Beiträge von Bam Bam

    EDGE – Ich will hier eigentlich gar nicht auf die einzelnen Namen eingehen, denn für mich sind die alle samt Rotationsspieler, die für eine Hand voll Snaps pro Spiel OK sind, um den Starter zu entlasten, aber nicht mehr. Oft hat man dann lieber mit DTs wie Rankins oder Frankin-Myers auf EDGE gespielt, das sagt schon viel aus, auch dass die Jets Top 3 Sack Leader alle DI sind, und keine EDGE.


    DI – Bei der interior DL hat sich dann auch das Problem auf EDGE bemerkbar gemacht. Quinnen Williams hat nicht den erhofften Sprung gemacht, was aber auch daran lag, dass er viel gedoppelt wurde, er konnte als Passrusher aber immer wieder sein Talent aufblitzen lassen, die Hoffnung bleibt, dass er von guten EDGE Rusher auf seiner Seite profitieren kann, und dann endlich den Breakout schafft. Franklin-Meyers der wohl beste Spieler im ganzen Team, sowohl gegen den Run, als auch als Passrusher bockstark, leider musste er für meinen Geschmack viel zu viel auf LE spielen, und konnte sein Potential als interior Passrusher so nicht voll ausspielen. Folo Fatukasi hat als NT meist einen sehr soliden Job gemacht, und konnte kleinere und leichtere Center stellenweise dominieren, gegen physischere OL hatte er aber regelmäßig Probleme. Sheldon Rankins war in der Rotation OK, hatte eine Hand voll richtig beeindruckender Plays, aber auch viel Schatten, als Backup OK, aber für 8M Jahresgehalt deutlich zu wenig. Nathan Shepherd war in einigen Spielen ein Totalausfall, und wurde von guten OL im Rungame regelmäßig verprügel. Jonathan Marshall hat zwar kaum gespielt, aber wenn, dann ist er mir immer aufgefallen, leider öfter negativ, wo ihm seine fehlende Technik große Probleme machte. Auf der anderen Seite hat er aber auch ab und an seine überragende Athletik aufblitzen lassen, was dann zu sehr beeindruckenden Plays geführt hat, wenn man den noch technisch auf ein vernünftiges Niveau bringt, ist da verdammt viel Potential vorhanden.


    LB – C.J. Mosley wurde von seinen Mitspielern zum Team MVP gewählt, und das aus meiner Sicht auch völlig zurecht. Er war das Herz und die Seele der D, und hat dafür gesorgt, dass vor dem Snap jeder dort war, wo er hin soll und wusste was er zu tun hat. Ohne ihn wäre in der jungen D wohl viel mehr Chaos ausgebrochen. Leider muss man aber auch sagen, dass er selbst darüber hinaus aus meiner Sicht keine gute Saison gespielt hat. Er hat zwar die Plays sehr gut gelesen, aber ihm fehlte dann die Physis um die Plays auch im Loch zu machen, nicht dass er viele Tackles verpasst hätte, aber er hat viel zu oft, nach dem Kontakt noch 2-3 Yards Raumgewinn abgegeben. Auch in Passcoverage sah das v.a. gegen TE oft so aus, dass er den Catch nicht verhindern konnte, und sich dann nur noch an den Gegenspieler ran gehängt hat, und für ein paar Yards mitgeschleift wurde. Quincy Williams sah am Anfang der Saison gegen den Run richtig gut aus, schnell im Gap, und dann mit guten, harten Hits. Im Passgame hatte er aber richtige Probleme, jeder kleine Move eines Receivers hat ihn aussteigen lassen. Jarrad Davis nach seiner Verletzung ein ganz ähnliches Bild zu Williams, spielt schnell und Physisch, aber fällt auf jede misdirection rein.


    CB – Bryce Hall war ja für viele Jetsfans eine der positiven Überraschungen der Saison. Ich bin da etwas zurückhaltender, gegen physische Receiver verliert er im Jumpball, gegen Speedster ist er zu langsam, und gegen technisch starke WR fehlt ihm die Agilität. Entsprechend hat er auch viele Catches abgegeben. Trotzdem war er immer zumindest an seinem Mann dran, und hat ein sehr gutes Gespür dafür, den Kopf Richtung Ball zu bekommen. Wenn die Jets einen echten #1 CB finden, und Hall nicht mehr gegen Elite WRs sondern, #2 ran muss, wird ihm diese Rolle deutlich besser liegen, da ist er dann auch nicht mehr jede Woche in einer bestimmten Disziplin outmatched. Brandin Echols war dann meist der andere outside CB, der hatte vor allem gegen größere Receiver richtige Probleme, gegen kleine Wideouts war er noch ganz in Ordnung. Er könnte einer werden, den man gezielt gegen Speedster stellen kann. Als Starter ist da aber einfach zu wenig physis vorhanden. Michael Carter II war der starting Slot-CB der Jets, und hat meist einen grundsoliden Job gemacht. Aber auch er hatte so seine Probleme gegen physish starke Receiver oder TE, die im Slot aufgestellt wurde. Javelin Guidry war dann der nächste in der Rotation, und hat sowohl im Slot als auch outside gespielt, auch er OK, aber gegen outside Receiver einfach oft zu klein. Gegen kleinere Gegenspieler sah er oft richtig gut aus, war aber teilweise den entscheidenden Ticken zu spät in seinem Break, und konnte dann zu oft nur noch den Tackle machen, und nicht den Catch verhindern. Insgesamt haben alle CB im Runsupport richtig gute Plays gemacht.


    S – Marcus Maye war wenn er gespielt hat klar der beste DB, hatte ein gutes Gespür für den Ball und auch in Coverage keine Schwachstelle. Ashtyn Davis hat dann die Rolle des tiefen S übernommen, und stand dort meist schon sehr tief, entsprechend konnte er selten Plays machen, sondern nur noch den Tackle nach dem Catch. Nachdem Maye raus war hat man Elijah Riley vom Eagles Practise Squad geholt, und der hat als SS durchaus einen guten Job gemacht, er ist schnell und aggressiv auf kurze Completions und outside Runs runter gekommen, und hat dann auch sicher getackled. Gegen Ende der Saison hat man dann sehr viele 6DB Sets gespielt, da hat dann Jason Pinnock ordentlich Spielzeit als eine Art S/LB/Slot Hybrid bekommen, und sah da stellenweise richtig stark aus. Für diese Rolle hatte man ja eigentlich Nasraldin und Sherwood gedrafted, die aber nie so ganz fit wurden. Wenn man weiter mit so vielen DBs spielen will, könnte Pinnock da in der Zukunft noch eine gute Rolle spielen.


    Fazit: Insgesamt eine Saison mit einigen Lichtblicken, die positiv in die Zukunft blicken lassen, aber auch eine Saison mit ganz vielen Problemen, und Enttäuschungen. Es fehlt noch an vielen Ecken Talent und Depth. DI ist die einzige Positionsgruppe, wo man darüber sprechen kann, dass die Jets überdurchschnittlich besetzt waren, was v.a. an JFM lag. Bei allen andere Positionen gibt es keinen, der auch nur ansatzweise an die Top 10 auf seiner Position ran kommt. Auch beim Depth sieht es v.a. in der D richtig schlecht aus, was man ja daran sieht, dass Spieler vom Waiver Wire und anderen Teams Practise Squads bei den Jets zu Startern wurden. Douglas kann sich nicht nochmal eine FA Klasse wie 2021 oder einen Draft wie 2020 leisten. Mit den Verletzten, Rookie QB und Rookie Coaches, da kann man so eine Saison noch akzeptieren, aber nächstes Jahr muss es dann deutlich aufwärts gehen.

    So, es beginnt wieder die Zeit, in der die Jets richtig gut aussehen, die Offseason, aber vorher will ich auf die Saison zurück blicken.


    Saleh (HC) - Das wichtigste vorweg, ich hatte nie das Gefühl, das Team würde aufgeben. Von Anfang bis Ende haben alle hart und für so ein junges Team, sehr diszipliniert gespielt. Soweit man das von außen sagen kann, scheint er auf einem guten Weg zu sein, um seine Kultur in der Organisation zu etablieren. Seine PKs waren stets sympathisch und oft sehr aufschlussreich, wenn er seine Entscheidungen Begründet hat, war das für mich auch immer nachvollziehbar. Ich hatte das Gefühl, dass er auch in der Offense gut involviert ist, und immer wusste, was da gerade abgeht. Eine spannende Frage bleibt für mich auch, ob man die scheinbar fehlende Motivation von Spielern wie Mims und Becton auch Salah anlasten sollte, oder ob die einfach nicht wollen. Überhaupt bag es von keinem Spieler (Hall vllt mal ausgenommen) aus dem 2019 und 2020 Drafts eine Entwicklung unter Saleh, das kann jetzt natürlich daran liegen, dass das einfach schlechte Drafts waren, aber es gibt zumindest bisher keine Anzeichen, dass Saleh Talent entwickeln kann.


    LeFleur (OC) - hatte offensichtlich seine Probleme damit, dem Team sein Playbook zu vermitteln, gerade am Anfang der Saison viele mentale Fehler, falsche Routen, falsche Pass Protections, fehlender Speed (für mich immer ein Zeichen für Unsicherheit bei Spielern), und auch dann situational auch oft schlechte Playcalls von ihm selbst. Er ist dann in die Booth gewechselt, und sofort wurde das Playcalling deutlich besser. Dann hat er auch eingeführt, dass bei zwei angesagten Spielzügen im Huddle immer an der Line nochmal durchgegeben wird, welchen man davon wirklich läuft (so hätte ich zumindest die Calls nach der Motion, die wir gegen Ende der Saison oft gesehen haben, interpretiert), und er wurde mit seinem Personal und Playdesigns deutlich kreativer. Es war zwar auch gegen Ende der Saison noch nicht alles Perfekt, aber ähnlich wie Zach hat auch Lefleur vieles gezeigt, dass einen positiv in die Zukunft blicken lassen kann, er hat stellenweise richtig gute Spiele gecalled (z.B. Bengals Game), er hat seine eigenen Plays designed, die auch noch funktioniert haben, und er hat sich im laufe der Saison an seine Spieler angepasst, und nicht einfach erwartet, dass diese sein Playbook spielen. Auch hier noch zu früh für ein finales Urteil, aber meine Tendenz geht zu: Wir haben hier einen guten OC, und auch die Shannahan Offenses haben in der Vergangenheit erst im zweiten Jahr richtig gut funktioniert.


    Ulbrich (DC) - Am Anfang der Saison wurde er noch gefeiert, als seine D trotz wenig Talent einige vernünftige Spiele abgeliefert hat. Das war dann aber schnell vorbei, als auch die Gegner besser wurden, und die Liste der Verletzten länger. Unterm Strich finde ich es sehr schwer zu beurteilen, ob mit dem Personal, das ihm zur Verfügung stand, wirklich mehr rausholen hätte können. Man muss ihm zu Gute halten, das die D flexibel wirkte, und er jede Woche seinen Gameplan auf den Gegner und das verfügbare Personal angepasst hat, wenn auch nicht immer wirklich erfolgreich.


    Boyer (ST Coordinator) – Nichts zu meckern, abgesehen von dem Kicker Drama (drei Kicker in drei Wochen), fand ich die ST durchweg gut bis sehr gut. Nicht umsonst ist der jetzt schon im dritten Coaching Staff der ST Coordinator in NY, top Mann!


    Zach Wilson - Man hat es dem Rookie die Saison alles andere als einfach gemacht. Das Recievingcore war praktisch nie komplett gesund, die ersten 3 Reciever und praktisch alle TEs haben große Teile der Saison verpasst, dazu extrem viele einfache Drops, und schlechte/falsche Routen. Die OL immer wieder mit Komplettaussetzer im Blitzpickup. LeFleur bis zum Wechsel in die Booth nicht wirklich glücklich im Playcalling. Runninggame war in vielen Spielen nicht vorhanden. Ganze 3 QB Coaches bisher in seiner Zeit für die Jets. Die Verletzung. Die NY Medien mit dem Mike White Hype. Und die schlechteste D der Liga. Anfangs hat Wilson versucht Heroball zu spielen, viele freie underneath Receiver ignoriert, für schwierigere Würfe Downfield. Viele vermeidbare Sacks eingesteckt. Lediglich gegen die Titans ist dieser Stil dann aufgegangen, in allen anderen Spielen bis zu seiner Verletzung hat er sich damit mehr Probleme gemacht, als gelöst. Nach seiner Verletzung dann ein ganz anders Bild, er hat viel mehr kurz geworfen, und kaum noch was Downfield getraut, dabei hat er dann plötzlich gravierende Probleme mit seiner Accuracy, und die einfachsten Würfe vergeigt. Gegen Saisonende zeigte dann aber die Kurve deutlich nach oben, es war noch nicht alles perfekt, oder auch nur nahe dran, aber er hat die Probleme mit der Streuung bei kurzen Würfen in den Griff bekommen, er hat einen richtig guten Job gemacht, den Ball los zu werden, die gefährlichen Würfe wurde deutlich weniger, und er hat auch wieder angefangen downfield zu attackieren, und da waren gerade in der Mitte des Felden einige Zuckerpässe dabei, die einen wieder daran erinnert haben, wieso der an #2 ging. Leider fehlten zu dem Zeitpunkt schon praktisch alle Skill Player, und so bekam man auch mit einem guten Zach zu dem Zeitpunkt nicht mehr viel zu laufen. Unterm Strich bleibt für mich das Fazit, dass Zach gezeigt hat, dass er außerhalb der Struktur der Offense funktionieren kann (Titans Game), er hat gezeigt, dass er innerhalb der Struktur der Offense funktionieren kann (Bucs Game), er hat gezeigt, dass über seine Athletik funktionieren kann (Jags Game) und er hat gezeigt, dass er sich weiter entwickelt (5 Spiele ohne Pick zum Saisonende). Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob Zach wirklich ein Franchise QB ist, aber dass man trotz aller Widrigkeiten eine deutliche Entwicklung sieht, stimmt mich positiv was seine Zukunft angeht.


    OL - Anfangs sehr wacklig, sowohl in der Passpro, als auch im Rungame. Als LeFleur dann mehr Power Running gecalled hat, und man van Rotten raus genommen hatte, wurde es dann langsam besser, bzw solide. Der Ausfall von Becton war das worst Case Szenario, v.a. da er ja offensichtlich große Probleme dabei hatte, wieder gesund zu werden, und in Shape zu kommen. Da steht gerade eine Probowl Karriere auf der Kippe, weil er sein Gewicht nicht in den Griff bekommt. Immerhin war Fant dann als LT eine der positiven Überraschungen, in Passpro richtig stark, und im Rungame Ok. Vera-Tucker hatte am Anfang der Saison so seine Probleme, und hatte jedes Spiel 2-3 Plays dabei, wo ihn ein DL mit einem Fake, oder ein Stunt alt aussehen hat lassen, gegen Ende der Saison sowohl im Passblock, als auch beim Runblock richtig stark, das ist jetzt schon ein richtig guter. McGovern am Anfang der Saison vor allem gegen Stunts und Blitze eine einzige Katastrophe, hat sich aber dann auch etwas gesteigert, gut war das aber bis zum Ende nicht, maximal OK. Van Rotten war eine einzige Katstrophe, Duvernay-Tardif hat dann den RG Spot etwas stabilisiert. Moses auf RT grundsolide in allen Belangen. Unterm Strich sieht man wieder, dass ein richtig schlechter OL (van Rotten) dir eine Line komplett zerschießen kann.


    TE - Ich denke hier muss ich nicht viel sagen, keiner auf dem Roster hat auch nur ansatzweise das Zeug zu einem Starting TE. Als #2 oder #3 sind Kroft oder Griffin vielleicht noch zu gebrauchen, aber mehr auch nicht.


    RB - Michael Carter mit einer sehr guten Rookie Saison, vor allem dank guter Vision, und auch für seine Size guter Power und change of Direction. Für mich einer, der alles gut kann, aber in keinem Bereich wirklich heraussticht. Für Inside Runs fehlt ihm dann doch etwas Power. Er hat nicht den Top Speed um aus guten Runs einen TD zu machen, und auch als Receiver und Passblocker gut, aber nicht großartig. Für mich kein Worhorse RB, aber ein guter 1B für die Zukunft. Coleman für mich eher enttäuschend, für einen Veteran Back zu viele schlechte Entscheidungen im Rungame, und sonst auch nicht viel. Ty Johnson ist so einer, zum Haare raufen, der hätte das Talent für einen guten 1-Cut Runner, kann aber Zone Scemes leider nicht lesen. Auch im Passgame ein ähnliches Bild, wird zwar oft frei, dank guter Routen und gutem Gespür für die Zones, und dann auch gut nach dem Catch, aber er dropt leider viel zu viele Bälle, um ein verlässlicher Passcatching Back zu sein. In der Passpro eine deutliche Schwachstelle.


    WR - Corey Davis hatte ein paar ganz gute Spiele, der hat ein gutes Gefühl für Soft Spots in den Zonen, und hatte eine gute Connection mit Zach. Aber wirklich dominant ist der halt auch nicht, gute #2, wenn er gesund ist. Elijah Moore hat man Anfang der Saison deutlich angemerkt, dass er den Großteil des Camps verpasst hat, da wirkte er doch noch sehr unsicher. Wurde dann immer besser, und hat dann auch immer wieder gezeigt, dass er elite Speed und quickness hat, Route Running aber v.a. bei RPOs noch ein riesen Problem, da hat Zach teilweise den Ball gezogen, weil er den schnellen Slant auf Moore werfen wollte, und Moore hat den Slant dann zu weit upfield gezogen, und Zach so kein klares Fenster gegeben. Wenn er in dem Bereich noch besser und sauberer wird, dann wird er ne richtige Waffe. Bin gespannt, ob die Jets ihn künfitg im Slot sehen, oder sogar als Deep Thread outside, kann mir beides gut vorstellen. Crowder wenn er fit war wie gewohnt der solide Slot, mit einem sehr guten Gespür für Zonen, sehr guten Routen und agil. Berrios war vor allem mit dem Ball in der Hand sehr stark, und nicht zuletzt als Returner eine Waffe. Leider braucht er aber das Sceme, um ihn den Ball zu geben, denn 1-gg-1 kann er auch bei kurzen Routen selten wirklich Separation kreieren. Von Cole hätte ich mir etwas mehr erwartet, da waren doch einige sehr bittere Drops dabei, bei Jumpballs hat er nicht gut ausgesehen, und auch trotz seinem guten Speed war er kaum tief frei. Damit kommen wir zu der wahrscheinlich größten Enttäuschung der Saison, Denzel Mims. Anfang der Saison haben viele Fans (ich eingeschlossen) nach mehr Spielzeit für ihn geschrienen, die Antwort der Coaches war damals frei gesagt ‚er hat sich durch schlechte Leistungen im Training nicht mehr Snaps verdient‘. Als er dann durch Verletzungen mehr aufs Feld gekommen ist, hat man auch gesehen wieso, wenn er aufgefallen ist, dann durch falsche Passrouten oder dumme Strafen, seine besten Momente hatte er als Blocker. Die Zahlen sprechen auch eine eindeutige Sprache: 8 Receptions bei 279 Snaps. Dabei ist das Talent eindeutig da, und wenn er seinen Kopf ins Playbook stecken würde, und sich im Training den Arsch aufreist, dann könnte er richtig gut sein, ob das aber in NY noch passiert ist inzwischen mehr als fraglich. Mich würde brennend interessieren was da dahinter steckt, denn Mims wirkt nicht wie ein bad Charakter, vielmehr frustriert und unmotiviert.

    Jetzt kommt wohl einer aus New England :yawinkle:

    Oder einer, der ursprünglich in NE war! Flores und Watson verstehen sich ja anscheinend ganz gut. evtl. ist ja in Houston der Gedanke, dass Flores Watson überzeugt wieder für die Texans zu spielen!?

    Natürlich gibt es Szenarien, bei denen man für eine 2pt argumentieren kann, aber so wie die Frage hier gestellt wurde, ist aus meiner Sicht der XP die einzig logische Entscheidung.

    Vielleicht nicht ganz passend dazu, aber beim anschließend kick off: schießt man ihn besser über die Endzone oder versucht ihn nahe an die Linie zu setzen?

    Wahrscheinlich aber auch von zuvielen Parametern abhängig :madness?

    Auch da, so wie du die Frage stellst, schießt du tief. Natürlich muss man das anderes bewerten wenn gegenüber Prime Devin Hester steht.


    Das ist auch genau der Punkt, der mit an der Analytics-Diskussion stört, die in den letzten Wochen mal wieder geführt wurde. In so eine Entscheidung fliesen einfach unheimlich viele Faktoren mit ein, viele davon kennen nur die Coaches, die die Entscheidung letztendlich treffen (z.B. welche Erfolgsquote sie für das gewählte Play ansetzen). Da einfach die Zahlen (down & distance, Spielstand, Zeit) in eine Maske einzugeben, und dann je nach Ergebniss den Coach für die Entscheidung zu kritisieren oder bestätigen ist einfach viel zu vereinfacht.

    Was mich als Jets Fans aufregen würde ... Mit nem Fieldgoal hätte man 7 Punkte Vorsprung gehabt bei 2 Minuten zu gehen ohne dass TB eine Auszeit hätte. Die Leute lachen über die Analytics der Chargers aber hier war die Entscheidung auszuspielen und erst recht der Playcall dämlich. Und dass hier keiner mit der Begründung Tanken kommt.

    Wenn du dir das ganze Spiel ansiehst, und die Emotionen von den Spielern und Trainern, dann wird dir schnell klar, dass die das nicht absichtlich verloren haben.


    Das Play beim 4th war ein Play, dass speziell für 3rd/4th and 1 designed ist, entsprechend steht im Playbook auch, dass der QB den Sneak spielen soll, wenn eines der A-Gaps frei ist. Wenn nicht ist das ein inside Fake mit Endaround zum WR. Die Jets haben am Sonntag beschlossen das Play bei 4th and 2 zu spielen. Das A-Gap war offen, und Zach spielt, wie im Playbook den Sneak. Es hätte Zach einer sagen müssen, dass der Sneak bei 4th and 2 keine Option ist, und er den Endaround spielen soll, egal wie die D steht. Hat aber keiner gemacht, und er ist selbst offensichtlich noch zu grün, um die Entscheidung selbst zu treffen. Insgesamt ist die ganze Geschichte wohl zu vergleichen mit dem 4th Down Punt 'Fake', den die Colts vor ein paar Jahren gegen die Pats gespielt haben, falls du dich daran noch erinnern kannst.

    QB Sneak call? Für fast 3 Yards? Mit game on the line? Excuse me?

    Würde mich wirklich interessieren, ob der Call nicht war 'wenn der Sneak offen ist, nimm ihn, wenn nicht Versuch sie ins Offside zu locken, wir nehmen dann das Delay of Game, und kicken ein FG'.

    Mir ist das bei Weezle auch bei unserem Matchup aufgefallen, allerdings erst als ich am Gameday auf das Matchup geschaut habe. Ich habe dann auch überlegt, ob ich was sage, aber genau nach dem Matchup, in dem der Gegner inaktive Spieler aufgestellt hatte, wollte ich das dann auch nicht machen. Ist ja auch blöd, den billigen Win mitnehmen, und dann den inaktiven Spieler aufwecken.


    Wie soll man sich denn bei sowas verhalten, Charger ?

    Edith, Tweet einbinden hab ich nicht drauf, also nochmal mit Copy/Paste


    Zitat

    Ralph Vacchiano

    @RVacchianoSNY

    15 Jets out with COVID-19:

    Coach Robert Saleh RB Michael Carter WR Elijah Moore G A.Vera-Tucker DL Foley Fatukasi DE J.Franklin-Myers ST Justin Hardee LB H.Nasirildeen S S.Neasman WR Jeff Smith LB Blake Cashman LB Noah Dawkins CB Lamar Jackson DL Tanzel Smart WR Vyncint Smith

    Cousins und Carr sind schon zwei interessante Personalien. Immer in der Kritik, immer in der Diskussion, ob man sich von ihnen trennen soll, und dabei wäre über die Hälfte der Liga froh, wenn sie einen QB von dem Kaliber hätten. Ja, die beiden sind vielleicht keine HOFer, und sie gewinnen dir auch nicht im alleingang den Superbowl, aber sie sind auch meist nicht der Grund wieso ihre Teams straucheln.

    Eieiei Wilson ist so eine Schrotflinte. Da gibts keine Ausreden. Genauigkeit ist eine elemetare Voraussetzung beim QB Spiel. Da hat er jede Menge dran zu arbeiten in der Offseason, wenn das überhaupt korrigierbar ist.

    Wobei man sagen muss, dass er diese Probleme erst während der Saison entwickelt hat, in der Preseason war er on Point mit genau den Bällen, mit denen er jetzt Probleme hat, und auch zu Beginn der Saison war das lange nicht so schlimm wie aktuell. Am Anfang der Saison hat dafür aber praktisch alles andere nicht gepasst, Protection war furchtbar, Rungame nicht vorhanden, das Playcalling schlecht, die Receiver sind die Routen nicht sauber gelaufen und haben Bälle gedropt. Wilson wollte dann Heroball spielen, und hat dabei langsam aber sicher sein Selbstvertrauen verloren. Als dann während seiner Verletzung die anderen QBs bessere Leistungen gebracht haben, lag das vor allem auch am besseren Playcalling, und besserem Spiel der OL und WR. Jetzt ist Wilson wieder da, versucht auch klar erkennbar mehr innerhalb der Struktur der Offense zu arbeiten, und hat dafür aber riesige Probleme mit der Accuracy. Und jetzt fehlen sein LT, die beiden besten WR, und die beiden besten RB. Es wird also wohl dieses Jahr nicht mehr viel besser werden.


    Unterm Strich bleibe ich aber weiter Positiv, die Accuracy Probleme sollte er in der Offseason wieder geregelt bekommen, und er scheint inzwischen auch zu verstehen, was in der Offense von ihm erwartet wird.

    Wie sieht es denn eigentlich in Dallas aus? Kellen Moore zu verlieren wäre für mich, von außen betrachtet, der deutlich größere Verlust, als McCarthy, und die Chancen, dass Moore einen HC Posten angeboten bekommt, stehen wohl nicht schlecht. Gibt es da bei den Cowboys Überlegungen, sich von McCarthy Moore zum HC zu befördern, um ihn nicht zu verlieren?

    Es ist zwar ein Sieg, und das ist bekanntlich alles was zählt, aber Wilson sah wieder einmal nicht gut aus! Wirkt für mich so, also wäre er noch nicht bereit und viel zu aufgeregt vor dem snap!

    Ja, ich mache mir auch langsam Sorgen um unseren Rookie QB. Ich finde man hat am Sonntag deutlich gesehen, dass er mehr wie Mike White spielen wollte, leider war er dabei teilweise extrem ungenau, erstaunlicherweise scheint das ein relativ neues Problem zu sein, sogar am Anfang der Saison schien das noch alles zu klappen. Da hat es ihm wohl irgendwie die Mechanics verschoben. Auch seine Körpersparache ist eine andere, als vor der Verletzung, so wirklich selbstbewust, sah das alles nicht aus, hoffentlich hat der Junge bald ein gutes Spiel, um wieder in die Spur zu finden.


    Ansonsten sieht der 2021 Draft tatsächlich auch noch während der Saison richtig Bombe aus. Mit AVT, Moore, Carter und Carter immerhin 4 Spieler, die wie langjährige Starter aussehen.

    So, am Sonntag kommt als Zach zurück, und ich muss sagen, ich bin ganz vorsichtig optimistisch, dass Zach jetzt deutlich besser aussieht, als vor seiner Verletztung. Die ganze Offense wirkt einfach in den letzten Wochen stimmiger, die OL hat nicht mehr diese kompletten aussetzer, wie anfang der Saison, und dass GVR raus ist, hilft auch. Die WRs spielen besser, und machen plays, und auch das Playcalling gefällt mir deutlich besser. Wenn Zach jetzt noch ein bisschen öfter den Checkdown nimmt, und gleichzeitg besser downfield attackieren kann, als White, Flacco und Johnson, dann könnte das wirklich gut werden.

    Nachdem ich mit Metroid Dread so viel Spaß habe, wollte ich noch ein Metroidvania und so habe ich mit Hollow Knight angefangen. Auch von dem bin ich absolut begeistert. Ich hätte das Genre wohl nicht so lange ignorieren sollen.


    Ori und Steamworld Dig stehen stehen entsprechend schon auf der ToDo Liste

    Ich verstehe wirklich nicht, was es bringen soll, dass Flacco jetzt der Starter ist. Wenn man Zach noch eine Woche geben will, um wirklich 100% gesund zu werden, ist das für mich völlig nachvollziehbar, aber wieso nicht weiter sehen, was man an Mike White hat?

    Mich würde es gar nicht überraschen, wenn es durch Wegfall der OT (noch) weniger Unentschieden gäbe, ganz einfach deswegen, weil man dann nicht mehr "auf OT" spielen könnte.

    Wäre interessant. Ich denke z.B. Zimmer wäre da letzte Woche auf die 2pt gegangen, anstatt den XP zur OT zu kicken. Schon alleine weil man sich den Shitstorm von Fans und Medien nicht antuen will, wenn man sich mit dem Unentschieden zufrieden gibt.


    Wobei die Abneigung gegen Unentschieden bei den Amis sicher deutlich mehr verankert ist, als bei uns hier (durch die Rundballtreter), und ich denke nicht, dass das abschaffen der OT bei der Ami Sportkultur wirklich eine Option ist.

    In den PO's sollte eine vereinfachte OT geben die 10 min dauert, aber nicht mit TD win, sonder das verkürzte Viertel einfach zu Ende spielen!

    Dabei sehe ich zwei Probleme


    1. Wer den Cointoss gewinnt hat wieder einen deutlicheren Vorteil, da die Chance auf einen zusätzlichen Drive relativ hoch ist.

    2. Regenerationszeit und Verletzungsrisiko steigt mit jedem Play, dass ein Spieler 'extra' spielen muss. Um je kürzer man ein Spiel halten kann, um so besser für die Spieler.



    Ich muss sagen, dass ich die aktuelle Regelung zwar nicht perfekt finde, aber mir fällt auch keine bessere Lösung ein, von dem her passt das alles schon so, wie es aktuell ist.

    Sehe ich genau so! Die D lebt vom Four-Men-Rush. Wenn der nicht zündet können die ganzen Zonen dahinter einfach nicht ausreichend gecovert/verteidigt werden. Zumindest nicht auf Dauer (sprich mehrere Sekunden). Ich schiele da mit anderthalb Augen bereits auf Hutchinson. In der laufenden Collegesaison auf jeden Fall einer meiner Lieblingsspieler. Vergangenen Samstag gegen Penn State hat er, mal wieder, absolut überzeugt. Kann sowohl Speed- als auch Bullrushen. gegen den Lauf solide bis gut. Könnte mit Lawson und JMF ne klasse Rotation bilden und früh als 3-Down Lineman übernehmen! Außerdem passt er in unser "Beuteschema". High-Motor-Guy, Leader und Teamcaptain! Falls ihr noch nichts von ihm gesehen habt dann kann ich euch nur empfehlen dies nachzuholen! Mit dem zweiten Firstrounder nen passenden CB wäre aktuell mein Wunschszenario. Habe mir die CB-Class aber noch nicht genau angeschaut.


    Auf jeden Fall wartet unwahrscheinlich viel Arbeit auf die Organisation. Ich hätte vor der Saison nicht gedacht, so weit weg zu sein wenn ich ehrlich bin...

    Hutchinson hab ich tatsächlich zumindest etwas beobachtet in den beiden Michigan Spielen, die ich dieses Jahr bisher gesehen habe. Und ich muss sagen, ich finde den deutlich overrated. Keinen elite getoff, und keinen guten Bend um die Ecke. Dazu für meinen Geschmack viel zu hoch im Padlevel. Bei den meisten seiner Wins denke ich mir, dass er das nicht gegen NFL Tackle hin bekommen wird, weil zu hoch, und beide Hände gerade im Pad der OL. Der hat zwar durchaus Potential, aber auch noch viel Arbeit um wirklich ein guter NFL Edge zu werden, und er ist für mich ganz weit weg von elite DE Prospects wie Chase Young, Myles Garrett oder den Bosa Brüdern.


    CB ist so ein Thema, rein vom Gefühl her ist die Bust Rate in der ersten Runde sehr hoch, auf der anderen Seite wurden praktisch aktuellen Top CBs der Liga in den ersten beiden Runden gepickt. Über kurz oder lang, muss man also wohl mal 2-3 hohe Picks in CB stecken.

    Nachdem Woods jetzt raus ist, bräuchte ich kurz vor der Trade Deadline nochmal Reciever Hilfe.


    Falls jemand einen fähigen WR für einen guten RB abgeben will, meldet euch. Im Angebot hätte ich: Michael Carter, James Robinson, A.J. Dillon, Javonta Williams, Elijah Mitchel oder Tony Pollard.

    Na dann, um euch aufzumuntern, unsere Draftpicks laut aktuellen Standings


    Runde 1

    #3 overall

    #7 overall


    Runde 2

    #36 overall

    #51 overall


    Runde 3

    #67 overall


    Runde 4

    #114 overall

    #121 overall


    Runde 5

    #145 overall

    #167 overall


    Needs hat man abgesehen von QB praktisch überall. Wenn man Sceme und Positional Value mit einrechnet dürfte Edge aus meiner Sicht die größte Baustelle sein, auch wenn Carl Lawson wieder kommt. Danach für mich CB, WR, OL. Große Needs hat man auch auf S, LB und TE, aber da würde ich keinen in den Top 10 picken. Wenn Fatukasi geht, dann kann man auch NT noch auf die Liste schreiben, und ein RB an Tag 3 kann auch nicht schaden. Und damit habe ich dann das komplette Team genannt. Wenn man so über die einzelnen Positionsgruppen nachdenkt, dann muss man auch ganzg klar sagen, dass da einfach vor allem in der Breite sehr wenig Qualität vorhanden ist. Da sehe ich auch den Grund, wieso die Defense inzwischen so abgefallen ist, denn die einzige Stärke, die die Jets in der D haben ist der internior Passrush, am Anfang der Saison haben sich die gegenerischen Teams noch darauf konzentriet, unsere junge Secondary anzugreifen, und so hat man dann auch den DTs teilweise genug Zeit gegeben, um zum QB zu kommen. Inzwischen haben unsere Gegner gelernt, dass du diese D eigentlich mit allem schlagen kannst, was du willst, du darfst nur den Ball nicht zu lange halten.


    Die Bills D hat gezeigt, dass man dink-and-dunk zu einfach weg nehmen kann, und Mike White hat bei intermediate und deep Pässen einfach nicht gut ausgesehen, dazu fehlen aber auch die Playmaker, die einer D wirklich bauchweh bereiten können, oder auch mal einen guten CB 1gg1 schlagen. Jetzt bleibt zu hoffen, dass Zach nun den ein oder anderen Checkdown mehr nimmt, denn mit ihm wird die Dolphins D den deep Ball deutlich mehr respektieren müssen. Und ich hoffe inständig, das war der letzte Start von GVR.

    Das ist verständlich und ich bin absolut bei dir. Allerdings ist ja eigentlich die "Dink-and-Dunk Offense" die, die den jungen QB´s am ehesten liegen sollte, weil einfache Reads und kurze Pässe. Das war in den ersten Spielen bei Wilson halt einfach nicht der Fall. Das sein Upside deutlich über dem von einigen QB´s der Liga liegt rechtfertigt den Draftstatus und mitunter auch die Erwartungen. Mich irritiert, trotz geringer samplesize, das er bei Würfen in die Flats, bei Screens und (vermeintlich) ähnlich einfachen Würfen seine Targets nicht trifft. Das hat White halt grandios gemacht. Ob es nur am Design oder Gameplan lag wäre sehr wünschenswert. :hinterha:

    White hat aber seine Reads in den Flats angefangen, und nachdem das den ganzen Tag offen war, hat er auch dort hin geworfen, mit korrekt ausgerichtetem Füßen/Körper. Bei Zach war das bisher anders, der hat die Reads wie im Playbook genommen, und entsprechend oft zuerst die tiefen Kombinationen gelesen, und ist dann zum Checkdown zurück gekommen. Dabei ist er dann oft zu lange an den Tiefen Konzepten gehangen, bzw hat auf zweite Fenster gewartet, oder versucht die Defense mit seinen Augen zu manipulieren, in dem Moment, als er dann zum Checkdown zurück gekommen ist, hatte er dann oft nicht mehr genug Zeit, seine Füße richtig auszurichten.


    Die Kunst eines NFL QBs ist es die Reihenfolge der Reads während dem Play zu ändern. Manchmal ist es besser vom Touchdown zum Checkdown zu lesen, und machnmal ist es besser vom Checkdown zum Touchdown zu lesen. Wie es die richtig guten QBs machen, dass sie da fast immer richtig liegen, dass kann ich dir auch nicht sagen, aber sie können es.

    Gehst du denn grundsätzlich davon aus, dass Wilson diese Art Offensive ähnlich gut umsetzen kann? Die Würfe die White genommen hat sind in meinen Augen die (noch) problematischen für Zach.

    Ich denke Zach hat das Talent jede Offense zu spielen. Allerdings ist so eine Dink-and-Dunk Offense aus meiner Sicht aktuell nicht erstrebenswert. In der NFL gewinnst du nur noch, wenn du auch Big Plays kreeiren kannst, deshalb haben die Rams für Stafford getradet, deshalb wirft Brady so viel Tief, wie noch nie, deshalb ersetzten die 9ers Jimmy G mit Lance, deshalb bekommt Minshew nirgends eine Chance zu starten usw.


    Die Kunst ist es den Spagat zu finden, zwischen tief attackieren, und den Ball schnell los zu werden.

    Ich nehme an das ist slide right coverage Bam Bam aber müsste dann nicht #70 die #59 priorisieren auf der linken Seite? Oder könnte es sein, dass der QB #59 readen muss und dann abhängig davon den Ball los wird?


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    Abgesehen davon aber so oder so absolutes super human play von AVT.

    Das ist keine Slide, sondern Big-on-Big. Macht auch Sinn, denn du hast zwei LB, die einen Blitz anzeigen. Wenn du da Slide spielst, dann lässt du immer einen der beiden Edge Rusher ungeblockt, egal ob die LB wirklich kommen, oder nicht. Bei BOB, wenn beide LB kommen, dann kannst du sowieso nicht alle 6 Mann blocken, und hast auch einen Free Rusher. Wenn nur einer kommt, dann hast du eine Chance alle 5 zu picken, falls du den C auf die richtige Seite schickst. Wenn keiner der beiden LB kommt, dann bekommst du das ganze mit BOB gelöst. Es sieht dann für mich so aus, als würden die Bengals den beiden LB die Option geben zu blitzen, falls sie nicht geblockt werden, und sobald sich ein OL auf sie fokusiert, droppen sie raus, und versuchen unter die Hot Route über die Mitte zu kommen. Das heißt, die OL wird immer falsch liegen, denn wenn der C nach rechts geht, kommt der Blitzer von links, und anders rum. Das macht da Play von AVT auch so unglaublich stark, denn rein vom Sceme her, sollte er den DT im A-Gap blocken, er realisiert dann aber während dem Play, dass der Blitzer der gefährlichere free Rusher von den beiden ist, und ist schnell genug um noch auf den Blitzer drauf zu kommen. Als Coach willst du das eigentlich nicht sehen, denn in 99 von 100 Fällen blockt der OL dann keinen der beiden, AVT ist der eine, der sowas machen kann. Auch als Puller ist er mir ein paar mal aufgefallen, der Junge spielt seit Wochen auf All-Pro Level.


    Insgesamt sah die Offense komplett überholt aus, und das hatte wenig mit Mike White zu tun, sondern viel mehr mit den Play Designs. Man hat es endlich geschafft, Leute über das Sceme offene zu bekommen, die Motions hatten einen Sinn, man hat gute Matchups kreeirt (v.a. RBs 1-on-1 gg LB), bei Screens hatte man Mims als Blocker auf der Seite, oder man hat einen TE per Motion raus geholt, man hat die Playaction bei 3rd and short gespielt, man hat sich von dem FB Zone verabschiedet, und stattdessen viel mehr Power Running mit Pulling gespielt, viel mehr Shotgun und 3-4 Receiver Sets, mehr Pass bei early downs, . Dazu haben die Receiver auch mal nen schwierigen Ball gefangen. Natürlich hatte auch White seinen Anteil, der im gegensatz zu Zach den Ball viel schneller los geworden ist, und seine Reciever die Plays machen hat lassen.


    Es wird interresant wie sich die Offense am Donnerstag präsentiert, denn die Matchups unserer RBs gegen die Colts LB im Passgame sehen nicht mehr so sexy aus, wie gegen die Bengals LB. Außerdem wird die mitte des Feldes nicht mehr so offen sein.

    Er wurde doch gestern im Spiel bereits gecleared, zumindest kam das in der Übertragung so rüber.

    War ja auch eher eine Überstreckung vom Nacken als ein brutaler Einschlag auf dem Helm. Kann natürlich trotzdem zu üblen Verletzungen führen, aber für Concussion wohl nicht so relevant.

    Also das sah für mich schon astrein nach hartem Einschlag auf dem Helm (mit dem Knie) und Concussion aus. Ich hatte ja schon öfter das Gefühl, dass Star Spieler relativ schnell wieder aus dem Concussion Protokoll raus sind, bzw gar nicht erst rein kommen. Daniel Jones war ja vor ein paar Wochen auch nach 2-3 Tagen wieder aus dem Protokoll drausen, wenn ich mich recht erinnere. Während 0815 Spieler mindestens 1 Woche raus sind. Natürlich ist das aber sicher nur reiner Zufall, und die Protokolle werden bei allen gleich angewendet, sind ja schließlich auch komplett unabhängie Ärzte... :hinterha:

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    PCL = vorderes (?) Kreuzband


    .. beyond pissed

    PCL ist das hintere Kreuzband. ACL ist das vordere.



    Ich bin mal so frei, und zitiere mich selbst.

    Mosley dagegen ist das Herz und die Seele des Teams, man sieht genau, wie er vor jedem Spielzug dafür sorgt, dass alle wissen, was zu tun ist, und wo sie hin sollen, ohne Ihn dürfte da vieles nicht so funktionierten wie es aktuell tut.

    So war es dann auch, Sherwood war offensichtlich komplett überfordert, und ohne Mosely hatte Quincy auch keine Ahnung mehr, was er zu tun hat. Ich vermute, das war auch der Grund, wieso die Jags ihn nicht mehr wollten. Beim Passrush sieht man immer mehr die fehlenden Edgerusher, und wenn Quinnen, JFM und Rankins dann nicht regelmäßig die Double Teams schlagen, geht halt nix. Einige Probleme, der Jets D konnten Mosely, Ulbrich und Saleh in den ersten Wochen noch ganz gut verstecken, und es war auch sicher von Vorteil, dass man dabei meist gegen schlechte OL gespielt hat, aber die Probleme kommen immer mehr zum tragen, und es werden auch die kommenden Gegner gemerkt haben, dass man die junge Jets D durch misdirection und presnap Motions komplett aus dem Konzept bringen kann. Und wenn wir uns mal ehrlich sind, was da gestern noch von der Jets D übrig war hat einfach zu wenig Qualität um was auszurichten.


    In der O hats mir nach 3 Plays eigentlich schon gereicht. Da ist das ganze Gelaber von 'get it right' und dann der selbe Mist wie die ganze Saison, Run - Run - 3rd an 7 -> incomplete. Dieser Gameplan funktioniert seit Woche 1 nicht, das ist der selbe Gameplan, den Shannahan in SF in den letzten Jahren mit Jimmy G gespielt hat. Dabei braucht es aber einen Gameplan für die Jets mit Zach Wilson. Wenn dein #4 WR ein besserer Spieler ist, als dein #1 TE, dann muss man halt mehr aus 10 Spielen, wenn man keinen FB hat, muss man halt den Zone aus Gun laufen, und den Backside DE mit einem Read halten. Wenn man nicht laufen kann, muss man halt die Playaction auch bleiben lassen. Nicht umsonst sieht die Jets-O in der zweiten HZ immer besser aus, wenn man veruscht einen Rückstand auzuholen. Ich wäre auch gar nicht überrascht, wenn Mike White in den nächsten Woche besser aussieht, als Zach bisher, der scheint für so eine Offense, wie LeFleur sie laufen will, einfach ein besserer Fit zu sein, als Wilson. Und nachdem man auch nach der Bye offensichtlich nicht gewillt ist, die Offense mehr Vertikal auszulegen, muss man sich mMn wirklich die Frage stellen, ob es nicht besser wäre, Zach dieses Jahr nicht mehr zu bringen (falls da überhaupt möglich wäre).

    Metroid Dread, wirklich super gemacht in allen Belangen, vor allem wie knackig und flüssig sich Samus steuern lässt ist wirklich ein Traum. Einziger Schwachupunt ist für mich die überladene Steuerung, L und/oder R halten + Stick und Facebuttens bedienen, damit komme ich auch noch 2-3 Spielstunden noch nicht so wirklich klar, und gerade wenns hektisch wird, kommt da tw nicht das raus, was ich eigentlich will. Vor allem bei den Bossfights habe ich deshalb so meine Probleme. Ich hoffe mein Hirn bekommt das im weiteren Verlauf noch gebacken.