Beiträge von perdokan

    Die hier geführte Debatte finde ich persönlich interessant, da ein aus meiner Sicht großes Problem der heutigen Gesellschaft dabei behandelt wird. Ich würde gern versuchen da einzusteigen und möglicherweise noch den einen oder anderen Punkt zu ergänzen. Ich erkenne hier an den Postings von Disastermaster und Daywalker ein wenig das klassische Dilemma.


    Ich sehe es auch so, dass man Menschen aufgrund Ihrer Herkunft, Ethnie oder Ihrem Geschlecht nicht ausgrenzen darf.

    Beim Thema Sexualität sind wir aber sofort wieder in einem Graubereich. Mittlerweile hat sich die Gesellschaft glücklicherweise zur Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften hin entwickelt. Das ist grundsätzlich positiv, es gibt aber eben Minderheiten die bspw. aus religiösen Gründen Homosexualität ablehnen. Soll ich diese Minderheiten jetzt deswegen massiv ausgrenzen, bekämpfen oder Ähnliches? Nein, weil man mit manchen Dingen einfach leben muss. Ein ultraorthodoxer Jude, ein strenger Katholik oder ein konservativer Moslem wird niemals uneingeschränkt Ja zum Thema Schwulen-Ehe sagen. Das ist erst einmal aber auch das Recht dieser Menschen, auch wenn mir Ihre Einstellung nicht gefällt. Wichtig ist aber, dass Sie dabei bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Sie können in ihrem Dunstkreis Ihre Meinung haben, ich würde Ihnen aber bspw. Demos zu dem Thema verbieten, da würde ich persönlich die Grenze ziehen. Soll heißen es gibt eine gesellschaftliche Leitlinie und die wird in der Öffentlichkeit auch durchgesetzt. Im eher privaten Bereich hingegen ist dann aber erstens die Verhältnismäßigkeit nicht mehr gegeben und zweitens würde man aus meiner Sicht diese Minderheiten nur radikalisieren wenn man Sie und Ihre Einstellungen im Privaten verfolgt und versucht zu verbiegen. Wichtig ist, dass sich vor allem an den öffentlichen, gesellschaftlichen Frieden gehalten wird und da sehe ich alle Seiten in der Pflicht.


    Warum ich aber die Sexualität als einen Graubereich definiert habe, wollte ich auch noch erläutern. Es gibt auch sexuelle Einstellungen, die sind überhaupt nicht gesellschaftskonform und das ist auch gut so. Es ist daher aber eben eine Abgrenzung zu Ethnie, Herkunft und Geschlecht zwingend notwendig.


    Ich hatte privat mal eine Gespräch mit einem Malermeister (rund 50 Mitarbeiter) zum Thema AfD. Einige seiner Mitarbeiter sind bekennende Anhänger dieser Partei. Er findet das nicht gut, aber es ist letztlich das persönliche Recht seiner Angestellten sich politisch dort zu engagieren und diese Organisation ist nicht verboten. Er sagte dazu dann ergänzend, dass eine Entlassung aus seiner Sicht auch vollkommen falsch wäre, weil er dann mit den Leuten nicht mehr diskutieren könnte, er sie ausgrenzen würde und sie sich vermutlich radikalisieren würden. Es ist eben auch immer die Aufgabe jeder Gesellschaft mit den Menschen an den Rändern ebendieser klarzukommen und jeder sollte vor allem versuchen integrativ zu wirken.


    Und genau diesen Punkt werfe ich Menschen, denen man das Prädikat "Gutmenschen" verleiht vor. Sie neigen dazu Ihre eigenen Ansichten als ultimativ zu setzen und lassen dabei kein integratives Wirken erkennen sondern wollen mit Schwarz-Weiß und klarer Ausgrenzung eine einzig korrekte Lebens-, Verhaltens- und Denkweise durchsetzen. Das führt dann aber eben immer ein wenig ins absurde, weil wie hier schon richtig erkannt wurde, dann Intoleranz mit Intoleranz bekämpft werden soll.


    Letzten Endes geht aus meiner Sicht ganz vieles im Leben eben nur in einem möglichst breiten Konsens und diesen hat die Gesellschaft doch auch oft. So hat sich die Haltung zum Thema Homosexualität, Abtreibung oder auch der Wichtigkeit des Umwelt- und Klimaschutzes über die Jahrzehnte sehr positiv entwickelt, aber das brauchte eben Zeit und jetzt auf einmal soll aber alles ganz schnell gehen, es darf keine Zeit mehr verloren werden und wer es jetzt nicht verstanden hat dem ist sowieso nicht zu helfen. So ist es zu vielen Themen überall zu hören.


    Aus meiner Sicht wird da aus dem Motiv der Wichtigtuerei und dem Wunsch sich positiv von anderen abzuheben einfach nur ganz viel Radau gemacht ohne das es notwendig oder sinnvoll ist.


    Jetzt aber nochmal zum Thema: Ich halte von Grudens Einstellungen gar nix, finde ihn ziemlich daneben, finde aber auch die Art und Weise des Auftauchens dieser Mails und die Tatsache dass diese niemals für die breite Öffentlichkeit bestimmt waren nicht gut und zumindest mal bedenkenswert.


    Mit Verlaub, aber Jaylon und Loch stopfen passt leider seit 2019 nicht mehr...

    Die letzte Saison war sicherlich alles andere als gut, da sind wir absolut einer Meinung. In der neuen Saison fand ich ihn in einer insgesamt verbesserten Unit erst einmal in Ordnung. Allerdings bei weitem nicht so stark wie er es vom Vertrag her sein sollte. Der Cut war aber ja nicht unbedingt aus Leistungsgründen sondern weil er sich geweigert hat diesen anzupassen (zu seinem Nachteil).


    Aber bei uns ist ILB die schlechteste Positionsgruppe und da ist Jaylon Smith ein riesiges Upgrade. Außerdem mag ich ihn aufgrund seiner persönlichen Geschichte einfach sehr. Ich sehe ihn schon im NFC Championsship Game den entscheidenden Fumble aus Zekes Armen schlagen ;)

    So langsam aber sicher werde ich vorsichtig optimistisch was die Saison betrifft. Man ist zwar nach wie vor weit davon entfernt dominant aufzutreten aber immerhin werden die Grundtugenden der zweiten Liga immer besser verinnerlicht. Ein weiteres Credo von Grammozis scheint das alte Stevens-Motto: "Die Null muss stehen" zu sein. Was mir aber nach wie vor Sorgen macht ist die Tatsache, dass Schalke im Mittelfeldzentrum immer wieder Phasen hat in denen man keinen Zugriff auf das Spiel hat und die Abstände viel zu groß sind.


    Nunja wenn Schalke die Defensivprobleme weiterhin angeht, dann sehe ich uns durchaus als einen Aufstiegsanwärter, denn vorne ist die individuelle Qualität so hoch, dass einer eigentlich immer trifft.


    Mal sehen ob ich es beim Gastspiel in Hannover mal wieder ins Stadion schaffe.

    Tua muss das aber doch im Pre-Snap erkennen und callen. Wenn er das nicht sieht, dann ist das ziemlich dürftig.

    Das darf man doch erwarten.

    Womöglich ist er auch in der Verlosung, wenn er denn die Calls für die Line durchführt. Das könnte eventuell auch der Center callen oder aber die Anweisung ist, dass bei solch einer offensichtlichen Situation der Guard das selbst erkennt. Da können wir jetzt nur spekulieren, aber


    Ich finde nicht das er zwangsläufig die Protection ändern muss, er kann die #24 ja kommen lassen aber dann sollte er auch Gaskin den Ball geben und man holt mindestens nen paar Yards im Lauf. Zumindest im Screenshot sitzen die Blocks dafür.


    Nochmal Lob an burnum an dieser Stelle. Fins Thread gerade wegen sowas imo ein must-read.

    Da ist natürlich auch was wahres dran. Zumindest ganz unschuldig ist Tua da sicherlich nicht.

    Bei Elliot ist es doch immer dasselbe Problem.


    Natürlich ist er ein guter Blocker und ein guter Running Back und wahrscheinlich in beiden Kategorien sogar sehr gut. Aber trotzdem ist sein Vertrag vollkommen überdimensioniert.

    Aber er ist doch länger als 3 Jahre da oder ?

    Das geht doch nur, wenn er nur das erste Jahr im Team ist, oder irre ich mich jetzt komplett ?

    Mit dem anderen Team von der Waiver-Liste wusste ich ja...

    Eine Saison wurde ihm meines Wissens nach nicht angerechnet, da er vor Beginn auf IR gelandet war.

    Really, auf Hochzeit in Afghanistan zum Familienbesuch und dann noch das Auswärtige Amt kritisieren, dass sie nicht sofort bereit stehen um einen auszufliegen.


    Das auswärtige Amt muss sich natürlich um jeden kümmern der in die ultimativen Krisengebiete dieser Welt reist.


    Dafür müssen jetzt Bundeswehrsoldaten ihr Leben riskieren.


    Ich bin manchmal echt erstaunt wie viel unerschütterliches Vertrauen Menschen in den Staat haben.

    Manchmal kommt man wirklich aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Es war ja auch nicht bekannt, dass die internationalen Kontigente nach und nach abziehen und dann fliegt man da hin und wundert sich hinterher.

    Das Risiko wäre bei Rosen aber unheimlich gering, allerdings bezweifel ich auch sehr stark, dass es immer an den Umständen und weniger an ihm selbst lag.


    Es ist ja nicht die erste kolossale Quarterback-Fehleinschätzung der NFL-Geschichte und letztlich zählt für die Cowboys sowieso nur, dass Dak gesund bleibt und das wird er auch. Letzte Saison war es halt eine blöde Situation die im Sport leider mal passieren kann. Die Jahre davor ist er aber nie großartig ausgefallen.

    Bei google kann man sich für Großbritannien sehr viele Informationen anschauen. Dort sind die reinen Neuinfektionen seit Wochen auf einem hohen aber mittlerweile wohl stabilen Niveau. Die Krankenhauseinweisungen und auch die Todesfallzahlen sind ebenfalls dargestellt und es ist klar erkennbar, dass diese im Vergleich zu vorherigen Zeiten mit hohen Neuansteckungsraten deutlich reduziert sind. Es sollte zumindest in der Hinsicht beruhigen, dass eine Kliniküberlastung von einem sehr realistischen zu einem unrealistischen Szenario geworden ist und das verdanken wir den Impfungen.


    Ansonsten wird die Aufgabe für unsere Gesellschaft sein, dass wir uns gemeinsam überlegen wie wir mit diesem Thema zukünftig umgehen wollen. Das ist eine alles andere als einfach zu lösende Fragestellung und ich würde mir wünschen, dass das Thema viel mehr in den Vordergrund rückt.

    Wie soll man ein Ende der Pandemie in Aussicht stellen, wenn die Leute sich weigern sich zu impfen. Das ist doch kreuzdämlich argumentiert. Man kann diese Pandemie nur zu einem Ende bringen, wenn möglichst viele Leute geimpft sind (Stichwort Herdenimmunität). Diese Unlogik von wegen 'man muss die Pandemie für beendet erklären, damit ich mich impfe" ist ähnlich fassbar wie wenn man sagt "man muss mir sagen, dass ich nicht mehr krank bin, damit ich Arznei nehme" - I mean WTFF?!! Ziehen die Leute dann auch die Winterreifen auf, wenn der Winter vorbei ist, weil 'man das ja sonst von oben aufgezwungen bekommt'?


    Wie bereits erwähnt wäre es aus meiner Sicht sinnvoll das Thema nicht mit Emotionen zu überladen. Der Wunsch nach einem Ende der Pandemie ist doch grundsätzlich verständlich und ich habe die Position wiedergegeben von der ich mir vorstellen könnte, dass Sie einige Unwillige mehr bewegen würde sich impfen zu lassen. Dies würde ungefähr so funktionieren ala: Bei 90 % Impfquote ab 18 Jahren heben wir alle Maßnahmen auf. Du verdrehst das leider total und so unlogisch wie von Dir dargestellt hat das schlicht und ergreifend niemand gefordert.


    Außer dass man nicht aufgrund eines schweren Covid-Verlaufs in Krankenhaus muss oder daran stirbt, jo.


    Bei bockigen Kindern kann ich die Haltung ja verstehen, aber bei erwachsenen Leuten, die mitten im Leben stehen, da erwarte ich doch, dass man zumindest manchmal nicht nur von 12 Uhr bis mittags denkt.

    Wenn das individuelle Risikoprofil, das mittlerweile durchaus bekannt ist, eben ein Risiko unterhalb der Promillegrenze für oben beschriebenen Verlauf darstellt, dann kann ich zumindest verstehen dass man sich nicht unmittelbar vom Tode bedroht fühlt. Daher finde ich das Argument deutlich zu kurz gegriffen. Man kann aber an der Stelle auf jeden Fall mit dem Schutz der schwächeren Mitglieder der Herde argumentieren und ich habe ja auch eingangs klar gesagt, dass ich die Anti-Haltung zum Impfen nicht teile.


    Generell kann man sich eben die Mühe machen und andere Haltungen ernst nehmen und erst einmal versuchen Verständnis aufzubringen oder man geht den leider sehr populären Weg der totalen Abgrenzung durch heftige Ablehnung und Einnahme einer absoluten Kontra-Position. Das kann man machen, dann ist es aber kein Diskussionsforum im Sinne von Diskurs (Austausch von unterschiedlichen Standpunkten) sondern ein Art Abrechnungstribunal.


    Ich habe ja auch nicht gesagt, dass ich die Haltung teile oder besonders toll finde sondern habe versucht mich dem Thema einmal sachlicher anzunähern als es oft getan wird. Denn das wäre aus meiner Sicht ein Weg der am Ende zielführend sein kann. Wenn aber eine Mehrheit ständig das sprichwörtliche "Teeren und Federn" fordert, dann mag das niedere Gelüste und Instinkte durchaus befriedigen wird aber am Ende eben nicht zielführend sein.


    Das Problem bei dieser Argumentation für mich ist halt, dass Masken und Abstand halten erstmal überhaupt nichts mit Impfungen bzw der Anti-Haltung zu tun haben. Genau das Gegenteil müsste der Fall sein. Die Impfung ermöglicht mir doch, dass wir in absehbarer Zeit von Masken und dem Abstandsgebot zumindest etwas entfernen können. Statt dessen wird halt irgendwelcher populistischer Unsinn daraus weil 'die von oben' das so wollen. Ja, die wollen, dass ihre Bürger verdammtnochmal gesund bleiben, was hätten sie denn vom Gegenteil?

    Das Argument teile ich grundsätzlich. Aber leider sind viele eben da auch ein Stück weit in Ihrer "Bubble" gefangen. Wobei es vielen Impfunwilligen möglicherweise nicht darum geht alle Maßnahmen infrage zu stellen sondern eher die Gesamtheit aller Maßnahmen als überzogen wahrgenommen wird. Da denke ich muss man sich auch ein wenig von der Einstellung lösen, dass es dazu ein vollkommen richtig oder vollkommen falsch gibt, sondern da sind die Menschen eben unterschiedlich.


    Aber das sind doch alles vorgeschobene Gründe.

    Das mag aus Deiner Sicht vollkommen korrekt sein, da Du eine komplett andere Einstellung zu dem Thema hast als impfunwillige Menschen. Es ging mir ja vor allem darum mal die Gegenseite zu Wort kommen zu lassen und mich mit Ihr klarer und genauer auseinanderzusetzen und ich finde die Gründe nicht vorgeschoben sondern in sich schon ein Stück weit schlüssig. Zwar aus meiner Sicht falsch, aber ein risikoaffiner Mensch handelt eben nicht vorausschauend und vorbeugend, weil das eben genau konträr zu seiner Natur ist. Genau das forderst Du aber vom risikoaffinen Typus. Dann wäre es aber kein risikoaffiner Mensch, so sehe ich das jedenfalls.

    Das ist mir so ehrlich gesagt auch zu pauschal. Sicherlich ist jeder Querdenker grundsätzlich ein Impfgegner aber noch längst nicht jeder Impfgegner ist ein Querdenker, Reichsbürger oder hängt einer ähnlichen bzw. verwandten Bewegung nach.


    Ich habe kürzlich mit einem alten Bekannten nach langer Zeit Kontakt gehabt und wir kamen so ins Plaudern über Gott und die Welt. Dabei hat er sich mir gegenüber als Impfgegner offenbart und mir seine Sicht der Dinge dargelegt. Seitdem glaube ich, dass ich die Motive von einigen Impfgegnern zumindest erst einmal besser kennengelernt habe. Das heißt aber nicht, dass ich das Impfen kritisch sehe, das tue ich überhaupt nicht.


    Sein Kernargument war im Grunde folgendes:
    Er hält Covid-19 und die gesellschaftliche Reaktion in Form von Lockdowns, Einschränkungen und vor allem der Maskenpflicht für Kindern für falsch bzw. überzogen. Seiner Ansicht nach ist das bezogen auf sein individuelles Risikoprofil deutlich zu weit gegangen und bislang ist auch nicht erkennbar, dass es in irgendeiner Form zu Relativierungen kommt. Da gehe ich in vielen Punkten mit und finde das so erst einmal durchaus diskussionswürdig. Als Paradebeispiel dient dann immer die Maskenpflicht auf Supermarktparkplätzen. Das ist aus meiner Sicht blanker Unfug, aber aktuell in Niedersachsen Recht und Gesetz.


    Jetzt kann man über diese Grundfrage natürlich nächtelang streiten und diskutieren wenn man denn dazu bereit ist und offen für Debatten ist (das sind ja leider viele in unserer Gesellschaft gar nicht). Man muss aber konstatieren, dass eine Grundansicht der Vorsicht sich durchgesetzt hat und entsprechende Regelungen für alle getroffen worden sind, auch für die Risikobereiteren.


    Nun sollen die Risikobereiteren sich aber natürlich auch noch impfen lassen und mein Eindruck ist, dass der eine oder andere den Eindruck hat, dass damit die Vorsichtigen Ihre Weltsicht Ihnen endgültig aufzwingen und da kommen wir dann zu einem Verhaltensmuster, dass man auch bei Kindern oder Eseln kennt. Man wird störrisch.


    Ich denke man könnte tatsächlich noch viele Menschen mit dieser Ansicht zum Impfen bewegen wenn man Ihnen ein Ende der Pandemie in Aussicht stellt. Aktuell bringt einem die Impfung eigentlich nicht so besonders viel, es gelten weiterhin viele Einschränkungen und Regeln (die aber oftmals kollektiv ignoriert werden, man gehe mal sonntags auf einen x-beliebigen Sportplatz zum Fußball schauen).


    Dazu kommt, dass es erst geheißen hat, dass eine Überlastung im Gesundheitssystem zu verhindern sei und man damit Grundrechtseinschränkungen auch in schärferer Form benötigt. Dies ist nun aktuell sicherlich nicht zu befürchten und die Regelungen sind ja auch deutlich aufgeweicht worden. Trotzdem empfinden viele die Maskenpflicht beispielsweise als starken Eingriff, vor allem wenn es auch die eigenen Kinder in der Schule betrifft. Andere sehen diesen Punkt weit weniger als Einschränkung sondern eher als minimalen Eingriff. Das hängt aber auch immer ein Stück weit vom Betrachter ab, eine objektiv richtige Sichtweise ist nicht immer definierbar.


    So wird dann das Impfen leider aus obigen Motiven als Mittel zum Zweck mißbraucht um der Gesellschaft mal zu zeigen, dass man nicht alles mit sich machen lässt usw. und so fort.


    Das größte Problem ist aus meiner Sicht und Wahrnehmung die extreme Hysterie, die mit dem Thema Corona verbunden ist und jede Debatte so extrem erschwert. Als Beispiel führe ich die Fußball-EM und den Umgang der Engländer mit selbiger an. Es haben sich unheimlich viele Leute extrem darüber echauffiert und geschimpft wie man denn sowas machen könne und die Uefa wäre verantwortlich für den Tod von Tausenden Menschen usw. Das könnte man dann übrigens auch jedem Autobauer so vorwerfen, denn Menschen sterben leider bei Verkehrsunfällen in Autos. Vielleicht könnte man aber mal wieder aus dem sprachlichen Extrembereich herauskommen, sich klarmachen dass Menschen mit hohem Risikoprofil über Impfungen einen sehr hohen Schutz erhalten haben bzw. erhalten konnten wenn Sie es denn wollten und jeder auch immer weitgehend für sich selbst verantwortlich ist. Dann wäre aus meiner Sicht doch einiges gewonnen.

    Was Zimmer angeht, ist es natürlich ein Tanz auf der Rasierklinge. Wo er früher vllt öfter mit der Meinung hinter dem Berg gehalten hat bzw. sehr schmallippig geantgwortet hat, sagt er jetzt mehr, das sehe ich auch so. Ich finde das eigentlich auch gut, aber auf der anderen Seite finde ich teils problematisch was er so sagt. Manchmal wirkt er auf mich sehr sarkastisch und abfällig gegenüber mancher Spieler. Die sollten sowas zwar aushalten, aber ich glaube nicht, dass das gut für einen Lockerroom ist. Die "worst defense i´ve ever had" Aussage letztes Jahr fand ich z.B. komplett daneben. Manchmal wirkt es auf mich so, als ob Zimmer sich nicht als Teil der schlechten Dinge sieht bzw. nicht auf die Idee kommt, dass seine Arbeit auch nicht perfekt ist. Das mag täuschen, ist aber mein EIndruck.

    Ich sehe das ziemlich kritisch. Diese Art Führungsstil würde ich als sehr überholt bezeichnen und ich bezweifele sehr, dass es ihm damit gelingt seine Spieler zu motivieren und hinter sich zu vereinen. Das führt normalerweise eher dazu, dass diese sich gegen ihn vereinen und das wird ja sicherlich überhaupt nicht sein Ziel sein.


    Nunja wir werden es während der Saison sehen.

    Ich habe mir aus Interesse ebenfalls den Spiegel-Artikel und auch die Infografik vom CDC angeschaut.


    Allerdings ist der Artikel zur Problematik ob die Delta-Variante mehr schwere Verläufe bei Kindern hervorruft doch recht offen. Es wird darin ja einerseits darauf hingewiesen, dass die USA in Hinblick auf Vorerkrankungen möglicherweise nicht vergleichbar sind und dass auch dort nach wie vor eine große Mehrheit der Fälle einen leichten Verlauf nimmt. Andererseits ist die bloße Anzahl aktuell erst einmal recht hoch was natürlich erst einmal Unbehagen auslöst.

    Letztendlich finde ich den Artikel daher erst einmal nicht beunruhigend. Man muss da aber weiterhin aufpassen.


    Übrigens gibt es beim Spiegel auch zum Thema Long-Covid einen Artikel den ich interessant fand:

    https://www.spiegel.de/wissens…f2-41dd-ae02-2f044d2a1d47


    Zur CDC Grafik:
    Diese erscheint mir so angelegt, dass lediglich die Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Einwohner dargestellt werden. Die liegt aktuell bei 0,35, also von 1 Mio Kindern mussten wegen Covid 3,5 ins Krankenhaus im Zeitraum 1. bis 11. August.

    Dies wäre aber viel aussagekräftiger wenn man dies ins Verhältnis zu den Erkrankungen in dieser Altersgruppe setzen würde. Übersehe ich da etwas oder liegt das nicht vor? Ansonsten könnte es ja letztlich bedeuten, dass Delta gefährlicher oder auch ungefährlicher ist, je nachdem wie viele Menschen sich im besagten Alter bzw. Zeitraum infiziert haben.

    Niedersachsen und Baden-Württemberg scheren ein Stück weit aus den Bund-Länder-Beschlüssen aus. Ich finde das gut, angemessen und richtig endlich neben der Inzidenz weitere Kriterien für die Lagebeurteilung heranzuziehen. Es ist aus meiner Sicht mal wieder erschreckend gewesen was Frau Merkel sich da zurecht gewurschtelt hat bei der letzten Bund-Länder-Runde. Ich werde Sie in keinster Weise vermissen, aber das ist ein anderes Thema.


    In Baden Württemberg wird der Druck auf Ungeimpfte massiv erhöht werden, finde ich richtig. In Niedersachsen wird noch an der genauen Ausgestaltung gefeilt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass weitere Bundesländer sozusagen Ihr eigenes Ding machen und letztlich bleibt Ihnen nichts übrig wenn von oben, sprich aus dem Kanzleramt, keine Ideen und kein wirklicher Gestaltungswille kommen.

    Zumindest die oberste Ebene ist zufrieden mit der Arbeit der Hauptprotagonisten und somit dürfte für Ruhe hinter den Kulissen gesorgt sein. Die große Frage für Euch ist die Klassiker-Frage in der NFL: Wer wird Euer nächster Franchise-Quarterback? Ich bin ja durchaus ein Fan von Carson Wentz und bin mir sicher, dass das letzte Jahr ein absoluter Ausreißer war. Wartet mal ab wie Ihr diesen Trade nach der Saison bewertet.

    Leicht rechts von der Mitte und relativ weit unten in Richtung liberal. Hatte ich so ehrlich gesagt auch erwartet. Einige Fragen erschienen mir auf Englisch aber etwas anders gemeint als in der Übersetzung (hatte erst gar nicht gesehen, dass es auch auf Deutsch verfügbar ist).

    Ich sehe hier in Niedersachsen die CDU-Wahlplakate und kann da wirklich nur den Kopf dauerhaft schütteln. Da werden einfach Schlagworte, von der die CDU denkt, dass Sie cool und zukunftsorientiert wirken in die Welt herausposaunt. Als ob die CDU für Digitalisierung, Start-Up-Center und irgendeine Form von Hipp-Sein steht und dann auch noch in so einer Art "Tagesbilanz" ala "Unternehmen angesiedelt, Start-Up Center auf den Weg gebracht und noch irgendwas" (kriege ich grad nicht zusammen) also das ist schon echt schräg.

    Was will man denn über Juden, Homosexuelle, Drittes Reich und Rechtsextreme sagen dürfen, was man angeblich nicht darf?

    Auch wenn wir in unseren Ansichten sicherlich oft differieren kann ich an dieser Stelle auch nur den Kopf schütteln. Das ist mir offen gesagt auch ein Rätsel und das anscheinend ca. die Hälfte der Befragten der Meinung sind, dass es dazu eine Art kollektivem Ansichts- und Denkverbot gibt macht mich irgendwie betroffen. Es gibt über das dritte Reich schlicht nichts positives zu sagen, fertig, es gibt keinen Grund Homosexuelle auszugrenzen oder zu diskriminieren, fertig. Bezüglich des Themas Juden wüsste ich erst recht nicht was man da angeblich nicht sagen darf, da sollte man aus historischen Gründen einfach mal den Ball ganz flach halten.

    Die Texans sind für die Situation um Deshaun Watson wahrlich nicht zu beneiden. Das hätte nicht viel blöder für die Franchise laufen können.


    Aktuell sehe ich gar nicht so wirklich einen Abnehmer in der Liga. Natürlich ist es, wie so oft, eine Frage des Preises, aber die bisherigen Vorstellungen von mindestens 3 First-Roundern halte ich für deutlich überzogen. Da wird keiner anbeißen und für weniger wird man ihn nicht abgeben wollen. Das ist dann irgendwie auch echt verzwickt und ich finde man kann beide Positionen verstehen.

    Meine Frau und ich beide mit Biontech geimpft, Nebenwirkungen waren leichte Armschmerzen und ein bis zwei Tage etwas müde, ansonsten nix.


    Meine Frau stillt aktuell noch, unsere kleine Tochter hatte etwas dünneren Stuhlgang und war etwas quakiger für 2-3 Tage nach den Impfungen meiner Frau. Das waren vermutlich ebenfalls leichte Nebenwirkungen der Impfung, da die kleinen die Antikörper ja wahrscheinlich auch über die Muttermilch erhalten. So stand es jedenfalls im Aufklärungsblatt.

    Inhaltlich sind wir allerdings wirklich sehr weit auseinander. Um es kürzer und klarer auszudrücken: Ich finde finanzielle Anreize zur Förderung sozialer Verhaltensweisen mitnichten pragmatisch, sondern kontraproduktiv, da sie eine falsche Konditionierung für große Teile der Bevölkerung vornehmen und langfristig dem Zusammenhalt der Gesellschaft abträglich sind.


    Und dann ärgert es mich eben, wenn du diese Perspektive dem Topf „ideologischen Denken“ zuordnest, weil es bei dir nicht in die Rubrik Pragmatismus passt.

    Dann versuchen wir es nochmal, zuerst finde ich es sehr nett dass Du Deinen Tonfall am Schluss bedauerst. Danke!


    Natürlich sind wir inhaltlich auseinander, möglicherweise nach Herausnehmen der Emotionalität aber gar nicht so weit. Ich hatte ja geschrieben, dass ich in diesem Fall den pragmatischen Ansatz wählen würde, da der Zweck angesichts der aktuellen Situation die Mittel heiligen würde. Ich denke damit drücke ich ein gewisses Unbehagen gegenüber dem eigenen Ansatz aus. In Post 14602 hatte ich zusätzlich auch geschrieben, dass es unter dem Aspekt der Gerechtigkeit kompletter Wahnsinn ist wenn wir jeden Unwilligen / Faulen etc. auch noch dafür belohnen.


    Daher habe ich immer den Standpunkt vertreten, dass die Geldprämie ausnahmslos alle Geimpften erhalten sollen, egal wann Sie geimpft wurden, also auch rückwirkend. Da würde mich mal interessieren warum Du diesen Ansatz so kritisch siehst? Damit wäre nach meiner Ansicht die "falsche Konditionierung" doch vom Tisch?


    Man kann dann auch noch über Details der Ausgestaltung nachdenken. So würden vielleicht auch 250 Euro anstatt 500 Euro oder möglicherweise auch 100 Euro ausreichen. Außerdem könnte man es auch wie von Erzwolf vorgeschlagen mit Gutscheinen für lokale Anbieter lösen. Aber wir sind ja aktuell noch bei der Grundsatzfrage.


    Was ich aber nochmal festhalten will: Es ist möglicherweise so herübergekommen, dass ich Pragmatismus grundsätzlich über ideologische Gedankengänge stelle und dieses als das deutlich klügere Vorgehen sehe und somit grundsätzlich den ideologischen Ansatz ablehne bzw. abwerte. Dies ist so nicht korrekt und ich denke auch nicht, dass ich es so geschrieben habe. Ich kann durchaus nachvollziehen warum viele Menschen die Impffaulheit so kritisch sehen dass Sie das nicht auch noch belohnen wollen und ich habe auch vor einiger Zeit geschrieben, dass das wahrlich kein Ruhmesblatt für die von mir so verehrte Eigenverantwortung ist. Also wie eingangs geschrieben, vielleicht sind wir nach Austausch unserer Argumente gar nicht so weit voneinander entfernt.


    Jetzt habe ich aber gar nicht gefragt wie Dein Ansatz den aussehen würde? Deutlich höherer Druck auf Unwillige durch Ausschluß vom gesellschaftlichen Leben? Würde ich übrigens nicht verkehrt finden, vielleicht kombinieren wir beides.


    Aktuell wäre es aus meiner Sicht wünschenswert wenn sich die politischen Parteien ganz klar zu den Corona-Thematiken positionieren müssten und nicht so eine Wurschtel-Linie fahren würden, da man im Wahlkampf ja niemanden verschrecken will. Das ist sicherlich auch ein Punkt wo ich mir vorstellen könnte, dass wir uns da einig sind.

    Ich sehe das vollkommen anders als Du. Ich sehe sogar deine obige argumentative Zuordnung des pragmatischen und ideologischen Denken als sehr gefährliche und komplett falsche Beurteilung an, da sie vollkommen in die falsche Richtung geht und die bisher gültigen Regeln unseres Zusammenlebens auf den Kopf stellt.


    Wollen wir zu einer Gesellschaft werden, in der wir soziales und verantwortungsvolles Handeln zu großen Teilen nur noch durch externe Anreize fördern wollen? Wo fangen wir da an und wo hören wir da auf? Sind wir an einem Punkt angekommen, wo soziales Verhalten und Engagement demnächst nur noch über materielle Kompensation gemessen und motiviert wird? Was sind das für Signale an die Gesellschaft? Vollkommen derangierte Vorstellung.


    Soll ich mit meinem Entschluss das Rauchen aufzuhören, welche mit Sicherheit positive Auswirkungen auf meine gesellschaftliche Rolle hat, abwarten bis ich dafür eine Belohnung erhalte? Fragt der freiwillige Helfer des THW künftig ob die Spesenerstattung den ganzen Aufwand und die Gefahr für Leib und Leben den Aufwand überhaupt wert sind. Genau diese Überlegungen und künftigen Verwerfungen innerhalb unserer Gesellschaft würden durch Deine Aussage und gewünschte Vorgehensweise gefördert.


    Denke die Dinge bitte mal vom Ende her, bevor so eine wohlfeine Unterteilung in Pragmatiker und Ideologen kommt. Es geht nicht um Gerechtigkeit, es geht um den sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft. Und den erreicht man nicht mit Deinem sogenannten Pragmatismus! Danke!


    Zuerst einmal finde ich, dass grundsätzlich der Ton die Musik macht, insbesondere das Danke am Ende finde ich so nicht angemessen. Es geht bei diesem Thema darum wie wir ein Problem lösen können, dass nunmal da ist und da würde ich etwas weniger Emotion sinnvoll finden.


    Zur Argumenation die Du anführst muss ich leider sagen, dass ich diese unheimlich schief finde, da kommen wir grundsätzlich dann eben einfach nicht zusammen, dass ist eben manchmal so. Ich möchte aber betonen, dass das meine Einschätzung ist, es ist Dein gutes Recht es anders zu sehen. Als Beispiel möchte ich das Argument mit dem Rauchen benennen, der Kontext zu einer möglichen Impfprämie erschließt sich mir beim besten Willen nicht.

    Ich würde das Geld jedem Geimpften zukommen lassen, auch nachträglich, da damit die völlig berechtigte Debatte über das Belohnen von Faulheit / Trägheit / Unwilligkeit sofort verstummen würde.

    Die Spendenidee würde bei vielen bereits Geimpften bestimmt gut ankommen. Meine Frau und ich würden auf jeden Fall spenden.


    Ich möchte aber nochmal betonen, dass ich es auch nicht gut finde das man zu solchen Mitteln greifen muss. Aber der Zweck würde für mich das Mittel heiligen, jedenfalls in diesem Fall.

    Also da will ich dann auch nochmal meinen Senf zu diesem Aspekt der Diskussion beitragen.


    Ich denke auch, dass es aktuell kaum einen Anreiz gibt sich impfen zu lassen und dass ist dann sicherlich ein Aspekt warum sich der eine oder andere aus Bequemlichkeit, Angstgefühlen oder welchen Gründen auch immer nicht impfen lässt. Der eine oder andere Zeitgenosse braucht eben ein wenig Druck bzw. den sprichwörtlichen leichten Tritt in den Hintern und dann wird auch ein Impftermin gemacht. In Israel hatte man eine Zeit lang den grünen Pass und nur Geimpfte kamen ins Restaurant etc. Dies ist in den USA in einigen Regionen auch üblich und ich denke darüber sollten wir ganz ernsthaft nachdenken. Niemand muss sich impfen lassen, aber die Konsequenzen müssen dann eben getragen werden und da finde ich es fairer wenn 80 % das weitgehend normale gesellschaftliche Leben genießen dürfen und 20 % dann eben nicht. Allerdings löst das nicht das Problem von Parallelgesellschaften in bestimmten Stadtteilen, da wird man nochmal mit ganz anderen Mitteln herangehen müssen.


    Ansonsten noch meine Meinung zum Thema Geldanreiz:

    Hier sehe ich den klassischen Konflikt zwischen Menschen mit pragmatischem Denken und damit verbundener Zielorientierung und Menschen mit ideologischem Denken und einem damit verbundenem Gerechtigkeitsempfinden.


    Das Ziel die Impfquote signifikant zu erhöhen würde man mit einem 500 Euro Geldanreiz für Menschen die jetzt noch ungeimpft sind vermutlich erreichen. Die Kosten wären verglichen mit den gesamtgesellschaftlichen Kosten einer hohen Durchseuchung quasi irrelevant aber unter dem Gerechtigkeitsaspekt wäre es der komplette Wahnsinn wenn man Faulheit auch noch belohnt.

    Dann könnte man natürlich 500 Euro für jeden Geimpften ausschütten, auch nachträglich. Das wäre aus meiner Sicht ein gangbarer Kompromiss. Dann könnte man dafür werben, dass die Leute auf die Auszahlung verzichten und das Geld wird dann in einen Sonderfonds für Schulsanierungen oder für Flutopfer oder Ähnliches gesteckt. Damit würde aus meiner Sicht die Gerechtigkeitsdebatte entschärft und gleichzeitig das Ziel erreicht werden, nämlich mit Sicherheit über 90 % Impfquote im Bereich der Erwachsenen. Da sollte man zumindest drüber nachdenken. Die Folgen einer derartigen Geldflut sind sicherlich auch nicht ganz ohne, wo die Inflation sowieso schon galoppiert, aber das wäre imho doch zu vernachlässigen.

    Welche Gesellschaftsgruppe nämlich ebenfalls eine deutliche Unterimpfungsquote hat, sind nicht nur Ostdeutsche, sondern auch vermehrt innerstädtische Areale mit hohem Migrationsanteil und eigener Infrastruktur. DA ran zu kommen wird noch mal eine besonders komplexe Aufgabe. Die Stadt Duisburg arbeitet sich da zB komplett ab, da ständig und unentwegt mehrsprachige Impfmobile anzubieten. Aber es ist eine echte Sysphosarbeit

    Dazu passend dieses Interview:

    https://www.welt.de/politik/de…ehrheitsgesellschaft.html


    Es passt natürlich ins Bild, dass unsere Legendenregierung nach 8 Monaten Impfkampagne jetzt endlich Infos in verschiedenen Sprachen herausgebracht hat. Unsere Regierung macht dann einen guten Job wenn man keinerlei Erwartungshaltung an Sie hat ;)

    Die Idee mit dem Pragmatismus finde ich sehr gut, dann wird eben auf Partys geimpft. Wie Herr Savaskan vermutlich richtig feststellt wären wohl etliche junge Leute dann eben abends nach dem Arztbesuch feiern gegangen, entgegen des ärztlichen Rats.