Beiträge von Jay.

    Je nachdem wie teuer er wird, finde ich das eigentlich nicht schlecht.

    In Pass protection und "short yardage" Situation sollte er immer noch ziemlich gut oerformen und man hat eigentlich von anderen Spielern sehr viel positives über ihn gehört.

    Er hat halt früher einfach nicht mehr zu seinem großen Vertrag gepasst.

    Definitiv. Und einen RB mit mehr Upside kann man sich im Laufe der Offseason immer noch für einen 4th oder 5th Rounder holen. Es gibt im Laufe der Zeit immer noch einige Teams, die RBs abgeben.

    Ich glaube letztendlich macht es die Mischung zwischen Draft, Free Agents und Trades. Von mir aus mag es ja okay sein, auf teure Free Agents von außen zu verzichten. Es bringt einen dann aber auch nicht voran, wenn man dann hin und wieder bei den eigenen Free Agents überbezahlt und/oder völlig daneben liegt.

    Genau. Solange wir regelmäßig mehr Siege holen als die Teams, die jedes Jahr die Free Agency "gewinnen" ist mir die Strategie der Cowboys lieber.

    Okay, die Rams haben da ne beschissene "efficiency" - aber halt nen Superbowl gewonnen :eek: . Mehr muss man zur Aussagekraft der Tabelle dann auch nicht mehr wissen :madness .

    Die Tendenz ist aber meiner Meinung nach klar. Donald und Kupp haben die Rams gedraftet. Stafford, Miller, Ramsay waren Trades. Also eine Mischung aus guten Draft Picks und "all in" durch Trades. Alle drei haben anfangs bei den Rams voll eingeschlagen.

    Das Problem ist eher viel Geld in eher durchschnittliche Spieler nach z. B. einer guten Saison zu investieren.

    Wer erinnert sich noch an die "Carson Wentz ist immer noch besser als Dak Prescott" Diskussion? Fühlt sich an als wäre es lange her. Wentz ist einer der QBs, bei dem die Stats immer gar nicht so schlecht aussehen, aber wenn man ihn tatsächlich spielen sieht wundert man sich wieso der noch Starter ist. So ein wenig wie Teddy Bridgewater.

    Kann er gern machen, aber das werden die Cowboys ihm sicher nicht zahlen. Vielleicht die Rams?

    5 Jahre 50 Mio. (bis zu 65 Mio.) hat Wagner bekommen. Auch wenn das effektiv sicher kein 5-Jahresvertrag ist und die Details wichtig sind ist das höchstwahrscheinlich sogar mehr als 11 Mio. im ersten Jahr. Damit tatsächlich für uns sicher nicht interessant.

    Ich bin grundsätzlich ja auch ein großer Freund des Draft-and-Develop-Ansatz und bevorzuge diesen Weg auch gegenüber der Möglichkeit, der großen FA-Signings, die eben oft überbezahlt werden. Bei der Diskussion stört mich manchmal aber etwas, dass man immer nur diese beiden Wege aufzeigt. Es gibt ja durchaus auch einen gesunden Mittelweg. Gerne weiterhin gut draften und die entwickelten Spieler dann auch zu guten Preisen verlängern. Unser Problem ist aber doch, dass wir so auf die eigenen FAs fokussiert sind, das wir diese teilweise überbezahlen (Jaylon Smith, Collins, Zeke, Lawrence) und dafür dann komplett ohne Chance sind, auch mal einen "dickeren" Vertrag an einen externen Spieler zu geben, da uns häufig das Geld fehlt. Und ja, alle Spieler, die ich jetzt genannt habe, hat man mit gutem Grund verlängert. Aber es gibt ja auch einen Begründung, warum Smith und Collins nicht mehr da sind, man Lawrence "restrukturiert" hat (nichts anderes war ja die Verlängerung) und Zeke in der nächsten Off-Season Thema wird. Sie wurden alle eben tendentiell überbezahlt. Das ist eben der Nebeneffekt der Fokussierung auf den eigenen Draft - wir lassen die Spieler dann extrem ungern ziehen und zahlen dann eben auch zu viel für sie. Ein Mittelweg wäre da mMn zielführender.

    Dieses Jahr scheint man da grundsätzlich schon etwas umzudenken, auch wenn man bislang komplett leer ausgegangen ist. Wagner bleibt wohl ein heißes Thema. Ansonsten würde das bisherige Vorgehen auch wenig Sinn machen. Wozu Verträge umstrukturieren und eigentliche Starter cutten/traden, wenn man das freigewordene Gehalt nicht nutzen möchte? Dementsprechend rechne ich (neben den Signings einiger eigener FA - Kearse, Kazee?) auch noch mit externen Verstärkungen. Würde sehr gerne jemanden aus Wagner, Mathieu, Hicks oder einem der verfügbaren DE noch hier sehen. Dann könnte man über den Draft den Fokus eher auf OLine und WR setzen. Wenn man es aber erneut schafft, absolut keinen der besseren Spieler zu bekommen, frage ich mich, warum man so aggressiv Cap freischaufeln musste. Macht ja am Ende wohl wenig Sinn, dass Dak jetzt 2025 ein Void-Year mit geschmeidigem Cap-Hit von 22mio hat, wenn wir das Geld dann nicht direkt sinnvoll einsetzen....

    Du hast definitiv recht. Das Ausnutzen aller Möglichkeiten, gute und passende Spieler zu akquirieren ist in der NFL extrem wichtig (Draft, Free Agency UND Trades).

    Gerade das Thema, Spieler zu identifizieren, die bei anderen Teams vielleicht bisher underperformt haben, aber gut in unser System in der O oder D passen würden finde ich essentiell. Ein gutes Beispiel dafür ist Jayron Kearse letztes Jahr. Oder dass man mal einen Trade für einen Spieler macht, dessen Team vielleicht gerade den Cap Room braucht. Das sind eher die gewinnbringenden Moves, die ich sehe. Sowas wie 50 Mio. garantiert für einen 33-jährigen Von Miller, der vor einigen Wochen noch mutmaßlich aufhören wollte ist dagegen schon ein extrem riskanter Move. Da bezahle ich lieber mehr für meine eigenen Spieler. Klar kann sich das im Nachhinein so wie bei Jaylon Smith oder Zeke auch als Fehler herausstellen, allerdings ist das Risiko gefühlt immer noch weniger hoch als einen hochbezahlten FA von außen zu holen.

    Klar ist das immer etwas fear of missing out, aber dick in Free Agents zu investieren ist definitv nicht idiotensicher und gefühlt gewinnen die Teams, die im März und April vorne sind oft ab September nicht mehr wirklich viel. Was ballern die Jets, Giants, Dolphins und Jaguars jedes Jahr raus? Vor einigen Jahren galt gleiches für Washington und die Bills. Die Rams waren mit einer sehr aggressiven Strategie erfolgreich, aber die ihre Stars von extern über Trades geholt.

    Klar muss man im Draft extrem erfolgreich sein, wenn man zum Großteil auf FA verzichten will, aber die Patriots, Ravens und Packers sind/waren seit Jahren mit solchen Strategien tendenziell erfolgreich (Ausnahmen bestätigen hier die Regel mit ein paar FA-lastigen Jahren bei den Pats und Packers).

    Mich stört es nicht. Viel zuviel Geld für Randy.

    Finde ich auch. Wenn wir in den nächsten zwei Jahren mehr Luft unter dem Cap hätten hätte ich die knapp 30 Mio. guaranteed genommen. Better the devil you know als einen teuren Free Agent. Aber da unser Cap Space nach wie vor begrenzt ist sehe ich keinen Anlass dem nachzutrauern.

    Konnte mit dem rechten Arm ja gar nicht fangen vor lauter Defender… Wundert mich warum er sich nicht beschwert hat, auch wenn’s nichts bringt :mrgreen: Bei Chase im Spielzug danach war nichts, der meckert aber….

    Nach der Zeitlupe hätte ich bei 3rd down auch PI gegeben. Der Corner steht gut zum Ball aber hält hinter seinem Rücken mit seinem linken Arm auch den Arm vom Receiver..

    Wie ist denn die Meinung von Spielern und anderen Coaches zu Payton? Zumindest auf mich wirkt er - sogar wenn man Bountygate außen vor lässt - eher so wie ein Urban Meyer 2.0, also ein alter Sack, der sich wesentlich cooler vorkommt als er ist.

    Das Interessante ist ja, dass sich niemand sofot von dem Gedanken distanziert, dass das auf gar keinen Fall stimmen kann.
    Bei mir war es sogar das Gegenteil, ich dachte mir eher: "war doch nur eine Frage der Zeit, bis bei dem wieder was auftaucht!".
    Wie sagte man einst über Jermaine Jones vom S04: man kann das Kind aus dem Ghetto holen, aber das Ghetto nicht aus dem Kind.

    Isso - bleibt so!

    Naja, ob der Typ dumm, krank oder leider durch Football vielleicht doch kognitiv geschädigt ist werden wir wohl nie rausbekommen. Auf jeden Fall gab es doch schon mal eine Story, dass ihn ein ehemaliger Angestellter oder Dienstleister öffentlich beschuldigt und dreckige Wäsche gewaschen hat, weil er seine Rechnungen oder Gehalt nicht bekommen hat, oder? AB erinnert mich an Leute, die in Unternehmen Assistenz- oder Reinigungskräfte schlecht behandeln, weil sie meinen, dass sie damit durchkommen und die unter ihnen stehen. Am Ende ist das meistens ein schwerer Fehler, weil selbige vermeintlich "unwichtige" Personen viele Leute kennen...

    es ist aber leider genau das Niveau, auf dem sich mittlerweile fast jede Diskussion in Deutschland zwischen Quer- und Längsschwurblern bewegt. überraschend ist es also nicht wirklich und ich wünschte, die Thematik würde so langsam in einen seperaten Thread verschoben werden.

    Es ist eher traurig, dass das überhaupt eine Diskussion ist. Mir bricht es das Herz, dass nicht nur Leute, denen vielleicht die kognitive Fähigkeit oder schlicht die Zeit oder Energie fehlt, sich mit dem Thema Impfungen auseinanderzusetzen, weil sie andere Probleme haben, hier einen Großteil der Opposition bilden. Nein, reiche und vermeintlich gebildete Leute, die sich intensiv damit beschäftigen, machen das. Eine der reichsten Regionen Deutschlands im Süden von München Richtung Alpenraum hat eine der stabilsten Impfgegnerszenen.

    Ich verstehe Rodgers und jeden anderen Leistungssportler, wenn sie absolut skeptisch gegenüber allem sind, was sie ihrem Körper zuführen oder zumuten. Körperliche Nebenwirkungen, wenn auch nur höchstens für ein paar Wochen, sind mir als Schreibtischtäter egal, einem Leistungssportler halt nicht. Wenn er wirklich Allergien hat verstehe ich ihn umso mehr.

    Aber die Argumente und die versuchte Einnahme der Opferrolle, zusammen mit der Tatsache, dass er die Impfung ablehnt, aber gleich fragwürdige Medikamente nehmen will finde ich schwierig. Macht ihn halt doch eher zum Wohlstandsidioten als zum vorsichtigen Sportler.

    Klar hat Bruce Allen gute Beziehungen, wie wäre eine solche Null sonst so lange im Geschäft gewesen?

    Ist halt das typische Beleidigtsein der Konservativen, wenn sie ihren Willen nicht durchbekommen ("buhuu, jeder neue Job geht an einen Liberalen"), während man auf dem eigenen Auge blind ist. Das ist konservative Strategie 101, auch in Deutschland. Aber das sind wirklich nur harmlose Witzchen. Wenn man jetzt dafür anfängt Leute zu kreuzigen wird es echt absurd.

    Du wirst immer einen gewissen Anteil an Spackos haben. Locker 10-15 Prozent. Das ist ja nix Neues. Aber guck Dir mal unsere Generation an. In den 70ern und 80ern waren noch Dinge gesellschaftlich akzeptiert, die heute massive Cringe-Momente auslösen würden. Das war aber sowohl für dich, als auch für mich und wahrscheinlich alle anderen (inklusive unserer Eltern) völlige "Normalität". Inzwischen reflektiert man das aber anders und gesamtgesellschaftlich würdest Du für viele Dinge von damals heute keine "Mehrheiten / Akzeptanz" mehr finden.

    Nichtsdestototrotz darf und MUSS es meiner Meinung nach auch immer noch diverse gesellschaftliche völlig politisch-unkorrekte Verhaltensweisen geben, weil auch das zum Leben dazu gehört. Ansonsten hätte es sowas wie "Monty Python" zb nie gegeben. Ich halte das sogar für exorbitant wichtig, dass man auch mal über andere lacht und selbst auch mal verlacht wird (egal, in welcher Schicht oder Geschlecht man sich zugehörig fühlt).

    Absolut. Es gelten halt bei dem ganzen PC-Quatsch einfach die zwei Grundregeln des Lebens: #1: Sei kein Vollidiot und #2: Wenn du #1 nicht erfüllen kannst dann sei wenigstens witzig. Monty Pythons erfüllen #2 für mich immer noch ziemlich zielsicher. Für Leute wie Dieter Nuhr wirds da aktuell knapp. Daher trifft ihn die PC-Keule härter.

    Ich verfolge die Raiders kaum, aber wenn man sich die Stimmung der Raiders-Fans anschaut scheint Gruden regelmäßig gegen meine beide Regeln verstoßen zu haben..

    Ironisch an der Sache finde ich, dass auf der Gegenseite der Mails mit Bruce Allen der vermutlich überflüssigste Typ, der in den letzten 20 Jahren einen Job in der NFL hatte, sitzt. Hätte Washington ihm nie den GM-Job gegeben bzw. ihn nach zwei Jahren, als klar war, dass er mitsamt seiner grauen Schmalzlocke eine komplett leere Hülle ist, einfach gefeuert, dann wäre das alles nie passiert. Oder nie rausgekommen. Echt witzig.

    Die Sache mit der Sperre von Collins wird aber auch immer absurder:

    https://twitter.com/ProfessorO_NFL/status/1439558035412824068?s=19

    Das klang in der Tat absurd. Ich hatte schon Hoffnung, dass der Einspruch erfolgreich verläuft.

    Jetzt wird aber berichtet, dass Collins unter anderem versucht hat, einen Kontrolleur zu bestechen. Das klingt natürlich wesentlich weniger harmlos..

    https://www.espn.com/nfl/story/_/id…-test-collector

    Leute, versucht einfach nicht immer nur das schlechteste in den Aussagen der anderen zu lesen. Ich glaube keiner hier ist so schlecht wie die jeweilige andere Seite ihn darstellen möchte.
    Wir sind alle keine Gegner, sondern gleichgesinnte und sollten uns freuen den anderen zum diskutieren zu haben. Auch wenn Team und Meinung manchmal auseinander geht, versucht den Standpunkt des anderen zu verstehen und geht darauf ein.

    Der eine ist nicht der kalte Analyst der nur den billigen trade Value sieht und die "vielleicht Taten" runterspielt. Der andere ist auch niemand, der die Zensur einführen will und die oberste moralische Instanz ist.

    Um selbst etwas zum Thema beizutragen:
    Ich finde diese ganze Story um Watson auch extrem diffus und kann mir gar nichts so richtig vorstellen, dass da am Ende überhaupt irgendwo ein Gewinner stehen wird. Strafrechtlich oder Zivilrechtlich kann man ohne genau Informationen zu den Vorwürfen eh nichts beitragen. (mal ganz zu schweigen vom US-Recht)
    Ich kann und will mir aber auch nicht vorstellen, dass eine Franchise solche "Vorwürfe" mit Kalkül in den Ring wirft. Das wäre sowas von untragbar und müsste gegen die Verantwortlichen auch die höchsten Strafen nach sich ziehen.


    Gute Zusammenfassung. Vor allem weil alle hier beim grundsätzlichen Thema eigentlich sogar der gleichen Meinung sind.