Beiträge von huesla

    Ich war in meinem Leben bisher zweimal im Kölner Dom, und ein drittes Mal wird es für mich definitiv nicht geben.
    Ich habe gerade die Meldung gehört, dass der Eintritt für Touristen ab jetzt 12 Euro kosten soll. Diesen Preis bin ich absolut nicht bereit zu zahlen. Mit maximal 5 Euro hätte ich noch gut leben und meinen Frieden machen können.
    Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist die Logik dahinter: Wie kann man jahrzehntelang, eigentlich schon immer, gar nichts verlangen und dann auf einen Schlag von 0 auf 12 Euro erhöhen? Aus meiner Sicht zeigt das ganz deutlich, dass da im Vorfeld schon über Jahre hinweg im Management einiges schiefgelaufen sein muss.

    Zu den juristischen Konsequenzen kann ich nichts sagen. Ich weiß nur, wie die meisten AfD Wähler aus meiner Sicht darüber denken. Wenn ich mich mit zwei, drei Kollegen auf der Arbeit unterhalte, die man mittlerweile fast schon als AfD Fanatiker bezeichnen muss, sagen die einfach, dass das ja alles schön und gut ist, dass Gerichte so etwas entscheiden, aber die Gerichte ja nicht frei sind, sondern von den etablierten Parteien beeinflusst werden.

    Es ist wirklich traurig, dass es schon so weit gekommen ist und sich so viele Menschen in einer solchen Bubble befinden, dass sie, um es mal ganz deutlich zu sagen, überhaupt nicht mehr klar denken können.

    Enzo Leopold ist offiziell bestätigt. Konoplya dagegen anscheinend noch nicht.

    Ich hätte Leopold wirklich gerne in Hannover behalten. Er war bei uns der Chef im Mittelfeld, und seine größte Stärke ist ganz klar das Passspiel. Er funktioniert wie der Taktgeber und bestimmt im tiefen Spielaufbau komplett den Rhythmuss, da macht ihm in der 2. Bundesliga kaum jemand was vor. Die Zahlen sprechen für sich: Mit rund 60 Pässen pro Spiel und einer extrem hohen Erfolgsquote gehört er statistisch zu den Top Spielern in der Liga auf seiner Position. Selbst wenn der Gegner ihn früh presst und stresst, bleibt er am Ball völlig ruhig und sicher.

    Auch bei seinen anderen Qualitäten zeigt sich diese Spielintelligenz: Er ist das perfekte Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff. Statt den Ball blind nach vorne zu bolzen, beruhigt er das Spiel, verlagert die Seiten und bedient die freien Räume. Dazu kommt, dass er extrem konstant abliefert. Er ist voll fokussiert, geht voran und stand letzte Saison eigentlich immer die vollen 90 Minuten auf dem Platz.

    Bei seinen Standards sind die Meinungen allerdings geteilt: Viele loben seine präzisen Ecken und Freistöße als echte Waffe. Ich persönlich sehe das aber eher negativer, weil am Ende einfach viel zu wenig Zählbares dabei herausspringt.

    Auf der anderen Seite gibt es eben auch ein paar klare Schwächen, vor allem beim Thema Physis. Mit seinen 1,74 Metern tut er sich in engen, körperlichen Duellen schwer. Gegen richtig robuste Mannschaften, die aggressiv draufgehen, fehlt ihm manchmal einfach die Wucht. Auch beim Tempo hat er Luft nach oben. Er löst die Dinge eher über sein gutes Stellungsspiel und seine Technik,im schnellen Umschaltspiel fehlt ihm im Vergleich zu athletischeren Spielern einfach der Antritt. Ich sehe ihn auch nicht als einen Führungsspieler die emotional eine Mannschaft mitzieht. Zu guter Letzt strahlt er selbst kaum Torgefahr aus. Er bereitet zwar viele Angriffe gut vor und spielt den Pass vor dem Torschuss, taucht selbst aber so gut wie nie im gegnerischen Strafraum auf.

    Genau wegen dieser Schwächen sehe ich ihn ehrlich gesagt auch eher nicht als Stammkraft bei einem Bundesligisten, welches Potenzial nach oben hat.

    Seit wann steht ein Lobbyist, der nicht mehr aktiv in der Politik und Partei ist, stellvertretend für eine Partei?

    Ich will dem Argument, dass Torsten Albig kein aktiver Politiker mehr ist, gar nicht zwingend widersprechen. Aber man darf die Realität der politischen Kommunikation nicht ausblenden.
    Wenn ein ehemaliger Ministerpräsident sich zu einem so fundamentalen Thema äußert, hat das in einer Partei immer noch ein ganz anderes Gewicht als die Meinung irgendeines Hinterbänklers aus dem Landtag oder Bundestag. Und bei einfachen Abgeordneten wird jedes Wort in dieser Debatte sofort tagelang hochgekocht.
    Ein Ex Landeschef spricht nicht im luftleeren Raum. Mit so einer Aussage bringt er bewusst einen Stein ins Rollen. Er bricht ein Tabu und schafft einen Raum für andere in der SPD, die vielleicht ähnlich denken, sich bisher aber nicht aus der Deckung getraut haben. Genau so fangen politische Verschiebungen an. Das als parataktische Einzelmeinung abzutun, ist schlichtweg naiv.

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-05/brandmauer-afd-torsten-albig-zusammenarbeit-spd


    Man muss der SPD ja eines lassen: Wenn es um das eigene Überleben geht, beweist sie eine Flexibilität, die jedem Schlangenmenschen im Zirkus zur Ehre gereichen würde. Jahrelang gerierte sich die SPD als die moralische Chefinstanz der Nation. Die Brandmauer zur AfD wurde von den Genossen nicht nur gebaut, sondern mit heiligem Zorn und quasireligiöser Inbrunst verteidigt. Jeder CDU Kommunalpolitiker, der im Osten beim Dorffest versehentlich neben einem AfD Abgeordneten stand und dabei in eine Bratwurst biss, wurde von der SPD Parteispitze prompt als Steigbügelhalter des Faschismus gebrandmarkt.

    Und nun? Nun steht die SPD in Sachsen Anhalt in den Umfragen bei glorreichen sieben Prozent, während die AfD an der 40 Prozent Marke kratzt. Und plötzlich hat der politische Überlebensinstinkt ein neues Gesicht: Torsten Albig. Ausgerechnet ein ehemaliger sozialdemokratischer Ministerpräsident,heute standesgemäß als Lobbyist für den Tabakkonzern Philip Morris unterwegs, erklärt uns nun mit der Abgeklärtheit eines Kettenrauchers, dass die AfD ja eigentlich gar nicht die Ausgeburt der Hölle sei. Man müsse eben pragmatisch sein. Manuela Schwesig in Mecklenburg Vorpommern könne sich ihre Mehrheiten doch einfach mal je nach Thema auch von Rechtsaußen holen. Eine von der AfD tolerierte Minderheitsregierung? Warum eigentlich nicht! Hauptsache, die Dienstwagen der Genossen rollen weiter.

    Es ist von einer geradezu köstlichen Ironie: Kaum droht der SPD die parlamentarische Bedeutungslosigkeit im Osten, wird das dänische Modell entdeckt und die Brandmauer im sozialdemokratischen Hinterzimmer klammheimlich zum Abriss freigegeben. Bündnisse mit der CDU seien ohnehin viel zu anstrengend und würden nur frustrierte Wähler zurücklassen, jammert Albig. Übersetzt heißt das wohl: Mit der Union muss man sachlich regieren, bei der AfD reicht es, sich einfach irgendwie durchzutolerieren, um an den Schalthebeln zu bleiben.

    Meine Stimme ist immer noch nicht so richtig da, und die Enttäuschung nach diesem Spiel sitzt einfach tief. Beim Stand von 0:0 hätte ich vor Frust fast den Sitz kaputtgeschlagen, obwohl ich mich eigentlich gar nicht mehr für so emotional gehalten habe, aber wir haben diesen scheiß Ball einfach nicht im Tor untergebracht. Woran hat es am Ende gelegen, dass wir den Aufstieg verpasst haben? Keine Ahnung, wahrscheinlich an ganz vielen Dingen gleichzeitig. Wenn ich die Zahl richtig im Kopf habe, haben wir in dieser Saison unfassbare 23 Punkte nach einer Führung noch aus der Hand gegeben. Wir haben es in so vielen Spielen einfach leichtfertig verschenkt. Da mache ich gar nicht mal primär das Nürnberg-Spiel für verantwortlich, denn die waren sehr atark. bei unserem Potenzial musst du eigentlich schon am 29., 30. oder 31. Spieltag rechnerisch aufgestiegen sein. Wenn ich alleine daran denke, dass wir von zehn Strafstößen gerade einmal fünf verwandelt haben, während mein Namensvetter in der 3. Liga eiskalt zehn von zehn Dingern reinballert, kommt mir das kalte k....
    Auch der Trainer ist an der Situation wohl nicht ganz unschuldig. Man kann ihm zwar zugutehalten, dass er die Mannschaft überhaupt erst so stark gemacht hat, aber er hat eben auch entscheidende Fehler begangen. Ein roter Faden, der sich bei ihm durchzieht, ist offenbar, dass er mit einigen Spielern menschlich oder taktisch einfach nicht klarkommt, wie man unter anderem an der Personalie Lars Gindorf sieht, keine Ahnung, was da hinter den Kulissen wirklich los ist. Da stellt sich mir ernsthaft die Frage, ob er der Richtige ist, um den Kader für die nächste Saison vernünftig zusammenzustellen, zumal uns jetzt ohnehin einige der absoluten Leistungsträger verlassen werden. Noch beantworte ich das mit Ja, falls nicht noch mehr ans Tageslicht kommt.
    Es ist einfach extrem bitter, denn wir hätten zumindest die Relegation packen müssen. Dann hast du noch ein ausverkauftes Heimspiel, nimmst eine sichere Million an Euro mit, und wenn du es dann gegen den Bundesligisten verkackst, dann ist es eben so. Jetzt drücke ich auf jeden Fall dem Wolfsburg die Daumen, denn Paderborn nächste Saison mit uns in der Liga zu haben, ist besser, als sich wieder mit Wolfsburg messen zu müssen.

    In der Regel komme ich für Heimspiele immer gut an Karten ran aber für das Spiel brauchst du dir keine Illusionen machen :hinterha:
    Da wird nichts gehen, wenn du nicht jemanden direkt kennst. Allein im Fanmag gibt es schon locker 50 Gesuche für über 100 Karten...

    Das wird wirklich sehr schwer werden...

    Ich habe eine.

    Ich soll bei uns im Unternehmen die neue SiFa werden. Die Vorgespräche, die traditionell mit dem Wunschkandidaten geführt werden, haben bereits stattgefunden, und gestern gab es dann auch das offizielle Gespräch. Grundsätzlich ist alles geklärt, bis auf das Monetäre.

    Ich habe das Thema angesprochen, woraufhin die das Argument kam, dass es aktuell wegen Einsparungen schwierig sei usw., und dass ich das ja auch nicht wegen des Geldes machen würde. Etwa zehn Minuten später kam das Thema erneut auf, und ich sagte, dass ich mit einer Entgeltgruppe mehr zunächst gut leben könnte.

    Nun ist mir noch ein Argument eingefallen, das für mich durchaus relevant ist: Wenn ich die aktuelle Entgeltgruppe behalte, habe ich durch den Wegfall der Rufbereitschaften, die ich jetzt noch mache, etwa 1.000 € brutto weniger als vorher.

    Ich kenne den und Kollegen aus HR gut. Meine Frage ist nun: Kann ich dieses Argument kurzfristig noch einmal per Teams oder in einem kurzen Gespräch anbringen? Und ist das überhaupt ein valides Argument?

    Wie ein Gabelflug. Man startet bei A um ans Ziel B zu kommen und wenn es zurück geht soll es nach C und nicht nach B.

    Oder über setzt. Von Regensburg nach Nürnberg und dann aber nach Hause und nicht nach Regensburg.

    Was möchtest du auch bei B, wenn du schon bei B bist?

    Deine Übersetzung ist richtig erklärt.

    Den vollelektronischen Jahreswagen den wir am 20. April gekauft haben, ist an dem Tag beim Händler auch erst eingetroffen. Der sch... Brief ist von der VW Bank immer noch nicht beim Händler. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie mir das auf den Sack geht.

    Ich sehe es auch von der O-Line her nicht. Da ist ein Fragezeichen auf RT oder die vielen Flaggen von Gyton. Auf TE müsste auch eine Steigerung her. Dazu noch die von dir genannten LB und CB.

    Du sagst, die Offense kqnn auch ein Problem sein? Die Cowboys hatten 2025 die zweitbeste Offense der gesamten NFL nach Yards. Dak war Top 3 bei den Passing Yards und Ferguson einer der besten Tight Ends überhaupt.

    Das Problem war nicht die O-Line oder der TE, sondern dass die Defense im Schnitt 30 Punkte pro Spiel zugelassen hat – das war der schlechteste Wert der Liga. Wer 27,7 Punkte pro Spiel macht (Platz 7), ist offensiv ein absoluter Contender. Wenn die Defense nur Durchschnitt gewesen wäre, hätten sie 9 bis 12 Siege geholt. Die Offense hat ihren Job mehr als erledigt."

    daher ists für 96 besser, wenn die direkten Konkurrenten die auteilbaren Punkte kleiner halten.

    Das ist grundsätzlich auch meine Meinung, in diesem Fall wäre es aber wohl besser gewesen, wenn die Darmstädter gewonnen hätten. Elversberg traue ich drei Siege in den nächsten drei Spielen zu, das wird sehr gefährlich für uns.

    Vorhin den Kaufvertrag für unser erstes E-Auto per Mail zurück geschickt. Zwei Minuten später festgestellt, dass unsere Heizung auf Störung ist und nicht funktioniert. Unglaublich. Letzte Woche war erst die Wartung. Hoffen wir mal, dss es nichts gravierendes ist.