Beiträge von El_hombre

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    Nicht so schlecht für einen Rookie QB.

    Witzig wofür es alles Statistiken gibt. Frage mich gerade wie häufig bei uns überhaupt ein Rookie QB gespielt hat? Dürften nicht so viele gewesen sein.

    Dann könnten wir ja am Ende sogar noch vor den Browns landen. :hinterha:

    Das wäre zumindest ein netter Teilerfolg. Wichtiger ist für mich jedoch was der gute Kenny noch so auf die Reihe bekommt. Drei Spiele ohne INT. Nehme ich gerne. Nächster Milestone wären ein paar aufeinanderfolgende 250+Yard Passing Game Auftritte und regelmäßige Passing TD‘s. (wobei ich schon fast gewillt bin die 2PT Conversion gelten zu lassen)


    Überraschend hat die OLine inzwischen so etwas wie einen Rhythmus gefunden. Drei Spiele mit ordentlichem Laufspiel. Damit kann ich leben und das ist ein Grund zu verhaltenem Optimismus für die verbleibenden Spiele.

    Das sah jetzt in der 40-Minuten-Variante sogar wie ein halbwegs normales Footballspiel/-team aus - auch ohne die uns oft im Spiel haltenden Wundertaten von Watt & Co...

    Habe mir auch lediglich die 40 Minuten Version angeschaut. HZ1 war sehr ordentlich. Im Grunde die dritte Woche in Folge und das ist sehr erfreulich. Das dritte Quarter war dann dafür ziemlich übel. ST, O#, D#, alle Phasen einfach schwach. Im letzten Viertel tut man dann einfach so als hätte es das Dritte überhaupt nicht gegeben und spielt wieder gut.


    Die Entwicklung ist jedenfalls da und zeigt in die gewünschte Richtung. Watt hatte in der Tat ein recht unspektakuläres Spiel, was offenbar auch mal möglich ist. Mit Blick auf unser Restprogramm rechne ich damit, das wir bei sieben oder acht Siegen landen werden.

    Wenn man aber so denkt, lässt man alle, die sich nicht anpassen können, einfach außen vor. Und das sind nun mal die ärmsten Länder und auch die ärmeren Bürger in Deutschland, die sich höhere Lebenshaltungskosten durch Anpassung an Klimawandel auch nicht leisten können.

    Ja, sicher. Das wär die furchtbare Konsequenz.


    Allerdings ist das nur den Wenigsten bewusst und darum muss darüber gesprochen werden. Seit kurzem leben 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Viele davon in Regionen und Verhältnissen die Anpassung schwierig bis unmöglich machen. (Und Viele davon haben keinen Beitrag zum Klimawandel geleistet) Wird es zu heiß, so müssen die Menschen die Gebiete verlassen. Gravierend, evtl. sogar gravierender werden die Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt sein. Diese passen sich noch viel langsamer an und haben keine Technik zur Verfügung. Wie sich ein massiver Rückgang der Artenvielfalt auswirkt, kann man kaum abschätzen, da die Zusammenhänge sehr komplex sind.

    Wird schon nicht so schlimm werden, lieber anpassen als ankämpfen (Anna Schneider - Chefreporter Freiheit der Welt und unterwegs mit weiteren fragwürdigen Ansichten):


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    Die Frage ist ja irgendwo legitim. Lanz hat ja auch kürzlich die Anpassungsfähigkeit des Menschen gepriesen. Die Diskussion muss sogar geführt werden, da wohl erst dann vielen Menschen bewusst werden wird, was alles auf dem Spiel steht. Derzeit denken Viele ja noch immer das es ja gar nicht so schlimm ist, wenn es bei uns ein wenig wärmer wird.

    Das ist natürlich grober Unfug und ich finde es schräg das so etwas über die FAZ verbreitet wird.


    Das fängt damit an, das ich das bei der Herstellung emittierte CO2 nicht unterschlagen kann. Beim Auto sind dies wie weiter oben schon mal erwähnt zwischen 4 und 25t CO2. Bei einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von zehn Jahren, muss man davon je nach Bauart des Fahrzeugs zw. 400kg und 2,5t pro Jahr ansetzen. Für Fahrräder habe ich ca. 350 kg CO2 Emission bei der Herstellung und eine Nutzungsdauer von sieben Jahren gefunden. Ich würde sagen da hat der Radler noch ein paar Burger gut. :bounce:

    jau! Die D# war irgendwann einfach platt und die Bengals haben das dann bestraft. Die Offense hat ihr einfach keinerlei Ruhpause gegönnt. So funktioniert das nicht. :madness

    Ich habe immerhin noch meinen Galgenhumor, obwohl es gestern nicht so schlimm war.


    Natürlich waren da gestern zwei der schwächeren Teams am Start. Dennoch gibt es außer dem Sieg noch weitere positive Dinge mitzunehmen. N. Harris ist in die Lücken reingegangen und nicht im Backfield herumgetanzt. Darauf muss er aufbauen. TJ ist einfach ein Difference Maker. Sobald er auf dem Feld ist wird es für alle anderen D# Spieler einfacher. Insbesondere Highsmith hat ungemein von seiner Rückkehr profitiert. In Top Besetzung ist die D# schon ziemlich gut.


    Die Offense hat gestern keine groben Fehler gemacht und mit einem gesunden Boswell als Kicker ist das Spiel vermutlich sogar früher entschieden. Mal schauen was die verbleibenden Spiele noch so bringen. Abgesehen von Ravens (2x) und Bengals haben alle Teams einen ähnlichen Record wie wir und somit sollte noch der eine oder andere Win drin sein. Wichtiger ist allerdings das Kenny den einen oder anderen Schritt nach vorne macht.

    Übrigens hatte hier jemand irgendwann Disruption in den Raum geworfen. Das paßt hier übrigens auch nicht wirklich. Disruption heisst nämlich nicht, sich zurück zu entwickeln und Dinge zurück abzuwickeln, sondern die Zukunft mit einem Ersatzprodukt zu gestalten, ohne auf die Benefits des vorherigen Zustands verzichten zu müssen.

    Die Disruption habe ich ins Soiel gebracht

    Wir leben im Zeitalter der Disruption und in diesem Fall benötigen wir diese dringend. In den letzten zwanzig Jahren wurden viele kleine Schritte gemacht. Die Zeit für weitere Globuli haben wir wohl leider nicht.

    Da steht nichts von zurückentwickeln. :madness

    Wir benötigen viel drastischere Schritte. Wir müssen aufhören, uns etwas vorzumachen und müssen die Karten auf den Tisch legen. Ich kann nicht sagen was dafür alles notwendig ist, aber ich könnte mir vorstellen das Flugreisen richtig teuer und unattraktiv werden müssen. Womöglich muss der Individualverkehr drastisch eingeschränkt werden. Wir müssen darüber reden, welche Auswirkungen Konsum auf das Klima hat.


    Wir müssen zum Beispiel verstehen das bei der Herstellung eines Kleinwagens ca. 4 t CO2 freigesetzt werden. Mittelklasse ca. 8t und bei einem Sportwagen bzw. Luxus SUV bis zu 25t. Und ja wir können diese Werte drastisch senken. Dafür benötigen wir erneuerbare Energien und jede Menge Wasserstoff für die Stahlerzeugung und die chemische Industrie.

    Wenn Du die zweite Hälfte hierauf beziehst, bedeutet dies keine Zurückentwicklung. Vielmehr vorrübergehende Einschränkungen bis wir in der Lage sind viele Produkte weitestgehend klimaneutral herstellen zu können. Und sobald wir CO2 frei fliegen können stellt dies auch kein Problem mehr da. Sind wir nicht bereit solche zeitweisen Einschränkungen in Kauf zu nehmen, wird es halt ziemlich eng.

    Sind sie ja nicht wie hier schon durch die Verlinkung auf deren Webseite verdeutlicht wurde. Du machst es nur aufgrund des Interwievs bei Lanz zu deren Top Punkten indem du eine Antwort aus dem Interwiev als absolut anzusehen scheinst.

    Ich habe die Sendung komplett gesehen und fand die junge Dame, wie bereits anfangs beschrieben gut informiert und insgesamt positiv. Lediglich die Botschaft kam nicht rüber. Sie wurde ja sogar gefragt ob dies alles ist? Und dann hätte sie die Gelegenheit gehabt nachzulegen. Das ist ihr leider nicht gelungen.

    Eigentlich ist es nicht so schwer sich in diese Situation hineinzuversetzen, ein routinierter Lanz versucht einen Talkshow newbie aufgrund der Art der Vermittlung seines Anliegens schlecht aussehen zu lassen, wenn ich Schuninio Beitrag richtig verstehe. Sich in der Situation über Lanz aufzuregen ist da mMn viel naheliegender.

    Lanz hat das wirklich nicht gut gemacht und bei seinen Aussagen zur Anpassungsfähigkeit der Menschheit wurde schon deutlich das auch er die Thematik falsch einstuft. Wenn eine halbe Milliarde Menschen auf Völkerwanderung geht, weil die Regionen unbewohnbar werden, wird dies nicht mit Tröpfchenbewässerung zu lösen sein.

    Globuli-Schritte sind ja auch der falsche Ausdruck für Tempolimit und 9,-€ Ticket. Es sind ja vielmehr die schnellen Schritte, weil diese Maßnahmen, im Gegensatz zu den großen Projekten zeitnah umsetzbar sind. Das sollte vielmehr die Eile suggerieren, die vonnöten ist, um die Klimakatastrophe noch halbwegs im Rahmen zu halten. Und neben diesen schnellen Schritten brauchen wir viele große Schritte, und selbst wenn wir die alle sofort in Angriff nehmen, dauern die eben mehrere Jahre bis Jahrzehnte.

    Ich habe weder etwas gegen das Tempolimit, noch gegen das 9€ Ticket. Ich kann nur nicht fassen das dies die Top Punkte auf der Agenda der Bewegung sein sollen.


    Um das Tempolimit in Zahlen zu fassen. Es würde jährlich ca. 5 Millionen Tonnen CO2 Ersparnis bringen. Das wäre erstmal super.


    Weltweit werden pro Sekunde 1337 t CO2 erzeugt. Man gewinnt damit also pro Jahr eine Stunde für das 2 Grad Szenario.

    Siehe CO2 Budget Ticker


    Über einen Zeitraum von 25 Jahren sprechen wir über ungefähr einen Tag. Unbedingt notwendig, wird aber der Gesamtproblematik nicht gerecht.


    Wir benötigen viel drastischere Schritte. Wir müssen aufhören, uns etwas vorzumachen und müssen die Karten auf den Tisch legen. Ich kann nicht sagen was dafür alles notwendig ist, aber ich könnte mir vorstellen das Flugreisen richtig teuer und unattraktiv werden müssen. Womöglich muss der Individualverkehr drastisch eingeschränkt werden. Wir müssen darüber reden, welche Auswirkungen Konsum auf das Klima hat.


    Wir müssen zum Beispiel verstehen das bei der Herstellung eines Kleinwagens ca. 4 t CO2 freigesetzt werden. Mittelklasse ca. 8t und bei einem Sportwagen bzw. Luxus SUV bis zu 25t. Und ja wir können diese Werte drastisch senken. Dafür benötigen wir erneuerbare Energien und jede Menge Wasserstoff für die Stahlerzeugung und die chemische Industrie.


    Und wir müssen aufhören Deutsch zu denken. Wir müssen Europa bewegen und dabei mit gutem Beispiel vorangehen.

    Doch natürlich .. denn es wird bei dieser großen Bedrohung nicht den einen großen Umsturz geben, sondern es sind viele kleine Schritte(= Globuli) notwendig. Und ein paar dieser kleinen Schritte fordern Sie jetzt konkret ein. Das Verquere ist ja das, was Schuninio auch sagt:

    Den großen Umsturz will keiner. Und die kleinen Schritte auch nicht, weils Globuli sind und eh nix bringen. Also verharren wir in unserer Situation.

    Mit Globuli Schritten suggeriere ich jedoch der Mehrheit das dann wohl doch alles nicht so dramatisch ist. :madness


    Wir leben im Zeitalter der Disruption und in diesem Fall benötigen wir diese dringend. In den letzten zwanzig Jahren wurden viele kleine Schritte gemacht. Die Zeit für weitere Globuli haben wir wohl leider nicht.

    Ja gut. Hätte sie ihre harten Forderungen genannt, wäre ihr Realitätsfremde unterstellt worden. Nennt sie weichere, dennoch sofort umsetzbare Forderungen, wird ihr zu große Realitätsnähe unterstellt.

    Ist also ähnlich wie in einer Ehe. Einen Tod stirbt man immer.

    Ich verstehe was Du damit sagen möchtest. Allerdings kann ich nicht von der größten Bedrohung der Menschheit reden und dann mit Globuli um die Ecke kommen. Das ist schon etwas dünn.

    Ich probiere es, muss aber gleich dazu sagen, dass ich es nur schwer in Worte fassen kann. Gestern war Carla Rochel von der letzten Generation bei Lanz. Eine smarte und über die Folgen des Klimawandels recht gut informierte junge Frau.


    Was mich dann aber fassungslos machte war die Antwort auf die Frage was die letzte Generation denn konkret fordert? Ich habe wirklich damit gerechnet das harte Forderungen kommen, welche richtig schmerzhaft werden würden. Was kam? Eine Forderung nach Fortsetzung des 9€ Tickets und die Forderung nach einem Tempolimit von 100km/h. Really?


    Ich habe jeden Moment damit gerechnet das der an ihrer Seite sitzende Jürgen Trittin in Lachen ausbricht. Abgesehen von den Forderungen hat sie allerdings einige wichtige Punkte angesprochen.

    Und die Urlaubsflüge in die USA sind einfach einmal im Jahr mein Ding, darauf will ich nicht verzichten denn das ist (speziell seit der Trennung) mein Jahreshighlight das ich einfach für mich brauche um wieder Energie zu tanken.

    Je nach Rechner ist die Reise gleichbedeutend mit 2 bis 3t CO2 Emissionen. Aus diesem Grund verzichte Ich inzwischen auf Fernreisen, auch wenn dies schon richtig wehtut. :madness

    Was man nicht vergessen darf, das die Zahl aller Menschen auf der Erde bis 2065 nochmal um 25 % steigen soll. Wie soll man das bitte lösen in Bezug auf Energie und CO2?

    Gibts da achon Lösungsansätze?


    Das Bevölkerungswachstum wird überwiegend in Ländern stattfinden, die Heute eine recht geringe CO2 Bilanz pro Kopf haben. Insofern ist dies für das Klima weniger kritisch.


    Allerdings sinkt der CO2 Zielwert pro Kopf, wenn die Weltbevölkerung wächst und zudem bringt eine wachsende Weltbevölkerung noch ganz andere Herausforderungen mit sich. (Nahrung, Wasser, Wohnraum, etc.) Zumal wenn wir das 2 Grad Ziel verfehlen und den Vorhersagen zu Folge riesige Gebiete in Afrika und Asien, durch Dürren und andere durch Überschwemmungen, unbewohnbar werden.

    El_hombre


    Aber was ist die Alternative? Wir reiten in den Untergang?

    Tja, schwierige Frage. Ich habe kein Patentrezept, aber im Grunde genommen muss Jeder der verstanden hat, bzw, zu beginnen versteht was beim Klima auf dem Spiel steht, damit beginnen sein Umfeld zu bearbeiten. Die Aussichten sind nicht gut, aber auch nicht hoffnungslos. Die Menschheit ist erfinderisch und es gibt zahlreiche Unternehmen, die an spannenden Lösungen arbeiten.


    Die EU hat brauchbare Signale gesendet und sollte in Europa vermutlich die Federführung übernehmen. Selbst bei China bin ich bei diesem Thema guter Hoffnung. (auch wenn mir die Art und Weise der Umsetzung vermutlich nicht gefallen wird) Die USA erscheint aus der Ferne wirklich schwierig und Russland können wir wohl abhaken. Insgesamt müssen jedoch die positiven Dinge mehr Schwung bekommen und wir dürfen uns nicht zu sehr an den Themen aufreiben, welche hoffnungslos sind.

    Im postfaktischen Zeitalter leider nutzlos.

    Das ist einen Pauschalisierung, welche so nicht zutrifft und die so Mancher benutzt, um sich der Vogel Strauß Politik hinzugeben. Ich könnte dann halt nicht mehr in den Spiegel schauen. (... wie auch? Mit dem Kopf im Sand. :mrgreen: )

    Damit ist die Wissenschaft seit 1972 auf Tour. Die Erfolgsquote der Wirksamkeit deines Vorschlags ist haarsträubend.

    Es ist nicht die Aufgabe der Wissenschaft die Massen aufzuklären. Dafür sind in erster Linie andere Institutionen zuständig und zudem ist jeder ein Stück weit selbst verantwortlich. Allerdings lässt sich die Menschheit lieber bespaßen, als sich mit ihrer Zukunft auseinander zu setzen.

    Man wird es wie bei Corona nur mit Zwang lösen können. Aber dazu müssten alle Politiker erstmal den dringenden Zwang sehen was zu machen.

    Die Politik befindet sich bei diesem Thema in einer Zwickmühle, da die Wahrheiten extrem Unangenehm und unpopulär sind. Die notwendigen Schritte hätten zumindest vorrübergehend derart drastische Konsequenzen, das die Corona Lockdowns wie ein "Walk in the Park" erscheinen. Nimmt eine Partei die Wahrheiten ungeschminkt auf die Agenda, so könnte sie sich gleich selbst abschaffen. :madness

    Nein. Es zeigt wie sinnlos und nicht zielführend diese Aktionen von vielen Menschen - vor allem auch solchen die die Dimension durchaus verstanden haben - wahrgenommen werden.

    Richtig. Ich setzt mich recht intensiv mit dem Thema Klima auseinander, kann diesen Aktionen allerdings nichts abgewinnen.


    Da würde mich mal interessieren mit was man die Leute abholt? Mit Argumenten scheinbar nicht , mit radikalen Aktionen nicht, mit den Auswirkungen nicht.

    Aufklärung. Die Konsequenzen verdeutlichen. Aufklärung.


    Die Thematik muss den Menschen eingetrichtert werden. Eigentlich ist es inzwischen so dringlich, dass jeden Tag jede Titelseite einer Tageszeitung mit dem Thema Klima aufgemacht werden sollte und jeden Tag die Nachrichten im Fernsehen das Thema Klimawandel beackern müssten.


    Auch wenn meine Uhr in zwanzig oder dreißig Jahren abläuft und ich nicht von den wirklich dramatischen Folgen des Klimawandels betroffen sein werde, kann ich nicht tatenlos zusehen, wie der Planet ruiniert wird.

    Die kriminelle Generation ist die, welche uns trotz des vorhandenen Wissens, die kommende Klimakatastrophe eingebrockt hat.

    Wissen ist das Eine. Verstehen ist halt etwas Anderes. Für einen Großteil der Mitteleuropäer hören sich 1,5 oder 2 Grad mehr erst einmal nach mehr lauen Sommernächten an.


    Inzwischen ist bei den Menschen zwar offensichtlich angekommen, dass der Klimawandel ein großes Problem ist, allerdings ist die Dringlichkeit immer noch nur Wenigen bewusst.


    Ich möchte damit niemanden in Schutz nehmen, aber es gibt halt so viele oft diametrale Interessen das es einfach Unmöglich erscheint zu schnellen Lösungen zu kommen.


    Und dann nochmal ein paar Fakten.


    Seit Beginn des Industriezeitalters hat die Menschheit die unvorstellbare Menge von 2500 Gigatonnen CO2 in die Atmosphäre gepumpt. Die Vereinigten Staaten sind hierbei alleine für ca. 500 Gigatonnen verantwortlich. Gefolgt von China und Russland. Deutschland bringt es auf rund 100 Gigatonnen und liegt damit auf Rang 6.


    Von den Weltweit 195 anerkannten Ländern sind kaum mehr als ein Dutzend für zwei Drittel der kumulierten CO2 Emissionen verantwortlich. Diese stehen in der Verantwortung zu handeln. Das ist für mich keine Frage.

    Das Ganze nennt man Offenbarungseid. Das war gar nix. Von beiden Seiten offense und defense.

    Gut wir haben gegen zwei der drei aktuell besten Teams so richtige verdiente Klatschen abgeholt und das war doch auch irgendwie, wenn man ralistisch war, zu erwarten.

    Gegen so halbwegs gute Teams wie die Dolphins kann man sich noch mit dieser Mannschaft so halbwegs im Spiel halten. Das ist gerade die Realität, da muss man sich erst mal und dann für einige Zeit dran gewöhnen.

    Ja, das war ziemlich dünn. Da fehlte es an jeglicher Lockerheit.

    Die Eagles sind aktuell eines wenn nicht sogar das kompletteste Footballteam - war so zu erwarten!

    Die Eagles haben aktuell einen richtig guten Lauf. Wir haben es ihnen aber auch sehr einfach gemacht.

    Unsere O-Line ist an Erbärmlichkeit nicht zu überbieten, da kann einem ein Rookie QB nur leid tun.

    Teilweise waren die Auftritte nicht so übel. Gestern Abend war das allerdings schwach. Richtig schwach. Geht so gar nicht.

    Ohne Watt ist die Defense nicht mal Top 15 in der Liga und dann steht man eben bei 2-6 und das völlig verdient.

    Das ist ein wenig harsch. Dafür hat die D# einige zu gute Spiele ohne Watt gemacht. Allerdings ist er natürlich der Star und wenn er auf dem Feld ist macht er alleine durch seine Präsenz alle Mitspieler in der D# besser.

    Saison ist durch und wir werden aller Voraussicht in dem Top 7 draften…..sehe aktuell nicht viele Teams die viel niedrigeres Niveau haben!

    Entspricht mehr oder weniger meiner persönlichen Erwartungshaltung vor der Saison. Natürlich war da Hoffnung das insbesondere in der Offense, evtl. doch mehr funktioniert und wir am Ende besser abschneiden. Leider rechne ich inzwischen nicht mehr damit, das wir hier noch große Schritte nach Vorne machen.


    Hoffe nur das wir mit dem Pick einen Blue Chip Player an Land ziehen.

    Und wenn ich dann zu Fuß zum Markt laufe um mir mein regionales Biogemüse für auf den Grill zu kaufe bekomme ich quasi zusätzliches CO2-Guthaben und kann dann dafür eigentlich klimaneutral in die USA fliegen :grinseen: .


    Ich wäre ja dafür das jeder Mensch zur Geburt ein CO2 Budget bekommt. Ist das aufgebraucht? Nun ja …. :grinseen:

    Wenn z.B. Erdbeeren im Winter erst gar nicht angeboten würde, dann würden sie auch nicht gekauft werden und die Ressourcen für deren Produktion wären erst gar nicht verbraucht worden.


    Sicher! Wir lassen uns nur allzu gerne verführen und machen uns zu wenig Gedanken über die Auswirkungen. Es ist halt definitiv schwierig diesen Kreislauf zu durchbrechen. Bisher machen sich allerdings auch die Wenigsten überhaupt Gedanken darüber.

    Das heißt nicht, dass man nicht drauf achten soll, was man selber der Umwelt antut, aber es ist und bleibt das Produkt einer PR-Kampagne.

    Natürlich ist es auch PR. Und es gibt auch viel Greenwashing.


    Aber letztlich kann sich der Konsument nicht aus der Verantwortung nehmen. Ich muss im Winter keine Erdbeeren essen, die aus Israel eingeflogen wurden. Man sollte sich bewusst sein, was es bedeutet seinen langerträumten Road-trip in Australien zu verwirklichen. Wenn ich mir 100m^2 Wohnfläche pro Person gönne, so hat dies eine Auswirkung. Wenn ich mir alle zwei Jahre ein neues Smartphone und alle fünf Jahre ein neues Auto gönne, so muss dieses produziert werden.


    Kein Konzern baut eine neue Fabrik, wenn er keine Abnehmer für die Produkte hat. Am Ende ist vieles miteinander verknüpft und niemand kann sich aus der Gleichung herausnehmen. Voran kommen werden wir nur, wenn sich Alle (Politik, Konzerne und Konsumenten) dem Thema stellen. Und um die Thematik überhaupt greifbar zu machen benötigt man Instrumente wie das CO2 Budget und den Fußabdruck.

    Ich versuche selbst sparsam mit meinem co2 Abdruck zu sein, aber ich sehe einfach viel zu wenig Willen in der Politik.


    Auf seinen eigenen CO2 Abdruck zu achten ist bereits ein guter Anfang. Ein Beitrag den jeder leisten kann.


    Viele Leute wissen halt nicht wieviel CO2 wir pro Kopf in Deutschland emittieren. (ca. 7,7t in 2020 Wiki) Noch weniger haben eine Idee davon, wo eigentlich der Zielwert liegen müsste (je nach Quelle ca. 1,5 bis 2t pro Kopf, mit wachsender Weltbevölkerung sinkt der Wert entsprechend).


    Wer Lust hat kann mal nachforschen, welche Länder aktuell weniger als 2t CO2 pro Kopf ausstoßen und sich dann Gedanken über unseren Lebensstandard und Konsum zu machen. Damit will ich nicht sagen das wir unseren Lebensstil auf das Niveau eines Entwicklungslandes reduzieren sollten. Wenn wir unseren Standard weitestgehend beibehalten wollen müssen wir dies allerdings klimaneutral tun.