Beiträge von walteriolo

    Ein absolut gelungener Draft. Den Browns bringt das aber leider nur wenig, wenn sie keinen der QB`s auf ein gutes Level mit dem System zusammenbringen. Eine gewisses Potential ist nun auch in der Offense vorhanden und man ist etwas breiter aufgestellt, was die Skill – Positionen betrifft. Die hoch gepickten WR sind aber Rookies und es muss halt dann doch noch vieles zusammenpassen. Die Frage wird halt sein, ob man dieses Jahr nun bereits in der Division etwas mitreden kann oder man nun halt mit einem ausgeglicheneren Kader mehr Wins holt, aber nichts mit dem Ausgang der Division zu tun hat. Ich bin gespannt welche Season auf die Browns zukommt. Es müssen aber halt doch viele Rädchen ineinandergreifen.

    Mögliche Outcomes:

    • Trotz besserem Kader reiht man Loss an Loss und hat die Aussicht in den Top 10 zu draften, Chancen auf einen Top QB, evtl. aber mit Draftpick Investment
    • Mit besserem Kader und OK Quarterback Play ist man rechnerisch gesehen bis fast zum Schluss der Season nicht von den Playoff Plätzen distanziert.
    • Das System passt mit dem Kader zusammen, die Defense bleibt Top und die Playmakers schlagen ein. Man ist vorne dabei in der Division. Mit etwas Glück spielt man in den Playoffs.

    Ich hoffe auf eines der beiden letzten Szenarios und das ohne Deshaun Watson wenn möglich. Ich glaube zwar eigentlich nicht, dass Shedeur sein Level so anheben kann dass ich ihn langfristig als den QB sehe mit dem man in den Playoffs auch regelmässig Chancen auf Wins hat. Es ist aber auch so, dass ich nicht wirklich Bock habe die nächste Saison auf Niederlagen zu hoffen um dann First Overall oder sicherlich in den Top 5 sein muss um einigermassen eine Wahl der QB`s zu haben. Dann wiederum müsste man ja wieder ein, zwei Jahre Geduld haben um dem neuen «QB oft he Future» ein wenig Zeit geben zu können.

    Draft also so weit, so gut. Das Roster kann mit den jungen Spieler dieser beiden Drafts Freude machen. Obs im Gesamtpaket mit Monken und dem neuen Coaching Staff dann auch funktioniert werde ich gespannt mitverfolgen.

    Mal sehen, wie nervig die Cleveland Medien das Watson / Sanders Duell moderieren. Mal schauen wie sich Taylen Green macht unter Monken. Eingentlich muss es ja fast soweit kommen, dass er mehrere Spiele startet diese Saison, alles andere wäre fast schon un-brownsig.

    Ich bin dieser Regeländerung gegenüber eigentlich auch offen eingestellt. Man kann flexibler planen, es muss nicht gleich die Variante " Wir traden die nächsten fünf 1st Round Picks" sein. Für den Trade bräuchte es ja dann immer noch zwei Teams.

    Aus Browns-.Fan: Logisch bekommt man mit Haslam als Owner Schiss was in seiner Fantasie alles los sein könnte. Wie aber auch erwähnt wurde ist halt das jedem sein Bier. Wenn Jimmy Schlagzeilen machen und sich die Chancen auf Manning (als Beispiel) erhöhen will, dann soll er das. Nachhaltig ist das für das Team nicht, für seine Brieftasche wohl schon. Mit Manning hat der im neuen Stadion ausverkauftes Haus und was ihm wichtiger sein wird, ausverkaufte Logen. Das kann auch mit anderen Moves funktionieren. Mit einem guten Shedeur Sanders, einfach einem guten Team oder eben einem spektakulären Trade für einen Spitzen QB oder eben einen mit dem richtigen Namen und Hype.

    Aktuell sieht es ja eigentlich danach aus, das man vernünftig das Roster aufwertet. Man schaut hoffentlich im Draft etwas mehr auf die Offense. Als einziges nicht verstehen würde ich den Griff nach Ty Simpson, das gibt einfach schon wieder wahnsinnigen Tumult medial und ich sehe keine Variante wo man damit einigermassen normal durchkommt, auch wenn man Shedeur dann tradet. Wenn man ihn grossartig findet, dann ist es das vielleicht wert, beim kleinsten Zweifel wird man sich das nicht antun. Abwarten Shedeur und den Fans geben was sie wollen, eine Chance für Shedeur. Wenn es nicht klappt ist man nächstes Jahr irgendwo vorne dabei. Mit etwas Pech halt aber doch zu weit weg von den Top QB`s und dann muss man vielleicht mal hochtraden im Draft. Ich freue mich schon immer mehr auf den diesjährigen Draft. Ich bin gespannt was passiert und bleibe naiv positiv. :)

    Ich finde die Moves bis anhin ganz vernünftig. Die beiden O-Liner überzahlt man wohl etwas. Ich finde aber nicht dass es den Rahmen sprengt, solange beide wirklich auch einsatzfähig sind. Besonders bei Johnson sieht man, dass er in der bisherigen Karriere verschont von Verletzungen blieb. Quincy Williams finde ich ebenfalls einen spannenden und etwas günstigeren Ersatz zu Bush. Man kann da im Draft vielleicht eben in späteren Runden noch was mit Upside für die Zeit nach Williams holen. Ich bin gespannt ob noch was im grösseren Rahmen passiert oder man einfach noch etwas Depth einkauft. Allzuviel Capspace wird ja wohl aktuell nicht mehr vorhanden sein. Falls Bitonio doch noch gehalten wird, ist da der grösste noch übrige Teil wohl schon weg. Auch die namhafteren WR die noch übrig sind würden wohl einen grossen Teil des Caps schlucken und da sind meiner Meinung nach Optionen im Draft weniger riskant. Man muss sie halt einfach entdecken, sie müssen zum System passen und coachen muss man sie halt auch.

    Ja das ganze Watson Drama war von Beginn an nervig und wird auch noch nachwirken. Das Restructuring war aber wohl wirklich nötig. Wenn man ihn vom Roster fegen würde, müsste man den gesamten Caphit hinnehmen. Mit Post June Cut 2026 wären es immernoch 86Millionen im 2027. Wenn man ihn haltet kann man ihn dann im nächsten Jahr verabschieden und den Rest nochmals auf 2 Jahre aufteilen (36M & 51.5M). Die 45M im aktuellen Jahr hätte man mit beiden Varianten. Vielleicht hätte man da etwas schieben können. Die Summen sind Wahnsinn. Die Dolphins haben mit Tua ein ähnliches Problem, sie haben aber nicjt den Vorteil, dass man Tua einfach passiv im Roster duldet. Bei den Browns scheint man sich an Watson gewöhnt zu haben. Er scheint nicht gross zu stören, niemand fordert dass er spielen sollte. Er ist schon seit Beginn eigentlich nicht der QB der Browns oder mindestens seit der ersten groben Verletzung. Es ist schon so wie Mike es sagt, es sind Moves die Mittelmass möglich machen. Ich weiss aber nicht ob es Wege gegeben hätte um ein Jahr etwas mehr zu opfern um es für die nächsten besser zu machen, vor allem mit der Top Defense und neuen Coaching Staff. Es scheint so « manageable » zu sein. Man darf aber dennoch nicht vergessen, dass man pro Jahr 1-3 Top bis sehr gute Spieler so nicht im Roster haben kann. Auch wenn der Cap ansteigt, auch die Löhne auf dem Spielermarkt steigen mit dem Cap.

    Konkurrenzfähig sein wäre ja cool. Ich bin auch dafür, dass man ein möglichst gutes Team aufstellen will, auch um für nächstes Jahr ein attraktiverer Ort für Spieler zu sein. Cap - Technisch kann man Andrew Berry wohl nur wenig vorwerfen, da hat man es immer geschafft mit guten Manövern die Misere auszubalancieren.

    Viele wins wirds aber nur mit anständigem QB Play und ein paar Skill Position-Player geben und da sehe ich neben allen Needs etwas wenig Spielraum, dass da alle Schrauben greiffen.

    Neu ist doch immer besser ;) Wir werden sehen. Coaching und Scheme wird da sicherlich auch eine Rolle spielen und immerhin ist er vielseitig und wäre auch als Guard eine Möglichkeit. Klar der Preis ist nicht gerade wenig aber ich will mir da nichts anmassen, der Markt wird ungefähr das Verlangen und wenn er dann auch spielt geht das. In einer Kombi mit zwei Rookies wird das für die Line im Schnitt wohl einigermassen bezahlbar sein. Bis sich dann die Rookies (hoffentlich) einen neuen Vertrag verdienen ist seiner ja dann auch schon ausgelaufen. Ich bin gespannt was man in der Free Agency sonst noch bietet. Dann darf aber auch der Draft langsam kommen.

    Grundsätzlich habe ich etwas das Gefühl, dass man mal wieder einen Plan hat im FO und hoffentlich gemeinsam mit dem Coaching Staff. Vielleicht geht der Plan ja mal etwas besser auf als die letzten Jahre. Ich bin auch gespannt ob in irgendeiner Variante QB`s auf dem Zettel stehen oder man sich da wirklich mit den verbleibenden rumschlagen will, mit dem Ziel 2027 All In zu gehen. Das wird wieder ein Gambling mit hohem Risiko, es wird wohl wieder viel Value brauchen um ganz nach Vorne zu den QB`s zu kommen, wenn man keinen Top Pick hat und im Normalfall werden da auch Teams draften welche auch keine Lösung auf QB haben + die Jets mit 3 Firstroundern. Da macht es einem ein bisschen Sorge, dass die Browns gerne bis zu 5 Firstrounder vertraden möchten. Jimmy wird übermotiviert sein, Clevelenad und seinem neuen Stadion einen Heilsbringer präsentieren zu können. Dem ist alles zuzutrauen. Das ist das einzige was garantiert ist.

    Nach dem Combine Highlight von Sonny Styles Jr., was haltet ihr von ihm an 6? Mit Schwesinger zusammen wäre da dann einfach ende Gelände. Logisch, wäre halt ein Luxus Pick und vielleicht hat er den Browns eine Option geschaffen um zurück zu traden, was das Front Office wohl höher bewertet. In späteren Runden fände ich Boettcher spannend. Nach meiner glücklichen Vor- Draft Einschätzung von Schwesinger, versuche ich mein Glück neu mit Linebackern mit lustigen Deutsch-Englisch Namen.

    Jeudy, ein Firstround WR, Tillmann und ein Rookie 2nd-4th Rd WR + Bond & Co. sollten eigentlich reichen um mit neuen Scheme anständig auszusehen. OL dann mit dem anderen First und dann vllt. 2nd /3rd und und dann LB. Danach auffüllen nach Board..RB, CB, S & DE/DL. Wenns passt irgendwo einen Upside QB..aber nur wenn er auch vom Typ Mensch her absolute Sahne ist.

    Ich kann zum neuen DC auch nicht wirklich was beisteuern, da wird man sehen müssen wie die Spieler das aufnehmen. Ansonsten ein bisschen die Mockdrafts beobachten und Free Agency Gerüchte mitlesen, viel wird aber da für die Browns nicht drin liegen auch wenn man eine gesamte O Line brauchen könnte. Es sieht schon ein bisschen nach "tanking" aus, ein RB hätte wohl mehr Erfolgschancen als einer der auch mal ab und an werfen möchte.. :madness. Mit dem Draft kann man sich schon spassig beschäftigen. Also eigentlich könnte man das, nicht aber wenn man eigentlich mit den ersten 5 Picks OLine draften sollte :bounce:

    Ich habe mir die Pressekonferenz mit Todd Monken angeschaut und habe mich, wie erwartet, vom Weg überzeugen lassen. Es bleibt uns ja auch nichts anderes übrig. Vorhergehend war ich zwar der Meinung ein junger Coach ist das Risiko für mehr Upside wert, nach der Pressekonferenz sehe ich das etwas lockerer. Monken fiel bei mir vorhergehend einfach etwas ab, weil er 60 ist und nie als Headcoach in der NFL in Betracht gezogen wurde. Ich finde das immer noch etwas komisch, aber vielleicht hatten Timing und Zufall einfach die Finger im Spiel, die letzten 20 Jahre. Wir wissen ja wirklich einfach viel zu wenig über die Kandidaten und die Menschen dahinter. Wir können uns nur an Muster von vorgehend funktionierenden Beispielen orientieren und gibt es halt wenig Beispiele à la Monken die Eingeschlagen haben. Arians ist das einzige Beispiel das mir einfällt und wenn er der nächste Arians wird, dann passt das. Jedenfalls hat er an der Pressekonferenz einen guten Eindruck gemacht, wir werden sehen wie sich das verhält wenn es ihm und den Browns dann länger nicht gut läuft. Die Willkommens – Pressekonferenz ist sicherlich eine der einfacheren. Seine Vita zeigt aber, dass er theoretisch die Offense wirklich besser machen könnte. Man wird sehen ob ihm das mit den ihm zur Verfügung stehenden Puzzle-Teilen genügend schnell gelingt. Wenn die Offense keine Fortschritte zeigt, wird ihm das wohl eher früher als später zum Verhängnis.

    Wenn man noch Jim Schwartz, motiviert und zufrieden, halten kann mit dem defensiven Coaching Staff dann bin ich mal guter Dinge …sicherlich bis im September.

    Falls Schwartz sich quer stellt, kann vielleicht jemand vom Staff befördert werden oder man muss es halt mit jemand neuem versuchen. Das aktuelle System will Monken ja beibehalten.

    Es hat ja allgemein keiner eine Ahnung was da genau abläuft. Bei keinem der Teams. Man kann sich höchstens auf gesunden Menschenverstand berufen und genau diese Option fällt bei uns Browns Fans halt weg :bengal..

    Ich kann mir die Watson Auferstehung (sportlich) leider vorstellen. Es gibt zwar keine Anzeichen dafür aber in der Theorie ist es vorstellbar. Ich muss es aber nicht haben, dass ihm wieder alle auf die Schultern klopfen und ihm sogar zig Tausende im Stadion applaudieren. Auch wenn er wohl der potentiell klar beste QB im Kader ist und man ihn auch nicht loswird, von mir aus kann er gerne fixer Clipboard Halter sein für wer auch immer sein Glück als QB of the Future in der nächsten Saison versuchen darf. Sei das Sanders, Gabriel, "XY Free Agent QB" oder "XY Rookies QB" da bin ich völlig offen. Wir wissen ja ebenfalls nicht wie er sich im Team verhält und dort auch akzeptiert ist. Sobald er im Team ein Problem wäre, musst du ihn eigentlich vom Team entfernen. Das sind eh schon sunken costs. Irgendwann muss man sich damit abfinden. Solange es im Team geht und er sich auch gut verhält (was ich annehme) kann man ihn als teuren Camp Arm und Vet. QB behalten. Theoretisch aber spielt es für mich post June keine Rolle ob er im Kader ist oder nicht. Dann zählt das aktuelle Jahresgehalt zum Cap und das übrige wird Dead Money sein im nächsten Jahr, Vertrag hat er ja eh nur noch für 2026. (soweit ich das vertragstechnische richtig interpretiere)

    Ich habs schon mal erwähnt, für mich wäre es worst case und browns-mässig typisch, wenn Watson im letzten Vertragsjahr plötzlich gut spielt und man mit ihm dann sogar verlängern will.

    Klar. Der Staff muss zusammenarbeiten wollen. Das ist ja genau was wir dem Vorgehen vorwerfen und vielleicht sind wir da ja auch unfair. Es ist halt nur was wir uns gewohnt sind vom Browns Owner. Ich nehme schwer an, man hat Schwartz gesagt, dass man ihn gerne halten möchte und das vielleicht auch als HeadCoach. Schwartz hat dazu vielleicht auch nicht allzu viel erwidert. Vielleicht hat er in den Interviews gesagt er könne es sich vorstellen und vielleicht will er jetzt einfach auch nur etwas Schadenersatz aushandeln. Vielleicht, vielleicht, vielleicht. Aktuell nutzt er die Situation und macht Druck. Entweder mit der Absicht mit besserem Lohn zu bleiben oder eben zu schauen wo man ihn noch haben möchte. Man wird ihn nicht stoppen, wenn er wirklich raus aus Cleveland will. Das würde auch keinen Sinn machen. Einzig gut finde ich, dass die Browns sich entschieden haben, dass ihnen wichtiger ist einen Offense - HeadCoach zu holen, als unbedingt an Schwartz festzuhalten. Das man es nicht jedem Recht machen kann wird allen klar sein. Garrett % Co. können auch von einem neuen DC was neues lernen und eine starke Defense bleiben. Man schaffts hoffentlich möglichst rasch den Fokus auf die neue Season zu richten.

    Wir werden sehen was Monken bringt. Vielleich passt das ja ganz gut um die Offense neu aufzustellen. Es wird ja geschrieben, dass er klar und direkt ist aber was die Offense angeht auch innovativ ist. Nur weil er sechzig ist heisst das ja nicht, dass er da mit jungen Coordinator nicht mithalten kann und für das junge und künftig noch jünger werdende Team kann das von Vorteil sein. Mich stört halt wie das abgelaufen ist und klar, die werden das einigermassen formulieren können aber Monken wird bei der PK grad mal paar sehr unnötige und unwichtige Fragen an den Kopf geschmissen bekommen und es wird noch einige Zeit nicht um das zukünftige Team und den Staff gehen, sondern noch einige Tage um Schwartz und ob Haslam Berry überstimmt hat usw. Wir werden sehen, mich stört es auch nicht, wenn Schwartz die Browns nicht mehr coachen will, dann soll er gehen. Ich kann seinen Unmut verstehen. Die Situation ist auch speziell, da er ja auch noch Vertrag hat und andere Coordinator Jobs auch weggegangen sind während der langen Wartezeit. So ist das aber nun mal und das kennt Schwartz auch. Es wird nicht grundlos sein, dass er keine HC Jobs mehr angeboten bekommen hat. Aus der Ferne kommt das halt etwas «rah rah» rüber und von deinem Headcoach willst du das eigentlich nur in der Garderobe und in gewissen Situationen im Training, nicht aber in den Medien.

    Wie immer werden wir abwarten müssen. Hoffentlich fällt nicht alles auseinander, ansonsten wird das ein noch schwererer Start als nötig.

    ProBowl ist einfach der falsche Brand für die Veranstaltung. Früher mag das gestimmt haben und es ging auch um ein AllStar Game. Heute kann das immer noch unterhaltsam sein die Spieler und Idole für viele Kinder bei Skill - Wettbewerben zu sehen. Es ist auch unfair Sanders zu bashen. Das viele andere QB`s verletzt, "verletzt" oder offiziell keine Lust haben ist nicht seine Schuld und irgendwann danach ist er beliebter und spannender für die TV - Show als ein anderer.

    Beim HeadCoach hoffe ich immer noch auf Scheelhaase und auch das man mit den Reports dann auch eine Überzeugtheit darstellen kann. Das stört mich aktuell am meisten. Nach dem Interview laufen die guten Clubs / Jobs halt mit einer Zusage zum nächsten Mikrofon. Der Job ist einfach nicht attraktiv genug um klarer Favorit zu sein gegenüber einem guten OC Job. Haslam hat das vielleicht gestört, Scheelhaase war möglicherweise ehrlich, dass er auch in Betracht zieht bei den Rams die Nachfolge von LaFleur anzugehen, falls dieser HC wird. Das zwischen Berry und Haslam die Meinungen auseinandergehen darf sein, aktuell macht es aber auch gegen Aussen ein schlechtes Bild, weil es halt auch sehr spät im Prozess noch so scheint. Ich gehe mal davon aus, das hier heute etwas bekannt gegeben wird und bin dann gespannt auf die Beantwortung dieser Fragen und auch wie die klassischen Aussagen rübergebracht werden.

    Ich hab mal im 2020er Offseason Bereich zurückgelesen und da zeigt sich so etwas dasselbe Bild. Man war damals sehr spät mit dem neuen Headcoach und der Prozess war sehr analytisch mit Depodesta als Leiter der HC Suche. Lustigerweise wollte man da auch durchgehend Berry zurück, da man in ihm eine gute Mischung aus Dorsey, dem "Football-Guy" und Sashi sah. Sefanski konnte man dann sehr spät präsentieren man konnte aber glaubhaft darstellen, dass er der Wunschkandidat war. Irgendwie läuft das alles genau gleich ab, wir können also gespannt sein auf das Ergebnis. Die damalige Wahl von Stefanski war auf jeden Fall eine die ganz in Ordnung war. Ich tippe auf Scheelhaase, wenns Udinski wird, auch gut. Kenne ja eh beide nicht wirklich. Auf eine Variante Schwartz oder Monken als HC habe ich eher nicht so Lust. Halt wirklich auch weil die jungen potentiell eine Chance auf was spezielles bieten. Wenn jemand mit Erfahrung, dann lieber McDermott.

    Aktuell gibt es ja zwei Möglichkeiten was die Coaching Suche betrifft: totales Desaster oder kalkulierter Plan. Die Rooney Rule scheint ja die Herren nicht sonderlich zu beeinflussen und so müsste man im Normalfall davon ausgehen, dass man sich ziemlich sicher ist wen man da einstellen möchte. Die Rooney Rule erfüllt man ja noch 0 von 2 Mal. Man kann also aktuell nur einen Minority Coach einstellen. So kann ich mir nur vorstellen, dass es Scheelhaase sein wird. Irgendwo habe ich gelesen, dass man in Coordinator Verträgen festhalten könnte, dass man bei einem Head Coach Wechsel nachrücken könnte und man so die Rooney Rule umgehen kann. Eventuell steht sowas standardmässig ind Berry`s und somit auch bei Schwartz im Vertrag und ihn könnte man auch direkt einstellen aber ansonsten besteht da aktuell keine andere Lösungsmöglichkeit bis auf das gezielte Hinnehmen einer Strafe.

    Wenn man wirklich offen sein möchte für verschiedene Kandidaten als Head Coach, dann plant man doch den Ablauf etwas anders.

    Aber egal, wir werden`s sehen und irgendwie kann ich mit all den gehandelten Coaches gut leben. Bei Monken wäre ich nicht sooo begeistert, die Beurteilung auf ein Jahr Browns-Chaos mit Freddie Kitchens ist aber auch etwas unfair.

    Ich sehe das mittlerweile auch entspannt für nächstes Jahr. Mit Pick 6 ist man zu weit weg um einen QB draften zu können / müssen. Man hat also nochmals ein Jahr Zeit um zu schauen was die QB`s auf dem Roster rausholen können. Dazu würde der jüngste Coach der NFL Geschichte natürlich für Jimmy etwas Medienrummel und Ablenkung schaffen. Falls es ein Griff ins Klo ist, darf man dann nächstes Jahr auch noch ein bisschen früher dann wirklich einen QB picken. ERGO: Welcome Grant Udinski :hinterha:

    Zu Udinski habe ich wenigstens keine falschen Vorurteile, da ich ihn noch gar nicht kenne. Bei all den Kandidaten, welche schon mal HC waren, ob kurz oder lang, hats ja aus irgendwelchen Gründen nicht geklappt. Bei Udinski besteht noch die Möglichkeit, dass er wirklich unfehlbar ist und das auch die nächsten 35 Jahre bei den Cleveland Browns bleiben wird. :bier:

    In der offensove muss sicher nachgelegt werden und da hoffe ich, dass man mit den ersten 3 Picks (2x 1st & 1x 2nd) das Augemerk auf 2x OLine (2x Tackle oder Tackle & Guard) + WR legt. Da kann man dann nach BigBoard und Präferenz an vorhandenen Spielern variieren. Die Picks müssen aber dann auch einigermassen sitzen. Dann hätte man wohl einiges kaschiert ist aber wie immer abhängig, dass das Roster einigermassen gesund bleibt. So könnte man wohl mit etwas ausgeglichenerem Talentlevel in die nächste Saison. Für QB bleibt halt wohl wenig Investitionspotential. Ist aber nun mal so und vielleicht auch nicht so übel. Dann bleiben immerhin die Erwartungen realistischer und das restliche Roster bekommt mehr Fokus auf Entwicklung anstatt man dann medial auch immer nur vom QB Retter spricht.

    Traumszenario:

    Neuer HC Robert Saleh mit neuem OC (gerne den QB Coach von 49ers, Rams oder Patriots).

    Top Free Agent QBs sind Daniel Jones, Russell Wilson und Marcus Mariota. Glaube keiner von denen würde uns in die Playoffs führen, also kann man auch bei Sanders/Gabriel/Watson bleiben. Cap technisch aufräumen, soweit wie es geht alles in 2026 platzieren und dann 2027 mit über 100 Mio Cap Space den Umbruch starten.

    Und dann 27 Julian Sayin draften.

    Damit könnte ich auch sehr gut leben und das wäre wohl auch vernünftig. Was Saleh als Head Coach angeht, weiss ich zu wenig über ihn und hab damals auch seine Jets Zeit nicht genau mitverfolgt um da einen Eindruck zu haben. Ich weiss aber noch, dass ich ihn damals als guten Kandidaten angesehen habe.

    Das Unternehmen Cleveland Browns hat keine Zeit langfristig zu denken. Das neue Stadion, die negativen Schlagzeilen mit dem Watson Drama verlangen Resultate oder zumindest Hoffnung. Man hat vielleicht ein zusätzliches Übergangsjahr, aber Sponsoring, Logen- und Ticketverkäufe müssen angekurbelt werden. Wir werden sehr schnell zu sehen/lesen bekommen, wo die Prioritäten gesetzt werden. Irgendwie habe ich das komische Gefühl, dass ein Coach-Swap Browns-Ravens irgendwie spannend wäre.

    Ich bin sowieso gespannt wie das mit den HC Kandidaten ablaufen wird. Hoffentlich hat man sich genügend vorbereitet um auch rasch seinen Wunschkandidaten zu Eruieren. Haslam ist wohl gewillt den Coach den er haben will auch fürstlich zu entlohnen. Das wird es wohl auch brauchen. Ein 1st Time Head Coach wird vielleicht diese Chance packen wollen und sich etwas einfacher überzeugen lassen. Man weiss aber sicherlich in der NFL wie die Gegebenheiten im Building sind. Vielleicht ist es nicht so dramatisch wie wir und die Presse es vermuten, mindesten ein Stückchen Wahrheit wird aber dran sein. Falls Harbaugh diesen Job in Betracht zieht, kann es nicht ganz so schlimm sein oder seine Trennung bei den Ravens lief ziemlich übel ab. Ich kann mir aber ebenfalls gut vorstellen, dass er gut auch abwarten könnte um dann bei einem Team anzuheuern wo er auch richtig Bock hat weiter zu coachen.

    Wird sehen, ich hätte auch nicht gedacht dass Campbell so einschlägt bei den Lions. Ich hätte ihn mir bei den Browns damals sehr gut vorstellen können vom Typ her, weil ich damals der Meinung war das es so einen brauchen würde um etwas einen Change zu erhalten bei all den Diven die auf dem Roster waren. Dass er aber das Team so an die Spitze bringt hätte ich nicht erwartet.

    Mich wurmt halt eher, dass mit neuem Coach vielleicht auch Watson wieder als Starter zum Thema wird. Logisch, wirtschaftlich und vom Potential her auf dem Feld kann das eine Option sein, passen tut es mir ab dennoch nicht. Am Schluss spielt der noch eine Riesen Saison im letzten Vertragsjahr und man verlängert mit dem Typen wieder à 50 Millionen pro Jahr. Von mir aus gesehen wäre das fast eine Worst Case Situation, auch mit Playoffs und PiPaPo...

    Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr. Die Saison ist vorbei, bei den Browns kanns nun ums wesentliche gehen :hinterha:. Leider hat man mit zwei unnötigen Siegen den Nr. 1 Pick verschenkt, aber es war ja schon auch cool zu sehen dass die Mannschaft doch auch gewinnen will, wenn man sie sogar mal lässt.

    Die Trennung von Stefanski kann ich nachvollziehen, ob man ein besseres Los zieht werden wir sehen. Stefanski wünsche ich einen weitere Chance auf einen HC Job, ich wäre gespannt ob er das an anderer Stätte besser auf den Rasen bringt, was er eigentlich als Person und Coach immer rübergebracht hat. Ich habe meine Zweifel, dass er ein richtig gutes Passspiel aufziehen kann, aber mit dem richtigen Personal und in der richtigen Situation kann ich mir gut vorstellen, dass er woanders regelmässig in den Playoffs anzutreffen sein wird.

    Ich bin mir nicht sicher ob ich es besser gefunden hätte, dass man Berry auch gleich verabschiedet, aber immerhin hat es so noch Football Know-How im Gebäude und es bleibt etwas Konstanz erhalten, was das gesamte Front Office Personal in Hinsicht auf FA und Draft betrifft. Das Roster hat einige Pfeiler und mit einem totalen Regimewechsel gefährdest das wohl stärker. Auch hier wird vieles davon abhängen ob man das richtige Coaching Personal erwischt.

    Mit den HC Kandidaten habe ich mich noch nicht gross befasst. Schwartz wäre für mich ein gangbarer Weg, ich würde aber hoffen, dass er für die offensive jemand neues ins Boot holt und nicht z. Bsp. Rees befördert. Ich kann mir aber vorstellen, dass Jimmy nun einen erfahrenen alten Hasen à la McCarthy wünscht oder einen jungen Offensiv-Guru à la Kliff Kingsburry / Klint Kubiak. Aussenseiterchance würde ich noch bei gescheiterten früheren Lieblingen sehen, Brian Flores / Robert Saleh. Vielleicht klopft man ja auch bei Bill O `Brien oder Dabo Sweney an um dann doch noch das beste aus Watson rauszuholen. Ich bleibe gespannt dabei. Zuerstmal HC und dann spekulieren was und am Draft erwartet. Mit Pick 6 wirds schwierig für einen QB, wenn man nicht viel hergeben möchte, da ich gehe ich aktuell davon aus, dass man sich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnt und nun nochmals ein Jahr zuwartet um auf QB zu gehen. Vielleicht löst man das QB Problem irgendwie anders. Auch das ist Lotterie, genau wie wenn man einen hohen Pick opfert. Nur ist man mit dem hohen QB Picke etwas mehr an das Talent gebunden und kann ihm auch etwas Sicherheit mitgeben und man ihn nicht gleich wieder aufgibt. Diesen Luxus haben alle anderen Kandidaten nicht.

    Coole Sache. Dann wünschen wir dir viele Myles Sacks und etwas Spektakel von Sanders. Ein spannendes Spiel natürlich, dass "heiss" bleibt bis zum Schluss. Mir hat Shedeur im letzten Spiel gefallen und ich bin gespannt wie es gegen ein gutes Team, nun mit ein wenig mehr Routine als Starter aussieht. Stefanski hat sich sicherlich nicht geholfen. Die Schlussphase hat fast so gewirkt, als wollte man wirklich noch irgendwie versuchen möglichst nicht zu gewinnen. Falls das gefordert wird, dann haben er und Judkins einen Top Job erledigt. Man beisst sich auf den vorderen Plätzen der Pick List fest und hält sich Möglichst alle Optionen offen. Richtig analysieren werden wir das leider erst nach der Regular Season können, es wird schon wichtig sein, wer auf welcher Position sitzt. Wenn es eines der Teams mit QB ist, dann wird man sich überlegen müssen ob man die Gelegenheit am Schopf packen will und ein Uptrade versuchen möchte.

    Vom College her verfolge ich nur die Berichterstattung der möglichen QB & WR Kandidaten beim vorbeilesen. Der Preis zum hochtraden wird auch davon abhängig sein, wer sich zum Draft anmeldet. Zwei der drei hochgehandelten Kandidaten werden es vermutlich schon sein, halt einfach weil denen dann ein Top 5 Pick mit viel garantiertem Geld winkt. Klar im College kann man mittlerweile auch gute Deals bekommen. Das beschränkt sich aber bei den meisten dann auf ein oder vielleicht 2 Jahre und ob du dich dann noch verletzt weisst du ja auch nicht. Da klingen 4-5 Jahre Vertrag & 40-50 Millionen schon wesentlich besser. Klar, in die Kandidaten sollte man dann auch noch vertrauen haben, bestehendes oder neues Front Office mit Coaching Staff, aber wenn einer da ist und man Chancen hat ihn zu kriegen, warum nicht. Schmeisst man halt die aktuellen QB Rookies in die Tonne. Nachhaltig ist ja die QB Suche schon längers nicht und ohne QB geht’s halt nun mal fast nicht. Man sieht ja auch, dass es sogar mit Top QB wahnsinnig schwierig ist konstant in die Playoffs zu kommen oder jedenfalls nahe an den Superbowl. Konstant gutes Coaching und Roster Building würde es möglich machen, aber auch da stimmts ja aktuell nur bei der Defense.

    Ansonsten bin ich der Meinung man pickt mit beiden Firstroundern und versucht ein Team um Sanders zu stellen für das nächste Jahr. Falls man dann halt eine «middle oft he Pack» Season zeigt, weil die Defense wieder liefert aber der QB mittlerweile wenigstens mittelmässig spielt wird man dann halt wieder schauen müssen, wann man das nächste mal angreift um einen möglichen Top QB zu landen. Eie mittelmässige Saison wäre aber schon mal wieder eine Besserung die uns gut tun würde, auch für das junge Kader, welches ja weiterhin jung bleiben wird. Anders ist die Capspace Problematik ja nicht im Griff zu haben.

    Sanders halten und downtraden um dann im 2027 mehr Picks zu haben wäre auch eine Option aber ich denke halt dass du dir so die Chance vergibst um auch wirklich zu sehen ob die Offense etwas werden könnte. Dieses Jahr war das völlig ok, aber wenn du das wiederholst gibst du halt dem Team schon auch das Signal, dass man Erfolg nochmals ein Jahr rausschieben muss/möchte.

    Ich geniesse mal die nächsten Woche und bin gespannt ob Sanders die steigende Tendenz halten kann und es weiterhin coole offensive Plays zu geniessen gibt und natürlich hoffe ich auch das die Defense wieder dominanter auftritt als gegen die Titans. Ich muss es leider zugeben, ich hätte es gerne anders gehabt aber die Spiele mit Sanders machen um längen mehr Spass als die Spiele mit Gabriel.

    Ich habe das Spiel nur in der kurzen Zusammenfassung gesehen und die Nachberichterstattungen gelesen. Ich würde von diesen Infos, wie ihr auch, nicht zu viel in das Spiel reininterpretieren. Man verliert halt gegen ein Team, was ganzheitlicher eingestellt und gecoacht ist und auch vom Talentlevel wohl ausgeglichener aufgestellt ist. Man muss halt nun beobachten ob sich bei Sanders die Entwicklung zeigt die man sich erhofft oder die man ihm eigentlich noch nicht zugetraut hat. Ich habe die Analyse von Chase Daniel auf youtube geschaut und er zeigt da schön wo Sanders seine offenen Receiver nicht sieht obwohl die Plays eigentlich schön aufgegleist werden. Es gäbe also schon Plays die funktioniere würden aber man kann nun auch nicht vom zweiten Rookie QB im Glied erwarten, dass er das alles schon einfach hinkriegt und on the go zusammenfügt. Es sollte gegen die Titans wieder etwas runder aussehen. Ich will da einfach mehr vom guten von Sanders sehen und hoffentlich ein paar Sacks von Myles mit 2-3 schönen Turnovers der Defense und dann kann man sich mit einem Win etwas Moral schaffen für die nächsten grösseren Tests. Stand jetzt, hat sich aber nichts geändert und ich bin nicht überzeugt, dass man sich ohne was zu machen auf QB in die nächste Season stürzen kann. Es muss nicht der Draft sein aber irgendwo wird man sich einen QB anlachen müssen, der sich dann vielleicht mit Dillon und Sanders in der Offseason um den Starting Job streiten kann. Bei Sanders bleibt halt dann die Last seiner Person. Wenn man nur sieht wie viele Hype Videos da um seine Person und die Verschwörung gegen ihn, Woche für Woche auf allen Plattformen rumgeistern ist das schon krass zu sehen was für eine Reichweite der hat und wer alles auf diesen medialen Zug aufspringen will.

    Ob man mit dem Front Office und Stefanksi weitermachen wird, wird auch noch zu sehen sein. Ich bin da offen für eine Veränderung. Mir ist klar, dass der Anreiz nicht so gross sein wird dieses Team zu übernehmen und ich eigentlich Stefanksi auch ganz gut fand als Head Coach. Seine Offense hat aber wirklich nur sehr sporadisch gut funktioniert. Schade beim Coaching Wechsel wäre es dann so Schwartz zu verlieren. Der hat ziemlich konstant eine gute Defense aufgestellt. Als Head Coach wäre ich nicht mega begeistert, einfach weil du da wieder extrem abhängig bist einen guten OC zu bekommen, der dann nicht gleich wieder abspringt, falls er wirklich auch gut ist. Andere Teams kriegen das ja aber auch hin, also mal schauen wie es sich ausspielt. Wir müssen ja dann auch im Januar noch was zum lesen und schreiben haben. Vielleicht sollte man einfach den neusten OC der Bucs holen, die scheinen ja eine gute HC Serie hinzulegen mit Coen und Canales bei den Panthers und Jaguars.

    Für mich ist er ja auch nicht annähernd der Most Value Player der Liga bei dieser Mannschaft. Ich fände es auch völlig ok, wenn man da etwas offener wäre für nicht QB‘s, aber er spielt halt für die Liga und für den Kampf um Titel wirklich keine tragende Rolle. Ich wäre happy für ihn und fände es auch korrekt wenn er den Award bekommt als bester Defense Player, aber MVP ist er meiner Meinung nach nicht. Wäre er in einem Team, wos um was geht, dann wäre er für mich absolut ein Kandidat.

    Wenn man genau hinsieht, dann hüpft er hier noch als er langsamer wird, vielleicht hat er sich gezerrt in dem Moment und hört auch deshalb auf zu laufen. Anders kann ich mir es nicht erklären.

    Für mich hats im TV auch so ausgesehen als hätte er sich den Oberschenkel gezerrt. Das war aber wohl nur unser Hirn, welches ansonsten nicht mit dieser Aktion umgehen konnte. Jeudy hat ja dann weitergespielt, mir wäre jedenfalls nichts weiteres aufgefallen. Der wollte wohl einfach zur Kür ansetzten und die restlichen Verteidiger noch austanzen und hat dabei vergessen, dass es auch bei den Raiders Footballspieler gibt, die das ein Play fertigspielen.

    Auf zum nächsten Abenteuer gegen die 49ers. Ich muss schon zugeben, es macht mich etwas neugieriger weil Sanders spielt. Einfach weil auch mehr Pass Plays mit ihm vorstellbar sind. Ich nehme an, dass Dillon da einfach etwas höriger ist und sich wirklich strikt ans Null - Risiko Game Management hält und sich Sanders halt einfach zu gut findet um da nicht einige tiefe Würfe auszupacken. Das hat für uns Zuschauer einen Mehrwert, ob das aber nachhaltig ist und er es eben auch gegen besser eingestellte Teams mit besserem Defense Personal auf den Punkt bringt, wird man erst nach einiger Zeit wissen. Richtig finde ich, dass er Starter ist und auch wie das Stefanski kommuniziert hat. Das er da nicht gleich nach dem Spiel Gabriel auf die Bank setzt finde ich ihm gegenüber nur fair. Das war völlig ok, wie das kommuniziert wurde. Nun soll Sanders zeigen, ob er mit nun 2 Wochen Training nochmals eine Schippe zulegen kann oder immerhin die Balance zwischen Risiko und vernünftigem Spiel bestätigt. Für mich geht die Entwicklung nämlich schon damit in die richtige Richtung. Wenn er einige Plays liefern kann und die restliche Offense auch hilft das in Punkte umzumünzen ist man mit der Defense in der Lage auch gegen einen guten Gegner ein spannendes Footballspiel zu zeigen. Ein erneuter Rückschlag, a là Preseason oder Ravens Spiel wäre dann schon etwas ein Dämpfer, dann geht wohl auch im ganzen Team das klein aufflammende Excitement verloren. Die Aussagen von Myles zeigen, das Myles wohl eher an Sanders als Dillon glaubt und seine Meinung gilt wohl durchwegs im Lockerroom. Das war ja schon vorher zu spüren, bei einigen gefrusteten Interviews nach "Gabriel" - Niederlagen. So nett Dillon wohl ist und er ziemlich sicher auch der bessere QB in der Theorie ist, Football wird halt immer noch auf dem Feld in Aktion mit Gegnern gespielt. Ich bin gespannt wie sich Sanders macht. Er hat nun die Bühne und ich finde er hat sie sich nun auch verdient. Ich bin aber dann auch froh wenn er im Interview - Bereich dazulernt und dann auch mal die Mannschaft und Coaches in den Vordergrund stellt. Vielleicht lerne ich ja nun ein paar sympathischere Seiten von Sanders kennen.

    Ich habe nur das Post Gam Interview gesehen und gedacht. Oh man der Junge hat echt nichts gelernt, aus dem Draft Prozess. Ich habe nix gegen Selbstbewusstsein. Um n dieser Liga zu bestehen brauchst du auch welches. Aber das war so arrogant. M.E.-

    Das muss ich mir dann doch auch noch anhören, das habe ich verpasst. Ich hab bei Mary Kay Cabot (anstrengende Beat-Reporterin der Browns) gehört, dass sich Sanders doch ganz tapfer verhält mit allem was er durchmachen musste die letzten Monate...Da kullerten auch gleich mehrere Tränchen über meine Wangen..Die meisten würden wohl eher sagen, dass sein Verhalten im College nicht angebracht war und nicht, dass er nun völlig demütig mit der Situation bei den Browns umgegangen ist. Das man da die Dimensionen als Spieler verlieren kann ist mir schon klar, aber dass dann auch die Medien sowas noch verteidigen müssen finde ich schon schwierig. Klar, Mary Kay Cabot ist speziell schwierig aber sie ist bei weitem nicht die Ausnahme was sowas angeht.

    Die Tickets sind vielleicht schon "verkauft" aber ob die Besucher dann wirklich auch im Stadion sind ist was anderes. Der Weiterverkaufspreis beim letzten Heimspiel lag bei 6$ als tiefster Wert. Gegen die 49ers ist das aktuell mehr als 30$. Ich denke schon das eine grössere Nachfrage für Sanders Spiele besteht und das zeigt sich dann auch beim Parking und der Konsumation allgemein im Stadion.

    Ich habe mir gestern das Spiel angesehen und bin jetzt gespannt, wie sich das weiterentwickeln wird. Sanders hat einige Plays downfield gemacht, was halt schon Spass macht und nach dem Pass zu Bond, war auch an Myles Garrets Reaktion zu erkennen, dass man sich das nicht gewohnt ist. Das Spiel war jetzt keine Offenbarung und messbar ist es gegen dieses Raiders Team auch nur bedingt. Sanders hat aber auch mich etwas neugieriger gemacht als Dillon zuletzt und ich würde mir wünschen, dass man ihm mindestens nochmals einen Start gibt gegen die 49ers. So kann er sich nochmals eine Woche sauber vorbereiten und man sieht ihn gegen ein kompetitiveres Team. Ich bin jetzt nicht überaus zuversichtlich, dass das kein Desaster wird von der offensive her, aber die Chance sollte man ihm meiner Meinung nach geben. Falls er auch gegen bessere Teams mehr an das Team weitergeben kann, hat man in ihm vielleicht doch eine Übergangslösung für nächste Saison die es möglich macht im Draft etwas freier zu sein und man keine QB Pick - Pflicht verspürt. Wie gehabt wissen wir da aber zu wenig vom internen Fahrplan. Sanders kann man aber den Fans vielleicht etwas besser als Hoffnungsschimmer verkaufen als Gabriel. Sanders hat wenigstens etwas Glamour und Fame, was auch den Ticketsverkäufen hilft. Mein Spieler - Typ ist er jetzt nicht und ich denke auch nicht, dass er in naher Zukunft für ein NFL Team eine Stütze sein wird und unsere Offense bräuchte aktuell einen Quarterback, der nahezu das Maximum aus dem Talent herausholt was auf dem Roster ist. Wenn man sonst noch sieht wer alles einen Quarterback braucht und dass diese Teams wohl vor uns zum picken kommen, muss man sich wohl mit einer weiteren maximal mittelmässigen Saison im nächsten Jahr zufrieden geben. Einen Drafttrade nach oben zu gestalten würde wohl zu teuer sein und dann wiederum die anderen, vielen, needs unbeachtet lassen. Man ist einfach an zu vielen Punkten sehr eingeschränkt in den Möglichkeiten auch wegen der Capsituation die man sich mit Watson und weiteren Verträgen geschaffen hat. Flexibilität ist praktisch nicht vorhanden und man muss im Draft, wie zum Glück dieses Jahr, beim günstigen Talent richtig liegen.