Beiträge von SKOLogne

    Weil das Zeug an vielen Stellen falsch verwendet, falsch verstanden, falsch gepriesen und völlig überteuert verkauft wird. Hier wird zu viel (nicht immer) mit der Naivität, der Gutgläubigkeit in ÄrztInnen und Unwissenheit der Bevölkerung zu Nutze gemacht.

    Was ich ja grundsätzlich nicht bestritten habe, dass es in dem Bereich Quaksalber gibt und Leuten mit dem Versprechen nach Wunderheilung Geld aus den Taschen gezogen wird.

    Für die von dir angesprochenen "vielen Stellen" habe ich aber bisher ehrlich gesagt wenig Zahlen gesehen. Wieviel der 6.5 Millionen Euro ging wirklich an Quaksalber und Wunderheilung? Wieviel war beispielsweise für psychologische Begleitung? Wieviel einfach nur für privates Wohlbefinden?


    Das Problem (und ich glaube v.a. deshalb sind die Fronten auch oft so verhärtet wie hier im Forum) ist, dass man sich da oft in anekdotischer Evidenz bewegt und zwar von beiden Seiten. Wir haben jetzt ein negatives Beispiel von dir (das seine Berechtigung hat) und ein positives Beispiel von mir (welches in meinen Augen ebenfalls seine Berechtigung hat). Das reicht mir aber jedenfalls nicht aus, um "an vielen Stellen" stehen zu lassen.


    Und ich gebe dir und anderen auch recht, wenn es heißt, dass jeder Einzelfall zu viel wäre. Da stellt die Homöopathie aber keinen Einzelfall dar. Die gleiche Diskussion könnte man doch dann bspw. um Ritalin genau so führen. Das wird von vielen Ärzten viel zu schnell als "einfache" Lösung verschrieben und auch (oder anderen Präparaten MIT nachgewiesenen Wirksamkeit) wird großer Schaden angerichtet. Trotzdem kommt doch niemand auf die Idee, dass diese Präparate in Zukunft komplettes Privatvergnügen sind.


    Ob das Zeug wirklich so wahnsinnig überteuert ist wage ich ebenfalls zu bezweifeln. Ich gestehe hier aber ein, dass es aufgrund der fehlenden "klassischen" Wirkung (außerhalb Placebo) schwer ist einen Vergleich zu finden. Wenn man sich aber im Bereich der Onkologie befindet wage ich zumindest mal anzuzweifeln, dass eine homöopathische BEGLEITUNG teurer ist als eine intensive psychoonkologische Betreuung.


    Schokolade soll auch helfen dass Menschen besser gelaunt sind, übernimmt das die KV dann auch als Unterstützung?


    Ok wow.

    Bevor ich für meine Ausdrucksweise eine Strafe oder so bekomme nur so viel: Bei der psychologischen Betreuung einer onkologischen Behandlung geht es nicht einfach darum, dass die Patienten besser gelaunt sind.


    Das habe ich nirgends geschrieben also bitte nicht mir sowas andichten.

    Hab es mir nochmal durchgelesen und muss zugeben, dass ich da vllt etwas viel reininterpretiert habe.

    Eben, es sollte nur ohne KV Unterstützung stattfinden

    Aber mit KV Unterstützung ein Präparat zu nutzen, welches ihm weniger hilft, wäre dann in Ordnung?


    Auch dann wird es nicht lächerlich, denn es werden nicht wenige Menschen durch derartige Täuschung falsch bzw nicht behandelt.


    Ein Beispiel: Einer unserer Nachbarskinder hatte mal eine Mittelohrentzündung (hatte ich auch mal, will ich nie nie nie wieder haben, so schmerzhaft ist das) und der Arzt verschrieb als Behandlung hömopatisches Mittel und falls das nicht helfen über Nacht besser werden sollen gab es noch ein wirkungsvolles Medikament obendrauf. Das Kind hat dafür eben ein paar Stunden länger unter diesen Schmerzen leiden müssen. Und wenn es dann nach ein paar Stunden von selbst weggegangen ist, denn das Zeug wirkt bekanntlich nicht über den Placebo-Effekt hinaus, hat das homöpatische Mittel ja voll gewirkt und man braucht nicht zu konventionellen Schulmedizin zurück greifen. :hinterha:

    Um das kurz klarzustellen: Lächerlich bezog sich in keiner Weise auf die Fälle von falscher Behandlung etc.

    Das bezog sich einzig und allein auf die Größenordnung der Summe über die wir sprechen.


    Und dann nur kurz zu deinem Beispiel: Ich kenne eine Mittelohrentzündung und würde mein Kind in diesem Fall natürlich auch nicht mit Globuli allein behandeln lassen. Es gibt aber genügend Fälle, in denen es wohl nicht schadet es den Körper die Infektion erstmal selbst angehen zu lassen und mit Globulis zu "unterstützen" (wie du selbst sagst per Placebo). Dafür bräuchte man wahrscheinlich mal belastbare Zahlen dafür wieviele Leute Globuli als einziges Allheilmittel und dabei falsch verwendet.


    Ein Gegenbeispiel wie das ganze z.B. sinnvoll verwendet werden kann: Meine Mutter ist seit 3 Jahren Krebspatientin und macht gerade die insgesamt zweite Chemo. Parallel dazu nimmt sie Globuli. Niemals mit dem Ziel dadurch den Krebs zu heilen sondern vielmehr als "Unterstützung" um die Chemo besser zu vertragen. Selbst Ihr Onkologe sagte uns, dass jede psychologische Unterstützung herzlich willkommen ist.

    Warum sollte so etwas nicht bezahlt werden wenn der Betrag so lächerlich klein ist?

    https://www.rnd.de/politik/hom…BQM3OZ7ZGMA2ZZH26DFQ.html


    YEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEESSSSSSSSSSSSS. Hoffentlich wird dieser Quacksalberindustrie damit endlich der Garaus gemacht und Schaden von Leib und Leben vermieden.

    Eine Diskussion über Homöopathie gab es ja in anderen Threads schon des öfteren, weshalb ich mir Kommentare zum Homöopathie selbst erstmal spare.


    Der Angriffspunkt soll ja über die "Satzungsleistungen" erfolgen. Ich bin kein Jurist, aber besteht für die Krankenkassen nicht eigentlich Satzungsautonomie? Wenn man ein grundlegendes Prinzip hier aushebeln will indem der Staat die Leistungen streichen will, sehe ich das schon problematisch. Wenn ich es richtig verstehe, will das Ministerium ja prüfen lassen, ob man die Zahlung der Präparate verbieten kann, denn verpflichtend ist die Zahlung ja jetzt schon nicht. Viele Krankenkassen machen das ja freiwillig.


    Besonders problematisch finde ich das Angehen eines solch grundlegenden Prinzips, wenn man sich vergegenwärtigt über welche Zahlen man dabei spricht.


    Geradezu lächerlich wirkt das Aufkommen dieser Nachricht hingegen, wenn man hinzuzieht, dass es gerade wenige Tage her ist, dass gemeldet wurde, dass Millionen von Impfstoffen entsorgt werden mussten. Allein die Kosten dieser entsorgten Dosen dürften die Kosten für Homöopathie um ein Vielfaches übersteigen.

    Für den BVB seit 2013, ja!

    Nö, für den BVB seit Gründung.


    2012 war mit 81 Punkten eine absolute Rekordsaison (damals übrigens sogar für die gesamte Bundesliga).


    Im Übrigen ein Funfact zu unserer Rekordsaison: Wir hatten 3 Niederlagen in der Saison schon nach 6 Spielen zusammen. Gegen die Teams Hannover, Hertha und Hoffenheim, die Plätze 7, 11 und 16 belegten.

    Man kann es ja auch von der anderen Seite sehen: Wir haben massig Potential zur Verbesserung und gewinnen die Spiele trotzdem.

    Was soll passieren wenn wir uns selbst noch verbessern?


    Dass wir mit Leistungen wie gestern oder auch letzte Woche nicht gegen jeden Gegner gewinnen, ist doch völlig klar. Dass wir uns ab jetzt nicht mehr verbessern und jede Woche die gleiche Leistung zeigen ist absolut nicht in Stein gemeißelt. Der Coach spricht es ja selbst auch an und ordnet es dann ein: Das ist immer noch ein Prozess der läuft.


    Inwiefern die Vikings "das Glück gepachtet haben" erschließt sich mir auch nicht so ganz. Ja klar, das Double Doink ist sicher eine Portion Glück. Aber wäre es nicht andererseits auch Pech, wenn der Gegner einfach mal nen 60 yd und anschließend noch ein 61 yd FG kickt?

    Mal ganz davon abgesehen, dass ohne Double Doink überhaupt nicht gesagt ist, dass wir das Spiel dann verlieren.


    Ich will damit überhaupt nicht sagen, dass alles Gold ist und wir der SB Container sind aber alles nur auf Glück schieben wird der Leistung dann auch nicht unbedingt gerecht.

    Ja heute muss ich auch deutlich mehr meckern als gegen die Lions. In der Offense kann man jetzt zwar wieder sagen, dass man gegen eine der besseren Defenses gespielt hat, aber das war trotzdem zu wenig und teilweise auch einfach zu doof. Drops sind bei uns definitiv ein Thema.


    Die Defense hat ja heute mal vielversprechend begonnen aber dann im Laufe der Zeit für meinen Geschmack wieder viel zu soft agiert.


    In das allgemeine Lob für unseren Punter steige ich gerne ein, wobei ich lieber allgemein auf die Special Teams gehen möchte. Die laufen insgesamt sehr rund und heiß. Wieder einen Turnover produziert und Joseph 5/5 FG. Die Special Teams haben uns das Spiel heute definitiv gewonnen.

    Natürlich hätte ich ihn auch lieber dabei als nicht, das ist klar. Ich finde aber die zweite Reihe garnicht so schlecht, wie du sie vllt. siehst. Gerade Wonnum halte ich schon für mehr als halbwegs solide als Backup.


    Was wäre dir an Winston lieber?

    …Qualität!

    Ich kann ja Frust relativ kurz nach diesem Spiel durchaus verstehen, aber das ist doch nach jeder Niederlage hier (oder auf Facebook) das gleiche. Darfs vielleicht noch ein bisschen mehr sein?

    Wie schlecht sind eigentlich die Truppen aus Leverkusen, Leipzig oder Gladbach, die es tatsächlich geschafft haben noch weniger Punkte zu holen als unsere Gurkentruppe?


    Es war die ganze Woche klar, dass es für uns kein leichtes Spiel wird. In Köln dürfte mit eins der unangenehmsten Spiele das Jahres sein. Noch dazu nach einer Länderspielpause, in der wir jede Menge Abstellungen haben und ich beim FC nicht sicher bin ob die überhaupt eine hatten. Die konnten es sich leisten zu Beginn der letzten Woche mal 3(!) Tage frei zu geben.


    Nicht damit hier ein falscher Eindruck entsteht: Ich will Team und Trainer nicht einfach ein Alibi geben, aber bevor man mit diesen vernichtenden Urteilen um die Ecke kommt, sollte man so eine Niederlage schon im richtigen Licht betrachten.

    Die Art und Weise ärgert mich auch maßlos. Man hat sich die Butter vom Brot nehmen lassen, weil man defensiv einfach nicht aggressiv genug gewesen ist. Gerade auf den außen hat man super passiv verteidigt. Was unser RV da Woche für Woche hinlegt ist traurig (wir haben aber mit Wolf eine theoretisch bessere Alternative da) und Terzic muss sich die Frage natürlich gefallen lassen, wie lang er noch mit einem Spieler weniger spielen möchte, weil man Modeste nicht ins Spiel bekommt.

    Zusätzlich hat man dann noch einen Schiri wie gestern, der die Karten in der ersten Halbzeit nur so um sich wirft aber dann für Duda eben keine rote Karte gibt.


    Trotzdem ist es dann für mich nach dem Spiel nicht wirklich nachvollziehbar wie man da ein Qualitätsproblem ausmachen will. Das hatte gestern wenig mit Qualität zu tun. Wer nach einem solchen Spiel eine Qualitätsdiskussion aufmachen will, hat aus meiner Sicht eine völlig überzogene Erwartungshaltung und will wahrscheinlich 102 Punkte im Jahr.

    Wenn man sich den injury report der Saints ansieht, ist das für mich ja schon fast ein must win game. Auf der anderen Seite sahen wir in den letzten Jahren gegen Backup und Rookie QBs schon so oft richtig scheiße aus. Wird man sehen, ob das ein weiterer Teil ist, der sich gegenüber der Zimmer Ära ändert.


    Im Saints Thread sagt man sich, dass es eh nicht viel schlechter werden kann, aber da unsere Secondary bei den deep passes bisher nicht wirklich gut aussah, glaube ich schon, dass dies für uns gut ist.


    Bei uns wird es Booth wohl noch nicht ins Line-up schaffen und Smith ist fraglich. Sehe ich jetzt beides nicht als die großen Probleme an, da Smith bisher noch nicht den ganz großen Krawall gemacht hat und wir da auch relativ tief besetzt sind. Auf Booth mussten wir ja bisher eh verzichten und dann soll er lieber bei 100% sein.

    Wenn sie im normalen Rhytmus bleiben sollte das ja eigentlich kein Problem sein. Wenn ich es richtig sehe, sollte das Team heute morgen ankommen und direkt zum Training (deckt sich einigermaßen mit den Angaben von star du nord).


    Training dann etwa bis Mittag(?), dann mal kurz aufs Hotel und dann wäre ja noch ein ausreichendes Zeitfenster. Das gleiche gilt für morgen, wobei ich da nicht genau weiß wann Training ist.


    So oder so frage ich mich sowieso, ob die Zeitumstellung so ein riesen Thema ist. Ich kenne Jetlag natürlich auch, aber ob es die Leistungsfähigkeit beeinflusst, wenn man mit Adrenalin vollgepumpt in einem vollen Stadion steht? Ich hab da so meine Zweifel.

    Eigentlich stand unser produktivster Mann auf der anderen Seite der Los mit seinen sechs Strafen. So gesehen, haben wir mehr Schwein als Verstand gehabt und eine Niederlage wäre angesichts des Spiels abgesehen von CB A. Oruwariye eher verdient gewesen als ein höherer Sieg. Im Grunde genommen haben die Lions mal wieder ein Spiel aus der Hand gegeben.

    Na gut, das ist ja letztendlich auch immer eine Frage des Blickwinkels.


    Wenn ein Spieler Probleme mit Strafen hat, ist es ja nicht verboten ihn zu attackieren. Die Strafen fallen ja nicht vom Himmel wenn unser Team harmlos spielt. Natürlich war auch nicht jede Strafe durch unser Top-Team erzwungen. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte.

    Also es ist ja mittlerweile klar, dass ich hier eher von der optimistischen Sorte bin, aber so manche Schwarzmalerei kann ich wirklich nicht nachvollziehen. Sicherlich war das gestern alles andere als überzeugend, aber wie schon angemerkt. Die Lions sind nicht mehr so schlecht wie in den letzten Jahren. Trotzdem hätte man gestern überzeugender gewinnen dürfen. WIe sagt man aber so schön: A win is a win is a win...


    Ich bleibe dabei, die 2022 Draft war ein Griff ins Klo. Unseren Punter kann man ja da nicht zuzählen. Der war doch Free Agent ?

    Zum Game, schafft man es JJ aus dem Spiel zu nehmen, schaut es sehr dünn aus. Gegen die Saints sollte es aber reichen. Ist von euch einer eigentlich in London ?

    Zum Spruch mit der Draftclass hat punisha die richtige Antwort gegeben. Übrigens wird der Trade mit den Packers immer genialer, wenn man sich mal ansieht, was der Receiver Watson bei GB so vom Teller reißt.


    Wenn das gestrige Spiel für mich offensiv eins zeigt, dann das wir eine gute WR depth hinter JJ haben. Man hat doch gestern gesehen, dass mit Thielen und KJ zwei Leute nachgekommen sind, als JJ aus dem Spiel war. Es wird in den nächsten Wochen auch wieder darum gehen JJ besser freizushemen (was KOC in der PK auch gesagt hat) aber nach dem Eagles Spiel, in dem man keine Antwort gefunden hat und krampfhaft weiter auf JJ gehen wollte, beruhigt mich das gestrige Spiel zumindest in Bezug auf unser Passinggame eher als dass es mich beunruhigt. Ein weiterer Auftritt a la Eagles wäre doch deutlich schlimmer gewesen.


    So langsam komme ich hier nicht mehr mit. Wenn drei Spieler die letztes Jahr in der dritten Runde gepickt wurden, alle entlassen werden, heißt es "new regime", "anderes Spielsystem" und die Bevorzugung eigener geholter Spieler. Wenn dann aber ein Sechstrundenpick von 2020 statt der diesjährige Erstrundenpick im neuen Defense Sheme auf dem Platz steht, heißt's, dass man dem erfahreneren Veteran den Vorzug geben solle.


    Watt denn nun? :madness

    Ich verstehe denke ich was du meinst und Grund zur Sorge darf in Bezug auf Cine sicherlich auch vorhanden sein, aber das was du ansprichst, muss für mich kein Widerspruch sein. Gerade wenn man sich ansieht wen das neue regime nach der preseason entlassen hat, zeigt dies doch, dass sie von Metellus offensichtlich einiges halten. Wenn dies nicht der Fall wäre, hätten sie ihn ja relativ leicht cutten können.


    Dass Cine gestern nicht gestartet hat, lässt auch mich die Augenbrauen hochziehen aber hier ernsthaft nach 3 Spielen inkl. Verletzung als Fehlgriff zu bezeichnen riecht für mich schon stark nach overreaction. Genau wie die Thematik des Drafts allgemein.


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    Auch nach dem Rückblick auf die 40 Minuten Zusammenfassung will ich das alles garnicht zu positiv malen. Wir haben besonders in der Defensive noch einiges aufzuarbeiten. Das wurde soweit auch alles richtig angesprochen. Solange wir unseren Passrush nicht richtig aufziehen wird es meines Erachtens immer schwierig für unsere Defense gut auszusehen. Da muss Donatell definitiv auch aggressiver spielen lassen und hier und da mal einen Blitz bringen. Ich glaube auch, dass wir personaltechnisch in der Secondary nicht viel besser sind. Man kann darauf hoffen, dass Booth möglichst schnell eine ernsthafte Option wird, aber auch das wird nicht reichen, wenn wir keinen gescheiten Passrush aufbauen.


    Offensiv finde ich schon, dass man gestern gesehen hat, dass KOC und Kirk adjusten können wenn es nicht läuft. Und da kann ich nur nochmal betonen, dass ich froh bin, dass wir eben doch nicht ganz so abhängig von Einzelspielern zu sein scheinen, wie man es nach dem Philly Spiel hätte denken können. Ja auch hier muss man sicher sagen, dass wir zwischendurch sehr sloppy waren und einige Drives durch eigene Konzentrationsschwächen gekillt haben. Aber hier ist es mir doch lieb, wenn der Coach bspw. Smith jr. signalisiert, dass dann eben jemand anders (z.B. Mundt) die Targets bekommt. Das ist etwas, was sich m.E. gegenüber dem Zimmer regime geändert hat.

    Positiv erwähnen darf man dann eben auch das, was man von Cousins gestern gesehen hat. Als es drauf ankam, hat er das Team geschultert und es zum Sieg getragen. Er hat die Bälle gestern sehr gut verteilt und ist eben nicht -wie in der Vorwoche- in Panik geraten.

    So ich hab es selbst noch nicht live gesehen, aber zu dem, was ich im (sehr schlechten) Ticker der NFL App rekonstruieren konnte, stimme ich dem Tenor hier im großen und Ganzen zu.


    Die Donatell Defense hinterlässt mich auch jetzt schon etwas ratlos. Man wird es nicht immer schaffen die 2 score games umzudrehen. Man könnte positiv anbringen, dass die Lions gegen uns die wenigsten Punkte erzielt haben und man ja dann irgendwann einigermaßen ins Spiel gefunden hat aber das wirkt auf mich alles noch nicht überzeugend. Was ich auch nicht so ganz verstehe: Donatells Credo in der Offseason war eig immer "keep-it-simple". Deswegen macht es mir auch etwas Sorgen, dass es so große Probleme gibt. Entweder ist das alles doch nicht so simple (was mich beruhigen würde) oder es ist viel zu simple (was ich befürchte aufgrund der bisherigen Auftritte) für alle andere.


    Was mir etwas zu früh ist, ist der "Abgesang" (Ich weiß, so drastisch war es nicht formuliert). Da will ich schon noch etwas abwarten zudem Metellus ja auch nicht so schlecht war oder?

    Smith und Booth jr. bereits out. Kendricks zudem fraglich.


    Das könnte darauf hindeuten, dass wir mindestens einen neuen Rookie (Cine) sehr häufig sehen werden morgen. Möglicherweise ergeben sich auch einige Snaps für Asamoah.

    Das wäre sicherlich spannend.


    Zudem gab es hohe Töne von Donatell über Evans. Dantzler hatte die ganze Woche keinen injury status oder? Steht hier schon die erste Wachablösung an? Ich habe Peterson eigentlich schwächer als Dantzler gesehen. Mal abwarten. In unserer Secondary ist jedenfalls einiges in der Schwebe.

    Na da hab ich ja was losgetreten.


    Mir ging es nicht darum ob Precht Intellektueller ist oder nicht. Mir ging es auch nicht darum ob er ZURECHT als solcher bezeichnet wird. Mir ging es nur darum, dass das Bild mit Precht für mich ein bisschen die Botschaft befeuert, dass die "Intellektuelle Elite" keine Ahnung vom echten Leben hat aber allen erklären will was richtig ist.


    Agrarwissenschaftler dürfen Bauern nix sagen.

    Virologen dürfen Bürgern nix sagen.

    Politiker sind nur dann gut, wenn sie bloß keine Uni von innen gesehen haben sondern aus dem "echten" Leben kommen.

    Das sind drei Beispiele für ein Narrativ, das ich leider immer häufiger wahrnehme und in dieses passt das Bild für mich ein Stück weit rein, weshalb ich den oberen Teil nicht teile. Den Rest schon.


    Precht verzapft ganz viel Müll. Trotzdem wird er "den Intellektuellen" zugerechnet.

    Ich finde das Bild von damaster eigentlich auch sehr treffend, hätte aber das Precht-Bild oben abgeschnitten.

    Ich halte von dem Typen zwar auch nichts, aber ihn als "den Intellektuellen"-Typ darzustellen, finde ich in unserer aktuellen Gesellschaft nicht zielführend. "Die Intellektuellen" werden in vielen Kreisen eh schon mit "die da oben" gleichgesetzt, die vom echten Leben ja keine Ahnung haben. Das wird dann gern noch mit Wissenschaftsfeindlichkeit gepaart (was ich dem Bild garnicht zwingend unterstellen will). Wenn wir damit jetzt auch noch bei dem Krieg anfangen, dann macht es die gesellschaftlichen Probleme in diesem Land nicht besser.

    Achso und mir ist im Spiel noch eine regeltechnische Frage gekommen. Da es in der Übertragung nicht thematisiert wurde, wird es schon okay sein, aber ich wollte mal kurz fragen ob jemand helfen kann:


    Bei der zweiten Slay INT kniet Slay "in" der Endzone ab. Aus meiner Sicht verlässt er die Endzone aber seitlich. Jetzt gibt es ja die Regel, dass es ein Safety ist, wenn die Endzone nach hinten verlassen wird. Gilt das nur für den QB nach dem Snap und bei Catches grundsätzlich nicht? Oder darf man die Endzone seitlich verlassen ohne dass es ein Safety ist?

    Puh das erdet einen dann doch ganz gut...


    Spontane Reaktion: Off-day auf viel zu vielen Ebenen.


    Offense:

    Klingt bei 3 INT vielleicht etwas komisch, aber ich bin keinesfalls dabei das alles auf Kirk zu schieben. Bevor wir über die Interceptions sprechen sind hier bis zu den Interceptions auch einige Drops und gefühlt kein gewonnener contested catch. So kam unserere Offense eigentlich nie richig in Fahrt. Die erste INT geht eher auf Jefferson und danach ist Kirk dann in "alte" Muster verfallen und in den Panik Modus geraten. Die zwei weiteren INT waren schon grausam.


    Trotzdem muss man sagen, dass man Chancen hatte. Das Coaching fand ich nicht schlecht, sondern es mangelte aus meiner Sicht v.a. an der Execution. Das bringt uns für heute zwar nichts, aber da das Team es besser kann, ist es mir lieber das als off-day zu verbuchen. Vielleicht hat hier an manchen Stellen auch das Spielglück gefehlt, welches man letzte Woche hatte. Ich denke dabei v.a. an den Smith Drop.


    Defense:
    Hier war ich heute sehr enttäuscht. Irgendwie war mir schon klar, dass es gegen Hurts Probleme geben könnte, aber das war heute insgesamt zu soft und auch sehr ideenlos. Hier sehe ich -anders als in der Offense- auch das Coaching kritisch. Donatell hat das ganze Spiel wenig verändert und kaum reagiert. Wenn man da derart vorgeführt wird wie in Hz. 1 erwarte ich da schon mal das ein oder andere adjustment. Ich könnte hier einige Spieler negativ rausheben, aber belasse es bei einer all around schlechten #D Performance.


    Special Teams:
    Hier gibts garnicht so viel zu sagen außer, dass wir einen guten Punter haben, der heute der einzige wirkliche Lichtblick war.


    Was macht man damit jetzt?

    Wie gesagt sehe ich hier einen off day, bei dem man einfach zu viele eigene Fehler gemacht hat. Die Eagles sind sicherlich eins der besseren Teams auf die wir treffen. Dann spielst du in Philly und dann darfst du dir solche Fehler (und noch dazu in der Anzahl) eben nicht erlauben. Ich sehe weniger eine system- oder talentbedingte Unterlegenheit. Aber das wird sich zeigen.

    Kommende Woche gegen die Lions ist man wahrscheinlich das erste mal nicht der Außenseiter. Mal sehen wie man damit umgeht.

    Ich habe gestern nicht alles gesehen weil ich Konferenz geschaut habe aber mich wundert das da niemand etwas schreibt zu terzic’s Systemwechsel. So wie ich das mitbekommen habe lässt Dortmund bis zur 80. auf heroischer Art und Weise keine Chance zu. Dann wechselt er schlotti für modeste ein zu einem 3-6-1 aber eigentlich war es ein 5-5-0

    Ab da ging es abwärts und City hatte Chancen im Minutentakt

    Ich hab es ebenfalls nicht gesehen (nur Zusammenfassung) aber aufgrund von Kicker etc. wundere ich mich schon ein wenig darüber.


    Der Wechsel war in der 79. und eine MInute später fällt das 1-1. Wenn ich mir das Tor ansehe, kann ich allerdings keinerlei Zusammenhang zum Wechsel von Schlotterbeck für Modeste erkennen. Das Tor fällt nicht, weil wir uns hinten zu sehr eingeigelt haben. Es fällt vielmehr eher, weil wir am 16er jemanden zu wenig postiert haben.

    Ich könnte noch gelten lassen, dass es nach dem Wechsel ein wenig Unsortiertheit gab. Einen generellen Abwärtstrend nach dem Wechsel kann ich auf Basis von Berichten, Tickermeldungen und Zusammenfassung nicht erkennen. Auch nicht die Chancen im Minutentakt.

    Sevilla ist der Gegner in der Gruppe. Da muss man die Punkte holen, obwohl ich mit Platz 3 auch leben könnte.

    Und die haben sogar noch Punkte liegen lassen.

    Ich denke aus heute kann man durchaus Mut für Samstag ziehen. Das war von Anfang an das wichtigere Spiel in dieser Woche.

    Die SPD blockiert deutsche Waffenlieferungen.

    Schon klar wie du das meinst.


    Die SPD sagt aber -und das zurecht-, dass man keine Einzelgänge will. Eine Lieferung von Leos wäre aber genau das.


    Inwiefern ist das also ein "Umschwenken" oder ein "Nicht aus Fehlern lernen". Wenn man keine Leos liefert verhält man sich genau wie seit Beginn des Krieges und genau wie jedes andere NATO-Mitglied.


    Inwiefern die Strategie "kein Alleingang" Deutschlands Ansehen schadet, müsste aus meiner Sicht noch geklärt werden.

    Nein. Die SPD (Kühnert, Lamprecht) scheint in der letzter Zeit wieder vollkommen auf Blockadekurs umgeschwenkt zu sein was Waffenlieferungen angeht. Diese Unfähigkeit aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen bzw. sich auf eine strategisch veränderte Lage einzustellen, schadet Deutschland im Ansehen massiv.

    Die SPD blockiert die gesamte NATO?

    Laut Alec Leistungen bei The Athletic hat übrigens ausser Ingram niemand mehr als zwei Pressures zugelassen. Das finde ich gegen die Gegner schon in Ordnung.

    Dem würde ich auch zustimmen.

    Dann wäre man wohl wieder bei der Aussagekraft der Pff ratings :mrgreen:

    THIS. Ich denke, man sollte nicht unterschätzen, wer da gegenüber stand

    Ja das stimmt natürlich, aber ich möchte da auch nicht zu viel gelten lassen. Das ist ja ein bekanntes Problem, dass Bradbury schlecht im Passblocking gegen schwere DTs ist. Wenn er das nicht in den Griff bekommt (wovon ich eigentlich nicht mehr ausgehe), haben wir dort ein Problem. Und das werden die anderen Teams ja auch sehen und ihre dicken Jungs entsprechend platzieren.

    Es wird dann wohl darauf hinauslaufen, dass man diesen Schwachpunkt (was nach den erschreckenden PFF grades leider so benannt werden muss) durch gutes und geschicktes Coaching kaschieren.


    Natürlich ist Clark ein Vertreter der besonders dominanten Sorte, aber wir werden noch einige Teams spielen, die uns solche Viecher vor Bradbury setzen. Am nächsten Spieltag wartet schon Fletcher Cox.


    Bei Ingram bin ich aber auch optimistisch, dass er sich dran gewöhnen wird.

    Endlich wieder Football :bounce:


    Vorab möchte ich mal positiv bemerken: Es hat sehr viel Spaß gemacht zuzusehen. Das ist für mich auch das wichtigste, was ich von gestern mitnehme. Das war im letzten Jahr lange nicht immer so.


    Natürlich war noch nicht alles gold, aber man darf auch festhalten, dass wir sicherlich einen der besseren Gegner der Liga hatten - gerade defensiv. Natürlich hatten wir auch eine gute Portion Spielglück v.a. beim Watson Drop.

    Davon abgesehen fand ich unseren Auftritt aber schon recht souverän.


    Ich hab noch keine Statistiken gelesen. Deshalb erstmal mein subjektiver Eindruck:

    Die Run Defense sehe ich mit gemischten Gefühlen. Ich fand sie in der ersten Halbzeit eigentlich ziemlich gut und hab des öfteren gedacht, dass man da schon eine deutliche Besserung erkennen konnte. In der zweiten Halbzeit sah das dann anders aus und ich hatte ein wenig den Eindruck, dass unsere Defense etwas müde wurde, wobei das teils auch einfach gut gecalled/designed war. Letztendlich muss man aber sagen, dass es schon eine saubere Defense Leistung war, wenn man GB auf 7 Punkte hält - auch ohne gutes Receiving Corps in grün.


    Die Offense fand ich deshalb sehr spannend, weil ich sie als sehr variabel empfunden habe und damit letztendlich das, was ich mir erhofft hatte. Es war nicht mehr stumpfes Run Game um Playaction zu etablieren, sondern es gab fast jederzeit alles. Zu Jefferson fehlen einem schon fast die Worte, aber ich möchte hier auch hevorheben, dass das sehr schön designed wurde für ihn. Da hat O´Connell absolut "Wort gehalten". Das war gestern sicherlich eine der besseren Defenses und man hat zu allen Phasen des Spiels geschafft Punkte aufs Board zu packen und/oder Zeit von der Uhr zu nehmen. Sehr reif.


    Thema Bradbury: Wie gesagt - ich habe keine Statistiken gesehen bisher. Kamen die Pressures nicht eher von außen?

    Ich dneke, das größere Problem bei Green Bay könnte sein, dass Rodgers in OTAs und Camp zu wenig mit den jungen Receivern gemacht hat, er hatte ja wichtigeres zu tun. Die abstimmung fehlt dann erst einmal.

    mea culpa.

    Ich hab pre season mit pre season games gleichgesetzt. War wohl schon zu spät.

    College Kicker ... die Story der ersten Woche.


    Oh und Green Bay verliert mal wieder in Woche 1 ziemlich deutlich. Scheint doch so zu sein, dass ein bisschen Pre-Season nicht schadet um besser aus den Blöcken zu kommen. Naja, wir werden sehen ob und wie weit das relevant ist. Letztes Jahr hat es nichts gekostet.

    Da ist dieses Spiel aber kaum dein Argument, denn die Vikings sind in der Pre Season 0-3 und haben kaum Snaps an Starter verteilt. Die meisten haben keinen einzigen bekommen.