Baujahr 80, T1 gemustert, verweigert —> Zivi als Hausmeister im Altenheim. War ne richtig tolle Zeit
Beiträge von Birdman
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Naaaa, da ist der blaue Streifen im Südwesten aber zu weit westlich gewandert. Mir wäre zumindest neu, dass man in der Rheinpfalz "dreiviertel zwölf" sagt.
Andererseits war mir nicht bewusst, dass man im Münchner Raum diesbezüglich schon wieder "normal" spricht
Passt schon mit der westlichen Begrenzung vom blauen Streifen.
Ich komme aus der Region Landau und arbeite in Pirmasens mit Kollgen aus Zweibrücken. Überall heisst es dreiviertel Zwölf. Und das ist auch die einzig richige Formulierung
Auch in KL und LU heißt es dreiviertel. Meine Frau kommt aus Koblenz, sie scheitert daran immer wieder
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Die alte Sowjetische und Frankreich
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Bislang habe ich von noch keinem hier eine Lösung gehört, wie (speziell) die CDU hier handeln sollte, um die AFD wieder zu verkleinern...
Eigentlich hört man immer nur, was die nicht dürfen.
Was ist denn die Lösung? Noch rot-grüner?
Achtung leicht provozierende Überspitzung!
Die CDU soll sich gefälligst zu einer SPD light transformieren bis sie sich komplett aufgeben kann. Dann hat man zumindest mal die „Konservativen“ zerlegt, dann kann man sich den Endgegner AfD vornehmen und weiter sich einreden dass man auf der „richtigen“ Seite ist und die anderen alle Nazis, Rechte, Faschos, Schwurbler etc.
Solange man die CDU an der moralischen/ethischen Kette halten kann (Brandmauer), wird man selber immer irgendwie in der Regierung sein bzw. bilden, obwohl die Mehrheit der Wähler nicht links von der Mitte gewählt haben. Das geht dann solange bis die CDU zerbröselt. Dann wären wir wieder beim ersten Absatz
Ansonsten euch Allen Frohe Ostern! -
Die Wahlbeteiligung ist aber auch eine Katastrophe mit 140 Stimmen bei 4466 Mitgliedern.
Eine niedrige Wahlbeteiligung hilft halt immer den Extremisten


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Rechtsstaatlichkeit ist manchmal furchtbar anstrengend. Sie gilt nämlich immer, auch wenn einem das Ergebnis nicht passt.
Da machst du dir aber nen sehr schlanken Fuß Alex.
Kann man natürlich so sehen, nur schaffst du dir durch ein „weiter so, Rechtstaatlichkeit“ die auch gerade wieder ab, da das nur die AfD befeuert. Die wird dann die Rechtstaatlichkeit irgendwann wirklich minimieren.Darf ich noch Fragen, was dein Maßstab ist für Rechtstaatlichkeit bzw. von 0-10 (0 =schlecht)? Weil wenn Deutschland ein vorbildlicher Rechtsstaat ist, weil es im von mir oben beschriebenen Hamsterrad sitzt, was sind dann im Umkehrschluss alle anderen EU-Staaten,die ihrer Tätigkeit nicht nachkommen (wollen)? Sind das dann keine Rechtstaaten bzw. Welches Level hat dann Österreich, Frankreich, Polen, Dänemark etc? Ich persönlich nehme lieber ein Deutschland was lvl 7 hat und Probleme löst anstatt lvl10 nichts auf die Kette bekommt aber Vorbild sein möchte was Rechtsstaatlichkeit bedeutet und dadurch die AfD auf 30% irgendwann kommt und dann Deutschland auf lvl2 runterfahren wird.
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Jo. Ist ein Denkfehler. Asyl beantragen zu dürfen ist EU-Rechtskonform bzw. ist ein Menschenrecht und gilt auch in und für Deutschland!
Durch Art16a als Antwort von Mölln und Solingen hat man eingeführt, dass man dann nur kein Asyl bekommt, wenn man über sichere Drittstaaten einreist. D.h. aber nicht, dass es verboten ist einen Asylantrag zu stellen.
Das heißt, die Menschen die unsere Grenze übertreten dürfen bei Asyl stellen, werden aber aufgrund Dublin III kein Asyl erhalten. Deswegen ist die Asylquote aller Asylanträge in Dtl im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Mit dem Asylantrag wird aber gleich geprüft, ob andere Schutzformen zum Greifen kommen. Das können Abschiebeverbot, subsidiärer Schutz oder Flüchtlingsschutz sein. Auch eine Abschiebeprüfung in das EU-Ersteinreiseland kann und wird geprüft werden. Und bis zum Entscheid darf kein Menschen zwischen den Grenzen unter freiem Himmel campieren müssen.
Dass Asyl ein Menschenrecht ist habe ich nicht angezweifelt und werde es auch nie. Mir geht es um die praktische Umsetzung und nicht um die Ethik. Meine Frage ist jedoch trotzdem nicht zu 100% beantwortet, siehe weiter unten.
"Durch Art16a als Antwort von Mölln und Solingen hat man eingeführt, dass man dann nur kein Asyl bekommt, wenn man über sichere Drittstaaten einreist. D.h. aber nicht, dass es verboten ist einen Asylantrag zu stellen." Ok klar, juristisch sauber aber praktisch betrachtet kompletter nonsense. Überspitzt formuliert, ich halte mich an Recht und Gesetz, halse mir nur übelst viel Arbeit/Kosten/soziale Schwierigkeiten auf, um ein Asylverfahren abzulehnen, welches eigentlich von vorneherein nicht erfolgreich sein kann. Danach bekomme ich die Leute nicht abgeschoben und ne Parallelgesellschaft entsteht.
"Das heißt, die Menschen die unsere Grenze übertreten dürfen bei Asyl stellen, werden aber aufgrund Dublin III kein Asyl erhalten. Deswegen ist die Asylquote aller Asylanträge in Dtl im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Mit dem Asylantrag wird aber gleich geprüft, ob andere Schutzformen zum Greifen kommen. Das können Abschiebeverbot, subsidiärer Schutz oder Flüchtlingsschutz sein. Auch eine Abschiebeprüfung in das EU-Ersteinreiseland kann und wird geprüft werden. Und bis zum Entscheid darf kein Menschen zwischen den Grenzen unter freiem Himmel campieren müssen."
Dublin III gilt doch für alle EU-Länder + Schweiz, Liechtenstein, Norwegen. Rein praktisch gedacht, ein Theoriespiel. Ich komme aus Syrien über den Landweg nach Deutschland. Da gibts verschiedene Routen, nehmen jetzt als Beispiel. Türkei-->Griechenland-->Bulgarien-->Rumänien-->Ungarn-->Österreich--> Passau/Grenze (Deutschland). In Passau beantrage ich Asyl (Menschenrecht). Bis ich nach Deutschland komme muss ich durch 5 EU-Staaten reisen. Alle Staaten haben Dublin III unterzeichnet und müssten dann Asyl gewähren, wenn ich Asyl beantrage. Nach meinen Verständnis von Dublin III muss Griechenland Asyl gewähren bzw. prüfen. Falls ich aber nicht in Griechenland kein Asyl beabtragen möchte und an der griechischen Grenze nicht überprüft werde, komme ich nach Bulgarien. Dort die gleiche Möglichkeit, Asyl beantragen? wenn ja --> bekommen oder nicht. Da Menschenrecht müsste ich es ja in Bulgarien bekommen. Nur wenn ich es bekomme, kann ich es nicht mehr in Deutschland bekommen. Also auch kein Asylantrag in Bulgarien. Das mache ich dann so weiter bis ich in Passau ankomme. Das ist jetzt natürlich Spekulation von meiner Seite, aber ich reise durch 5 EU-Staaten, werde an keiner der 6 Grenzen (inkl.Türkei) zufällig kontrolliert, stelle nirgendwo vorher einen Asylantrag (was ich rein menschlich bei einigen Ländern verstehen kann, das ist aber nicht die juristische Frage) und komme dann in Passau an und stelle dann nen Asylantrag. Das hat aber ein "Geschmäckle".
Wie gesagt Spekulation, aber das kann ich mir nicht vorstellen, vor allem dass ich zwischen Türkei/Griechenland, durchkomme ohne geprüft zu werden, dann die anderen Grenzen passiere und nirgends falle ich auf bzw. nirgends stelle ich nen Asylantrag. Da darf ich ja die Frage stellen als Deutschland, wollen meine umliegenden Nachbarn die flüchtenden Personen nicht kontrollieren/aufhalten/Asyl gewähren oder will die flüchtende Person sich das Asylland selbst aussuchen (menschlich verständlich, jedoch dann kein KRIEGsflüchtling) und laut Dublin III nicht möglich. Warum sollten die Nachbarn von Deutschland die administrativen Aufwendungen/Kosten, sozialen Probleme auf sich nehmen, wenn sie wissen, dass die flüchtenden Personen nach Deutschland wollen und eh nicht Asyl in Bulgarien, Rumänien, Ungarn etc. beantragen wollen. Sogar das verstehe ich menschlich, jedoch ist es nicht rechtens. Deswegen frage ich nochmal, über den Seeweg Asyl in Deutschland ist für mich selbstverständlich, jedoch unmöglich (niemand schafft es von Syrien mit dem Boot in die Ostsee). Über den Landweg hätte die flüchtende Person nie in Passau ankommen können/dürfen und Asyl beantragen, wenn alle EU-Länder ihren "Job" gemacht hätten bzw. die flüchtende Person in einem der 5 Länder Asyl beantragt hätte. Dieses Beispiel geht auch über andere Routen (Mittelmeer, Italien,......)
Dieses System wird sich mmn auch nicht ändern, solange Deutschland sich vorbildlich an Recht und Ordnung hält Asylanträge immer prüft dann so gut wie alle ablehnt und dann nicht abschiebt. Die anderen Länder aussenrum juckt das leider nicht. Die juckt das bloß dann, wenn Deutschland an der Grenze zurückweisst (auch wenn nicht EU-rechtskonform), weil dann tritt der Dominoeffekt ein. Dann sind die Probleme in Österreich, dann machen die die Grenze dicht, dann hat Ungarn ein Problem usw. Aber evtl. vielleicht dann bewegt sich mal die EU und verhandelt ein komplett neues zeitgemäßes Migrations-/Asylgesetz. Deutschland muss handeln, erst dann handeln die anderen EU Länder. Der Status Quo macht nur die AFD stark.
Liege ich mit meine Theorie so falsch Adi dass EU-Länder auf Kosten Deutschlands kein Asyl gewähren (wollen), oder Flüchtlinge sich gerne das Asylland gerne selber aussuchen wollen (menschlich verständlich), dann geht es aber nicht mehr nur noch um Flucht vor Krieg und Tod sondern um mehr. Dann wird es doch wieder am Ende ne Frage der Ethik. Mir geht es um eine realistische, pragmatische Lösung dieses Problems. Das wird sich aber mmn. aber nicht ändern solange Deutschland nicht zurückweisst, auch wenn nicht EU-rechtskonform. Da gibt es aber auch noch die Notlagensituation die Deutschland ziehen könnte. Und ja, das klingt alles vielleicht viel zu sehr nach "herzlos, empathielos" ist es aber nicht. Man muss es lösen irgendwie, aber so wie jetzt geht nicht.
Sorry für das schlechte Zitieren, muss es noch richtig lernen.
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Ich versuche es jetzt einmal, wenn Du dann immer noch einen Widerspruch siehst, dann willst Du ihn halt sehen:
1. Maßnahmen Regierung: Zurückweisung von Personen, die keine gültigen VISA bzw. falsche Dokumente vorweisen. Personen, die Asyl beantragen wollen, fallen ausdrücklich nicht darunter -> EU-rechtskonform
2. Antrag Merz: Zurückweisung von allen Personen ohne gültige EInreisedokumente, auch wenn sie einen Asylantrag stellen wollen -> nicht EU-rechtskonform.
Es geht nicht in erster Linie um "vorübergehend" oder "dauerhaft", sondern um die "Qualität" der Maßnahmen.Ich meine das nicht provokativ, vielleicht habe ich aber auch ein Denkfehler.
Ist es denn nicht schon -->nicht EU-rechtskonform, wenn an der deutschen Grenze Personen ankommen und Asyl beantragen? Stichwort Dublin III. Nach meinem Verstädnis dürften rein rechtlich/juristisch nur über die Nord-/ und Ostsee Personen einreisen und Asyl beantragen. Über die Landesgrenze, da umzingelt von EU-Staaten (inklusive Schweiz), kommt man aus einem sicheren Staat. Das bedeutet für mich im Umkehrschluss, alle anderen Länder um Deutschland herum halten sich nicht an EU-Recht. Sonst wären die Personen nicht an der deutschen Grenze.
Ich meine das explizit nich provokativ.
Ob Dublin III "fair" ist und Deutschland sich auf allen anderen Staaten dadurch ausruhen könnte, ist ne andere Frage. Aber anscheinend haben die Länder Dublin III unterzeichnet, dann sollte man sich auch dran halten. Oder halt komplett nen ein neues Abkommen einführen und sich dann auch dran halten.
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Ich mag Alcaraz, aber der muss halt lernen seinen Kopf "sauber" zu halten. Tennis ist mehr als gute Schläge, Beinarbeit und Fitness. Das bekommt er gerade von Djokovic gezeigt. Ich hoffe Alcaraz fängt sich noch und es werden schöne 5 Sätze. Am Ende drücke ich Djokovic die Daumen, aber ich mag auch Alcaraz.
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Solange sein erster Aufschlag kommt sehe ich bis jetzt kein Problem für Nole, seine Spiele heimzubringen. Aber sobald es in einen längeren Ballwechsel geht schrumpft die Wahrscheinlichkeit. Ich wundere mich aber über die unforced errors von der Grundlinie. Mal schauen wie der Kopf von Alcaraz da mitgeht.
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Also, etwas überspitzt formuliert: Den Leuten seit den 70ern schonend beibringen, das die bisherige Lebensweise nicht nachhaltig ist und dazu führen wird, das es absehbar für Menschen schwer wird unter diesen Umständen auf diesem Planeten zu leben: Panikmache und Hysterie.
Den Leuten erzählen, das sie immer und überall von Menschen mit Migrationshintergrund umgeben sind, die sie hinterrücks abstechen wollen, oder falls das nicht klappt ihnen die Zahnarzttermine vor der Nase wegschnappen: Solide, rationale Politik.
Habe ich das in ungefähr richtig verstanden?
Deine Überspitzung ist nah dran was ich sagen wollte. Jedoch nicht zu 100%. Mit Hysterie und Panikmache meine ich die Wirkung auf die betroffenen Menschen/Wähler. Es ist für sie nicht greifbar, da "weit weg", es sind Sorgen die im hier und jetzt sind (ich rede täglich mit unseren Mitarbeitern, Vorteil einer nicht zu großen Firma). Da gehts um 50-100 € mehr damit die Heizung bezahlt werden kann bzw. danach Geld noch übrig bleibt für Freizeit, einen Tankgutschein, dass der Sprit bezahlt werden kann. Ob man ne Woche lang ne Std. vorher Heim kann, da renoviert werden muss oder es wird umgezogen. Dann der Langzeitkranke, der Angst hat nicht mehr zur Arbeit kommen zu können und nach 1,5 Jahren von der Krankenkasse ausgesteuert wird und dann kaum Geld hat. Dann die Mitarbeiterin die ihre Kinder betreuen muss und ich mit ihr ne Lösung finden kann, ob und wie sie mit Teilzeit klarkommt. Ob der andere Mitarbeiter einen Kindergartenplatz bekommt und wo. Denn evtl. kann er dann erst 30 min. später zur Arbeit kommen, weil er den Umweg fahren muss zum Kindergarten. Das sind greifbare Probleme, welche die Menschen beschäftigen. Und ich rede jetzt von Arbeitenden. Arbeitslose haben dazu noch viel mehr Sorgen bzw. haben die Arbeitenden Angst irgendwann arbeitslos zu sein. Denen ihre erste Priorität ist nicht ob Lampukistan im Meer versinkt, weil die Polkappen schmelzen (meine Überspitzung). Dafür habe ich halt Verstädnis, also auf die andere Priorisierung. Schau doch wie Amerika gewählt hat. Schau doch wie die AFD und BSW wächst. Die Mehrheit in Deutschland ist nicht oder wählt nicht "links oder grün oder beides". Kann man natürlich Scheisse finden und alle dann verbal verdammen, aber du änderst nichts! Wenn du ändern willst, geht auf den Wähler zu und bring parallel deine Priorität als Partei (Klima zb.) mit und versuche es dann bei denen als 3. Prioriät einzubauen, aber du kannst die 1. Priorität der Menschen nicht per Wunsch/Befehl/Druck ausradieren. Und das ist nun mal nicht so oft das Klima.
Bzgl. Menschen mit Migrationshintergrund = Messerstecher ist nach meinen Wissenstand AFD und nicht CDU/FDP. Da polemisierst du bisschen zu sehr bzw. überspitzt es
Das mit dem Zahnarzttermin ist natürlich auch übelste Polemik und Unwahrheit gewesen vom Fritz. Hätte er sich sparen sollen, richtig stellen und entschuldigen. Glaubst du aber wirklich im tiefsten Inneren, dass Merz ein Rassist ist. Ich meine das jetzt nicht als politischen Kampfbegriff (leider is er das geworden). Ich meine, wenn man 3x durchatmet, tief in sich geht und dann den politischen Konkurrenten beurteilt. Glaubst du wirklich CDU/CSU/FDP bzw. hauptsächlich Merz ist ein Rassist? -
Zwar nicht wörtlich aber zwischen den Zeilen wäre meine Interpretation
Man hat in den Parteienspitzen seit Montag sicherlich Tacheles gesprochen und zwar hinter verschlossenen Türen. So weit ich das mitbekommen habe auch ohne das etwas bekannt geworden ist. Und am Mittwoch wird dann von Lindner seine Idee von Neuwahlen an die Bild durchgestochen. Da wäre ich zu recht sauer als Chef.
Das sich hier keine Seite mit Ruhm bekleckert hat steht außer Frage.
Da gebe ich dir Recht, trotzdem ist die Wortwahl katastrophal. Dass das 18. Punkte Papier aber am Montag oder war Ende letzte Woche an die Presse durchgesteckt wurde, war nicht Lindner/FDP. Da wird vermutet Habeck/Grüne waren es. Sowas sollte es aber in einer guten und funktionierenden Regierung nicht geben. Deswegen der Punkt zurück zu meinem ersten Beitrag hier. Endlich trennt sich das, was nie richtig gepasst hat.
"Das sich hier keine Seite mit Ruhm bekleckert hat steht außer Frage." Hier sind wir klar.
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Siehst Du da irrst Du Dich bereits. Ich bin sehr konservativ aufgewachsen und war langjähriger CDU und auch FDP Wähler. Nachdem ich mich allerdings eingehend mit dem Klimawandel und in der Folge mit den Ursachen befasst habe, musste ich sowohl in die Politik als auch in den Kapitalismus tiefer einsteigen. Tut man dies, kommt man sehr schnell zu dem Ergebnis das eine Politik die auf unbegrenztes Wachstum in einem begrenzten System mit limitierten Ressourcen setzt, unweigerlich zur Zerstörung unserer Lebensgrundlage führt.
Und wie Du richtig erkannt hast habe ich mich von konservativen Ansichten komplett abgewendet. Zumal ich seit geraumer Zeit nicht mehr lokal denke, da das Thema Klima nicht an Landesgrenzen halt macht. Wir können nicht ignorieren, welche Verwerfungen uns bevorstehen, wenn weltweit sogenannte Todeszonen entstehen und die Wasserversorgung von mehreren hundert Millionen Menschen auf Grund des Abschmelzens der Gletscher dauerhaft gefährdet ist. Die Völkerwanderungen die kommende Generationen zu erwarten haben sind unglaublich. Die hauptsächlich verursachenden Industriestaaten schaffen es dann tatsächlich noch von illegaler Migration zu sprechen. Solche politische Positionen kann ich nicht mehr vertreten.
Ich kann nur versuchen zu bewerten was du schreibst und nicht wie du aufgewachsen bist, und wie du selber schreibst hast du dich komplett den konservativen Ansichten abgewendet. Somit bist du doch kein potentieller CDU/FDP Wähler. Warum irre ich mich dann? Ist ja egal, ist nur Haarspalterei. Bei deiner Ausführung bzgl. Kapitalismus sind wir mmn garnicht weit auseinander. Nur ich kenne kein anderes "System" was generell besser funktioniert hat bzw. funktioniert. Jetzt kann man natürlich versuchen was "Neues" "Besseres" zu suchen und erzwingen und setzt das Erreichte aufs Spiel. Unter dem Erreichten verstehe ich, sozialer Frieden, einigermaßen verteilter Wohlstand und Freiheit (ich weiß, weitgefächerter Begriff). Mein Maßstab ist aber dabei kein Ideal sondern die Realität (Vergleich mit anderen Ländern) was rational, pragmatisch erreichbar ist, ohne "alles" aufs Spiel zu setzen. Man versucht halt etwas zu bewahren (konservieren) und langsamer zu transformieren. Man ist halt konservativ, that´s all. Ich bevorzuge den Spatz in der Hand bevor ich die Taube auf dem Dach will. Druck durch Angst aufzubauen funktioniert aber nicht bei der Mehrzahl der Wähler. Siehe USA/Trump siehe Europa (Italien, Niederlande, Ungarn, Frankreich Deutschland). Wenn man transformieren will und Leute/Wähler mitnehmen will, muss man langsamer und behutsamer transformieren. Anders geht es nicht. Und wenn du jetzt sagst wir haben die Zeit nicht (Klima), ändert sich nichts an der Situation dass du die Demokratie nicht aushebeln kannst und akzeptieren musst dass es Andersdenke gibt, die Seite an Seite mit dir leben. Das sind dann aber keine Idioten, Blöden, Aluhutträger etc. Es sind nur Menschen die anders denken, fühlen und sich weniger von "Angstmachen, Apokalypse etc" treiben lassen.
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Doppelt falsch oder verwechselt.

Aber ich helfe gern nach: Ende 30, männlich, staatlich geprüfter Techniker für Fahrzeugtechnik und tätig als Schienenfahrzeugkonstrukteur, Pen & Paper Spieler und Spielleiter und digitaler und analoger Gamer. Und bei den Grünen.
Danke für die Aufklärung. Hatte ich komplett anders auf dem Schirm

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Aber Lindner darf zur Bild was durchstechen? Komische Ansicht.
Habe ich das geschrieben? Ich sehe es nicht. Wenn das deine Schlussfolgerung aus meinem Beitrag ist, hast du ihn falsch interpretiert.
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Dann solltest Du Dir mal das Lindner Papier und die zugehörigen Analysen zu Gemüte führen. Damit hat er auch mehr als genügend FDP Wähler nicht abgeholt. Die fünf Prozent FDP Stammwähler sind inzwischen ein Mythos. Schau Dir die letzten Landtagswahlen an. Da ist kaum noch Substanz vorhanden. Es wird wird ganz hart das Zielklientel zu motivieren.
Die Stammwähler sind noch vorhanden, kannst du natürlich anders sehen, steht dir zu. Ich bezweifle jedoch, dass du ein potentieller FDP Wähler bist, so wie ich deine Beiträge verfolge und einschätze. Ich war früher Mitglied in der Partei, bis mich Herr Rösler und Herr Brüderle vom Gegenteil damals überzeugten
, hauptsächlich aber Rösler. Trotzdem befasse ich mich noch relativ viel mit der FDP und zähle mich zum bürgerlichen Wähler der zwischen CDU und FDP bei jeder Wahl entscheidet. Generell habe ich mich hier im Politik thread mehr zurückgenommen als am Anfang. Ich spreche und politisiere gern mit Menschen die ich sehe bzw. einschätzen kann. Ich meine das nicht negativ. Mir geht es eher um das bessere Verstehen des Gegenübers bzw. des politischen Konkurrenten. Dazu zählen natürlich, sozialer Hintergrund, Alter, Geschlecht, Bildung, Beruf, Hobby etc. Wenn man das von einer Person weiß, kann/könnte man auch mehr Verständnis für den Gegenüber aufbringen und seine Ansichten besser verstehen. Politik ist so gut wie immer Interessensvertretung, welches die Balance halten sollte mit Verantwortung fürs Land. Natürlich ist jetzt der Punkt der Diskussion was ist die Balance? Im Internet diskutiert man mit irgendnem Nickname/Logo und hat 99,9% keine Ahnung wer der/die Andere ist. Am Ende ist eh fast immer Rabatz und alle gehen getrennte Wege und man weiß nicht mal wer xyz mit nem Toaster als Bild ist. Ich weiß nur Michaek Vokoun hat ne Heizungsfirma und Bucci ist in der Baubranche und glaube Iceweasel ist Arzt oder war das ColdasIce? Dann ne Menge Lehrer, glaube einige Vikingsfans und ein Lionsfan. Damaster ist glaube ich Krankenpfleger und in der LINKEN. Da kann man es halt besser einordnen, verstehen und diskutieren. Ich bin zb. Geschäftsführer eines kleinen mittelständischen Automobilzulieferers, der in den letzten 3 Monaten 22 ukrainische Flüchtlinge eingestellt hat und versuchte auch Syrer/Afghanen einzustellen. Da hat sich leider das Amt sagen wir mal so, suboptimal verhalten. Deswegen fand ich die Diskussion in einem Thread über Arbeitserlaubnisse, Bürgergeld und Flüchtlinge recht "interessant". Auch die Ansichten bzgl. Trump, Autoindustrie, Elektroauto etc. interessieren mich wirklich, nur kann ich es nicht einschätzen ob Beiträge von einer interessierten/involvierten Person oder einem Internetrambo/SJW/Themenfremden oder halt jemanden ist, der gerne Threads "brennen sieht" und dann offline geht. Deswegen finde ich politisieren in der Anonymität des Internets ein zweischneidiges Schwert. -
Nur eine Frage rein aus Interesse, da du es mehrfach wiederholt hast. Gestern war ja Blame-Game Showdown im Stundentakt. Erst Scholz, dann Habeck, anschließend Lindner.
Hast du das Statement von Habeck gesehen und dabei den Eindruck gewonnen, seine Analyse der Ereignisse die zum Koalitionsbruch geführt haben war auch nur annähernd so explizit wie die des Kanzlers?
Mich interessieren immer unterschiedliche Wahrnehmungen eines Ereignisses.Das beste Statement war klar von Habeck und ich bin kein potentieller Wähler der Grünen. Sagte das gestern auch direkt auf der Couch zu meiner Frau. Das Statement von Frau Baerbock fand ich als "Thema verfehlt". Ok sie ist Aussenministerin, über was soll Sie denn auch Anderes sprechen.
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Das wäre eine Lesart.
Andererseits könnte man auch einen genau gegenteiligen Effekt sehen, wenn die Menschen der Version von Scholz zum Rauswurf folgen.
könnte man wenn man alle Wähler bzw. die Wirkung auf die Wähler gleichsetzen würde. Mein Gefühl sagt mir jedoch, dass die sehr große Mehrheit der potentiellen FDP-Wähler die Version von Scholz/SPD/Grüne nicht interessiert. Die FDP braucht zur Zeit keine 15% die müssen. Die müssen überleben und brauchen 5%. Das sind die Stammwähler, die braucht man wieder. Das ist halt Politik, kann man gut oder schlecht finden. Es ist legitim und jede Partei macht Parteipolitik und wirft der anderen Partei Verantwortungslosiggkeit und Egoismus vor. That´s unfortunately the game. Scholz/SPD/Grüne werden jetzt schön die Opferrolle/die Verantwortungsvollen "spielen" und kalkulieren eh schon ein dass Merz/CDU ihre Vorschläge abschmettern werden. Tara!! Opferrolle läuft! Mission accomplished. Irgendwie dann versuchen bei der nächsten Wahl 15-20% zu bekommen und dann mal schauen. By the way finde ich die Wortwahl von Scholz (sehr ins Persönliche) katastrophal. Meiner Meinung zeugt das nicht von Professionalität bzw. von Wut und eine Egotour um zu zeigen "ich bin der Chef". Wenn man das so extrem öffentlich braucht und es so betonen muss, hat man eigentlich als "Chef" schon verloren. Man hätte hier diplomatischer kommunizieren müsssen. Keine Basis mehr für eine gemeinsame Weiterarbeit, die Unterschiede der Ansichten sind zu gross etc....Natürlich finden wir das als Wähler klasse und toll und feiern das ab "endlich mal tacheles". Aber das ist nicht (mmn.) eines Kanzlers würdig. Wir reden hier von einer Person Lindner, die (und) einer demokratischen Partei angehört, die andere Ansichten für eine Lösung. Politiker können und sollen so miteinander sprechen (tacheles), dann aber auf verschlossenen Sitzungen etc (kenne es auch so von früher) und nicht bei "einer Rede an die Nation" überspitzt formuliert.
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Der einzige Punkt bei dem ich mich wirklich schuldig bekenne, ist meine diebische Schadenfreude für das Scheitern von Christian Lindner und Teile seiner Gefolgschaft. Ich glaube im Frühjahr sind die Geschichte. Das hat aber mit meiner persönlichen Einschätzung zu der Person Christian Lindner, seiner politischen Überzeugung und der fehlenden Eignung als Finanzminister zu tun.
Leicht abgeändert meine Version: ich freue mich diebisch über das Scheitern der Ampel. Endlich trennt sich, was nie wirklich zusammengepasst hat. Rein objektiv betrachtet, glaube ich, dass Olaf der FDP und Lindner kein besseres Geschenk hätte machen können als mit einem "Rauswurf". Politisch wurde da der FDP der Defibrilator gereicht. In der Ampel bleiben und weiter wurschteln, dann wäre die FDP in der nächsten BTW raus gewesen aus dem Bundestag. Selbst die Koalition verlassen, hätte der mediale Ton und Meinungen von Wählern für "Ratten verlassen das sinkende Schiff, flüchten vor Verantwortung" und "Bravo, endlich hat sich die FDP emanzipiert" die Waage gehalten mit dem höchstwahrscheinlich gleichen Ergebnis (raus aus BT). Aber mit dem "Rauswurf" kann man schön politisieren. So sollte es für 5-6% bei der nächsten Wahl langen. Mission accomplished!
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Ich traue dem Braten noch nicht so richtig, aber es ist natürlich schwer dem Hype zu widerstehen

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Also wenn das durchgeht mit Sinner, dann sollten wir für die Zukunft einen Präzendenzfall haben. Das gefällt mir nicht, das öffnet Tür und Tor für Doping mmn. 2x positiver Test, egal warum -->Sperre, so sollte es sein. Wenn Sinner wirklich davon kommt wir es in Zukunft nur noch ein "Rumgeeiers", wieso wird X bei positiven Test nicht gesperrt aber dafür Y und Z wiederum nicht. Mal schauen, ob die WADA das so durchgehen lässt, ich bezweifle es.
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Ist schon frustrierend, aber erst einmal ist ja noch nicht viel passiert, außer das McCarthy leider weniger Snaps in der Preseason bekommt. Andererseits nimmt das natürlich auch ein wenig den Druck von außen, McCarthy im Lauf der Saison spielen zu müssen. Am eigentlichen Plan ändert die Verletzung ja erstmal nichts.
Da gebe ich dir Recht, jedoch hofft man bzw. ich, dass sich da ne Cinderella Story hätte entwickeln können. Mich nervt es einfach ungemein, dass wir nie so richtig Glück mit unseren QBs haben. Immer ist irgendwas (Verletzung, busts, Durchschnitt….) Morgen sehe ich das bestimmt weniger emotional, jetzt aber will ich motzen und kotzen

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Das ist doch zum Kotzen
da freut man sich auf die Saison wie lange nicht mehr und dann das
hab gerade auf nichts mehr Lust -
Es hatte schon einen Grund, warum in der Vergangenheit der Slogan existiert hat "Sport mit Politik nicht vermischen", "keine politischen Statements im Sport" "Sport und Politik trennen" etc. Mein Gefühl sagt mir, dass wir alls aktuelle globale Gesellschaft immer glauben " dass wir schlauer sind" als vorherige Generationen und das Rad gerade neu erfinden. Genau das Gegenteil ist der Fall. In den 80ern wurden aus politischen Gründen Olympische Spiele boykottiert, es wurden bestimmte Spiele als "Klassenkampf", "Kampf der Sytsteme" etc hochstilisiert, wie zb. Eishockey/Olympia 1980 USA vs. UDSSR. Sport soll verbinden und verbindet auch, Politik und Religion spaltet meistens bzw. Religion würde ich nicht so streng sehen. Deswegen finde ich es gut, dass es verboten war und eigentlich ja auch noch irgendwie ist. Ich fand es auch nicht gut, dass in Katar die Regenbogenbinden, Mund zu halten etc. zelebriert wurden (nicht die politische Botschaft dahinter), Frau Faeser ist in meinen Augen die grösste Katastrophe gewesen. Das ist Sport, dadurch gibt es Kontakt mit anderen Ländern, Gesellschaften, politischen Richtungen (zwischen den Fans). Vorurteile können durch persönliches Treffen, gemeinsames Feiern abgebaut werden. Man bekommt dadurch evtl. Interesse an dem anderen Land/Kultur und beschäftigt sich damit. Das geschiet aber alles im positiven Grundgedanken. Wer Vereinssport/Leistungssport betrieben hat, weiß dass durch Sport eine Annäherung stattfindet bzw. stattfinden kann. Das beginnt schon beim C-Klassen Derby, wo der "Arsch" aus "Hintertupfingen" spielt und ich gegen den spielen muss. Nach dem Spiel und gemeinsamen Bierchen oder einen Stein Spezi kommt öfter der Gedanke "so ein Arsch" ist der ja garnicht, wie gedacht und die Hälfte der Stories über ihn stimmen auch nicht. Dieser Prozess kann aber in meiner Theorie nur in Gang gesetzt werden, wenn ich von vornerein Politik und Religion im Sport verbiete. Natürlich ist Sport eine riesen Bühne und die Politik und Politiker lechzen danach das für ihre Sache und fürs "Gute" (egal welche Seite, beide denken es ist immer das Gute) zu nutzen. Dadurch werden dann Fronten aufgebaut, welche den Prozess der Annäherung und das Verbinden stoppen bzw. sehr erschweren. Der Sport rückt in den Hintergrund. Eine Sportveranstaltung/Spiel ist dafür da, vom Alltag zu entfliehen, gute Laune und Spass zu haben und es zu geniessen oder halt zu leiden (ich kenne das eher von meinem 1.FCK
). Da ist Politk kontraproduktiv. Ich war in meine Leben auf einigen großen Sportveranstaltungen bzw. Spielen (Fussball WM´s & EM´s, 4x Tour de France, Eishockey WMs, Olympia, Superclasico, Derby della Madoninna, Copa Libertadores, CL, BL 2.Liga etc), wenn man offen auf andere Fans zugeht, egal welche politische Richtung, welches Land, welches Team und welche der "Gegner", wird das zu 99% immer ein positives Ende haben. Die Fans haben Familie und Freundeskreise an die die Erfahrungen weitergegeben werden. Das beeinflusst diese Personen auch. Wenn man natürlich durch Medien/Politker/Sportler mit politischen Zeichen etc. sich beeinflussen lässt, dadurch starke Vorurteile bekommt, wird die Annäherung bestimmt nicht so gut stattfinden. Deswegen finde ich es gut, dass der türkische Abwehrspieler gesperrt wurde. Der Sport muss wieder die Oberhand bekommen und die Politik verdrängen. Wenn da jetzt verstärkt Exempel statuiert werden müssen, dann muss das halt sein. Der Sport muss wieder frei(er) von Politk werden um seine Wirkung entfallten zu können. Das bedeute aber frei von allen politischen Richtungen. Sport soll verbinden und nicht trennen. Wenn da nicht endlich wieder Einhalt geboten wird (albanischer Doppeladler den Serben zeigen, Wolfsgruss usw.) wird es sich irgendwann wieder Richtung 80er Boykotts entwickeln. Und es ist ein Unterschied ob Fans sich politisch verhalten oder halt Sportler und/oder Offizielle. -
Bei mir war der Test bis auf 25km korrekt, aber da mach ich dem „Ding“ keinen Vorwurf. Bei uns ändert sich schon vom Dorf zu Dorf der Dialekt. „Wir hören direkt aus welchen Dörfchen/Stadt „de Ana Kumme dut“
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Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!


War nicht schön, aber taktisch sehr gut. Morgen redet keiner mehr über das wie.
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Auf geht’s!

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01.06 NOFX in Saarbrücken,
wird/ist wohl leider die Abschiedstour von den Herren. Sind ja jetzt doch schon im gehobenen Alter (Mitte/Ende 50). Mal schauen ob es wirklich die letzte Europa-Tour sein wird.
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Ich habe auch Bauchweh bei Grammozis. Was ich aber auch nicht so richtig verstehe, ich hatte irgendwo gelesen (entweder Rheinpfalz oder SWR Online), dass Hengen die 3er Kette in der Abwehr spielen lassen möchte und bevorzugt. So würden auch Spieler transferiert und auch der Nachfolger von Schuster ausgewählt. Dann wurde es Grammozis
, dann die Spieler geholt und jetzt lese ich ein Interview von Grammozis, dass mit einer 4er Kette gespielt wird.Ich blicke es nicht mehr
Natürlich Spiele ich das System, wofür meine Spieler am besten geeignet sind, aber dann brauche ich doch nicht so ne Ankündigung machen (Hengen), was Wochen später in die Tonne getreten wird. Schuster war doch auch ein verfechter der 4er Kette und hat am Schluss 3er Kette spielen lassen. Keine Ahnung ob gezwungen oder als größerer Versuch. Kurz gefasst, dann hätte ich auch Schuster behalten können, von dem ich fachlich mehr halte und auch mehr Erfahrung hat als Grammozis. Ich kenne jedoch auch nicht was zwischenmenschlich oben auf dem Berg mit Schuster, Team und Hengen war. Da gabs im Hintergrund auch "Gemurmels".Ich hoffe einfach, dass wir in der 2. Liga bleiben. Andere Wünsche habe ich nicht.
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Aber genau DAS ist das Problem, denn die konservative Opposition bedient eben genau diesen!
Das sage ich bzw. bestätige ich ja mit meinem Post. Ja ich kritisiere Merz/CDU damit, mehr wollte ich damit auch nicht sagen.
Bitte zitiere Pispers richtig, denn er sagte mit Bezug auf das amerikanische Volk „wenn man weiß, wer der böse ist, hat der Tag Struktur.“ In diesem Zusammenhang passt es also nicht wirklich.

Mea culpa, ich habe das Originalzitat leicht abgeändert, damit es eher auf dich passt. Für dich ist ja der/das Böse halt der politische Mitbewerber. Bzgl Zitierregeln hast du Recht, das Zitat ist nicht von Ihm sondern von mir, ich habe sein Originalzitat abgeändert. Jedoch inhaltlich ist es das Gleiche und es passt mmn

Was denn nun? Die Ampel ist nichts anderes als die Große Koalition aber gleichzeitig sind gelb und grün komplett unterschiedlich, weshalb sie nicht funktionieren?
Mit Große Koalition meine ich, das eigentlich zwei oder mehrere konträre Parteien eine Koalition bilden. Es wird immer behauptet, dass "man sich zusammenrauft" und jeder dem Anderen entgegenkommt. Das hat aber meistens den Effekt, dass nicht gestrichen und gespart und dann wo anders für den Haushalt investiert wird. Sei es Subventionen für die Unternehmen oder am Sozialstaat. Lieber bekommt man sich damit nicht in die Haare und kittet die Unterschiede mit extra Kohle, wo jeder sein Klientel mit Zusatzgeschenken auf Kosten der Staatsverschuldung bedient. Und nur deshalb funktioniert(en) Grün und Gelb an der Oberfläche. So lange Kohle da ist, jedes Ministerium seinen "Kram" finaziert bekommt und nicht etwas bei Einem gestrichen werden muss, läuft es prima.
Ich war nie ein Fan von einer Koalition, wo unterschiedliche Ansätze verschmolzen werden sollen. Es sollte entweder Rot-Grün oder Schwarz-Gelb sein auf Bundesebene. Dann hat man klassische politische Debatten und Diskussionen und normalerweise dürfte dann auch kein Platz mehr für extreme Parteien geben. Deswegen bin ich froh, dass es gerade "rappelt" und die Unterschiede richtig zu Tage treten. Es ist halt der einfachste Weg, neue bzw. mehr Schulden zu machen als zu streiten.