Beiträge von Seahawk

    Es war leider zu befürchten, dass die Karriere von Carson zu Ende ist. Nach Lockette, Avril und Chancellor der nächste Seahawks-Player, der mit einer recht ähnlichen Verletzung vorzeitig die Pads an den Nagel hängen muss. Wirklich schade. Auf Basis des CBA kostet er uns so 2 Mio gegen den Cap. Würde mich nicht wundern, wenn in den kommenden Wochen noch mal ein Vet für das Camp verpflichtet wird. Penny, Walker, Homer und Dallas ließt sich erstmal ok aber im Grunde ist da nicht viel Tiefe - vor allem mit Blick auf die Krankenakte von Penny. Zudem ist Walker auch noch eine kleine Wundertüte. Trotz hohen Pick-Status.


    Ansonsten war ich heute Morgen positiv überrascht, dass nur Tre Brown von PUP-Kandidaten auf der entsprechenden Liste gelandet ist:

    Zitat

    The team announced that LB Tyreke Smith, CB Tre Brown, LB Jon Rhattigan and OT Liam Ryan will be sidelined for a bit, as they were placed on the Physically Unable to Perform (PUP) List.

    Smith verpasste bereits den größten Teil der bisherigen Offseason-Einheiten. Meine Erwartungshaltung an ihm sind somit nochmals geringer als bei anderen Rookies.


    Etwas Sorgen macht mir dagegen unsere Tiefe auf LB. Ok, ab dieser Season muss man besser von ILB reden. Brooks und Barton sind war noch da aber dahinter ist kaum Tiefe vorhanden, da nun auch Ben Burr-Kirven nach einem nicht bestandenen Medizintest entlassen wurde. Da auch Rhattingen auf der PUP-List nun steht, haben wir nur noch Tanner Muse, Lakim Williams, Nick Bellore und den deutschen Aaron Donkor auf dem Roster. Sollte Brooks oder Barton mal ausfallen, sind die vorhandene NFL-Erfahrung gegen Null.

    Würde aber auch gerne mindestens ein NHL-Spiel (lieber 2) sehen. Zur Auswahl stehen Kraken-Penguins (29.10), Canucks-New Jersey (1.11) und Canucks-Anaheim (3.11).

    Wäre dankbar über Tipps und Erfahrungen.

    Also mit Blick auf die Partie in Seattle würde ich dir auf jeden Fall empfehlen vorab Karten zu kaufen. Hier ist halt das Problem, dass auch in Jahr 2 mit einem großen Ansturm auf die Karten gerechnet wird und mit den Pens auch noch ein recht attraktiver Gegner kommt. Da könnte ich mir vorstellen, dass es in Vancouver wesentlich leichter mit den Tickets wird.

    Morgen beginnt quasi das Trainings Camp für die Seahawks - am Mittwoch steht die 1. Einheit auf dem Plan. Mit dem Beginn des Camp beginnt dann nun auch wirklich die Ära nach Russell Wilson. Welcher QB die Seahawks in die neue Season führt wird, ist sicherlich eine der spannendsten Fragen, die im Camp sowie in der Preseason entschieden werden. Vieles sieht nach Geno Smith aus. Doch man weiß ja nie. Letztendlich ist es vermutlich aber auch egal. Mich würde es wesentlich mehr wundern, wenn der Starter in Week 1 alle Spiele beginnen wird, als ein Wechsel in der Season, der keine medizinischen Gründe hat.


    Da aus meiner Sicht weder Smith noch Lock die Lösung für das vermutliche QB-Problem sind, ist der besagte "Kampf" auch nicht die interessanteste Position-Battle im Camp. Neben der generelleren Entwicklung von unseren jungen Spielen, ist da aus meiner Sicht vor allem der Kampf um den RT-Spot interessant. Kann Lucas als Rookie als RT starten oder wird Curhan, der mir in den letzten Spielen der vergangenen Season sehr gut gefallen hat, sich den Spot erstmal sichern?


    Der Vorteil von einem Team im Umbruch ist, dass es doch mehr Position-Battle geben sollte, als es in den letzten Jahren der Fall war. Folgende Positionen gilt es beispielsweise im Auge zu behalten:

    • RT (bereits erwähnt)
    • QB (bereits erwähnt)
    • Starter RB: Penny und Walker sollten das unter sich ausmachen. Zu Carson gleich mehr
    • 3. WR-Spot: Bekommt Eskridge (2nd Round Pick aus 21) die Kurve und kann Twain den Rang ablaufen? Wie machen sich die Rookies Bo Melton und Dareke Young? Was hat Goodwin noch im Tank? Für den 3. WR-Spot gibt es einige Optionen
    • CB: Im Grunde ist kein Outside-CB-Job vergeben. Jones hat sicherlich einen kleinen Vorsprung aber wenn Burns oder Rookie Coby Bryant überzeugen, könnte er auch recht schnell au der Bank landen. Tre Brown könnte da ggf. auch noch ein Wort mitsprechen. Je nachdem, wann er in das Geschehen eingreifen kann.

    Bevor die 1. Einheiten aber starten, bleibt es abzuwarten, wer an diesen auch direkt teilnehmen kann. Tre Brown wäre zum Beispiel ein Kandidat für die PUP-List. Das gleiche gilt für Adams, Diggs, Blair, Jackson oder auch Chris Carson. Ich denke, dass wir in den nächsten ein, zwei Tagen etwas mehr für seinen Status erfahren werden. Auf Basis der Aussagen von Carroll muss man hier befürchten, dass die PUP-List noch eine gute Nachricht wäre. Damit wäre noch ein Funken Hoffnung verbunden, dass er doch nochmal wieder zurück kommen könnte.


    Und dann ist da ja auch noch die Metcalf-Vertragsstory. In den letzten Tagen wurde mal verkündet, dass beide Seiten sprechen und die Seahawks Metcalf bezahlen wollen. Gut, das hörte man schon öfters. Dennoch würde es mich nicht wundern, wenn in den nächsten Tagen wirklich eine Verlängerung mit Metcalf in trockenen Tüchern ist. Entsprechende Vertragsverlängerungen kurz vor oder zum Beginn des Camps gab es in der Vergangenheit schon häufiger, da das Camp gerne als Deadline verwendet wird. Und Deadlines wirken manchmal Wunder.

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    Das ist schon eine bizarre Klausel, die mir mit Blick auf so einem Vertrag für den Franchise-QB einige Fragen aufwerfen.

    Die Aussage vor der Saison waren angepeilte 4.000 pro Spiel.

    Da muss man dann aber auch sagen, dass diese Zahl nicht erreicht wird. Gepaart mit den hier schon bemängelten Faktoren sind das aus meiner Sicht keine super Voraussetzungen. Ich glaube, dass man die Liga noch nicht komplett abschreiben sollte. Dennoch muss da wesentlich mehr kommen.


    Ich persönlich stand dem ganzen von Beginn an skeptisch gegenüber und würde eher darauf wetten, dass die Liga in ihrer bisherigen Ausrichtung in fünf. Jahren nicht mehr geben wird.

    Bei der Einordnung von Zuschauerzahlen etc. sollte man noch berücksichtigen, welchen Anspruch die Liga hat. Wenn man sich dann anschaut, wie viel Budget alleine die Teams benötigen und welche Gelder da Wochenende für Wochenende für Produktion, Reisen, Gehalter etc. drauf gehen, darf die GFL doch eigentlich nicht mal annähernd der Maßstab sein.


    Damit das Konstrukt funktioniert, braucht man mittelfristig sicherlich wesentlich bessere Zahlen. ansonsten wird das finanziell schwierig. Denn irgendwann wollen auch Geldgeber etwas Profit rausholen.

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    Dass die eigenen großen Namen alle nicht in Calgary bleiben wollen, würde mich sehr beunruhigen, wenn ich Flames-Fan wäre.

    Durchaus möglich , dass die Big Te. Da nicht sofort reagiert. Sollte Teams aus der Pac dann in in die B12 wechseln, wird man vermutlich mitgehen. Wenn man clever ist, lässt man sich dann aber ein Schlupfloch, so dass man später noch in die Big Ten wechseln kann. Die Big12 ist auch in keiner guten Position , so dass sie Washington und Oregon ablehnen könnten. Dafür ist der Tv-Markt in Washington zu groß und Oregon eine strahlende Marke.


    Ein ungeschlagener Pac12 Champion wird im bisherigen Format immer in die Playoffs kommen. Da gehe ich jede Wette ein. Und wie das nach Auslauf des aktuellen Format aussieht kann keiner abschätzen, da die Rahmenbedingungen total in den Sternen stehen. Aber selbst mit 12er Feld, in dem die Conference Champions kein automatisches Ticket für die Playoffs erhalten, sollte es eigentlich für ein Platz unter den 12 besten Teams reichen.

    Ich denke nicht, dass USC und UCLA da so groß etwas dagegen hätten bzw so viel Einfluss darauf haben. Die wollten erstmal auf alle Fälle aus der PAC12 raus. Und das war letztendlich einfacher als Washington und Oregon mit zuziehen.


    Die Big Ten wartet auf Notre Dame - jedenfalls kurzfristig. Danach werden die nächsten Dominosteine entsprechend fallen.

    Washington und Oregon sehen aus meiner Sicht die Big12 nur als Notlösung. Beide Programmen wollen und sollten aus meiner Sicht in die Big Ten gehen, wenn sich die Möglichkeit ergibt.

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    Schade, unter den gegeben Umständen wäre das gar nicht so uninteressant aus meiner Sicht gewesen. Steward Mandel hatte ein mögliches Szenario hier mal beschrieben: Artikel auf the Athletic

    Kann mir jemand das System hinter den Online-Verkäufen erklären. Ich war um 09:30:01 im Warteraum und um 10:00:23 in der Warteschlange und hatte eine Nummer um die 280.000. Ich lese immer von Bots, aber wie kann ein Bot eine Ticket-Transaktion durchführen? Warum kann der Veranstalter so etwas nicht abfangen? Ich bin zu blöd für so etwas….🤔

    Wann man in den Warteraum gekommen ist, spielt wohl keine Rolle. Die Warteliste wurde zufällig aus dem wartebereich gebildet. So hab ich es jedenfalls hier und da gelesen und würde auch die unterschiedlichen Plätze erklären

    Wenn ich diese Preise sehe, zweifle ich ernsthaft am Verstand einiger Menschen.


    Warum sollte 4.000 Euro für diese Tickets ausgehen. Da fliege ich doch lieber in die Staaten und komme am Ende günstiger weg. Zudem kann man da vermutlich noch einiges mehr an US-Sport mitnehmen und hat authentischere Stimmung.

    Bei dem ganzen Stress habe ich uberhaupt keine Lust mich um Tickets zu bemühen. Erschwerend kommt bei mir hinzu, dass ich grad auf Kreta bin und das Internet nicht sonderlich stabil ist. Ein Platz in der Warteschlange ist daher schnell weg. Daher hab ich mich schon damit abgefunden, keine Tickets zubekommen

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    Ein ganz passender Artikel zum Angebot der Nationals und warum Soto abgelehnt hat.

    Mich wundert es ehrlich gesagt nicht, dass er die Summe abgelehnt hat. Natürlich sind das Summen von gut und böse. Darüber brauchen wir nicht reden. Bei seinem bisherigen Leistungen sowie der Entwicklung des Markt, kann ich verstehen, dass er nicht für 29,3 Mio pro Jahr unterstreicht. Damit wäre mit Blick auf das Jahresgehalt auf Platz 3 unter den OF.


    Da der Deal zudem sehr „backloaed gewesen sein soll, macht das mit Blick auf die Marktentwicklung noch schwieriger.


    Ich hätte jetzt fast gesagt, dass man ihn lieber 125 für 4 Jahre hätte anbieten sollen. Dann wäre er 27/28 und hätte richtig kassieren können unter vermutlich noch besseren Marktbedingungen. Allerdings geht man in Washington wohl davon aus, dass man in naher Zukunft nicht Konkurrenzfähig ist und wohl nicht diesem Cashflow stemmen möchte.


    Übrigens: das All Star Break kommt zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. 14-0 8)

    Die Ruhe ist vorbei.
    Kraken holen: André Burakovsky für 5 Jahre bei 27,5 Mio $

    Manchmal muss man sie einfach etwas picken. Dazu kommt noch Justin Schultz aus Washington. Burkakovsky stufe ich mal als solide Verpflichtung ein, die unsere Offense hoffentlich etwsa beflügeln kann. Ich hatte ja noch etwas auf Palat gehofft aber da sind die Devils wohl schon sehr weit in den Verhandlungen. Auch Klingberg wäre natürlich auch ein großer Name gewesen aber auch eher unrealistisch.

    Auch für den Preis?


    7y, 5.625 Mio?

    Mich hat eher die Laufzeit überrascht. Er ist mittlerweile ja auch schon 29 Jahre alt. Da sind sieben Jahre schon ein ziemlich langer Zeitraum. Mit so einer langen Vertragsdauer hätte ich in seinem Fall nicht gerechnet. 5,6 Mio sind natürlich auch nicht ohne. Ich hatte ihn mir als eine Art "Übergangslösung" auf C erhofft, so dass man Beniers langsam heranführen kann. Aber unser FO scheint sehr viel vertrauen in ihm zu haben, so dass er wahrscheinlich als 1C in die Season geht. Und da Wright gestern seinen Entry level contract unterschrieben hat, setzt man sehr viel auf den "Nachwuchs".

    Free Agency läuft aber Seattle hält sich bisher weitestgehend raus. Mal schauen, ob Francis noch jemand hochkarätiges an Land sieht.


    Nach dem Wright Pick wurde es nochmals unwahrscheinlicher aber ich hätte ja gerne Trocheck in Seattle gesehen.

    Russell Wilson ist übrigens an dem Laden mit beteiligt:


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    Marlins at Mets ist ein Baseball-Spiel genau nach meinem Geschmack. Zwei saustarke Pitcher auf den Mound. Wenn man bedenkt, dass Walker im Grunde nur die Nummer in der Rotation ist, :yau:

    Dass Wright zu uns fällt, ist natürlich ein guter Verlauf gewesen. Bin sehr gespannt, ob er bereits in der kommenden Season in Seattle spielen wird oder noch ein Jahr in der OHL verbleibt. Ansonsten wurde das Farmsystem ja ordentlich aufgewertet. Ich hätte aber gedacht, dass man hier und da einen Pick investiert, um ggf. einen Vet. nach Seattle zu holen. So muss man dann doch stark auf die FA-Phase schauen, dass man das aktuelle Roster in Seattle verstärkt bekommt - insbesondere im Scoring.

    Spätestens jetzt wo Mayfield in Carolina ist, glaube ich das für euch auch nicht mehr. Der einzige größere "Name" der jetzt noch im Spiel ist, wäre ja Jimmy G. und ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass ihn die 49ers ausgerechnet in dieselbe Div. ziehen lassen :madness


    Also wohl wirklich mit Lock und G.Smith. Keine so tolle Perspektive :paelzer:

    Oh, das sehe ich komplett anders, wenn man nicht nur den Blick auf die bevorstehende Season richtet. Natürlich hätten wir mit Mayfield mehr Spiele gewonnen als Lock und Smith. Außer Lock entwickelt sich noch zu einem überdurchschnittlichen QB, wovon wir jetzt realistisch betrachtet mal nicht ausgehen. Das Ziel der Seahawks ist in diesem Jahr nicht der Gewinn der NFC West. Man befindet sich in einem moderaten Umbruch und ist dabei das Team zu verjüngen und neu aufzustellen. Und das Gerüst, welches man sich da gerade zusammenbaut ist gar nicht so übel. Ob das Gerüst am Ende das hält, was wir uns versprechen, steht auf einem anderen Blatt.


    Ich kann sehr gut damit leben, wenn man dieses Jahr mit Smith und Lock in die Season gibt und insbesondere letzteren jede Chance den Starterposten zu gewinnen. (Wobei das am Ende für mich eig. auch egal ist. Lock müsste schon eine extreme Entwicklung aufweisen, so dass man in ihm einen passablen Starter sehen wird.)Wenn am Ende 3-6 Siege rauskommen und die jungen Spieler wichtige Erfahrungen gesammelt sowie eine Entwicklung zu erkennen ist, dann ist das aus meiner Sicht keine verkorkste Season. Würde ich lieber ein paar Siege mehr sehen? Klar, aber ich glaube, dass uns Mayfield mittelfristig nicht zwingend weiterhelfen würde.


    Hätte wir für ihn getradet, wären wir vermutlich irgendwo im Mittelfeld zwischen 6 bis 9 Siegen gelandet. Hätte er gut gespielt, wäre er nach der Season recht teuer geworden und man stände ggf. wieder da, wo wir jetzt stehen. Außer man wäre so von Mayfield überzeugt, dass man in ihn den nächsten Franchise Qb sieht. Das wäre selbst mit einer guten Performance in 2022 aber am Ende eine ziemliche Wundertüte, die einem ganz schnell um die Ohren fliegen kann. Ein 3rd Rd Comp-Pick in 2024 ist da auch nur bedingt hilfreich.


    2022 ist ein ganz klares Übergangsjahr. In der nächsten Offseason gilt es dann zu schauen, wie man an einen neuen Hoffnungsträger auf der QB-Position kommt, der mehr Potential als Lock oder Mayfield mitbringt. Ob das dann per Draft oder Trade ist, wird man sehen. Da eine Einschätzung zu geben ist aus meiner Sicht zu früh.


    Noch ein Wort zum Rebuilding: Häufig lesen Seahawks-Fans in den Medien von Unverständnis. "Die Vertragsverlängerungen und Aktivitäten in der Offseason passen nicht zum Rebuild...". Aus meiner Sicht liegt hier das Problem in der Definition des Begriffs "Rebuild". Die meisten Verstehen darunter ein komplettes herunterbrennen des Teams, wie es die Texans zum Beispiel gemacht haben. Dazu gab es vor ein paar Wochen eine sehr interessante Podcast-Folge von Mays auf The Athletic. Darin wurde mal angeschaut, wie die meisten aktuellen erfolgreichen Teams das Team aufgebaut hat. In nahezu allen Beispielen wurde das Team nicht komplett zerstört und aus der Asche wieder aufgebaut. Die Chiefs wurden hier zum Beispiel angeführt, die mit Smith lange Zeit einen Verwalter hatten.


    Jetzt könnte man natürlich sagen, dass Mayfield genau diese Rolle von Smith ebenfalls übernehmen hätte können. Dem würde ich auch durchaus zustimmen. Ich glaube auch, dass MayfieDie ld eine Option für die Seahawks gewesen wäre, wenn er von den Browns seine Papiere erhalten hätte. Man war einfach nicht gewillt einen Pick sowie entsprechenden Cap-Space, den man vermutlich erst nächstes Jahr ausgeben möchte, zu investieren.

    Was soll denn bei Lock und Darnold noch Boom sein. In einem guten Team werden die dir ein paar Spiele gewinnen und das war es

    Mehr muss er auch nicht machen. Er hat sicherlich ein gewisses Potential (über die Höhe kann man streiten). Das Potential will man anscheint testen. Die Chancen auf Erfolg sind nahezu gering. Daher geht im Grunde keiner wirklich davon aus, dass Lock die Zukunft in Seattle ist. Man braucht aber halt einen QB für 2022. Mittelfristig gehöre ich auch zu der starken Mehrheit, die in Lock nicht den QB der Zukunft sieht. Aber wie gesagt: Um diese Baustelle muss man sich 2023 kümmern. In diesem Jahr gab es hier einfache keine Lösung für Seattle. Diese Lösung gab es nicht in der Draft, nicht in der FA und zum Glück nicht auf den Trade-Markt.


    Daher kann man gerne über das Seahawks-FO schimpfen aber wenn man nicht nur auf 2022 schaut, gab es einfach keine wirklich Lösung für unser QB-Problem.

    Und ich muss sagen, von meiner Warte aus, sehe ich die Entwicklung aktuell im College Football sehr positiv, mit 1-2 Top Conferences, die die Playoffteilnehmer ausspielen klingt doch super!

    Das mag im 1. Moment sich für den Gelegenheitszuschauer auch sehr positiv und interessant anhören. Genauso, wie es einen Gelegenheitsarbeiterfußballschauer auch nicht stört, dass eine Getränkemarke sich in die Bundesliga einkauft. Ist doch super, ein gutes Team mehr in der Liga.


    So würde durch die immer weitere Konzentrierung natürlich mehr interessante Matchups entstehen. Jedenfalls für einen kleinen der Unis. Auf der anderen Seite geht da so viel Tradition verloren und für viele Colleges ist diese Entwicklung alles andere als toll. Als Beispiel fallen mir hier mal so eben Oregon State und Washington State. Sollte die PAC-12 jetzt wirklich auseinander brechen, ist das gerade für die kleineren College ein Totalschaden. Ihr Football-Programm verliert nicht nur an Ansehen und Qualität - bei denen könnte das sehr schnell finanzielle Probleme mit sich bringen.

    1. Die Spiele in denen Top Teams gegen weit unterlegene Teams den Score hoch treiben

    Das Problem erledigt sich mittlerweile auch ohne die Konzentration der Unis. Um in die Playoffs zu kommen, kann man sich nicht mehr so viele Trainingsspiele erlauben. Viele dieser Spiele wurden terminiert, da war das mit den Playoffs noch gar nicht so ein Thema. Aber selbst mit diesen Super-Conferencen wird es entsprechende Spiele gegen schwächere Teams geben. Dann ist das vlt nicht mit mehr Georgia State sondern eben Oregon St. Läuft am Ende dann auf fast das gleiche hinaus.

    2. Diese undurchsichtige Ranking System

    Selbst wenn es die Konzentration auf zwei Conferencen + die Big 12 weiter zunimmt, braucht es ein Ranking System für die Playoffs. Nur weil die Big 12 oder, falls es sie nicht gibt, die Pac-12 nicht las Super Conference geführt werden, wird man deren Teams einen theoretischen Weg in die Playoffs ermöglichen. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass man diese Teams von vorne herein ausschließt. Alleine auf Basis der Masse an Teams wird man um ein Ranking System nicht herum kommen.

    Urban? :mrgreen: