Beiträge von AlexSmith

    Ich weiß nicht, ob solche Programme Ende der 90er tatsächlich genutzt wurden oder weit verbreitet waren. Angesichts meiner Erfahrungen mit SAP zu der Zeit bin ich relativ überzeugt, dass da kein Programm am Werk war.

    Mitte der 2000er waren solche Programme definitiv Standard, für Ende der 90er kann ich es nicht mit Gewissheit sagen.

    Sollte es tatsächlich ohne Programm übersetzt worden sein, wäre das kein Ruhmesblatt.

    Grundlage für das Übersetzen ist die Sprechakttheorie. Ganz kurz und einfach gesagt, übersetzt wird nicht wortwörtlich, sondern das, was damit gemeint ist.

    Beispiel: Eine bestimmte Formulierung/Redewendung drückt in der Ausgangssprache unbedingt ein Verbot aus, die wortwörtliche Übersetzung in der Zielsprache jedoch nur eine Handlungsempfehlung. Der Übersetzer muss in diesem Fall also eine Redewendung in der Zielsprache finden, die ebenfalls ein Verbot ausdrückt. Das kann mitunter dazu führen, dass die Übersetzung ganz anders aussieht als der Satz in der Ausgangssprache.

    Das hat der Übersetzer bzw. das Programm in deinem Fall ganz und gar nicht beachtet.

    Na und?

    Das Narrativ bleibt und darum geht es.

    Eben nicht. Selbst bei einer Wahlempfehlung der AfD für den CDU-Kandidaten würde dieser nicht durch AfD-Abgeordnete, sondern durch Bürger/Wähler gewählt werden.

    Der Fall Kemmerich oder auch der Fall Merz sind sachlich etwas ganz anderes.

    Das ist natürlich ein Fauxpas, der nicht passieren darf. Allerdings gehe ich davon aus, dass nicht der Übersetzer die Stelle so übersetzt hat, sondern das Übersetzungsprogramm. Der Übersetzer hat nicht richtig überprüft bzw. die Stelle übersehen. Das ist ihm natürlich trotzdem voll und ganz anzukreiden.

    Kann man sicher als Sackgasse betrachten, es böte sich für die AfD aber auch mal wieder ein Trollmove an den CDU Kandidaten zu wählen.

    Das würde nur Sinn machen, wenn der Landrat von einem Parlament wie dem Kreistag gewählt würde. Die AfD kann maximal eine Empfehlung aussprechen, was dann deren Wähler daraus machen, ist ihre Sache.

    Ich gehe davon aus, dass nur ein sehr kleiner Teil der AfD-Wähler im 2. Wahlgang CDU wählen wird. Die Frage ist, wie viele AfD-Wähler den Kandidaten der FS wählen werden. Ich befürchte, das werden viele sein.

    Der CDU-Kandidat würde in diesem Fall fast alle Wähler der FW und der Linken benötigen.

    Heutzutage würde die KI wohl so antworten:

    Seit 2023 hat sich da einiges getan und die KI wird genauer und spuckt nicht mehr nur noch Antworten aus ohne es zu wissen.

    Wir hatten mal eine Werkstudentin die Englisch als Übersetzerin studiert hatte (genauer Studiengang fällt mir nicht ein). Die war schon in Sorge, dass ihr Job zukünftig wegfällt, weil die KI immer besser wird als Übersetzer. Ich benutze Copilot teilwesie auch zum formulieren und übersetzen von E-Mails (je nachdem wie wichtig die E-Mail ist und wie groß der Verteiler). Ich würde mich aber nicht trauen etwas in eine Sprache zu übersetzen die ich nicht selber spreche, z.B. französisch. Bei Englisch kann ich die Übersetzung lesen und abnicken.

    Ich nutze KI auch recht häufig zum Übersetzen. Gerade für bestimmtes Fachvokabular, das man nicht in Wörterbüchern findet, ist sie einiges wert.

    Wenn es um das Übersetzen von Texten geht, merkt man allerdings schon noch, dass da kein professioneller Übersetzer am Werk war. ChatGPT z. B. übersetzt eher Wort für Wort, weshalb die Übersetzungen unnatürlich wirken.

    Hier mal als Beispiel ein Ausschnitt eines heute erschienenen Online-Zeitungsartikels:

    Original:

    Zitat

    Інститут укладання угод зі слідством з'явився в Україні разом із новим КПК у 2012 році. Це компроміс між державою в особі слідчого та підозрюваним. Звинувачений може визнати вину, здати організаторів злочинного угруповання та компенсувати збитки, які принесла його діяльність. Після цього держава пропонує пом'якшити покарання. Також це дозволяє уникнути тривалих судових процесів.

    Übersetzungen

    Zitat

    Deutsch:
    Das Institut der Vereinbarungen mit der Ermittlungsbehörde wurde in der Ukraine zusammen mit der neuen Strafprozessordnung im Jahr 2012 eingeführt. Es handelt sich um einen Kompromiss zwischen dem Staat in Gestalt des Ermittlers und dem Verdächtigen. Der Angeklagte kann seine Schuld eingestehen, die Organisatoren der kriminellen Vereinigung ausliefern und den durch seine Tätigkeit verursachten Schaden ersetzen. Danach bietet der Staat eine Strafmilderung an. Außerdem ermöglicht dies, langwierige Gerichtsverfahren zu vermeiden.



    English:
    The institution of plea agreements appeared in Ukraine together with the new Criminal Procedure Code in 2012. It is a compromise between the state, represented by the investigator, and the suspect. The accused may admit guilt, hand over the organizers of the criminal group, and compensate for the damages caused by their activities. In return, the state offers a reduced sentence. It also helps avoid lengthy court proceedings.

    Wobei man allerdings sagen muss, dass professionelle Übersetzer schon sehr lange mit Übersetzungsprogrammen arbeiten und ihre eigentliche Arbeit darin besteht, die holprigen/kritischen Stellen der Programmübersetzung zu korrigieren.

    Bezüglich der Wehrmacht war das vor allem auf Kriegsverbrechen und Verbrechen gegenüber der Zivilbevölkerung gemünzt. Da gab es nachweislich keine negativen Konsequenzen, wenn man sich geweigert hat daran teilzunehmen und trotzdem muss man davon ausgehen, dass sich daran fast alle Soldaten, zumindest im Osten, beteiligt haben.

    Die Aussage geht mir etwas zu weit. Nicht weil ich es nicht für möglich halte, sondern weil es nicht nachweisbar ist. Ich würde da etwas abschwächen und sagen, es haben sich viele daran beteiligt.

    Angeblich nichts gewusst zu haben, halte ich allerdings in Bezug auf an der Ostfront eingesetzte Soldaten für absolut unglaubwürdig.

    Zitat

    Persönlich würde ich auch Personen, die ihre Kinder in HJ und BdM geschickt haben (auch hier war eine Mitgliedschaft nie verpflichtend) auf eine Stufe mit einfachen Parteimitgliedern stellen, die vllt nicht aktiv an der Ausgestaltung und Verwirklichung der NS-Ideologie beteiligt waren, aber für mich stille Träger des Systems waren.

    Die Mitgliedschaft in HJ und BdM war ab 1939 verpflichtend. Wenn es um die Zeit davor geht, insbesondere natürlich bis 1933, gehe ich mit, soweit die Eltern hier tatsächlich aktiv mitgewirkt haben.

    Dann kannst du die Spiele inkl. Ticketverkäufe, Anreise, Unterkunft etc. ja gar nicht mehr planen. Das kann man weder den Teams noch den Zuschauern zumuten.

    Das geht schon, wenn man alle Spiele einer Gruppe im selben Stadion austragen lässt.

    In einer 3er Gruppe ist man mit der Gruppenphase in einer Woche durch, also bspw. Sonntag, Mittwoch, Samstag.

    Die Teams müssten ihre Unterkunft komplett für diese eine Woche buchen, Fans, die beide Gruppenspiele ihres Teams sehen wollen auch.

    Hat man nur für das 2. Spiel eine Karte, braucht man ein Quartier von Mittwoch bis Sonntag. In der Regel schaut man sich während eines WM-Urlaubs nicht nur die Spiele an, sondern ist auch touristisch unterwegs. Das ist kein Riesenproblem.

    Idk - ich habe z.B. für mich vollkommen überraschend meinen Großonkel in der Kartei gefunden. Eintritt April 1943 nach Antrag im Januar 1943. Geboren wurde er im März 1925...was soll mir das über die Person sagen, wenn er mit 17 die Aufnahme beantragt hat, kurz bevor er zur Wehrmacht eingezogen wurde? Aufgrund aller mir sonst bekannten Umstände wage ich da an der These von der alleinigen eigenen Entscheidung schon zu zweifeln, v.a. bei jüngeren Jahrgängen.

    Ihn selbst konnte ich nie fragen, er ist im Mai 1944 gefallen.

    Die Mitgliedschaft setzte immer einen Antrag voraus, der persönlich bei der jeweiligen Ortsgruppe gestellt werden musste. Aus Versehen, oder gar ohne Wissen ist niemand Mitglied geworden. Reingestolpert ist man in die Partei auch nicht.

    Die in den 1920er Jahren geborene Generation war natürlich seit frühester oder späterer Kindheit der Propaganda ausgesetzt und kannte praktisch nichts anderes.

    Ich habe einen ähnlichen Fall in der Familie und habe auch aus eigener Erfahrung eine Vorstellung davon, wie Indoktrination funktioniert. Ende der 80er war ich noch ein paar Jahre bei den Pionieren und ich frage mich, was aus mir ohne die Ereignisse 1989/90 geworden wäre.

    Die Pionierorganisation und die FDJ waren so eng mit der Schule verwoben, dass da alles als Klassen- bzw. Schulveranstaltung rüberkam und man sich dem kaum entziehen konnte.

    Meine Klassenlehrerin war extrem linientreu.

    Das ging so weit, dass sie uns aufgefordert hat, doch bitte unseren Eltern zu sagen, dass sie lieber Aktuelle Kamera anstatt Tagesschau zu schauen. Noch im Frühherbst 1989 fanden zu Beginn des neuen Schuljahrs wie immer Gruppenratswahlen* in der Klasse statt.

    *Aufgabe: Leitung und Organisation der Pioniergruppe/Klasse

    Jeder Schüler sollte je eine Person für ein Amt vorschlagen und es auf einen Zettel schreiben.

    Am nächsten Tag kam die Lehrerin zu uns in die Klasse und meinte, wir vergessen jetzt mal die Wahlen. Stattdessen schlage ich die Schüler 1, 2, 3, 4, 5 für die Ämter vor. Es gab keine Widerworte, allerdings waren wir auch erst 4. Klasse.

    Das ist auch falsch, wenn du Pech hast, hast du viele 3. Spiele, in denen es um nix geht oder sogar drum, zu verlieren um den leichteren Weg zu gehen.

    In diesem Modus hätte in Spiel 2 einer Gruppe der Verlierer von Spiel 1 gegen das spielfreie Team antreten müssen. Dann wäre es in Spiel 3 in jedem Fall noch um etwas gegangen.

    Das eigentliche Problem von 3-Gruppen ist, dass das Team, was in Spiel 1 und 3 antritt, wegen der längeren Pause dazwischen einen Vorteil hat.

    Abgesehen davon, dass auch viele Unterlagen fehlen, gerade aus Franken (frühe Hochburg des NS), erscheint mir die Gewichtung der Parteimitgliedschaft in der öffentlichen Diskussion immer noch zu hoch im Vergleich zu Wehrmachtsmitglied (v.a. im Osten) und Systemträger im kleinen vor Ort (Verwaltung etc., die „nur ihre Arbeit gemacht haben“)

    Ich würde einfache Parteimitgliedschaft immer höher bewerten (im negativen Sinne), als Zugehörigkeit in der Wehrmacht. Letzteres wurde kaum verschwiegen, weil man ja immer sagen konnte, ich wurde eingezogen.

    Mitglied der Partei zu werden, war immer eine eigene Entscheidung, egal welche Rolle die eigenen Überzeugungen dabei gespielt haben.

    Wer sich dann wie konkret schuldig gemacht hat, steht dann wieder auf einem anderen Blatt und ist unabhängig von Mitgliedschaften oder Zugehörigkeit zu bewerten.

    Witzig finde ich auch, wenn man ChatGPT auf Fehler aufmerksam macht.

    Antwort: Ja, da hast du natürlich völlig recht.

    Und es folgt eine Litanei von Fakten, die den gerade aufgestellten Behauptungen komplett widersprechen.

    Da frage ich mich, warum nicht gleich so.

    Diese Frage hat sich spätestens geklärt, als Uli Hoeneß mit Tränen und Applaus ins Gefängnis verabschiedet wurde…die Leute merken gar nicht, dass nicht der „Staat“, sondern sie von den Steuerhinterziehern beschissen werden. Es ist auch teils erschreckend, wie selbstverständlich (und fast mit Stolz) in meinem Umfeld von Steuerhinterziehung und falschen Angaben in der Steuererklärungen berichtet wird…

    Das ist leider wahr.

    Wenn sie Bürgergeld beziehen natürlich :madness .

    Ist das nicht ein bisschen zynisch?

    Ich stelle immer wieder in Diskussionen fest, dass bei vielen der Beißreflex bei ein paar hundert € zu Unrecht ausgezahlten Sozialleistungen deutlich stärker ausgeprägt ist, als bei Steuerhinterziehung in Millionen- bzw. Milliardenhöhe, oder der Weigerung der politisch Verantwortlichen, endlich wirksam gegen Hinterziehung vorzugehen, Steuerschlupflöcher zu schließen bzw. Steuersätze zu erhöhen.

    Keine ausreichende Ausbildung wofür? Es gibt unzählige (einfachste) Jobs ohne großes Ausbildungspotential, wo unzählige Stellen offen stehen. Speziell im Bereich Gastro / Reinigung oder Lager-/Einräumtätigkeiten. Das sind aber halt alles Jobs die im Mindestlohnsegment, bei denen der "Abstand" zum Bürgergeld dann halt viel zu gering ist, als dass es sich "lohnen" würde zu arbeiten. Diese Potentiale muss man aber trotzdem versuchen zu heben. Aber nicht, indem man den Mindestlohn auf 25 Euro schraubt. Dann stimmt das Preis-/Leistungsgefüge irgendwann auch nicht mehr.

    Mag ja sein, dass es in den Metropolen Vakanzen in diesem Bereich gibt. Allerdings können die nicht mit Leuten besetzt werden, die irgendwo in der Provinz leben. Dort ist die Zahl offener Stellen im Gastrobereich oft überschaubar und für die vor Ort tatsächlich verfügbaren Stellen fehlt dann halt die Ausbildung.

    Das ist Deine Interpretation. Das willst Du herauslesen. Stattdessen sagt Schulze:

    »Wer voll erwerbsfähig ist, Montag bis Freitag zu Hause sitzt und gar nichts macht, darf künftig nicht einfach so weitermachen«.

    Zitat

    Die Fakten: In Deutschland erhalten etwa 5,5 Millionen Menschen Bürgergeld. 1,8 Millionen davon sind Kinder und Jugendliche. Über 2 Millionen sind aus anderen Gründen nicht für Arbeit verfügbar – wie gesundheitlichen Problemen oder fehlender Betreuung für Kinder. Etwa 800.000 Menschen davon arbeiten allerdins durchaus, brauchen aber zusätzliches Geld vom Staat, um ihren Lebensunterhalt zu sichern (Aufstocker).

    Rund 1,7 Millionen sind arbeitslos und könnten prinzipiell arbeiten. Die meisten von ihnen haben jedoch keine ausreichende Ausbildung oder gesundheitliche Probleme, die eine Arbeitsaufnahme erschweren. Arbeitgeber scheuen oft das Risiko, diese Menschen einzustellen, und wenn doch, endet die Beschäftigung häufig schnell wieder.

    Nur ein kleiner Teil missbraucht das System und verweigert die Arbeit: 16.000 Menschen, das sind gerade einmal 0,4 Prozent aller Bürgergeldbeziehenden.


    Stimmt das? - Politiker-Aussagen zum Bürgergeld - und was dahinter steckt
    In der Bürgergeld-Debatte gibt es oft falsche Behauptungen, etwa dass Arbeit sich nicht mehr lohne. Unser Faktencheck zeigt, was an den Aussagen dran ist.
    www.deutschlandfunk.de

    Schulze spricht einen wichtigen Punkt an. Da hilft es nicht, die Diskussion dazu zu verweigern.

    Eben nicht. Die Zahl der (Total-)Verweigerer ist verschwindend gering. Tatsächlich wird die große Zahl an tatsächlich Hilfsbedürftigen wieder mal als faul und arbeitsscheu stigmatisiert.

    Letztendlich ist jeder, der (fast) ausschließlich von Lohnarbeit lebt eine Erkrankung oder einen Schicksalsschlag vom Bürgergeldbezug entfernt.

    In vielen Fällen beträgt der Abstand auch nur eine Entlassung.

    Warum?
    Ich habe generell nix gegen Heidenheim in Liga 1 und wenn die Alternativen Wolfsburg oder Pauli sind, dann gehen noch mehr meiner Sympathien nach Heidenheim.

    Mit Schalke kommt ja ein "großer" Club zurück in die 1. Liga.
    Von mir aus kommt Elversberg auch mit hoch.

    Es geht um die Attraktivität der Liga und die wird nun mal auch von den Namen Klubs und der Zahl ihrer Fans bestimmt.

    Es gibt in der 3. Liga regelmäßig Paarungen, die attraktiver als Heidenheim vs Hoffenheim, oder möglicherweise nächste Saison Elversberg vs Paderborn sind.

    PS: Es geht hier nicht ums Sportliche. Wenn Elversberg nach dem nächsten Spieltag weiterhin auf Platz 2 steht, haben sie es verdient.

    Irgendwie ist es ja traurig, dass man als neutraler Beobachter Underdogs wie Elversberg nicht die Daumen drücken kann, weil man inzwischen einfach keine Dorfmannschaften mehr in der Bundesliga haben möchte.

    Das beste Szenario ist da wohl, dass es Hannover auf Rang 2 schafft, Heidenheim direkt absteigt und Wolfsburg oder Pauli die Relegation gegen Elversberg/Paderborn gewinnen.

    Bei der Union scheint das Pedal mit der Aufschrift "Spalten und nach unten treten" zu klemmen.

    Anders kann ich mir nicht erklären, dass sie so ungebremst auf die Mauer "AfD bundesweit bei über 30%" zurast.

    Sachsen-Anhalt: Sven Schulze will Bürgergeldempfänger noch stärker unter Druck setzen
    Im September wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Eine Umfrage sieht die AfD bei 41 Prozent. Ministerpräsident Schulze (CDU) will gegensteuern – mit…
    www.spiegel.de

    Wenn das Thema Politik hier tatsächlich vielen auf den Wecker geht, sollte man es vielleicht wirklich verbannen.

    Bei einem eigenen Unterforum sehe ich das Risiko, dass sich die schon heute sichtbaren Tendenzen noch verstärken und neue Mitglieder anmelden, denen es v. a. darum geht.

    Das würde den Aufwand für die Moderatoren erhöhen.

    Man könnte stattdessen vor jedem Thread, in dem es um Politik gehen soll, die Überschriften anpassen:

    "Politik: erneuerbare Energien"

    Alle anderen Themen im Talkbereich sind zukünftig politikfrei.

    So müsste man die Forenstruktur nicht ändern, aber die politikmüden Nutzer hätten ihre Warnhinweise.

    Ich hab ehrlich gesagt seit der letzten gewonnenen Wahl der CDU mit exakt gar nichts anderem gerechnet, als ab dem Moment jeden Tag im Forum eine neue Form von "Also das setzt dem ganzen jetzt aber die Krone auf", "Ein neuer Tiefpunkt" bis zu "Wann reißt die CDU die Brandmauer ein" zu lesen.

    Vielleicht macht die aktuelle Regierung auch einfach nur einen schlechten Job. Die aktuellen Umfrage- und Zufriedenheitswerte legen das jedenfalls nah.

    Zitat

    Zufriedenheit mit Merz und der Bundesregierung sinkt auf Tiefstand

    Nur 13 Prozent der Bürgerinnen sind einer Umfrage zufolge mit der Arbeit des Bundeskanzlers zufrieden. Die Bundesregierung bewerten nur elf Prozent als zufriedenstellend.

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-05/umfrage-bundesregierung-schwarz-rot-koalition-gxe

    Hast du da eine seriöse Quelle dass es kein Fake ist?

    Ich bin gerade dabei zu renovieren. Abends habe ich mich müde auf das Sofa fallen lassen, durch die Timeline gescrollt, diesen Screenshot gefunden und völlig unkritisch und ohne groß zu überlegen hier reingestellt.

    Sorry.

    wer seine lokale Population abschätzen will, der sollte wie ich seine Fenster mal mit einem Reinigungsmittel mit Lavendelduft putzen. Man kann dann (bei geschlossenem Fenster) an der Scheibe abzählen.

    Bei mir gibt es 7 Fenster, die mal ein bisschen Lavendelduft vertragen könnten. Willst du nicht mal vorbeikommen?

    PS: Vergiss den Abzieher nicht. :xmargevic

    Steelhead

    Eine Portion Skepsis und Vorsicht gegenüber notorischen Lügnern, die offensichtlich ein autoritäres Regierungssystem anstreben, halte ich für absolut angebracht. Das hat nichts mit Verschwörungstheorien zu tun.

    Die Inszenierung von Anschlägen gehört zum Standard-Playbook dieser Klientel (siehe "Reichstagsbrand", "Anschläge in russland"), um gegen die Opposition vorzugehen und um demokratische Rechte abzuschaffen.