Beiträge von EagleCologne

    Wenn Spieler fahrlässig, also nicht bewusst, dem Gegenspieler auf den Bereich der Achillessehne treten, ist die eine Konsequenz, dass sie vom Platz gestellt werden. Selbst wenn der Schiedsrichter die Situation genau gesehen hat und hierfür „lediglich“ eine gelbe Karte gegeben hat, greift der VAR ein, damit der Schiedsrichter doch eine rote Karte gibt. So geschehen beim letzten Spiel des 1.FC Köln gegen Dortmund gegen den Spieler Simpson-Pusey.

    Die andere Konsequenz ist diejenige, dass es für dieselbe fahrlässige Verhaltensweise weder eine gelbe Karte noch eine rote Karte gibt. Es wird noch nicht einmal auf ein Foul entschieden und kein Freistoß gegeben. Der Schiedsrichter deutet auf Proteste der Spieler an, dass er die Szene nicht gesehen habe, der VAR greift nicht ein. So geschehen gestern beim Spiel des FC beim HSV.

    Hierfür gibt es keine nachvollziehbare Erklärung oder Rechtfertigung. Diese konträre Auslegung/Anwendung der Regeln ist willkürlich und erzeugt Ungerechtigkeit gleich für mehrere Spiele.

    Wer sowas begrüßt, dann wahrscheinlich, weil der eigene Verein davon profitiert oder er den benachteiligten Verein nicht leiden kann. Wie kurzsichtig diese Haltung ist, zeigt sich dann, wenn der eigene Verein Opfer dieser Willkür wird.

    Und nein, die vielen Fehler und willkürlich konträren Auslegungen der Regeln gleichen sich über eine Saison eben nicht regelmäßig aus. Eigentlich nie. Es ist auch nicht erstrebenswert eine Gleichheit im Unrecht zu erzielen.

    Die Spieler des FC lassen sich zu wenig fallen, wälzen sich nicht lange genug mit schmerzverzerrtem Gesicht, obwohl der Gegenspieler sie kaum berührt hat. Umgekehrt wird dem Gegenspieler bei einem Foul nicht richtig weh getan, bzw. man spielt gar kein Foul sondern begleitet diesen nur interessiert ohne zu intervenieren, wie gestern van den Berg beim Gegentreffer.

    Die Schiedsrichter sind generell so mies, dass man sich widerwärtig unsportlich verhalten muss, um nicht regelmäßig entscheidend von ihnen benachteiligt zu werden. Augsburg und Mainz haben diese Art seit Jahren perfektioniert, und werden hierfür seitens der Schiedsrichter belohnt.

    Der FC spielt regelmäßig fair, hat natürlich die wenigsten gelben Karten, bekommt bisher in der gesamten Saison einen einzigen Elfmeter, der auch noch ein klassischer Pseudo-ausgleichende Gerechtigkeitselfer war, nachdem der Schiedsrichter dem Gegner mit zwei Elfern bereits den Weg zum Sieg geebnet hatte und das Spiel bereits entschieden war.

    Wir werden ganz sicher nicht alleine wegen der Schiedsrichter absteigen. Allerdings hat die regelmäßige Benachteiligung über nahezu die gesamte Saison ihren Anteil daran. Überwiegend faires Verhalten zahlt sich nicht nur nicht aus, sondern wird durch die unfähigen Schiedsrichter, samt nicht nachvollziehbarer uneinheitlicher VAR-Auslegung, bitter bestraft.

    Jane Slater (@SlaterNFL) auf X
    Just talked with someone close to the situation and apparently Dallas was actually very competitive in the Nakobe Dean market. He was one of their 5 zooms…
    x.com



    Dass sich Nakobe Dean bei einem gleich hohen Angebot gegen die Cowboys und für die Raiders entschieden hat, lässt den Verlust dieses hervorragenden LBs ein wenig besser verkraften. Btw. auch bei Devin Lloyd haben die Cowboys den Kürzeren gezogen, da er zu den Panthers gewechselt ist.

    Ansonsten: Blankenship zu den Texans. Was bei aller Sympathie nicht den größten Verlust auf der Safety Position darstellt. Blankenship war solide bis gut. Es sollte keine unlösbare Aufgabe sein, einen gleichwertigen Spieler auf seiner Position zu finden.

    Wie erwartet bleibt Jahan Dotson nicht bei den Eagles. Stattdessen geht er zu den Falcons.

    Erfreulicherweise haben wir für die Draft 2026 noch einen unerwarteten 6rd compensatory pick dazubekommen. Jetzt haben wir in dieser Kategorie in den Runden 3-6 jeweils einen Comp Pick.

    Mittlerweile bin ich auch relativ sicher, dass es diese Saison mindestens in die Relegation geht, wenn nicht direkt abgestiegen wird. Der Blender auf den Trainerstuhl stellt unter Beweis, wieviel Schaden ein einzelner Cheftrainer anrichten kann.

    Kessler und das Präsidium haben direkt bei der ersten Krise, über Monate gezeigt, dass sie nicht in der Lage sind, die zwingend notwendigen Entscheidungen zu treffen. Selbst wenn Kwasniok FC-typisch noch (viel zu spät) gefeuert werden wird, gibt das keinen -direkten- Klassenerhalt mehr.

    Mannschaften wie St. Pauli, Mainz & Co. sind längst im Abstiegskampf-Modus angekommen. Bei uns wird sich dagegen weiter kollektiv, ob der angeblich gut anzuschauenden relativ knappen Niederlagen, in die Tasche gelogen.

    Die Mannschaft ist willig, aber viel zu brav. Wenn wir bald tatsächlich auch tabellarisch auf einem der letzten drei Plätze stehen, wird die Angst vorm Versagen noch deutlich zunehmen. Das wird kein Trainer mehr in kürzester Zeit hinbekommen.

    Der FC bleibt verflucht, weil die Entscheider keine Ahnung und/oder kein Rückgrat haben.

    Jimmy Kempski (@jimmykempski.bsky.social)
    Reports: Eagles starting RT Lane Johnson and LG Landon Dickerson will return for 2026 season…
    bsky.app

    Reports: Eagles starting RT Lane Johnson and LG Landon Dickerson will return for 2026 season
    Despite dealing with major injuries throughout the 2025 season, both Eagles RT Lane Johnson and LG Landon Dickerson will reportedly play next season.
    www.phillyvoice.com


    Auch Landon Dickerson macht weiter, und will 2026 weiter Teil der O-Line der Eagles sein.

    Der gemeinsame Rassismus ist ja der zentrale Klebstoff, der Maga und die weit überwiegenden Anhänger/Wähler der Reps zusammen hält.

    Trump wird nicht gewählt obwohl er rassistisch ist, und dies offen zeigt, sondern gerade genau deshalb. Genau wie bspw. in Thüringen oder Sachsen-Anhalt die AfD nicht gewählt wird, obwohl die Landesverbände gesichert rechtsextrem sind, sondern weil sie es sind.

    Insofern war dieser Affenpost natürlich auch kein Fehler/Versehen sondern eine Botschaft an die eigene Basis, dass sie sich weniger um die Epstein-Files kümmern soll, und stattdessen nicht vergessen soll, dass ihr heißgeliebter Rassismus von niemanden so ungeschminkt und authentisch vertreten wird, wie vom Mango Mussolini.

    @fanVon100teams+trumpVerharmloser,

    wenn man sich auf Horst the brain Seehofer berufen kann, ist der case natürlich closed. 👍👏

    Zusätzlich zu deiner/eurer großartigen Erkenntnis sollte auch eine weitere tiefsinnige Aussage Seehofers nicht unterschlagen werden:

    „DIE GRÜÜNEN!!!!“

    Mir ist das Eingehen eines gewissen Risikos mit Mannion auch lieber, als der vermeintlich „sichere“ Weg mit bspw. einem Nagy.

    Die Eagles haben mit ihrer Art der Auswahl und dem Setzen auf eher „unbekannte“ Coaches aus der zweiten Reihe, häufiger ziemlich gute Ergebnisse (Sirianni, Pederson) erzielt. Der letzte QB-Coach, den man von den Packers geholt hat, war ein gewisser Andy Reid.

    Dass mit dem großen Experten Adrian Franke, ein ausgewiesenes antagonistisches Trüffelschwein, den Daumen über die Verpflichtung Mannions gesenkt-, und diesen als Notlösung der Eagles geframt hat, weil die wirklich guten Kandidaten wenig begeistert seien, unter Sirianni zu arbeiten, ist ein weiterer Aspekt der Hoffnung macht. 😇

    https://x.com/Eagles/status/2017002820990271992?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E2017002820990271992%7Ctwgr%5E8ec1c84dc78a1eea9fe1bc943835a1fdc7d6359b%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.bleedinggreennation.com%2Fphiladelphia-eagles-coaching-staff%2F169871%2Fsean-mannion-hired-to-be-the-eagles-new-offensive-coordinator

    Mit Sean Mannion hat man einen vglw. jungen, 33-jährigen Coach geholt, der erst seit 2023 als QB Coach bei den Packers seine Trainerkarriere gestartet hat. Mannion hat bisher noch keine Erfahrung als Playcaller in der NFL.

    Mannion hat aber in seiner Zeit als Spieler (8 Jahre als Backup-QB) in der NFL über viele Jahre bei einigen OC (Matt LaFleur, Kevin O’Connel, Sean McVay) vieles mitbekommen. Er ist als Backup QB der Rams und späterer QB-Coach LaFleurs von der McVay Offense geprägt. Mannion gilt als junger-, extrem talentierter Coach, der das Zeug zu einem HC haben soll.

    Die Eagles gehen mit der Verpflichtung Mannions eher den Weg des Risikos und des möglichen high ceilings als auf die sichere Karte eines erfahrenen OC zu setzen. Vorherige Verbindungen zu Sirianni bestanden nicht, so dass es interessant zu sehen sein wird, inwiefern Mannion seine eigenen Vorstellungen umsetzen kann. Ein erster Fingerzeig könnte die mögliche Neubesetzung einiger Coaches in der Offensive sein. Werden hier Coaches geholt, die mit Mannion in Verbindung stehen oder bleibt es bei den bisherigen bzw. bei solchen, die mit Sirianni connected sind.

    Wir gesagt, in Sachen Qualität wäre AJ Brown ein herber Verlust, der nur mit richtig viel Glück halbwegs zu kompensieren wäre. Wenn es aber zwischenmenschlich nicht mehr zu kitten ist, muss man sich trennen.

    Die Niederlage vs. die 49ers geht imho zu einem großen Teil auf das lausige Play Calling von Patullo/Sirianni zurück. Was aber auch auffällig war, dass die Spieler des Gegners nicht nur besser eingestellt waren, sondern auch mehr Willen und mehr Einsatz gezeigt haben. Die Eagles wirkten nicht wie ein Team, sondern eine Versammlung von Einzelspielern.

    Es wird jetzt sicher eine der prioritären Aufgaben von Howie & Co. sein, herauszufinden wer oder was da genau hakt, und mit wem so etwas kommende nicht noch einmal passieren wird. Sollte man zur Erkenntnis kommen, dass Brown sich zu den Eagles bekennt, wird man ihn bestimmt nicht abgeben. Andernfalls wird man auch einen Zweitrundenpick nehmen, auch wenn dies für einen motivierten Brown kein adäquater Erlös wäre. Die Teamchemie geht vor, und ein unzufriedener AJ Brown hilft kommende Saison nicht wirklich weiter.

    Bei AJ Brown bekommt man seit einiger Zeit das Gefühl, dass er -entgegen seiner Beteuerungen- nicht mehr bei den Eagles bleiben möchte. Er wirkt nicht so, als sei er mit vollem Herzen/Einsatz dabei.

    Sollte dies zutreffen, spricht sehr viel dafür, dass man sich in beidseitigem Interesse trennt und Brown bspw. für einen 2rd Pick traded. Es wird schwer sein, einen WR seiner Qualität als Ersatz zu bekommen, aber einen AJ Brown, der nicht alles gibt und ggf. auch einen Schritt langsamer als letztes Jahr geworden ist, sollte nicht gehalten werden.

    Dann geht es mit den Eagles hier weiter.

    Die Offseason 2026 wird angesichts der wahrscheinlichen Veränderungen sowohl beim Spielerkader als auch beim Coaching Staff bestimmt nicht langweilig werden.

    Eine instruktive Zusammenfassung des aktuellen Ist-Zustands sowie ein Ausblick auf das, was passieren könnte, gibt’s in diesem Bericht der Philly Voice:

    Eagles thoughts: They were never going to fix this
    Nick Sirianni and the Eagles repeatedly said throughout the season that they would get their offense fixed, and repeatedly covered for Kevin Patullo in the…
    www.phillyvoice.com

    Zunächst mal, Gratulation an die 49ers, die mit mehr Willen und mannschaftlich geschlossener aufgetreten sind. Sie waren besser gecoacht und haben verdient gewonnen!


    Die Niederlage gegen die 49ers fühlt sich vor dem Hintergrund der zähen Saison und den begründeten Zweifeln an der rumpelten Offensive, weniger schlimm an, als das Ausscheiden in früheren Jahren. Es war keine Überraschung, dass die Defensive nicht jeden Gegner unter 20 Punkten würde halten können. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Offensive in den Playoffs nochmal die Kurve bekommen würde, war ziemlich gering.

    Man hat mit der Entscheidung in der Offensive personell nichts zu verändern (außer der Beförderung Patullo zum OC) gedacht, man könnte den Erfolg konservieren. Dies ist in der extrem beanspruchenden NFL ohnehin schon schwierig. Noch schwieriger wird dies, nach einer „SB-Winning“-Season, in der die O-Line mit unserem run heavy Stil extrem beansprucht und teilweise offensichtlich verschlissen worden ist. Jordan Mailata sprach vor dieser Saison davon, dass er sich körperlich noch nie so ausgelaugt und mitgenommen gefühlt habe, wie in der Off-Season nach dem SB win im vergangenen Jahr.

    Zur körperlichen und mentalen Belastung des nahezu komplett beibehaltenen Personals kam der „Rückfall“ in die altbekannte statisch- und vorhersehbare Sirianni-Offensive, die durch Patullo lediglich exekutiert wurde.

    Nach dieser Saison mit der folgerichtigen Niederlage inklusive der Unfähigkeit selbst gegen eine stark dezimierte gegnerische Defensive nicht >20 Punkte erzielen zu können, ist eine grundlegende personelle- und schematische Änderung in der Offensive unabdingbar.

    Patullo kann kein OC bleiben, Sirianni sollte bei der Besetzung des neuen OC kein Wort mitsprechen dürfen, und dem neuen OC auch nicht in dessen Entscheidungen reinreden. Die Frage wird sein, ob dies mit einem HC Sirianni möglich sein wird, oder ob man sich auch von Sirianni trennen muss, um eine wirkliche Veränderung in der Offensive umsetzen zu können.

    Auf Spielerseite muss die ausgebrannte- zum Teil überalterte O-Line dringend mit neuen Spielern verstärkt werden. Die Verschlechterung der O-Line war der Hauptgrund für das überschaubare running game. Bei der Personalie AJ Brown stehen die Zeichen auf Wechsel. Die persönlichen Spannungen zwischen ihm, dem Trainerteam und auch einzelner Mitspieler sind mit Händen zu greifen. Auch wenn man ihn sicher nicht sofort 1:1 ersetzen kann, sollte man ihn (bspw. für einen 2rd Pick) gehen lassen.

    Die Rolle von Hurts muss von Howie zusammen mit dem neuen OC genau analysiert werden. Warum ist er diese Saison so wenig gelaufen? Ist er nicht mehr bereit oder in der Lage dies zu tun? Welche Rolle ist er in der Lage in der neuen Offensive zu spielen?

    Insgesamt muss und wird sich einiges bei den Eagles in der Offensive ändern. Das einzig gute an der-, aus meiner Sicht verdienten- und klaren Niederlage gegen stark ersatzgeschwächte 49er ist, dass die bestehenden Probleme nicht weiter übersehen werden können, und die Notwendigkeit der Veränderung außer Frage steht.

    So viel dazu, dass man doch lieber den tollen Tanner McKee statt Jalen Hurts bringen sollte. Vielleicht realisieren jetzt ein paar Eaglesfans mehr, dass es eine große Qualität von Hurts ist, dass er in wichtigen Spielen so wenig Nerven zeigt und clutch ist.

    Gegen die 49ers sollte unser Team gut aussehen. Unsere Defense ist ähnlich wie diejenige der Seahawks aufgestellt und sollte mit der Offense der Niners gut matchen. Gerade in der Laufverteidigung haben wir uns in den letzten Wochen stetig verbessert (das gestrige Spiel mit überwiegend Ersatzspielern außen vor).

    Es war -imo- trotz des Verfehlens des 2. Seeds die richtige Strategie die Starter zu schonen. Die 49ers sind genauso schlagbar wie es die Packers gewesen wären. Umgekehrt sind beide Gegner so gut, dass wir uns ein konservatives vorhersehbares Playcalling, und sei es auch „nur“ für eine Halbzeit, nicht leisten können. Mit einem ausgeruhten und vergleichsweise vollständigen Team bin ich gegen die aktuellen 49ers zuversichtlich.

    Was hat den Lamar vorzuweisen 2 MVP titel sind einzel titel bringt dem Team nichts. sein PO rekord liegt bei mega gute 3-5. Selbst mit geschlossenen Augen sehe ich das mann mit ihm nichts hohlen wird.

    Lamar Jackson hat den Ravens jede Menge Playoff-Teilnahmen beschert. Häufiger dazu sehr gute Ausgangspositionen mit Heimrecht bis zum Championsship Game.

    Dann ist man häufiger rausgeflogen, z.B. gegen „erfahrenere“ Chiefs. Das Gleiche ist den Bills ähnlich ergangen. Nach dieser Logik sollten die Bills den komplett unerfolgreichen Josh Allen (hat ja noch nicht einmal eine SB-Teilnahme vorzuweisen!) schnellstmöglich vom Hof jagen.

    Lamar Jackson hat jede Menge vorzuweisen. Einfach mal die Augen aufmachen und darüber freuen, was man für eine Granate als QB seiner Lieblings-Franchise am Start hat.

    Den Super Bowl zu gewinnen, bzw. alleine schon dieses Spiel zu erreichen ist sehr schwierig und auch mit einigem an Verletzung- und Spielglück verbunden. Auch die Entscheidungen der jeweiligen Coaches spielen eine wichtige Rolle. Es hängt keineswegs nur an der Performance des QB.

    An einem Elite-QB wie Lamar Jackson sollte man imo unbedingt festhalten, und es mit ihm immer wieder versuchen.

    Peyton war nach dem 8. Jahr auch 2x MVP und 3-6 in den Playoffs sowie im "will never win the big one" Territorium. Die aktuelle Saison kann man bei Lamar ja kaum wirklich bewerten, ich finde das und die Gesamtbetrachtung hier im Thread ziemlich brutal. Aber gut, ihr seid da näher dran, ich bekomme das ja nur am Augenrand mit...

    Als Ravens-Sympathisant geht es mir genauso. Wenn man die Fundamental-Kritik an Lamar Jackson hier liest, reibt man sich die Augen. Alleine die letzte „Play-Off“-Niederlage lag aus meiner Sicht nicht primär an Jackson, auch nicht sekundär oder tertiär.

    Besser man hält als Fan eines anderen Teams die Klappe, aber diese „ich mag Lamar J. ja auch sehr, aber er ist verantwortlich für alles und sollte möglichst bald weg“-Einschätzung ist wirklich sehr schwer nachvollziehbar, und kann ich überhaupt nicht teilen.

    Ohne Tush Push (der ja auch nicht mehr so erfolgreich ist seitdem die Refs regelkonform pfeiffen) liegt er irgendwo zwischen Derek Carr und Dak Prescott :madness . Da ist er durchaus etwas drüber, aber ist eher realistisch wenn man nur mal Stats anschaut.

    Was Jalen Hurts von den genannten unterscheidet ist, dass er in der Moneytime seine besten Leistungen auspacken kann. Hurts hat die besten Spiele in seiner bisherigen NFL-Karriere auf der größtmöglichen Bühne (Super Bowl, NFC CG) gezeigt. Dass kann man z.B. bei einem Dak Prescott gerade nicht sagen. Ganz im Gegenteil.

    Als Eagles-Fan ist es mir wichtiger, dass Hurts in den Playoffs clutch ist. Dass er im Vergleich zu Prescott & Co. die schlechteren stats in der regular season hat, finde ich weniger relevant. Darauf dürfen gerne Fans anderer Teams immer wieder hinweisen. Das Bedürfnis hierfür scheint trotz häufiger Wiederholungen weiterhin groß zu sein.

    Ich finde die Rams auch qualitativ gut besetzt und mit einem-, dieses Jahr überragenden Stafford, sind sie ein legitimer SB-Kandidat.

    Als kleine kritische Anmerkung fehlt mir gelegentlich das konstante körperliche Gegenhalten. Auf dieser Ebene waren die Seahawks vorne. Sie wollten es mehr.

    Die eher unsichere-, hyperaktive Ausstrahlung McVays erhöhte nicht unbedingt das Vertrauen der Spieler in die eigene Stärke.

    Respekt! Muss man einfach mal anerkennen.
    Und sollte jedem aus der „die Ordnungskräfte wissen schon was sie tun und sagen ja es war alles in Ordnung“-Fraktion zumindest ein bißchen zu denken geben…

    Das wird eher nicht passieren. Tippe darauf, dass die meisten derjenigen, die stets von korrekten Polizisten und schlimmen Fußball-Fans ausgehen, selbst niemals erlebt haben, wie sich Ordnungshüter teilweise aufführen, und das von unsinnigen Repressalien auch friedliche völlig unaggressive Fans betroffen sind.

    Es gibt in oder vor Stadien auch nur absolut ausnahmsweise so etwas wie Gewalt seitens der Stadiongänger. Kann mich in 20 Jahren Dauerkarte an zwei solcher Vorfälle vor dem Stadion erinnern. Allerdings war das jeweils Kindergeburtstag in Relation zu dem, was an einem einzigen Tag bei Veranstaltungen wie Oktoberfest u.ä vorfällt.

    Anders als der Selbstdarsteller Johannes B. Kerner vor Jahren in seiner hysterischen Art suggerierte, verursacht die Benutzung von Pyro (die man nicht mögen muss, ich würde sie nicht vermissen) regelmäßig in der Realität nur ganz selten Verletzungen.

    Insgesamt ist das Thema Polizei/Ordnungsdienste vs. Fans eines, bei dem die Polizei und die ihr nahestehenden Medien (also die weit überwiegende Mehrheit) dazu neigen, die Gefahrenlage entgegen der Realität zu dramatisieren. Die Einen, weil sie ihre Machtbefugnisse ausbauen wollen und ihre deutlich übertriebene Präsenz rechtfertigen wollen. Die Anderen, weil sie traditionell nicht die Hand beißen, die sie mit Storys und Infohäppchen füttert und weil sich „die Polizei verteidigt die Ordnung gegen die durchgeknallten Fans“ besser verkauft.

    Hurts mit einer unterirdischen Vorstellung. Die Offensive in Sachen playdesign und playcalling weiter im untersten Ligaregal. Das Laufspiel bleibt vorhersehbar und ineffizient. Hurts läuft selbst nur noch, wenn’s garnicht mehr anders geht. AJ Brown mit üblen Drops.

    Die gegen die Chargers sehr stark spielende Defense kann einem nur noch leid tun. Irgendwelche Gründe für Hoffnung auf eine grundlegende Besserung sind weiterhin nicht erkennbar. Der nächste Schritt dieses Zusammenbruchs sollte die Heimniederlage gegen die Raiders werden. Wird zwar schwer werden dies hinzubekommen, aber dieser lächerlichen Eagles-Offense ist auch das zuzutrauen. Unabhängig vom Ausgang des Spiels gegen die Raiders ist die Saison vorbei. Hoffentlich räumt Howie gründlich auf. Es muss sich einiges ändern.

    Das ist aber ein Nicht-Können und nicht ein Nicht-Wollen. Spätestens in der 73. nimmt Blessin mit Sands den defensiveren der 6er raus und bringt mit Sinani einen 8er/10er. Das wir dann erst in der Nachspielzeit zu Chancen kommen ist einfach Unvermögen und Verunsicherung.

    Selten habe ich eine mutlosere Vorstellung eines Gegners in Müngersdorf gesehen. Sogar nach Rückstand wurde von St. Pauli noch nicht einmal versucht ein wenig höher zu stehen, geschweige denn selbst anzugreifen. Seitens des FC, dessen Spielanlage ich keinesfalls gut fand, wurden zig hochprozentige Chancen vergeben. Wir werden wohl kaum noch einmal einen derart schwachen Gegner diese Saison im eigenen Stadion erleben.


    Dieses Unentschieden war vor diesem Hintergrund ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Mit „glücklich“ ist das noch sehr wohlwollend ausgedrückt.

    Wenn man viele Baustellen im Team hat. Die Offensive die schlechteste seit 20 Jahren ist. Dann ist die Feststellung Siriannis, dass es nicht an einer Person (seinem Buddy Patullo) liegt, ebenso zutreffend wie nichtssagend. Jeder kann seit vielen Wochen sehen, dass es in der Offensive nahezu überall klemmt. Nun kam gestern auch noch die Defense dazu, die nach den vielen „three and out“ der Eagles Offense müde und überspielt wirkt.


    Wenn es sehr viele unterschiedliche Probleme gibt, kann die Konsequenz nicht sein, dass es keinerlei Veränderunge geben-, niemand zur Verantwortung gezogen wird, weil es ja nicht an der einen Person alleine gelegen hat. Mit dem den Eagles zur Verfügung stehenden Personal eine derart lausige Offensive auf den Platz zu stellen, ist eine epische Fehlleistung.

    Wenn man, wie Sirianni, der selber ein großer Teil der Misere ist, nichts ändern möchte, hat man die Saison abgehakt, ohne auch nur zu versuchen das Ruder herumzureißen. Diese ängstliche Festhalten an dem, was nicht funktioniert, entspricht dem Playcalling und seinem lausigem „in game“-coaching.