Beiträge von Bay Araya

    Beschweren sich hier die Leute, die sich beschweren, eigentlich nur, um sich (mal wieder) über irgendwas zu beschweren?


    Mal ehrlich … wenn euch ein Thread bereits am Titel stinkt, dann betretet ihn doch einfach nicht. Andere haben da Spaß und anderen den Spaß hier nehmen zu wollen, weil man sich einfach gerne wieder beschwert, ist einfach nur anmaßend.


    Ich meide z.B. den Tebow Thread und feiere den TB12 Thread (oh Wunder). Klappt prima :thumbsup:

    Es geht doch nicht um den Thread an sich hier im Forum, da ist es mir relativ Latte, ob sich die Leute da an irgendwen aufgeilen. Ich finde die Threads zwar absurd, aber sie stören jetzt nicht großartig.


    Es geht mir und damals auch dem Threadersteller hier (bis Gardner Minshew kam und Tom Brady zu den Bucs gegangen ist), um das mediale Aufgeblähe von sog. Star-Spielern. Wenn da solche Themen auftauchen und stundenlang seziert werden bzw. unverhältnismäßige Highlighttapes von durchschnittlichen Leistungen gezeigt werden, nervt das vor allem.
    Was hier im Forum teilweise passiert ist nur ein harmloses Symptom des Ganzen.

    Personenkult ist halt auch relativ. Ein Newsthread dazu, wo Spieler XY vielleicht hinwechselt, um den Thread des (noch)-Teams nicht vollzumüllen ist ja sinnvoll. Aber die Threads, in denen wieder die neuesten Social-Media Sachen, oder sonstige Aktionen runtergeballert und abgefeiert werden, sind dann doch zu drüber. Ich finde alle diese Threads ziemlich absurd (Tom Brady, Gardner, Tim Tebow, Andy Lee [ok, Ausnahme weil Satire], deswegen, fand ich diesen Thread hier auch mal super. Das hatte sich dann erledigt, als der Mensch, der hier diesen Thread erstellt hat (in dem der Personenkult kritisiert wird), gleichzeitig den Gardner-Minshew-Thread aufgemacht hat und sehr häufig den ähnlich gelagerten Tom Brady-Thread bespielt und frequentiert. :D Da kommt es dann wohl doch eher darauf an, ob man Spieler xy mag und / oder er fürs eigene Team spielt.

    Mein Platz 2:



    Opeth - "Burden"

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    Man kann immerhin argumentieren das an diesem Berg wesentlich schneller und härter gefahren wird als an den anderen, weil es da eben um den Etappensieg und die Gesamtwertung geht.

    Es ging um Bergankunft vs. letzter Berg vorm Ziel. Bei beiden wird hart gefahren, weil es vermutlich um den Etappensieg geht. Aber weil's danach noch bergab geht, gibt's keine doppelten Punkte bei zweitem.

    Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass die Finanzdienstleister einen kostengünstigen Entsparplan mit monatlicher Ausführung anbieten.

    Ja genau, das war mein Hintergedanke. Wenn man natürlich keine Kosten dafür hätte, ist das ne andere Sache.


    Die Gedanken muss man sich aber im Vorfeld machen.


    Wenn ich mir in 5 Jahren ein Haus kaufen will, dann sind ETF´s auch eine Risikoanlage. Denn in 5 Jahren kann man 35% plus machen aber auch 50% minus, wenn es zu einem Crash kommt.

    Da kann die Investition in ETF´s gut gehen muss sie aber nicht, daher sagt man auch der Anlagehorizont für ETF´s ist 15 Jahre mindestens. Da hatte man in der Historie immer eine gute Rendite obwohl es Crashs gab.

    Jo, das sagt man. In allem, was man liest und auch du beschreibst es ja, wird trotzdem geschrieben, dass man bei einer Anlagezeit von mindestens 15 Jahren Rendite hat. Dann bin ich jetzt meinetwegen in Jahr 14 und sehe ein Plus von 20% und denke, dass ich einen Teil meiner Schäfchen ins Trockene bringen kann, vielleicht auch in Antizipation von Änderung der Lebensumstände, des Marktes, Investition in eine andere Anlageform oder was weiß ich was. Und dann antwortet dir die Mehrheit "Auf keinen Fall" , "Als Langfristanleger verkauft man nicht", "der ist doch krisensicher, wenn's in den Keller ginge, würde sich nach spätestens 4 Jahren der Chart wieder auf Vorkrisenniveau befinden" usw.


    Über die Situation, wenn man dann irgendwann einen Teil ablösen will, wirst du bei dieser Anlageform nicht wirklich im Vorhinein vorbereitet, wenn du mit Anfang 20 deinen ETF-Sparplan eröffnest und sich in deinem Arbeitsleben einfach noch viel verändert. Das mag mit Mitte 30 Anfang 40 dann anders aussehen, wenn man die Hypothek vom Haus abbezahlt, seit mehreren Jahren berufstätig ist und sicherlich auch etwas reifer mit seinen Ausgaben und Einnahmen umgeht.

    In der jüngeren Version denkst du dir: "Sparbuch mit 0,5% Zinsen?", "Bausparer - Ok hat ein geringes Zinsniveau für den späteren Kredit, aber auch wenig Zinsen - und will ich wirklich irgendwann bauen, damit ich davon auch vollständig profitiere."

    "Hmm ETF klingt doch gut und die xxx€, die ich jeden Monat da reinstecke, kann ich auch gut hergeben, Scheint ja über längere Zeit auch sicher zu sein." Dann bist du halt 10-15 Jahre später und stellst dir dann erst die Frage, wie du dann mit Gewinn-Mitnahme usw. umgehst. Gerade, weil ich mir des Risikos bewusst bin, stelle ich mir ja die Frage, wie man jetzt oder eben vor der Rente am besten an das Geld kommt.


    Klar, machen sich da Leute auch tiefergehende Gedanken und sind da auch extrem diszipliniert. Ich für meinen Teil finde auch, dass es schon extrem diszipliniert ist über fast ein Jahrzehnt jeden Monat xx€ wegzulegen, ohne dran zu gehen. Irgendwann will/muss man aber ran und da ist dann der Hinweis : "Darüber muss man sich vorher Gedanken machen" dann recht schwierig. :P

    Die Reihenfolge ist ja

    1. Schulden abbezahlen

    2. Reserven für unvorhegesehene Ausgaben wie Laptop, Waschmaschine, Autoreparatur schaffen, um im Bedarfsfall nicht wieder für Schulden bezahlen zu müssen

    3. Renditeorientierte Langfristanlage

    Ja, das ist eben diese Idealvorstellung, die mMn nicht bei jedem auf jede Lebenssituation passt. Und irgendwie laufen die drei Sachen ja auch parallel ab.

    Zumindest bei der Anfahrt verteilt es sich auf einen längeren Zeitraum. Und nachdem im Umfeld bei den Casinos (MGM, etc) auf den Parkplätzen auch einiges geboten sein wird denke ich dass dann viele auch dort parken oder sogar in den USA doch viele zu Fuß vom Strip kommen.


    Und ansonsten ist es fast bei jedem Stadion nach einem Event tendenziell chaotisch vom Parkplatz wegzukommen - deswegen gehen ja viele schon früher (was beim Football oft auch "problemloser" ist weil man wenig verpasst im Vergleich zu einem Konzert).


    Und ansonsten ist es mir eigentlich auch egal weil ich ein Motel in Laufweite hab :mrgreen: .

    Eben, dachte auch, dass das Stadion doch recht nah in der Stadt ist, oder? Ich kann Leute eh nicht nachvollziehen, die zu solchen Veranstaltungen mitm Auto fahren. Klar, wenn man so weit wegwohnt, dass man eh zu der Stadt mit dem Auto fahren muss, dann ist das etwas anderes. Wenn die Stadt das aber einigermaßen hinbekommt, ist Anreise mit U-Bahn oder so immer deutlich entspannter. und wenn man sogar in die Stadt laufen kann, gibt es eigentlich nix besseres.

    aber wozu absichern, wenn man Langfristinvestor ist?

    Im Leben kann es immer wieder recht unvorhergesehene Situationen geben, bei denen du auch mal an deine Reserven gehst. Klar mit dem super-genauen ich lege xx% für solche Unvorhergesehenen Sachen aufs Tagesgeldkonto xx% in Aktien und xx% in langfristige Sparanlagen, kannst du das sicherlich minimieren und dann nur an deine dafür vorgesehenen Reserven gehen.

    Allerdings gibt es da ja auch Sparsituationen, bei denen man nicht 1000€ im Monat zurücklegen kann, sondern nur 50€ (bspw. als Student, Berufseinsteiger, Azubi wie auch immer). Jeder Mensch sagt dir dann: "Bevor du es aufs Sparbuch legst, investiere in einen ETF" und "Alles, was du nicht investierst, ist verschenkt", "Selbst wenn du nur 100€ im Monat hast, ist es besser die in einen Sparplan zu investieren" usw. . Dann geht meinetwegen dein Laptop kaputt, den du fürs Studieren brauchst und dann gehst du lieber an deine eigenen Sparanlagen als Mami anzupumpen.

    War jetzt mal nur ein Beispiel. Ein anderes wäre investieren in einer andere Geldanlage, bei der man Eigenkapital mit an den Start bringt.

    Du verkaufst ja auch nicht alles auf einmal, sondern z.B. halbjährlich. Damit hast du auch eine Art Mittelwertbildung, falls gerade wirklich ein Tief ist.


    Generell: Es gibt aktuell viele Untersuchungen, Statistiken und Meinungen. Kann man sich jetzt einlesen, bringt aber nur bedingt was, da sich die Besteuerung u. Randbedingen immer mal wieder ändern. (siehe Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge vor 2009)


    Wenn du über die Jahre aktiv gehandelt und dir Wissen und Fertigkeiten angeeignet hast und zudem im Alter noch in Stoff stehst, dann kann man auch versuchen den Markt zu timen. Cash bzw. kurzfristige Verbindlichkeiten solltest du ja nach der Faustformel (Aktienquote=100-Lebensalter) haben :hinterha:

    Ansonsten regelmäßig Entsparen (lassen).


    Man braucht halt auch eine Entsparstrategie.


    Bringt ja einem auch nix wenn man seine Anteile auf einmal verkauft.


    Normalerweise will man ja die Rentenlücke schließen und die tritt ja auch nach und nach auf.

    Merci, danke für eure Antworten.
    Also sollte man regelmäßig entsparen, wenn's aufs Alter zugeht, quasi ähnlich (mit deutlich geringerer Frequenz) wie man anspart?


    Edit: Und Transaktionskosten und Steuern hast du dann ja auch noch

    Ich zahle als aufrechter Bürger gerne meine Steuern, um den Luxus, den unser Staat bietet, auch mitzufinanzieren. :mrgreen:

    Mit gerade so meinte ich, dass seine Strategie ich presse das Maximum raus gerade so aufgegangen ist. Es ist ja nicht so das ihn Real direkt nachdem er verfügbar war dirrekt vom Transfermarkt geholt hat.


    Da hat sein Berater schon einiges zaubern müssen (seine gute Rückrunde wird ihm sicherlich auch geholfen haben). Aber hätten sich bei Real andere Transferideen durchgesetzt,hätte es für ihn - mit den Gehaltsforderungen durchaus eng werden können, da ohne Gesichtsverlust rauszukommen.

    (Nicht falsch verstehen, dass Gebaren unseres Vereins in dieser Sache bzgl. Kommunikation war unterirdisch, wenngleich ich es verstehe und auch für richtig halte das man ihm keine Premium Money zahlt).

    Ah ok alles klar. So verstehe ich besser, wie du es meintest.

    In meinen Augen absolut. Sane hat nun mal augenscheinlich sch**** gespielt. Müller, Werner und Co habens ebenfalls abbekommen. Havertz hat ja Zumindest eins noch geliefert. Rüdiger wurde ausdrücklich für sein Spiel gelobt. Özil war halt ein extrem polarisierender Charakter. Laut Aussagen meiner Kollegin (deren Frau seine Lehrerin war) kann er auch froh sein, dass er so schön Fußball spielen kann. Seine PR Arbeit und seine erklärte Nähe zu einer der größten "Persona non grata" in Deutschland war mindestens mal "ungünstig". Da kam halt eine Menge zusammen, an dem alle Seiten nicht unbeteiligt sind.

    Das auf jeden Fall, aber Özil wurde auch hervorgehoben, wenn offensichtlich alle Scheiße gespielt haben. War auch vor ein paar Jahren hier im Talk so, ich weiß nicht mehr bei welchem Turnier (gefühlt wurde er eigentlich nur 2010 nicht kritisiert), aber da hat dann ein Nutzer hier die Statistik hervorgekramt, dass er in Spiel xy die meisten Torschüsse vorbereitet hat und somit offensiv eigentlich der stärkste war und seine Mitspieler die Bälle nicht reingemacht haben und trotzdem wurde er wegen seiner Körpersprache kritisiert usw. Die polarisierenden "Charakterzüge" hat er eigentlich auch erst später nach außen getragen, da war er schon längst der Sündenbock.


    Wenn man den Jugoslawien & Ukrainekonflikt ausklammert, herrscht in Europa seit 1945 Friede. In Europas Geschichte ist das einzigartig und ein unvergleichlich hohes Gut.

    Naja, wenn ich Kriege ausklammere, dann herrscht in Europa auch seit der Antike Frieden. :tongue2:

    Dann hast Du aber sehr selektive Artikel gelesen. Da ging es um Nicht-Mitsingen bei der Hymne, "Körpersprache", und noch so einiges mehr. Auch schon vor der Erdogan Geschichte.

    Definitiv. Wobei man sagen muss, dass sich diese Form der "Kritik" schon deutlich auf Özil fokussiert hatte und nicht genereleiml auf alle Spieler mit Migrationshintergrund. Ich finde auch, dass Gündogan ja jetzt trotz der Verwicklung in die Erdogan-Geschichte da irgendwie unbescheschadeter rausgekommen ist und auch damals nicht sooo krass im Fokus stand wie Özil.


    Beim Mitsingen der Hymne war es damals aber ein Rundumschlag, da kamen ja ständig die Quervergleiche mit den Italienern, die ja soviel krasser Mitsingen. Ich habe das damals auch als armseeligen Versuch der Presse gesehen, gewissen Spielern fehlende Identifikation mit der Nationalmannschaft vorzuwerfen, gerade in der Zeit hat ja Spanien alles gewonnen.


    Also jetzt zu sagen, sowas gäbe es in Deutschland nicht, ist schon etwas vermessen.


    Was man aber auch sagen muss, ist, dass die englischen Fans sich bei dieser EM halt wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert haben. Ist jetzt mir von anderen Ländern, in denen ganze Turniere stattgefunden haben, nicht so krass in Erinnerung, dass sich die Gastgeber so benommen hätten.

    A Quiet Place Part II - 6/10


    Story passt auf eine Serviette und auch die Action ist ähnlich dosiert eingesetzt wie im ersten Teil - im Prinzip wer den ersten Teil mochte wird auch Teil 2 mögen

    das Ende fand ich allerdings eher unbefriedigend, weil es für mich die Haupthandlung nicht wirklich abgeschlossen wird - vielleicht ist Teil 3 aber auch schon fest geplant

    Jo, wurde schon angekündigt soweit ich weiß

    Bei den Schwalben haben sie jetzt eigentlich die Möglichkeit einfach jede strittige Situation laufen zu lassen und sich dann im Nachhinein durch den VAR zu korrigieren. Dann sollte man bei solchen Andy-Möller-Schwalben einfach rot zeigen und gut ist. Bei solchen Kontakt-Suchen-"Fouls" ist es natürlich schwieriger, aber so begibt man sich beider aktuellen "nur klare Fehlentscheidung"-VAR-Regelung wenigstens nicht in die Zwickmühle bei Kontakt dann den Elfmeter geben zu "müssen". Bestrafen wird schwierig bei solchen Sterling-Aktionen da hilf mMn nur die Linie es nicht mehr zu belohnen. Was für mich allerdings auch dazu beigetragen hat (neben der "Schlitzohrigkeit"), ist dass man auch wenn man klar in die Waden getreten wird oder am Trikot gezogen wird, eigentlich nur den Freistoß bekommt, wenn man sich auch hinfallen lässt. Beim Trikotziehen geht's mitunter noch, wenn der Verteidiger das Trikot in der Hand hat, aber ich kann manche Schöngeister schon verstehen, wenn's ihnen auf den Sack geht ständig getreten zu werden, weil der Holzhacker-Verteidiger es halt nicht auf die Reihe bekommt.


    Was mich fast noch mehr aufregt, ist dieses elende Zeitspiel. Wenn sie lieber zur Eckfahne rennen und den Gegner anschießen, anstatt aufs nächste Tor zu gehen, soll's mir recht sein - das wird auch mal bestraft und umso sympathischer sind mir andere Teams, die aufs nächste Tor gehen und dabei auch mal scheitern. Und wenn man den Ball so lange im Spiel halten kann, ist das ja auch alles in Ordnung. Aber Freistöße bis ins unendliche herauszögern, bei Krämpfen 1 m neben der Auslinie im Feld liegen bleiben, anstatt rauszurollen, bei einer Auswechslung von der Eckfahne bis zur Mittellinie traben, mit 5 Mitspielern abklatschen und dann nochmal zurück rennen, weil man die Kapitänsbinde übergeben muss usw. usf. . Auch da wird die Cleverness gelobt, ich finde es total nervig. Und was machen die Schiedsrichter? Geben dann mal dem Torwart Gelb, weil er einen Abstoß mit einer Minute Verspätung ausführen will, der echauffiert sich dann über die gelbe Karte und schindet vorm Anlauf noch mal 45 Sekunden raus und der Schiedsrichter pfeift dann das Spiel ab, wenn der Ball nachm Abstoß die Mittellinie überquert....

    OK, die Antworten hab ich so erwartet und verstehe auch das Prinzip dahinter und bin mir auch des Risikos bewusst. Trotzdem stellt sich mir die Frage, wann verkauft man seine Anteile? Wenn ich bspw kurz vorm Ruhestand stehe, wird die Situation ja auf mich zu kommen. Noch 3 Jahre und dann verkaufen - oh Mist Krise, dann halt die 10 Jahre abwarten dann sind wir wieder im Plus. Herzinfarkt - na gut dann haben es immerhin meine Enkelkinder. 😁

    Oder, ich sichere es mir jetzt - Mist hätte ich mal gewartet, dann wäre mein Rentenleben noch viel geiker und der Herzinfarkt ist Koks und Nutten induziert

    Ich hab da noch eine Frage : Es gibt ja momentan nicht wenige Experten, die in den nächsten Jahren eine Wirtschaftskrise prognostizieren: Hohe Verschuldung im Markt, durch Kaufen auf Pump, hohe short-quoten, Inflation, durch covid gebeutelten Wirtschaft usw.


    Egal ob man diese Prognosen jetzt glaubt oder nicht, gibt es ja prinzipiell alle 10-15 Jahre eine Krise, in der die US-Börse an die 20% verliert und ne Weile braucht, um sich wieder auf das vorkrisen-Niveau zu erholen und dieses dann meist auch wieder durchstößt.


    Nehmen wir an, dass man eine solche Krise prognostiziert, was wäre dann die Strategie für Anleger. Bspw. Sag ich mir: klar Amazon oder ähnliche Firmen nachkaufen, wenn die Preise unten sind. Oder: Cool jetzt bekomme ich ja viel mehr Anteile für meinen monatlichen ETF-sparplan - geilo, wenn die Kurse wieder hochgehen, ist meine Position noch viel mehr wert.

    Aber wäre es nicht auch sinnvoll schon vorher Positionen zu verkaufen, bevor die Kurse am Fallen sind. Natürlich geht das dann wieder in den Bereich der Spekulation. Und gerade bei Einzelaktien, fällt mir das viel leichter (Aktie steigt, stop großzügig unter Wert ansetzen und immer anpassen, je höher der Wert steigt usw. Ist da eigentlich ne ganz gute Variante), aber wie läuft das bei ETFs. Bzw wann trennt man sich von diesen Positionen am sinnvollsten?


    Merci Beaucoup

    Die Meme Stocks sind gestern gegen den Markttrend in die Knie gegangen. Man vermutet Margin Calls, weil viele Noobs mit geliehenem Geld gezockt haben. Deshalb halten sich seriöse Investoren fern von diesen Casino Stocks. Könnten jetzt noch weitere Margin Calls ausgelöst werden....

    Die sind eigentlich die ganze Zeit volatil, verlaufen aber gerade bei den stärkeren Zuwächsen und vor allem Verlusten immer parallel. Dass es ein Zock ist, sollte jedem klar sein, der da einsteigt. Wie man allerdings pleite gehen kann, wenn man Anfang des Jahres eingestiegen ist, versteh ich nicht. "hodl till the moon" hin oder her, aber bei dem Anstieg hätte man einfach einen einstelligen Prozentsatz verkaufen können und hätte den grundeinsatz wieder drin gehabt

    Ich gebe die Hoffnung nicht auf, das Schinderei/Schwalben und co. irgendwann auch mal wieder härter bestraft werden.

    Das Problem bei so einer Szene ist halt, dass du das unmöglich bestrafen kannst, wenn Kontakt da ist. Wir sind uns alle einig, dass er den will und deswegen sehr leicht zu Fall kommt, einzige Möglichkeit ist aber weiterlaufen lassen, weil du nicht beweisen kannst, dass er nicht doch durch den Kontakt gefallen ist.

    Selbst wenn man das so negativ sehen will (ich bin da etwas gemäßigter), war er damit immer noch Welten besser/nützlicher als Gnabry und Sané, die hatten nämlich überhaupt keinen positiven Beitrag.

    Das stimmt auf jeden Fall. Wollte nur sagen, dass er zwar defensiv wichtig war, aber sonst auch nicht viel gerissen hat.

    Eben. An Hummels (und Müller - trotz Fehlschuss) lag das frühe Ausscheiden mit Sicherheit nicht (explizit).

    Müller hat kompletten Müll gespielt gestern und auch die Spiele davor. Sein einziger Wert war, dass er das Pressing organisiert hat, was eigentlich traurig ist, aber als Antreiber war er dann doch wertvoll. Mit Ball hat der aber gar nix zustande gebracht. Gestern war auch noch sein absolut schlechtestes Spiel mit katastrophalen Ballverlusten und Trademark-Stolperern.

    Oder Du verfällst im Gefühl des sicheren Sieges in eine Kotzbrocken-Attitude. Umso schöner, dass ausgerechnet Pogba den Ball verliert, der zu Xhakas Traumpass zum 3-3 führt.

    Der Pass war schon gut, aber das Tor macht der Antritt und der Haken von gavranovic

    Dass wir da ausgerechnet eine 3er/5er Kette spielen, ist tatsächlich mehr als fragwürdig. Aber auf der anderen Seite haben wir halt eher ein Überangebot auf den Außenbahnen und maximal dubiose IV. Das ist sicherlich auch ein bisschen dem geschuldet, dass Hummels jetzt wieder dabei ist.

    Na ja: schaun mer mal, was dabei rauskommt.

    und ich hab mich 2018 gefragt, warum er denn nicht auf Dreierkette umstellt, was beim Confed Cup 2017 ja noch praktiziert wurde und was defensiv ein wenig mehr Stabilität mitbringen würde. Man sieht ja an der EM jetzt, dass es quasi egal ist. 2018 hat man genauso gespielt (viel Ballbesitz, total harm- und ideenlos und anfällig für Konter), nur dass wir imho viel mehr Konterchancen zugelassen haben.

    Wie du im anderen Post sagst, regt mich eher die Spielweise auf. Frankreich als große Nation stellt sich ja auch hinten rein und spielt auf Konter und fühlen sich überhaupt nicht genötigt, dass Spiel zu machen. Dann wird immer geheult, dass die anderen sich ja nur hinten rein stellen. (imho ist gegen tiefstehende Gegner auch der Ballbesitz-Ansatz der erfolgversprechendste, aber dann muss eben auch Ballsicherheit da sein, sonst würde ich eher sowas wie du versuchen mit scharfen Bällen in die Spitze).

    Außerdem wird Deutschland auch mit simpelsten Mitteln kaltgestellt. Die Ungarn sagen sich, wir spielen Manndeckung gegen Gosens und Kimmich und lassen Ginter im Spielaufbau komplett ungedeckt - soll der mal machen. Und es funktioniert und man findet absolut kein Mittel dagegen, außer zu beten, das vielleicht doch eine Flanke von ihm ankommt.


    Wofür Löw aber auch nix kann, ist die No-Show von Gnabry, die fehlende Bereitschaft mal mit Tempo vorzustoßen und zu dribbeln (einmal Kroos und Musiala, da wurde es auf einmal gefährlich, vermutlich weil die Ungarn eingelullt waren) und Neuers bisherige Patzer. Der strahlt überhaupt keine Sicherheit aus und ist bei seinen Aktionen nach vorne auf der "falschen" Seite bei 50/50 Bällen (die nicht mal 50/50 sind, wenn ich an Tor 2 der Ungarn denke.)

    Aber klar, da muss er mal Konsequenzen ziehen, das kann man natürlich dann doch ankreiden.

    Das sind wohl einfach nur dumme Faschos :madness . Politisches System, entsprechende Information und Erziehung/Ausbildung dort sind da sicherlich (nicht) förderlich.


    Wie Silversurger ja auch geschrieben hat war "Schwuchtel" auch in Deutschland bis vor kurzem eine gängige Beleidigung bzw. ist es in einigen Gruppen immer noch.

    "Schwuchtel" oder "faggot" verstehe ich noch einigermaßen - wird ja - wie bereits angesprochen - auch gesellschaftlich als Beleidigung benutzt. Ich habe aber noch nie“ homosexuell“ als Wort als beleidigung wahrgenommen. Dass das dumme faschos sind, ist mir schon klar. Es ging mir da um die Wahl des Wortes und dann zweitrangig wen das provozieren soll. Wenn die gebrüllt hätten "Deutschland, Deutschland alles Schwuchteln", hätte ich zwar auch gedacht, dass die damit einen 12 jährigen provozieren wollen, aber ich hätte es zumindest ein wenig kapiert.