Beiträge von Bulldozer

    Ich werd den Mt Everest besteigen. Morgen!

    Tut mir leid, morgen ist schon Jerry auf Gipfelexpedition, um die erste seiner 32 Gipfelbesteigungen zu feiern. Im Frühjahr 2027 werden deine Chancen besser sein, da ist am Everest tote Hose - dann befindet sich JJ samt Clan beim Superbowl LXI in Inglewood…

    Klar. Micah hat bestimmt alle NFL teams angefunkt und ihnen gedroht, nicht Diggs zu nehmen damit er durch den Waiver kommt. Junge Junge…

    Junge, Junge - was ist dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen? Ist es denn so abwegig, dass Parsons durchaus ein paar gute Worte für seinen Buddy eingelegt hat? Imo nicht. Definitiv mag der Bedarf in der Secondary maßgebend gewesen sein, aber nach seinen (Nicht-) Leistungen der vergangenen beiden Jahre und den Off-Field-Issues bei den Cowboys hat man sich in Green Bay sicherlich irgendwo ein paar Informationen zum Spieler geholt. Ich bin mal gespannt, ob er wirklich nochmals auch nur annähernd in die Form von 2022 kommt…

    Nur um es richtig einzuordnen. Ich denke komplett separat betrachtet hätten die Cowboys da zugestimmt, aber die Stimmung und das Verhältnis war halt schon mehr als angespannt und nach der lächerlichen Geschichte bei dem Hr. Diggs angeblich ein TV bzw die Halterung auf den Kopf gefallen ist und wochenlang ausgefallen war... die Cowboys haben nicht ein Detail des "Vorfalls" ans Licht kommen lassen.

    Absolut richtig, für mich wird das in dem Kontext viel zu oft vergessen, wie sehr die Organisation hier hinter dem Spieler stand. Für mich ein weiteres Beispiel dessen, wie es hinsichtlich des Team-Verständnisses seitens des Spielers bestellt war. Passt ja nun auch, dass er „überraschend“ nach Green Bay gewechselt ist - wenn da mal nicht Parsons seine Hände mit im Spiel hatte…

    - Turpin: ist aktuell nicht so explosiv, was seine Returns anbelangt, andererseits muss man sich auch keinerlei Sorgen um Drops machen, auch Fumbles sind im Special Team bisher kein Problem. Gestern dann schöne Läufe, gut eingesetzt, aber v.a. die Fumble Recovery war mitentscheidend für den Sieg.

    Absolut. Und: Ich finde gerade diese Recovery ist ein fabelhaftes Beispiel, warum imo vieles in die richtige Richtung geht. Momentan hat man wirklich das Gefühl, dass jeder Spieler auf dem Feld bereit ist, alles für den Teamerfolg zu investieren und vor allem durchweg der absolute Wille erkennbar ist, wirklich in jedem Spiel alles reinzustecken, was Geist und Körper so hergeben.

    Natürlich wird das eine riesige Herausforderung in den nächsten Spielen, die PO noch zu erreichen. Eigentlich sind wir ja fast schon im Playoff-Modus, da verlieren letztlich verboten ist. Aber ich habe wirklich tatsächlich großes Vertrauen in das Team und auch den Coaching Staff. Nach den defensiven Aussetzern in den ersten Spielen hätte ich nie gedacht, dass wir - trotz der Trades - überhaupt realistisch eine solche Chance auf die PO haben werden. Auch das spricht für uns bzw. die Coaches. Unter McCarthy hatte ich oft das Gefühl, dass die Gegner die richtige Adjustments machen und wir gewissermaßen stagnieren. Das sehe ich inzwischen andersherum. Das Momentum haben wir definitiv auf unserer Seite. Momentan macht es einfach viel Spaß, diesem Team zuzuschauen! :thumbup:

    Zum Spiel selbst tue ich mir tatsächlich mehr als schwer, was die Analyse angeht. Wenn natürlich deine Offense in einer Halbzeit nicht ein einziges Mal auf das Scoreboard kommt, wird es für jedes Team schwierig, ein Spiel zu gewinnen.

    Umgekehrt schafft unser Special Team das Momentum mit dem geblockten Punt und TD auf unsere Seite zu ziehen, unsere D schafft im Anschluss direkt den Sack - um dann wieder mal einen langen Pass über 10+ für ein 1st Down zuzulassen. Das aber nur als Beispiel, in Summe lag es dieses Mal sicherlich nicht nur an unserer Defense.

    Auch die Turnovers und vor allem die vielen dämlichen Strafen passen mal wieder ins Bild. So schießen wir uns auch eigentlich mal wieder selbst ins Knie.

    In Summe stehen wir vor einer gelaufenen Saison und benötigen dringend einen Rebuild. Auf vielen Ebenen und Positionen, vor allem wenn man so manche Verträge anschaut, vor allem Diggs und Bland. Auch der Vertrag von Hunter Luepke muss inzwischen deutlich hinterfragt werden.

    Ich bin gespannt, ob sich in der Ära der Familie Jones im Sinne sportlicher Entwicklung mal tatsächlich noch etwas tut, aber bezweifle inzwischen vollständig deren Kompetenz in diesen Belangen…

    Stephen Jones: “Matt Eberflus has been a very successful DC in this league … it’s a matter of our guys executing the defense.“

    Certainly sounds like Jones believes the issue is the players, not the coaching


    "He's had tremendous experience," He's dealt with adversity. He's had some great successes. ... I jumped at it when we had the chance to get him. I still feel as strongly (about him as the day we hired him)."

    Jerry Jones breaks silence on Cowboys DC Matt Eberflus
    Dallas Cowboys owner Jerry Jones sent a message about embattled defensive coordinator Jerry Jones after Sunday's loss.
    www.newsweek.com


    Dazu kommen dann noch Zitate, u.a. unseres HC, dass Eberflus ein erfolgreicher Coach sei, immer eine gute Defense gehabt hätte. Hallo? Was war dann bitte 2022 bei den Bears los?

    Auch ich schieße ja nur ungern direkt und unmittelbar gegen Einzelpersonen oder die Familie Jones, aber für mich ist das nicht nachvollziehbar, tatsächlich in keiner Weise. Sicher, wir befinden uns in einem Prozess und in einem Übergang, aber unsere D ist absolut zahm, zu oft in den nicht passenden Schemes. Für eine Vielzahl der missed tackles mag er nicht direkt verantwortlich sein - das sind auch die Spieler auf dem Platz -,aber leider ermöglicht die einfach viel zu oft zu softe Deckung und das Verteidigen in der Zone, dass Spieler mit einer gewissen Geschwindigkeit auf unsere Verteidiger zukommen können, im Lauf wie auch im Pass. Adjustments sind bisher gefühlt nicht spürbar.


    Ich bin mir nicht sicher, ob es alleine an den Spielern/ dem Roster und unserer Secondary liegt. Für mich schaffen es Eberflus und sein Coaching Staff bisher nicht, das richtige System für das vorhandene Spielermaterial zu finden und die Spieler richtig einzusetzen. Der Pass-Rush ist zahmer als zahm, die Run-D ist verbessert aber weiterhin anfällig, die Coverage eine vollständiges Desaster: Ein Mix aus Zone und man to man, bei dem gefühlt keiner der Spieler weiß, ob er übernehmen oder übergeben soll. Alleine unsere Abgänge lassen einen solche Leistung imo nicht erklären.

    Alleine unser 3rd Down Ranking drückt alles aus: Mehr als 50% aller dritten Downs gehen an die gegnerische Offense. Wo sind unserer erzwungenen Turnovers?


    Es fehlt an so vielem, dass es imo zu einem guten Teil in der Verantwortung der Coaches liegt, die richtigen Adjustments zu finden - wenn schon nicht während dem Spiel, dann danach bzw. in der Vorbereitung auf das nächste Spiel…

    Das sind aber Kleinigkeiten im Vergleich zu unserer D. Da würde ich vom Coaches Film abraten, sonst steigt der Blutdruck wieder. :jeck:

    Absolut. Für mich ist immer noch unerklärlich, wie ich nach der desaströsen ersten Hälfte - bei der sich die Giants mit ihre Strafen noch stetig selbst ins Knie schießen - keinerlei Adjustments vornehmen kann. Vor allem wenn ich in Betracht ziehe, dass Eberflus nicht erst seit gestern in der NFL/ im professionellen Football als Coach tätig ist :madfan:

    Nicht zu vergessen, dass ich damit auch Spieler aufbaue, indem ich sie ins Spiel einbinde. Schaffe ich dies nicht, könnte ich theoretisch auch gleich einen Cut machen.

    Natürlich sollte man in der Crunch-Time seine besten Spieler einsetzen. Wie man auf dem Screenshot von Wynalda aber deutlich sehen kann, wird es auch Situationen geben, in denen der Gegner gezielt versuchen wir die vermeintliche besten Spieler aus dem Spiel zu nehmen. Wenn sie aber dadurch Freiräume für andere schaffen, ist auch das ein Weg ein Spiel zu gewinnen. Dazu brauchen aber eben auch die Rollenspieler ein gewisses Selbstvertrauen bzw. müssen dieses Vertrauen spüren. Ich stimme da huesla vollkommem zu. Für den Teamerfolg benötige ich immer das gesamte Team bzw. das Vetrauen in jedem einzelnen Spieler. Und Stolberg ist jetzt ja nicht Spieler X oder unser WR #8 aus der Practice Squad…

    Gestern Abend im Re-Live geschaut und ich muss sagen, dass ich in Summe positiv überrascht bin. Ich bin tatsächlich von einer klareren Niederlage bzw. wenig ausgegangen.

    Hurts und Barkley als Duo sind letztlich für die meisten Teams ein unberechenbarer Faktor und haben das auch in Teilen gegen uns gezeigt. Wenn Hurts nach dem Scramblen ins Laufen kommt, ist es einfach schwer. Und: Man muss neidlos anerkennen, dass Barkley eine Klasse für sich ist, alleine die Szene mit dem one-handed catch und dem anschließenden stiff arm - überragend. Aber ich habe tatsächlich auch unsererseits eine Defense gesehen, die ich deutlich schwächer erwartet hätte. In Summe keine überragenden D, aber gegen den amtierenden Champ durchaus solide, mit wenigen bzw. kaum Aussetzern und respektabel.

    Unsere Offense muss eigentlich dieses Spiel gewinnen, die Drops von Lamb und der Turnover von Sanders waren - wie hier schon geschrieben - letztlich das Zünglein an der Waage. Was umso ärgerlicher ist, als dass ich unsere Offense in Engen Spielen als vermeintlichen Trumpf sehe, egal ob in high-scoring shoot-outs oder von der Score her „normaleren“ Spieln wie gestern.

    Was mir noch sehr positiv aufgefallen ist: Man hatte die Problematik der unnötigen Strafen im Griff - hoffentlich bleibt das so :saint:

    Eine der beiden Aussagen ist ganz offensichtlich falsch. Der Egozentriker hier ist ganz eindeutig Jerry Jones, der sich zum wiederholten mal über die im CBA verankerte Praxis hinwegsetzt und meint, über den Kopf eines extra dazu angeheuerten Beraters einen Vertrag direkt mit einem Spieler in den 20ern aushandeln zu können, dessen Kernkompetenz eindeutig Football und nicht Vertrags- oder Finanzwesen ist.


    Ach ja, der exakte Wortlaut, laut Jerry:

    Das ist schon ein wesentlich harmloseres Kaliber als "Stick it up your ass", and laut CBA auch genau das, was ein Agent aussagen sollte.

    Ich wollte mit meinem Beitrag nicht JJ als weniger egozentrisch oder in Teilen vielleicht auch weniger dilettantisch (Z.B. Unkenntnis des Namens des Beraters) darstellen, aber eben auch klar machen, dass es wohl auch auf der Gegenseite genügend Fehler gab und man auch den Footballspieler Parsons und dessen Agenten hier nicht komplett in Schutz nehmen sollte. Imo verhält Parsons sich genauso wenig professionell, wie es sein Agent (sollte die „stick it up your ass“ Aussage stimmen) tut. Der Spieler hat einen gültigen Vertrag, das ist Fakt! Er begeht momentan den Vertragsbruch!

    Weiter: Es gab in der Vergangenheit genügend Vertragszoff mit dem FO der Cowboys bzw. JJ, aber dermaßen ausgeartet ist das Ganze seltenst. Dazu ist die Familie Jones meiner Ansicht nach dann doch wiederum professionell genug bzw. hat genügend Verhandlungserfahrungen in dem Business und auch in anderweitigen Geschäftsfeldern, das sollte man nicht ausblenden. Mir kommt hier einfach Parsons, sein kindisches Getue und auch sein Berater, dem man hier absolute Professionalität unterstellt, teils „zu gut“ weg. Man erinnere sich nur einmal: Der Mann vertrat auch Deshaun Watson, der sich bei den Texans ebenfalls trotz gültigen Vertrages in einen Streik begab, da er sich mit den Ownern komplett überworfen hatte (vor dem Bekanntwerden der Vorwürfe der sexuellen Belästigung). Auch er wollte definitiv nicht mehr in Houston spielen und gab sich ähnlich „bockig“. Das Business ist dreckig, klar. Aber was hier abläuft ist gewissermaßen eine Farce, bei der BEIDE Seiten ihren Anteil bzw. ihre Aktien im Spiel haben - das möchte ich herausstellen.

    Der GM der Cowboys denkt im Jahre 2025, dass er den Vertrag eines der besten Spieler der Liga durch ein einmaliges Gespräch und ohne Einbeziehung des Agenten verlängern kann. Besser als mit diesem einen Satz kannst du doch den Zustand dieser Franchise gar nicht abbilden.

    Der GM hatte nach eigener Aussage die Eckdaten (u.a. wohl „highest paid non-quarterback“) dem Spieler besprochen und wollte im Anschluss die Details mit dessen Agenten besprechen. Danach soll die Aussage „stick it up your ass“ seitens des Agenten gefallen sein, womit das Tischtuch wohl zerschnitten war, nicht nur zwischen Dallas und dem Agenten, sondern auch zwischen Dallas und Parsons, der sich inzwischen aufführt wie ein kleines Kind. Besser als mit diesem Satz lässt sich imo der Zustand des Geschäftsmodells „Agent/ Spielerberater“ und auch gewissermaßen die Egozentrik eines Micah Parsons nicht abbilden…

    Also ich will da nicht zwingend auf dem Punkt beharren - aber dann leite ich die Frage auch gerne an dich weiter: wo sind denn die anderen Beispiele, von Spielern des Kalibers Parsons, die im August vor Beginn der 5th-Year-Option in einer vergleichbaren Situation sind? Wenn das hier Business as usual ist, dann sollte das eben auch regelmäßiger in der Liga vorkommen. Sehe ich aber irgendwie nicht. Und dann sollte man eben schon unterscheiden zwischen "Normalität in der Liga" und "Normalität in Jerry World". Wenn es letzteres ist und bei uns leider häufiger vorkommt, dann sehe ich eben immer noch nicht, warum ich da Parsons mehr in die Verantwortung nehmen sollte.

    Ich meinte mit „Business as usual“ vor allem, dass es bei Vertragsverhandlungen auch immer wieder zu einem Pokern durch gegenseitiges Aufbauen von (vermeintlichem) Druck, teils (leider) auch über die Öffentlichkeit kommt - das ist definitiv nicht unüblich. Ich sehe Parsons daher genauso in der Verantwortung. Zum Verhandeln oder vermeintlichen Streiten braucht es immer zwei Seiten.


    Zu deiner Frage: Auch bei Nick Bosa und den Niners waren die Verhandlungen damals erst im September abgeschlossen - wenn auch in deutlich ruhigeren Fahrwassern…

    Am Ende ist natürlich immer die Frage, wer in einem solchen Prozess dann öffentlich wirklich die Wahrheit sagt, aber man kann doch inzwischen definitiv davon ausgehen, dass die Aussage von Parsons stimmt, dass es bisher noch überhaupt kein Gespräch oder Angebot zwischen den Cowboys und seinem Agent gab. Das hat Jerry ja auch quasi bestätigt. Darüber muss man also auch nicht mehr diskutieren. Und ich kann auch verstehen ( mizzery), wenn man Parsons da mit ins Boot nimmt und sein Verhalten sicherlich auch nicht immer so professionell ist, wie man sich das wünschen würde. Aber wir haben Anfang August. Im zweiten(!) Jahr, in dem Parsons eligible ist. Ich geb ihm da vielleicht 1% Mitschuld.

    Und somit 99% der „Schuld“ (für mich ein zu starker Begriff, by the way) an JJ und das Front Office? Wir haben zwei Vertragspartner, die momentan im Clinch liegen. So ist das Business. Und ich gebe trotz allem Verständnis zu bedenken: Parsons ist mit dem Thema in die Öffentlichkeit gegangen und forderte einen Trade ein. Dass die Gegenseite hier dann nicht d‘accord geht, sollte jedem klar sein, der bereits gewisse Verhandlungen im Personalmanagement geführt hat. Und da man aufgrund der Vertragslage hier am zunächst längeren Hebel sitzt, um dem Druck von Parsons (und/ oder seinem Management) nicht nachgeben zu müssen, ist die erste Reaktion („es wird keinen Trade geben“) die natürlichste Argumentation. JJ sieht es als Teil der Verhandlungen. Und da muss ich ihm - und das tue ich nicht so oft - beipflichten. Stand jetzt ist das gewissermaßen Business as usual, auch wenn man sich als Fan der Boys mal einen ruhigeren Sommer wünschen würde. Was bitter ist und bleibt: Der richtige, früherer Zeitpunkt für Klarheit zu sorgen, wurde von beiden Parteien verpasst - und hier liegt sicherlich ein Großteil der Verantwortung bei JJ und dem Front Office. Aber sicher nicht zu 99%…

    Puuuh. Mit dem Begriff Glaubwürdigkeit tue ich mir sehr schwer. Keiner weiß wirklich, was in den Gesprächen zwischen JJ und Micah Parsons Inhalt war. Es mögen beide Seiten ihre Fehler in diesem Prozess gemacht haben, allerdings jetzt bockig wie ein kleines Kind einen Trade zu fordern, spricht auch nicht gerade für den Charakter oder die Professionalität des Spielers.

    Ganz offen: Wenn er seinen weiteren Weg woanders sieht, dann soll er meinetwegen gehen. Reisende sollte man nicht aufhalten, zumal Parsons Leistungen in den letzen Wochen und Monaten auch nicht mehr Top 5 waren, von seinen (mangelnden) Leadership-Qualitäten und seiner (mangelnden) Work Ethic will ich gar nicht erneut anfangen - beides meine Meinungen, die ich bereits Ende der letzten Saison hier kundgetan habe. Man kann über JJ und das Front Office streiten, was den Zeitpunkt der Verhandlungen angeht - ich glaube aber kaum, dass man mit Parsons nicht gewisse Themen der Verlängerung auch ohne einen Agenten besprechen kann…

    Zwei mal Defense? :/ Das hat mich dann doch überrascht, wobei jetzt keiner der beiden Picks verkehrt ist.

    Unser Pass-Rush hat nun eine absolut gute, qualitative Tiefe (v.a. nach dem Abgang von Lawrence) für die Rotation und bei Shavon Revel Jr. scheint man bezüglich der Verletzung keine Sorgen zu haben, zumal man mit Dr. Cooper gewissermaßen „Insider“-Informationen hatte. Könnte ein echter Steal werden, zumal Diggs definitiv nicht zum Start verfügbar sein wird und Bland in sein letztes Vertragsjahr gehen wird.

    Ich bin nur wirklich gespannt, wer unsere Offense tragen soll??? Wenn ich die Aussage lese, dass alle unsere weiteren WR das Potential zur No. 2 haben, es aber leider nicht abgerufen haben, frage ich mich wirklich, ob man in D verstanden hat, dass es im Profisport letztlich um Leistung geht und nicht nur um vermeintliches Potential. Ein „hat sich stets bemüht“ scheint aber der Familie Jones zu reichen und spricht leider Bände für die teils abstrusen Entscheidungen - man nehme z.B. auch die Vertragssumme von Dak, die sich leider auch mehr am Potential als an den Leistungen orientiert hat.

    WR und RB bleiben Baustellen und bei nun knapp 80 Picks bis zur 149 müsste schon vieles mitspielen, um noch eine gewisse Qualität ziehen zu können. Wobei: Ein theoretisches Potential bringen sicherlich genügend Spieler auf den beiden Positionen mit :evil:

    Ich bin etwas zwiegespalten. Einerseits befürworte auch ich immer eine Verstärkung der O-Line - die Booker definitiv sein wird -, allerdings fehlen uns weiterhin in der Offense die Alternativen, um daraus Kapital schlagen zu können.

    Für Booker spricht definitiv, dass er von vielen Experten als absolute Leader-Persönlichkeit eingeschätzt wird und wir mit ihm die O-Line „der Zukunft“ wohl so ziemlich komplett haben. In Summe würde ich dem Pick Stand jetzt ein B+ im Rating geben - v.a. im Hinblick darauf, dass der Draft was qualitative Tackles und Guards angeht tatsächlich schon brutal ausgedünnt scheint. Die Meinung, dass man Booker in Runde zwei hätte bekommen können, halte ich für absolut unrealistisch :madfan:

    Wenn man den Draft-Day Revue passieren lässt, fällt definitiv auf, dass es viele Picks für die O-Lines gab und der Draft aus meiner Sicht definitiv noch genügend Tiefe besitzt, um die weiteren Needs in unserer Offense zu bedienen. Womöglich benötigt es einen Uptrade. Ich bin gespannt…

    Ich bin ebenfalls gespannt und werde den Draft morgen früh in aller Ruhe und als erste Amtshandlung mit meiner Morgentasse Kaffee hoffentlich genießen. Im Draft lag das Front Office tatsächlich selten daneben, die Vorfreude ist groß.


    Ich bin gespannt, ob man tatsächlich an 12 bleibt oder es sogar in Richtung Up-Trade gehten wird. Viele Medien und „Experten“ sagen ja voraus, dass es viele Teams geben soll, die über einen Up-Trade nachdenken sollen. Es bleibt spannend und ich freue mich morgen Früh auf meinen Kaffee und auf „the Dallas Cowboys pick“…


    Edit: Natürlich Kaffee und Re-Live im Gamepass. Die Kaffeemaschine wird glühen… 8)

    Das bedeutet, dass Parsons bzw. sein Agent definitiv über 40mio/yr aufrufen werden. Da gibts absolut keinen Zweifel mehr. Und für mich gibt es auch keinen Zweifel daran, dass die Cowboys das trotz steigendem Cap kaum mit den anderen Verträgen verbinden werden können. Ja, die Priorisierung war von Beginn an absolut falsch, man hätte Parsons schon ewig verlängert haben können. Aber so ist es jetzt eben. Und so traurig das letztlich klingen mag - wenn ein Team aus den Top10 des diesjährigen Drafts den eigenen 1st + nen hohen future Pick anbieten würde, dann sollten die Cowboys sich das gut überlegen. Nicht, weil ich sportliche Zweifel an Parsons habe und auch nicht, weil er mir zu viel unnötiges Zeug postet. Einfach nur, weil die Cowboys sich dazu entschieden haben, ihn in der Prio-Liste hinter Dak und Ceedee zu packen und er mit einem Average von 40mio/yr nicht mehr in ein Roster passt, das auch hinter den Top-Spielern noch competetive sein will - zumindest aus meiner Sicht.

    Parsons die 40 Mio. plus zu geben käme im Hinblick auf Cap Space und dem mittelfristigen sportlichen Erfolg einem Harakiri gleich. Ich hatte es in einem älteren Post bereits bewertet: Ich sehe Parsons nicht in dieser Kategorie Spieler, die einen solchen Rekord-Vertrag rechtfertigen würde.

    Man muss allerdings (leider) davon ausgehen, dass JJ mit großer Wahrscheinlichkeit diese 40 Mio. plus auf den Tisch legen wird, um (wieder einmal) einen seiner „Lieblinge“ in Arlington zu halten - siehe Zeke, siehe Dak. Ich habe leider wenig Hoffnung, dass man im Front Office der Boys bereit ist, den Marktwert von Parsons zu testen, um damit vielleicht über einen Trade oder Draft Picks einen qualitativ breiteren Kader aufzubauen - wir sind ja schließlich trotz inzwischen 30 Jahren (!!!) ohne sportlichen Erfolg weiter Americas Team und die wertvollste Franchise der Welt X/

    Vor zwei Wochen war die Baseline für Parsons noch der Nick Bosa Deal mit 34M/ pro Jahr. Vor zwei Wochen war es der Maxx Crosby Deal mit 35,5M/Jahr. Letzte Woche war es der Myles Garrett Vertrag mit 40M/Jahr, und heute ist es der Ja`Marr Chase vertrag für 40,25M/Jahr.

    Nun ja, die generelle Frag imo ist, inwieweit die Cowboys bzw. das FO denn tatsächlich eine Verlängerung zu solchen Konditionen in Betracht zieht. Es scheint ja auch anderweitige Überlegungen zu geben bzw. gegeben zu haben. Bei Dak war ich mir von vorneherein sicher, dass man ihn als den Franchise-Player sieht, sowohl auf als auch neben dem Platz. Bei Lamb ebenso.


    Bei Parsons bin ich mir selbst nicht schlüssig. Ist er einer der Top-Spieler in der NFL auf seiner Position? Absolut. Sacks, Pressure, QB-Hits befinden sich alle auf dauerhaft und konstant hohem Niveau, seit er in die Liga kam. Ist er einer der Stars der Liga? Ja, auch das ist er, spätestens seit seiner Wahl zum Defensive Rookie of the Year. Er wollte - so war zu lesen - der höchst bezahlte Defensive Player der NFL werden. Also ist er 30 Mio. oder sogar 40 Mio. plus tatsächlich wert?

    Nun ja. Dem entgegen steht, dass seine Stats hinsichtlich der Tackles (Summe, Assistent, Solo) rein von der Zahl her seit seiner Rookie-Saison einen konstanten Abstieg erleben. Nun mag sich die Offense mehr auf ihn konzentrieren und die gegnerischen Coaches und Spieler ihn besser lesen, als in seiner Rookie-Saison. Aber dennoch frage ich: War die Rookie-Saison womöglich schon sein Peak? Ein Spieler seines Formats sollte sich in seinen ersten, jungen Jahren in der NFL doch auch verbessern, sich entwickeln. Wo ist also ist seine Entwicklung auf dem Platz geblieben? Sind die Zahlen tatsächlich ein Rückgang seiner Leistungen? Oder hat er nicht mehr die überragenden Stats seiner Rookie-Saison oder sogar eine Steigerung dieser Stats, aber machte das Team in Summe besser? Eine Frage, die imo schwer zu beantworten ist. Aber was für mich feststeht: Ein klares „Ja“ kann ich ihm hier nicht aussprechen. Dafür war unsere D dann doch zu wankelmütig, sicherlich auch verletzungsbedingt. Aber wo Dak oder Lamb das Team in Spielen oder Phasen einer Saison schon alleine getragen haben, da sehe ich ihn definitiv (noch) nicht.


    Wie sieht es also neben dem Platz aus? Seine Offseason-Aktivität bei den freiwilligen Workouts scheint laut verschiedenen Meldungen ausbaufähig zu sein und sollen einigen Team- oder Franchise-Membern ein Dorn im Auge sein. Ist das womöglich ein Anzeichen für mangelnde Work Ethic? Hinzu kommt: Sowohl Malik Hooker als auch Demarcus Lawrence zweifeln gewissermaßen seine Arbeitsmoral und seinen Fokus auf das Spiel, das Wesentliche - vielleicht auch seine Fokus auf seine Rolle im Team (?) - öffentlich an. Da scheint es also intern zu brodeln, nicht erst seit dem Abgang von Lawrence. Ist er also wirklich der Leader, diese Nummer 1 in der Defense? Demarcus Lawrence hat dies für mich über Jahre verkörpert, war eine der wichtigen Stimmen im Locker Room und auf dem Platz. Ist Micah das auch? Für mich hatte es bisher den Anschein, als ob er in den wirklich wichtigen Momenten im Spiel nicht diese absolute Führungsrolle übernehmen konnte, dieses Vorweggehen, diese Leadership und das Momentum eine Game-Changers (noch) nicht erreichen konnte. Auch da hatte er imo in seiner Rookie-Saison mehr Impact, als in den nachfolgenden Saisons.

    Vor wenigen Wochen war zu lesen, dass die Cowboys wohl überlegen, ihn entsprechend zu bezahlen oder zu traden. Und auch ich sehe - aufgrund meiner oben genannten Gründe - in einem Trade eine durchaus realistische Option, die das Team weiterentwickeln kann. Warum also sollte man ihn tatsächlich zum bestbezahlten Defensive Player machen, statt nicht auch diese Option ins Auge fassen?

    Ich merke beim Verfassen dieses Post, dass ich selbst hin- und hergerissen bin. Aber mein Fazit ist, je länger ich darüber nachdenke: Nein, diese Maximal-Summe ist er nicht wert (Anmerkung: War es Dak aber auch nicht!), vielleicht aber noch nicht mal die 34 Mio. eines Nick Bosa, dessen Impact auf das Team der 49ers imo eindeutig zu erkennen ist.

    Warum also kein Trade? Warum nicht zumindest prüfen, was andere Teams dafür auf den Tisch legen würden?

    Seit heute Morgen alle Medien ausgeschaltet und das Ganze nun Re-Live in der Mittagspause „gestaunt“.

    Respekt vor dieser Leistung, das war imo so nicht zu erwarten. Das in Summe bessere Team hat sich diesen Super Bowl Ring mehr als verdient. Glückwunsch :thumbup:

    Ja und nein. Bei Leuten wie Ben Johnson, die sich ihren Posten quais aussuchen können, spielt das sicherlich eine Rolle. Habe hier ja vor wenigen Wochen geschrieben, dass ich uns da auch als Außenseiter gegenüber den Bears sehe. Aber trotzdem gibt es in dieser Liga nur 32 Stellen als HC. Wenn davon eine aufgeht und dir als Coach angeboten wird, dann brauch es mMn schon mehr als Jerry um das abzulehnen. Daher bin ich auch nach wie vor davon überzeugt, dass die Position hier grundsätzlich nicht "uniteressanter" ist, als bei den Jets, Jags oder Raiders, trotz Jerry. Du hast auf der Gegenseite halt auch nen grundsätzlich guten QB, Top5 WR, Top5 DE und insgesamt ein nicht so schlechtes Roster. Da gibt es schon schlechtere Ausgangspositionen.

    Bezüglich der These, dass JJ als Person potentielle Coaches davon abschreckt, bei uns anzuheuern sei aber auch angemerkt: Es gibt wenige Franchises, die in den letzten Jahren eine solche Kontinuität auf der HC-Position hatten, wie Dallas unter JJ. Und das auch nach erfolglosen Saisons. Für den ein oder anderen Kandidaten kann das durchaus ein Zünglein an der Waage sein, das er sonst bei keinem oder nur wenigen Teams in der Form gewissermaßen „garantiert“ bekommt. Dafür musst du dann eben damit leben, dass die Jones-Family im Tagesgeschäft ein gewisses Mitspracherecht für sich in Anspruch nimmt, so vermute es zumindest ich als Außenstehender.


    Edit: War auf die Aussage von Ventus als Antwort gedacht.