Beiträge von Chrizly

    Das ist ein Grundproblem: Ich würde mal behaupten, dass die wenigsten für 2025 in unseren Gefilden die Apokalypse ausgerufen haben... So wie ich die Diskussion wahrgenommen habe, geht es um die Jahre nach 2040/2050 bis 2100 und darüber hinaus.... Ob einem das dann wichtig ist oder nicht - da wird man schon einen gewissen Anteil an Leuten verlieren, die dann sagen: Da bin ich eh unter der Erde, so what...

    So wie ich den User verstanden habe, glaubt er auch nicht daran, dass seine Kinder und Kindeskinder darunter leiden müssen. Als Vater, denke ich, würde ich sonst anders äußern. Aber vielleicht auch nicht.

    Stimme ich dir per se zu, das "gefälscht" ist einfach Quatsch. Aber das Grundthema ist schon richtig, man kann durch spezifische Auswahl von echten Daten (z.B. bezüglich Auswahl des Zeitraums der Erfassung) und/oder grafischer Darstellung (z.B. Skalierung oder Basiswerten) durchaus Statistiken so hinbiegen dass sie etwas anderes anzeigen als es das Gesamtbild eigentlich aussagt.

    Ich empfehle jedem dieses Buch, damit man Statistiken und Studien endlich richtig verstehen und einordnen lernt:

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    Wahrscheinlich sind die Vorstellungen seines Agenten und die von Jerry und dem Front Office einfach noch zu weit entfernt. Von außen lässt sich immer schwer beurteilen, was ein Spieler tatsächlich denkt, dass er wert ist und was vor allem sein Agent denkt, dass er wert ist.

    Wenn Ferguson und sein Agent dann schneller sind, dann wartet man natürlich nicht extra noch ein paar Wochen oder gar Monate. Die Frage ist lediglich, hat Ferguson den Vertrag verdient oder nicht. Darüber kann man gern geteilte Meinung sein. Aber es ist abenteuerlich jetzt daraus ein Ferguson vs. Parsons zu konstruieren, zumal beide zur gleichen Zeit Free Agent werden, nämlich nach nächstem Jahr. Wenn man beide halten will, muss man beiden Verträge unterbreiten.

    The Greatest Mysterio of all time ist bei AAA aufgeschlagen und was für ein Monsterpop!

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    Bei TripleMania im August wird es ein Fatal-4-Way geben um den Megachampionship mit El Hijo del Vikingo, Dragon Lee, El Grande Americano (Ludwig Kaiser) und Dirty Dominik Mysterio!

    Komm mal wieder runter. Ich schrieb angetreten und das tut man nun mal zu einem Match. Das andere ist auftreten in einer Show. Keiner hat dich gebeten mich zu korrigieren. Und mein Fakt ist nun mal richtig und war völlig wertungsfrei.

    Ich bin unten keine Sorge. Ich fand deinen Fakt nur schlicht und einfach falsch und hab das auch dementsprechend aufgeführt. Und für den Rest ... hast du mich nicht mit einer extrem subjektiven Sichtweise zunächst verbessern wollen, hm? Aber sei es wie es ist. Für mich ist das Thema beendet.

    Der Vergleich mit anderen Sportarten hinkt, weil die nicht geskriptet sind und man dementsprechend auch nicht vom Skript abweichen kann.

    A-ha, und woher genau weißt du was im Skript stand? Warst du 1990 im Booking-Team der WWF? Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Finish genau so durchgeführt wurde, wie es von allen Akteuren die beteiligt waren, mehrfach durchgegangen worden ist. Aber wenn du gegenteilige Beweise hast (Beweise, nicht Meinungen), dann bin ich Ohr.

    Ansonsten ist es mir ja egal, wie du es empfindest, ob übertrieben oder nicht, das ist dein gutes Recht. Für mich (und ich war damals sehr an dieser Fehde und dem Match interessiert) hat das damals so gepasst. Das Ziel war die Hulkamaniacs auf die Seite vom Warrior zu bringen und das wurde so gut es ging erreicht.


    https://www.sescoops.com/news/wwe/chels…hogan-comments/

    https://x.com/ImChelseaGreen/status/1948929729643282825

    Wie wir fast jeden Tag an vielen Beispielen heutzutage erleben, war es eine Glanzleistung der Menschheitsgeschichte den Leuten erst Internetzugang zu verschaffen und später auch jedem ein Smartphone zu ermöglichen. Das hat die Gesellschaft qualitativ sicher mehr vorangebracht als jeder andere technologische Quantensprung und auf keinen Fall zerstört oder so.

    Mir tun vor allem die Wrestlerinnen aktuell Leid. Was die sich teilweise auf dein unsozialen Medien gefallen lassen müsen, geht auf keine Kuhhaut. Egal ob es eine Chelsea Green, Rhea Ripley oder Charlotte Flair ist. Viel zu einfach kann man den Frust seines eigenen bescheidenen Lebens auf vor allem Frauen abwälzen. Dass Twitter eh da längst komplett ausgeartet ist, ist bekannt, aber auch auf anderen Seiten sieht es da nicht viel besser aus.

    Das Internet hat zweifellos auch seine guten Seiten, aber die Anonymität fördert Hass und angedrohte Gewalt ohne Frage.


    ----------------

    So und zum Abschluss was komplett anderes: Wer am Wrestling vor allem den Entertainment und Humor-Faktor schätzt, der kommt bei diesem kleinen Match auf seine Kosten: Vom offiziellen AAA-Kanal ein Mixed-Team Match zwischen Santino Marella & Lola Vice vs. Mr. Iguana & La Hiedra:

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    Herrlich. :thumbsup:

    Es geht um die unmittelbare Reaktion nach dem PIN, als er im Ring umher läuft und sich theatralisch auf die Knie fallen lässt und bei allen Mitleid erregen soll. Völlig unnötig.
    Dass er dann irgendwann den Ring verlässt ist ja klar.
    Wir brauchen da auch nicht deine Erinnerung bemühen, wir sehen es ja in deinem verlinkten Video.

    Ja klar, er hat ein ganz wichtiges Match verloren. Ich verstehe echt nicht, was es da zu bemängeln gibt. Er hat die Niederlage so verkauft, wie man sie eben verkaufen muss. Sieht man ja auch bei anderen Sportarten oftmals, wie Gegner auf die Knie fallen und weinend zusammenbrechen, wenn die Niederlage besiegelt ist. Ist das dann auch Theatralik?

    Wenn man Hogan unter Vertrag hat mit Creative Control, war natürlich aus WWF-Erfahrungswerten eigentlich auch wenig überraschend, dass dann solche kontraproduktiven Sachen wie der Verlauf des Matches gegen Sting bei Starrcade 1997, der Fingerpoke of Doom im Januar 1999 oder Bash at the Beach 2000 passieren würden.

    Das war Bischoff doch egal. Er wollte Ratings und die hat er sich einiges spielen lassen. Für ihn war Hogan das unumstrittene Zugpferd und das bekam er nur, wenn er ihm und seinen Kumpanen aus WWF-Zeit hohe Verträge mit eben diesen Bedingungen anbot.

    Aber ob WCW überlebt hätte, wenn man Eddie Guerrero, Jericho, Benoit, Malenko, Rey Mysterio rechtzeitig in den Main Event gepusht hätte ist auch fraglich. Man hätte es natürlich tun müssen anstelle von WCW zu dem Zeitpunkt als die Fans genug hatten von den Altstars im Main Event. Aber das hätte zu dem Zeitpunkt nahe der Jahrtausendwende den Rating War gegen den 1994 fälsch entlassenen Austin und gegen The Rock nicht gedreht sicherlich, diese wrestlerisch guten Leute im Main Event zu haben. Weiß nicht, ob das gereicht hätten man sie seit 1996 als Main Eventer aufgebaut oder im Endeffekt trotzdem zu Wenig gegen die Austin vs Mr Mc Mahon Fehde und The Rock.

    Naja, doch. Man hat das z.B. an den Goldberg-Ratings gesehen, als das Match gegen Hogan kam, wie die Fans immernoch genug Interesse am WCW-Produkt hatten. Sie waren nur eben immer derselben nWo-Story Leid, die man immer wieder versuchte neu zu verkaufen, obwohl es alter Wein in neuen Schläuchen war. Gerade in der Zeit zwischen 1997 und 1999 hat die WCW den War für immer verloren. Dann hat man die falschen Schlüsse gezogen und diesen Dampfplauderer als den Grund für die WWE-Stärke ausgemacht und verpflichtet (Russo) und ab da war's dann eh verloren. Zuvor allerdings als man diese ganzen interessanten Stars hatte, da hätte man zuschlagen müssen. Goldberg war der Einzige, den man nach oben gepusht hat ... bis man sein Momentum dann wieder von Hall & Nash zerstören ließ.

    Spätestens beim Fingerpoke of Doom hatten die Fans aber zurecht die Nase voll.

    Vermute wäre das Internet 1993 weitverbreitet gewesen, hätte es vielfach Postings gegeben, Hogans Abgang wird WWF nur nutzen langfristig, weil jetzt Bret Hart, Shawn Michaels, Razor Ramon, Lex Luger endlich freie Bahn haben ohne vom Egomanen blockiert zu werden wie es Bret bei WM 9 passierte. Und WCW würde aus dem Hulkster, dessen Zeit abgelaufen sei, sowieso keinen nennenswerten Gewinn mehr rauspressen können. Aber genau wissen tu ich es natürlich nicht wie die Fanstimmung 1993 inmitten des Steroidskandals war.

    Nein, ganz bestimmt nicht. Selbst als Hogan und Bischoff bei TNA anfingen, gab es im Internet noch die weitverbreitete Meinung, dass TNA jetzt endlich mit der WWE aufschließen würde und die neuen Monday-Night-Wars wurden allesamt begrüßt. Es gab endlich Konkurrenz für die WWE, so meinte mann. Nur um dann ziemlich schnell festzustellen, dass die 90er eben nicht wiederkamen.

    Ich kann mich noch gut an die frühe 90er Zeit erinnern. Die WWE hatte alles andere als ein positives Echo, als man die alten Leute nach und nach abgab, die neue Generation verfing nicht so, wie man es sich gewünscht hatte, weswegen man auch clevererweise sich ein bisschen nach Europa verlagerte, weil es dort immer noch neu war und mit Leuten wie Bret Hart, dem British Bulldog und anderen größere Fanschaften gab. In den USA dagegen war die Hochzeit lange vorbei, da gab es auch keine "ja, jetzt kommt endlich was Neues"-Euphorie. Es gab den harten Kern der WWE-Fans und es gab nebenmehr die WCW, die aber bis zu Beginn der Monday Night Wars jetzt auch nicht den Stein der Weisen fand.

    Der Boom der Monday Night Wars kam nach einer ziemlichen Delle und für viele überraschend.

    Seine Aktien am Untergang von WCW hatte Hogan sicher auf jeden Fall, sein Vertrag war ja auch sehr teuer und sicher auch ein Baustein, der AOL-Time Warner dazu veranlasste den Stecker zu ziehen.

    Aber es heißt ja immer sie haben Wrestling eh gehasst. Mehr als 10-15% Verantwortung am Ende WCWs hat Hogan in der Retrospektive auch nicht meiner Meinung nach. Für das grottenschlechte Booking im Jahr 2000 war er ja z.b. auch kaum noch mitverantwortlich.

    Da war der Krug schon in den Brunnen gefallen. Das Problem war halt, dass die WCW ne Menge kostete, aber kaum mehr was abwarf, weswegen es auch einfach war, die Reißleine zu ziehen, als der Merger kam. Da sind wir aber schon lang über den Punkt hinaus, an dem man noch hätte was machen können.

    Das Problem war, dass man Hogan und Co zu lange schalten und walten ließ, dass man solche Dinge machte, wie den Warrior zur WCW zu holen, was ein kompletter Flop war und dass man Goldberg und Sting nach und nach den Boden unter den Füßen wegzog. Manche sehen den Beginn des Untergangs schon bei Starrcade 97. Wie meinte Sam Roberts kürzlich bei Chris Van Vliet. Man hätte das Flugzeug einfach nur landen müssen und hätte tosenden Beifall bekommen. Stattdessen verhunzte man das einfachste Booking und ab da fing der Niedergang schon an.

    Fingerpoke of Doom und Co gaben dem Ganzen dann nur noch den Rest.

    Das erinnert mich an das DFB Pokal Finale 1999 als Lothar Matthäus den entscheidenden Elfer verschießt und Gerd Rubenbauer nichts Besseres einfällt als zu sagen. "Der SV Werder Bremen ist Pokalsieger, aber ich glaube alle SV Werder Bremen und Bayern Fans fühlen mit Lothar Matthäus. "

    Übergib den Gürtel, alles cool, aber mach nicht so eine Show aus deiner Niederlage und gib dem Sieger die 2 Minuten Jubel.

    Hat er gemacht. Er ist auf seinen Wagen und hat dem Warrior allein den Ring überlassen zum Feiern. Ich kann mich noch gut daran erinnern, weil das (wie geschrieben) meine Anfangszeit und meine erste WrestleMania war und ich natürlich gespannt wie ein Flitzebogen auf die Show. Bis dahin hatte ich nur die meistens Jobber-Matches bei Superstars und Prime-Time-Wrestling gesehen. Und im Vorfeld haben wir viel diskutiert mit meinen Kumpels, weil ich den Warrior eigentlich immer doof fand (Promos waren langweilig) und einige meiner Kumpels totale Warrior-Freaks. Und das ging vielen Fans damals so, du warst entweder Hogan oder du warst Warrior. Diese Versöhnung am Ende mit der Übergabe war für mich genau richtig.

    Den Vergleich übrigens verstehe ich nicht. Das ist mir zu hoch.


    In keinem Match ...

    Angetreten impliziert ein Match ... Und das war auch nur ein wertungsfreier Fakt. :madness


    Ich weiß nicht, warum du ein Problem hast zuzugeben, dass WWE nichts besonderes macht und so in den Verteidigungsmodus gehst.

    Angetreten impliziert für mich nicht unbedingt Match. Wrestling ist viel mehr als "Matches".

    Naja, mit den Fakten hast du es ja jetzt nicht so, wie wir schon gesehen haben. Poste Fakts (und zwar richtige) und ich muss dich nicht ständig korriegieren. Alles andere ist Meinung und da brauchen wir nicht übereinstimmen.


    Was nicht der alleinige Grund gewesen sein kann für das aus der Halle buhen. Da wir, was die Legenden angeht, zumindest von Undertaker und HHH wissen, dass sie oft mit Trump zusammengetroffen sind in jüngerer Vergangenheit und ihn sehr wahrscheinlich auch gewählt haben. Hat Taker glaube ich auch kein Geheimnis draus gemacht. Ist bei The Rock auch zu vermuten fast, dass er Trump-Wähler ist. Zumindest ihn ja auch in hohen Tönen gelobt nach dem Attentat.

    Wobei LA halt schon eher demokratisches Gebiet und natürlich spielen da auch die rassistischen Äußerungen eine Rolle, die ganz bestimmt in einem eher forstschrittlichen US-Staat jetzt nicht so toll angekommen sind. Es ist eins als Unterstützer im Hintergrund zu sein, aber etwas völlig anderes so aufzutreten, wie es Hogan vor der Wahl vor den Trumpisten getan hat. Das zusammen mit seiner Vorgeschichte hat da schon für einiges an Unwillen gesorgt. Zumal er dann auch nur irgendsone langweilige Werbepromo abhielt.

    Was die Vergangenheit anbelangt, so war das Land lange nicht so gespalten, wie es heute ist. Das ganze hat sich vor allem mit den unsozialen Medien immer weiter zugespitzt. Früher war der Unterschied zwischen Reps und Dems gar nicht mal so groß und in Kriegszeiten war man eh eine Nation, siehe auch bei 9/11. Heute wäre das wahrscheinlich so gar nicht mehr möglich, weil sich das Land so dermaßen entzweit hat.

    Ich glaube auch nicht, dass Hogans langsames Abflauen seiner Beliebtheit mit Politik in den 90ern zu tun hatte, sondern einfach der Tatsache geschuldet, dass die 80er Generation älter wurde und diesem comichaften etwas entwachsen war. Und der Zeitgeist der 90er war ein anderer, da wurde es schon im TV gröber, da gab es z.B. Southpark, was komplett abräumte. Politisch sind die Gründe da eher weniger zu suchen, zumal Hogan im Süden auftrat und das war selbst während der Clinton Zeit schon immer rot, also Republikaner-Land. Die waren halt damals noch nicht so durchsetzt von den Extremen, auch wenn das immer mal wieder ein kleines bisschen reinspielte, nur eben nicht so parteiübergreifend.

    Das Ende ist auch einer der schlimmeren Hulk Momente. Erst der fast Kick-Out beim PIN und dann dieses Rumgeheule und sich in den Mittelpunkt-Gespiele - furchtbar.

    Hogan und Warrior wurden bei der Fehde als ebenbürtig dargestellt, daher passte das so. Hogan übergab dann ja auch den Titel an den Warrior, was so eher unüblich war und als "Fackelübergabe" gelten sollte. Dass der Warrior allerdings auch ein problematischer Charakter war, steht auf einem anderen Blatt.

    -----

    Was anderes:

    Bei TNA Impact gestern hat die ehemalige Jakara Jackson ihr TNA-Comeback/Re-Debut als Mara Sadè gefeiert und im Ring richtig gut ausgesehen. Ich fand sie ja schon bei NXT an der Seite von Lash Legend gut und war überrascht, dass man sie von WWE-Seite entlassen hat. Bei TNA hat sie gute Chancen, sich nach oben zu wrestlen und vielleicht irgendwann mal Knockout Champion zu werden. Vielleicht gibt es in der TNA/WWE-Zusammenarbeit auch mal wieder die Rückkehr zu NXT. Jedenfalls freut mich das für sie, dass sie sofort wieder einen Job gefunden hat und sie in meinem erweiterten Blickfeld bleibt.

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    Whistleblower: US-Regierung ordnete an, Gerichte zu täuschen
    Trump möchte sich nicht von der Justiz stoppen lassen. Dafür sind ihm offenbar auch illegale Mittel recht. Ein aus dem Justizministerium gefeuerter…
    www.n-tv.de

    Nur die Spitze des faschistischen Eisbergs...

    Zitat

    Das Oberste Gericht stellte zudem fest, dass Bundesrichter vom Präsidenten angeordnete Maßnahmen nur nach bestimmten Sammelklagen aussetzen dürfen. Damit bewahrheiten sich frühe Einschätzungen von Wissenschaftlern, dass Trump das politische System der USA verändern dürfte. "Das System ist so angelegt, dass die Exekutive zulassen muss, von den anderen Gewalten kontrolliert zu werden", sagte der Politikwissenschaftler Kenneth Lowande zu ntv.de. Und Trump möchte sich so wenig wie möglich kontrollieren lassen. Trump hatte wiederholt angegeben, er akzeptiere lediglich die Urteile des Obersten Gerichts als Grenze seiner Amtsausübung.

    Fun Fact: Eddie Guerrero, Chris Benoit und Hulk Hogan sind jüngst häufiger bei RAW angetreten als The Rock und Brock Lesnar.


    Lesnar: Juli 2002
    Rock: April 2003

    Eddie: November 2005
    Benoit: Juni 2007
    Hogan: August 2005

    Auch falsch. Außer du meinst in einem MATCH. Aber das ist natürlich beabsichtigt, denn Lesnar und The Rock sind Special-Attractions, für die insbesondere PLE (früher PPVs) vorgesehen waren. Aber bei RAW waren sowohl The Rock als auch Lesnar in der Zwischenzeit, um diese Matches zu promoten.

    HULK HOGAN - Die Figur, die Wrestling für immer veränderte und der Mensch dahinter.

    Wenn man den Mount Rushmore für die wichtigsten Wrestling-Figuren bauen würde, dann käme man an Hulk Hogan ganz bestimmt nicht vorbei. Der "Hulkster" war in den 80ern DIE Wrestling/Sports-Entertainment Ikone schlechthin, welche die WWE bis weit über die Grenzen der USA bekannt machte. Er sorgte dafür, dass die Terretorial Days des Wrestlings bald der Vergangenheit angehören sollten und war dann fast 10 Jahre später nochmal der Hauptgrund, warum die bis dahin marktführende Organisation, die eben jenes Ende mitbesiegelte, plötzlich selber um ihre Existenz zittern musste.

    Der Reihe nach:

    Anfänge: Bollea wird Ire

    Hulk Hogan (geboren Terry Bollea) begann das Wrestling im Jahre 1977 und zwei Jahre später schlug er das erste Mal in New York auf. Damals war Nordamerika noch unterteilt in diverse Wrestling-Territorien, die sich selber nie in die Quere kamen. Im Nordosten der USA als New York, Boston und Co war die WWF zuständig, die bis 1979 noch WWWF (World Wide Wrestling Federation) hieß, dann aber ein W strich und als WWF firmierte. Der Besitzer der Company war Vincent J. McMahon, der Vater von Vince McMahon, den wir alle kennen. McMahon Sr. sah in Terry Bollea einen interessanten Wrestler und gab ihm einen irischen Namen "Hogan", weil er selber irischer Abstammung war. Angeblich wollte er ihm sogar die Haare rot färben, das verweigerte Bollea aber und meinte "ich bin eben ein blonder Ire". Hogan wrestlete als Heel und bekam an seine Seite Manager "Classy" Freddie Blassie.

    1981 wechselte er dann das Territorium und wrestlete für Verne Gagnes "AWA" im mittleren Norden der USA (Sitz in Minnesota). Der Grund für seinen Wechsel: Hogan nahm ein Filmangebot von Sylvester Stallone an und spielte in "Rocky III" den "Thunderlips", was Vince J. McMahon mißfiel und er ihn deshalb kündigte.

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    In der AWA wurde Hogan, ebenfalls zunächst als Heel gebucht, von den Fans früh ins Herz geschlossen und prompt auf die gute Seite geturnt. Der Siegeszug von Hulkamania begann, aber die AWA hatte nicht viel davon, denn bereits Ende 1983 kehrte Hogan in die WWF zurück. Die war in der Zwischenzeit vom Sohnemann übernommen worden und der plante großes.


    Rock-&-Wrestling-Ära: Hulkamania is running wild!

    Vince McMahon Jr. hielt wenig von den Gepflogenheiten der damaligen Terretorien und wollte seine WWF in der ganzen USA berühmt machen. Er profitierte davon, dass das Kabelfernsehen in den USA mehr und mehr auf dem Vormarsch war und so nun auch Leute aus anderen Ecken der USA erreichbar waren. Und McMahon spielte etwas anderes ebenfalls in seine Karten: Die beliebte Sängerin Cindy Lauper wollte WWF-Manager Captain Lou Albano in ihrem Video zu "Girls Just Wanna Have Fun" haben und die beiden wurden Freunde. Albano überredete Lauper nun in seiner Wrestling-Show mit aufzutreten und es folgte daraus eine Fehde, die zu einem Women's Wrestling Match zwischen Fabulous Moolah (mit Captain Lou) und Wendi Richter (mit Cyndi Lauper an ihrer Seite) führte. Die "Rock n Wrestle"-Ära hatte begonnen! Und Vince McMahon sah die Vorzüge Prominente in die Shows einzubinden und plante eine Großveranstaltung mit seinem neuen Zugpferd Hulk Hogan, das er 1983 als DAS Aushängeschild auserwählt hatte und bereits Ende 1984 zu seinem Champion machte.

    Wo sein Vater die "Showmanship" und Aspirationen für Hogan im Mainstream anzukommen, als Problem sah, erkannte sein Sprößling die Chance, die WWF populär zu machen. Und das gelang! WrestleMania I mit Hogan und Mr. T vs. Roddy Piper und Mr. Wonderful Paul Orndorff (mit Bob Orton, Randy Ortons Vater an deren Seite) im Main-Event wurde ein Riesenerfolg und Hulkamanias Siegezug war jetzt nicht mehr zu stoppen. Vor allem als 2 Jahre später die große Fehde zwischen Hulk Hogan und der langjährigen WWF-Ikone Andre The Giant begann und zum Match in einem ausverkauften Pontiac Silverdome führte. Alle wollten sehen, ob Hogan den massiven Andre bodyslammen konnten und ... er konnte!

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    Das Re-Match zwischen den beiden "Giganten" rund ein Jahr später ist noch heute das meistgesehene Wrestling-Match in den USA. Über 33 Millonen Zuschauer sahen, wie Andre mit Hilfe eines Zwillingsreferees, der vorher bestochen wurde, Hogan besiegte und den Titel abnahm.

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    Wenn wir gleich davon sprechen, dass die Attitude-Ära für Zuschauerhochs bei 2 Companies sorgte, so bleibt festzuhalten, dass diese Zahlen selbst WCW und WWF ZUSAMMEN an einem Montag nie erreichen sollten!

    Drei Jahre später füllte Hogan beim Duell gegen seinen Face-Konkurrenten Ultimate Warrior dann den Skydome und sorgte nochmal für ein absolutes Karriere-Highlight, dieses Mal als Unterlegener. Das war der Zeitpunkt als ich zum Wrestling kam und sofort von dieser Larger-than-Life-Figur gefesselt war.

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    Die Dominanz der WWF sorgte derweil dafür, dass die Terretorien endgültig zu Ende gingen, wobei das Kabel-TV über kurz oder lang ohnehin dafür gesorgt hätte, meiner Meinung nach. McMahon hatte halt leidglich als Erstes begriffen, wohin die Reise letztendlich gehen sollte.

    Die WWF und McMahon nutzten Hogans Beliebtheit außerhalb ihres Rings um mehrere Filme mit Hogan zu drehen ("No Holds Barred" mit Zeus, der später auch ein Gegner Hogans wurde) und "Suburban Commando", eine Komödie u.a. mit Christopher Lloyd, den wir aus der "Zurück in die Zukunft"-Triologie als Professor Emmett Brown kennen. Die Filme wurden aber eher Flops. Sie sorgten aber dafür, dass Hogan blutgeleckt hatte und nun mehr außerhalb des Rings machen wollte.


    "Hollywood" Hulk Hogan und die Monday Night Wars

    Und es waren dunkle Wolken am WWF-Himmel aufgezogen. McMahon wurde verklagt, er habe seinen Wrestlern Steroide ausgegeben und um von dem Bild wegzukommen, wollte man von den muskelbepackten Korpern weg und Hogan passte da einfach nicht mehr ins Roster. So ließ man ihn gehen und trieb ihn regelrecht in die Arme der Konkurrenz. Zunächst drehte Hogan eine Baywatch-ähnliche Serie "Thunder In Paradise" aber schon nach einem Jahr lockte ihn der größte Gegenspieler von McMahons WWF, Ted Turner & seine WCW, die nach dem Ende der Terretorien viele einstige Wrestling Alliance Organisationen quasi vereint hatte, zurück in den Ring.

    Und die WCW hatte einen neuen skrupellosen Geschäftsführer mit Eric Bischoff. Dessen Plan war es, der WWF die Zuschauer wegzunehmen und ein Konkurrenzprogramm zum WWE Programm "WWF Monday Night RAW" zur gleichen Sendezeit auf dem Turner-Kanal auszustrahlen und so wurde "WCW Monday NITRO" gestartet. Der Zuschauervorteil der beiden Sendungen wogte regelmäßig hin und her, bis Bischoff seinen größten Coup startete: Er hatte die beiden WWF-Stars Diesel (Kevin Nash) und Razor Ramon (Scott Hall) mit hohen Verträgen abgeworben und sie quasi als Rebellen in der WCW-Show auftreten lassen, so dass manche Fans glaubten, sie kämen direkt von der WWE, um Unfrieden zu stiften. Und man kündigte immer wieder einen dritten Mann an, den man bald schon als Hintergrundzieher entpuppen wollte.

    Dieser Mann war niemand anderes als Hulk Hogan, der zum ersten Mal seit seiner ersten WWF-Zeit wieder Heel wurde und sich nun "Hollywood" Hulk Hogan nannte.

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    Und dies schlug ein wie eine Bombe. Die "nWo" (New World Oder) dominierte Monday Nitro und die Monday Night Wars, die jetzt klar zu Gunsten von WCW ausschlugen und über ein Jahr lang die Führung übernahm. Eine angeschlagene WWF mit einem angeschlagenen McMahon nach den Steroid-Anklagen (McMahon wurde letztendlich freigesprochen) konnte mit dem massiven Budget der Turners nicht mehr mithalten und drohte unterzugehen. Aber ... ein McMahon ist immer dann am stärksten, wenn alles gegen einen spricht.

    Letztendlich führte es dazu, dass die WWF ihr Programm umstellte und die "Attitude Ära" begann, mit Stone Cold Steve Austin, Degeneration X, Kane/Undertaker, aber vor allem Mr. McMahon als dem Bösen und Widersacher von Austin, zum ersten Mal als eigener Charakter in den Shows. Und so waren sich nun Hogan und McMahon quasi gegenüberstehend, nachdem sie Jahre lang die Wrestling-Welt zusammen dominierten. Die Wars sahen bis zu 15 Millionen Zuschauer pro Woche.


    Rückkehr und letzter WWF-Champion

    Die WCW verpasste es neben der nWo neue Stars aufzubauen und während die WWF mit The Rock und Triple H, Austin und McMahon, Undertaker, Ken Shamrock und anderen nach und nach neue spannende Charaktere etablierte, ließen Hogan, Nash und Hall kaum andere Götter neben sich aufsteigen. Und so verlor die WCW mehr und mehr an Boden und am Ende musste man die Liga ausgerechnet an McMahon verkaufen. Hogan kehrte 2002 noch einmal in die WWF zurück und sorgte mit The Rock vs. Hogan für einen weiteren Wrestling-Moment und Match für die Ewigkeit. Gefeiert von den kanadischen Fans wurde Hogan, ursprünglich als Heel eingeplant, wieder zum Face, während The Rock als Heel fungierte.

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    McMahon nutzte dies aus, um Hogan noch einmal zum Champion zu machen. Er war der letzte WWF-Champion, bevor die Company sich in WWE umbenannte. Gab dann noch ein paar Mal ein Hin und Her mit ein paar Fehden und Matches, ehe Hogan 2009 zusammen mit Eric Bischoff noch einmal versuchte, gegen McMahon und seine Company zu konkurrieren, dieses Mal mit TNA. Doch die neuen Monday Night Wars wurden ein grandioser Flop und TNA das sich mit Wrestlern wie AJ Styles, Samoa Joe, Kurt Angle, Christopher Daniels und anderen eine neue Fangemeinde erworben hatte, verlor viele dieser Fans, weil Hogan seine "Crew" einschleuste und die TNA-Stars mehr und mehr verdrängte. Die neuen "Wars" begannen im März 2010 und waren Anfang Mai 2010 bereits zu Ende, als man erkennen musste, dass sich vergangenes nicht so einfach wiederholen ließ.

    Hogan kehrte 2014 zurück in die WWE, war aber nur noch sporadisch Gast und wrestlen konnte er aufgrund mehrerer OPs eh nich mehr. 2015 dann wurde auch diese Zusammenarbeit beendet, als Tapes ans Tageslicht kamen, in denen Hogan sich rassistisch geäußert hatte.


    Die dunkle Seite Terry Bolleas

    Und damit sind wir auf der dunklen Seite des Menschen Terry Bollea angekommen. Schon als Wrestler hatte er immer wieder den Ruf aufkommende Stars unten zu halten und es ihnen schwer zu machen. Bret Hart z.B. wurde Opfer bei WrestleMania IX dieses Hulk-Egos, als er den Titel an Yokozuna verlor, nur damit Hogan ihn dann direkt einige Minuen später wieder gewinnen konnte. Auch andere Wrestler sind deshalb auf Hogan nicht gut zu sprechen, weil Hogan zudem gerne übertrieb und falsche Dinge wiedergab. Z.B. warf er dem Undertaker vor, ihn bei seinem Tombstone beinahe verletzt zu haben, dabei sieht man deutlich, dass Taker Hogan überhaupt nicht in die Nähe des Stuhls brachte und den Move so safe wie nur möglich ausführte.

    Zu seiner WCW-Zeit war es dann noch ausgeprägter. Seine Crew um Hall, Nash und seine Freunde ließen sich kreative Kontrolle in ihre Verträge schreiben, was viele aufstrebende Wrestler unten hielt und letztendlich zum Niedergang der Company führte. Dieses Ego zeigte sich auch bei TNA als extrem geschäftsschädigend wieder.

    Der größte schwarze Fleck allerdings war das oben angesprochene Tape mit rassistischen Aussagen, bei denen er einen afro-amerikanischen Freund seiner Tochter immer wieder als "N*" bezeichnete und selber zugab, in diesem Zusammenhang rassistisch zu sein.

    Zuletzt trat er dann an der Seite von Donald Trump bei dessen Wahlkampagnen auf und unterstützte diesen. Das sorgte dafür, dass er bei seinem letzten Auftritt in Los Angeles zur NETFLIX-Premiere von RAW gnadenlos augebuht wurde.

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    Bei Hogan muss man definitiv Wrestling-Figur und Persönlickeit trennen. Als Wrestler war er einer der Größten, auch wenn er nie der beste "Worker" oder "In-Ring-Akteur" war. Wobei man hier auch sagen muss, dass er wrestlen konnte und wenn man sich z.B. seine Matches während diverser Japan-Besuche ansieht, dann erkennt man das auch. Bei WWF allerdings war ein anderer Stil gefragt und darin war er Meister. Er konnte die Fans wie kaum ein Zweiter hinter sich bringen. Wenn sein Hulk-up und Comeback begann, dann rasteten die Massen meist regelrecht aus.

    Als persönlicher Charakter hatte er dagegen massive Schwächen und Fehler, die ihm am Ende viele Fans kosteten und auch zahlreiche Freundschaften im Wrestling, wobei einer seiner größten Widersacher für viele Jahre, Ric Flair, der bei NWA und WCW das unumstrittene Aushängeschild, bis zuletzt einer seiner dicksten Freunde blieb. Dennoch - er blieb bis zum Schluss eine umstrittene Gestalt vor allem außerhalb des Rings.

    In den 70ern und Ende der 60er Jahren gab es eine ganze Reihe von Bands aus den Niederlanden, die hierzulande und auch sonst international bekannt wurden. Von Shockng Blue ("Venus"), über Golden Earring, Focus ("Hocus Pocus"), Cats, Mouth & MacNeal ("How Do You Do"), Earth and Fire ("Weekend") bis zu George Baker und Pussycats.

    Wird oft als "Nederpop" bezeichnet, auch wenn manches eher dem Rock- oder Country-Genre zugehörig war.

    Gerade von einem niederländischen Kumpel erfahren: George Kooymans, Mitbegründer und Gitarrenspieler bei Golden Earring, ist bereits am Dienstag verstorben:

    George Kooymans, Guitarist for 'Radar Love' Rockers Golden Earring, Dead at 77
    George Kooymans, the founding guitarist for Golden Earring, best known for 'Radar Love' and 'Twilight Zone,' has died at the age of 77.
    www.rollingstone.com

    Ihr "Radar Love" läuft noch heute regelmäßig im Radio:

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    Gleiches Standing wie der TNA-Titel in WWE.

    Kann ich so nicht bestätigen, sonst würde man aktuell die Titel nicht so prominent in den WWE-Shows präsentieren. Und klar, jeder Titel ist im Wrestling "nur" ein Prop, ein Gegenstand ohne echten Wert, aber für viele Fans bedeutet es etwas, wenn jemand Champion ist und in dem Fall ist Perception Reality.

    Und der TNA-Titel hat deswegen Wert, weil man aktuell eine Zusammenarbeit mit TNA hat und die Wrestler sich gegenseitig ausleiht (siehe A.J. Styles bei Slammiversary) und dementsprechend auch die Titel für Storylines nutzt. Von daher, nein, der TV-Titel und der European Championship sind nicht in der aktuellen Bewertung gleichzusetzen, zumal es auch kaum mehr einen aktiven gibt, der die von dir angesprochenen Titel mal gehalten hat, während der TNA-Titel von Leuten wie A.J. Styles, Samoa Joe, Jeff Hardy, Joe Hendry unter anderem gehalten wurde.

    Und man würde den Titel nicht so präsentieren, wenn er überhaupt keinen Wert für die WWE hätte. Nein, im Moment ist er auf einem vergleichbaren Level wie der NXT-Titel.

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    Zumindest so wie es aktuell dargestellt wird. TNA-Fans haben da sicherlich eine andere Meinung darüber, manche WWE-Fans auch. Das steht aber auf einem anderen Blatt.

    -----------

    Was die weitere NXT-Show vom Dienstag anbelangt, so konnte ich mir jetzt einen besseren Eindruck von Mariah May alias Blake Monroe machen und jooo... wenn ich nicht wüsste, dass sie bereits ein großer Star anderswo war, würde ich ihr bis jetzt so 6 von 10 Sternen geben. Ihr Charakter ist mir ein wenig zu cartoonhaft, im Ring gefiel mir ihre Gegnerin Wren Sinclar fast besser und das ist wahrscheinlich nicht gewollt, wenn man sie als den nächsten großen Star darstellen will. Aber - deshalb ist sie ja bei NXT, damit man da an den Feinheiten arbeiten kann, bevor man sie ins Main-Roster holt.

    Und dann ist da Sol Ruca ... die Fanreaktionen und alles an ihr spricht "Star". Wenn die Knie halten (dreimal auf Holz klopfen), kann Ruca der nächste absolute Megastar der WWE werden. Ich würde sie dennoch noch ein bisschen in NXT halten, aber spätestens 2026 ist sie reif für das Main-Roster.

    Für Trick Williams gilt ungefähr das Selbe. Man vergisst oft, wie groß der eigentlich ist, aber wenn er da neben dem Undertaker steht und ihm fast direkt in die Augen schauen kann, dann ist das schon so ein "Woha"-Moment.

    Und der Dritte im Bunde für den ich Anleihen kaufen würde, ist Oba Femi. Das Triple Threat Match war gut und ohne Überraschung im Ausgang. Jetzt bin ich gespannt, ob man tatsächlich (wie angedeutet) Evans als den Hauptherausforderer aufbaut und wie man das bookt. Wenn man Femi fürs Main-Roster freihaben will, dann wäre Evans zweifellos der richtige NXT-Champion für die Zukunft, auch wenn er ganz anders als Femi wäre.

    Übrigens eine Statistik die ich kürzlich gelesen habe und mich schockiert hat: Es gab noch nie einen WWE- oder World Champ in der Company, die in den 90ern geboren war. Entweder Bron Breakker, Trick Williams, Oba Femi oder Jacob Fatu wird der Erste sein, der das ändert, darauf würde ich fast wetten.

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    Über Hulk Hogan schreibe ich vielleicht die Tage mehr. Wie schon im RIP-Thread geschrieben, hat er die zwei wichtigsten Äras des Professional Wrestling entscheidend beeinflusst. Ohne ihn wäre ich wahrscheinlich kein Wrestling-Fan geworden.

    Ohne Hulk Hogan wäre ich wahrscheinlich nie zum Wrestling gekommen. Er war der Katalyst für die WWE in den 80er Jahren, die dann auch prompt in deutschen Zeitschriften erschien, eben meist mit Hogan als Aufmacher. Darauf bin ich auf die damals WWF gestoßen und es war schwer von diesem charasmatischen Blonden nicht angefixt worden zu sein.

    Über seine persönlichen Schwächen (nett formuliert) wußte man damals noch wenig und heute ist der Name eher negativ als positiv in Erinnerung. Auch wenn er für die beiden wichtigsten Wrestling-Booms maßgeblich beteiligt war: Die Rock'n'Wrestle-Ära Mitte der 80er und die Monday-Night-Wars in den 90ern. Und als er 2002 dann zur WWE zurückkehrte, gab es noch mal sowas wie ein rot-gelbes Revival.

    Wie gesagt, all die persönlichen Sachen usw haben seinen Stern dann allerdings getrübt und heute fällt es mir schwer positiv auf den Menschen zurückzublicken. Die Wrestling-Figur allerdings bleibt unumstritten eine der wichtigsten in fast drei Jahrzehnten.

    Der Macht-Transfer von Kongress zum Präsident geht derweil weiter:

    Mark Joseph Stern (@mjsdc.bsky.social)
    By a 6-3 vote, SCOTUS lets Trump fire the Dem members of the Consumer Product Safety Commission, who are protected against removal by statute. Dissenting,…
    bsky.app
    Zitat

    By a 6-3 vote, SCOTUS lets Trump fire the Dem members of the Consumer Product Safety Commission, who are protected against removal by statute. Dissenting, Kagan says the majority is undertaking a “permanent transfer of authority” from Congress to the president. https://www.supremecourt.gov/opinions/24pdf/25a11_2cp3.pdf
    bafkreidpn47erz2u5t7b7ngnems6qrlngj7dc4jy34mytbt6rpvd3z6xvy@jpeg

    Bzgl. Epstein-Files:

    Er würde sich nicht so vehement gegen die Veröffentlichung der Files stellen, wenn er nichts zu befürchten hätte. Epstein ist tot, den muss er nicht mehr vor irgendwas schützen, also was ist es, was da drin steht, was ihm soviel Muffensausen bereitet?

    Und der massive Unterschied zu all den anderen Anschuldigungen und Vorwürfen? Sie kommen direkt aus SEINEM Wähler-Klientel! Die sind für ihn aber wichtig zwecks Machterhaltung.

    Sorry aber dieses 'seht ihr nicht was Trump wirklich vor hat' kann ich auch nicht mehr hören.

    🙈🙉🙊

    Findest du nicht, dass es eigentlich gar kein Team bei diesem Turnier gibt, welches Technik, Taktik und Reife auf diesem Niveau vereint?

    Auch wenn die Spanierinnen noch einen Ticken spielerisch stärker sind?

    Vergiss mal, dass es bei so einem Turnier auch mal glückliche/unglückliche Spiele gibt. Und auch wenn der Elfer gegen Italien glücklich war, am Ende waren sie das bessere Team.

    Aber, let‘s agree to disagree!

    Ja, Spanien ist dieses Team. England hat sich durchgemogelt, verdient gegen die Französinnen verloren, gegen Schweden war man 80 Minuten mindestens das schlechtere Team und wäre verdient ausgeschieden, wenn die Torhüterin den Ball einfach nur in Richtung Tor gebracht hätte.

    Und gestern war es ein schmeichelhafter Elfer, der die Entscheidung gebracht hat.

    Also von Technik und Taktik hab ich da wenig gesehen. Moral ja, Bester Joker ja, aber ne, ich kann diese These nicht unterschreiben.

    Spanien ist verdient im Finale. Deutschland hatte ihre Chancen, aber da muss man gegen solche Teams halt auch mal einen machen.

    Dennoch: Für eine extrem Ersatz-geschwächte Truppe hat man sich sehr teuer verkauft. Nun drücke ich Spanien alle Daumen!

    IGH-Gutachten: Völkerrecht verpflichtet Staaten zu Klimaschutz
    Der Internationale Gerichtshof verlangt von Staaten mehr Einsatz gegen den Klimawandel: In einem Gutachten hat er eine "saubere, gesunde und nachhaltige…
    www.tagesschau.de
    Zitat

    Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat eine "saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt" als Menschenrecht bezeichnet. In einem Gutachten kommt das UN-Gericht zu dem Schluss, der Klimawandel stelle eine "universelle und ernstzunehmende Bedrohung" für die Weltgemeinschaft dar. Daraus ergebe sich eine völkerrechtliche Verpflichtung der Staaten, Maßnahmen zu ergreifen, um dessen Voranschreiten einzudämmen. Zudem bekräftigte der IGH die Verbindlichkeit des 1,5-Grad-Ziels im Kampf gegen die Erderwärmung.

    Letzteres ist wohl schon passé...

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    Spoiler anzeigen

    Wir haben noch genau 6 Jahre, wenn wir genau so weitermachen