Beiträge von Akill

    Nach dem Spiel kann man nur sagen "Kopf hoch" und nächstes Jahr wieder angreifen. Im Nachhinein hätte man in der Overtime wohl auf Ausspielen des 4. Versuchs gehen müssen. Einige Coaches hätten das gegen Mahomes wohl getan. Bei dem Spielverlauf hätte ich selbst nicht so gecallt aber Staley oder Campbell hätten es sicher versucht. Dann hätte man beim 3. Versuch probieren können mit CMC zu laufen und dann beim 4. den Pass versuchen wenn notwendig.

    Ansonsten haben wohl die unglücklichen Fumbles das Spiel gekostet. Der muffed Punt war schon ein Nackenschlag. Ich sehe auch nicht,dass sich für euch ein Fenster schließt. Selbst wenn man Ayuk verlieren sollte, sehe ich immernoch einen Contender. Die 49ners sind selbst ohne 1-2 Stars immernoch ganz vorne dabei. Purdy wird nicht schwächer werden und CMC sieht auch nicht so aus als würde er langsamer werden. Alle anderen Einzelspieler sehe ich ersetzbar an. Purdy hat in seinem 1. SB supersolide gespielt. Die Defence war bis auf den letzten Drive toll und die Chiefs werden auch nicht jedes Jahr in den Superbowl kommen. Irgentwann hat Mahomes auch seinen Offday in den Playoffs.

    Wow einfach beeindruckend wie es den Chiefs dieses Jahr gelungen ist, trotz durchwachsener Saison am Ende wieder alles rauszuholen. Und es wird die nächsten Jahre nicht unbedingt leichter sie zu schlagen. Der beste QB der NFL kombiniert mit einer sehr guten Defence und tollem Coaching wird immer schwer zu schlagen sein und die Offence wird wohl eher besser als schlechter. Dieses Jahr war eigentlich nur Kelce überragend.

    Der Sieg heute war zwar eher auf der glücklichen Seite wenn man den Spielverlauf betrachtet aber es einfach sensationell was Mahomes macht wenn es drauf ankommt.

    Was ich halt nicht verstehe ist, dass sich bei den Demokraten niemand halbwegs seriöses aus der Deckung traut um Biden herauszufordern. Das politische System in den USA ist echt seltsam. Dass in einem Zweiparteiensystem eine solche Nibelungentreue herrscht wie bei den Demokrater oder auch bei den Republikanern bei der letzten Wahl....während die jeweilige Opposition immer etliche Kandidaten präsentiert. Ob das an den enormen Wahlkampfkosten liegt? Ein Präsident kann eigentlich ganz alleine entscheiden ob er wieder antritt und der Wähler ist der dumme.

    Die Demokraten könnten noch bereuen Biden nicht bei Zeiten ersetzt zu haben. Biden kann fast froh sein, dass es Trump werden wird. Gegen Haley würde er sicher verlieren, wenn sie einen halbwegs ordentlichen Wahlkampf macht. Aber das Risiko gegen Trump zu verlieren ist um ein vielfaches höher....

    Das wird für die USA ein ganz trauriger Wahlkampf. Viel zu alt und gebrechtlich gegen viel zu alt, verrückt und faschistisch.

    Wenn sowas zustandekommen kann, kann man von außen kaum verstehen. Aber das liegt zum Teil am Mehrheitswahlrecht, zum Teil an der altmodischen Verfassung der USA und zum Teil an der massiven Spaltung der US-Gesellschaft. Wenn man sieht, dass Punkt 3 bei uns auch immer wichtiger wird, bin ich echt froh, dass wir zumindestens ein Wahlrecht haben, bei dem man immer Alternativen hat und nie in so einem Situation kommen kann. Wenn Biden im Wahlkampf einen Schlaganfall bekommt oder im Amt dement wird, haben die USA ein dickes Problem und wir auch, weil wir uns in den letzten Jahren wieder ganz eng an die USA gebunden haben und demnächst möglicherweise wieder Trump ertragen müssen.

    Allein die realistische Gefahr von Trump sollte Europa zeigen, dass nur ein Kurs der Eigenständigkeit eine Zukunft hat und man sich bei aller gemeinsamer Interessen nicht zu stark an die USA binden sollte.

    Da war meine Contender-Prognose in der Saison doch nicht so ganz falsch ;)

    Gegen die 49ners wird es jetzt natürlich hart, aber die Packers haben gezeigt, dass man auch in San Francisco gut aussehen und mit etwas Glück auch gewinnen kann.

    Ich würde den Lions die Superbowl-Teilnahme extrem gönnen. Gestern hat Goff meiner Meinung nach wieder gezeigt, dass er eben mehr ist, als ein Gamemanager der Marke Mayfield. Wenn Goff nicht zu stark unter Druck gesetzt wird, kann er fehlerlos agieren und Playoffspiele locker nach Hause bringen und letztlich jeden Gegner schlagen.

    Sicher werden 49ners und erst recht ein mögliches Spiel gegen die Ravens im Superbowl noch mal eine eine Kategorie sein als die Rams oder Tampa. Aber ich bin guten Mutes, dass die Lions einen sehr guten Fight liefern werden egal wer auf der anderen Seite steht.

    Dass Love am Ende den Fehler macht, ist schade aber schmälert die Leistung der Packers in dem Spiel nicht. Um einen entscheidende Drive in den Playoffs gegen eine gute Defence hinzubekommen, braucht man vielleicht doch ein bis zwei Jahre Spielerfahrung mehr. Aber die Frage, ob Love eine Dauerlösung ist, hat er eindrucksvoll beantwortet.

    Ein paar kleine Fehler weniger und es hätte eine für den neutralen Fan riesige Überraschung gegeben. Die NFC North wird sicherlich spannend in den nächsten Jahren. Packers und Lions sollten eigentlich in den nächsten Jahren sichere Playoffkandidaten sein und Bears und Vikings sahen ja auch alles andere als hoffnungslos aus.

    Aaron Jones war in den Playoffs jedenfall spitze. Sein Impact war einfach riesig und er sollte sich einen neuen ordentlich dotierten Vertrag gesichert haben. Manche RBs halten eben doch bis ins fortgeschrittene Alter.

    Die Strategie der Packers früh Rookie-QBs zu draften und sie dann hinter einem gestandenen Starter "reifen" zu lassen, könnte jedenfalls Nachahmer finden nachdem das jetzt schon zweimal geklappt hat.

    Sehr gut! Das Arschloch nimmt der AfD 3% und richtet aber keinen weiteren Schaden an. 🤙🏼

    Wenn er dazu noch 3 % bekommt, die bisher am trotz rechter Ambitionen noch CDU gewählt haben weil ihnen Höcke etwas zu krass war, richtet er schon Schaden an. Nämlich ein Scharnier zwischen Union und AFD, wekches im Osten zu unguten Konstellationen führen kann.

    Noch heißt es erstmal abwarten..

    Texans

    Bills

    49ners

    Lions

    In der NFC rechne ich mit Favoritensiegen während ich die AFC Spiele beide für offen halte. Stoud traue ich durchaus zu mit Lamar mitzuhalten und im laufe der Partie weniger Fehler zu machen aber vielleicht ist hier auch der Wunsch Vater des Gedanken.

    Für Goff muss sich der Sieg gegen die Rams auch wirklich gut angefühlt haben. Der Trade hat letztlich beiden Parteien Erfolg gebracht. Jetzt bin ich gespannt was man gegen Philly zeigen kann. Sollten es die Bucs werden, habe ich keinen Zweifel am Einzug in CCG. Gegen Philly ist es für mich ein Spiel auf Messers Schneide. Ich glaube noch nicht ganz daran, dass die Eagles ihr Pulver für die Saison schon verschossen haben.

    Egal was noch kommt: Man kann den Lions nur zu dieser Saison gratulieren. Und einer der drei großen Konkurenten der NFC ist schon raus.

    Ich gratuliere unseren Aufsteigern ebenfalls. Mit meinem Team bin ich eigentlich sehr zufrieden. Die Waiverpickup von Nacua hat viel zu einer soliden Saison beigetragen. Leider habe ich zu Beginn und zum Ende der Saison etwas geschwächelt und konnte daher nicht wirklich ins Aufstiegsrennen eingreifen.

    Daher vorbehaltlich etwaiger Veränderungen am Grünen Tisch "Auf ein neues im nächsten Jahr"!

    Schade dass es nicht zum Sieg gegen Dallas gereicht hat. Aber das Spiel hat gezeigt, dass man gegen die Top 3 der NFC gegenhalten kann und das sollte Hoffnung für die Playoffs geben. Die 2-Point-Conversion nach der Strafe zu erzwingen war meiner Meinung nach zu viel des guten. Den ersten Versuch habe ich noch verstanden aber nach der Strafe hätte man meiner Meinung nach kicken sollen.

    Das agressive Playcalling ist sicher eine Stärke der Lions wenn es als Überraschung eingesetzt wird, aber manchmal geht es mir zu weit.

    Trotzdem wünsche ich euch alles gute für die Playoffs und Hoffe immernoch mindestens aufs Champioship-Game!

    Ich bin mir halt nicht so sicher wie es aussieht, wenn es nach einer Wahl hart auf hart kommt. Die Kemmerich-Geschichte war für mich etwas anderes, da es dort für Lindner auch um Wählerstimmen auf Bundesebene ging. Wäre Kemmerich im Amt geblieben wäre die FDP im Westen tot gewesen.

    Das sieht anders aus, wenn es sich um Verhandlungen nach einer Bundestagswahl handelt. Ich irre mich gerne aber wirklich beurteilen kann man das Ganze nur wenn es nach einer Wahl hart auf hart kommt und ob Lindner sich dann gegebenenfalls gegen den Druck von Merz verweigern würde obwohl diese Legislatur gezeigt hat, dass FDP und Grüne zusammen nicht funktionieren, weiß ich nicht.

    Omtzigt hat in den Niederlanden auch eine Zusammenarbeit mit Wilders erst ausgeschlossen um jetzt mit ihm zu verhandeln, wenn die Berichte die ich gesehen und gelesen habe stimmen.

    Ich hoffe sehr, dass ich Unrecht habe und setze AFD und FDP keinesfalls gleich aber die Erfahrung mit Konservativen und Liberalen Parteien in Staaten mit Verhältniswahlrecht sieht leider nicht gut aus, was den Umgang mit Rechtspopulismus angeht.

    Soviel zur Standfestigkeit konservativer und liberaler Parteien nach rechtsaußen....mir wird schon ein wenig bange wenn ich an unsere politische Situation denke und an die handelnden Personen bei unseren Liberalen und Konservativen. Während ich bei Merkel noch absolut sicher war, dass sie nichts mit der AFD macht, traue ich weder Merz noch Lindner, wenn Schwarg-Gelb mit der AFD zusammen eine konfortable Mehrheit hat. Soweit ich weiß hatte der Spitzenkandidat der neuen Partei eine Koalition mit Wilders eigentlich ausgeschlossen....

    Es ist tatsächlich endlich passiert! Der Zeitpunkt ist zwar in Bezug auf den Draftpick seltsam aber Hauptsache wir bekommen unseren Neuanfang! Ich bin gespannt ob das Team noch eine Reaktion zeigt!

    Die Dynamik der NFL ist schon erstaunlich. Nach dem Coachingwechsel saht ihr ja erstmal richtig gut aus. Und dann jetzt so ein Spiel. Ich denke mal ihr werdet entweder einen QB draften oder es nochmal mit Jimmy G versuchen müssen. O`Connell hat keine NFL-Kaliber. Da war der Preseasonhype wohl doch einfach nur Preseason.

    Die Vikings-D ist jetzt auch nicht so furchteinflößend, dass da nur 3 Punkte bei rausspringen - und das mit Davante Adams. Der wird sicherlich in der Offseason auch nicht stillhalten.

    Dass Staley die Saison durchcoachen darf, ist echt abenteuerlich. Ich habe nur das erste Quarter gesehen aber das hat mir schon wieder gereicht. Wie man mit einem total verunsichertem Team völlig bekloppte 4. Versuche gehen kann und der verbesserte D damit ein schlechtes Feld geben kann, vestehe ich nicht.

    Wenn Herberts Verletzung zum richtigen Zeitpunkt kommen kann, dann dieses Jahr. Playoffs waren sowiso schon weg und jetzt wird die Draftposition für die hoffentlich neue sportliche Führung besser.

    Schade um die Saison und ich bin gespannt ob Herbert nächstes Jahr an bessere Tage anknüpfen kann oder ob er nachhaltig verunsichert ist, denn in den letzten Spielen ist auch er abgekackt.

    Denver kann man nur zum Turnaround gratulieren. Payton hat es jedenfalls geschafft das Team nach einem schlimmen Start zu einem Contender zu machen. Das zeigt, dass Coaching eben doch viel ausmacht.

    Ich sehe eine Verpflichtung von BB auch nicht positiv. Die Frage war ja immer ob BB oder Brady den Hauptanteil am Erfolg der Patriots hatte und die Errfolge nach der Trennung sprechen doch eher dafür, dass BB sehr stark von Brady profitiert hat. Und zwar nicht nur vom Ausnahmesportler Brady sondern auch von einem Tom Brady der realisiert hat, dass es in der heutigen NFL nicht ratsam ist als QB unbedingt danach zu schielen der bestverdienender Spielmacher der NFL zu sein.

    Seine "Bescheidenheit" als aktiver Spieler wird sich für ihn in den kommenden Jahren auszahlen und war maßgeblich für den andauernden Erfolg der Pats.

    Leider denke andere QBs meist kurzfristiger und Herbert sitzt jetzt auch auf einem dicken Vertrag....ob BB auch mit einem auf Marktwert bezahltem QB die Leistungen abrufen kann, müsste er erst beweisen - und er ist alt. Sicher hatte auch BB seinen Anteil am Erfolg der Pats aber ich weiß nicht, ob ich daran glauben kann, dass die Verpflichtung die Chargers wirklich weiter bringen würde.

    Ich denke man wollte vor dem Landgericht verhandeln um mehr Kontrolle über den Richter zu haben. Ein Amtsrichter kann in einem solchen Fall auch mal deutlich härter urteilen als erwartet. Und ich denke auch die Staatsanwaltschaft hatte kein Interesse daran ein hartes Urteil gegen Ofarim in einem Indizienurteil zu erwirken, da das die Situation eskaliert hätte.

    Wäre aufgrund eines Indizienurteils eine hohe Bewährungsstrafe oder gar eine Haftstrafe ohne Bewährung herausgekommen (woran ich selbst bei einem Amtsgericht nicht geglaubt hätte), wären die Diskussionen groß gewesen und bei der derzeitigen Debattenkultur wäre das Urteil garantiert als antisemitisch bezeichnet worden, wenn es deutlich härter als erwartet ausgefallen wäre.

    Richter am Landgericht wissen im allgemeinen besser was von ihnen gesellschaftlich erwartet wird. Ohne Geständnis wäre es wohl entweder zu einer hohen Geld- oder geringen Bewährungsstrafe gekommen und es wäre peinlichst darauf geachtet worden, das üblichen Strafmaß in Verleumdungsfällen nicht zu übersteigen.

    Das Geständnis ist aus Sicht von Staatsanwaltschaft und Gericht sicher das optimale Ergbenis und auch aus Sicht der Haupgeschädigten ein gutes Ausgang, da er voll entlastet ist. Nur die Abschreckungswirkung ist hier wie so oft bei Promiprozessen nicht wirklich erfüllt worden...

    Leider riecht die Sache für mich nach einem taktischen Geständnis. Es kommt für mich viel zu spät um wirkliche Reue darzustellen. Ich vermute sein Anwalt wird ihm unmissverständlich klargemacht haben, dass die Beweislage sich so darstellt, dass er verurteilt wird.

    Die strafmildernde Wirkung von Geständnissen finde ich sowiso fragwürdig. Wer wirklich unschuldig ist und es auf ein Indizienurteil ankommen lässt, riskiert viel höher verurteilt zu werden als derjenige der taktisch gesteht. Meiner Meinung nach sollten Geständnisse nach Beginn der Hauptverhandlung keine Berücksichtigung mehr finden, weil sie in vielen Fällen rein taktischer Natur sind, da der effektive Strafnachlass durch Geständnis schon enorm sein kann. Zwar haben Richter die Möglichkeit ein taktisches Geständnis als solches zu bewerten und die strafmildernde Wirkung nicht oder nur abgeschwächt zu bewerten. Das erfordert allerdings ziemlichen Begründungsaufwand und könnte Revisionsgründe schaffen und sowas vermeidet ein Richter.

    Das führt letztlich dazu, dass Fehlurteile an wirklich Unschuldigen häufig härter ausfallen, weil kein Geständnis vorliegt als in Prozessen mit klarer Beweislage, wo dem Verteidiger die Notwendigkeit eines Geständnisses klar ist und er den Mandanten in diese Richtung beraten wird.

    Dass zusätzlich Schmerzensgeld gezahlt werden muss, wäre bei einer strafrechtlichen Verurteilung eh klar. Der Täter-Opfer-Ausgleich zieht das in den Strafprozess hinein. Der Anspruch wird dadurch aber nicht erhöht sondern nur die Geltendmachung vereinfacht.

    Letztlich mag es aus Opfersicht im Ergebnis gut sein, ein Geständnis erwirkt zu haben anstatt ein Verurteilung aufgrund von Indizien zu haben, bei der letzte Restzweifel bestehen bleiben. Der Mitarbeiter ist jedenfalls rehabilitiert. Das ist das wichtigste an diesem Fall. Man muss bloß sehr dankbar sein, dass Kameras zugegen waren ansonsten wäre die Gefahr eines Fehlurteils bei dem öffentlichen Druck enorm gewesen.

    Ich finde es katastrophal wie gering man in Deutschland bei Verleumdungsvorwürfen davon kommt. Ofarim hat als Promi versucht durch seine Medienmacht das Leben eines Menschen zu zerstören aufgrund von einem geringen Ärgernis und er kommt mit 10000€ Strafe davon....ich finde das so nicht in Ordnung in anbetracht der Schwere der Vorwürfe und der medialen Reaktion.

    Das ist aber ein generelles Problem des deutsche Strafrechts. Wer potentiell Lebenszuerstörende Vorwürfe erhebt, sollte auch sehr hart bestraft werden, wenn eine Lüge nachzuweisen ist. Das gilt bei Vergewaltigungswürfen aber auch hier. Die Folgen, die die bloße Anschuldigung hat, sind enorm und können Menschen durchaus an den Rand des Suizids treiben. Wenn ein solcher gelogener Vorwurf auf einen labilen Menschen trifft, kann man die Folgen kaum abschätzen.

    Aber Ofarim dürfte so aus der Sache rauskommen, dass sein Ruf kaum Schaden nimmt. Spätestens in einem Jahr hat die Öffentlichkeit den Vorfall vergessen und der gute Gil kann wieder an einem Wochenende mehr Geld verdienen als er hier als Strafe zahlen musste. Ich hätte eine kurze Haftstrafe hier durchaus als tatangemessen angesehen. Gerade auch in Hinblick auf die Abschreckungswirkung falsche Vorwürfe zu erheben!

    Wenn man Bosa cuttet, muss man allerdings nochmal mehr in die Defence stecken als sowiso schon. Das einzige was die Chargers in der Defence haben, ist der Passrush von Mack und Bosa wenn beide fit sind. Williams sollte gecuttet werden. Er ist leider aufgrund seiner körperlichen Probleme nicht zuverlässig genug und unsere 2. Reihe an Receivern fängt das nicht auf. Sobald Allen und Williams nicht beide auf dem Feld stehen, ist der Leistungsabfall enorm. Einzig Palmer zeigt dahinter noch halbwegs konstant Leistung.

    Insofern bleibe ich dabei, dass man bei Ekeler nicht zu viel zahlen kann. Die Löcher auf wichteren Positionen sind zu groß. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass der Markt für Ekeler so schwach sein könnte, dass er trotzdem zu halten ist. Er ist alt und spielt dieses Jahr keine überragende Saison. Aber wenn ein anderes Team bereit ist, ihn gut zu bezahlen, sollte man an Ekeler nicht zu lange festhalten. Die wenigesten RBs über 30 zeigen gute Leistungen und Ekeler konnte sich bei uns nicht über Arbeitsmangel beklagen.

    Nächstes Jahr muss der Draft sitzen und wir brauchen einen Mentalitätswandel in der Defence. Wenn es nach mir ginge, könnte man mit Moore in der Offence durchaus weitermachen aber HC und DC müssen neu besetzt werden.

    Auch wenn das Verletzungspech wiedermal groß war...andere Teams kompensieren einfach besser und die Chargers sahen wenn man ehrlich ist auch dann nicht nach einem Playoffteam aus als noch alle an Board waren.

    Was gutes Coaching nach einem schwachen Saisonstart ausmachen kann, sieht man in Denver. Man kann von Payton persönlich halten was man will aber er hat einen imposanten Turnaround geschafft, wie man ihn nur selten in der NFL sieht. Dass ausgerechnet Denver in der Division noch Playoffchancen hat, hätte man vor einigen Wochen niemals für möglich gehalten! Staley hatte die selbe Chance aber hat nicht im Ansatz geliefert.

    Wenn die nächste Saison dank Cap-Problematik ähnlich verläuft, habe ich auch die Befürchtung, dass Herbert langsam genug von dem Schauspiel hat. Man muss echt aufpassen, dass Herbert nicht irgentwann einen Trade fociert, wenn man ihm kein vernünftiges Spielermaterial zur Verfügung stellt.

    Sicher die Verletzungsproblematik beim Thema Wide Receiver ist enorm. Aber bei der Menge an direkt brauchbaren Widereceivern im Draft ist der Johnsonpick schon bitter. Außerdem würde uns ein guter TE auch richtig gut zu Gesicht stehen.

    Staley würde ich trotz der Vorteile eines hohen Picks jetzt feuern. Für einen wirklichen Toppick haben wir schon zu viel gewonnen und wir werden auch nächste Woche wohl gewinnen, weil gegen die Patriots wohl der QB den Ausschlag geben wird. Zwar sah Herbert gegen die starke Ravens-D heute dank fehlender Unterstützung auch schwach aus aber die Patriots-D ist zwar gut aber nicht so stark wie die der Ravens und Herbert wird viele Chancen bekommen, da die Offence in New England selbst für unsere D zu schwach sein dürfte.

    Trotzdem stehen die Chancen gut, dass die Chargers das schwächste Team der Division sein werden. Und das mit dem zweitbesten QB....sowas darf einfach nicht passieren.

    Ein Team aus der NFC wird am Superbowl teilnehmen und ich sehe nur die Eagles als stabiler an als euch. Cowboys und 49ners ungefähr auf eurer Stufe und alle anderen Teams der NFC deutlich schwächer. Seatle mag euch in einem Spiel geschlagen haben, aber sie treten für meine Begriffe auch deutlich weniger souverän auf und wackeln praktisch in jedem Spiel. Außerdem würde ich Goff stärker als Smith ansehen und Purdy muss auch erstmal beweisen ob er Goff auf Dauer überlegen ist.

    Die NFC hat höchstens Hurts als gesicherten Top-QB. Prescott hat auch seine Off-Games.

    Die Eagles zu schlagen wird schwer werden aber ist in einem Spiel möglich. Ich denke euer Record ist schon recht präzise. Die NFC ist in der Tiefe sicher die schwächere Conference, gerade auf der QB-Position. Sollte sich Hurts verletzen (was ich mir nicht wünsche!) ist die Division offen.

    Auch der No1-Seed ist noch drin, da die Lions eigentlich nur noch die Cowboys als wirkliches Topteam spielen müssen.

    So wie ich mein Prognoseglück kennen, wird es wahrscheinlich am Donnerstag eine Klatsche geben aber ich finde man sollte nicht zu stark Tiefstapeln wenn das Team so gut spielt. Ich adoptiere euch jedenfalls in den Playoffs und würde mich sehr über mehrere gute Auftritte freuen ;)

    Jetzt hatte Goff mal ein mieses Spiel und bei euch geht schon wieder die Negativität los. Außer den Eagles ist kein Team in der NFC wirklich stabil und die Lions schaffen es immerhin ein Spiel gegen die Bears zu drehen, bei dem lange nicht viel lief.

    Man hat die Chiefs geschlagen und ist auch gegen die 49ners und Eagles nicht chancenlos.

    Ich sehe durchaus Superbowlchancen in diesem Jahr und darauf sollten sich die Lions und konzentrieren. Mit Rebuild hat das Ganze wenig zu tun und so schwach ist die Division objektiv jetzt auch nicht. Die Vikings haben noch Playoffchancen und auch die Packers hatten durchaus ihre Momente.

    Jede Division hat zwei recht schwache Teams und die NFC East ist die einzige Division mit zwei echten Contendern.

    In der NFL ist es immer so, dass Nuanchen entscheiden und ein Team diese Saison stark und nächste Saison schwach sein kann. Ein Top 5 QB kann eine gewisse Sicherheit geben, wenn er sich nicht verletzt aber den haben wenige Teams. Alles andere ist doch recht dicht zusammen. Trotzdem bin ich bei den Lions recht zuversichtlich, dass die nächsten 2-3 Jahre ähnlich laufen werden wie dieses. Allein diese Oline sollte vieles möglich machen!

    Ich bin mal gespannt ob es jetzt den Headcoachwechsel gibt. Playoffs sollten entgültig abgeschrieben sein und das muss das aus für Staley nach der Saison sein. Da kann man den Wechsel eigentlich auch vorziehen und hoffen, dass es einen Mentalitätswechsel wie in Oakland gibt und vielleicht doch noch ein Miracle-Run folgt. Selbst wenn ein Wechsel noch größeres Chaos bringt, schadet das ja in der NFL dank Draft nicht.

    Mit Staley macht es jedenfalls keinen Spass mehr die Chargers zu schauen.

    Und so langsam habe ich schon den Eindruck, dass sich Q. Johnson zu einem richtig bitteren Bust entwickelt. Der Drop in Q 4 war einfach bitter wobei auch Allen heute seinen unglaublichen Drop hatte. Ich bin gespannt wie das Team nächstes Jahr ausschauht. Es wird schwer bei der Capsituation in den nächsten 2-3 Jahren ein besseres Team zu zimmern aber ewig wird sich Herbert das Mittelmaß um ihn herum auch nicht anschauen ohne unruhig zu werden. Ja als QB hat man in der NFL Zeit aber langsam sollte Herbert in seine Prime kommen und nicht jeder kann der Brady machen und bis 40 spielen. Deshalb wird der Druck groß sein nächstes Jahr trotz kanpperer finanzieller Mittel endlich mal wirklich konkurenzfähig zu sein und das geht nur mit HC-Wechsel.

    Die Sache ist für mich nicht so einfach. Was bestimmt den Grundkonsens einer Gesellschaft? Das zu definieren, ist eine Aufgabe ansich und auch zeitabhängig. Auch ich sehe die Schuldenbremse im Grundgesetz nicht als kluge Entscheidung. Mir fällt aber auch keine Lösung ein, die eine solche Entscheidung verhindert. Die Notwendigkeit einer 2/3 Mehrheit sollte eigentlich dafür sorgen, dass nur solche Änderungen am Grundgesetz vorgenommen werden, die von einer sehr breiten Mehrheit der Gesellschaft getragen werden. Leider führen akute Kriesen oft dazu, dass die Gesellschaft als Ganzes eine Position in einem Moment billigt, die eigentlich nicht dauerhaft mehrheitsfähig ist.

    Die Schuldenbremse wurde nur deshalb ins Grundgesetz aufgenommen, weil sie durch die Schulden und Eurokriese eine kurzfristige Mehrheit erlangt hat, die eigentlich nicht zustande gekommen wäre, weil es eigentlich immer eine Sperrminorität links orientierter Parteien gegen eine zu starke Ausgabendisziplin hätte geben müssen.

    Vielleicht wäre es klüger gewesen eine Bestätigung von Verfassungsänderungen nach einem gewissen Zeitraum zu verlangen um der Veränderung der Verfassung durch kurzfristige Effekte vorzubeugen. Allerdings müssen wir jeztzt mit dem System leben, dass wird haben.

    Mir ist dieses System immernoch lieber als die Alternativen. Eine unveränderliche Verfassung hat den Nachteil, dass sie nicht an moderner Entwicklungen angepasst werden kann und wenn dann nur über Richterrecht, dass demokratisch nur sehr mittelbar legitimiert ist.

    Eine sehr vage Verfassung mit reinem Apellcharakter lässt Raum für jede Menge Unmenschlichekeit ohne gerichtliche Kontrolle. Die Geschichte hat oft genug gezeigt, dass auch demokratische Regierungen einer gerichtlichen Kontrolle bedürfen, da sonst der Minderheitenschutz in Extremsituationen leidet und die Konsequenzen einer einzigen Wahl enorm sein können.

    Ein zu starker Einfluss direkter Demokratie auf die Verfassung, würde das regieren noch schwerer machen auch wenn sie demokratisch der sauberste Weg wäre.

    Wenn die Schuldenbremse dauerhaft die Politik zu stark behindert, wird sich irgentwann eine verfassungändernde Mehrheit finden. Dass das System kollabiert, wenn extreme, nicht kompromissfähige Parteien dauerhaft mehr als ein Drittel der Sitze halten, ist wahr. Das dürfte sich aber kaum verhindern lassen. Deshalb muss das politische Leben so gestaltet werden, dass eine solche Situation nicht eintritt.

    Ich bin jedenfalls im Ergebnis froh, dass das Verfassungsgericht der Poltik in unserem System grenzen setzen kann. Und ich würde mich freuen, wenn die Politik diese Konsequenz aus dem Ermächtigungssystem stärker berücksichtigen würde und sich mehr Mühe geben würde, Entscheidungen zu treffen, die ein hohes Risioko der Verfassungswidrigkeit in sich bergen.

    Letztlich muss man für verfassungsändernde Mehrheiten kämpfen, wenn Teile der Verfassung nicht funktionieren.

    Ich finde es hier und an anderer Stelle sehr fragwürdig wie leichtfertig unsere Politik mit möglicherweise verfassungswidrigen Gesetzen umgeht. Sowohl hier als auch bei anderen erlassenen Gesetzen (Sterbehilfegesetz z.B.) ist die Verfassungsproblematik für rechtlich geschulte Beobachter evident und unsere Politiker haben aus strategischem Interesse kein Problem damit die Augen zu verschließen und die Gesetze durchzuwinken. Ich finde es insgesamt erschreckend mit welcher Regelmäßigkeit das Verfassungsgericht Gesetze kippt. Diese Verfahren kosten auch einiges an Geld.

    Wenn man meint im Verfassungsrecht eine solche Schuldenbremse zu implementieren, was meiner Meinung nach ein Fehler war, dann muss man sich später auch daran halten und keine halbseidenen Tricks einsetzen um die Bremse zu umgehen. Dass aufgrund innerparteilicher Zwänge bei FDP und Grünen ein recht eindeutig verfassungswidriges Gesetz beschlossen wird, finde ich schon sehr bedenklich. Und wenn ein Finanzminister sich hinstellt und so tut als würde er die Schuldenbremse verteidigt, während sie defacto umgangen wird, finde ich auch fragwürdig.

    Deshalb war die Klage der Union folgerichtig und die Motivlage ist dabei unbedeutend. Wer Verfasungsrecht verletzt, sollte dafür auch politisch bluten.

    Ich war eigentlich positiv überrascht von der Leistung. Herbert war gestern wirklich bärenstark. Dass es gelingt den Lions mehr als 30 Punkte einzuschenken mit nur einem wirklich zuverlässigen WR, ist für mich nach der Nichtleistung der Offence gegen die Jets überraschend.

    Die Defence war aber dann auch wieder auf dem bekannten Niveau und man muss festhalten, dass die Performance gegen die Jets einfach nur daran lag, dass Wilson absolut kein NFL-QB ist und die Line der Jets dazu auch mies performt. Nimmt man unseren Passrush aus dem Spiel, wie es den Lions gestern gelungen ist, wird es vogelwild. Die Bigplays gegen den Run waren mal wieder schlimm.

    Wenn Herbert diese Leistung konservieren kann, wird es eine Saison im Mittelfeld, die uns weder einen Playoffplatz einbringt, noch einen dringend benötigten guten Draftplatz und die nächsten Jahre werden finanziell härter.

    Ich bin gespannte ob Quentin Johnson langsam in tritt kommt. Es wäre wichtig zu wissen ob er ein No1 oder 2 Receiver sein kann bevor man in den nächsten Draft geht. Allen kommt langsam in die Jahre und WIlliams wird man aufgrund der finanziellen Situation und seiner Verletzungsanfälligkeit nicht lange halten können.


    Immerhin hat man gestern gezeigt, dass die Offence mit Playoffteams mithalten kann. Mit besserem Coaching und etwas mehr Glück, wären die Playoffs sicher drin gewesen!

    Ein Sieg gegen den wohl schlechtesten Starting QB der Liga bei dem man recht viel Glück hatte mit den Fumble Recoveries. Aber immerhin konnte man das Laufspiel der Jets stoppen. Ich hatte da mit ganz anderen Ergebnissen gerechnet. Aber die NFL ist momentan schwer berechenbar. Wenn man sieht was die Denver D wieder bringt und auch unser Heuhaufen vom Saisonstart performt jedenfalls gegen schwache Teams nun ganz brauchbar. Der starke Charger-Pass-Rush kann natürlich gegen schwache QBs und Lines deutlich mehr kaschieren als gegen Top-QBs mit selbstvertrauen und schneller Entscheidungen.

    Trotzdem ist man tatsächlich immernoch im erweiterten Playoffrennen auch wenn die Realität auf dem Feld nicht so aussieht. Die WR Unit ist leider brutal gerupft und Herbert alleine kanns nicht richten. Hoffentlich hällt Allen wenistens durch. Mal sehen was das Spiel gegen die Lions bringt. Goff kann man durch Druck ja durchaus beeindrucken aber die Line der Lions ist solide und die Defence der Lions ist zwar weniger dominant als die der Jets aber könnte für uns mit den Ausfällen trotzdem eine Herausforderung sein.

    Die Piraten hatten eine thematisch zu kleine wirkliche Wählerbasis. Sie waren eigentlich ausgerichtet auf junge, technikaffine Männer mit tendenziell linkem oder liberalen Gesellschaftsbild und hatte praktisch keine professionelle Politiker, die wussten wie man sich im Haifischbecken Profipolitik bewegen mussten. Leider war es deshalb wohl von vorne herein zu erwarten, dass es die Partei schwer haben würde sich langfristig zu etablieren. Der Aufstieg ging dann zu schnell und wurde durch Wähler herbeigeführt, die auf die von der Coolness der Partei überzeugt wurden und vielleicht von einem oder zwei aktuellen politischen Themen aber es gab letztlich keine Masse an Wählern, die sich im etablierten Spektrum nicht wiedergefunden haben und bei den Piraten das gefunden haben, was sie schon länger suchten. Außerdem fehlte die charismatische Einzelperson, die in der Lage war medial die Partei zu tragen. Für mich war es sehr schade, dass die Piraten so abgeschmiert sind, weil sie perfekt zu mir gepasst haben und einige Elemente hatten, die ich sonst nirgentwo finde aber gerne umgesetzt sehe (Ablehnung von Geschlechterquoten bei grundsätzlich linkem Politikansatz, Bevorzugung von Minderheitenregierung statt klassischer Koalitionen, Technikaffinität).

    Die Ausgangslage bei der Partei Wagenknecht ist eine andere. Sie haben ihr mediales Gesicht bereits und Sarah Wagenknecht ist hart im nehmen und medial sehr eloquent und kann die Partei ein Stück weit alleine führen. Außerdem ist thematische Lücke im Parteiensystem deutlicher vorhanden als bei den Piraten. Die Piratenwähler hatten alle Optionen bei Linker, Grünen, FDP oder sogar SPD Teile ihres Programms wiederzufinden. Das zeigt sich schon daran, dass wichtiger Figuren der Partei in alle diese Parteien abgewandert sind als es bergab ging. Die Alternativoptionen von potentiellen Wagenknechtwählern sind kleiner und mit der AFD schmuddelig besetzt. Ein großer Teil potentieller Wähler dürfte aus dem bisherigen Nichtwählerbereich kommen. Da liegt einiges brach an potentiellen Wählern.

    Die Frage sind sein, wie groß die Skandale und Fehler werden, die die neue Partei zwangsläufig produziert und die bestimmt von der eher feindlich gestimmten Medienlandschaft genüsslich ausgebreitet werden. Das trifft vorallem auf die Parteiorganisation und auf die Mitgliederaufnahme zu. Gelingt es absolute Rechtsausleger draußen zu halten ohne, dass Protestwählerpotential das rechtsoffen ist, abzuschrecken. Wie viele offensichtliche Irrlichter geistern in der Partei rum. Zerstreiten sich Landesverbände und gelingt es zuverlässige Listen für die Wahlen aufzustellen auf denen keine zu große Risikofaktoren stehen.

    Dazu kommen Faktoren, die die Partei unmittelbar nicht beeinflussen kann: Bleibt die Linkspartei ein Faktor oder geht sie unter? Welche Themen rücken medial in den Vordergrund? Versucht es die AFD mit Konfrontation oder Umarmung?

    Mich würde es aber wundern, wenn die Partei im nächsten Jahr nicht in allen Wahlen über 5% kommt, weil sie einfach genug Themen hat und eine freie Stelle im Parteienspektrum besetzt. Ob sie sich dauerhaft etablieren kann, wird sich danach entscheiden und hängt auch von der Performance und Zusammensetzung künftiger Regierungen ab. Die Ampel ist für die Partei ein Geschenk und deutlich besser angreifbar als eine große Koalition, weil weder grüne noch SPD linke Themen setzen können, da sie auf die SPD Rücksicht nehmen müssen und die Asylfrage sicher weiter für Streit sorgen wird und nicht geräuschlos abgeräumt werden kann.