Beiträge von aikman

    Staples: The Supreme Court didn’t just shut out the NCAA. It ran up the score


    Zitat

    We know 9-0 isn’t merely a defeat for the NCAA and the schools that make up its membership. It’s an unapologetic, unrelenting ass kicking. It’s LSU against Oklahoma in the 2019 Peach Bowl. No, that probably wasn’t decisive enough. It’s more like Georgia Tech against Cumberland College, which, coincidentally, you can read about on the NCAA website.

    9-0. Wer hätte gedacht, dass in einem Land, in dem man sich sonst auf gar nichts einigen kann, ausgerechnet die NCAA diese Einheit zusammenbringt. Gegen sie. Dumm gelaufen. Damit ist das jetztige Modell des College Sport mit dem unbezahlten Athlet am Ende.

    So, sortieren wir mal - Teil 2.


    Sicher weiter:

    Gruppe A: Italien (1), Wales (2), Schweiz (3)

    Gruppe B: Belgien (1), Dänemark (2)

    Gruppe C: Niederlande (1), Österreich (2)

    Gruppe D: England (1), Kroatien (2), Tschechien (3)

    Gruppe E: Schweden (?)

    Gruppe F: Frankreich (?)


    Achtelfinalpaarungen:

    Kroatien - Zweiter Gruppe E (Schweden, Slowakei, Spanien oder Polen) in Kopenhagen

    Italien - Österreich in London

    Wales - Dänemark in Amsterdam

    Niederlande - Dritter Gruppe D/E/F in Budapest

    England - Zweiter Gruppe F in London

    Belgien - Dritter Gruppe A/D/E/F in Sevilla


    Gruppe E Ausganssituation:

    - Schweden ist Gruppenerster wenn man gewinnt oder die Partie Slowakei vs. Spanien unentschieden endet

    - Slowakei ist weiter mit einem Punkt gegen Spanien. Gruppenerster ist man bei einem Sieg, wenn Schweden nicht gewinnt.

    - Spanien ist weiter mit einem Sieg oder Unentschieden gegen Slowakei. Gruppensieger ist man bei einem Sieg wenn Polen Schweden besiegt.

    - Polen ist weiter wenn man gegen Schweden gewinnt.


    Wenn Polen Schweden besiegt und Slowakei gegen Spanien unentschieden spielt, haben wir eine dreier Konstellation mit 4 Punkten. Gewinnt Polen 1:0, dann ist die Slowakei Erster und Schweden Dritter. Gewinnt Polen mit einem anderen Ergebnis ist Polen sogar Erster, Slowakei Zweiter und Schweden Dritter.


    Gruppe F Ausgangssituation:

    - Frankreich ist Gruppensieger wenn man gewinnt oder bei einem Unentschieden, wenn Deutschland nicht gewinnt. Gruppenzweiter ist man bei einer Niederlage, wenn Deutschland nicht gewinnt. Gruppendritter wird man, falls man verliert und Deutschland gewinnt oder Ungarn Deutschland mindestens 3:0 schlägt.

    - Deutschland ist weiter mit einem Sieg oder Unentschieden. Bei einer Niederlage könnte man auch weiter kommen als Dritter, wenn man nicht zu hoch verliert und Portugal gegen Frankreich verliert. Aber das ist wieder Rechnerei. Gruppensieger ist man bei einem Sieg, wenn gleichzeitig Frankreich nicht gewinnt.

    - Portugal ist weiter wenn man gegen Frankreich punktet. Bei einer Niederlage kann man auch noch Dritter werden, sofern Ungarn nicht gegen Deutschland gewinnt. Gruppensieger ist man bei Sieg, wenn Deutschland nicht gegen Ungarn gewinnt.

    - Ungarn ist weiter wenn man gegen Deutschland gewinnt. Unentschieden langt nicht. Gruppensieger kann man nicht werden. Zweiter wird man zudem, wenn gleichzeitig Frankreich gewinnt. Oder wenn man gegen Deutschland mindestens mit drei Toren Differenz gewinnt und gleichzeitig Frankreich verliert.



    Mögliche Gegner für Deutschland im Achtelfinale.


    Als Gruppenerster:

    Schweiz, Finnland oder Ukraine


    Als Gruppenzweiter:

    England


    Als Gruppendritter:

    Niederlande oder Belgien

    Carl Nassib ist der erste NFL-Spieler, der sich während seiner aktiven NFL-Zeit als schwul outet:

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    Hoffentlich ist es irgendwann nur eine Randnotiz wert. Aber leider ist es in der heutigen Zeit noch nicht so, daher umso größeren :respekt an Nassib!

    So, sortieren wir mal. Sicher weiter:


    Gruppe A: Italien (1), Wales (2), Schweiz (3)

    Gruppe B: Belgien (1), Dänemark (2)

    Gruppe C: Niederlande (1), Österreich (2)

    Gruppe D: Tschechien (?), England (?)

    Gruppe E: Schweden (?)

    Gruppe F: Frankreich (?)


    Achtelfinalpaarungen:

    Italien - Österreich in London

    Wales - Dänemark in Amsterdam

    Niederlande - Dritter Gruppe D/E/F in Budapest

    Belgien - Dritter Gruppe A/D/E/F in Sevilla



    Mögliche Gegner für Deutschland im Achtelfinale.


    Als Gruppenerster:

    Schweiz, Finnland oder Ukraine


    Als Gruppenzweiter:

    England oder Tschechien


    Als Gruppendritter:

    Niederlande oder Belgien

    Platz 6



    Song: "Total Eclipse Of The Heart"

    Interpret: Bonnie Tyler

    Album: Faster than the Speed of Night

    Jahr: 1983

    Land: UK (Wales)

    Genre: Pop Rock, Power Pop, Symphonic Rock

    The Story Behind The Song: "Jim Steinman: I was tryingt to write about vampires, the original title was 'Vampires In Love' "


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    Neben 'Paradise By The Dashboard Light' wohl der quintessentielle Jim Steinman Song. Und einer der Songs mit dem längsten Chorus überhaupt. Für jemand, der 20 Sekunden Snippets in seinen Videos verwendet, um den wichtigsten Teil des Songs anzuspielen, ist 'Total Eclipse Of The Heart' jedesmal eine Herausforderung. Der Song ist wieder einer aus meiner frühen musikalischen Entwicklung; ich war gerade mal 11 Jahre, als ich den Song das erste Mal hörte (ganz höchstwahrscheinlich in einer Chartsendung auf Europawelle Saar, aber das will ich nicht beschwören). Und er hat mich von Beginn an gefesselt, was sich seitdem nicht verändert hat. Es ist der Chorus, es ist das Synthbreak nach dem ersten Chorus, es ist die Reibeisen-Stimme von Bonnie, es ist die Komposition insgesamt. Es ist einfach ein 5-Sterne Song ohne wenn und aber.


    Als ich meine Top 20 zusammenstellte, war Jim Steinman noch am Leben und der Song auf #7. Durch den Tod des Komponisten ist er eins aufgerückt. RIP Jim Steinman.


    Und ich möchte auch noch das Metal-Cover von Exit Eden erwähnen. Vier Powerfrauen geben ihre Version des Songs dar: Amanda Somerville (Kiske/Somerville, Avantasia), Clémentine Delauney (Visions Of Atlantis), Marina La Torraca (Phantom Elite) und Anja Brunner.



    (#20, #19, #18, #17, #16, #15,#14, #13, #12, #11, #10, #9, #8, #7)

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    Ganz plötzlicher Wintereinbruch ...

    Nicht unvergessen dabei auch Ellen Foley, die eine congeniale Gesangspartnerin von Meatloaf bei dem Song war. Im Video ist übrigens nicht Ellen zu sehen, sondern Karla DeVito. Die Stimme ist aber Foleys. Meat Loaf hat das öfters bei seinen Video-Clips gemacht (siehe auch 'I'd Do Anything For Love But I Won't Do That).

    Wenn es heute aber eine Band mit der Signifikanz der Beatles geben würde, würden wir hier aber über ganz andere Klickzahlen reden.

    Es ist, wie Du sagst: völlig unvergleichbar.

    Zumal ich denke, dass die Leute heute teilweise auch viel "unbewusster" Musik hören, weil sie halt irgendeine fremdgenerierte Playlist starten und dann halt jede Menge Beifang haben, der dann natürlich trotzdem gezählt wird

    Ja, aber das ist vernachlässigbar, wenn man die Units betrachtet. Man muss auch einfach sehen, dass es früher viel weniger Möglichkeiten gab Musik zu hören. Das fängt schon damit an, dass die Charts zur Beatles-Zeit nicht mal wöchentlich erschienen, sondern erst nur monatlich und dann nur alle 2 Wochen, weil es eben kaum Veränderungen gab. Dazu hatten sie maximal 50 Songs gelistet, zeitweise nur 40. Seit Anfang der 90er sind es 100.


    Es gab bei weitem nicht so viele neue Singles in einer Woche. Nur um da mal eine Zahl zu nennen: Bei Spotify werden allein für Deutschland jede Woche in der 'New Music Friday'-Playlist über 80 Songs angeboten. Jede Woche neu. Da sind die Alben noch gar nicht gezählt, die heute ebenfalls für die Single Charts gewertet werden (also die Songs auf den Alben).


    Heute hast du alles per Klick da. Egal ob der Song aus Südkorea ist oder den USA, oder einem afrikanischen Land. Bei Youtube findest du alles, bei Spotify ebenfalls. Die Konkurrenz ist viel, viel größer, als sie jemals zur Beatles-Zeit war. Deswegen sind solche astronomischen Streaming-Zahlen nur bei den ganz harten Fangroups zu erreichen (BTS ist da aktuell ganz vorne, aber auch Olivia Rodrigo, die aktuell die Streaming-Marken nach oben schraubt).

    Lauterbach ist mehr: "Wenn das Brennglas weiter auf den Papierstapel gerichtet ist und die Sonne weiter so stark darauf scheint, dann brennt es bald lichterloh".

    Streeck ist: "Ist nur Feuer ..., solange nicht die Stadt lichterloh in Flammen steht, halb so schlimm"

    Hinweise gibt es jetzt schon und es könnte sein, dass heute 1980 dran ist. Da knn man mal wirklich vergleichen, ob früher wirklich alles besser war.

    1969 ist es. Das einzige Jahr, in dem es gleich vier Sieger gab:

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    Wahrscheinlich war halt Portugal so schlecht heute :hinterha:

    Portugal ist das Gegenteil von Spanien oder Italien. Die haben Deutschland schon immer gelegen.



    damit war doch das weiterkommen gemeint oder nicht 😕der 1.platz ist ja immer noch eher nicht so wahrscheinlich

    Da Portugal jetzt muss (3 Punkte sind sehr wacklig, selbst als Dritter), sind die Chancen auf alle Fälle gestiegen. Ein Unentschieden ist nicht so unwahrscheinlich und dann kann D mit einem Sieg gegen Ungarn noch vorbeiziehen.

    wieder so ein Spruch "Deutschland hat wieder alles in eigener Hand " hatten sie auch schon vor dem Spiel

    Alles nicht. Aber haben sie nach wie vor nicht. Wenn Frankreich gewinnt, kann Deutschland höchstens 2. werden. Aber Portugal muss jetzt auch nochmal punkten, das kommt Deutschland entgegen.

    Es sind halt komplett unterschiedliche Zeitphasen, das kann man so nicht miteinander vergleichen. Deswegen halte ich auch von solchen 'Zählungen' nichts. Die Charts sollte man hauptsächlich, wenn überhaupt, dann für einen kleineren Zeitraum, vielleicht ein Jahrzehnt miteinander vergleichen. Alles was darüber hinausgeht, wird aus verschiedenen Gründen immer schief bleiben. Die Beatles würden heute kaum mehr Singles verkaufen, weil Streaming einfach viel bequemer ist.

    Zur Feier der 'Battle Of Britain' eine Collab von einer schottischen Combo und einem britischen Sänger. Auch hier könnte man sagen, haben sich zwei gefunden: Synth-Pop der Marke 2010er und New Wave der 80er in netter Symbiose. Die Stimmen von Lauren Mayberry und Robert Smith ('The Cure') gehen perfekt zusammen


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    Gibts tatsächlich noch Single Charts?

    Gibt es in der Tat noch. Sind auch nach wie vor die wichtigsten Charts für Künstler und Plattenfirmen.

    Danke Bilbo, aber ganz eindeutig erscheinen mir diese Erläuterungen nicht. Es ist die Rede von Verkäufen über Streaming, aber die meisten Anbieter laufen ja über Flatrates.

    Das wird anteilig berechnet bzw. gezählt. Ich habe hier den Teil für die US-Single Charts gefunden, das dürfte ähnlich für die Deutschen Single Charts gelten:


    Paid subscriptions have more weight (1,250 streams = 1 album unit) than ad-supported subscriptions (3,750 streams = 1 album unit). Trials equate to paid.


    Jeder Song der mindestens 30 Sekunden gestreamt wird, wird dabei gezählt, außer er läuft auf 'Mute'. Oder es gibt zu regelmäßige Wiederholungen, was auf einen Bot hindeuten könnte. Ansonsten gilt Käufe > Streams. Aber weil mittlerweile soviel mehr gestreamt wird, als verkauft, hat sich das schon deutlich verschoben. Es gibt aber z.B. solche Sonderaktionen wie 'Die 'Ärzte' sie z.B. hatten, als physische Singles günstig verkauft wurden und das hat sofort einen massiven Ausschlag für den Künstler in den Charts gegeben. Das hält aber gerademal eine Woche an und dann ist der Song meist schon wieder komplett raus.

    ... sind das die aktuellen Top 3 der Offiziellen Deutschen Single Charts. Drei Songs aus der Sparte "Rock" (Pop Punk ist auch Rock) auf den ersten 3 Rängen hat es seit zig Jahren nicht mehr gegeben! Ich wüsste gar nicht, wann das überhaupt das letzte Mal der Fall war. Und ein so durchschlagender Erfolg für einen ESC-Teilnehmer auch mit anderen als dem Gewinner-Titel ist ebenfalls sehr sehr selten.


    louvre.JPG

    Uff....


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    Mehr fällt mir dazu nicht ein.

    Es ist ja schon mal positiv anzumerken, dass es offensichtlich bei einigen der ganz Reichen oben auch schon angekommen ist, dass es so nicht weitergehen kann:

    https://www.n-tv.de/wirtschaft…ocket-newtab-global-de-DE

    Zitat

    36 Millionäre aus Deutschland und Österreich fordern in einem Appell eine höhere Besteuerung von Millionenvermögen. In einem Schreiben, das der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt, heißt es: "Wir sind Vermögende und setzen uns für eine höhere Besteuerung von Vermögen ein." Die "Ungleichheit in Deutschland und international" nehme seit Jahrzehnten zu. Unter der Corona-Krise litten besonders Arme, "während manche Vermögende und Unternehmen zu den Krisengewinnern gehören und in der Krise noch reicher geworden sind."


    Aber genau da liegt doch das Problem. Das wir bei Wohnungseigentümer und Vermietern nicht unterscheiden, sondern alle über einen Kamm scheren. Wenn es nach mir geht, müsste man Wohnungseigentümer, die mindestens 3 Wohungen haben (da fallen dann die meisten aus der Kategorie wie Cold as Ice Eltern raus) viel deutlicher an die Kandarre nehmen. Nur so lässt sich imo eine dringend nötige Umgestaltung, gerade im Hinblick auf den Klimawandel und die Folgen, einigermassen 'friedlich' erzielen.


    Es geht ja weiter - in den nächsten Jahren werden viele Wohnungen im Sommer ohne Klimaanlage kaum mehr bewohnbar sein. Das sind aktuell aber ebenfalls CO2 Fresser (hoffentlich wird man da in Zukunft auch bessere Alternativen haben, aber aktuell ist das ein schwieriges Feld) und das wird ebenfalls kosten. Wir müssen uns einfach klar vor Augen halten, was der Klimawandel und alle die Folgen für dramatische Einwirkungen haben wird und wie wir das auf einem sozial-einigermaßen-verträglichen Niveau für alle gestalten können. Denn ein weiter so geht halt einfach nicht. Da sind alle beteiligt: Mieter und Vermieter. Und wenn wir die Kosten nur auf den Mieter setzen, dann wäre dir Dagobert z.B. ja auch nicht weiter geholfen? Das würde deine Nebenkosten ja auch deutlich steigern, oder? Nur, du kannst es vielleicht auf anderen Ebene wieder reinholen, die z.B. eine 4-Kopf-Famiie in einem kleinen Mietsappartment ohne sonstige Zusatzeinkommen eben nicht stemmen kann.


    Wenn wir das nicht als Gesammtheit sehen und nur auf ein 'ich-bezogenes'-Problem umwandeln, dann wird der Klimawandel ein gesellschaftsspaltendes Problem, mehr noch, als wir es bereits haben. Und das sehe ich für die Zukunft als eine sehr große Gefahr.

    Ich nehme an aiki war noch nie auf einer Eigentümerversammlung.

    Ich bin selber Eigentümer ;) . Also ja, ich war bereits auf mehreren. Und ich weiß, dass es nicht so einfach ist, aber man kann da ja durchaus Anreize setzen. Wir haben z.B. auch die Diskussion über eine neue Heizungsanlage und die steigenden Kosten der Zukunft sind da maßgeblich daran beteiligt.


    Natürlich gibt es auch Vermieter, die nicht ganz reiche Leute sind, aber im Vergleich zum Mieter geht es dem durchschnittlichen Vermieter doch finanziell gesehen besser, oder liege ich da so weit daneben? Ich kenne auch beide Seiten - meine Eltern haben lange zur Miete gewohnt, teilweise unter echten Tyrannen, ehe sie dann genug Geld angesammelt haben um zumindest eine Eigentumswohnung anzuzahlen. Damals gab es ja auch noch Wohnungsbauprämie etc pp.

    Ich finde nur, dass wenn man bereits einen Kompromiss ausgehandelt hat, dann ist es zumindest schlechter Stil, wenn man jetzt wie von der Unions-Seite einfach sagt: 'Ja, ätsch bätsch - machen wir doch nicht" ohne zumindest einen Alternativ-Vorschlag zu machen. Denn es hat ja einen Grund, warum man diese Alternative ausgehandelt hat.


    Und ich kann da auch die Vermieter-Seite verstehen, aber wie Dagobert ja selber anmerkt, hat der Vermieter doch deulich mehr Alternativen zur Verfügung, im letzten Fall eben eine Erhöhung der Mietpreise. Mir fehlt da auch ein bisschen das Verständnis für die wirklich armen Leute, die komischerweise beim Thema Automobil gerne ins Feld geführ werden, weil sie keine Alternative haben. Aber was ist die Alternative zur kalten Mietwohnung? ...

    Als würden die Vermieter auf den Kosten sitzen bleiben. Dann wird bei der nächsten Mieterhöhung eben bis zum Maximum erhöht.

    Eben. Der Vermieter sitzt immer am längeren Hebel. Deswegen jetzt auch noch die CO2 Kosten komplett auf den Mieter abzielen zu lassen, halte ich da für den falschen Weg. Da müsste man schon einen geeigneteren Mittelweg suchen. Ist das gerecht, wenn man 50/50 macht? Sicher nicht, aber gerechter als alles auf den Mieter abzuwälzen, der sonst als einzige andere Option hat 'Frieren' finde ich schon.



    Wieso sollen die Vermieter auch auf Verbrauchsabhängingen Kosten sitzen bleiben? Natürlich kann der Vermieter neue Heizungen, Fenster und co einbauen, dann wird die Miete halt teurer.

    Wenn das aber den Komfort der Wohnung steigert und mittelfristig den CO2 Wert fallen lässt, ist das ja durchaus positiv zu bewerten. Aktuell würde ja weder der Komfort für den Mieter besser, noch müsste man dafür mehr zahlen, weil der CO2 Preis erhöht wird. Also ist der Mieter gleich doppelt der Arsch.


    Ist ja in der Natur der Sache das billige Wohnungen, nicht die besten Standards haben.

    Verständlich. Aber durch die CO2 Preis Erhöhung, die ja auf alle Fälle kommen wird (Klimawandel), wird die billige Wohnung eben auch teurer. Und wenn man sich Gedanken über den hohen Benzinpreis macht, aber nicht über die wahrschenlich schwerer zu verändernde Konstante (Immobilie statt Mobilie), dann sehe ich da zumindest einen Widerspruch.


    Die meisten Vermieter sind eben nicht Vonvia sondern Kleinvermieter für die eben diese Wohnungen ein Teil der Altersvorsorge ist. Das sind keine Menschen die 20.000€ oder 30.000€ reinpumpen können ohne das es juckt.

    Öhm, also da glaube ich, muss ich schon widersprechen. Wenn man eine Wohnung zu vermieten hat, hat man im meisten Falle zumindest schon mal zwei Eigentumswohnungen (wie viele Vermieter wohnen selber zur Miete?). Damit gehört man doch schon deutlich zu dem Klientel, dass man als wohlhabend titulieren kann. Vor allem aber sollte es - wenn man auf eine gleichmässigere Kostenverteilung des Klimawandels wertlegt - für einen Vermieter da eher möglich sein, als für einen Mieter, ohne dass man da gleich am Existenzminimum knabbert. Von den anderen Möglichkeiten, die man da hat, will ich gar nicht sprechen.


    Zudem kann man da ja wiederum an anderen Stellen drehen, eben z.B bei einer CO2 einsparenden Heizungsanlage eine z.B. Umweltbauprämie einfühen, die Vermietern dann zu Gute kommen würde.


    Wie wäre denn deine Alternative?