vertrag auf OTC richtig lese, ist da ja sowieso alles für 2026 voll garantiert. Ein Cut in dieser Offseason hat also keinen finanziellen Vorteil, gegenüber einem Cut nächstes Jahr (außer evtl. 2M offset Money, die er wo anders bekommt). Da kann man den ja auch als Backup behalten!?

    Adies geht dabei um den Verbrauch von Hybrid, und damit auch um die Emissionen, z.B. hier: https://www.bmw.de/de/neufahrzeug…5-xdrive40i.bmw

    beim 40i mit 3l 6-Zylinder Benziner werden 224-210 g/km angegeben. Als vergleich dazu werden beim Hybird, xdrive 50e mit selbem Motor lediglich 90-76 g/km angegeben. Um das zu erreichen müsste ja logischerweise das Fahrzeug zu 60% elektrisch betrieben werden, und das ist aus meiner Sichert in der Praxis halt quatsch. Die Vorgabe der EU für die Flotte eines Herstellers liegt im Schnitt bei 95 g/km, und da liegt auch die Krux, wieso das so gerechnet wird, sonst müssten die Hersteller ja, wie eigentlich vorgesehen, strafen Zahlen, wenn sie dicke Autos bauen und verkaufen. Laut EU ist aber die 3l 6-Zylinder Sprittschleuder aus Klimasicht also voll OK, wenn es denn ein Hybrid ist, der wird ja schließlich dann eh größtenteils elektrisch betrieben... :stone

    Kann man genau so auf den Verbrauch von Hybriden anwenden.

    Ja, wie gesagt komplexeres Thema, das spielen viele Faktoren rein. Ich kann hier in erster Linie von BMW sprechen, da wären 90% nach sagen wir 50'km schon ungewöhnlich, und würde mir Sorgen machen, bzw würde ich so einen Gebrauchten nicht kaufen. Kann natürlich gut sein, dass das bei anderen Herstellern anders ist.

    Dass solche Li-Ion Akkus am Anfang mal merklich an Kapazität einbüßen, und dann sehr lange ohne merkliche zusätzliche Verluste laufen, habe ich auch schon bei anderen Sachen festgestellt (Staubsauger, Laptop usw).

    Zu dem Thread-Thema allgemein vielleicht eine interessante Nachricht

    Da reicht aber auch ein Blick in die Datenblätter der Fahrzeuge. Alles Augenwischerrei.

    Was mich am meisten interessiert ist, der Kapazitäsverlust bei der Batterie. Wie sind denn da eure Erfahrungen?

    Ich hab bei meinem vorm Leasingende einen Test machen lassen, der war da knapp 3 Jahre und hatte gut 40k runter. Ergebnis waren 98%. Was die Reichweite angeht, merke ich bisher keinen Nennenswerten Kapazitätsverlust. Wobei das Thema insgesamt ja etwas komplexer und eben nicht linear ist, 10% weniger bedeutet ja nicht einfach 10% weniger Reichweite und fertig. Vielmehr ist ein Akku mit 90% Restkapazität ist eigentlich halb durch.

    Okay ich relativiere meinen Post, weil ich nicht wußte, dass McDuffie soooo gut ist.

    Ich glaub eigentlich auch, dass ein 1st Rounder für McDuffie durchaus realistisch ist. Die Colts haben gerade zwei 1st für Sauce bezahlt und so viel schlechter ist McDuffie nicht. Und natürlich muss man McDuffie zusätzlich zum 1st bezahlen, aber sowas hat ja in letzter Zeit keinen mehr gestört. Sauce ist der bestbezahlte CB der Liga, Parsons hat auch einen fetten Vertrag bekommen.

    Mich würds halt wundern, wenn die Chiefs McDuffie wirklich abgeben. Aktuell sollten die chiefs ja die jungen Talente bezahlten. Und Bolton und Karlaftis verlängern, um sich dann McDuffie nicht mehr leisten zu 'wollen' wäre ja auch blöd. Außer man glaub es ist wie bei Sneed, und McDuffie sieht nur wegen Spags so gut aus.

    Mal ehrlich: was hätten die dür dich denn ankündigen/zeigen müssen? :paelzer:

    Ist jetzt nicht speziell auf dieses Event bezogen, aber grundsätzlich fehlt mir in letzter Zeit einfach die Quantität an guten Single Player Spielen von Sony. Ich zocke eh nicht mehr all zu viel, mit einer hand voll guter Single Player Spielen im Jahr bin ich eh schon glücklich. Aber es kommt ja von Sony mit Glück noch eines im Jahr. Gut möglich, dass die PS5 meine nach über 20 Jahren als Sony Fanboy meine letzte Playstation sein wird, wenn das so weiter geht. Das große Argument für die PS über die XBox waren immer die guten Singleplay spiele, GoW, Uncharted, InFamous, Horizen und das ganze Zeug. Aber aktuell ist die Schlagzahl dafür einfach viel zu niedrig, als das ich dafür eine Konsole kaufe, dann hol ich mir lieber eine XBox und den Gamepass und zocke halt, was da drin ist.

    Aber was ist jetzt eure Meinung zum 1st Overall. Würdet ihr bspw. Mit den Jets traden, wenn die Haus und Hof geben? Sagen wir mal die drei 1st dieses und nächstes Jahr + WR Garrett Wilson? Oder all in auf Mendoza?

    Wenn die Jets so blöd sind, ja dann tradest du den 1st. Allerdings ist das Paket ja komplett übertrieben. Die Bears haben von Carolina einen 2nd und einen zusätzlichen 1st bekommen, und da ging Carolina von #9 auf #1 hoch. Die 9ers haben zwei 3rd und nen Lateround Pick bekommen, als die Bears von #3 auf #2 hoch sind für Trubisky. Realistischer Trade wäre #2 und #15 für den #1.

    Ich persönlich denke, dass wir und ihr uns nicht all zu sehr mit der Idee auseinanders setzen müssen, dass die Raiders den #1 Pick traden. Mendoza mag jetzt kein Caleb Williams oder Trevor Lawrance als Prospect sein, aber er ist den #1 Overall allemal wert, er ist 'Pro Ready', er passt super in das System von Kubiak und die Raiders brauchen den Franchise QB. Es macht alles zu viel Sinn für die Raiders, Mendoza an #1 zu picken. Alles was da noch an Gerüchten und 'acording to a Source'-Berichten kommt sehe ich als Smokescreen.

    Ein spannenderen Combine , bei vielen der Top Prospects werden wir dort Antworten bekommen. z.B.

    - Hat Francis Mauigoa die nötige Agilität um Tackle zu spielen, oder ist er doch eher ein Elite Guard Prospect, anstatt ein Franchise Tackle?

    - Wie kurz sind die Arme von Ruben Bain Jr. wirklich, und wie schwer ist er. Hat der Sub 31 Arme und kommt mit 285 lbs zum Combine, dann ist er eindeutig ein 3teq. hat der +/- 32 inch Arme, und kommt mit 270lbs, dann ist er ein Edge Rusher.

    - Welche Measurments und Testing Numbers haben die ganzen Speed Rush Spezialisten wirklich, Cashius Howell, Joshua Joseph, Lamello Heigh, R Mason Thomas, können 1st Rounder sein, wenn sie zeigen können, dass sie die Size/Frame und Athletik haben, um ein 3-Down-Player zu sein.

    - ähnlich bei den WRs, haben Makail Lemon und KC Concepcion den Frame um auch mal outside zu gewinnen, oder sind die Slot only.

    Das seh ich eben auch so, daher habe ich auch geschaut, was die Teams so in den letzten Jahren gemacht haben. Und da scheint das doch eine merkliche Rolle zu spielen. Wenn ich jetzt Mesidor mit LT Overton vergleiche, dann sind das relativ ähnliche Spieler, und Overton ist auch ein Senior, allerdings ist letzter erst 21 beim Draft, hat noch deutlich mehr technische Defizite, aber dafür auch viel mehr athletische Upside. Auch wenn das 2025 Tape von Mesidor besser ist, nehme ich da viel lieber Overton und erwarte von meinem Coaching Staff, dass die den hoch coachen. Dass Bucky, Jeremiah und Brugler das anders sehen, hat mich alt ins Grübeln gebracht.

    burnum Dany Watkins 2011 zu den Eagles, das war ja das 'Dream Team' Jahr, also ein Team im all-in Modus, dass dringend noch ein Loch stopfen muss, dass da das Alter sekundär ist, v.a. bei einem IOL macht Sinn.

    Aber ja, Team unabhängige Big Boards sind natürlich immer ein stück weit Quatsch, und bei Edge Rushern ist dazu das Sceme auch noch ein ganz entscheidender Faktor. Ich persönlich war halt überrscht, dass den von mir geschätzte Experten aktuell als klaren 1st Rounder sehen.

    Welche Rolle spielt denn eigentlich das Alter von einem Prospect, bei der Evaluation. Ich überlege gerade, wo ich Miami Edge Rusher Akeem Mesidor einordne. Der Spieler selbst gefällt mir gut, sehr kompletter Edge Rusher mit idealer Size, und technisch sehr sauber. Vielleicht nicht die höchste Athletische Upside, aber ich denke einer, der sofort ein solider bis guter Starter sein kann. Dane Brugler hat den in seinem akuellen Big Board auf #19. Beim letzten Mock von Daniel Jeremiah ging der an #17 zu den Lions, Bucky Brooks schickt ihn an #22 zu den Chargers.

    Jetzt ist das Thema, dass Mesidor bereits vor dem Draft seinen 25. Geburtstag feiert, und das ist der Punkt, wo ich mich frage wie das Thema bei NFL Teams gesehen wird, bzw was ihr denkt, ob NFL Teams einen 25 Jährigen Edge Rusher in der ersten Runde nehmen würden, oder ob der durch sein Alter alleine schon aus der ersten Runde fällt.

    Noch ein bisschen Kontext: in den letzten Jahren gab es insgesamt nur einen Spieler in den ersten beiden Runden, der am Drafttag schon 25 Jahre alt war (Demetrious Knight #49 in 2025). Und es gab nur zwei 1st Rounder, die am Drafttag schon 24 Jahre alt weren (Michael Penix und Bo Nix, also zwei QB).