Beiträge von SKOLogne

    Und jetzt meldet Shefter, dass Kyler als starting QB bestätigt wurde.

    War ja letztendlich zu erwarten auch wenn ich immer was anderes gepredigt habe.

    Ich wünsche ihm logischerweise nen Ring aber ich glaube, dass uns das langfristig nicht helfen wird und einem Ring nicht wirklich näher bringt.

    Naja, dann kann man sich jetzt auf die anderen Positionsgruppen konzentrieren.

    Aber das ist ja das paradoxe und du widersprichst dir ja quasi selber. Ich bin da übrigens bei deinem letzten Satz.

    Ich glaube eigentlich nicht, dass ich mir widerspreche. War zumindest nicht meine Absicht.

    Der Großteil der Eltern akzeptiert und vertraut Lehreraussagen, Zeugnissen und Co.

    Manche tun dies in einigen Fällen zurecht nicht. Manche tun dies völlig zu Unrecht nicht. Ich kann da Dinge aus Elterngesprächen berichten… das ist teilweise der pure Wahnsinn. Das ist aber wie gesagt auch ein ganz anderes Thema.

    Aber wenn es knapp wird fürs Kind, dann sollte doch zumindest ein Teil der Eltern da entsprechend schaun was machbar ist (wenn es für das Kind sinnvoll ist für seine weitere Entwicklung, nicht weil das eigene Kind wegen seiner Hochbegabung aus Langeweile schlechte Noten hat und deswegen unbedingt an ne Uni muss). Da wundert es mich bei der großen Zahl der Fälle schon das keine entsrechenden Eltern dabei waren.

    Theoretisch hast du da recht aber einige Eltern sind dazu halt nicht in der Lage weil sie überhaupt nicht wissen was zu tun wäre.

    Das ist zwar grundsätzlich in NRW nicht so schwer. Man bräuchte dafür nur die nachfolgende Tabelle:
    https://www.schulministerium.nrw/sites/default/files/documents/Versetzungsregelungen-am-Gymnasium-.pdf

    Ich finde zwar, dass es mit dieser Tabelle auch ein dressiertes Äffchen hinbekäme aber man muss ja erstmal wissen, dass es eine solch einfache Übersicht gibt und noch dazu muss man sie dann auch finden. Selbst ich habe die jetzt nicht mit dem ersten Google Schlagwort gefunden.

    Naja, es gibt nicht umsonst eine Verwaltungsgerichtsbarkeit.

    Schon klar.
    Ich wollte nur nicht den Eindruck entstehen lassen, dass es die Schuld der Eltern sei, dass die Kinder nen falschen Abschluss bekommen haben.

    Wenn der ganze Prozess aufgedeckt und die Verantwortung an der Schule eindeutig zugeteilt ist, kann man die Frage sicher mal aufwerfen warum Eltern dagegen nicht vorgegangen sind.

    Da wird man aber dann schnell zur Frage kommen, dass wenn die Regeln angeblich für Schulleitungen schon sehr komplex sind, wie sie dann für Eltern sein müssen.
    Insofern finde ich schon, dass man Eltern grundsätzlich zugestehen sollte dem, was auf dem Zeugnis steht zu vertrauen. Verstärkend würde sich sagen, dass manche Eltern dem dringend mal vertrauen sollten aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.

    Danke für den Insight. Aber mal davon ab: wieso wussten die betroffenen Schüler denn nichts davon? Kann mich ganz gut dran erinnern, dass unsere "Versetzugsgefährdeten" damals sehr genau wussten, wie man eine 5 in Mathe durch Kunst, Religion und Singen & Klatschen ausgleichen konnte (für die Schnappatmer: bewusste Übertreibung) :thumbsup:

    Meinst du jetzt meinen Fall?

    Das war glaub ich ein klassischer Fall von Realitätsverdrängung. In meiner Klasse gab es dazu wohl Getuschel und andere haben mal gefragt wie es mit Ausgleichsregelung aussieht. Er hat es aber verdrängt.

    Falls es auf die Regelungen zu den Abschlüssen angeht, denke ich schon, dass hier bestimmte Feinheiten bestehen, die für Schülerinnen nicht so klar sind. Manchmal gibt es da z.B. Fächer, die für den einen Abschluss relevant sind und für den anderen garnicht zählen und so.

    Davon abgesehen, ist das eine weitere Fehlerquelle die ich bewusst nicht aufgezählt habe: Wenn mein Kind eine IGS besucht und „nur“ den nominell schwächsten Abschluss bekommt oder im Zweifel den Weg zum Abitur „verbaut“ bekommt würde ich schonmal schauen woran das liegt. Also die Eltern sind am Ende schon irgendwie auch im Boot.
    Ich habe das aber nicht mit aufgeschrieben weil

    a) man davon ausgehen können sollte, dass staatliche Institutionen die Gesetze richtig anwenden.
    b) nicht jedes Kind über so ein Elternhaus verfügt.

    Interessant. Musste erst googeln, dass heuer nur bei uns in Österreich, dann in Nord-Österreich (Bayern :mrgreen:) und tlw. in der Schweiz verwendet wird. In Mittel- und Nord-Deutschland kennt das niemand.

    INteressant...da hätte ich bei einer Wette Geld verloren, weil ich hätte darauf getippt, dass das ein normales Wort aus dem hochdeutschen ist

    Ich glaube ich kenne das Wort tatsächlich durch dich. Bzw. Hab ich es gegoogelt weil du es im Vikings Thread öfter mal genutzt hast :mrgreen:

    https://www.ndr.de/nachrichten/ni…schule-508.html


    SKOLogne kannst du erklären wie so ein Fauxpas passieren kann?

    Also die kurze Antwort wäre: Da haben Leute ihren Job schlecht gemacht, aber das wird sicher nicht der Grund deiner Frage gewesen sein.

    Bevor ich darauf etwas detaillierter antworte, muss ich natürlich dazu sagen, dass ich das Verfahren und den Prozess aus Niedersachsen nicht genau kenne und nur für NRW und letztendlich nur für meine Schule sprechen kann.

    Ich kann dich aber zumindest mal in den Prozess bei uns mit reinnehmen und da ich dieses Jahr einen Schüler in meiner Klasse hatte, der die Versetzung nicht geschafft hat, bin ich da glaub ich ganz gut im Bilde.

    1. Tatsächlich fängt es bei uns an der Schule mit den Klassenlehrerteams an, die die Zeugniskonferenzen vorbereiten. Gerade in den Fällen, in denen der Abschluss gefährdet ist, bekommt man da über das Schuljahr ja schon ein Gefühl für. Wenn es dann eng wird, würde ich von einer engagierten Klassenleitung eigentlich schon erwarten mal die Rechtslage zu checken um ggf. auch Gespräche führen zu können. Spätestens dann aber in der Vorbereitung der Konferenz. Am Ende muss man aber sagen, dass das nicht das Kerngeschäft und auch nicht der Verantwortungsbereich der Klassenleitung ist. Macht jemand nur Dienst nach Vorschrift kann das an dieser Stelle noch durchrutschen.

    2. In der Konferenz werden ja i.d.R. nur die „kritischen“ Fälle genauer besprochen. Bei allen anderen werden nur die Notenspannen durchgerattert und gut. Ich würde davon ausgehen, dass es hier für die Schule eigentlich auch eine konkrete Vorgehensweise bzw. einen Leitfaden gibt welche Fälle besprochen werden und welche nicht.
    Spätestens hier hätte man die Rechtslage bzgl. der Ausgleichsregelung kennen müssen. Mit man meine ich dann die Person der erweiterten Schulleitung, die anwesend ist. Das sollte in jedem Fall der entsprechende Koordinator (z.B. für die Mittelstufe, Erprobungsstufe oder Oberstufe) sein und manchmal zusätzlich sogar der Schulleiter.

    Hier kann es ein ganzes Bündel an Fehlern geben. Entweder ist der Koordinator schlecht vorbereitet, unkonzentriert oder fachlich nicht kompetent (mangelnde rechtliche Kenntnisse). Schaue ich mir meine Koordinatoren an, sind zwei absolut top und denen würde sowas wie mangelnde Fachkenntnis absolut nicht vorkommen. Einer von den dreien ist ne absolute Wurst, dem viele Kenntnisse fehlen und letztendlich auch die Muße sich einzuarbeiten. Hier müsste man dann auch den Schulleiter fragen wie so eine Person denn überhaupt Koordinator werden kann.

    An dieser Stelle sehe ich ehrlich gesagt auch die Hauptverantwortung. Je nach dem wie die Organisationsstruktur in Niedersachsen bzw. an der Schule ist, sehe ich die Hauptverantwortung bei dem zustängigen Koordinator.

    Stutzig macht mich im Artikel der Teil der VBE, in dem die Schule selbst entlastet wird. Ich habe da gleich mehrere Fragen.

    1. Der reine Gesetzestext mag -wie im Artikel beschrieben- schwierig und kompliziert sein. Schulleitungen und Koordinatoren durchlaufen zwei-drei Beförderungsverfahren und sind A15 bzw 16. So etwas sollten sie doch gelernt haben.

    2. Es gibt eine Handreichung für den Bezirk Hannover. Warum ist die nicht überall bekannt? Die Rechtslage in Hannover sollte doch die gleiche wie in Vechta sein. Sind die Lehrkräfte nicht in der Lage diese zu finden? Ist die Handreichung nicht öffentlich zugänglich?

    Abschließend wird glaube ich schon deutlich, was ich darüber denke und am Ende führt das genau zu dem, was ich in der Einleitung schon gesagt habe: Da haben mehrere Leute ihren Job nicht richtig oder zumindest nicht gut gemacht. Jedenfalls kaufe ich aus eigener Erfahrung nicht, dass das alles zu kompliziert ist und alle ihr bestes getan hätten. Aber wie gesagt: Perspektive aus NRW.

    Und meine war mit „möglicherweise“ klar ins Konjunktiv gesetzt und wurde nicht als Fakt verkauft.

    Ja Konjunktiv aber geknüpft an die Verbindung, dass der Transfer klappt. In dem Falle wäre Kessler der König. Etwas ganz anderes als reine Spekulation, die noch dazu so benannt wird.

    Das was ich mit Fakt meinte ist die These, dass El Malas MW Peak quasi erreicht wäre.

    Klar, die Verhandlungen um die Transfersumme eines Fußballer ist mit dem Verkauf von Dosenmilch im Aldi vergleichbar…:cards

    Man kann sich natürlich nur auf die Pressemeldungen beziehen, aber die Forderung der Kölner waren ja scheinbar 50 Mio € fix. Wenn man dann 4 Angebote bekommt, alle ablehnt, scheinbar nicht entgegenkommt und möglicherweise die im Artikel oben nun suggerierten 48 fix + 2 leicht + 5 geboten bekommt, dann ist das schlicht sehr gut verhandelt und absolut nicht selbstverständlich. Wie du es dann nennen willst, ist mir egal. Für mich wäre dass auf jeden Fall ein Boss Move von Kessler und Co.

    Wenn das stark verhandelt ist nur weil man eine Schmerzgrenze hat, meinetwegen. Finde ich persönlich recht normal.

    Wenn vorher Angebote abgegeben werden, die weit unter der Schmerzgrenze liegen, warum sollte ich dann entgegen kommen.
    Wegen mir müssen wir den Transfer aber auch nicht mehr aus der FC Perspektive besprechen.

    In diesem Thread sollte v.a. die BVB Perspektive interessant sein und da sehe ich selbst bei einem 50M Transfer jetzt keine riesigen Red Flags. Gerade wenn man das mal mit anderen Transfers vergleicht.

    Dembele, Bellingham oder Sancho auf der einen Seite als vergleichbare Talente waren auch alle einigermaßen teuer. Natürlich lange nicht in der Preiskategorie aber das ist auch deutlich länger her alles. Und zumindest Sancho und Bellingham hatten nicht auf dem Niveau geliefert auf dem es El Mala bereits getan hat.

    Nehmen wir andere Transfers, die man in ähnlichen Preisdimensionen (Inflation eingerechnet) gemacht hat, kommt man schnell bei Schürrle, Hummels, Haller oder Götze (?) raus. In allen Fällen war das Risiko aufgrund des Alters deutlich höher, da man keinen hohen realistischen Wiederverkaufswert hatte. Das wäre hier nur dann der Fall wenn El Mala komplett floppen würde und den Nico Schulz macht. Kann natürlich passieren. Das Risiko sehe ich aber eher nicht.

    Entscheidend ist für mich, ob Kessler geeignete und auch schnell umsetzbare Kandidaten in der Hinterhand hat oder nicht.

    Ich befürchte wir machen den Transfer zu den Konditionen und werden uns trotzdem schwer tun den Kader ausreichend zu verstärken.

    Das ist tatsächlich ein nicht zu unterschätzender Faktor, den ich aus BVB Perspektive nur zu gut kenne.
    Die Verkäufe von Dembele und Co waren zwar noch eine andere Größenordnung aber trotzdem weiß nach so einem Transfer jeder, dass man Geld hat, was tendenziell dazu führt, dass man überbezahlen muss.

    Was ich mich beim Express ein bisschen frage: Wie seriös ist der überhaupt wenn es um den FC geht? Diese Geschichte mit dem neuen Angebot kommt doch eigentlich von Sky oder? Inwiefern kann man deren Zahlen überhaupt vertrauen?

    Wieso steile These? 50 waren ja scheinbar aufgerufen und die könnten es ja am Ende werden zzgl. etwaiger Weiterverkaufsklauseln, die ja nun auch noch im Raum herumschwirren. Und das alles wurde auch mit einem „möglicherweise“ eingerahmt.

    Und mal ehrlich, jemand, der ein paar Posts weiter oben bereits davon schreibt, dass Book auf dem Trainerposten sowieso ganz andere Vorstellungen als Kovac haben und dessen Nachfolge schon planen könnte, sollte anderen keine steilen Thesen ohne vermeintliche Argumente vorwerfen. Denn da reicht es nicht nur auf das Alter von Karetsas zu verweisen, der ansonsten relativ gut ins Spielsystem passen dürfte. Da hilft es auch nicht, wenn du es nur „für meine Phantasie“ beschreibst, denn das ist deine.

    Das ist mal wieder so billig.
    Von Post 1 kommen von dir zu diesem Thema Thesen, die als vermeintliche Fakten dargestellt werden. Auf berechtigte Fragen bzw. Gegenargumente von anderen antwortest du einfach garnicht oder lenkst ab. Alternativ gibts noch eine inhaltslose Provokation aber gut.


    Den Post, auf den du dich beziehst, habe ich ganz bewusst und ganz offensichtlich als Spekulation formuliert und sogar ganz explizit für deine Phantasie adressiert. Ja, das ist ne steile These aber sie ist auch als solche gekennzeichnet.

    Wieso steile These? Warum sollte Kessler denn der König sein? Weil er den Preis bekommt, den er aufruft? Ok, dann sind halt die Filialleiter beim Aldi (soll kein Vergleich mit dem FC sein) auch alles Könige. Seitdem ich das Gerücht verfolge, hieß es, dass der FC mindestens die 50 fix haben wolle. Was da als flexibles X drauf kommt, habe ich zumindest nigrends konkret gelesen.

    Aber wahrscheinlich braucht es das nicht, denn der BVB scheint tatsächlich nochmal das Angebot erhöhen zu wollen…warum weiß nur Book.

    Also dafür, dass die überspitzte Aussage zu Beginn des Themas dir schon ordentlich vor die Füße gefallen ist, feuerst du hier direkt wieder gut los.

    Schaut man sich diesen Thread an bist du der einzige der nicht weiß warum man derart für den Spieler bietet.

    Ich würde mich sehr freuen falls das nächste, letzte, verbesserte Angebot angenommen würde.

    Dann zum eigentlich Thema mal ne Frage: Glaubt hier ernsthaft jemand, dass eine englischer Spitzenclub (und keine graue, durchschnittliche Maus wie Brentford) sagen wir mal nächstes Jahr 75+ bietet, selbst wenn Köln und El Mala eine richtig gute Saison in der oberen Tabellenhälfte beenden? Ohne internationales Parkett oder sonstiges Schaufenster? Und das diese Wahrscheinlichkeit größer ist, als ggf. ein "Wertverlust" aufgrund einer möglichen schwachen Saison der Kölner oder einer ggf. schweren Verletzung von El Mala?

    Um auf die Frage auch noch kurz zu antworten.
    Warum sollte es nur ein englischer Spitzenclub sein und ab wann geht das denn los?

    Dass nächstes Jahr höhere Angebote kommen (auch nicht unbedingt nur aus England) glaube ich absolut. Und wie gesagt: Der FC hat letztes Jahr auch keine gute Saison gespielt und El Mala hat durch die vielen Einsätze von der Bank im letzten Jahr eine deutlich höhere Chance auf mehr Scorer.
    Das einzige Szenario wäre wahrscheinlich wirklich ein Abstieg Kölns, den ich aber absolut nicht kommen sehe.

    Eine Verletzung kann immer kommen. Das kann aber kein Kriterium für einen Poker auf einen geringeren Marktwert eines Spielers sein denn das würde ja immer gelten.

    Findest du? Für mich ist El Mala primär ein Flügelspieler, den es im System von Kovac aber eigentlich nicht gibt und er dort primär im linken Halbfeld zu finden sein würde. Karetsas passt da für mich (rechts) wie die Faust aufs Auge, aber bei El Mala brauche ich da viel Phantasie.

    Den Punkt gebe ich dir zwar grundsätzlich aber habe auch etwas für deine Phantasie mitgebracht.

    Für mich wirkt es aktuell nicht so, dass Book den Kader gerade für Kovac zusammenstellt sondern relativ unabhängig vom Trainer. Das geht auch eigentlich bei Karetsas schon los, der als Spielertyp eventuell zu Kovac passt aber Alter in Verbindung mit Priorität nicht.

    Mag ne steile These und vllt auch Wunschtraum sein aber der Book hat für spätestens nächstes Jahr wenn der Vertrag ausläuft was anderes im Auge.

    Wie gesagt: Es ist für deine Phantasie und nicht mit Hilfe harter Fakten argumentiert.

    Bei der Ausgangsthese bleibe ich auch, würde aber den Konjunktiv ergänzen: Wir bräuchten so einen Spielertyp.

    Robbes

    Es gibt aber keinen Grund warum der vermeintliche Peak jetzt erreicht sein sollte.

    Er hat dieses Angebot erzielt in einer Saison, in der er sehr oft von der Bank kam und der FC lange Zeit nicht gerettet war und gegen den Abstieg gespielt hat. Warum sollte der Wert runtergehen wenn der FC wieder unten mitspielt?

    Die Wahrscheinlichkeit ist viel größer, dass er ein Jahr weiter ist und als absoluter Stammspieler mehr Scorer als im letzten Jahr sammelt.

    Für den BVB sollte sich die Frage aber sowieso nicht stellen ob er nächstes Jahr eventuell günstiger sein könnte oder nicht. Man hat jetzt dringenden Bedarf nach genau diesem Spielertypen. Nächstes Jahr wird er für den BVB nicht mehr zu bekommen sein. Wenn es da am Ende an 5 Mio scheitert wäre das schon sehr kurzfristig gedacht.

    Die Frage ob man einen Transfer in dieser Größenordnung tätigt oder nicht hängt für mich bei dem Spieler an einer Frage: Gibt es eine Ausstiegsklausel in Vertrag und wie hoch wäre die? Sollte es die nicht geben, kann man wegen mir gerne auf die Kölner Forderung eingehen. Natürlich nur wenn das solide finanzierbar ist.

    Mal ganz unabhängig von diesem Transfer gefällt mir aber in welche Richtung Book in der Transferpolitik geht. Nur das Verhandlungsgeschick dürfte er noch verbessern.

    Erstaunlich wie er es dann geschafft hat, nach einem Sprint über das halbe Feld mit dem linken Fuß ein Tor gegen die Bayern zu schießen.:paelzer:

    Das zum einen und zum anderen sehe ich auch das mit dem Marktwert Peak anders.

    El Mala ist vormal zwar Nationalspieler aber eben nicht mit zur WM gefahren. Unter Klopp dürfte der Typ El Mala absolut gefragt sein und seine Rolle in der NM wird größer.

    Lass ihn ein gutes Turnier bzw. ein Turnier mit klarer Rolle spielen und man kann gut und gerne nochmal 30M drauf packen.
    Zudem sollte den BVB nicht interessieren, was er nächstes Jahr wert ist.

    Man braucht den Spieler jetzt.

    Jo. Fällt mir als McCarthy-Optimisten auch schwer da noch irgendwas anderes zu sehen, wobei mir natürlich immer das Wohl und Wehe der Franchise am liebsten ist.

    Und wenn McCarthy es auch im Dritten Jahr bei uns nicht an sich reißen kann, muss man natürlich auch die Frage stellen ob er das jemals noch tun wird.

    Murray bleibt für mich die kurzfristige Lösung, der ich natürlich trotzdem den maximalen Erfolg wünsche. Ich bin aber letztendlich für alle drei Szenarien gespannt, was man tut:

    a) Was wenn Murray struggled und die Saison früh in eine falsche Richtung geht?

    b) Was macht man wenn man eine up and down Season ohne Playoff-win (eventuell mit knappem Einzug oder Verpassen der selbigen)?

    c) Ab wann sieht man die Saison als erfolgreich an und wird Murray dafür auch monetär belohnen?

    Wie immer bei den Vikings. Langweilig wird es nicht. :mrgreen:

    Also bei dem Post weiß man echt nicht wo man anfangen soll. Unwidersprochen sollte es aber auch nicht stehen gelassen werden.

    1. Nein. Ich fühle mich nicht schuldig. Warum auch?

    2. De Facto sind Zeitreisen für Menschen nicht möglich. Die Regel wird bisher durch keine Ausnahme gebrochen.

    3. Die Fertilitätsrate hat nichts mit der Religion zu tun. Insofern macht es auch keinen Sinn über die Fertilitätsrate „der Muslime“ zu fabulieren.

    Ich würde mich meinen Vorrednern anschließen. Absolute Wundertüte.

    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es eher sogar für McCarthy spricht, dass bisher keine Entscheidung getroffen ist. Ich könnte mir vorstellen, dass man ihm 5-7 Spiele Zeit gibt zu zeigen, dass er sich im Vergleich zum letzten Jahr verbessert hat. Sollte er das nicht haben, hat man mit Murray eine solide Fallback Option.
    Ehrlicherweise ist das aber meine Logik seit jeher. Ich fürchte, dass ich da schon arg biased bin.

    Ergänzen würde ich zu meinen Vorrednern v.a. dass unsere D-Line im Vergleich zum Vorjahr zwar irgendwie auch mehr Wundertüte ist aber dennoch besser performen sollte, was primär daran liegt, dass Allen aber v.a. Hargreave nicht so performt haben wie geplant.

    Ich lehne die Herabwürdigung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Hautfarbe strikt ab aber meine Einstellung zu Muslimen ist recht klar. Aus rechtlichen Gründen werde ich aber nicht weiter ins Detail gehen.

    Schon ok. Musst an sich auch nicht weiter ins Detail gehen.
    Ich hab nur eine Verständnisfrage: Lehnst du die Herabwürdigung einer sexuellen Orientierung nur ab wenn es Muslime tun oder auch wenn es Christen tun?

    Ich halte die Mehrheitsgesellschaft für viel "christlich konservativer", als es nach außen hin den Anschein hat. Selbst wenn die alle schon aus der Kirche ausgetreten sind, um Steuern zu sparen. Du sagst ja selber, dass man die Zustände an eurer Schule mit böswilliger Absicht auch medial ausschlachten könnte. Das würde aber nur möglich sein, weil es auch auf fruchtbaren Boden fallen würde. Und da kommt dann auch Dein Spießbürger ins Spiel. Der kann seine Engstirnigkeit nämlich natürlich als Basis für seine Interpretation von Integration nehmen. Und das tut er dann in der Wahlkabine und wählt die AfD.

    Ich glaube, dass der grundsätzlich ja ganz schöne Gedanke vom "Multi-Kulti" schon immer seine Grenzen hatte und die Grenzen dazu in der Massengesellschaft viel niedriger verankert sind,als man denken mag. Selbst von sehr toleranten und liberalen Freunden konnte ich bei der WM hören, dass (speziell) von Frankreich nicht mehr viel über ist, wenn in deren Nationalmannschaft nur noch 2 weiße Spieler sind.

    Und hier haben wir aus meiner Sicht eins der Hauptprobleme unserer heutigen Gesellschaft. Ich würde es als eine Mischung aus Egoismus, kognitiver Unfähigkeit aber v.a. Bequemlichkeit des Individuums beschreiben.

    Zu viele Menschen sind bei vielen wichtigen Themen entweder nicht in der Lage zu erkennen, dass jede Entscheidung immer mindestens zwei Seiten hat oder sie wissen es zwar sind aber zu egoistisch oder eben bequem um dies auch einzusehen und das kann man eben bei ganz ganz vielen Themen beobachten. Von großem zu kleinem Thema quer durch alle Themenbereiche und ich würde sagen auch übergreifend über verschiedene politische Grundeinstellung.

    Mein Lieblingsthema ist dabei eigentlich das Thema der Globalisierung. Nach meiner Wahrnehmung ist das Thema -auch weil es mit Migration sehr eng verknüpft ist- in der Gesellschaft eher negativ besetzt. Aber auch die Abwanderung von Industriezweigen usw spielen damit rein, was mit Migration erstmal ja nicht viel zu tun hat. Wenn man den Menschen die Gelegenheit geben würde die Globalisierung auf Knopfdruck auszuschalten, wären wohl viele spontan erstmal dafür. Worüber sie sich keine Gedanken machen würden, wäre aber dass damit auch bezahlbare Smartphones oder andere technische Gerätschaften erstmal weg bzw. so unerschwinglich wären, dass viele sie nicht hätten.

    Auch mit Migration ist es ähnlich. Du hast mit dem Befund sicher recht, dass „Multi-Kulti“ in der Gesamtgesellschaft wahrscheinlich nicht so positiv gesehen wird, wie es gern geredet wird. Auch hier würden viele den Knopf drücken wenn sie könnten. Aber auch das sind Leute, die sich wahrscheinlich gleichzeitig beschweren, dass die Arzttermine viel zu lang dauern, Pflege nicht verfügbar ist oder eben andere Dinge, die ohne Migration schon jetzt nicht funktionieren würden. Hierzu empfehle ich einmal mehr Aladin El Mafaalani:

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    Es ist ein bisschen so als würde man sich eine Pizza Funghi bestellen weil man gern Pizza mag und sich nachher wünschen, dass die Pizza nie erfunden worden wäre, weil man keine Pilze mag.

    Dein Frankreich Beispiel passt da eigentlich ganz gut rein. Ich würde mal unterstellen, dass deine Freunde grundsätzlich in der Lage sein müssten einigermaßen über die Kolonialgeschichte Frankreichs Bescheid zu wissen. Dann stellt sich halt die Frage warum sie trotzdem so unreflektierten Müll rausballern. Ich komme da schnell bei Bequemlichkeit an.

    Abschließend dazu würde ich noch einen Punkt aufgreifen, der jetzt nicht von dir sondern gerne mal aus CDU Kreisen kommt: Dieses Land ist reformunfähig. Als Beispiel wird dann gerne angeführt, dass bei jedem noch so klimafreundlichen Bauprojekt irgendwelche „linksgrünen Spinner“ eine Kröte finden, die geschützt werden muss und alles sowieso total überreguliert ist. Interessanterweise hört man aus dem gleichen Lager nie etwas zu Blockadehaltungen von Stammtisch-Sascha wenn es um Reformen wie Notenabschaffung, Jugendfußball oder Fahrradspuren geht.

    Buccaneer

    Der Übersichtlichkeit halber zitiere ich mal nicht deinen ganzen Text sondern gehe einfach allgemein unter Verweis der Absätze drauf ein.

    Zum ersten Absatz habe ich ein Problem. Beide Beispiele sind eben Beispiele für den Ablauf und das Ausmaß von Integration (eher sogar Assimilation) können aber nur bedingt als Beantwortung der Frage herhalten ab wann man denn von gelungener Integration sprechen kann. Beide deiner Beispiele kommen dazu noch sehr eindeutig daher und die Grenze verläuft für sehr viele sicher woanders. Ich gebe aber mal zwei, drei andere Beispiele, bei denen die Beantwortung auf der Straße wahrscheinlich anders ausfallen würde:

    1. Eine Mutter an unserer Schule, die ich als Beisitzerin in Klassenkonferenzen (also nicht persönlich) kenne, spricht perfektes Deutsch, arbeitet als Rechtsanwältin und engagiert sich in der Schulfpflegschaft (eben in jenen Konferenzen). Sie trägt ein Kopftuch (auch in der Schule) und ich leite daraus ab, dass der Islam für sie eine wichtige Rolle im Leben spielt.

    2. Ein Vater von einem Schüler aus meiner Klasse spricht ebenfalls fließend Deutsch, ist Ingenieur mit Leitungsfunktion bei einem großen Autobauer. Er meldet seinen Sohn regelmäßig für muslimische Feiertage von der Schule ab. Nach dem was sein Sohn hier und da von sich gibt, kann ich auch folgern, dass er wahrscheinlich kein besonders liberaler Moslem ist (z.B. aus einer Debatte um Abtreibung).

    3. Bei der Karnevalsfeier an unserer Schule machen viele muslimische Schüler*innen normal mit, wollen aber gegen Ende gern auch „ihr“ Halay (traditioneller türkischer Tanz) tanzen.

    Von diesen Beispielen könnte ich noch zig weitere finden. Erstmal wäre ja sowieso die Frage warum Kinder, die hier geboren sind, überhaupt die Aufgabe haben sollten „sich zu integrieren“.

    Aber nehmen wir der Einfachheit halber die drei von mir genannten realen Beispiele. Ich will jetzt auch gar nicht von dem average AfD Wähler anfangen. Aber wie groß wäre denn der Anteil der CDU Wähler, die bei diesen Fällen von gelungener Integration sprechen würde? Sollte mal eine Zeitung sauer auf unsere Schule sein, bin ich mir sogar recht sicher, dass man daraus sehr schnell eine Debatte konstruieren könnte.


    Zum Deutschen Spießertum direkt anschließend, hast du natürlich recht. Jeder hat das Recht ein Spießer sein zu dürfen und niemand muss Kulturbereicherung gut finden. Dieses Recht beinhaltet aber nicht die eigene Engstirnigkeit als Basis für gelungene Integration in der Gesellschaft festzulegen. Denn da muss man einfach faktisch mal sagen, dass es schlicht und ergreifend an der Wortbedeutung vorbei geht wenn alle Migranten zu Hansi und Margot Müller werden.
    Mal ganz davon abgesehen welches Zeichen man in den Rest der Welt senden würde und wie viele Fachkräfte man wirklich bekommen würde wenn die Message wäre: Hey Fachkraft, wir brauchen dich. Komm doch zu uns. Du kannst hier leben. Du musst aber einer von uns werden und wir legen fest was es dafür braucht. Deine eigene Kultur hat hier schonmal nichts zu suchen.
    Klingt nicht gerade sehr einladend oder?

    Das letzte was ich sagen würde ist, dass es ohne diese Problematik so wäre, dass hier Milch und Honig fließen. Das ist aber auch überhaupt gar nicht die Intention.

    Das mag natürlich nicht die Intention gewesen sein (was ich dir auch glaube und nicht unterstellen will) aber das heißt ja nicht, dass es am Ende nicht trotzdem den Eindruck vermitteln würde. Wenn man dich aus anderen Diskussionen kennt, weiß man auch, dass das nicht der Fall ist aber zumindest bei Politikern muss man die Intention (bei der AfD sowieso) unterstellen.

    Wir müssen aber als Gesellschaft endlich mal damit beginnen, Dinge auch beim Namen zu nennen.

    Absolut richtig. Aber tun wir das denn wenn wir bei vielen realen Problemen immer darauf hinweisen, dass das Problem (angeblich) noch durch die Flüchtlinge verstärkt wenn nicht sogar verursacht worden sei.

    Auch das will ich dir persönlich überhaupt nicht unterstellen aber dein Post dreht sich ja im wesentlichen um abgehängte junge Männer die frustriert sind. Den Verweis zu den Flüchtlingen hätte es dabei überhaupt nicht gebraucht denn diese Leute hätten wir ob mit oder ohne Flüchtlingen. Der Verweis lenkt vom eigentlichen Thema ab und das ist das, was -für mich- speziell Unionspolitiker gerne machen. Vom eigenen Versagen ablenken mit dem ständigen Verweis „aber Migration, Flüchtlinge, Stadtbild …“

    Das hat dieses Land nun mal weit über seine Grenzen hinaus belastet und belastet es immer noch. Von Identifikation bis Bleiberecht und Ausweisung. Dazu weitere Verknappung von Wohnraum, zusätzlicher Wegfall und Kampf um Arbeitsplätze, nicht gelungene oder überhaupt mögliche Integration + (zu einem geringen Prozentsatz) auch das Einschleppen von religiösem Fanatismus.

    Genau das meine ich eigentlich.

    Die Wohnungen wären auch ohne Flüchtlinge knapp oder zu teuer.

    Auch nehmen die Flüchtlinge hier niemandem die Arbeitsplätze weg oder sorgen für den Wegfall der Arbeitsplätze.

    Wenn Leute über Integration sprechen bin ich ja eh wieder gespannt, was denn gelungene Integration sein soll. Jetzt auch nicht in deinem Fall aber bspw. einer dieser jungen abgehängten Männer: Gelungene Integration heißt nicht, dass die Türken, Griechen, Syrer für uns Putzen, lecker Essen machen, sonstige Drecksarbeit machen aber in allen anderen Angelegenheiten ihre Fresse halten sollen und nicht auch noch die eigene Kultur ausleben.

    Comedian Ozan Yaran Soziologe Aladin El Mafaalani hat dazu in seinem Buch Integrationsparadox ganz treffend geschrieben (sinngemäß wiedergegeben): Das Kopftuch war kein Problem als es die Büros, Klassenräume oder Hörsäle geputzt hat sondern erst als es mitreden wollte.
    [Zum Edit: Hab das mit einem anderen sehr guten Video von Ozan Yaran verwechselt, der ein zentrales Problem sprachlicher Integration erklärte]

    Tatsächlich sollten wir hier endlich anfangen die Dinge beim Namen zu nennen:

    Diejenigen, die sich die gute alte Zeit zurückwünschen, werden bitter enttäuscht denn die Welt dreht sich weiter und wir sollten uns überlegen ob wir nicht lieber drüber reden wollen wie wir mit der Zukunft umgehen wollen statt krampfhaft an den kuscheligen 90ern festzuhalten, die sowieso nicht zurückkommen.

    Seit 10 Jahren schweigen die etablierten Parteien zu dem Thema. Immer nur kurzfristig unterbrochen durch "Thoughts & Prayers" und "Hauruck" - Aktionismus (Hallo Markus Söder) , wenn mal wieder was passiert ist. Und das quasi schon seit der Kölner Silvesternacht.

    […]

    Oder man schweigt das Thema einfach tot, um sich dann über den Aufstieg von rechts zu wundern.

    Ich weiß nicht. Ich finde eigentlich, dass zu keinem Thema mehr gesagt wird als zu Migration. Und zwar von allen. Du hast aber Recht, dass man anderen viel zu lang das Narrativ überlassen hat.
    Das schnallt ja selbst die AfD langsam wenn sie davon anfängt, dass Fachkräftemigration für sie natürlich kein Problem wäre so lang sie sich integrieren.
    1. Ist sie das natürlich schon.
    2. Auch hier die Frage: Was ist denn gelungene Integration?

    Und was ebenfalls zur Wahrheit gehört. Die Zuwanderungs-/ Flüchtlingsströmung hat dieses Problem sogar noch größer gemacht. Das wird uns noch ewig beschäftigen.

    Da ich dem Rest deiner Beschreibung durchaus zustimme, zitiere ich mal diesen Teil und meine damit gar nicht speziell nur dich sondern ein generelles Problem in der politischen Debatte.

    Ich habe wirklich keine Ahnung warum du das Flüchtlingsthema überhaupt in deinen vorher guten Post mit reinbringst denn alles was du vorher beschreibst, hat mit Flüchtlingen rein gar nichts zu tun. Das, was aber daraus folgt (und das werfe ich explizit nicht dir vor), ist dass das ganze Flüchtlingsthema zu einer Größe hochstilisiert, die den übrigen Problemen unserer Gesellschaft gerecht werden würde. Ich glaube es war Dobrindt oder Seehofer, der das Thema Migration mal als Mutter aller Probleme oder Wurzel aller Probleme bezeichnet hat. So ein Quatsch folgt daraus, dass man das Thema immer überall reinmischt.

    Steile These meinerseits: Wenn wir einfach mal so tun würden als hätte es die Flüchtlingsbewegungen 15/16 und 21/22 nicht gegeben hätte - glaubt hier jemand ernsthaft, dass man auch nur ein anderes gegenwärtiges Problem der Gesellschaft gelöst hätte, dass so im letzten Jahr besprochen wurde?

    Stattdessen wird der Flüchtlingskomplex immer wieder als Strohmann genutzt warum bestimmte Probleme exisitieren und das passiert z.T. auch durch deinen letzten Absatz.

    Die angesprochenen jungen Männer hätten es kein Stück einfacher oder besser wenn es in Deutschland 0 Flüchtlinge gäbe.

    Das gleiche passiert auch in anderen Bereichen:

    Selbst wenn es in Deutschland 0 Flüchtlingskinder in Grundschulen oder anderen Schulformen wären. Das Bildungssystem wäre kein Stück besser.

    Selbst wenn es in Deutschland 0 Flüchtlinge gäbe, die Krankenbehandlung in Anspruch nehmen. Das Gesundheitssystem wäre kein Stück gerechter und die Wartezeit beim Arzt auch nur unwesentlich kürzer.

    Auch ohne Flüchtlinge wäre unsere Verwaltung noch unglaublich träge.

    Problematisch wäre an diesem Spiel vor allem, dass sich auch ohne Flüchtlinge die wesentlichen Probleme der Gesellschaft nicht in Luft auflösen.

    Z. B. wird auch ohne Flüchtlinge immer noch eine Notwendigkeit für Klimaschutz bestehen.

    Die Misswirtschaft in der Automobilindustrie wird nicht ausgebessert und man hat die Zukunftstechnologie immer noch verschlafen.

    Und zu guter Letzt wird sich die Globalisierung mit ihren Vorzügen aber eben auch vermeintlichen Nachteilen nicht in Luft auflösen wenn es keine Flüchtlinge mehr gibt.

    Es stellt sich natürlich die Frage ob diese strikte Trennung nicht genau der Fehler ist. Die Grenzen sind hier eher fließend. Aber um des lieben Friedens willens von mir aus. Der Islamismus.

    Das ist ja genau das Problem welches ich ansprechen wollte mit dem Punkt „einfach“.

    Die Übergänge sind überall fließend. Deshalb ist eine strikte Trennung niemals der Fehler sondern immer die Basis für eine sinnvolle Diskussion.

    Du würdest bei jeder anderen Religion nämlich an genau der gleichen Stelle rauskommen wenn du die Trennung zwischen radikalem Fundamentalismus und gemäßigter Religionsausübung nicht vornimmst.
    Und selbst im gemäßigten Bereich gibt es DEN Islam genau so wenig wie DAS Christentum.

    Der Gay Travel Index (Ich tue jetzt mal so als hätte ich ihn vor 3 Minuten schon gekannt) spricht hier eine recht deutliche Sprache :

    https://spartacus.gayguide.travel/gaytravelindex.pdf

    Das es auch nicht islamistisch geprägte Länder gibt die Homosexuelle verfolgen ist korrekt aber halt die Ausnahme von der Regel.

    Ich kenne diesen Index nicht aber ich gehe mal davon aus, dass es dabei nicht nur um staatliche Repression sondern auch Verfolgung aus der Gesellschaft geht.

    Ansonsten verstehe ich nicht so recht, was der jetzt aussagen soll, denn dort finden sich auch genug Staaten, die nicht islamisch geprägt sind. Gerade von Seiten der Politik. In Afrika gehört immernoch die Mehrheit der Menschen dem Christentum an.

    Es ist doch ganz einfach:

    Wie das halt so ist wenn jemand behauptet es sei ganz einfach…

    In vielen Ländern sitzen Rechte und zum Teil auch Rechtsextreme mit am Regierungstisch. Werden queere Menschen dort oft benachteiligt? Aber sicher doch. Ist das in Ordnung? Aber sicher nicht.

    Okay, hier gehe ich mit.

    Aber :

    Sie werden nicht vom Staat nur aufgrund ihrer sexuellen Orientierung weggesperrt oder umgebracht was die Bevölkerung auch noch richtig findet und genau deshalb der Islam eine größere Gefahr für sie.

    Schlimmer geht's immer.

    Hier wird es dann schon ziemlich krude.
    Homosexuelle bzw Queere werden/wurden natürlich in einigen Ländern der Welt (die nicht islamistisch geprägt sind) staatlich verfolgt, gewalttätig angegangen und auch eingesperrt.

    Desweiteren muss ich dich auf eine sprachliche Ungenauigkeit aufmerksam machen, da du von „dem Islam“ sprichst. Das kann natürlich im Eifer des Gefechts passieren, sollte aber wohl gerade in der aktuellen Diskussion ziemlich strikt getrennt werden.

    Er hat aber auch gefordert, dass Journalisten, wenn sie eine Info bekommen, erstmal überlegen, ob sie die veröffentlichen sollen, was - die journalistische Sorgfaltspflicht vorausgesetzt -aber genau deren Job ist.

    Stimmt den Punkt kann man sicher als naiv betrachten. Diesen Punkt fand ich tatsächlich auch komisch. Aber auch da hat er damit eingeführt, dass er das Motto „richtig vor schnell“ gut fände.

    Ich könnte mir vorstellen, dass hiermit auch einige Gerüchte rund um die Neuer Nomonierung gemeint sein könnten.

    Und ich meinte auch, dass er den einen Punkt sicherlich nicht so gemeint hat. Das Problem ist, dass er die PK komisch geframet hat, indem er so eingestiegen ist mit "wenn, dann bin ich weg".

    Stimmt diese Formulierung war sicher sehr drastisch.

    Und ich finde, dass Klopp insofern keine gute Figur gemacht, dass er erstmal schon pro Forma irgendwelche Sachen, die die Presse schreiben KÖNNTE, versucht hat schon vorher zu entschärfen.

    Ich finde das „könnte“ könnte man auf Basis der Vergangenheit durchaus auch in wird umschreiben. Es war ja durchaus auch der Sommer der WM-Dokus und was z.B. Klinsmann und Voigts ertragen mussten, ist ja auch wieder in Erinnerung geraten.

    Und das war ja einleitend auch einer seiner Punkte, dass er die Medien gerne mit auf den gemeinsamen Weg nehmen würde.

    Und zum Punkt mit der Familie: Das war halt die Bildzeitung und dass Nagelsmann da mit seinrr Freundin Fahrrad gefahren ist. War da sonst noch was bei dem?

    Er hat Nagelsmann und Tuchel zwar namentlich genannt, wird aber auch wissen was mit anderen Bundestrainern so veranstaltet wurde.

    Also um meinen Punkt da nochmal klar zu machen: Er hat da wahrscheinlich keine perfekte Figur abgegeben aber es ging schon -in Teilen sehr berechtigt- über ein reines „Fressehalten“ oder „Mit Kritik müsst ihr mir garnicht erst kommen“ hinaus.

    Bay Araya

    Ich hab mir die entsprechende Stelle nochmal angehört und er hat nicht gesagt, dass die Presse die Fresse halten soll und keine Kritik erwünscht ist.
    Er hat gesagt, dass es bei Kritik (wenn’s gut läuft oder wenn’s schlecht läuft) halt um die Sache gehen sollte.

    Und er hat ganz klar gesagt, dass seine Familie rausgehalten werden muss.

    Das kann man naiv oder anmaßend finden. Ich finde die Forderung bzw. eher den Wunsch danach eher ziemlich normal und es sagt wahrscheinlich mehr über unsere Presselandschaft aus, dass man sich sowas wünschen muss.