Beiträge von Marc

    In Zeiten in der die Ulmen-Fernandez-Story sehr frisch ist, HateAid (um mal nur ein Beispiel herauszunehmen) als Beispiel für eine "wirklich überflüssige Organisation" (eine Organisation die sich gegen Hass und Hetze stellt und Opfern hilft) zu nennen, ist schon ein classy shitty act. :stupid

    This.

    Ich gestehe, ich bin da bei vielen NGO's nicht so tief drin. Was genau macht die genannten Organisationen denn für dich so überflüssig? CABRIOGOTT

    Gar keine Frage. Die Ausgangsposition für die SPD ist mehr als ungünstig, aber entweder tritt sie mit Vehemenz für ihre Kernpunkte ein oder geht in die Opposition.

    Genau das würde ich mir für die Partei tatsächlich wünschen.

    Aber die Mehrheitsverhältnisse im Land lassen ja aktuell gar keine anderen Möglichkeiten zu.
    Und selbst wenn die SPD weiter verliert, wird vermutlich eher die AFD gestärkt als das beispielsweise die Grünen dazu gewinnen.

    Um zurück zur SPD zu kommen, ich denke sie wird nur eine Chance haben, wenn sie sich auf ihre ehemalige Kernklientel der arbeitenden Bevölkerung besinnt. Am Ende geht’s ums Geld und das heißt das zum einen Arbeitsplätze sicher sein müssen, zum anderen Arbeitnehmer unterer und mittlerer Einkommensklassen deutlich entlastet werden müssen. Das heißt auch, dass der Anstieg der Kosten für die Sozialversicherungen gebremst werden muss. Dass das nicht ohne Opfer geht, sollte auch klar sein.

    Das klingt immer total schlüssig und richtig.
    Aber wie genau soll die SPD das in der aktuellen Weltlage mit anhaltender Wirtschaftskrise umgesetzt bekommen?

    Man muss sich auch die Position ansehen, aus der die SPD jetzt mit der Union verhandeln muss.
    Es scheint so, als wünsche sich der Großteil der Wähler eine konservativ rechte Politik. Die SPD steht kurz vorm Absturz ins Niemandsland, wenn sie nicht schon dort angekommen ist. Es wird nicht einfacher, die eigenen Themen durchzubekommen.

    Ich habe es ja oben schon erwähnt.
    Ich hatte in den letzten Wochen öfter die Chance aus meiner persönlichen Bubble herauszukommen und direkt mit vielen Menschen zu sprechen. Da ist bei den meisten aktuell das Fass voll. Da gibt es keine Kompromisse. Steuern runter, Preise runter, no matter what.

    Wenn du jetzt mit Reformen kommst und anfängst, Einsparungen vorzunehmen oder am Rentenalter zu schrauben, gibt es dafür (bei den meisten) kein Verständnis.
    Da heißt es immer Steuern auf Rekordniveau, Sondervermögen und es reicht trotzdem nicht.
    Man muss einfach sagen, dass viele sich auch einfach nicht mehr informieren bzw. nur noch über Social Media oder alternative Medien wie Nius &Co.
    Die Propagandamaschine läuft da am laufenden Band, und diese Leute konsumieren oft auch nichts anderes mehr.

    Da ist dann kein Verständnis für Dinge wie Energiewende. Wenn überhaupt noch ann den Klimawandel geglaubt wird. Das klingt jetzt vielleicht extrem, kam aber nicht wirklich selten vor das Gespräche diese Richtung genommen haben.

    Viele Bürger interessiert einfach nur, was hier und jetzt im Geldbeutel ist. Warum und weshalb und welche Auswirkungen verschiedene Entscheidungen auf die nächsten Jahre haben, ist da völlig egal.

    Ich weiß wie du auch, dass Reformen der einzige Weg sind.
    Aber ich weiß nicht ob die Politik die Zeit und vorallem das Verständnis dafür bekommt.
    Zumindest nicht ohne Opfer wie z.b Klimapolitik (sollte der Union ja gelegen kommen)
    Das ist ja genau das, was mich aktuell ratlos macht. Solange die Weltlage so bleibt, wie sie aktuell ist, tue ich mich echt schwer, Optimismus aufzubringen. Aber vielleicht bin ich auch einfach noch geschädigt vom gestrigen Wahlergebnis.

    Aber nun zurück zur SPD ...

    Ich oute mich hier mal als Sozialdemokrat, der auch in RLP ein wenig im Wahlkampf beteiligt war und dementsprechend einiges mitbekommen beziehungsweise auch mit dem einen oder anderen Bürger näher Kontakt hatte.

    Ich hab jedenfalls das Gefühl, solange es den Bürgern nicht spürbar besser geht (vor allem im Geldbeutel) kann man denke ich politisch fast machen was man will.

    Da das in absehbarer Zeit (aufgrund verschiedenster Krisen) wohl nicht der Fall sein wird, bin ich gespannt wie das alles weitergeht. Viele konntest du hier mit Argumenten gar nicht mehr erreichen Da warst du als SPD einfach zu keinem Zeitpunkt eine Alternative, egal was im Wahlprogramm stand. Bei vielen AFD Wählern hörte man das die Partei gewählt wird um ein Zeichen zu setzen in der Hoffnung das die "Altparteien" dann endlich aufwachen. Ob das Hoffnung machen sollte die Leute irgendwann nochmal zurück zu holen weiß ich nicht. :madfan:

    Wenn ich mir heute die verschiedenen Reaktionen im Netz durchlese frage ich mich ehrlich welchen Weg die SPD einschlagen soll um aus der Misere wieder raus zu kommen. Die einen sagen, der Kurs muss jetzt endlich weiter nach links gehen, die anderen fordern eine klare Bewegung nach rechts (gerade im Hinblick der offensichtlichen Wählerwanderung Richtung CDU) und beide Seiten werden in den Kommentaren gleichzeitig dafür lächerlich gemacht, dass genau das angeblich der falsche Weg sei.

    Gleichzeitig gehst du hier in RLP in die nächste große Koalition in der du wieder Juniorpartner bist, Kompromisse tragen musst und weiter Profil verlierst.

    Die Personalfrage muss man auf jeden Fall stellen. Allerdings sehe ich im Moment niemanden, der das Ruder wirklich an sich reißen kann (will) und auch das entsprechende Format dafür mitbringt. Für mich ist es ohnehin rätselhaft, dass es in dieser großen Partei scheinbar so an geeignetem Personal mangelt.

    Ich bin ehrlich gesagt im Moment einfach ratlos. Ich hatte von Anfang an kein besonders gutes Gefühl hier in RLP, dass es am Ende so eine Klatsche wird, hab ich allerdings wirklich nicht erwartet.

    Ich kann dieses Gejammer über Wokeness oder Gendern wirklich nicht hören, weil so getan wird, als wäre das genauso schlimm wie der 3. Weltkrieg oder heftige Naturkastrophen. Gerade was das Berufsleben angeht, könnte doch sicherlich (fast) jeder hier zwei, drei Dinge aufsagen, die einen stören. Zumindest wenn man Arbeitnehmer ist.

    Es muss nicht gefallen, aber die Aufregung darüber von manchen ist komplett überzogen.

    Vor allem habe ich mittlerweile das Gefühl, dass “Wokeness” oder Gendern nur noch in einer bestimmen Bubble wirklich ein Thema ist.
    Und diese Bubble befindet sich nicht links der Mitte..

    Ich glaub das Bild reicht schon... 16. Minute... Vielleicht kann man sich erinnern, dass das Spiel zwei Minuten unterbrochen worden ist, weil man gedacht hat, das Schienbein ist durch.
    Es wurde Vorteil gegeben :jeck: - Noch nicht einmal Gelb. Jöllenbeck unterhält sich während der Behandlung mit den VAR-Mitarbeitern. In der Wiederholung ist das eine klare rote Karte.

    Das war die Szene die ich meinte. Kann man rot geben.

    Aber Basette bekam doch Gelb?! Den Vorteil kann man doch auch durchaus laufen lassen..

    Im Stadion ist mir, bis auf die Basette Situation in Halbzeit 1, auch nichts wirklich aufgefallen.
    Das sah im ersten Moment so aus als ob man da auch rot geben könnte, müsste die Szene allerdings noch mal sehen.
    Die Gelb-Rote Karte empfand ich auch als verdammt dämlich, die Situation war ja knapp hinter der Mittellinie und völlig ungefährlich.

    Aufgrund der Schlussphase empfand ich den Sieg auch nicht als unverdient. Zu Beginn der beiden Hälften hab ich Hannover jeweils besser gesehen, man hat sich dann aber wieder zurück gekämpft und gute Chancen rausgespielt.

    Ich kann diesen Hype um Pluribus nicht nachvollziehen. Ich fand die ersten Folgen auch interessant und habe mich gefragt, wo Vince Gilligan mit der Serie hin will. Leider weiß ich das auch nach der letzten Folge noch nicht. Man hätte das ganze auch deutlich komprimierter in 6 Folgen zeigen können, da es zwischendurch schon recht langatmig ist. Pluribus ist keine schlechte Serie, aber mMn auch meilenweit von dem Meisterwerk weg, zu dem es häufig gemacht wird. BB und BCS sind es.

    Das ist genau mein “Problem” mit der Serie. Hat meiner Meinung nach richtig stark angefangen, aber das Erzähltempo…. :sleeping:

    Eben gerade die letzte Folge MANHUNT New York auf YouTube.

    Traurig, dass es jetzt für mind.10 Monate vorbei ist.

    Diese Staffel war so krass und unterhaltsam, Macher & Teilnehmer waren größtenteils absolute Glücksfälle. Und mein Bild von New York hat sich auch ein Stück geändert. Ich fand gerade abseits von Manhatten die Bebauung anders, als ich sie mir vorgestellt hätte. Und die Hilfsbereitschaft vieler locals war auch irgendwie herzerwärmend.

    Jetzt muss ich wieder sonntags 19 Uhr NFL gucken :jeck: bah !

    Vielen Dank euch!

    Ohne das Forum hier wäre ich nie auf das Format gestoßen.
    Bin nicht so der “YouTuber” aber das ist schon ganz großes Kino. Hab in der Wartezeit auf die jeweils neue Folge auch mal die komplette zweite Staffel geschaut :mrgreen:

    Da wird die nächsten Wochen erstmal was fehlen.. Hoffe die Sendung schaff es sich zu halten. Meine etwas gelesen zu haben das man noch rote Zahlen schreibt..

    Und zum Time Out, die Kommentatoren haben gesagt, Matt hätte schon davor Time Out gebrüllt, also klar vor der Strafe. Alles gut und am Ende hat die richtige Mannschaft gewonnen

    To be fair: LaFleur hat auf der Pressekonferenz nach dem Spiel mehr oder weniger zugegeben, dass das TO eher zu spät kam. :tongue2:

    Nichtsdestotrotz geht es weiter. Momentan eher eine schwächere Phase zumindest ergebnistechnisch aber wir sind auf einem guten Weg

    Findest du wirklich?
    Ich habe das Gefühl, dass es die letzten Wochen eher rapide bergab geht.
    In Karlsruhe war das schon pures Glück, normalerweise macht der KSC zwei Minuten vorher den Siegtreffer und du stehst mit leeren Händen da.
    Zuhause gegen Nürnberg dann schon mehr als schwach. Über das Pokalspiel in Fürth kann ich nur den Mantel des Schweigens legen, das war teilweise wirklich Slapstick. Von beiden Seiten.
    In Düsseldorf nach der Halbzeit ein paar gute Minuten, aber auch da, ein wirklich schwacher Gegner, und man findet spielerisch überhaupt keine Mittel.

    War gestern im Stadion. Die Passqualität ist wirklich zum Haare raufen. Und ich sehe einfach kein Konzept oder keinen Plan. Ständig dieses „hoch und weit bringt Sicherheit“, dabei hast du Leute wie Sahin, Ritter, Skyttä, Sirch und überraschenderweise auch Kunze. Aber es gibt einfach keine spielerischen Lösungen.
    Keine einstudierten Laufwege, keine Anpassungen an den Gegner. Gestern spielt da hinten der 35 jährige Leistner, der zwar groß ist, aber wahrlich nicht mehr der Schnellste. Unser Matchplan besteht (wie immer) aus Flanken, die weder von links noch von rechts ansatzweise Gefahr bringen.

    Warum Sahin da ständig auf außen abkippen muss, erschließt sich mir auch nicht. Als er in der zweiten Hälfte endlich mal das Spiel zentral vor sich hatte, sah das schon viel besser aus.
    Wenigstens die Wechsel gestern kann man mal nicht kritisieren.

    Vielleicht sehe ich das Ganze auch zu negativ. Aber ich finde einfach, du hast hier eine Mannschaft, die durchaus kicken kann, wenn man ihr ein funktionierendes System an die Hand gibt. Doch das sieht immer alles nach angezogener Handbremse aus.

    Das Interview nach dem Spiel muss ja auch ne Frechheit gewesen sein?! Ging ja wohl in die Richtung „tolles Spiel gemacht“ und irgendwelche kruden Verschwörungstheorien in Richtung VAR.
    Konnte es selbst nicht sehen, aber das deckt sich auch mit dem Interview nach dem Düsseldorf-Spiel, das ich maximal realitätsfern fand.

    Positiv: Wir laufen endlich mehr.

    Nicht falsch verstehen – bin mit der Punkteausbeute durchaus zufrieden. Aber das Auftreten der Mannschaft und die spielerische Entwicklung finde ich allerdings besorgniserregend.
    Mit dem Trainer Lieberknecht bin ich seit der Verpflichtung einfach nicht warm geworden.

    Willst du wissen wie Politikverdrossenheit oder Protestwahl entstehen? Genau mit dieser Attitüde. Wir scheißen jetzt mal da drauf, was dich bewegt und erzählen die jetzt mal was dein wirkliches Problem ist... Und den Rest lassen wir einfach mal laufen

    Für mich entsteht Politikverdrossenheit durch falsche Versprechen, die schon am Wahlabend wieder einkassiert werden, und durch das Runterspielen wirklich wichtiger Themen wie eben zum Beispiel des Klimawandels.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass jede (demokratische) Partei genau weiß, welche Folgen der Klimawandel hat und was da auf uns zukommt. Genauso bei Rente und Sozialversicherung.

    Trotzdem wird meist alles in die Zukunft geschoben, Klientelpolitik gemacht und genau das sorgt am Ende dafür das immer mehr Leute das Vertrauen in die Politik verlieren. Die Leute wollen zuallererst mal einfach nicht mehr belogen werden.

    Man sieht doch genau an den aktuellen Umfragewerten, was dieser Kurs der CDU gebracht hat.

    Aber natürlich kann man auch das Verbrenner-Aus zurück nehmen, die Energiewende wieder abbremsen, das Bürgergeld streichen und die Rente ab 65 versprechen. Da sind dann mal für ein paar Jahre alle zufrieden bis man richtig in der Scheiße sitzt.

    Aber das ist hier dann schon ziemlich off topic.

    Kleiner Hinweis: Krieg und Klimakrise sind nach aktueller Umfrage keine Top 3 Positionen der dringlichsten Themen für die Gesellschaft. Die beiden Themen spielen nur eine untergeordnete Rolle.

    Vegane Ersatzprodukte logischerweise übrigens auch nicht :xywave: Aber Du siehst da zum Beispiel schon daran, dass Deine subjektive Sicht eine andere ist als die einer breiten Masse. Mit der musst Du und wir alle aber leben.

    https://www.t-online.de/nachrichten/de…am-meisten.html

    Das zeigt aber einfach auch wieder, dass ein Großteil der Bevölkerung ein Problem hat, die aktuellen Krisen/Themen angemessen einzuordnen. Das wäre für mich auch eine Aufgabe der Politik, den Menschen die Tragweite und Dringlichkeit der wirklichen Krisen bewusster zu machen, anstatt sich ständig von Stimmungen leiten zu lassen. Aber das wird in diesem Leben vermutlich nicht mehr passieren.