Beiträge von #67

    Der FC hat eben bekanntgegeben, dass die Pylonen des Rheinenergie Stadions während des Spiels in Regenbogenfarben beleuchtet werden :thup:

    Frankfurt hatte solch eine Aktion angekündigt, Köln mitgezogen. Mal sehen, ob noch andere Vereine mitmachen, ist ja noch Zeit bis Mittwoch.

    Eigentlich erübrigt sich die Frage, ob so etwas erwähnens/berichtenswert ist, wenn es zeitgleich in Deutschland Diskussionen über ein bunt angestrahltes Fussballstadium und eine bunte Kapitänsbinde gibt, und mehrere Vereine ankündigen, ihre Stadien am Mittwoch bunt anzustrahlen, weil München es nicht darf.


    Laut Nassib hat das Video wohl mindestens einen Jugendspieler inspiriert, sich zu outen. Allein diese Vorbildfunktion und moralische Unterstützung sollte einen eigenen Thread wert sein, bis das vielleicht irgendwann so selbstverständlich ist, das ein expliziten "Outing" nicht mehr notwendig ist.


    Als NFL Randnotiz, ich hoffe für Nassib, daß Typen wie "whatever happens to gods will" Beasley sich jetzt nicht auf ihn stürzen.

    . Ich wünsche mir persönlich (jeder darf es anders sehen) eine genauere Herangehensweise und ehrlichere Einordnung ("wir wissen es schlichtweg noch nicht") seitens der Experten.

    Ich kann mich noch gut erinnern, wie Drosten und Co. wegen ihrer mit Qualifizierungen versehenen Aussagen angegangen und nicht Ernst genommen wurden. Ich hätte nicht erleben mögen, was los gewesen wäre , wenn sie die von Dir geforderte Aussage getätigt hätten, geschweige denn, wie wenig Ihre Empfehlungen ab dem Zeitpunkt beachtet worden wären, selbst nach einer Änderung der Faktenbasis.


    "Wofür werden die eigentlich bezahlt?", "Muss man ja nicht ernst nehmen, selbst die Experten auf dem Feld äußern sich ja noch nicht dazu", "die sitzen doch eh nur auf ihrem Arsch im Labor und haben keinen Schimmer, was in der wirklichen Welt abgeht", ... Und das wären vermutlich noch die harmlosen Sprüche gewesen. Ganz zu schweigen von der Nachbetrachtung: "Warum haben die Wissenschaftler sich nicht schon zu Beginn konkret geäußert, sie sind Schuld, dass so viele Leute gestorben sind"


    Du hast sicher Recht, das der Mensch von Natur aus zur Verunsichrung neigt. Nur darf das in meinen Augen nicht das Verhalten der Wissenschaftler diktieren, denn die Verunsicherung greift so oder so, egal ob und was sie sagen. Wie sagte doch ein Politiker vor nicht allzu langer Zeit? "die Fakten würden Sie nur verunsichern".


    Dann lieber die Fakten präsentieren, die daraus gezogenen Schlüsse mit Wahrscheinlichkeiten beziffern wo möglich, und die Aussage nach bekannt werden neuer Erkenntnisse anpassen. Verunsicherte Menschen und Querdenker wird es ohnehin geben, nur können sich auf diese Weise wenigstens manche selbst ein wissenschaftlich fundierteres Bild machen.

    Am Ende als Verlierer dastehen würde man meiner Ansicht nach, wenn man aus Angst, falsch zu liegen, gar nichts sagt, daher gar nichts passiert, und die Infektionen sich ungebremst ausbreiten können, mit der Folge von wesentlich mehr Toten, einer Überlastung und des letzlichen Zusammenbruchs des Gesundheitssystems. Klar, das ist der Worst Case, aber ist ja nun nicht so, als ob man das in anderen Ländern nicht so beobachten konnte.


    Was den zweiten Absatz des Zitats angeht, so ganz kann ich Dir nicht folgen. Du argumentierst also, man solle erst einmal ein paar Jahre abwarten, bevor man sich als Wissenschaftler zu den Gefahren äußern darf? Ein paar zusätzliche zigtausend Tote würden diesen Ansatz sicher begrüßen ... Und wer fordert in Deinen Augen, das jemand Schuld sein muß? Doch sicher nicht die Wissenschaftler, oder? Die Forderung nach "mehr Aufklärung" und "mehr Information" kam meiner Ansicht nach immer und ausschließlich von Seiten der Presse und vor Allem Öffentlichkeit. Wenn man das als Wissenschaftler ignoriert, wird das mit sehr großer Sicherheit noch viel weniger Menschen recht sein.


    Absatz drei, Ok, Du bist also tatsächlich der Meinung, man solle erst einmal abwarten, wie sich alles entwickelt, wenn ich das richtig verstehe? Überhaupt keine Maßnahmen vorschlagen und umsetzen, weil man nicht weiß, welche davon sich in welcher Weise im Detail auswirken würden? Das mag Deine persönliche Präferenz sein, für das Gemeinwesen ist das aber, sorry, einfach kein sinnvoller Ansatz. Denn im Worst Case hast Du dann einfach hundertausende von Toten, keine sinnvolle Strategie, dem zu begegnen, aber wenigstens hat sich niemand "verunsichert" gefühlt. Dicht machen müsstest Du in dem Fall dann letztlich trotzdem noch alles, wodurch sich dann auch die wirtschaftlichen Probleme replizieren würden, nur eben etwas später, dafür aber vermutlich extremer. Halleluja. Während beim entgegengesetzten Ansatz, der ja auch weitestgehend gewählt wurde, der Worst Case ist, dass Du wirtschaftliche Probleme in Kauf nimmst, und sich viele Menschen für eine zeitlang in ihren Freiheiten eingeschränkt fühlen, und Du am Ende erklären musst, das die Maßnahmen dann in der Rückschau vielleicht doch überzogen oder in einigen Fällen nutzlos waren.


    Ich weiß, welchen Worst Case ich persönlich im Sinne des größtmöglichen Vorteils für möglichst viele Menschen wählen würde ...

    Übrigens als allgemeines Fazit würde ich mir als nächstes Auto sofort ein reines Elektroauto kaufen. Ich hoffe sehr, dass es da in den nächsten Jahren auch größere Kombis mit guter Reichweite geben wird.

    Mir kommt es in erster Linie auf das Platzangebot für den Fahrer an, leider gibt es noch keine für den Normalbürger bezahlbaren Modelle, die überlange Beine berücksichtigen. Reichweite wäre bei mir sekundär, die paar mal im Jahr wo ich längere Strecken fahre, könnte ich auch einen Wagen mieten. Aber wenn man die Beine nicht sinnvoll unters Lenkrad bringt, ist an sicheres und komfortables Fahren leider nicht zu denken. Und €80000+ für ein entsprechendgrgrosses E-Auto sind halt einfach nicht drin.

    Bitte nicht falsch verstehen, es ist absolut nicht auszuschließen dass Sie dieses Mal Recht behält und Sie ist nur ein Beispiel von mehreren. Aber und jetzt kommt mein entscheidender Kritikpunkt: Gerade die Wissenschaft sollte einfach mal offen eingestehen, dass Sie über das Corona-Virus und Viren im Allgemeinen gar nicht so viel weiß wie Sie vorgibt zu wissen.

    Diesen Vorwurf halte ich, von einigen Individuen mal abgesehen, ehrlich gesagt für unberechtigt. Gerade die Wissenschaftler wie Drosten gestehen doch regelmäßig ein, dass ihre Aussagen nur auf dem jeweils aktuellen Kenntnisstand beruhen, und die aufgezeigten Modelle eintreffen könnten. Das impliziert doch, das man die Aussagen nach neuen Informationen und Erkenntnissen anpasst oder revidiert. Genau das macht ja seriöse Wissenschaft aus.


    Das sie häufig das schlimmstmögliche Szenario herausheben, halte ich ebenfalls für nachvollziehbar und legitim. Tun sie es nicht, und der schlimmste Fall tritt ein, hat man nicht nur eine Katastrophe am Hals, sondern alle Welt schreit los, warum "die Wissenschaft " genau davor nicht gewarnt hat. Warnen sie dagegen, dass dieser schlimmste Fall eintreten könnte, steigern sie damit im besten Fall das Bewusstsein der Bevölkerung, der Fall wird aus welchem Grund auch immer nicht Realität, und eine grosse Anzahl von Leuten, die ihre Aussagen nicht richtig verstehen oder interpretieren können, hauen auf sie ein, weil sie ja "Unrecht gehabt" und "unnötig Panikmache betrieben" haben.


    Gewinnen können sie bei den Schreihälsen ohnehin nicht, aber mir persönlich ist es lieber, sie warnen und das Szenario tritt nicht ein, als das sie nicht warnen, es aber schlimmer kommt als verkündet.

    Mein Platz 7, der Wilbury Twist. Bitte nicht versuchen, den Instruktionen zu folgen!


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    Wir schreiben das Jahr 1988. Die (Halb-)Brüder Nelson, Otis, Lefty, Charlie T. und Lucky beschliessen, zusammen ein paar Songs aufzunehmen. Hierzu setzen sie sich im Kreis mit ihren Gitarren um ein Mikro zusammen, in der Küche des nicht ganz unbekannten Dave Stewart, und fangen an zu spielen und zu singen. Ihre erste Single wurde für zahlreiche Preise nominiert, und sie gewannen einen Grammy für ihr Debut. Leider verstarb Lefty im Dezember des selben Jahres, der Rest der der Band huldigte ihm dadurch, das im nächsten ihrer Videos seine Gitarre in einem Schaukelstuhl seinen Platz einnahm. Die verbliebenen Bandmitglieder nahmen, unter Verwendung anderer Vornamen (Spike, Clayton, Muddy, Boo) und unter der Mithilfe zahlreicher anderer Mitglieder des Clans (Ayrton, Ken, und dem entfernten Cousin Buster) ein zweites Album auf, aus dem auch meine Wahl für unsere Songliste stammt.


    Die Rede ist natürlich von einer Supergroup, die mit den einzelnen Aufnahmen ihrer Mitglieder wohl insgesamt die meisten Tonträger verkauft haben dürfte, und deren Karrieren ca. drei Generationen der Rockmusik umspannten. Leider gab es kein drittes Album mehr, und drei der fünf sind mittlerweile verstorben, aber bei mir haben sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen, und ihr Andenken wird durch die Benamung diverser meiner Fantasyteams durch mich gewürdigt.


    Es handelt sich bei diesen Legenden natürlich um die Traveling Wilburys, besser bekannt vielleicht unter den Namen George Harrison, Jeff Lynne, Bob Dylan, Tom Petty und Roy Orbison, die zusammen einfach Spaß hatten, von denen sich keiner in diesem Projekt zu wichtig, und die sich im Ganzn nicht zu ernst nahmen. Dass die Songs und Alben unter Beteiligung eines Gary Moore oder diverser Monty Pythons entstanden, dürfte nur zu ihrer Legacy beitragen.


    Als Stellvertreter für ihr Werk ist meine Wahl auf Platz 7 der Wilbury Twist, im Video dürften einigen ein paar weitere bekannte Gesichter auffallen ...

    Kandidat Nt. 2 für heute ist ein individueller Musiker, der mehrere bekannte Bands geprägt hat. Nominiert wurde Tom Morello, u.a. von Rage Against the Machine und Audioslave

    Das Argument mit älter zählt für mich nicht. Mir ist klar dass es älter ist wie auch der Begriff Arier etc. Die Swastika und das Keltenkreuz sind auch älter und sind auch nicht unbedingt die besten symbole.

    Deine Einstellung ist irgendwie gefährlich nah am "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen". Nur weil wir hier verständlicherweise ein Problem mit gewissen Begriffen oder Symbolen haben, muss das in anderen Ländern ja noch lange nicht der Fall sein. Du wirst doch z.B. auch auch von Buddhisten oder Hindus nicht erwarten, dass sie keine Swastikas mehr verwenden, nur weil die hier von einem menschenverachtenden Regime missbraucht wurde?


    Disclaimer, ich kenne natürlich die Motivation des Herrn Thulin nicht, seine Firma genau so zu nennen, evtl. hat er ja sogar mit den Ansichten der verlinkten Gruppe symphatisiert, keine Ahnung. Nichtsdestotrotz finde ich, dass man deutsche Befindlichkeiten im internationalen Kontext vielleicht doch mal etwas zurückstellen sollte.

    ich Frage mich ernsthaft wie man sich rebranden kann zu Thule, wenn man weiß wofür dieser Begriff auch stand https://de.m.wikipedia.org/wiki/Thule-Gesellschaft


    Ist mir nämlich auch aufgefallen dass sehr viele in München diese Thule Anhänger haben. So sorry für das kurze offtopic, aber das hat mich damals wirklich schockiert

    Nun ja, wenn die gesamte (schwedische) Firma schon Thule heißt ... vermutlich nach dem Gründer, einem Herrn Thulin. Die haben Chariot eben 2011 gekauft, daher das Rebranding, bei Dachboxen ist das ja schon ewig die Marke.


    Der Begriff ist außerdem nun einmal schon deutlich älter als die von Dir verlinkte Gesellschaft.

    und noch eine Frage.

    Habe gesehen, dass es bei Yahoo die Option gibt, einen Co-Manager einzuladen. Für mich ist ein Kumpel von mir Backup, wenn ich keine Zeit habe, bisher nutzt er immer meinen Account. Ist das ok, wenn ich ihn über meinen Account einlade?

    Hmm, die Option kannte ich noch nicht. Meine Tendenz wäre, zu sagen, was Du mit Deinem Account machst, ist Dir überlassen, aber mal sehen, was die Ligenleitung in Form von Charger dazu meint.

    So ungefähr steht's bestimmt im Coding der App ;)

    Uninitialized variable geisterstunde, programm terminated. :hinterha:

    Ich kenne nur die Spermbirds, das ist die legendäre deutsche Hardcore-Band. Welche für dich nicht furchtbare Band sie supportet haben könnten, habe ich leider keine Idee. :madness

    Ah, ich dachte, Du kennst vielleicht beide, Senseless Things hat die Band damals regelmäßig unterstützt. Spermbirds vermutlich nur auf dieser einen Tour. Aber dem was sie abgeliefert hatten, konnte ich in beiden Fällen nichts abgewinnen, das war einfach nur lautes, wirres Geschrammel ohne jegliches erkennbares musikalisches Konzept. Ob die sonst mehr drauf haben? Keine Ahnung.

    Zu meinem Platz 8 bin ich relativ unerwartet gekommen. Eine andere Band aus einem völlig anderen Genre (zu ihnen später mehr) hatte diese Band immer wieder in Pressemeldungen oder anderen Veröffentlichungen erwähnt. Da es sich bei der ursprünglichen Band um eine Punk Band handelte, und ich bei einem ihrer Konzerte bei den Supporting Acts tatsächlich aus der Halle musste, weil sie so schrecklich waren (Senseless Things und Spermbirds, die Namen waren wohl Programm), habe ich dem erstmal nicht viel Wert beigemessen. Irgendwann wurde ich dann doch mal neugierig, und habe in einen Song reingehört, und bin dadurch bei den Frank and Walters hängen geblieben. Eine irische Indie Band, die alles andere macht als Punk, und von denen ich mittlerweile alle erschienenen Alben in meiner Sammlung habe.


    Dann blieb nur noch die Frage, welcher Song nominiert wird. "How can I exist" hat dabei knapp den Kürzeren gezogen gegenüber dem Song, der für mich inzwischen vermutlich mein Lieblings Weihnachtssong ist, und in der Hinsicht "Fairytale of New York" zumindest eingeholt, wenn nicht sogar den Rang abgelaufen hat.

    Mein Platz 8:


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