Teamname: Fighting Badisch
Beiträge von mgo234
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1. Josh Allen
2. Joe Burrow
3. Justin Herbert
4. Patrick Mahomes
5. Drake Maye
6. Lamar Jackson
7. Matthew Stafford
8. Jordan Love
9. Dak Prescott
10. Trevor LawrenceAllen ist für mich der Prototyp eines Top QB für exakt dieses Alter ( Wird 30 in der 26er Saison). Wenn er mal in die hohen 30er kommt, würde ich vermutlich einen Pure Passer wie Burrow, Herbert oder Maye bevorzugen. Aber Stand jetzt bringt er alles mit was ich mir für einen Starting QB für 2026 wünschen würde. Meine klare #1
Burrow für mich der beste Passer in der Liga, Availabilty ist ein Fragezeichen bei Ihm, weswegen er für mich nicht ganz an Josh Allen rankommt. Aber mit seinem Skillset ist er mein QB #2
Herbert ist für die 26er Season meine #3, vielleicht den besten Arm der Liga, dazu im Prime Alter. Bringt auch als Athlet noch was mit. Profitiert ehrlicherweise auch davon, dass ich bei den folgenden QBs mittelgroße Fragezeichen habe (rein auf 2026 bezogen), diese würden sonst alle potenziell vor Herbert stehen können.
Theoretisch würde ich Mahomes mindestens in den Top 3 - eher Top 2 setzen. Die ACL Nummer für mich ein zu großes Fragezeichen wenn es rein um einen Starter die 26er Saison gehen soll. Von allen QB aber immer noch der #1 proven Winner, daher trotz Verletzungsbedenken die #4Bei Drake Maye kann und sollte man vermutlich darüber nachdenken Ihn noch ein paar Plätze hochzustufen, aber die eine gute Saison reicht mir nur für Platz 5. Mit ein bisschen mehr Sample Size definitiv ein Top 3 Kandidat.
Bei Lamar gibt es keinen rationalen Grund ihn nicht in den Top 3 zu haben, aber ich hab da einfach zu viel "Cam Newton" Vibes. Ich glaube einfach, dass er und sein Playstyle deutlich abhängiger sind von einem körperlichen Best Case Szenario wie die anderen QBs, verbunden mit der Sorge dass da irgendwann der große Dip folgt.
Ähnlicher Gedankengang für Stafford wie bei Lamar, kommt zwar aus einer MVP Season. Ist aber 38 und hier hätte ich wie bei Lamar die Sorge vor dem großen Drop der wie vielen anderen großen QB (Roethlisberger, Rivers, Manning) dann in der Altersspanne kam. Nichtsdestotrotz meine #7 wenn ich einen QB für 2026 aussuchen müsste.
Die Plätze 8-10 sind dann QBs bei denen ich glaube dass mir diese den höchsten Floor für 2026 bieten würde, aber ich schon ein Tier unter den Plätzen 1-7 sehen würde. Potenziell austauschbar mit Stroud, Williams, Hurts oder Daniels. -
Ich würde ebenfalls meine Bewerbung für einen Platz einreichen.
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Junior Seau
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Aber die Frage ist doch, muss ein FA Signing zwingend den Vertrag outperformen oder wie es im Bericht formuliert wird "Expectation exceeded" ?
In der Theorie natürlich gerne und immer, aber in der FA wird halt häufig überbezahlt, aus meiner Sicht aus meistens 2 Gründen 1 ) Das Need ist so groß ist, dass man eine der verfügbaren Optionen überzahlt um bloß eine davon zu erhalten oder 2) Das eigene Team hat kein "SB Window" bzw. keine Playoff Ansprüche, das muss eben mit Geld kompensiert werden.
Ich hatte das in einem anderen Beitrag geschrieben, ich wäre völlig okay damit wenn die Chargers einem Guard 15 Mio+ (Top 15 Money) geben und am Ende performt er bspw. wie ein 10 Mio (Top 30) Guard. In der ESPN Rangliste würde dieses fiktive Signing damit wohl in die Kategorie 2 "Mildly disappointing" fallen, da er seinen Vertrag nicht outperformt. Aber wäre es das wirklich ? Auf dem Papier, in einem Vakuum betrachtet, vermutlich. Aber wenn die Alternative ein Spieler ist der 10+ Sacks abgibt, ist das immer noch ein guter Deal.
Ich meine, den Ansatz kannst du sinnigerweise nicht für das ganze Roster ansetzen, aber für die größten Needs wäre ich da bereit Abstriche in Kauf zu nehmen. -
Ja, unser Owner scheint/ist extrem knickerig und wie ihr oben bzw. auch wir hier schon länger sagen, wäre es akt. relativ einfach das Team zu einem Top-Contender zu pushen. Aber nein, da wird auf extreme Sparsamkeit und Hybris a la unsere Coaches wir kriegen da auch so hin gesetzt
Das ärgerliche ist eben ,dass es jeder sehen kann bzw. eigentlich nur 2-3 gute Top-Leute zum endgültigen Durchbruch nach oben brauchen würde und die hätte es gegeben und Cap wäre da gewesen. Damit kann man als Bolts Fan nur extrem hadern 
Ich bin gewiss kein Fan der Spanos Familie und den Move von SD nach LA werde ich Ihn auch nicht mehr verzeihen, aber da wird er wenig Aktien drin haben. Der Cap Space "muss" so oder so genutzt werden ( Glaube auf 5 Jahre müssen 90% oder so genutzt sein ) und es ist ja am Ende kein Geld was Spanos aus seiner Tasche zahlen muss sondern von der Liga kommt. Bei dem Geld was Spanos tatsächlich aus eigener Tasche zahlen muss, hat er seit den Move nach LA scheinbar auch nochmal ein neues Konto gefunden. War man in San Diego jahrelang Ultra Cheap was Coaching Staff, Stadion und Facilities angeht sieht das aktuell ja sehr anders aus. Mit Harbaugh wird ein Top 5 Money HC gezahlt und mit "The Bolt" wurde eine komplett neue State of the Art Training Facility hingestellt. Das muss er ja real tatsächlich aus eigener Tasche zahlen.
Am Ende ist es eine "typische" GM Hortiz Free Agency wie in den vergangenen 2 Jahren aber mit dem großen Unterschied dass man jetzt Geld hätte um es auszugeben. Man wird sicherlich nicht 35 Mio $ ins nächste Jahr rollen, irgendwo wird es schon noch landen. Hätte man einen irgendeinen Mid Market Starter auf LG geholt ( ~10 Mio $) und würde mit 20-30 Mio$ Cap nach der FA stehen wäre ich deutlich positiver gestimmt.
Aber nach 140 QB Hits in der vergangenen Saison nach der Free Agency mit Trevor Penning auf Left Guard als Starter im Depth Chart zu stehen ist halt nicht die Antwort. McDaniels Scheme hin oder her.
Die gemachten Moves waren ja prinzipiell gut, aber halt zu wenig. -
Mein Take nach Tag 1 ist auch eher etwas enttäuschend. Gerade auf dem Guard Markt auf dem die Chargers ja, mindestens einmal, noch tätig werden müssen sind einige Spieler weg bei denen ich für die kolportierten Zahlen an Chargers Stelle "Ja" gesagt hätte. Center wurde cleverweise schon Pre-FA angegangen. Biadasz ist jetzt kein Linderbaum aber definitiv ein Upgrade über Bozeman und ein solider und funktionaler Spieler. Für den Center Spot ist das erstmal eine für mich ausreichende Jobbeschreibung. Zumal das was die Raiders Linderbaum bezahlen, gerade hinsichtlich der Guarantees, auch schon echt viel Geld ist.
Bleiben 2 von 3 IOL Plätzen offen, den rechten Guard Spot dürfte FA Sigining Cole Strange ( 2 Jahre / 13 Mio$ ) wohl sicher (?) haben. Der LG Spot ist aktuell unbesetzt und hier sind wie angesprochen Verträge verteilt worden bei denen die Chargers aus meiner Sicht hätten mithalten können, dürfen oder müssen. G Edwards (4Y/61Mio), G Simpson (3Y/30), G Seuomalo (3Y/31) sind alles Verträge die ich reasonable finde und sehr gerne bei den Chargers gesehen hätte.
Jetzt ist nicht ausgeschlossen, dass heute oder in Folge noch ein guter Spieler geholt wird - Packers C/G Jenkins wäre so ein Kandidat - aber die Optionen werden halt jetzt auch nicht mehr.
Grundsätzlich bin ich ja ein Freund vom Ansatz des Hortiz Regimes in der Free Agency Low Risk High Reward Verträge zu suchen bzw. Verträge bei denen die Spieler den Vertrag überperformen können. Das hat in der Vergangenheit häufig genug geklappt ( Tart, Poona Ford, Fulton, Molden, JK Dobbins etc. ) aber nach der vergangenen Saison muss ganz dringend gelten - PROTECT THE QUARTERBACK ! Und da darf dann auch ein Vertrag geschlossen werden bei dem ein 20 Mio$ Signing nur wie ein 15 Mio$ Signing spielt. Das ist immer noch besser - aus Sicht des QB - wie ein 5 Mio$ Signing welches wie ein 10Mio$ Signing spielt.
Und das ist eben etwas was das aktuelle Regime scheut. Value Hunting in allen Ehren, aber wenn dein Top 5 QB letztes Jahr 140 Hits eingesteckt hat, dann muss eine signifikante Verbesserung an allen 3 Stellen der Interior Prio #1 sein. Auf C hat man ein Upgrade von Bottom zu Medium gemacht, auf Right Guard gefühlt einen 1:1 Ersatz für einen Low Performer (Becton) geholt und auf LG - bei denen mit G Johnson noch der beste der 3 Positionen gespielt hat - hat man bisher die besten Optionen wo anders unterschreiben lassen.
Am Ende von Tag 1 der Free Agency stehen für die Oline 2 Signings, Cole Strange und Trevor Penning. Das ist für eine #32 Unit in dem Bereich einfach zu wenig, zumal Cap Space vorhanden ist.
Aktuell gebe ich Hortiz und dem Regime weiterhin einen verdienten Vertrauensvorschuss. Aber ich bin es, nicht erst seit Philip RIvers Zeiten, extrem Leid auf Oline immer eine Unit zu sehen bei welcher man darauf angewiesen ist das über die Hälfte ein Career Year haben muss um wettbewerbsfähig zu sein.
Ansonsten bleibt ein positiver Ausblick, man hat bis auf die Oline Thematik echt kaum Pressing Needs bei denen man Top Market shoppen muss. EDGE, CB, DT sind weiterhin Units bei denen noch Spieler gebraucht werden, aber hier fischt man eher im Kompetenzbereich von Hortiz und kann sich den Markt anschauen und muss nicht super proaktiv reingehen. -
Im Gegensatz zum OC war auf der defensiven Seite eine interne Beförderung als relativ wahrscheinlich eingestuft. Mit O'Leary bekommt wohl eine Art verkappte interne Beförderung. War ja vor seinem 2025er Stint als DC bei Western Michigan bekanntermaße in 2024 der Safety Coach, lässt aber wohl das selbe Scheme spielen wie Jesse Minter und hat auch eine lange gemeinsame Vergangenheit mit Ihm.
Es spricht auch aktuell viel dafür das ganze System so gut es geht weiter laufen zu lassen. Ob man in Zukunft aber weiterhin ohne größere Invests in die Defense auskommt wie in den Minter Jahren dürfte aber bezweifelt werden. In den vergangen Jahren waren sehr viele Picks Starter, gerade in der Defense ( 5th Rounder Starting CB Hart und Still oder 6th Rounder S RJ Mickens) . Auch die "Prove-It" Deals mit bspw. DT Ford oder DT Tart haben super funktioniert, bei den Trades - DE Oweh, S Molden - war ebenfalls unterm Strich immer ein positives Fazit zu ziehen. -
Jetzt komme ich endlich mal dazu ein paar Worte zu verlieren. Einiges passiert im Chargers Kosmos in den letzten Wochen.
Die Entlassung von OC Roman hat mich ehrlicherweise schon überrascht und vor dem Spiel gegen die Patriots hätte ich Ihn auch als ziemlich safe für die kommende Saison eingeschätzt. Die Probleme in der Oline waren massiv und hier mit 11 Wins rauszugehen, ist in Teilen, auch Greg Romans Verdienst.
Das Spiel gegen die Pats selbst war eben auch ein Rohrkrepier in allen Bereichen der Offense. Die Oline war bis Q4 nicht einmal DAS große Problem, Justin Herbert war, so offen muss man das sagen, einfach schlecht. Das Playcalling war ebenfalls mies und beides zusammen hat sich in Kombi gegenseitig runtergezogen. Am Ende war das in beiden Bereichen die schlechteste Leistung der Saison und hat final den Job von OC Roman gekostet.
Mit McDaniel bekommt man nun auf dem Papier den vermeintlich Top Fit für diese Position als OC für die kommende Saison. Das verspricht, zusammen mit Herbert auf QB, vieles.
Mit der Verlängerung von DT Tart hat man einen ersten (richtigen) Schritt getan, den Vertrag hat er sich definitiv verdient. Ich hoffe er behält seinen "Motor" bei, bei seinen vorherigen Stationen war er ja fehlender Effort immer ein Thema. Ich hoffe einfach, dass er hier nachhaltig abliefern kann. Ansonsten hat man zwar theoretisch viel Capspace, aber bei der schieren Anzahl an Startern die man noch verpflichten muss, ist das am Ende schnell gar nicht mehr so viel. In der Interior Oline sind 3 Posten neu zu besetzen. Ein Cut von RG Becton und C Bozemann sind nach den Saisons und den anstehenden Cap Hits ( Becton: 12 Mio$ Hit bei 10 Mio$ Savings & Bozemann: 7 Mio $ Hit
bei 6 Mio $ Savings ) zwingend zu erwarten.
Ich würde LG Johnson versuchen zu halten, die Verträge für die Top FA Guards sind einfach verrückt gewesen. Man zahlt den beiden Tackles bereits Top of the Market Money. Wenn man hier einen Mid Market Deal um die ~10-12 Mio hinbekommt wäre ich damit völlig ok.
Auf Center darf gerne investiert (Linderbaum, McGovern) werden und den zweiten Guard Spot dann ggf. spät mit einem Prove-It Deal a la Matt Feiler damals besetzen.
Das zweite Pressing Need ist der Edge Room, Mack und Oweh sind beide FA. Dazu ist Tuipolotu eligible für eine Verlängerung. Alle drei wird man nicht bezahlen können. Viel wird davon abhängen wer neuer DC wird und ob Mack nochmal woanders spielen möchte bzw. überhaupt weiterspielen will.
Am Ende bin ich mit der Saison eigentlich ganz ok. Nach der Verletzung von Joe Alt habe ich niemals erwartet dass man die Regular Season mit 11 Wins abschliessen wird. Es bleibt natürlich viel hätte, wäre, wenn im Bezug auf die beiden Verletzungen des vermeintlichen Top Tackle Duos der Liga. Die AFC hatte dieses Jahr keine Übermannschaft zu bieten und die Chargers hätten da mit den beiden auf T durchaus mithalten können, aber man auch für die kommende Saison ein solides Fundament. Jetzt muss GM Hortiz einfach "nur" nochmal einen ähnlichen guten Draft wie in den Vorjahren hinlegen und dann ist in 2026 wieder was möglich. -
Am Ende ist die Frage - Wie weit kann diese Defense dieses Team tragen ?
Die Limitierungen der Offense durch die mangelhafte Line sind auch in diesem Spiel offenkundig geworden und eine großartige Besserung wird hier in dieser Season nicht mehr eintreten. Maximal kommt mit Pipkins noch ein Upgrade auf RT zurück, aber das wars.
Justin Herberts Quarterback Play wird dir zwar immer eine Chance geben, weil er eben in der Lage ist Plays wie kurz vor der Halbzeit zu liefern. Der Würfe auf WR Harris und WR Lambert-Smith, waren der Momentum Swing den es dringend brauchte, aber am Ende wird das Ceiling dieses Teams, aus meiner Sicht, ausschließlich von der Defense bestimmt.
Denn es war eigentlich alles angerichtet um auf gewohnte Weise von den Chiefs kurz vor Schluss geschlagen zu werden. Mahomes macht Scramble Plays und Kelce schlägt die Chargers Zone D oder wahlweise S James Jr. in Man Coverage.
Aber diesmal war es eben nicht die "same old" Storyline. Von "Dynasty over" zu sprechen ist glaube ich maßlos übertrieben, solange Mahomes und Reid den selben Arbeitgeber haben ist das immer eine potenzielle Championsship Qualität.Das es aber die Chargers sind, welche die Chiefs offiziell aus dem PO Rennen eliminieren dürfen, noch dazu in Arrowhead, ist dann schon aus Chargers Sicht etwas besonderes.

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Man hat viel dafür getan dieses Spiel zu gewinnen und mindestens genau so viel um es zu verlieren.
Ein Spiel bei dem die Defense 5 Turnover kreiert sollte normalerweise für einen entspannten Abend reichen. Ich will da jetzt auch nicht den großen Miesepeter spielen, am Ende steht jetzt wieder mal ein Prime Time Win über den ich mich auch sehr freue, denn wenn es für den großen Wurf nicht reichen mag ist es eben zumindest ein Culture Change weg vom "Chokers" Dasein zu einem Team was eben solche Spiel jetzt zum wiederholten Male zieht. Aber das ganz ganz große Haar in der Suppe ist und bleibt diese Oline.
Highest QB Pressure Pct Faced Single Game, @NextGenStats Era
69.2 – Sam Howell (Loss vs BUF in 2023)
68.6 – Bryce Young (Loss vs TB in 2024)
68.3 – Justin Herbert (Win tonight vs PHI)
65.9 – Josh Rosen (Loss vs KC in 2018)oder auch
Justin Herbert was pressured on 68.3% of his dropbacks per
(6/14 for 112 with an INT) and only saw a blitz on 12.2% of his dropbacks (obv Fangio doesn’t like to blitz if he can get base pressure).
Diese Defense ist Legit und sie muss es auch zwingend sein um diese Offense zu tragen. Was eigentlich ein Drama für sich ist, denn man hat im Grunde einen Top5 Dropback Passer und auch eine absolut funktionale und gute Skill Position Group. Man bekommt es schlicht nicht geblockt.Im Run Game ( und das ist positive ) ist diese Oline funktional und da liegt auch der Schlüssel. Man ist competive solange man es sich erlauben kann Run Plays zu callen, sobald in den Bereich von klaren Passing Downs kommt wirds schwierig.
Kommenden Sonntag hat man nun gegen die Chiefs die Chance zum einen deren Saison weitestgehend zu beenden und für sich selbst die Playoff Chancen sehr hoch zu schrauben. Das wäre doch auch schon mal was.
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Und so siehts halt dann aus wenn nicht alles passend läuft, denn das muss es zwingend um eine Chance zu haben.
30 First Downs und der gegnerische QB wirft gerade mal für 150 Yards, da weiß man wo defensiv das Hauptproblem lag und offensiv können die Chargers nur Spiele gewinnen wenn man a) ein (sehr gut) funktionierendes Run Game hat und b) nicht einem Rückstand hinterherlaufen muss. Denn für Dropback Football kann diese Oline nicht blocken, sie wird es mit den vorhandenen Spielern auch nicht mehr hinbekommen. Das ist , gerade wenn man einen QB wie Herbert dahinter hat, zwar bedauerlich, aber es ist was es ist. Das schränkt in der Konsequenz auch die Flexibilität für OC Roman und den Gameplan brutal ein, es gibt nur Plan A und wenn der nicht funktioniert, tja dann muss von irgendwoher ein Wunder kommen, weil einen echten Plan B hat man nicht.
Diese Offense kann in der Form keine Spiele entscheiden bzw. alleine gewinnen, das muss und kann nur die Defense. Das ist jetzt auch nicht zwingend ein Konzept was nicht funktionieren kann, das haben schon andere ( sogar SB Winning ) Teams bewiesen oder beweisen es ( Broncos bspw. ) aber dafür ist die Defense der Chargers einfach nicht konstant genug. Guten Spiele wie gegen die Steelers folgen dann solche Stinker bei denen man komplett dominiert wird.
Man hat 7 Siege, für die Playoff sollten es mindestens 9, besser 10 werden. Das Raiders Spiel kommende Woche ist ein absolutes "Must Win" Game, danch wird deutlich schwieriger noch Wins zu holen.
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Da kam vieles zusammen, der Spielraum für Fehler war sehr gering. Es hat eine Top Leistung der Defense benötigt, ein "klarer" Sieg des eigenen Special Teams ggü. dem des Gegners und ein funktionierendes Laufspiel.
Alles 3 Dinge, welche in den vergangenen Wochen, teilweise gelegentlich (funktionierendes Running Game & Defense) und teilweise konstant (Special Teams) nicht da waren.
Dazu eine schwache Leistung der gegnerischen Offense und man war das komplette Spiel im Driver Seat und war nie gezwungen auf klassiches Dropback Game und damit auf die Passblocking Skills der Oline zurückgreifen zu müssen.
Das Quick Game von Herbert und OC Roman ist auch wie man es sich gewünscht hat aufgegangen. Dazu noch der All-Time Receiving Rekord für Keenan Allen -
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Bitte verwende PFF grades und "statistisch" nie mehr im gleichen Atemzug

Korrekt ist: "PFF hat erwürfelt, dass Johnson euer bester pass blocking OL ist"Ich stimme dir ja grundsätzlich zu. Die Oline Grades - gerade die im Passblocking - finde ich jedoch von allen Positionsgruppen noch am ehesten belastbar weil da die Ein- und Zuordnung halbwegs zuverlässig ist. Beim Runblocking fängts ja schon an indikativ zu werden, weil man die Blocking Schemes erraten muss.
Über die reale Qualität der Chargers Offensive Line darfst du dich dann am Sonntag selbst überzeugen

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Puh.. Meinen Frust und Perspektive darauf habe ich im vorherigen Post schon geschrieben, um die Laune noch ein bisschen runter zu ziehen noch zwei Stat Lines
Justin Herbert has been pressured on 42% of his throws without Joe Alt this season.
Und die PFF Pass Blocking Grades unseres verbliebenen Oline Room
Jamaree Salyer 51.9 61st/79 amongst guards
Zion Johnson 58.5 - 44th/79 amongst guards
Bradley Bozeman 46.0 - 34th/34 amongst centers
Foster Sarell 32.6 - 73rd/79 amongst guards
Trey Pipkins 55.4 - 60th/77 amongst tackles
Mekhi Becton 48.5 - 67th/79 amongst guards
Austin Deculus 33.7 - 76th/77 amongst tacklesAbsurde Situation, man steht 6-3 aber so richtig gut siehts nicht aus.
Viel zu Traden gibt es nicht, man hat kaum noch Cap Space, da man den verbliebenden Cap Space für den Oweh Trade aufgegeben (9 Mio Cap Hit). Dazu bereits nur noch 5 Picks in 26. Jetzt hier nochmal einen dicken Trade rauszuhauen um einen Spieler im letzten Contract Year zu holen und dafür Restructures zu machen, ich bin da skeptisch.
Daniel Popper vom Athletic nennt T Conklin von den Browns als potenzielles Ziel was Cap technisch machbar wäre, insofern die Browns "verkaufen" wollen. Oder auch T Wylie von den Commanders.Bescheidene Situation im Moment. Gegen die Steelers am Sonntag wird es definitiv ein Realitätscheck für diese wie auch immer gestaltete Oline werden.
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Bevor man das abschliessend einordnen kann muss man noch die finale Bestätigung der Joe Alt Verletzung abwarten, aber das wäre der Super GAU.
Ohne Joe Alt ist diese Oline, diese Offense und dieses Team nicht Playoff wettbewerbsfähig. Das ganze natürlich im Kontext, dass Slater out for Season ist, der vermeintliche, da einzige FA Verpflichtung, Heilsbringer G Becton mehr Spiele verpasst wie er startet (und wenn er das tut eine Rotation hat wie in Dliner), der Backup Tackle #1, #2 und #3 ebenfalls out sind und die übrig geblieben Starter mit Bozeman auf C ein Bottom 5 Spieler und maximal mit G Johnson einen Average Starter übrig bleiben. Dass dazu RB #1, #2 und #3 auf IR sind hilft da auch nicht unbedingt.Die Starter auf der rechten Seite der Oline gegen die Titans war zu Saisonbeginn auf dem PS der Commanders (Sarell) und auf der Couch (Bobby Hart). Das kann nicht reichen. Vorallem wenn man diesen 1:1 Reps geben muss weil auf der anderen Seite genau die gleichen Probleme sind.
Aktuell sieht die Oline für die kommende Woche wie folgt aus: Salyer-Johnson-Bozeman-Sarell-Pipkins
Ich bin da aktuell echt bedient. Normalerweise halte ich es auch, gerade was Verletzungen angeht, manchmal ein wenig zu selbst fokussiert, da andere eben auch Verletzungen haben . Aber es gibt eben den Punkt an dem es einfach schwierig wird Dinge zu kompensieren. Auch "Next Man Up" ist endlich, weil irgendwann kommst du bei Spielern wie Bobby Hart an welche zuletzt vor 4 Jahren Snaps gespielt haben.Es gibt einen Unterschied zwischen Ausrede und Erklärung und wenn die Erwartungen in diesem Jahr nicht erreicht werden können dann spielt diese Situation eine große Rolle. Es mag auch Schemes und Coaches geben ( Shanahan ) die mit Widrigkeiten auf bestimmten Positionen, welche bei anderen schwer ersetzbar sind, besser umgehen können, aber für die Dropback Heavy Chargers Offense wäre der Verlust von Joe Alt, in Anbetracht der Umstände, der Worst Case.
Zum Spiel selbst mag ich gar nicht so viel schreiben, die Defense erlaubt keinen TD und die Titans haben trotzdem 20 Punkte erzielt, erzählt glaub ich ganz gut wo die Stärken und Schwächen lagen.
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Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt was der Gameplan der Defense gegen die Colts Offense sein wird. Das was ich von den Colts bisher diese Saison gesehen hat sah schon sehr geschmeidig aus.
Ich zitier mich da einfach mal selbst.
Beschissen war er. Und mit der Rückkehr von Mack und Perryman ist diese Defense auch nahezu vollkommen fit. Gerade die Run Defense erneut desaströs, 3 UNTOUCHED Rushing Touchdowns.
LB #1 und vermeintlicher Rising Star Henley mit 0 (!) Tackles, bei gleichzeitig knapp 100+ Rushing Yards bei 20 Attempts der Colts. Auch Derwin James teilweise vogelwild bei einigen Play Action Plays.
Dazu der obligatorische Untouched Outside Zone TD Run, ich glaube nun die 4. Woche in Folge ?Offensiv war das für die Umstände, gerade ab Hälfte 2, ganz gut. Mit TE Gadsen hat man in der 5. Runde einen guten Griff getan, aktuell klarer TE#1. Wirklich dämlich war die Red-Zone INT, die auf den ersten Blick auch komplett auf Herbert geht.
Dieses Team ist aktuell maximal ein Borderline Playoff Team. Dafür ist die Defense in der Form nicht wettbewerbsfähig. Passrush und Run Defense sind einfach zu schlecht. DC Minter scheint auch etwas entzaubert.
Davon ein "Trenches" Team, wie von Harbaugh zum Antritt angekündigt, zu sein ist man in jedem Fall meilenweit entfernt. Sowohl offensiv als defensiv DER Problembereich der Chargers. -
Noch kurz zu letztem Wochenende - Man hält den Kopf eine weitere Woche über Wasser.
Offensiv war das aus meiner Sicht soweit in Ordnung. Der Gameplan war gut auf die Umstände angepasst, viel Run Game (mit dem nicht unwichtigen Zusatz oder Einschränkung dass die schlechte Run D der Dolphins dies überhaupt erst ermöglich hat), viel Quick Game und viele Max Protect Play-Action Würfe. Das dies unabdingbar hat man da beim letzten Drive gesehen, als man eben auf klassiches Dropback Play zurückgreifen musste und die Oline komplett implodiert ist.
Defensiv war das enttäuschend, der Trade für Oweh hat zwar direkt einen Impact, aber die Run Defense wird immer mehr ein echtes Problem. Die bevorstehende Rückkehr von DE Khalil Mack und LB Denzel Perryman wird hier hoffentlich etwas Besserung bringen, aber aktuell ist das DER Problembereich. LB Henley spielt seit Woche 3 ganz anderen Football wie die Wochen zuvor.Wo man wirklich steht werden die kommenden 2 Wochen zeigen. Der Win gegen die Dolphins war, für ein Team welches Playoff Ambitionen hat, ein absoluter Pflicht Sieg. Das dies in der Form so knapp werden musste, spricht eher gegen die eigene Leistungsstärke. Nichtsdestotrotz ist man aktuell der #2 Seed in der AFC und man hat was die Verletzungen angeht scheinbar die Talsohle durchschritten. OLB Mack und T Alt immerhin wieder "Limited" , LB Perrymann wieder "Full". Für die Run Defense wäre wenigstens Perryman ein Upgrade, gerade gegen die Colts.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt was der Gameplan der Defense gegen die Colts Offense sein wird. Das was ich von den Colts bisher diese Saison gesehen hat sah schon sehr geschmeidig aus.
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Du meinst nach Harris, nun auch Hampton raus. Haskins ist doch nicht verletzt, sondern der Nachrücker oder habe ich was verpasst?
Korrekt, vermute Charger hat die beiden durcheinander bekommen. Haskins ist jetzt nominell RB#1, es muss aber auf jeden Fall nochmal auf der Position etwas passieren. Mit Gus Edwards wäre noch der letztjährige RB verfügbar.
Naja, es sind natürlich jetzt einige Verletzungen zusammen gekommen, trotzdem kann ich da diesen kompletten Meltdown nicht mit wegargumentieren. Bei den Buccaneers ( random Beispiel ) ist auch die komplette rechte Seite der Oline auf IR. Das sieht bei weiten nicht so dramatisch aus wie bei den Chargers.
Dazu kommen auch einfach ein paar Sachen die unabhänig von jeglicher Verletzung sind. Das die beiden WR gleichzeitig in Motion gehen und einen False Start bekommen, das man im 1. Quarter 2 Timeouts verbraten muss weil man sich falsch aufgestellt hat, das beim spielentscheiden 4th Down nur 10 Man im Huddle sind, das der Starting Center einfach sein Assingment verwechselt und ein DT zum wiederholten Male ungeblockt durchkommt, das der Rookie LB einen glasklaren Roughing the Punter Call bekommt und einen TD rausnimmt. Da spielt bei all diesen Dingen keine Verletzung eine Rolle.
Daniel Popper hat es im Athletic ganz gut gesagt, solche Fehler erwartest du von einem Harbaugh gecoachten Team nicht. Da bekommst du jetzt keine revolutionäre Offense mit irgendwelchen jungen Masterminds auf OC dahinter, sondern du kaufst dir einen hohen Floor für dein Football Team, bei dem solche Fehler weniger gemacht werden wie bei anderen. Das ist auch ehrlicherweise der Part der mich am meisten irriert an den vergangenen 2 Spielen. Man war nicht "ready to play".Gegen die Dolphins muss als allermindestens ein dispzlinierter Auftritt in diesen Bereichen her.
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Also so ganz ich das nicht nachvollziehen, ich habe ehrlicherweise in dem Spiel keine Situation in der Erinnerung bei welcher eine Strafe fällig gewesen wäre. Die Situation mit dem Fumble von Johnston ist einfach ein gutes Play vom Defender. Das Tackle war so soft, Johnston bleibt das ganze Play über auf 2 Beinen stehen. Da eine Flagge wäre ehrlicherweise sehr fragwürdig.
Mir sind da spontan eher andersrum 2 Situationen im Kopf bei denen ich mich über eine PI Flagge gegen Still und Hart nicht beschwert hätte, aber seis drum.
Das Problem bei den Tackles gegen Herbert sehe ich vorallem darin, dass das richtige harte Hits sind da das teilweise komplette freie Runner sind. Kann mich spontan daran erinnern, dass bspw. Payne und Bobby Wagner ungeblockt nach weniger wie 2 Sekunden voll einschlagen.
Spontanes Beispiel:
An der Stelle macht noch nicht mal #58 das Play, weil Herbert das gut antizipert und einen Schritt nach vorne geht, sondern am Ende einer der DT.
Aber so wird das halt schlicht und einfach nichts. -
So wird das mit den Playoffs nichts.
Ein erneut unglaublich undisplizinierter Auftritt. Viele Pre-Snap und Special Teams Penalties, welche einem im Ergebnis dann das Genick brechen wenn du ohnehin in der Oline bei Backup #3 und #4 angekommen ist.
Exemplarisch seien die beiden Back to Back Penalties von T Pipkins genannt bei welchen Herbert zweimal aus ~18 und 28 Yards zum First Down wirft - jeweils für die Tonne. Oder eben der Roughing the Punter Call von LB Wax der einen Punt Return TD raus nimmt. Auch die Coaches reihen sich da ein, beim Must Have 4th Down nur 10 Mann im Huddle. So wird das in keinem einzigen Spiel in der NFL was.Dazu kommt dass G Becton auch immer wieder eine Pause braucht und nach der Halbzeit gefühlt nur jeden 2. Drive spielt. Überhaupt wurde in der Oline rotiert wie sonst in der Dline. Am Ende dann noch RB Hampton raus.
Ich bin tatsächlich negativ überrascht wie fragil das Leistungsfloor dieser Mannschaft ist. Ja es sind 2 Top 10 Tackles verletzt raus, aber das allein darf nicht als Ausrede herhalten um derart an der Line dominiert zu werden und so gar keine Chance zu haben für jedglichen Playcall der über 2+ Sekunden Protection braucht. Das mag dann vielleicht für 1-2 Drives klappen und wenn das dann weitestgehend vom Gegner verstanden wurde ist komplette Hilflosikeit angesagt.Auch der Passrush ist ein großes Problem, da kommt viel zu wenig. Tuipolotu ist der einzige der hier Pressures generiert. Danach kommt ganze lange niemand. Gegen die Commanders hatte er 5 Pressures, soviel wie komplette Dline zusammen.
Bud Dupree als nominieller DE #3 ist ein kompletter No-Show diese Saison. Da bringt dir auch jede gute Secondary nichts wenn jeder QB ewig Zeit hat oder es selber erlaufen kann weil die Pocket nie klein gemacht wird.Insgesamt eine sehr frustierende Niederlage. Kurzfristige Abhilfe an den Problemstellen ( Oline und Passrush ) ist nicht in Sicht. Es wäre positiv wenn wenigstens auf RB nicht auch noch eine Baustelle dazu kommt.
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Liegt es am OC oder an Harbaugh das ihr gestern nicht auf ein wenig mehr Laufspiel umgestellt habt? Wie du schon gesagt hast, eure ausgedünnte O-Line konnte unseren Edges kaum etwas entgegensetzen und Herbert bekam extrem viel Pressure. Da muss man sein Playcalling auch mal anpassen können. Egal wie herausragend Herbert als Passer ist.
Beide stehen eigentlich für eine Run-First Mentality. Runtergebrochen auf das Einzelspiel steht natürlich OC Roman in der Verantwortung, da er die Plays callt. Ob das vorab so im Gameplan stand, da man aufgrund der Verletzung von Harris scheinbar der Auffassung war nur einem RB Snaps ( Haskins und Vidal, also RB 2 und 3, standen gerade mal für kombiniert 7 Snaps überhaupt auf dem Platz - bei 0 Run Calls ), geben zu wollen, steht auf einem anderen Blatt.
Entschuldige die Wortwahl, aber das ist doch absurd. Mit Slater und Alt fehlen euch zwei potenzielle All Pro Tackle und keine Spieler, die du auch nur irgendwie adäquat ohne signifkanten droppoff kompensieren könntest. Alle Teams sind froh, wenn sie einen startbaren swing tackle haben, aber gleich zwei? Die Lions Line wäre bei Ausfällen von Sewell und Decker Toast.
Schon echt mies, dass der injury Bug ausgerechnet diese Saison wieder so zuschlägt, in der die Division durchaus wieder offen erscheint. Wäre gut, wenn Alt schnell wieder dabei wäre, dann kann es die Saison weit gehen.
Da hast du vollkommen Recht, das ist schlicht Pech und lässt sich von niemanden kompensieren. Nun ist man froh wenigstens einen Swing Tackle mit Pipkins zu haben welcher halbwegs ordentliches Oline Play abliefert. Auch hier gab es übrigens Stimmen welche ihn, als Slater/Alt noch fit waren, einen Cutkandidaten gesehen hatten da er als geplanter Backup nach Slater das meiste Geld in der kompletten Oline bekommt und ein halbwegs attratives Dead Money/Savings Verhältnis hatte (6,75 Mio Saving bei 2,5 Mio Dead Money).
Die Kritik zielte (auch schon vor Saisonbeginn) darauf ab, dass man DIE Schwachstelle des letzten Jahres, die Interior Oline, nur mit einer einzigen Neuverpflichtung adressiert hat. Das ganze dann eben noch mit einem Spieler welcher aus den unterschiedlichsten Gründen eine Historie hat Probleme damit zu haben auf dem Feld zu bleiben. G Johnson zeigt sich bisher zwar deutlich verbessert, aber mit C Bozeman hatte und hat man einen der schlechtesten Center in der Liga. Das fällt einem nun etwas vor die Füße. -
So unnötig wie zurecht verloren. Ein ungewöhnlich undiszpliniertes Spiel von allen 3 Units.
Wenn die eigenen Penalties (107) nahezu identisch sind mit den Passing Yards(111) des gegnerischen QB hat man schon eine ungefähre Idee über das Spiel.
Meine größten Fragezeichen aus diesem Spiel.
1) Oline
Wie will man mit dieser Oline in der Form konkurrenzfähig sein ? Die Giants Front ist ähnlich der der Broncos eine Top Unit, aber das war zeitweise sehr schwer mit anzusehen. Carter, Bruns und Thibodeaux haben gefühlte jede Rep gewonnen. Im Ergebnis musste man bei vielen Plays noch einen TE zum chippen abstellen um wenigstens ein paar Sekunden für Herbert zu genieren. Viel geholfen hat das nicht, am Ende stand wieder eine Pressure Rate von +50%, für welche die Giants nicht mal groß blitzen mussten da ein normaler 4 Mann Rush ausreichend war. Im Ergebnis standen dann häufig 3 Receiver gegen 7 DB weil die TE und RB noch zusätzlich für die Pass Pro eingeplant werden mussten.
Natürlich lassen sich Verletzungen nicht prognostizieren, aber es war während der Offseason schon Thema #1 dass es überraschte das man für die (Interior)Oline nicht noch einen zusätzlichen Starter geholt hat, sei es Draft oder FA. Ironischerweise sind die beiden Schwachstellen der letztjährigen Line nun genau die welche nun für Stabilität sorgen müssen, da alle andern ausgefallen sind.
2) OC Roman
"Can you imagine Justin Herbert with a running game" sagte er mal. Nun hatte er im Spiel gegen die Giants eines. Nur um dann wieder super Pass Heavy ( 44 zu 13 ) zu callen. Im Regelfall ist es auch eigentlich immer die bessere Idee Herbert den Ball zu geben, aber in Anbetracht der ultra miesen Protection an dem Tag und der Tatsache dass die Giants aus meiner Laiensicht auch eigentlich erst mal nur den Pass wegnehmen wollten, ist es mir nicht schlüssig warum man sich selbst dieser Option beraubt hat. Man hatte eine "Hot hand" und hat sie aus meiner Sicht viel zu wenig genutzt.3) Defense
Eigentlich kein echtes Fragezeichen, man hat mit 21 Punkten immer noch okay abgeliefert. Man hatte die letzten 3 Drives der Giants gestoppt und der Offense immer noch eine Chance gegeben. Aber dass man 21 Punkte abgibt wenn der gegnerische QB für gerade mal 110 Yards wirft ist schon enttäuschend. Die hochgelobte Secondary und das Minter-Scheme kamen überhaupt nicht zum Tragen denn Dart musste gar nicht wirklich werfen. Man hat gespielt als wolle man dem Rookie QB den bestmöglichen Start ermöglichen. (Sehr)viel Run Game zugelassen, keinen Spy ( erst später mit Henley ) auf Ihn abgestellt für seine Scrambles und auch der Passrush war sehr müde ( Was macht Bud Dupree egt dieses Jahr ? ). Die 4 Sacks von Tui bzw. 6 im gesamten lesen sich waren zwar ganz nett, aber da hatte Dart auch viel Anteil dran weil er den Ball teilweise sehr lange gehalten hat.Ingesamt hatte man den Eindruck das Spiel wurde etwas auf die leichte Schulter genommen. Man war in allen Bereichen zu nachlässig und dann reicht es eben in dieser Liga auch gegen ein 0-3 Team mit Rookie QB nicht.
Bleibt zu hoffen, dass Joe Alt nicht lange ausfällt. Das wird sonst für Justin Herbert eine sehr lange Saison. -
3-0 !
Dieses Spiel hätten die Chargers in den letzten 20 Jahren jedes einzelne Mal verloren. Das man hier mit einem W rausgeht war nicht selbstverständlich, trotz einer erneut (sehr) guten defensiven Leistung.
Die Broncos haben den Ball, gerade in HZ 1, kaum konstant bewegen können und es hat eines 4th Down und einem Bust in der Coverage bedurft um zu Punkten zu kommen.Meine persönliche Euphoriebreme war und bleibt die Oline. Man ist in Woche 3 und gegenüber den geplanten 5 Startern hat man einzig G Johnson und C Bozeman noch 2 der 5 welche an der Stelle spielen fürdie sie eingeplant waren. Beides die beiden mit Abstand schwächsten der geplanten 5 Starter. Herbert mit der höchsten Pressure Rate in seiner kompletten Karriere(!) und es ist seiner Evasiveness zu verdanken, dass er aus dem Spiel nicht mit 10+ Sacks rausgeht und man verliert.
Ich hab jetzt noch keine Zahlen gesehen, aber auch der zurecht hochgelobte T Joe Alt schien mir keinen sonderlich guten Tag gehabt zu haben - so wie die komplett OLine. Die komplette rechte Seite mit G Becton und T Pipkins ist musste in der Folge im Laufe des Spiels getauscht werden. Da ist man bei RT schon in Woche 3 tiefer in der Depth Chart gelandet wie gewünscht.Aber, gerade als Chargers Anhänger, muss man auch mal Erfolge feiern wenn Sie da sind. All zuviele waren es in der Vergangenheit ja nicht. Man steht 3-0, das ganze mit 3 Siege innerhalb der Division, etwas was ich in meiner Fankarriere noch nie erleben durfte. Dazu kommt jetzt mit Giants, Commanders und Fins ein 3 Spiele Stretch aus dem mindestens 2 Siege eigentlich absolute Pflicht sind.

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Das wird wohl die letzte Saison von DC Minter bei den Bolts sein wenn die Defense - vorallem in der Art wie diese zusammen gestellt ist - auch nur annäherend so weiter macht.
Bleibt zu hoffen, dass die Verletzung von Mack nicht allzu lange gehen wird. Sein Ausfall wäre eine erhebliche Schwächung. Aktuell fängt das die neu gestaltete Interior Dline jedoch top auf. Geno Smith und auch Mahomes letzte Woche waren immer konstant unter Druck.
Sollte Mack länger ausfällen müsste dann muss Tuipolotu endlich beweisen, dass er mehr als nur ein Edge #2 oder #3 in der NFL ist.Die Defense mit einer Topleistung, die Raiders haben für jeden Ihrer Scoring Drives einen ganzen Werktag benötigt ohne einen einzigen Touchdown. Bend but dont break at its best. Die Secondary und Minters Zone Defense haben kein einziges Play über 10 Yards zugelassen. Viel mehr kannst du nicht erwarten.
Umso fragwürdiger der 4th&1 Call mit dem Endaround, grundsätzlich ja, aber n der Phase und Situation war für die Raiders eigentlich die einzige Chance wenn die Chargers selbst einen Fehler machen. Mit dem Play und dem Fumble von RB Hampton hat man hier auch nochmal 2 Einladungen verteilt die dann glücklicherweise nicht genutzt worden.
Offensiv war das nicht ganz so geschmeidig wie in der vergangenen Woche. Gerade am Anfang hatte man das Gefühl OC Roman war noch etwas berauscht von seinem (zurecht gefeierten) Gameplan gegen die Chiefs, bei den ersten 2 Drives kein einziger Run Call. Die Raiders waren da ganz gut drauf eingestellt. Am Ende hat eine durschnittliche Leistung gereicht, gepaart mit einer Top Leistung der Defense um die Raiders zu schlagen.
2-0 in der Division, mit der Chance schon kommende Woche ein 3-0 daraus zu machen

Ganz nebenbei, an die 4 am Kickoff Zeit bei den Night Games könnt ich mich echt gewöhnen, selten nach einem Night Game so fit gewesen.
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Ganz so einfach funktioniert das am Ende leider nicht, dafür ist das Coaching Staff der Chiefs zu gut.
Für mich der entscheidende Punkt vor dem Spiel war: Hält die Oline, vorallem hält die Interior Oline gegen den Chiefs Passrush und hält Sie gegen die Blitz Packages von DC Spagnuolo. Beides die größten Schwachstellen in der vergangenen Saison.
Nachdem die #1 FA Verpflichtung G Becton quasi das komplette Camp verpasst hat, war sein Leistungsstand ein komplettes Fragezeichen. Zusätzlich dann kurz vor dem Spiel noch mit Illness auf dem Injury Report, aber das sah am Ende richtig gut aus und war alles was man sich versprochen hatte. Zwischenzeitlich etwas mit Salyer rotiert um sich Pausen und Sauerstoff abzuholen, aber alles in allem ein Topleistung der Unit. Über T Alt und seine 0 Pressure/Hurries wurde ja bereits mehrfach gesprochen, aber auch auf der anderen Seite Pipkins mit einem sehr guten Spiel. Kommenden Montag gegen die Raiders bekommt man direkt den nächsten Test.Offensiv hat man mit den beiden vermeintlichen Slot Receivern Allen und McConkey dazu mit Q. Johnston einen Top (Passing)Gameplan gehabt, da hat mich OC "Run First" Roman positiv überrascht. Das Run Game mit First Round Pick Hampton war hingegen noch ausbaufähig - aber bei dem was Justin Herbert im Passing Game abgeliefert hat war die Entscheidung Pass Heavy zu bleiben auch ein No Brainer.
Insgesamt war es ein Spiel bei dem ich mehrfach eigentlich wieder den typischen Chiefs Momentum Swing habe kommen sehen. Wie so oft in den vergangenen Jahren hatte man die Chiefs am Rande einer Niederlage - nur um dann von Mahomes & Co. doch noch auf irgendeine Art und Weise besiegt zu werden.
Dieser 4th und 7(?) der dann über 30 Yards geht oder der Pass im Fallen von Mahomes, alles Situationen bei denen die Chiefs kurz vorm Turnover standen und das Spiel quasi (vor)entschieden gewesen wäre.
Nun hat man Sie endlich besiegt, dazu noch auf die Art wie es Mahomes häufig gegen die Chargers gemacht hat - mit einem 15 Yard Scramble bei 3rd Down.Jetzt direkt Raiders Week, hier darf gerne das eigene Momentum aufrecht erhalten werden und das der Raiders nach deren W direkt wieder runtergedreht werden.
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Puh, nach Herbert vermutlich der Spieler bei dem ein Saisonaus am meisten schmerzt. Dazu noch die absolute Worst Case Verletzung und das Ganze nicht einmal 2 Wochen nachdem er zum bestbezahlten Oliner aller Zeiten gemacht wurde. Langfristig ist wohl die große Frage ob er überhaupt wieder an sein Leistungsniveau zurück kommt, aber das ist bestenfalls 2026 wieder ein Thema.
Positionstechnisch wird Joe Alt auf LT gehen und Trey Pipkins RT übernehmen. Auch wenn Pipkins nicht das Standing hat, ist das noch halbwegs solide und keine "Storm Norton" Lösung. Da ist bei der Oline gegenüber den Vorjahren schon etwas Tiefe vorhanden auf die aber auch noch vor Saisonstart zurück gegriffen werden muss. Die Beatwriter werden auch nicht müde zu erwähnen, dass das einzige Upgrade gegenüber der letztjährigen Oline, G Becton seit knapp 2 Wochen nicht trainiert und nicht einmal an Walkthroughs teilnimmt.
Offiziell gibt es dazu seit Harbaugh übernommen hat keine wirklichen Aussagen mehr - "Working through something" ist da die Generalaussage für jeden Spieler.Stand heute sieht die (traingsfähige) Oline wie folgt aus: Alt-Johnson-Bozeman-Salyer-Pipkins. Hoffen wir das beste.
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Bei einem so jungen Wr-Corps könnte er als Mentor eine wichtige Rolle spielen und dazu als Wr 3-4 auch noch ein bisschen beitragen. Somit finde ich die Verpflichtung gut. Ein Gamechanger dürfte Allen aber nicht mehr sein.
Sehe ich ähnlich, nach dem Wegfall von Mike Williams war Q. Johnston der WR mit den meisten Catches. Einen Slot Receiver hätte es zwar eigentlich nicht gebraucht, die Position ist mit McConkey (sehr) gut besetzt, aber wie von Akill gesagt war der WR Room extrem jung und mit Keenan Allen bekommt man einen echten proven WR. Ein echter X Receiver wäre egt dringlicher, nun muss man hoffen dass einer der Rookies Tre Harris oder Lambert-Smith hier direkt funktionieren.
Viel mehr besorgt mich weiterhin die Interior O-Line. Nachdem Harbaugh nun mehr oder weniger die Starting Oline offiziell verkündet hat wird wohl Bozeman auf Center starten und Johnson auf Guard. Für meinen Geschmack hätte man hier noch was tun müssen. Man ist eine Verletzung davon entfernt die selbe Oline zu stellen welche im Playoff Spiel gegen Houston komplett dominiert wurde und die gesamte Saison Schwachstelle #1 war. Mit Bozeman und Johnson beinhaltet die weiterhin 2 Spieler welche, was Pressures betrifft zu den unteren 10% auf Ihrer Position gehören. Auf Tackle hat man zwar eines der besten, wenn nicht sogar das beste, Duo der Liga, aber die Interior macht mir weiterhin Sorgen.
Weiterhin etwas seltsam ist die Nummer mit RB Najee Harris welcher seit dem Feuerwerksunfall auf der NFI Liste steht und seitdem entsprechend kein Training bestritten hat aber als Teil der "Reha" mit Helm, Sonnenbrille und Gewichtsweste bekleidet Runden um den Platz spaziert. Auch hier ein potenzieller Spot wo ggf. noch ein Veteran geholt werden könnte. Man hat zwar Nyheim Hines verpflichtet, der aber auch seit 2 Seasons kein Spiel mehr gemacht hat.
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Und hoffentlich knapp 30 Mio davon werden dann auch an T Slater gezahlt. Hoffe dass man da vor Beginn des Camps eine Einigung findet.
Das scheint aber im Vergleich zu anderen Spielern und Franchises relativ geräuschlos zu sein sprich kein Hold-Out o. Ä. -
Es zählen in der Offseason aber nur die top 51 Spieler (und alle Boni) gegen den Cap.
Das stimmt, die Zahl 90 war da hinsichtlich des Cap missverständlich untergebracht, das war mehr im Bezug auf die bemängelte Untätigkeit des Front Office gemeint, denn man wird sicherlich noch Spieler holen werden (müssen). Ändert an der am Ende übrig bleibenden verfügbaren Zahl jedoch nichts.