Beiträge von CougarsFan

    Das sind mir persönlich auch zu viele "HÄTTE, WENN und MÜSSTE" von dir, Chief. Fakt ist, dass die Chiefs in den wichtigsten Defense-Stats immer im letzten Viertel der NFL zu finden sind. Das impliziert eine, zumindest, stark anfällige Defense. Immer mit dem Blick nach vorne, dass auch ich davon ausgehe, dass die Defense im Laufe der Saison besser werden wird.


    Die Offense ist weiterhin potent, gegen die Chargers waren die TO der neckbreaker. Die kann man aber auch nicht wegdiskutieren. "Wenn der Fumble (die INT) nicht gewesen wäre, hätte man einen TD erzielt!" - das kann man von jedem drive beim Football sagen. Aber es gab die TO halt mal und teilweise ist dafür zum einen die gegnerische Defense und zum zweiten eine Schwäche in der eigenen Offense verantwortlich. Das kann man durchaus abstellen und vier TO in einem Spiel sind für die Chiefs-Offense auch nicht typisch. Gegen die Chargers war´s aber der Fall und hat das Spiel mitentschieden.


    Ich sag´s nochmal: Wichtig für die NL war m.E., neben der INT von Mahomes, auch der Mut der Chargers im game winning drive. Nicht immer ist die eigene Mannschaft für eine NL verantwortlich, oft ist es die Spielweise des Gegners.


    Panik bekomme ich für diese Saison auch nicht. Panik bekomme ich beim Sport grundsätzlich nicht. SORGEN würde ich mir machen, wenn Mahomes ausfallen sollte. Ich gehe davon aus, dass die Fehler in der Offense abgestellt werden und das die Defense nach und nach eine bessere Einheit bilden wird (Verletzungen mal aussen vor).


    Ich sehe die Chiefs - in einer sicher stärker gewordenen Division - weiterhin auf Play Off Kurs. Die Kräfteverhältnisse die dann im Januar 2022 bei den Teams herrschen, kann man jetzt sowieso noch nicht absehen. Eine 11 bis 12 Siege-Saison sehe ich eher als eine 9 bis 10 NL-Saison für die Chiefs. Für den zweiten Fall fehlt mir im Moment (ausser Mahomes fällt aus) einfach die Phantasie.


    Eine "Hoppla-jetzt-kommen-wir-und-mähen-alles-nieder!"-Saison wie letztes und vorletztes Jahr sehe ich allerdings auch nicht.


    Auf jeden Fall gut zu hören, dass es Andy Reid wieder besser geht.

    Zuviele Fehler in der Offense. Vier TO sind kaum zu egalisieren. Die erste Hz. war eine einzige Katastrophe.


    1. drive: INT

    2. drive: Fumble -> TD Chargers

    3. drive: Fumble -> TD Chargers

    4, drive: Punt

    5. drive: FG (wenigstens das)


    Da konnte man noch zufrieden sein, dass man "NUR" 11 Punte zurücklag.


    2.Hz. war dann besser, allerdings am Ende wieder unbefriedigend mit der INT von Mahomes. Dazu noch die PI-Strafe, die die Chargers klar in FG-Range brachte.


    Anerkennen muss man allerdings auch den Mut und die opportunistische Offense-Spielweise der Chargers-Coaches... sieben Pässe (Passversuche) und nur ein Lauf im letzten drive...das war schon beeindruckend.


    Daywalker könnte mit seiner Einschätzung der Chiefs-Leistungen und den Aussichten auf die Saison doch recht haben.

    Meinen Ausdruck "Kansas City legt wenig Wert auf Defense" sollte man nicht auf die Goldwaage legen. Ich hatte ihn etwas ironisch gemeint. Natürlich genießt die Defensearbeit auch in KC einen hohen Stellenwert, nur der output ist oft fragwürdig. Die Chiefs lassen in der Regel verhältnismäßig viele yards und Punkte des Gegners zu. Das kann man sich bei der Offense mit dem QB Mahomes allerdings auch leisten. Man gewinnt die Spiele halt nicht 17:10 sondern häufiger 38:31 (was für für mich, als Freund einer gepflegten Offenseleistung, keinen Nachteil darstellt). Das bedeutet, dass Chiefs-Spiele sehr oft hohen Unterhaltungswert haben. Zumindest wenn man gerne zwei guten Offense-Teams bei der Atbeit zusehen möchte.


    Das Prädikat "gute Defense" kann ich allerdings nun auch nicht an die Chiefs-Abwehr verteilen. Wenn man yards und Punkte der Gegner mal betrachtet ist sie bestenfalls mittelmäßig. Wie schon gesagt ist das aber auch nicht schlimm, solange die Offense abliefert.


    Man muss aber auch konstatieren, dass die Defense der Chiefs - je länger die Saison dauert - immer besser wird. Zumindest war das in den letzten Jahren so. Ich denke mal das wird auch in der Saison 21/22 so sein.


    Was den Ausblick auf die laufende Saison angeht, habe ich an sich ein recht gutes Gefühl. Die Offense klickt (35 Punkte in Baltimore zu erzielen ist ja kein Pappenstiel)- Nach (allerdings NUR) zwei Spieltagen schält sich in der AFC noch kein Team heraus, das "unschlagbar" erscheint und - Verletzungen mal aussen vor - die potente Offense sollte in der Lage sein, die Chiefs so ziemlich gegen jeden Gegner im Spiel zu halten. Ob das am Ende reicht, um es in das AFC-CCG zu schaffen oder gar in einen "SB-Run" mündet muss man abwarten.

    Zwiespältige Gefühle bei diesem Spiel. Als leichter Patriots-Anhänger hat mich der Sieg natürlich gefreut. Für Zach Wilson tut es mir - als BYU-Fan - allerdings weh, sein missglücktes Heim-Debut in den Meadowlands miterlebt zu haben. Der Junge war in der sehr guten letzten Saison der Cougars ein wichtiger Bestandteil des Teams in Provo. Ich hoffe mal er kann den Auftritt gestern schnell verdauen, dann könntet ihr noch viel Freude an ihm haben.

    Ich gebe Johnny recht, das FG MUSS einfach sitzen. Ein Profi-Kicker MUSS das aus der Entfernung im Fuss haben. Aber mit einfachen FG´s hat man in Minnesota ja spezielle Erfahrungen gemacht.


    Man sagt zwar immer "Man verliert als Team", aber bei FG´s und Kickern ist das ein wenig anders. Die gesamte Mannschaft bringt sich über das ganze Spiel gesehen (und dem entscheidenden drive) in eine gute Position um das Spiel zu gewinnen, allerdings macht dann ein einzelner Mann die gesamte Arbeit kaputt.


    Zwei unnötige NL in den ersten beiden Spielen der Saison verringern die Chancen auf einen play off Platz schon frühzeitig (zumindest statistisch gesehen) jetzt heftig und mit den Seahawks und Browns wird es in den nächsten beiden Wochen nicht leichter. Immerhin sind beides Heimspiele. Wenn es da allerdings zwei NL setzen sollte kann man die PO in dieser Saison, eingedenk der anderen guten Teams in der NFC, an sich schon vergessen.

    Man kann sich Chiefs Analyse an sich nur anschließen.


    In der Zusammenfassung gesehen war das natürlich ein herrliches Offensiv-Spektakel. Kansas City legt ja (fast schon traditionell) wenig Wert auf Defense und die Offense der Chiefs kann auch einer an sich guten Defense, wie der der Ravens, über 400 yards und 35 Punkte einschenken.


    Ich vermute mal du meintest 451 Total yards für die Ravens, davon 251 auf dem Boden. Die 251 Laufyards sind für sich aber natürlich auch viel zu viel. In Baltimore kann man natürlich auch mal verlieren, allerdings hätte die NL nicht sein müssen. Die neckbreaker waren zum einen die INT von Mahomes Ende des 3. Viertels. Dem Gegner den Ball an der Mittellinie zu geben ist immer verdammt gefährlich und - anders als im Spiel gegen die Browns - hielt die Defense diesmal nicht in den entscheidenden Momenten stand. Zum zweiten der fumble von Edwards-Helaire an der BAL 34-yard line. Die NL auf diese beiden Szenen zu kaprizieren ist natürlich zu kurz gesprungen. Da gab es (allerdings auf beiden Seiten) genügend Fehler im Rest des Spiels; aber hilfreich waren die beiden Szenen sicher nicht für die Chiefs.


    Die Bäume wachsen nicht in den Himmel. Ärgerlich, dass man eine NL gegen ein Team eingefahren hat, das (sofern beide Mannschaften im Kampf um einen play off Platz in der AFC mitspielen) nun den Vorteil des tiebreakers gegenüber den Chiefs hat.


    Bleiben in der AFC nach zwei Spieltagen also nur zwei unbesiegte Teams übrig die, mit den Broncos und Raiders, beide aus der West Division kommen. Hätte man vor der Saison SO auch nicht erwartet.


    Na gut...Mund abputzen...NL hinnehmen und sich auf das Divisions-Duell mit den Chargers konzentrieren.

    Erst mal Danke an Chief für dein sehr informatives und ausfühtliches Preview. :thumbsup:


    Wahnsinnig spannendes Spiel und...ja...man hätte es auch verlieren können. Aber die Offense lieferte zum Ende des Spiels ab und die Defense machte die wichtigen plays, als sie notwendig waren. Cleveland war aber der erwartet schwere Gegner. Umso mehr wiegt der Sieg in diesem matchup.


    Die Teams, die vor der Saison als mögliche AFC CCG Aspiranten galten haben allesamt verloren. Buffalo, Tennesse, Indianapolis und auch (in Maßen) die Patriots...alle mit NL. Dazu hat man die Browns selbst geschlagen. Der tiebreaker gegen die Browns gehört schon mal den Chiefs.


    Nach dem fünften Spiel (zu Hause gegen die Bills) wird man sagen können wie sich die 2021-Ausgabe der Chiefs schlagen kann.

    Man hat das Spiel in Hz 1 verloren.

    Seh´ ich auch so. Die Offense mit nur einem einzigen guten drive (der zum TD führte). Ansonsten fünfmal Punt mit insgesamt 21 plays. Das war offensiv einfach zu wenig. Die Defense war über weite Strecken ordentlich bis gut und gab nur zwei big plays ab. Allerdings am Schluss jedesmal mit Punkten für die Bengals Das eine führte zur 21:7-Führung der Bengals, das zweite war der 32-yard-Pass in der OT, der Cincinnati die Chance zum winning FG gab. Zweimal nicht aufgepasst...10 Punkte abgegeben...Spiel verloren.


    Der fumble (wenn´s einer war) von Cook in der OT war der erste neckbreaker. Man war auf einem guten Weg um das Spiel mit einem FG zu gewinnen.


    Fazit (ist hier schon erwähnt worden): Man hat sich schlussendlich selbst geschlagen.


    Nach der Einschätzung der Teams vor der Saison hätte man Cincinnati an sich schlagen müssen, aber wer weiß schon wie die Entwicklung der einzelnen Teams während der Saison ist. Vielleicht sind die Bengals ja das Cinderella-Team 2021. Dann hättte man nur knapp gegen ein sehr gutes Team auswärts verloren (ehrlich gesagt war da bei Cincinnati aber auch nicht viel von zu sehen).


    Wo der Weg der Vikings in dieser Saison hinführt wird man wohl erst beim Erreichen der bye-week sagen können.

    In diesem Jahr wieder eine kleine statistische Auswertung unserer Glaskugel-Tipps.

    42 Mitglieder haben getippt. Zwei gaben nur Tipps für die Tabellen der Divisionen ab, zusätzlich noch einer keinen Tipp für den SB.


    ..........................P1...P2...P3....P4

    Buffalo...................36.....5......1..... .0

    New England..........5...18....16......3

    Miami.......................1...19....20......2

    N.J. Jets....................0......0......5....37


    Cleveland.............22....14......6..... 0

    Baltimore.............17...24.......1......0

    Pittsburgh..............3......4.....33......2

    Cincinnati...............0......0.......2....40


    Tennessee..........37......5........0......0

    Indianapolis...........5...33........4......0

    Jacksonville............0.....3......35......4

    Houston.................0......1........3....38


    Kansas City.........41......1........0..... 0

    L.A. Chargers........1...28......11......2

    Denver...................0......9......22....11

    Las Vegas..............0......4........9....29


    Dallas...................26....11.......3.......2

    Washington........14...19........7...... 2

    N.Y. Giants............1....11.....22.......8

    Philadelphia.........1.......1.....10.....30


    Green Bay..........39.......3......0........0

    Minnesota............2.....25....15........0

    Chicago.................1.....14....27........0

    Detroit...................0.......0......0......42


    Tampa Bay..........42.......0......0........0

    New Orleans........0.....21.....1........ 5

    Atlanta...................0.....10......15....17

    Carolina.................0.....11......11....20


    L.A. Rams............22.....11........5......4

    Seattle.................10......12.....15......5

    San Francisco......9......13......15......5

    Arizona.................1.........6........7....28


    In der AFC gibt es in der East, South und West Division mit den Bills, Titans und Chiefs (Erzwolf verhinderte das einstimmige Ergebnis für KC :wink2: ) klare Favoriten. Im Norden ist es etwas knapper mit einem kleinen Vorteil für die Cleveland Browns gegenüber den Ravens.


    In der NFC sind die Packers und Buccaneers in ihren Divisionen klar favorisiert. Aber auch Dallas und die L.A. Rams werden von den Mitgliedern in ihren Divisionen hoch eingeschätzt. Einstimmig das Ergebnis für die Detroit Lions 42 mal auf Platz 4 in der NFC North.



    AFC Championship Game

    Die meisten Nennungen (insgesamt 9 verschiedene Teams):
    Kansas City....31

    Buffalo............22

    Cleveland.......10

    Baltimore.........7

    Tennessee.......4


    AFC-Champ (insgesamt 7 verschiedene Teams):

    Kansas City....20

    Buffalo............14


    Die meist genannten matchups:

    Buffalo vs. Kansas City.........16

    Cleveland vs. Kansas CIty......5

    Baltimore vs. Kansas City......4


    Eindeutige Favoriten - vor der Saison - in der AFC also Buffalo und Kansas City. Die Browns erhalten ebenfalls überdurchschnittlich viele Vorschusslorbeeren.



    NFC Champioship Game


    Die meisten Nennungen (insgesamt 8 verschiedene Teams):

    Tampa Bay....23

    Green Bay.....20

    L.A. Rams......19


    NFC-Champ (insgesamt 6 verschiedene Teams):

    Tampa Bay...13

    Green Bay.....12

    L.A. Rams........7


    Die meist genannten matchups:

    Green Bay vs. L.A. Rams......8

    L.A. Rams vs Tampa Bay......8

    Green Bay vs. Tampa Bay...7

    Arizona vs. Green Bay..........4


    Den Packers, Bucs und Rams traut man am meisten zu die NFC zu gewinnen, wobei den Rams zwar häufig der Einzug ins CCG zugetraut wird, aber weniger der Titel, im Vergleich zu den Bucs und Packers.



    Super Bowl:


    Die meisten Nennungen (insgesamt 9 verschiedene Teams):

    Kansas City..................19

    Buffalo..........................14

    Tampa Bay..................13

    Green Bay...................12


    SB-Champ:

    Kansas City.................13

    Buffalo...........................6

    Tampa Bay...................5

    Green Bay....................5

    Seattle...........................3

    San Francisco..............3

    Cleveland.....................2

    Las Vegas.....................1

    Pittsburgh....................1


    Die meist genannten matchups:

    Kansas City vs. Tampa Bay....7

    Green Bay vs. Kansas City.....7

    Buffalo vs. Tampa Bay............5

    Buffalo vs. Green Bay.............4

    Kansas City vs. L.A. Rams......4


    Auch im SB läuft alles auf die Bills oder Chiefs als Vertreter der AFC hinaus. In der NFC ist es ein wenig verteilter, allerdings mit den Bucs und Packers als Favoriten.


    Die Chiefs sind, mit erheblichen Abstand zu den restlichen Teams, bei den Mitgliedern doch recht deutlich als SB-Titelträger favorisiert.


    Insgesamt steht die AFC in der Gunst der Mitglieder etwas besser da. 23 mal tippt man auf ein AFC-Team als SB-Sieger, nur 16 mal auf den Vertreter der NFC.


    AFC EAST

    Buffalo

    New England

    Miami

    N.Y.Jets


    AFC NORTH

    Baltimore

    Cleveland

    Pittsburgh

    Cincinnati


    AFC SOUTH

    Indianapolis

    Tennessee

    Jacksonville

    Houston


    AFC WEST

    Kansas City

    L.A.Chargers

    Denver

    Las Vegas


    NFC EAST

    Dallas

    Washington

    NY Giants

    Philadelphia


    NFC NORTH

    Green Bay

    Minnesota

    Chicago

    Detroit


    NFC SOUTH

    Tampa Bay

    New Orleans

    Atlanta

    Carolina


    NFC WEST

    San Francisco

    L.A.Rams

    Seattle

    Arizona


    AFC CCG

    Buffalo over Kansas City


    NFC CCG

    Tampa Bay over Green Bay


    SB

    Tampa Bay over Buffalo

    Im Schwimmen sieht es ähnlich aus. Das war im Frauenbereich mal eine sprudelnde Medaillenquelle

    "Sprudelnde Medaillenquelle bei den Frauen?" Naja...bei den letzten fünf OS (2000 - 2016) gab es gerade mal (Männer inklusive) zwölf Medaillen. Bei rund 350 Wettbewerben in diesem Zeitraum sprudelte die Quelle aber nur sehr, sehr mäßig.


    Bei vielen anderen Sportarten gebe ich dir durchaus recht. Da kam von vielen zuwenig.


    Allerdings gab es auch viele gute Platzierungen knapp hinter den Finals. Und, wie ich weiter oben schon geschrieben habe, es kam in Tokio auch einiges an Pech dazu, das einige Medaillen gekostet hat. Ohne dauernd auf die Medaillenausbeute zu schielen, war das ein Unglück für die Sportler persönlich, die die Medaille in erster Linie FÜR SICH und dann erst für ihr Land gewinnen wollen.


    Und wenn die Sportmedizin bei uns nach der Wiedervereinigung nicht mehr so sehr die Hand im Spiel hat (Doping) soll mir das recht sein. Ein dopingfreier 10. Platz ist mir dann im Endeffekt lieber als Gold mit unerlaubten Mitteln zu gewinnen.

    Vorausschicken will ich, dass ich keinem Athleten, keiner Athletin abspreche sein/ihr Bestes gegeben zu haben. Keiner fährt zu OS um dort mal eben ein paar Tage "Urlaub" zu machen. Es geht auch nicht so sehr ums einfache Medaillenzählen. Aber ein Medaillenspiegel zeigt auch den Stand des Sports im eigenen Land im Vergleich zu anderen. Und natürlich fragt man sich als Steuerzahler auch wie sinnvoll die Ausgaben für Breiten- und Spitzensport in den vergangenen Jahren angelegt wurden.


    Insgesamt gab es beim dt. Olympiateam wohl mehr Schatten als Licht. Man muss allerding auch sehen, dass einiges an Pech für das Team-D dabei war. Simon Geschke wird Corona-positiv getestet und fehlt im Straßenrennen als Unterstützer, der Doppelvierer der Frauen fängt sich - auf Silberkurs liegend - kurz vor dem Ziel einen Krebs, Skuller Oliver Zeidler spielen Wind und Wellen einen Streich, Annika Schleu - im Moderenen Fünfkampf auf Goldkurs liegend - hat Pech mit dem gelosten Pferd, die Technik des Speerwerfers Johannes Vetter verträgt sich nicht mit dem Untergrund beim Anlauf zum Wurf und Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul zieht sich eine Verletzung beim Hochsprung zu, die ihn später zwingt den Wettkampf aufgeben zu müssen..


    Teilweise wurden davon vor den Spielen einige als klare Goldfavoriten/innen angesehen. Die fehlten dem Team-D natürlich in der Medaillenbilanz.


    Aber es gab auch Sportarten die insgesmat weit hinter den Erwartunen zurückblieben. In erster Linie sind alle Ballsportarten zu nennen. Die Fußaller überstanden nicht mal die Vorrunde, Basketballer, Handballer und Hockey-Frauen scheiterten bereits im Viertelfinale (wobei die Basketballer dabei keine Enttäuschung darstellten, ihre Olympia-Qualifikation war allein schon ein Erfolg). Die Hockey-Herren kamen wenigstens ins Halbfinale, verloren allerdings gegen Australien und danach auch noch das Spiel um Bronze gegen Indien. Frauenteams im Basket-, Hand- und Fußball waren nicht mal qualifiziert. Volleyball und Wasserball fand gänzlich ohne dt. Beteiligung statt. Ein negatives Abschneiden, das ich in meiner langen Olympia-Karriere kaum erlebt habe. Vom Rugby, Softball, Baseball und 3x3Basketball will ich gar nicht erst reden.


    Das waren aber noch nicht alle enttäuschenden Sportarten. Die sonst so sicheren Medaillenlieferanten wie die Schützen gingen vollkommen leer aus. Aber auch im Rudern und Kanu Flach gab es herbe Rückschläge. Im Rudern glänzten lediglich zwei Silbermedaillen, im Kanu konnte gerade mal der K4 mit dem Olympiasieg ein relatives Debakel verhindern. In beiden Sportarten waren mehr oder besser Plätze anvisiert worden. Die Fechter/innen hinken seit Jahren der Weltspitze hinterher und waren in sechs möglichen Mannschaftswettbewerben überhaupt nur nur in zwei für die OS qualifizifert. Am Ende stand als bestes Ergebnis ein vierter Platz der Herren-Säbelmannschaft.


    Im Velodrom hingen die Trauben auch etwas zu hoch. Hervorsticht natürlich der phantasticshe Auftritt des Frauen-Vierers in der Verfolgung. Im Teamsprint der Frauen gab´s nochmal Silber, aber sonst war da nicht viel. Emma Hinze kömpfte mit den eigenen Nerven und der knappen Ansetzung der Rennen. Die Männer gingen vollkommen leer aus. Auf der Straße kann man nur schwer etwas vorhersagen. Also keine Benotung möglich. BMX und Mountainbike waren von vornherein nicht medaillenträchtig.


    Weiterhin ein Sorgenkind bilden auch die beiden Kernsportarten Schwimmen (Becken) und Leichtathletik. Da täuschen auch die beiden Bronzemedaillen von Sarah Köhler und Florian Wellbrock nicht hinweg. Die deutschen Schwimmer hatten 41 Startplätze besetzt und nur neunmal schafften man es ins Finale. Das ist gerade mal eine 21%ige Erfolgsquote. In der Leichtathletik sieht es noch schlechter aus. Elfmal gelang der Sprung unter die ersten Acht. Das sind nur 18% aller Möglichkeiten. Dabei gilt in vielen Sportarten als Nominierungskriterium: "Realistische Chance aufs Erreichen des Finals". Naja...


    Aber es gab auch positive Erscheinungen. Die Segler überzeugten mit einer Silber- und zwei Bronzemedaillen. Die WildwasserKanuten konnten in allen vier Disziplinen Erfolge verbuchen und die Reiter gingen in drei von sechs Disziplinen als Olympiasieger vom Platz. Da kann man kaum meckern.


    Bei den Kampfsportarten ist Deutschland traditionell nur mäßig erfolgreich. Da sind 1 x Gold, 1 x Silber und 2 x Bronze schon zufriedenstellend.


    Positive Erscheinungen waren sicher eine Ricarda Funk mit ihrem Olympiasieg im K1, ein Eduard Trippler mit seiner Silbermedaille im Judo oder auch der Ringer Frank Stäbler, der sein Karriereende mit einer Bronemedaille versüsste. Auch die Leichtathleten Jonathan Hilbert, der mit einer Silbermadaille über 50km Gehen überraschte und Kristin Pudenz mit Silber im Diskuswurf. Alexander Zverev sorgte mit seinem Olympiasieg mit einem vorübergehenden "Tennis-Boom" und das Mixed-Bogenschützenteam zog sich mit der Bronzemedaille achtbar aus der Affäre.


    Aber es gab auch außerhalb der Sportplätze unschöne Ereignisse. Ärgerlich und peinlich die Auftritte von Mitgliedern des Trainerstabs, die damit das Team in der Öffentlichkeit mit Rassismus und Tierquälerei in Verruf brachten. Der DOSB gab bei seiner zunächst unentschlossenenen Haltung im ersten Fall auch kein gutes Bild ab.


    Als "Bild der Spiele" bleibt bei mir vielleicht die Situation im Hochsprung der Männer übrig als der Italiener Gianmarco Tamberi und der Qatarer Mutaz Essa Barshim sich auf "gemeinsames Gold" einigten.


    Auch wenn Tokio, corona-geschuldet, vieles schuldig blieb und vieles befremdlich war werden mir die OS drei Jahre lang fehlen. Die Nächte mit Ruderern, Schwimmern, Ringern oder Kanuten zu verbringen. Mit Leichtathleten, Judoka oder Bogenschützen aufzuwachen (wenn man doch mal eingeschlafen war) wird mir fehlen. Gut die Winterspiele stehen praktisch schon vor der Tür. Aber Sommer-OS stehen in meiner Gunst noch höher.

    Die sollen diesen Quatsch mit den Pferden beim Fünfkampf einfach abschaffen. Ich habe in meinem Umkreis mehrere Reiterinnen und die sagen auch immer (unabhängig davon was man von Springreiten, Dressur etc. hält), dass man einfach die Beziehung zum Pferd braucht.


    Grundsätzlich können sie meinetwegen den ganzen Wettbewerb, ähnlich wie Sieben- und Zehnkampf abschaffen. Leute die vieles, aber nichts richtig in einem Haufen zusammengewürfelter Wettbewerbe können und individuell wahrscheinlich nichtmal zu den besten 1000 der jeweiligen Sportart gehören, braucht es meiner Meinung nach dort nicht.

    Sieh es so wie beim Menschen und seinen fünf Sinnen. Gegenüber der Tierwelt kann er nichts richtig gut, aber von allem genug. :wink2:


    Gerade den Mehrkämpfer/innen in der LA zolle ich aber doch Hochachtung. Soviele verschiedene Bewegungsabläufe bei den einzelnen Disziplinen zu trainieren und wettkampffähig ins Stadion zu bringen, ist schon erstaunlich. Manche haben natürlich eine Disziplin, in der sie auch bei den Spezialisten mithalten können, aber es geht hauptsächlich darum den "All-Around-Athleten" zu küren. Eine sportliche Berechtigung haben die Mehrkampfdisziplinen mMn schon.


    Was den Modernen Fünfkampf angeht gebe ich dir recht. Radfahren wäre mir zusätzlich als Alternative noch eingefallen.

    Es ist nun mal ein alter "Militär" - Wettkampf, den Coubertin höchstpersönlich "erfunden" hat. Es ist eigentlich der traditionsreichste Wettbewerb überhaupt.

    Und wenn die Regeln so sind, dann sind die Regeln so. Das hätte nun auch jeder anderen Athletin passieren können. Insofern: tut mir leid für die Deutsche, aber das Verhalten geht trotzdem nicht.

    Naja, die Regeln SIND in den vergangenen Jahrzehnten schon massiv geändert worden. Früher wurde der Moderne Fünfkampf an fünf direkt aufeinanderfolgenden Tagen ausgetragen und Schießen und Laufen waren getrennt. Da wären Änderungen beim Reiten, wie z.B. (hab´ ich schon mal erwähnt) dass man das zugeloste Pferd EINMAL wechseln kann, relativ geringfügig.


    Für diese OS muss man die herrschenden Regeln natürlich akzeptieren und sich danach richten. Könnte aber eine Überlegung für die Zukuft sein um dem Sport das Zufallsmoment der unberechenbaren Pferde-Zulosung zu nehmen.


    Mir tut die Sportlerin nur wenig leid. Dann muss sie sich eben eine Spartart aussuchen, wo keine Lebenwesen für deren Zwecke in absolute Stresssituationen gedrängt und um den ganzen Kontinent geschifft werden. :madness

    Pferde sind halt keine Sportgeräte wie Tennisschläger oder Speere und haben zum Glück auch einen eigenen Willen.

    Die Pferde werden vom Veranstalter gestellt und sind in Japan beheimatet. Da fliegt keines um den halben Erdball. Pferde sind Lauf- und Bewegungstiere und Springen gehört zu ihrem natürlichen Verhalten. Auch wenn´s in der Natur, zugegebenermaßen, keine 1,80m hochen Oxer gibt. :wink2:

    Ich hab´ darüber schon im gameday thread geschrieben. Man sollte den Teilnehmer/innen zumindest ermöglichen nach dem zwanzigminütigem "Kennenlernen" das Pferd EINMAL zu wechseln wenn man mit ihm nicht zufrieden ist.


    Hätte Annika Schleu allerdings wahrscheinlich auch nicht viel geholfen, weil das Pferd auf dem Aufwärmplatz in Ordnung war und erst beim Reinreiten auf den Parcours "ausflippte". Da wär´s dann zum Wechseln zu spät gewesen. Sieht so aus, als ob der Gaul einfach Angst beim Anblick des Parcours und der Hindernis bekommt. Aber irgendwie hatte ich das schon wieder geahnt. Ich dachte mir Annika Schleu bkommt bestimmt ein Pferd, das Macken hat und ihr den Wettkampf versaut oder ihr zumindest einige Punkte kosten wird. SO schlimm mit der Disqualifikation und den daraus resultierenden null Punkten im Reiten hatte ich es mir allerdings auch nicht vorgestellt.


    Man kann allerdings daran auch ein wenig erkennen wieviel sportliche Arbeit beim "richtigen" Reitsport reingesteckt werden muss um aus Mensch und Tier eine (sportliche) Einheit zu bilden und um ein unabdingbares Vertrauensverhältnis zwischen den beiden aufzubauen.

    Alles mit Pferden sollte weg. Bloß gut, dass beim Fünfkampf Pferde dabei sind, denn diese Spot kann wegen mir gern abgeschafft werden.

    Beim Modernen Fünfkampf überlegt man das schon eine zeitlang. Man hat das ganze schon mal sehr eingedampft. Früher wurde er an fünf aufeinanderfolgenden Tagen ausgetragen und Schießen und Laufen waren getrennt. Da kam es auch zu keinen Problemen beim Schießen, denn wenn `ne Waffe mal klemmte konnte man das monieren. Beim "Combined" geht das natürlich nicht. Die Zusammenlegung von Laufen und Schießen hat mir auch nie gefallen.


    Abschaffen muss den Wettbewerb nicht, sowas tut mir immer für die Sportler leid, aber das mit dem Reiten sollte man schon überdenken. Zumindest müsste man den Teilnehmern/innen vernünftige Gäule zur Verfügung stellen oder zumindest grundsätzlich einen einmaligen Tausch des Pferdes ermöglichen.

    Ist halt das Pech dieser Pferde Lotterie.

    Das widerspricht an sich sogar dem Grundgedanken vom Erfinder des Modernen Fünfkampfes, Baron de Coubertin, den "besten Athleten" zu küren. Für vier der fünf Disziplinen stimmt das, Für´s Reiten nicht. Zu sehr ist der/die Atleth/in von den Fähigkeiten des Pferdes abhängig. Selbst der beste Reiter oder die beste Reiterin kann sich in zwanzig Minuten nicht genügend auf dieses Lebewesen einstellen um ein gewisses Vertauensverhältnis zwischen Reiter/in und Pferd herzustellen. Was hier absolut erforderlich wäre. Hab´ ich früher schon immer verständnislos mit dem Kopf geschüttelt.


    Ich hab´ früher schon überlegt ob man das Reiten nicht gegen eine andere Disziplin auswechseln könnte, die allerdings den anderen vieren nicht zu nahe stehen dürfte. Zwei verschiedene Fortbewegungsarten mit Schwimmen und Laufen, ein Duell (Fechten) und eine militärische Disziplin (früher waren fast nur Angehörige der Armee Teilnehmer) das Schießen. Das einzige was mir eingefallen ist, wäre eine Turnübung, am besten am Boden. Allerdings könnte man als fünfte Disziplin natürlich auch einen Song-Contest machen. :mrgreen:

    Leichtathletik passiert halt am meisten in verschiedenen Disziplinen, da kann ich schon verstehen, dass man das in den Mittelpunkt stellt. Da ist auch bei den Pausen in den Läufen noch ein Hochsprung oder ein Weitsprung oder ein Wurfwettbewerb. Da kann man von einer Action zur nächsten schalten. Bei Kanu ist halt zwischen den Rennen Leerlauf, da kann man das besser zusammenfassen, wenn die Läufe durch sind. Und wenn die Finals sind, ist man ja eh meist live drauf.


    Schwimmen und Leichtathletik sind nun mal die zwei Kernsportarten und sollten deshalb auf jeden Fall im Fokus sein, aber das ist nur meine Meinung. Mit Golf kann ich übrigens mal gar nichts anfangen.

    Na, soweit will ich gar nicht gehen, dass man stundenlang auf der Regattastrecke bleibt. Hab´ ich bei Eurosport beim Fechten miterleben müssen, wo minutenlang nur eine leere Plange zu sehen war, weil man auf das nächste Gefecht wartete. Und das Schwimmen und Leichtathletik die Herzstücke der OS sind akzeptiere ich natürlich. Es würde ja reichen wenn man die Kurzschaltungen zu anderen Wettkampfstätten in die lange LA-Übertragung sozusagen "einbettet". Wenn man so will: Um dem speziellen Olympia-Gefühl der Vielfalt des Sports gerecht werden.


    Bei den Schwimmwettbewerben war´s diesmal sogar angenehm erträglich, da gab´s viele Zusammenfassungen aus der Konserve. Aber die zweite Woche mit der LA ist schon wieder "the same procedure..." Aber, ok, seit ich OS gucke bin ich das gewöhnt. Es ist nur jedesmal aufs neue ärgerlich für mich.

    Die Nachtsession war wieder typisch. Drei Stunden Leichtathletik am Stück. Die ÖR machen die OS mal wieder zur "Leichtathletik-WM mit sportlichem Rahmenprogramm". Nichts gegen die Kernsportart Leichtathletik, sehe ich auch gerne, aber warum nicht mal einen Abstecher zum Kanu, Golf oder vielleicht auch zum Tischtennis machen? Die OS bekommen ihren Flair aus der Vielfalt der Sportarten. Der fehlte heute nacht leider wieder mal vollkommen. Oder glauben die ÖR ihre Zuschauer bei einer Konferenzschaltung zwischen den einzelnen Sportarten zu überfordern weil die jetzt ins Rätseln kommen, warum die Weitspringer jetzt plötzlich einen Tischtennisschläger in der Hand haben oder die Kanuten auf dem Trockenen auf einem Ovalkurs fahren? Als "Anchor-Sportart" kann man ja die Leichtathletik nehmen, aber gebt den restlichen Wettbewerben doch auch eine Chance. Auch wenn mal keine dt. Athleten/Athletinnen dabei sind.


    Es ist jedes mal das gleiche. Ärgerlich.

    60% geht ja noch. Dachte echt das wären mehr

    Normalerweise sollte man ja keinen Unterschied bei den Athlet:innen machen trotzdem würde mich mal interessieren ob es da einen Trend gibt, wie sah das 2016 oder 2012 aus?

    Peking 2008: Männer 23 - Frauen 18

    London 2012: Männer 28 - Frauen 15 - Mixed 1

    Rio 2016: Männer 22 - Frauen 19 - Mixed 1


    Am Schluss hatten immer die Männer das Sagen. :wink2:

    Gefühlt holen doch nur Frauen unsere Medaillen. Würd jetzt mal sagen so 75%

    Sind wir Männer zu schwach?

    "My Women From Tokyo"!


    Heute geht alles auf das Konto der weiblichten Teilnehmerinnen aus Deutschland.


    Von den 23 Medaillen haben die Frauen bisher 13 (auf der offiziellen Tokio-Seite werden die Medaillen in der Dressur unter der Rubrik "Open" geführt. Aber da waren ja nur Frauen, die auf dem Treppchen standen) geholt. Neunmal standen Männer auf dem Podest- Einmal (Judo) ein Mixed-Wettbewerb.


    Im Moment haben wir im dt. Olympiateam schon eine gewisse Frauen-Power. Knapp 60% gehen auf ihr Konto.

    Die Hockey-Frauen sind überraschend raus aus dem Turnier. Schade.


    Morgen wird dann das große "Sterben" der restlichen dt. Ball-Mannschaften einsetzen. Die Basketballer werden sich gegen Slowenien verabschieden, die Hockey-Männer gegen Australien und die Handballer gegen Ägypten. Im Hockey hat man dann wenigstens noch die Chance um Bronze zu spielen.

    Jetzt patzen auch noch die Vielseitigkeitsreiter. Eine Medaille im Team Event dürfte sich erledigt haben und ob Julia Krajewski die Nerven hat um sich eine Medaille zu sichern ist höchst ungewiss. Immerhin sitzen ihr fünf weitere Reitpaare im Nacken die nur einen Springfehler entfernt sind.


    Aber Hochachtung vor den Briten. Platz 1, 3 und 6 im Einzel, das ist schon enorm klasse.

    Schließe mich FanMan an. Sehr schöne Tageszusammenfassungen von dir, aikman. Danke dafür.


    Das deutsche Olympiateam mit durchwachsenen Leistungen in der ersten Woche. Immerhin gab es, bis auf den ersten Wettkampftag, immer Medaillen. Es fehlen ein wenig die Olympiasieger. In Peking und Rio hatte man zu diesem Zeitpunkt schon acht, in London fünf. Liegt natürlich auch immr ein wenig an der Ansetzung der Wettbewerbe. Aber bei den letzten OS trugen Schützen, Ruderer und Fechter zum Zwischenergebnis viel bei. Im Vergleich dazu ist das Ergebnis in Tokio doch absolut mau. Aber schön zu sehen, dass sich die Medaillen bisher auf soviele Nationen verteilen.