Beiträge von JBO2811

    Die Frage ist eher, wie Deguara performen wird, wenn er die Stelle für Tonyan einnimt. Er liegt ja leider unter den Erwartungen, die sein Pick im Draft rechtfertigen würden. Lewis kann fangen - insbesondere in der Mitte - aber als Blocker ist er wichtiger. Jetzt schmerzt der Cut von Sternberger sehr...

    Wird schon seinen Grund haben warum man sich von Sternberger getrennt hat. Die Rolle von Tonyan hätte er 1:1 nicht übernehmen können.
    Die Tatsache, dass die Packers in der Rolle von Tonyan keinen zweiten Spieler im Roster haben/hatten, lässt mich eher vermuten das man hier nichts mehr macht.
    Aber wir werden sehen :)

    Nein, eine interne Lösung gibt es imo nicht.
    Alles was wir sonst auf TE haben ist vom Spielertyp mit Tonyan nicht zu vergleichen.

    Für mich ist eher die Frage, ob wir diesen Spielertyp brauchen, oder ob die Offense auch ohne funktioniert.

    Bei Tonyan gab es immer wieder das Argument, dass er nur durch das Scheme so gut aussieht. Wenn das auch unsere Coaches so sehen, dann brauchen wir hier nicht zwingend einen Ersatz - zumindest keinen großen Namen. Was für mich auch dafür spricht dass hier nicht mehr passiert ist die Tatsache, dass wir bisher schlicht keinen Tonyan Ersatz im Team hatten.

    möglich ist das durchaus, denn ein echter Receiving TE ist ein wichtioger Baustein in der LaFleur Offense und einen solchen haben wir nun nicht unbdeingt mehr

    Engram kann quasi nicht blocken. Kein TE der ins Scheme passt. Sehe den Trade nicht.

    Die Lions innerhalb der eigenen Division einen ihrer besten Spieler auf nem Rookie Deal? No way


    Bucs werden an keinen Konkurrenten innerhalb der NFC irgendwas abgeben.


    Fant auf nem Rookie Deal wird auch Teil eines geplanten Neuanfangs sein.


    Thomas wäre ich persönlich kein Fan von. Passt wohl auch nicht in unseren Cap Space.


    Gesicki wäre sportlich ein guter Fit imo, wäre wohl aber auch nicht günstig. Glaube auch einfach nicht, dass die Packers tief in die Tasche greifen was Picks angeht.

    Das sehe ich nun wirklich komplett anders: Zwei Drives der Niners, die zu insgesamt 14 Punkten führten, wurden einzig und allein durch klare Fehlentscheidungen der Refs am Laufen gehalten, Man hatte die Niners also eigentlich schon gestoppt.

    Ja, in der zweiten Hälfte sah die D teilweise nicht mehr so toll aus - aber man sollte auch nicht vergessen, gegen wen man gespielt hat. Und z.B. gefiel es mir richtig klasse, wie vergleichsweise gut man Kittle im Griff hatte, der uns nun schon mehrfach zum Frühstück verspeist hat.

    Aufgrund der Fehlentscheidungen habe ich den Sieg auch als "verdient" bezichnet. Glücklich war der Sieg für mich, weil man nicht erwarten konnte, dass man mit null Timeouts und 37 Sekunden nochmal in FG-Range kommt. Auch dass die Niners mit 37 Sekunden auf der Uhr gescored haben und nicht mit 5 oder 10 würde ich als glücklich bezeichnen.


    Ich würde auch 7 Receptions für 92 Yards nicht als "vergleichsweise gut im Griff" bezeichnen. Für einen Tight End sind das schon ziemlich ordentliche Zahlen.

    Die überragende Leistung der OLine kommt mir in der Nachbetrachtung viel zu kurz! Mit dem Nr.3 LT und zwei Rookies auf Center und Right Guard gegen diese Front der Niners... Das war schon extra Klasse. Auch das Playcalling war überragend und LaFleur hat auch keine Angst davor den Ball zu laufen gegen diese Front!


    Special Teams bleiben echt ein Team. Mit 1 Minute auf der Uhr und einer 17:0 Führung dann einen 65 Yard Kick Return zu kassieren war eigentlich ein echter Killer vor der Halbzeit. In der zweiten Halbzeit dann direkt ein Drive der Niners der über fast 10 Minuten ging und ebenfalls in einem Touchdown endete. Da war das Momentum trotz überragender erster Halbzeit voll bei den Niners.

    Mehr oder weniger dann auch Glück vor dem letzten Touchdown der Niners, dass die Packers diverse Tackles verpasst haben und die Niners mit 37 Sekunden auf der Uhr den Touchdown machen und nicht mit 10 Sekunden...


    Es war noch nicht alles Gold was glänzte und der Sieg ist für mich am Ende zwar verdient, aber auch glücklich. Man hat es in der zweiten Halbzeit dann leider verpasst eher den Sack zuzumachen und hat die Niners so wieder ins Spiel kommen lassen.

    Hat man bei den Lions-TD schön gesehen, wenn einer Zone und der andere Man spielt.

    Ein simples Kreuzen der Receiver und schon war unsere Pass-Defense planlos.

    Das war imo ein klarer Coverage-Bust von Stokes. Hat nichts mit der grundsätzlichen Ausrichtung der Barry-Defense zu tun. Für mich sieht es so aus als spielen beide (King und Stokes) in Zone.

    Grundsätzlich spielt Barry eine Defense mit viel Zone-Coverage. Aber: Auch bei den Rams wurde das unter Staley so gespielt und auch dort wurde Ramsey häufig in Man-Coverage zum besten Receiver gepackt. Ähnlich wäre für mich die Herangehensweise mit Jaire Alexander.

    Ich gebe der Defense noch 2 Spiele, um mir ein erstes Urteil zu bilden. Was sich aber tatsächlich schon abzeichnet ist die fehlende Dominanz an der Line, insbesondere im Pass Rush. Ob man da Barry allerdings einen Vorwurf machen kann? Neben Clark fehlt hier halt einfach individuelle Klasse. Z auf IR hilft da auch nicht wirklich. Barry kommt von den Rams mit dominanter Line. Bei den Packers sind die Umstände bzgl der DLine andere, mit denen er vielleicht einfach eine gewisse Zeit braucht.
    Btw. die Run Defense (ohne Scrambles der QB´s) ist in 2021 bis jetzt besser als in 2020. (Sample Size ist natürlich extrem gering!)

    Die Saints haben das Spiel an der Line gewonnen. Offensiv wie Defensiv waren sie uns dort haushoch überlegen. Dahinter ist dann alles weitere wie ein Kartenhaus zusammengefallen.

    Dabei hatten die Saints gleich im ersten Drive ihren Center McCoy verloren. Trotzdem hatte unser Pass Rush absolut keinen Zugriff.


    Das werden noch schwere Wochen mit der OLine ohne #69. Die Lions sind mit ihrere DLine schwächer einzuschätzen. Dann kommen aber noch die 49ers, die Steelers und die Bears.


    Das einzigst positive an diesem Spieltag ist dann tatsächlich, dass in der NFC North alle verloren haben.

    Zunächst auch von mir ein Lob für die (schon) gewohnt ausführliche und gute Preview.


    Ein paar Bewertungen sehe ich tatsächlich deutlich positiver oder negativer.

    Tight End: Tonyan mit B+ für mich deutlich zu hoch gegriffen. Ich glaube es gibt wenige Tight Ends in der Liga die so vom Scheme profitieren und so viele freie Üässe bekommen.

    Special Team: Wenn mit dem "C" nur Crosby, Bojorquez und Bradley gemeint waren, finde ich das C viel zu niedrig. Für die gesamte Einheit (11 Spieler) ist ein C sicher gerechtfertig, wobei ich auch hier für die Saison ganz positiv bin. Grader der neue Punter wird da auch zu beitragen.

    LB: Auch bei den Linebackern bin ich positiver. Campbell ist ein guter Cover-LB der gut bis solide spielt. Von Barnes bin ich eh großer Fan und hoffe auch, dass Barry hier dankt seiner Vita viel aus der Einheit rausholen kann.

    OLB: Ich sehe Gary hier im Depth Chart vor Preston Smith mitllerweile. Mal schauen wie lange Z ausfällt mit seiner Rückenverletzung. Hinter Preston Smith und Gary wird es nämlich dann sehr dünn.


    Am Ende sind die Bewertungen ja recht subjektiv, von daher auch klar, dass das jeder ein bisschen anders sieht.

    Btw. Joe Barry möchte ein "a" kaufen ;)


    Diese Woche gehts endlich los!

    Entscheidend wird für mich das Duell an der Line of Scrimmage. Packers OLine gegen Saints DLine. Unsere OLine noch in der Findungsphase und mit einigen Fragezeichen. Da ist auch Matt LaFleur als Playcaller in der Pflicht! Auch Rodgers kann mit seiner Erfahrung sicher das ein oder andere Defizit ausgleichen, aber insgesamt wird das keine leichte Aufgabe.
    Auf der anderen Seite des Ball bin ich sehr auf unsere neue Defense gespannt. Winston ist ja bekannt für seine Big Plays und wilden Würfe. Hier brauchen wir so ein bisschen die Mentalität von Pettine zurück "Bend don´t break". Winston dazu zwingen sich langsam über Feld arbeiten zu müssen und dann Fehler von ihm - die vermutlich und hoffentlich kommen werden - konsequent ausnutzen.

    Das hatte mich auch gewundert, aber die Rams haben halt noch Johnny Hekker und der Markt für Punter ist sicherlich allgemein nicht so riesig bzw. viel kriegt man wohl selten für sie.

    Das ist der Punkt. Der wäre so oder so entlassen worden von den Rams. Zwei Punter im Roster macht keinen Sinn. Und bevor man ihn entlässt und gar keinen Gegenwert bekommt, dann halt lieber dieser Trade mit den Packers.

    Macht für beide Teams absolut Sinn dieser Trade. Möglicherweise kann dadurch auch die Special Teams Einheit bei den Punts ingesamt besser aussehen!

    Wieso sind 6 WR zu viel?

    Also Taylor wird in meinen Augen ziemlich sicher Teil des 53er Rosters sein. Insbesondere weil wir auch auf TE und RB jetzt nicht übermäßig viele Leute rumlaufen haben, die man zwigend mitnehmen muss.

    Fazit nach 3 Preseason Spielen: RB Hill scheint ein Steal gewesen zu sein, ähnlich auch OL Newman. Love ist nach wie vor ein Prospekt mit guten Ansätzen. der Cut bei den WR wird schmerzlich, da ich nicht sehe, wie es Taylor und Begelton den Sprung schaffen sollen (das wäre auch einfach zu viel an WR). ein Sternberger Cut würde mich nicht überraschen.

    Ja glaub ich dir, aber der ist ja seitdem weggangen von den Panthers nur verletzt.

    Der wird zur kommenden Saison bei den packers auch Geschichte sein.

    Für mich war eh fraglich ob er überhaupt den 53er Kader geschafft hätte.
    Ein WR #6 der er hinter Adams, MVS, Rodgers, Cobb und Lazard gewesen wäre, muss imo Value für die Special Teams mitbringen.

    Hä ? Ich denke der trainiert und kann zum Saisonstart spielen ?

    Quelle ?

    Der hat noch keine Einheit mit dem Team oder in Pads gehabt. Ja, er ist auf dem Gelände, aber momentan trainiert er nur individuell. Außerdem ist er momentan auch noch auf der PUP-List.


    Quellen gibt es da quasi jede Menge. z.B. hier

    habe ihn nicht gesehen, was aber auch daran liegen kann, dass ich Hälfte 2 nur noch sehr sporadisch verfolgt habe. wenn ich mich aber richtig erinnere, war er unter der woche angeschlagen...

    Hat tatsächlich nicht gespielt. War verletzt und ist erst Montag wieder im Training gewesen.

    Myers hat auf Center wohl einen guten Eindruck gemacht. Vielleicht haben wir ja gleich den nächsten starken Center gedraftet. Irgendwie mache ich mir aktuell um die Oline wenig Gedanken

    Um die ersten Wochen kann und muss man sich schon Gedanken machen imho.

    Bei Myers muss man mit schwankenden Leistungen rechnen. 15 Snaps in einem Pre Season Spiel sind halt einfach eine maximal kleine Sample Size.

    Dazu D. Bakthiari der auf unsbestimmte Zeit noch ausfallen wird.
    Jenkis der dann (vermutlich) auf einer für ihn ungewohnten Position spielen muss (LT).

    Dahinter sind dann die Guard Positionen nach den gezeigten Leistungen gegen die Texans ein riesen Fragezeichen.


    Also ich sehe da bis zur Rückkehr von Bakthiari viele Fragezeichen und zunächst ein deutlich schwächeres Niveau als 2020.

    Dass jemand auf einer PK, bei der es um die Beweggründe seiner Entscheidung geht, warum er ggf. nur noch eine Saison bei den Packers spielt, über die Grundlagen und Umstände für seine Entscheidung aus seiner subjektiven Sicht berichtet, hat mit „ich, ich, ich“ nichts zu tun, sondern liegt in der Natur der Sache.


    Schwer nachzuvollziehen, wie hier einige aus allem und jedem versuchen, Rodgers mies zu machen.

    Danke, genau das.


    Nach der PK ist meine Wut auf die Verantwortlichen im FO deutlich gestiegen!
    Rodgers forderte vom FO ein klares Bekenntnis zu ihm über die 2021er Jahre hinaus. Für mich ein No-Brainer nach dieser Saison. Das FO hat dies zunächst abgelehnt genau wie den Wunsch von Rodgers in Prozesse wie FA oder Draft eingebunden zu werden. Er spricht auch explizit von "einbinden" und nicht entscheiden. Er will lediglich angehört werden. Möglicherweise kann er andere Argumente in die Diskussionen miteinbringen, die ein FO so sonst gar nicht hat. Wo ist da das verdammte Problem? Wir reden hier von einem Spieler der 16 Jahre in der Liga spielt, 3 mal MVP wurde und 5(?) mal im NFC Championship Game stand! Ich verstehe es einfach nicht... Ja, man hätte sich hinstellen müssen und sich eingestehen müssen, dass man nach der 2019er Saison die Situation falsch eingeschätzt hat. Aber wer hätte da dem FO einen Vorwurf gemacht? Niemand hätte gedacht, dass Rodgers noch eine MVP Saison im Tank hat.

    Ich kann es ihm nicht verübeln, dass er dann seine Sachen packen und gehen möchte. Erst dann kommt das FO auf die Idee, dass es vielleicht doch ganz gut wäre den MVP im Team zu halten. Das Rodgers die ihm dann angebotene Vertragsverlängerung ausschlägt, kann ich ebenfalls nachvollziehen.


    Gott sei Dank sind sie dann im Front Office doch nochmal zu Sinnen gekommen. Klar ist der Trade für Randall Cobb nur dadurch zu Stande gekommen, aber in meinem Augen ist das ein sehr guter Deal. Der 6. Runden Pick tut nicht wirklich weh und der Cap Hit von 3 Mio in 2021 ist auch für einen 31jährigen Slot Receiver noch in Ordnung. Cobb hat zudem Connections zu Amri Rodgers und kann ihn in seinem ersten Jahr bei den Packers anleiten. Kurz: Ich sehe in dem Deal aus Packers Sicht absolut nichts negatives.


    Letztendlich bin ich sehr sehr froh Rodgers für 2021 an Bord zu haben. Die Packers haben mit diesem Team eine realitische Chance eine ähnlich erfolgreiche Saison zu spielen wie 2020. Was danach ist interessiert mich erstmal nicht. Stand jetzt kann man wohl eher davon ausgehen, dass sich die Wege trennen. Aber wir werden sehen. Jetzt gilt erstmal die volle Konzentration auf 2021!

    Ich erwarte mir da auch einiges von Barry, der Barnes und Martin hoffentlich entscheidend weiterentwickeln kann. Beide haben für mich eine ordentliche Saison gespielt, wenn man bedenkt wo beide herkommen. Für einen UDFA und einen 5. Runden Pick war das absolut in Ordnung. Jetzt wäre es halt schön, wenn die Entwicklung weitergeht. Beide haben für mich noch ordentlich upside. Können die beiden sich nicht weiter entwickeln, dann steht die Position in der nächsten Offseason ganz oben auf der Liste.

    Ich habe eigentlich nur einen Take aus dem Auftritt von AR: Der hat definitiv zu viel Höhenluft genossen - diese implizite Überhöhung seiner eigenen Person ist auf jeden Fall mal total unsympathisch.


    Tatsächlich würde ich mich jetzt freuen, wenn er ab sofort noch sehr viel mehr Höhenluft atmen kann, so etwa mile-high-mäßig. Gegen Jeudy und zwei 1st. Würde uns auf Sicht weit mehr bringen als noch ein oder zwei Jahre mit einem zweifellos überragenden QB, der aber leider komplett die Bodenhaftung verloren hat.

    Sehe ich anders.
    Alles was nach der Rodgers-Ära kommt ist erstmal ein großes Fragezeichen. Zu glauben, dass man mit Love und ein paar First Round Picks schon irgendwie wieder in Richtung SB kommen kann, finde ich ziemlich naiv. Fängt schon damit an, dass Rodgers auch Abgänge von anderen Personen forcieren kann. Ob ein D.Adams ohne Rodgers in Green Bay bleibt, würde ich mal arg bezweifeln. Dass Rodgers keine einfache Persönlichkeit ist mag auch stimmen. Trotzdem, der QB ist nunmal maßgeblich für den Erfolg verantwortlich. Entsprechend darf und muss er auch wertgeschätzt werden. Rodgers hat diese Wertschätzung in den letzten Jahren in meinen Augen mit nichten erfahren.

    Kein Spieler ist größer als die Franchise, aber ich glaube auch die Packers Verantwortlichen wissen, dass sie die ganze Situation in den letzten Jahre nicht gut gemanagt haben. Andernfalls hätte sie Rodgers ja schon längst traden können, oder hätten nicht versucht ihn umzustimmen.

    Für mich ist in der ganzen Sachen nur noch die Frage wer zuerst nachgibt. Rodgers der doch noch mindestens ein Jahr für die Packers spielt, oder das FO mit einem Trade. Ich hoffe sehr sehr stark auf ersteres!

    Ganz ehrlich, ich bin stinksauer... Sauer auf das FO, die es in der Kommunikation mit Rodgers schlicht verkackt haben!
    Sicherlich ist Rodgers vom Charakter her kein einfacher Mensch, sofern man das aus mehreren tausend Kilometer Entfernung beurteilen kann, aber wie einige Packers Fans hier schreiben und über ihn herziehen, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Verlässt Rodgers die Packers endet eine Ära. Ja man hat Jordan Love, aber ob der jemals auch annährend nur so gut werden wird, weiß niemand.


    Klar ist ja mittlerweile, dass Rodgers selbst die Sachen nicht veröffentlicht hat und auch letztendlich vieles in den Medien dramatischer dargestellt wurde, als es letztendlich ist. Personen die Rodgers nahestehen, haben mittlerweile schon verlauten lassen, dass die Situation lösbar sei. Ich hoffe wirklich sehr, dass man sich irgendwie einig wird. Mit Rodgers können wir nächstes Jahr um den SB spielen. Ohne Rodgers sehe ich uns die nächsten Jahre im Mittelmaß versauern.

    Also für mich ist die Sache mit Rodgers klar. Das Tischtuch ist zerissen. Rodgers weiß aber auch, dass die Packers aus dem Vertrag dieses Jahr nicht rauskommen. Er wird die kommende Saison in GB spielen. Alleine um seinen Marktwert weiter oben zu halten, wird er motiviert sein weiter abzuliefern. Ich sehe den Zeitpunkt dieser News als Retourekutsche an. Das ganze fängt für mich übrigens schon vor der LaFleur und Gutekunst Ära an. Nach dem SB 2011 haben es die Packers nie mehr wirklich geschafft ein anständiges, komplettes Team auf die Beine zu stellen. Man hat zudem viel zu lange an McCarthy und Dom Capers festgehalten. "Die Packers verschweden Rodgers Prime" war doch immer wieder die Aussage. Und ja, da war was dran. Dann kommt ein neuer Head Coach. Die Packers gehen überraschend 13-3 und schieden verdient gegen die 49ers im NFC Championship Game aus. Rodgers spielt dabei eine eher durchschnittliche Saison. Stimmen werden laut, dass Rodgers und LaFleur nicht miteinander können, Rodgers sich nicht auf das System von LaFleur einlässt etc.

    Die Packers bewerten das vermutlich ähnlich, planen langfristig aber mit LaFleur und weniger mit Rodgers. Sie draften den vermeintlichen Nachfolger von Rodgers, obwohl dieser noch 4 ! Jahre Vertrag hat. Das Ganze ohne groß mit Rodgers darüber zu reden. Auch die anderen Picks in diesem Draft sind kangfristig ausgelegt und weniger auf den kurzfristigen Erfolg. Bis hierhin beißt Rodgers sich auf die Zunge, macht gegenüber den Medien keinen Mucks, nimmt alles hin. Dann kommt das unerwartete. Rodgers haut eine MVP Saison raus. Keiner hatte das so wirklich auf dem Zettel. Das FO merkt plötzlich, dass man doch im Titelfenster ist. Statt sich zu ihrem MVP zu bekennen, wird versucht sein Vertrag anzupassen, um kurzfristig Geld freizumachen. Statt sich hinzustellen und sich Fehler im letzten Draft einzugestehen, wird versucht sowohl die kurzfristige Perpektivie mit Rodgers, als auch die langfristige Persoektive offen zu halten. Das ist halt in der NFL schwierig.
    Jetzt hat Rodgers die Schnauze voll, sagt dem FO offensichtlich was er von all dem hält. Erst jetzt kommt beim FO ein Umdenken und man bietet im plötzlich eine Vertragsverlängerung an.
    Ganz ehrlich, ich kann verstehen, dass Rodgers sauer ist. Das alles ist irgendwann zu viel und er hat das lange genug so hingenommen. Das FO hat Fehler gemacht. Das kann und muss man so klar sagen. Für mich ist klar, dass das die letzte Saison von Rodgers in GB wird. Nächstes Jahr werden wir ihn woanders sehen.

    Sind unsere Fußballstadien denn für NFL Spiele grundsätzlich geeignet? Frankfurt hat ja glaub ich noch etwas mehr Platz hinter den Toren zu den Tribünen als es bspw. in München oder Dortmund der Fall ist. Spielfeld plus Endzone und dann noch Platz für Medienvertreter.

    Das Spielfeld ansich ist nicht das Problem. Das Football-Feld ist etwas schmaller als ein Fußballplatz. Da ist in der Regel zu den Seiten genug Platz.
    Problem sind maßgeblich die Größen der Kabinen... Beim Football müssen da ja mehr als doppelt so viele Spieler untergebracht werden.

    Die Vertragsdetails von King sind da.
    Es sind 5 Mio für das eine Jahr. Der Cap Hit in 2021 beträgt nur knapp 2 Mio. Man hat vier Void Years angehangen die einen Dead Cap von 3 Mio in 2022 bewirken.
    Durch entsprechende Bonuszahlungen kann King diese 5 Mio dann weiter nach oben schrauben.


    Durch die angespannte Cap Situation muss Russ Ball ziemlich kreativ werden. Bin gespannt wie man es bei Lewis lößt. Aufgrund seines Alters sollte es für die Packers hoffentlich Möglichkeiten geben aus dem Vertrag halbwegs günstig nach der 2021er Saison rauszukommen.

    Da hätte ich hier von einigen doch deutlich differenziertere Meinungen erwartet...


    Finde ich 6 Mio für Kevin King zu viel? Definitiv!



    Was waren aber die Alternativen für die Packers?
    Teurer FA waren aufgrund des Caps nicht möglich. Alternativen zu dem Preis? Schwierig. King kann in dieser Defense funktionieren. Das hat er 2019 gezeigt. Mit neuen DC bekommt er eine neue Chance.


    Ohne CB #2 in den Draft gehen? Für mich keine gute Idee. Wunschspieler können weg sein. Man kann gezwungen sein teuer hochzutraden oder zu reachen. Free Agency is for Need, Draft is for Value!
    Weiterhin fehlt den Packers nicht nur ein CB#2 sondern auch Tiefe. Jackson’s Zeit dürfte abgelaufen sein. Sonst gibt es nur noch Hollmann dem wohl ebenso keiner die Starter Rolle zutraut.


    Dass die Packers im Draft trotzdem einen CB picken, ist keine gewagte Prognose. Der Rookie kann dann hinter King zunächst rangeführt werden und muss nicht zwingend starten.


    Dass es letztendlich ein Jahresvertrag ist, zeigt mir auch, dass es sowohl für die Packers, als auch für King selbst nicht die präferierte Lösung war/ist. Für die Packers ist es weniger Risiko als für King. Das niedrige Risiko bezahlen die Packers dafür leider etwas zu teuer.


    Trotzdem, insgesamt macht das Signing für mich Sinn. Ich kann damit gut leben, wenn wir im Draft entsprechend nachlegen auf CB!

    Kevin King is back :rolleyes:


    The #Packers are re-signing CB Kevin King to a one-year, $6 million deal, source said.


    Tom Pelissero via Twitter

    Guter Move!
    Wobei mir 6 Mio ein wenig zu viel ist. Aber mal auf die Details warten...


    Damit geht man ohne krassen Need in den Draft und kann flexibel entscheiden was man tun mag.

    Schon allein die stockenden Verhandlungen zeigen, dass das Verhalten der Franchise bei A-Rod Spuren hinterlassen hat.
    Über die Qualität der Offense in Green Bay (ausgenommen A-Rod, Adams und Jones) kann man ja streiten. Ich glaube aber schon, das Rodgers der maßgebend Faktor in der Offense ist, sprich: Nicht die Qualität der Mitspieler lassen ihn gut aussehen sondern viel mehr trägt er seine Offense qualitativ und lässt seine Mitspieler gut aussehen. Soll heißen: Ohne Rodgers im MVP-Modus reißt euch die derzeitige Offense wohl nicht raus.

    Die "stockenden Verhandlungen" zeigen erstmal nur, dass man unterschiedliche Interessen hat. Rodgers will sich langfristig binden und Geld verdienen. Die Packers wollen kurzfristig Cap freimachen und die Möglichkeit behalten, sich in 1-3 Jahren ohne größeren Dead Cap von Rodgers trennen zu können. Diese zwei Sachen stehen im Konflikt und die gilt es für die Packers abzuwägen. Das ist der Stand der Dinge!


    Sicherlich ist die vergangene Offseason nicht nach Rodgers Wusnch verlaufen, aber vieles was dort rein interpretiert wurde, wurde im Laufe der Saison sowohl von Seiten der Packers als auch von Seiten Rodgers (Patt McAfee Show) ins rechte Licht gerückt.


    Meiner Meinung kommt die Qualität der Offense primär über das Scheme - sprich über Matt LaFleur. Rodgers vertraut seinem Coach und funktioniert in diesem Scheme perfekt. U.a. deshalb ist der Qualitätsverlust hinter Adams, Jones und Rodgers für die Packers verkraftbar, auch wenn hier mehr Qulität sicherlich nicht schaden würde.

    Die Reihenfolge finde ich soweit okay, vor allem kann man immer wieder froh sein, das wir Rodgers haben, wenn man sieht wie schwer sich andere tun.
    Das größte Problem haben für mich aktuell die Bears und ich versteh durchaus das man versucht hat an Wilson zu kommen. Ich hätte das an Stelle der Hawks auch gemacht, aber das ist eine andere Geschichte. Man hat einfach in Chicago eine gute D und ist deshalb immer im Mittelfeld der NFL unterwegs. Und das bringt dich halt nicht vorwärts. Lieber mal ein Scheiss Jahr mit einem hohen Pick, damit man sich an entscheidender Stelle wieder vernünftig aufstellen kann. Dalton ist Bridge und was kommt dann ? Der nächste Bridge ? Dann lieber konsequent wie die Lions.

    Der Unterschied ist halt, dass die Lions grade ihren Head Coach entlassen haben und der Umbruch deshalb die logische Kosequenz ist.


    Bei den Bears sitzen Head Coach und GM auf dem heißen Stuhl und MÜSSEN dieses Jahr liefern um nicht ihren Job zu verlieren. Deshalb auch der mega aggressive Versuch Russell Wilson zu verpflichten.

    Noch knapp 8 Stunden um unter den Cap zu kommen. Die Packers machen es spannend.


    Vertragsdetails von Jones und Turner fehlen noch.
    Um unter den Cap zu kommen liegen mehrere Optionen auf der Hand:
    1. Verlängerung von Davante Adams
    2. Verlängerung von Za´darius Smith
    3. Umstrukturierung/Verlängerung Rodgers


    Option 1 oder 2 werden für sich alleine wohl nicht ausreichen. Könnte mir vorstellen, dass die Packers noch in Kontakt mit FA´s stehen und die jeweiligen Vertragsdetails der o.g. Optionen davon abhängig machen, ob noch jemand geholt wird und wenn ja was er kostet. Je nachdem passt man dann die Verträge der o.g. an. Ziel wird es sein so wenig Cap wie möglich in die Zukunft (insbesondere 2022) schieben zu müssen.


    Bin sehr gespannt was heute noch passiert.