Beiträge von Buccaneer

    Darf ich dich Mal - ganz unironisch - fragen wieso du so ein Gegner des Tempolimits bist? Ich bin tatsächlich in einer Bubble in der das, außer bei ausgewiesenen Autofans/Tunern, nicht der Fall ist, weswegen ich die Argumente/Einstellungen nicht kenne.

    (Gerne auch andere die dagegen sind)

    Du wirst lachen. Ich bin überhaupt kein ausgewiesener Gegner eines Tempolimits. Ich war nie ein besonders rasanter Autofahrer, habe aber auch 0.0 Probleme damit, Geschwindigkeiten zwischen 160 und 180 zu fahren, wenn es die Gegebenheiten erlauben (Bahn frei oder nachts etc). Da kann man ohne Probleme über eine intelligente Verkehrszeichensteuerung regeln (die dann auch entsprechende Tempolimits vorgibt) . Viel schneller fährt mein Auto eh nicht. Zudem fühle ich mich aber auch nicht ständig "bedroht" auf der Autobahn von irgendwelcher angeblichen Vielzahl von Dränglern und Kamikazefliegern. Wenn man umsichtig fährt und auch den Verkehr hinter sich stetig im Auge hält (der auf der Autobahn der viel wichtigere ist, wie ich schon von meinem Fahrlehrer gelernt hab) , findet man da auch einen Weg, rechtzeitig Platz zu machen (zumal wir eh ein Rechtsfahrgebot haben).


    Wogegen ich allerdings ganz massiv bin (nicht nur bei dem Thema) sind hochidiologische Argumentationen, um seine eigenen Belange in diesen oder anderen Diskussionen durchzudrücken. Jahrelang waren es fiktive Unfall- und Todeszahlen, jetzt ist es dann der Umweltschutz. Vielleicht erkennt man einfach mal an, dass das Tempolimit nicht der ultimative Gradmesser einer Nachhaltigkeitsstrategie ist. Das wissen auch die Führungskräfte der Grünen und haben das schneller fallen lassen als eine heiße Kartoffel bei den Koalitionsverhandlungen. Gute und nachhaltige Politik nimmt die Leute mit.


    Edit: nur um das zu vervollständigen: ich finde zB das Tempolimit in den Niederlanden unfassbar anstrengend und dadurch sogar einschläfernd. Auf der einen Seite ändert es nix daran, dass du kontinuierlich jemand quasi "im Kofferraum" hängen hast (und nein, das sind nicht nur die Deutschen) und Überholvorgänge unnötig gefährlich sind und Du auf der anderen Seite musst du trotzdem höllisch aufpassen, bloß nicht mal 3km/h zu schnell zu fahren, weil die sich über jeden Zuverdienst diebisch freuen. Im Urlaub ist mir das hingegen herzlich egal.

    LOL... Wenn man erst mal 97 Faktoren anpasst und Annahmen schätzt, um sein eigenes Narrativ zu stärken. Ist dabei dann auch berücksichtigt, wieviele Menschen mehr dann auf den Landstraßen sterben. Inzwischen ist dann auch schon von nur noch 120 die Rede. Man kann das Limit auch einfach 0km/h ansetzen und wird rechnerisch sensationelle Ergebnisse bekommen :jeck:

    Also doch 9 Mio 😂

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    Jetzt muss Rollo nur noch ne Mio für JEDE DM verhandelt haben

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    :eek:

    Sensationell, dass es live ist. Dave schön im Kraftwerk Menschmaschine Look :jeck:

    Widerspricht sich das nicht? Ich habe Vertrauen in die Oline, wenn sie hält und entsprechend kein Vertrauen, wenn sie schnell kollabiert.

    Aber wie sieht das Szenario aus "ich vertraue der Oline, aber sie hält nicht lange"?

    Brady wird halt sehr selten gesackt, weil er Spielzüge mitunter abbricht, wo andere QB sie noch nicht mal im Kopf begonnen haben. Das hat aber dieses Jahr dazu geführt, dass der sehr schnell seine Checkdowns angeworfen hat, ohne überhaupt noch zu warten, was passiert. Letztes und vorletztes Jahr hat er dann eher wieder den Schritt nach vorne in die Pocket gesucht und sich so noch mal einige Sekundenbruchteile Zeit geholt, die die WR dann genutzt haben, um frei zu sein. Das hat er dieses Jahr nicht mehr gemacht, weil die Interior Oline halt mitunter massive Probleme hatte. Das wiederum hat dann auch den LT Smith schlecht aussehen lassen, weil er immer den langen Weg verteidigen musste (was er nicht kann). Brady braucht Vertrauen in seinen Center und die Guards. Dann kann er schalten und walten

    Ich behaupte, in diesen Situationen hilft Managementkompetenz wesentlich mehr als Fachkompetenz. Fachkompetenz kann hilfreich sein, kann aber genauso kontraproduktiv sein. Die schlimmsten Manager sind die, die Micromanagement betreiben und ihre eigentlichen Aufgaben nicht wahrnehmen. Und ich kann auch ohne Fachkenntnis commitments einfordern und Dinge challengen, und ich binde Leute ein die mich mit dem Fachwissen unterstützen. Wenn ich niemanden vertrauen kann, dann habe ich sowieso verloren.


    Ich höre das oft bei der Bahn, dass der Vorstand keine "Eisenbahner" mehr wären und keine Ahnung über die Auswirkungen ihrer Entscheidungen hätten. Das eigentliche Problem ist aber nicht, dass denen die Fachkompetenz fehlt, sondern dass die Entscheidungsstrukturen so hierarchich sind.


    Mit Lambrecht habe ich mich nicht im Detail beschäftigt, und habe auch nicht vor das zu tun, aber alles was ich so mitbekommen habe waren doch eher PR-Desaster?

    Das wirft für mich die Frage auf, was denn im Kern "Managementkompetenz" genau ausmacht. Das setzt ja in erster Linie voraus, dass ich die einzelnen Disziplinen in ihrer Gesamtheit, in ihren Schnittstellen und in ihren korrelierenden Effekte verstehe, beurteilen kann, um somit sinnhafte Entscheidungen zu treffen. Dazu muss ich auch nicht in tiefsten Detail sein, aber zumindest das "Big Picture" verstehen. Wenn ich aber keine Ahnung habe und mich nur auf meine "politische Führungsstärke" verlasse (sofern die überhaupt vorhanden ist), ist das alles nur heiße Luft.

    Fachkompetenz auf Managementpositionen wird in der Regel völlig überbewertet.

    Ja, aber ich frage mich wirklich, mit welchem Selbstbewusstsein manche Leute in der Welt herumlaufen. Ich möchte von mir selber behaupten, dass ich ziemlich genau weiß, was ich kann. Da kann ich auch mit Fug und Recht behaupten, dass das nicht gerade wenig ist und meine Erfahrungsschatz in meinem Fachgebiet ziemlich hoch ist. Ich weiß aber auch ziemlich genau, was ich nicht kann. Wenn ich mich da jetzt fachfremd rumtummeln würde, könnte mir jeder Berater und jeder Untergebene in dem Bereich das Blaue vom Himmel lügen und ich könnte es nicht mal ansatzweise plausibilisieren. Wie soll das denn erfolgreich werden?

    Ich hab bei ihm auch nicht das Gefühl, dass ich normalerweise hätte, wenn einer zu den Bayern wechselt. Da überwiegt einfach die Dankbarkeit. Hoffentlich gibt er jetzt keine fragwürdigen Interviews zu irgendwelchen Lieblingsvereinen, etc. ab, dann ist alles gut :mrgreen:

    Ach ja... Da hat sich ja auch wieder einer zu Wort gemeldet. Das verlinke ich schon gar nicht mehr. Die Gehirnwäsche mit Brause wird auf jeden Fall immer offensichtlicher

    Der Wechsel Sommers wird von allen relevanten Fan-Seiten und Vertretungen mit sehr viel Dankbarkeit und guten Wünschen gegenüber dem Spieler kommentiert. Hat er sich verdient. Wenn wir seinen Nachfolger jetzt dann quasi für umsonst bekommen, ist das akzeptabel. Das wars dann hoffentlich für Neuer

    Struck? Das ist ja nun auch wieder knapp zwanzig Jahre her.

    Es spielt ja keine Rolle. Wie gesagt: wenn ich ein Profil für eine Rolle ausschreibe, kann ich ja nicht jemanden einstellen, der nur für die Rolle unter bestimmten Umständen geeignet ist. Die anderen Minister hatten hier vllt einfach Glück, dass es keinen Krieg oder keine Pandemie gab. Ich muss aber von vornherein Leute einstellen, die sowohl mit Krieg als auch mit einer Pandemie umgehen können.

    Mit der Torwart-Metapher haben dann all ihre Vorgänger nie was falsch gemacht (was sie auch nicht konnten), weil ja in deren Zeit keiner "geschossen" hat. Mutige Aussage.

    Oh.. Also ein Peter Struck zB wirkte nicht sofort völlig überfordert, als es "ernst" wurde.


    Lamprecht ist für mich ein weiteres Beispiel für DIE Sorte von Politikern, die inzwischen für (unter anderem meine) Politikverdrossenheit gesorgt haben. Politiker, die nicht aufgrund der besten Eignung, sondern nur aufgrund ihrer parteipolitischen Netzwerke (oder inzwischen auch Quoten) in Positionen gehievt werden, für die sie überhaupt nicht geeignet sind, ihnen und ihren Verbündeten aber satte Pensionen und Einkünfte sichern. Die Frau wollte diesen Job ja noch nicht mal. Verzichtet hat sid aber auch trotzdem nicht darauf.

    Ich sag ja nicht das das reicht. Ich wollte nur wissen woran du festmachst, dass sie in der 2 1/2monatlichen Vorkriegsphase überfordert war.

    Sie wird in den ersten Monaten ihrer Tätigkeit wahrscheinlich nicht viel mehr oder weniger falsch gemacht haben als andere Verwalter auf dieser Position. Aber ehrlich gesagt kann ich auch einen Torwart ohne Arme für meine Mannschaft verpflichten. Der wird auch nicht viel falsch machen bis zu dem Moment, wo einer aufs Tor schießt.

    Joa, oder man hatte ihr ursprünglich auch krassere Sachen zugetraut, aber das hat sich dann anders herausgestellt. Die "Inschutznahme" ist trotzdem eine komische Aussage.

    Kommt halt drauf an, in welchem Umfeld man unterwegs ist. Dass unser Gesundheitssystem in vielen Aspekten verbesserungswürdig ist, müsste auch vor Corona jeder mit älteren Verwandten oder Freunden in verschiedenen Berufen im Gesundheitsfeld oder wer mal beim Arzt war, mitbekommen haben. Aber gut, medial war da vorher nur vereinzelt Fokus drauf.

    Das schon. Aber an einem Gesundheitsministerium verbrennt man sich im Regelfall eher selten die politischen Finger, weil es auch genug Bauernopfer gibt, auf die man verweisen kann. Da steht man vllt mal in der Kritik (Ulalalala Schmidt oder Fipsi), aber das bricht dir nicht unbedingt das Genick

    Da scheint der Kevin dir mit seine Aussage aber eine mehrdimensionale Aufgabe gestellt zu haben (der du nicht gewachsen zu sein scheinst) oder wie ist das 'vorher' zu verstehen? :tongue2:

    Der ganz bestimmt nicht. Aber anscheinend meint er ja mitteilen zu müssen, dass die gute Dame quasi erst mit dem Ukraine - Konflikt und den daraus resultierenden mehrdimensional en Anforderungen mit dem Amt überfordert war. OK, dass mal irgendwo ein Krieg ausbricht....damit darf man ein Verteidigungsministerium natürlich nicht überfordern :hinterha:

    Ich befürchte auch, dass er daher wohl am ehesten in der Spielerstadt landen wird/könnte :paelzer: Andererseits irgendwann wird/muss auch sein Arm ja mal lahm werden :tongue2:

    Das ist bei Brady ja eben (noch) nicht das Problem. Der hat Evans ja auch am Dienstag morgen noch locker "überworfen". Dieser Nudelarm, den Manning und Brees am Ende hatten (Brees hat in den letzten 2 Jahren ja gerade noch 3.000y mit Dink and Dunk zusammengeworfen) ist sicher nicht sein Problem. Brady wirft keine 70y Bälle mehr, aber 60y hat der immer noch im Arm.

    Was aber dieses Jahr auffällig war, war, dass seine Akkuratheit nachgelassen hat. Das Ballplacement war nicht das, was man kannte. Das mag aber auch damit zusammengehangen haben, das er den Ball mitunter so schnell losgeworden ist, dass sich noch keiner wirklich lösen konnte. Dabei würde ich noch nciht mal sagen, dass er "happy feet" hatte. Aber der hat der Oline in dieser Saison überhaupt nicht getraut. Man darf dabei nicht vergessen, dass wir Jesneen an Tag 1 der OTAs verloren haben, Cappa in der FA weggegangen ist und Marpet völlig überraschend retired hat. Damit war die ganze interior Oline der letzten 2 Jahre weg. Dann sah unser LT Smith auch auf einmal genau so schlecht aus, wie er eigentlich ist, obwohl er das 2 Jahre vorher mit Marpets und Bradys Hilfe überspielen konnte.

    Egal WO er unterkommt. Die Oline und sein Vertrauen in diese werden das A&O sein. Er weiß, das er nicht flüchten kann und seine Pocket-Moves auch nicht mehr besser werden.

    Ich kann die Line der Raiders hier ehrlich gesagt nicht bewerten. Die der Jets wäre wahrscheinlich sein Tod.

    Wenn die Bucs ihn halten wollen, ist Jensen der Schlüssel #1 (der ist ja zum Glück wieder fit). Dann muss man eigentlich "nur" noch den LG ordentlich ersetzen und schauen, was man mit Smith macht

    Ich würds ehrlich gesagt ganz und gar nicht so bezeichnen. :madness

    Wenn dir jemand sagt: "Person XY hat ihren Job vorne und hinten nicht auf die Kette bekommen, weil die Anforderungen" mehrdimensional" geworden sind?"

    Da darf man doch wohl auch mal die Frage stellen: Warum zum Teufel hat diese Person dann überhaupt diesen Job bekommen???

    Hat die SPD jetzt das Peter-Prinzip zur neuen Maxime ausgerufen?

    Zitat

    Den Rücktritt seiner Parteigengenossin Christine Lambrecht als Bundesverteidigungsministerin kommentierte Kühnert vorsichtig: "Es gab die Notwendigkeit für einen Neustart." Allerdings seien die Anforderungen an dieses Amt nach dem Beginn des Ukraine-Krieges auch "mehrdimensionaler" geworden, nahm er sie zugleich in Schutz.

    Hat der Alpha-Kevin das so gesagt :jeck:

    Das würde ich jetzt nicht eher als "in Schutz nehmen" bezeichnen als "Mit Schwung unter den Bus werfen und vorher noch an der Straße festkleben, damit sie da nicht wegkann"

    Und vielleicht hätte der alte Herr auch gerne ein entlastendes Running-Game damit er nicht in seinem Alter wieder/weiterhin gezwungenermaßen noch weitere Pass-Rekorde aufstellen muss :tongue2:

    Das ist der Faktor. Brady wird den Ball eh schneller los als jeder andere QB. Da muss die Oline auch nicht ganz so lange halten.

    Darüber kann ja jeder Fan auch seine eigene Menung haben, die will ich auch niemandem nehmen. Zumal ich ja auch keine Wertung vornehme, im Sinne von "er ist besser oder schlechter als."


    Aber man muss jetzt nicht so tun, als wenn Sommer der weltbeste Torwart ist und sein möglicher Nachfolger (wie auch immer er dann heißen wird) der größte Fliegenfänger.

    Sommer ist sehr gut und ich mag ihn auch als Torwart und Typ. Aber auch ohne ihn wird ein guter Torwart im Tor stehen und auch ohne ihn wird Gladbach Spiele gewinnen.

    Dass ein Verkauf gleichbedeutend mit einem signifikanten Absturz in der Tabelle einhergehen würde, glaube ich persönlich nicht.

    In erster Linie ist das ganze Aufbauspiel auf Sommer ausgerichtet. Insofern brauchen wir da einen "mitspielenden" TW, um unsere IV nicht 1 Woche vor Start der RR komplett neu anlernen zu müssen. Sommer hat mit Abstand die meisten Ballkontakte. Hat ja einen Grund, weswegen did Bayern ihn wollen.

    Und ich würde viel drauf setzen, dass wir bereits ein Tempolimit 130 hätten, wenn die FDP nicht Bestandteil der Bundesregierung wäre...

    Kann sein, ist aber nicht so. Dann hätten SPD und Grüne halt mehr Stimmen sammeln müssen. Mal davon ab hätte das sonst auch noch durch den Bundesrat gemusst. Man darf aber mal gespannt sein, ob es nach der Legislaturperiode noch mal eine Mehrheit für RG gibt

    Nicht zu vergessen das Lied über die christliche Symbolik "how much is the fish" mit seiner kritischen Auseinandersetzung über den Ablasshandel und die Monetarisierung des Glaubens

    Screenshot 2023-01-18 091906.jpg


    Auch diese Frage konnte dann endlich beantwortet werden!


    Kann das sein, dass wir endlich Scooter dechiffriert haben?!



    Auch "Fck 2020" erscheint in ganz neuem Licht: https://www.dw.com/de/missbrau…dal-im-skandal/a-55700106

    Da hat uns Scooter eine Hymne auf den Kreislauf des Lebens geschenkt. Mit seiner engelsgleichen Stimme weist uns Hans-Peter Baxxter daraufhin wie nah Freud und Leid, Leben und Tod beisammen hängen. Interessant ist natürlich auch, dass er in seiner Lyrik nicht von der Geburt sondern von der Taufe spricht und im Gegensatz dazu nicht von der Beerdigung, sondern vom sterben. Versteckt sich dahinter vielleicht eine christliche Botschaft? Ein Versprechen der Erlösung für getaufte Menschen. Mit seiner positiven, rhythmischen musikalischen Begleitung wird ja auch der Tod nicht als etwas schlimmes, sondern als etwas euphorisches betrachtet. Weiterhin beachtlich ist, dass taufen immer drei Mal benannt wird, während dem sterben nur zwei Drittel dieses Anteils geschenkt werden. Eine weitere Botschaft, dass der Glaube und die Religion stärker ist als der Tod. Demnach gehe ich ganz mit Bucci konform. Es handelt sich eindeutig um eine christliche Hymne, die zukünftig im Gotteslob auftauchen sollte und bei jeder Beerdigung im Chor gesungen werden sollte.

    Hallelujah!

    Auch schafft Hans Peter es wie kein Zweiter, auch die Binnenbeziehung zur heiligen Mutter Gottes in seinen Choral einzubinden. Alleine der Titel seines religiösen Meisterwerks gibt uns gläubigen Kraft, ihren Namen in höchster Lautstärke zu lobpreisen: "Maria, I like it loud!". Er verfasst dies in eine Aufforderung, ja quasi ein Aufarbeitung des 2. Vatikanischen Konzil, dem Dogma der unbefleckten Mutter Gottes Ehre zu erweisen. Seit Thomas von Auqin konnten wir keine vergleichliche musikalische und theologische Qualität mehr erkennen, der die heilige Dreifaltigkeit von Geist (Taufe), Göttlichkeit und menschlicher Mutter in dieser textlichen Tiefe zum Ausdruck bringt. Hans Peter Baxxter wird bestimmt noch in Jahrhunderten gedacht und es würde uns nicht verwundern, wenn sei Antlitz nicht schon bald in Sandstein in der ein oder anderen Kirche zu sehen sein wird.