Der Gegenwert ist schon bitter. AJ Brown ist eine Kategorie über Waddle und man bekommt nicht ansatzweise ähnliches zurück. Die Eagles hatten sicherlich keine andere Wahl als ihn trotzdem abzugeben, auch weil man die finanziellen Ressourcen auf anderen Positionen gebrauchen kann. Dass Vrabel mit seinen Tampering-Methoden durchkommt und noch Erfolg hat nervt mit am meisten.
Beiträge von HighFlyEagle
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Ich finde es schon auffällig, dass die Eagles gegen vier Teams spielen, die aus einer bye week kommen. Es haben nur die Chargers noch weniger Vorbereitungszeit als die Eagles. Dagegen ist der Rest der NFC East eher bevorzugt worden.
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Man kann das Goedert gar nicht hoch genug anrechnen wie loyal er gegenüber den Eagles ist. Er erspart dem Team 20 Mio dead money und unterschreibt wieder nur einen kurzfristigen Vertrag, um in Philly zu bleiben. Das gibt den Eagles deutlich mehr Handlungsspielraum.
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DT Jordan Davis hat verlängert. In der letzten Saison hat sich Davis den Vertrag verdient und durch seine Persönlichkeit freue ich mich, dass er bleibt. Trotzdem ist der Move nicht ohne Risiko, man musste lange auf seine Entwicklung warten und man weiß nicht, ob sich der dicke Vertrag auszahlt.
Adam Schefter (@AdamSchefter) auf XJordan Davis reached agreement on a 3-year, $78 million extension that includes $65M guaranteed and makes him the highest paid nose tackle in NFL history. Deal…x.com -
Da bist du auf Clickbait hereingefallen. Schon der erste Bericht besagte, dass Fangio mindestens für 2016 bleibt. Aber das verfängt natürlich weniger gut, deshalb lässt man die wichtigen Stellen weg.
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Es wird weiter aufgestockt:
Ein erfahrener OC als Passing Game Coordinator an der Seite eines jungen und wilden OC finde ich eine smarte Idee, wenn sich alle (auch der HC) an ihre Rollen halten.
Wenn dazu noch Stoutland bleibt sind die Eagles gut aufgestellt. Dennoch ist am Ende entscheidend, was man auf den Platz bringt. Man wird am Personal auch etwas drehen müssen. Insbesondere braucht man mMn einen WR mit Speed, den man in jedem play respektieren muss, der aber einfach Räume für Brown und Smith schafft.
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Ich finde es ist eine mutige Entscheidung, aber man hat nunmal seine Interviews gemacht und trifft auf der Grundlage eine Entscheidung. Dadurch, dass es bis jetzt keine sonstige Verbindung gab, sehe ich das positiv. So kommt mal wieder äußerer Einfluss in die Offense. Ein Risiko ist ein neuer Coach immer. Playcalling kann natürlich ein Faktor werden. Wenn man die Offense allerdings unter der Woche schon vernünftig einstellt, ist das weniger ein Problem.
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Kevin Patullo wird kommende Saison nicht mehr der OC sein.
Das ist eine positive Nachricht und das meine ich komplett ernst, auch wenn es noch so offensichtlich war. Sirianni musste hier sicherlich eine für sich nicht einfache Entscheidung treffen. Er musste einen Buddy degradieren und damit auch sich selbst Fehler eingestehen. Dass er das so schnell tut hatte ich gehofft, aber nicht zwingend erwartet. Das vermeidet hoffentlich eine Hängepartie und festigt Sirianni als HC.
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Bei AJ Brown bekommt man seit einiger Zeit das Gefühl, dass er -entgegen seiner Beteuerungen- nicht mehr bei den Eagles bleiben möchte. Er wirkt nicht so, als sei er mit vollem Herzen/Einsatz dabei.
Sollte dies zutreffen, spricht sehr viel dafür, dass man sich in beidseitigem Interesse trennt und Brown bspw. für einen 2rd Pick traded. Es wird schwer sein, einen WR seiner Qualität als Ersatz zu bekommen, aber einen AJ Brown, der nicht alles gibt und ggf. auch einen Schritt langsamer als letztes Jahr geworden ist, sollte nicht gehalten werden.Also vor dem 1.6. macht es null Sinn AJ Brown zu traden, dann frisst man nur massig Cap für dieses Jahr und verhindert evtl. einen weiteren Starter zu halten. Nach dem 1.6. ist ein 2nd rounder ein Witz für sein Kaliber. Mit solchen Moves wird man nicht wieder oben angreifen können. Ich gebe AJ Brown zumindest einen Anteil an der Entwicklung von Mitchell und Dejean. Es gibt nicht viele Gelegenheiten solche blue chip player zu bekommen. Da wette ich lieber darauf, dass er neu aufblüht, wenn man wieder NFL Offense spielt.
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Kann man so sehen. Trotzdem sollte man diese Dinge in der Kabine ansprechen und nicht demonstrativ in aller Öffentlichkeit permanent seine Unzufriedenheit zur Schau zu stellen. So erweckt es für mich eher den Anschein als würde es ihm vorallem um sich selbst gehen.
Das stimmt, ich weiß aber auch nicht, ob er das vorher schon gemacht hat. Was ich weiß ist, dass AJ Brown mehr wert ist als man denkt. Mit einem guten OC ist er für 1500 Yards und 10 TDs gut. Sowas ersetzt man nicht mal eben. Deshalb fresse ich lieber ein bisschen Drama, bevor ich einen solchen Spieler vom Hof jage.
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Wenn du als Top-Spieler der Liga jede Woche im Fokus der gegnerischen Teams stehst, deine große, gefürchtete Stärke die Slants und Situationen im 1:1 sind und der OC dich zu 25 Prozent hitches/curls laufen lässt, was offensichtlich nicht funktioniert, und dir schematisch null hilft, dich sogar kaum einsetzt. Noch dazu hilft es auch den anderen Receivern nicht…
Da kann man doch nicht ernsthaft wollen, dass er „Teamplayer“ ist, indem die Klappe hält. Ehrlich gesagt finde ich sein Verhalten im Nachhinein nachvollziehbarer. Damit hat er versucht das Team zu wecken und dem Team zu helfen.
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Wenn du als Top-Spieler der Liga jede Woche im Fokus der gegnerischen Teams stehst, deine große, gefürchtete Stärke die Slants und Situationen im 1:1 sind und der OC dich zu 25 Prozent hitches/curls laufen lässt, was offensichtlich nicht funktioniert, und dir schematisch null hilft, dich sogar kaum einsetzt. Noch dazu hilft es auch den anderen Receivern nicht…
Da kann man doch nicht ernsthaft wollen, dass er „Teamplayer“ ist, indem die Klappe hält. Ehrlich gesagt finde ich sein Verhalten im Nachhinein nachvollziehbarer. Damit hat er versucht das Team zu wecken und dem Team zu helfen.
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Ich finde es ehrlich gesagt erstaunlich, dass sich so viele gegen AJ Brown positionieren. Insbesondere im Nachhinein lässt sich mMn eindeutig sagen, dass er recht hatte. Brown hat wohl als erstes gemerkt, dass diese Saison so ausgehen wird wie sie ausgegangen ist. Vielleicht hätte er sogar noch lauter und deutlicher werden müssen. Kann man ihm wirklich übel nehmen, dass er da frustriert war? Ich persönlich wünsche mir von den Top-Spielern und Leadern genau, dass sie auch mal den Finger in die Wunde legen. Warum er nicht mehr Unterstützung hatte kann man also genauso kritisieren.
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Wenn man es mal nüchtern betrachtet ist es ja schon ein Wunder, wie man mit diesem Kindergarten-System in der Offense überhaupt die Playoffs erreichen konnte. Die ganze Saison hat man darüber den Kopf geschüttelt und es wird mir ewig ein Rätsel bleiben, wie man so etwas zulassen konnte. Jeder Fan am TV konnte Plays vorher lesen. Sowas hat mit Profi-Football überhaupt nichts am Hut.
https://x.com/danorlovsky7/status/2010719635424059395?s=46&t=DKmMOR2MhTthVecfpoDl2g
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Sirianni kann man für einiges kritisieren, aber er hat den Eagles schon eine culture verschafft, die den Erfolg mit möglich gemacht hat. Personalentscheidungen im coaching Staff gehören nicht zu seinen Stärken und ich hoffe, dass er das selbst auch so reflektiert und akzeptieren kann, dass man da jetzt nicht an seinem Buddy festhalten kann.
OC wird mit die wichtigste Personalie der Offseason und da sollte man auch möglichst schnell Klarheit schaffen. -
Es war ja zu erwarten, aber trotzdem ein sehr enttäuschendes Ende. Man hat sich nicht getraut die nötige Veränderung auf OC zu machen, ist damit dieses Risiko gegangen und hat krachend verloren. Ein Coach wie Shanahan findet den einen Touchdown, der solche Spiele entscheidet. Es wird einige personelle Entscheidungen geben müssen in der Offseason, nicht nur im Coaching Staff. Wahrscheinlich werden die Vorzeichen für die nächste Saison deutlich schwerer.
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Ich habe großen Respekt vor den 49ers. Trotz aller Ausfälle und einer starken Division sind sie nur knapp nicht #1 der NFC geworden. Mit einem offensiven Genie wie Shanahan wird auch die Eagles Defense Probleme bekommen den Gegner bei wenig Punkten zu halten. Da werden die Eagles sich offensiv schon gewaltig steigern müssen.
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Ich finde den Artikel sehr lesenswert. Er beschreibt einerseits gut die Gründe für das strugglende Laufspiel, zeigt aber auch, dass das in den Playoffs nicht zwingend so bleiben muss.
https://x.com/jonnypage9/status/2007445175514066974?s=46&t=DKmMOR2MhTthVecfpoDl2g
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Natürlich... das war der Grund für die Entlassung.... Und dass dich jetzt Spieler aus Philadelphia zu Wort melden müssen....
Das ist kein Account von einem Spieler.
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Ich glaube nicht, dass mit dem Start der Playoffs ein Schalter umgelegt wird und sich auf einmal das Playbook öffnet. Letzte Saison fand ich es auch nicht so extrem, da hat Kellen Moore nach der Bye Week schon Änderungen vorgenommen und es sah offensiv runder aus und das Ganze hat dann den Höhepunkt in den Playoffs erreicht. Aktuell gibt es in dem Bereich aber gar keine Entwicklung und es wiederholen sich die gleichen Fehler wie schon gegen Denver oder Dallas immer wieder. An eine 180 Grad Wendung kann ich da aktuell nicht glauben.
Das Team wird in den Playoffs nur soweit kommen wie die Defense und Fangio dieses tragen wird und das ist eine Schande bei dem vorhandenen Talent und auch eingesetztem Geld.
Was ich meine, ist dass man in den Playoffs auf dem Gaspedal bleibt und nicht in den Verwaltungsmodus schaltet. Ob das passiert werden wir sehen. Die Defense wird letztendlich entscheiden wie weit man kommt, ich sehen aber gegen offensiv stark gecoachte Teams wie Chicago oder SF wenig Chancen.
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Solange man offensiv weiterhin nach einer erzielten Führung diesen risikoaversen Ansatz verfolgt, kann ich mir nicht vorstellen, dass das in den Playoffs lange gut gehen wird. Das Schlimme ist, dass sich Sirianni und Co. nach so einem Sieg in ihrer Herangehensweise auch noch bestätigt sehen und nichts ändern werden.
Man hat hier zumindest die Hoffnung, dass sich das in den Playoffs ändern wird. Das war zumindest in der letzten Saison so.
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Das Fazit, welches man ziehen sollte: Die Eagles können mit der Defense jedes Spiel gewinnen. In Buffalo muss man das erstmal schaffen.
Das Fazit, welches mehr hängen bleibt: Die Offense lässt die Defense hängen. Nach einer durchaus guten ersten Halbzeit hat man in Halbzeit zwei komplett das Spiel eingestellt (mal wieder). Mit der offensiven Leistung der zweiten Halbzeit wird man in den Playoffs keinen Blumentopf gewinnen. Am Ende brauchte es eine Menge Glück, dass das Spiel nicht verloren geht.
Positiv war:Carter ist zurück und gibt nochmal Boost
Baun war nahezu überall
Das zweite Viertel sah nach Championship Team aus
Tackling und Coverage waren großteils hervorragend
Die Defense war 50 min lang großartig
Negativ war:
Die Offense der zweiten Halbzeit, selbst jedes Mal tush Push wäre besser gewesen
Gewisse Naivität des noch jungen Teams. In einigen Plays merkt man das junge Alter des Teams. Mitchell, Campbell und Dejean müssen lernen, dass Gegner einfach Flaggen ziehen wollen bzw. dass man selbst auch Flaggen ziehen darf. Spielzüge zu schnell abhaken gehört auch dazu.
Die O-Line hat den Namen heute kaum verdient.
das offensive playcalling in Hälfte zwei war unterirdisch -
Bei Hurts werden gerne einfach die passing stats genommen, um ihn zu vergleichen. Das wird ihm einfach nicht gerecht. Sein Einfluss im Laufspiel, seine overall TDs, seine wins und seine Leadership werden ignoriert. Niemand behauptet, dass er der top QB der NFL ist. Das muss er auch gar nicht sein, wo die meisten QBs der NFL früher gedraftet wurden. Warum es so schwer ist ihm einfach mal Respekt entgegenzubringen werde ich nie verstehen.
Die Eagles werden zeitnah wohl Lane Johnson und Jalen Carter zurückbekommen. Ich bin gespannt wie man die letzten beiden Spiele angeht. Vermutlich wird sich am Playoff Spot nicht mehr viel drehen. -
Die Raiders haben nur 75 total yards gemacht, das war eine fast fehlerfreie Leistung der Defense. Die Offense hat das Spiel kontrolliert und gepunktet. Wenn man nach drei Vierteln seine Starter schonen kann braucht man nicht meckern, auch wenn man noch einiges hat liegen lassen. Das Laufspiel bleibt weiter ein großes Problem. Vielleicht würde es mal helfen, wenn man nicht bei über 60 Prozent der Snaps weniger als zwei Sekunden auf der Play clock hat. So kennt jeder den snap Zeitpunkt.
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Ich glaube die Probleme in der Offense sind sehr vielfältig.
- O-Line: Von Anfang an war man angeschlagen, das Laufspiel aus dem letzten Jahr wird gnadenlos attackiert. Man müsste mehr mit Power laufen.
- Gegner: Der Spielplan ist härter, die Eagles sind DAS Team mit der Zielscheibe nach dem Erfolg vom letzten Jahr.- Hurts: In den passenden Momenten hat er diese Saison Fehler gemacht, die er sonst weniger gemacht hat. Meistens wurden seine Schwächen durch die game-winning plays überdeckt. Dieses Jahr enden die Fehler eiskalt in Niederlagen. Hurts bleibt ein Spieler, der öfters den einfachen und offensichtlichen Pass übersieht. Die Plays, die er off schedule macht, sind dieses Jahr nicht so erfolgreich wie in der Vergangenheit.
- Philosophie/Playcalling der Offense: Sirianni hat es oft genug gesagt, der Gegner ist egal, man will das eigene Spiel durchziehen. Das ist in der NFL fahrlässig. Natürlich muss man die Schwächen und Stärken der Gegner kennen und nutzen wollen. Dazu bekennt man sich seit zwei Jahren dazu, dass die Offense durch zu wenige Hände läuft. Dadurch wird man vor allem in wichtigen Situationen ausrechenbar und zu leicht zu verteidigen. Wenn man dazu noch sieht, dass fast ein Viertel aller gelaufenen Routen hitches sind, dann kann das jeder auf dem Sofa lesen. Noch dazu kommt dann, dass man Motions nicht sinnvoll nutzen kann.
WR: Brown und Smith sind hervorragende Receiver und auch Goedert würde ich hoch im Ligavergleich einschätzen. Trotzdem fehlt den Eagles ein gewisser Speed-Faktor. Es muss ja nicht gleich ein Desean Jackson sein, aber ein Spieler, den eine Defense horizontal und vertikal derbe respektieren muss würde extrem helfen, um Lücken weiter aufzureißen.
Das alles zusammenzubringen ist Job des Coachings und das hat man dieses Jahr mit der teuersten Offense schlechter geschafft als die Saints oder Jets mit fast entgegengesetzten Voraussetzungen. Dafür muss man dem OC kritisieren. Die Eagles Offense war seit Jahrzehnten nicht so schwach. Bei der zugehörigen Erwartung nach letzter Saison braucht man sich also nicht wundern, dass es in Philly ungemütlicher geworden ist.
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Ich bin sprachlos wie schlecht eine Unit mit extra Vorbereitung sein kann. Aber Sirianni wird wahrscheinlich weiter am OC festhalten. Was eine Verschwendung einer Saison.
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Jetzt bröckelt es richtig und wenn jetzt nicht etwas unternommen wird, werden die Eagles wieder komplett zerfallen. Das habe ich lange nicht für möglich gehalten, aber wenn man die letzten beiden Spiele sieht ist das erschreckend. Man war sowohl in Wille, in Vorbereitung und in der Folge auch in der Ausführung das klar schlechtere Team. Was mit einem guten OC möglich ist hat man heute auf der anderen Seite gesehen. Die Spieler haben schon einfach keinen Bock mehr auf dem Feld zu stehen, die Körpersprache verrät da viel.
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Eine mehr als hochverdiente Niederlage. Die Eagles haben sich wie schon gegen Denver zu früh sicher gefühlt und ohne Plan gespielt. Offensiv war man drei Viertel unsichtbar, nachdem man sehr effektiv angefangen hat. Gegen eine starke Offense reicht das dann eben mal nicht. Hoffentlich ist diese Niederlage ein Weckruf für das Team, dass man mit halben Einsatz nichts gewinnen wird.
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Ich finde manche Kritik an der Offense komplett gerechtfertigt, manche ist auch übertrieben, weil sie ohne Kontext pur auf Statistiken basiert. Die Eagles haben einen schweren Spielplan, haben in schweren Wetterbedingungen gespielt, haben eine großteils angeschlagene O-Line durchgeschleppt. Da waren einfach kaum blowouts drin, was ich auch nicht schlimm finde.
Wo ich bei Kritik komplett mitgehe: Die Offense ist einfallslos. AJ Brown hat in der ganzen Saison eine einzige crossing Route gelaufen, da braucht man sich nicht wundern, dass man berechenbar ist. Auch die öffentlich klar ausgesprochene Fixierung auf wenige Spieler als Anspielstation beißt die Eagles. Defenses können quasi nach Wahrscheinlichkeit verteidigen und doppeln.
Die Wahrheit wird wie immer irgendwo in der Mitte liegen. Playcalling könnte weiter ein Problem bleiben. Ich glaube aber schon daran, dass die Eagles alle Möglichkeiten haben sich zu steigern. -
Die Saison ist schon verrückt, das kann man nicht anders sagen. Die Eagles stehen mit 8-2 ganz oben von der NFC, sie haben Siege gegen die Rams, Chiefs, Packers, Lions und Buccs. Trotzdem ist die Kritik von allen Seiten (mal wieder) größer als der Respekt. Die Eagles sind noch weit entfernt von ihrem Potential, da sind sich alle einig. Greg Cosell verfolge ich seit Jahren gerne und er spricht bei den Eagles aktuell von einer Highschool Offense. Man wundert sich, warum die Eagles diesen Weg gehen, weil es quasi undenkbar ist, dass die Eagles das nicht selbst sehen. Man hat das Gefühl, dass die Eagles offensiv eine Art Preseason spielen. Das klingt arrogant und fahrlässig. Und doch haben die Eagles in der Division längst alles selbst in der Hand, können in der NFC #1 werden und konnten sich auch letzte Saison erst in den Playoffs entscheidend steigern. Der Erfolg gibt den Eagles aktuell recht. Viele Fragezeichen bleiben trotzdem bestehen.