Eben nicht. Die Zahl der (Total-)Verweigerer ist verschwindend gering. Tatsächlich wird die große Zahl an tatsächlich Hilfsbedürftigen wieder mal als faul und arbeitsscheu stigmatisiert.
Letztendlich ist jeder, der (fast) ausschließlich von Lohnarbeit lebt eine Erkrankung oder einen Schicksalsschlag vom Bürgergeldbezug entfernt.
In vielen Fällen beträgt der Abstand auch nur eine Entlassung.
Das ist Deine Interpretation. Das willst Du herauslesen. Stattdessen sagt Schulze:
»Wer voll erwerbsfähig ist, Montag bis Freitag zu Hause sitzt und gar nichts macht, darf künftig nicht einfach so weitermachen«.
