Beiträge von MetsforLife

    Inzwischen glaube ich, den groben Plan von David Stearns (GM der Mets) zu kennen:

    Er und seine Mitarbeiter sehen in 2026 und 2027 kein wirkliches "Window of Opportunity" für die Mets. Zumindest wenn es um die Chance geht,

    die World Series zu gewinnen. Nachdem dieser Entschluss gefasst wurde, wird er jetzt dementsprechend umgesetzt.


    Sollte ich in etwa Recht haben, kann man das natürlich so machen. Man sollte es aber auch einfach den Menschen ehrlich kommunizieren.

    Und ja, natürlich haben Teams mit Diaz, Alonso und Nimmo von 2019 bis 2025 mit einer Ausnahme eher underperformed, aber sie, zumindest Alonso

    und Diaz waren schon ein großer Teil der allgemeinen Mets Experience.


    Gerüchte sprechen jetzt von Wilson Contreras als möglichem neuen First Baseman. Und Michael King als möglichem SP.

    Das würde auf ein Team hindeuten, mit dem man um die PO's mitspielt und dann aber alles über dem Erreichen der Endrunde

    schon die Kirsche auf der Sahne wäre.

    Das wird man vermutlich nicht, indem man sein Geld allzu großzügig in der Gegend verteilt. Mein Eindruck ist, dass du in der MLB momentan bieten kannst, was du willst - wenn die Dodgers jemanden wollen, dann übertrumpfen sie dich. Mit denen in ein Wettbieten einzusteigen, wäre vermutlich wirtschaftlicher Irrsinn. Es ist traurig, aber wohl wahr: Der Free-Agent-Markt funktioniert zurzeit so, dass sich zuerst die Dodgers satt fressen und die 29 anderen Franchises sich um die Reste prügeln dürfen.

    Schwarber hast du hier scheinbar bewusst rausgelassen. Inzwischen kommt raus, dass selbst die Orioles und die Reds ihm 5 Jahre angeboten haben.

    Steve Cohen ist der neue Fred Wilpon! 3/66 für Diaz und 3/120 für Schwarber als Angebote - von einem der 50 reichsten Menschen der Welt. Wollt ihr mich verarschen?!?

    Nachdem wir einen 35 Jährigen 2B ertraded haben?!?!?

    Wenn sie für 2026 und 2027 nicht wirklich investieren wollen, sollen sie alles wegtraden was geht und einen ECHTEN FUCKING Rebuild angehen.

    Aber SO?!?! So kenne ich das wirklich aus meinen Fanjahren 1998 bis 2021 aus dem Wilpon Playbook.

    Und das was die Dodgers machen ist total fein?

    Die hatten immerhin eine noch höhere Payroll als die Mets. Und diese Zahlen sind ja quasi massiv geschönt, weil sich Othani auf einen wahnsinnigen Deal geeinigt hat.

    Normalerweise würden da locker nochmal 50. Mio on Top kommen.

    Geld ist bei ihm auch jetzt schon kein Thema mehr…aber die anderen Owner werden ihm irgendwann eine „Grenze“ setzen. Da kann er noch so viel mit dem Ausnehmen von Süchtigen verdienen.

    Deshalb sprach ich ja schon von "unendlich". Und ja, als Fan eines anderen Teams würde ich ihn auch verachten.

    Devin Williams unterschreibt für 3 Jahre und 45 Mio. $ bei den Mets. Und jetzt rätselt das Umfeld,

    ob er der neue Closer (statt Diaz) oder der neue Setup Man (für Diaz) wird.

    Wenn man bedenkt, dass Mets Eigentümer Steve Cohen gestern eine milliardenschwere Casino Lizenz

    für die Gegend rund um das Citi Field erhalten hat, könnte man meinen, dass sein "unendlich" großes

    Vermögen NOCH "unendlicher" wird und damit Geld "eigentlich" kein Thema sein sollte.

    Die Mets traden OF Brandon Nimmo (32, noch 5 Jahre Vertrag) zu den Texas Rangers und erhalten dafür von ihnen 2B Marcus Semien (35, noch 3 Jahre Vertrag).

    Damit sind die Mets, wenn man nur diesen Trade sieht, defensiv stärker und offensiv schwächer geworden.

    Semien ist seeeehr streaky. Da bekommt man mal in 8 Wochen 3 HR und 10 RBI bei einer OPS von .680 und dann in einer Woche 6 HR und 20 RBI bei einer OPS von .900

    Ich weigere mich aber, diesen Trade einzeln zu bewerten und bin auf die nächsten Schritte von Mets GM David Stearns gespannt.

    Wie überaus überraschend ...

    MetsforLife Ich vermisse eine Aussage zum europäischen Gegenvorschlag: https://www.reuters.com/business/finan…lan-2025-11-23/

    Wobei auch der natürlich letztlich hinfällig ist, da Putin weder die eine noch die andere Version akzeptieren wird.

    Sorry, manchmal kommt das ECHTE Leben dazwischen.

    Das liest sich für mich natürlich alles fast noch besser als die erste Version, ich fürchte aber, dass es allein an Punkt 21 scheitern wird, weil dieser eben dazu (indirekt) auffordert, so lange weiter zu kämpfen, bis bestimmte Territorien erobert sind.

    Nicht das ich das Befürworten würde, aber ich fürchte, es wird darauf hinaus laufen.

    Punkt 14 in dem 28-Punkte-Plan finde ich ja auch spannend:

    Dass man 100 Mrd USD des eingefrorenen russischen Vermögens für den Wiederaufbau nimmt, ist von der Tendenz her erstmal eine gute Idee.
    Aber wieso zur Hölle sollen die Amis 50 Prozent aller möglichen Gewinne erhalten und wir Europäer dürfen exakt denselben Betrag zahlen wie Rußland?!?
    Das ist absolut hanebüchen und sollte von EU-Seite unbedingt abgelehnt werden.

    Weil die das schon immer so (oder ähnlich) machen, auch vor Trump.

    (1.) Du bist also der festen Überzeugung, dass Putin oder ein ähnlich gesinnter Nachfolger nicht in ein paar Jahren wieder in der (Rest-)Ukraine oder Georgien einfällt, wenn dieser Vorschlag akzeptiert wird?

    (2.) Und Du nennst mich realitätsfern ...

    (3.) PS: Mein Vorschlag liegt schon lange "auf dem Tisch", nämlich seit Beginn der Aggression.

    Zu (1.): Nein, weil man einen kriegerischen Konflikt niemals und nirgendwo zu 100% ausschließen kann.

    Zu (2.): Nein, lediglich den Verweis auf diesen Vorschlag

    Zu (3.): Es wäre mir neu, wenn es ein solches Angebot, konkret schriftlich ausformuliert, geben würde

    Ach, aber Dein "Versailler Vertrag 2.0" ist das nicht? Warum sollte der eine einseitige Vorschlag realitätsfern sein, der andere jedoch nicht? Bzw., klar ist er das, aber Dein VV2 eben auch. :madness

    Weil dieser tatsächlich auf dem Tisch liegt. Inzwischen angeblich sogar mit fixer Deadline (27.11.). Deshalb ist er mehr als nur ein Planspiel oder eine Überlegung. Ob uns das gefällt oder nicht.

    Danke, aber leider (ohne Sarkasmus oder Zynismus) sehr wahrscheinlich realitätsfern.

    Naja weiter wie bisher wird vermutlich auch früher oder später zu irgendwas anderem führen.

    Langsamer Untergang der Ukraine, Unruhen in Russland. Ist ja nicht gerade so dass der 3-Tage Krieg für die Russen folgenlos ist. Siehe zB Syrien.

    Weitere Alternativen: Polen greift mit ein, NATO greift mit ein, Putin fällt tot um.

    Ich frag mich warum Deine Lösung die einzige sein soll?

    Soll sie nicht. Aber damit implizierst du, dass die Frage nach einer weiteren, realistisch umsetzbaren Alternative hier faktisch nicht gewünscht ist.

    MetsforLife Du erzählst immer etwas von "Versailler Vertrag 2.0". Neben der bereits erwähnten Tatsache, dass das Original nach nicht allzu langer Zeit zu einem weiteren, größeren Krieg geführt hat, der Originalvertrag galt einem eindeutig besiegten und weitgehend isolierten Land, das sich gezwungen sah, ihn zu unterzeichnen. Ganz zu schweigen davon, dass dieses Land der Aggressor war.

    Wo bitte siehst Du in der derzeitigen Lage die Ukraine und ihre Unterstützer als so deutlich unterlegen und isoliert, dass sie auf solche Bedingungen eingehen sollten, vor Allem unter Berücksichtigung der Tatsache, dass sie hier eindeutig nicht der Aggressor sind und waren?

    Okay, okay, ich vergaß, dass wir hier beim Formulieren mit der Goldwaage arbeiten müssen. Aber ich bin da ja manchmal nicht anders, von daher: Fair game.

    Mir ging es lediglich darum, dass diese beiden Verträge in ihren Auswirkungen für die Unterlegenen ähnlich ungerecht wären. Nicht darum, was dazu geführt hat oder zu was es dann 15 Jahre später geführt hat.


    Und wenn ich zwischen: "Die Ukraine unterschreibt den Vertrag" oder (Zitat Wirtschaftweise Veronika Grimm) "Der Staat hat in drei Jahren nur noch Geld für Rüstung, Soziales und Zinszahlung" hätte, wäre mir Variante 1 tatsächlich DEUTLICH lieber,

    auch wenn mir klar ist, dass das immer noch eine beschissene Situation ist.

    Genausowenig wirst Du ernstzunehmende Experten finden, die sagen das Russland derzeit dabei ist den Krieg zu gewinnen.

    Ja, die Russen gewinnen Gebiete hinzu, dies aber nur im Schneckentempo und unter horrenden Verlusten.

    Derweil gerät die russische Wirtschaft langsam, aber sicher ins stottern.

    Das erzählt man uns seit Herbst/Winter 2022. Gleichzeitig ließt man in ausländischen Medien (und NEIN, ich meine nicht RT und Co.) immer wieder von neuen Wirtschaftsverträgen usw.

    Was lässt sich hoffen, dass es im Winter 2025 endlich so weit sein wird?

    Gab danach dann ja auch gottseidank keinen Krieg mehr in Europa.....oh, wait.

    Edit: ich weiß, dass die Analogie ultraschief ist, aber das ist das Eingangsbeispiel eben auch...

    Punkt für dich. Und das was danach kam war noch viel beschissener.

    Aber hast du eine Alternative zu "weiter so"?

    Denn die kann ja dann eigentlich nur "WK3" lauten. Denn mir viele nichts anderes ein,

    wie man es sonst noch beenden sollten. Denn du wirst keinen Militärexperten weltweit finden,

    der dir sagt, dass die Ukraine mit aktuellen Mitteln den Krieg gewinnen/beenden kann.

    Hast du denn einen realistischen Vorschlag?

    Den Versailler Vertrag 2.0 annehmen. Fand die große Mehrheit der Deutschen 1918 auch mehr als Scheiße, war aber alternativlos. Und da, weder hier, noch auf der internationalen Bühne, jemand einen realistisch umsetzbaren Gegenvorschlag bringt, gibt es, leider leider, scheinbar nur diese beiden Alternativen.

    Und es ist ja nicht so, dass ich das unproblematisch nennen würde. Ich ziehe einen Vergleich a la Versailler Vertrag nicht leichtfertig.

    Nun liegt der 28 Punkte Plan auf dem Tisch. Und ja, ich würde ihn (aus Sicht der Ukraine) schon fast als Versailler Vertrtag 2.0 beschreiben, was die Gerechtigkeit angeht.

    Aber hat hier jemand eine realistische Alternative, wie man das Morden, die Zerstörung und das Geld verbrennen anderweitig innerhalb der nächsten, ich sag mal, 12 Monate stoppen könnte?

    OHNE dass die Nato oder ein einzelnes Land die Rolle der USA aus WK1 und WK2 einnehmen würde?

    Das erste große Free Agent signing der Offseason: Josh Naylor, der im Sommer von Arizona nach Seattle getraded worden war, unterschreibt für fünf weitere Jahre bei den Mariners

    und macht damit (für viele Beobachter) klar, dass Pete Alonso nun auch mindestens einen 5-Jahres-Vertrag erwarten dürfte.

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    Mehr Geld für die Ukraine

    Die größte Änderung hat das Finanzministerium selbst vorgeschlagen: Die Ukraine bekommt drei zusätzliche Milliarden für Artillerie, Drohnen, gepanzerte Fahrzeuge, aber auch für die Wiederbeschaffung zweier "Patriot"-Systeme. Damit wird die Hilfe für die Ukraine von 8,5 auf 11,5 Milliarden Euro aufgestockt. Laut Verteidigungsministerium ist das der bisher höchste Beitrag zur Unterstützung des von Russland angegriffenen Landes. Das kann finanziert werden, weil die Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben gelockert wurde.

    Wir ham's ja: Haushaltsausschuss beschließt Etat 2026 - und noch höhere Schulden | tagesschau.de https://share.google/AGY40nhnddEP9uqk8

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    Deutschland und europäische Partner halten trotz des Korruptionsskandals in der Ukraine an der Unterstützung Kiews im Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg fest.

    Man habe dem ukrainischen Außenminister Andrij Sybiha klargemacht, „dass es einen entschlossenen Kampf gegen Korruption in der Ukraine braucht, damit die Unterstützung im Westen auch glaubwürdig bleiben kann“, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) vor Journalisten am Rande des Außenministertreffens der G7-Länder wirtschaftsstarker Demokratien in Kanada.

    Von einem neuen Milliardenpaket habe ich gar nicht gesprochen. Wäre ja auch zu schön, nachdem Klingbeil ja erst im Spätsommer 9 Milliarden pro Jahr für die nächsten 3 Jahre zugesagt hat.

    Ich finde, Deutschland und andere Geldgeber hätten längst die Ansicht auf eine Art Watchdog-System für den ukrainischen Staatshaushalt. Und wenn die Watchdogs schwerwiegende Verstöße feststellen, muss der Geldhahn umgehend zugedreht werden. Denn anders lernen es korrupte Menschen nicht. Egal ob in der Ukraine, hier bei uns in Deutschland, in den USA oder sonstwo auf der Welt.

    Zitat

    Im Zentrum eines neuen Korruptionsskandals in der Ukraine steht ein Wegbegleiter von Präsident Selenskyj. Auch Regierungsbeamte geraten in Bedrängnis. Kritiker vermuten weitere Verstrickungen.

    Korruptionsvorwürfe: Skandal im Selenskyj-Umfeld erschüttert Ukraine
    Im Zentrum eines neuen Korruptionsskandals in der Ukraine steht ein Wegbegleiter von Präsident Selenskyj. Auch Regierungsbeamte geraten in Bedrängnis. Kritiker…
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    Traurig, dass die Bundesregierung keine andere Reaktion darauf hat, als weiterhin, bedingungslos, Milliarden an dieses Land zu verschenken.

    Und es ist ja nicht so, dass das Thema Korruption in der Ukraine neu wäre.