Beiträge von Bulldozer

    Das ist tatsächlich teils harte Kost, wie viele individuelle Fehler aufgezeigt werden. Für mich hängt es aber auch mit den Wechseln (O-Line) und Verletzungen einiger Schlüsselspieler der Offense zusammen (Cooper, Lamb, Smith und auch Prescott). Offensiv fehlt meiner Meinung nach das gewisse „blinde Verständnis“ eines eingespielten Teams, was zu Saisonbeginn noch deutlich besser zu erkennen war.


    Dazu kommt der Ausfall von Lawrence und Gregory, wodurch der Pass Rush und damit unsere Secondary leidet. Wobei unsere D uns gegen die Chiefs als auch die Raiders lange im Spiel gehalten hat.


    Key-Factor ist für mich die Offense und deren momentan fehlende Eingespieltheit. Dazu allgemein die vielen Strafen, die dir immer wieder das Momentum rauben. Strafen sind für mich oft ein Zeichen, dass gewisse Basics und die bereits oben genannte Eingespieltheit fehlen. Diese gilt es zurück zu gewinnen.

    Und täglich grüßt das Murmeltier...

    Micah Parsons :love


    DROY und das sogar ziemlich deutlich :supz:

    Vollste Zustimmung. Es ist beeindruckend, wie der Junge Woche für Woche liefert… Gestern einer der Wenigen, der von Anfang an wirklich auf dem Feld war. Es macht einfach nur Spaß, diese Entwicklung zu beobachten…

    Ich hab keine Ahnung, warum man ausgerechnet vor dem schwierigsten Auswärtsspiel seine Offense-Line umstellen musste. Vor allem wenn der so wichtige LT weiter zumindest fraglich war. Ja, Connor Williams hat ein paar Flags zuviel gehabt, aber McGovern hat noch kein Spiel als LG gemacht dieses Jahr. Das war so vollkommen unnötig wie sonst noch was. Die Umstellung mach ich bei einem Heimspiel aber bestimmt nicht vor dem Spiel in Arrowhead.

    Absolut. Für mich kam unsere Offense unter anderem auch deshalb nicht ins Laufen, weil Dak andauernd mächtig Druck hatte, das Ei schnell loszuwerden. Fehlt dir dann ein Route-Runner und Man vs. Man Experte wie Cooper, dann ist es unglaublich schwer.


    Ansonsten wurde hier wohl schon wirklich alles gesagt.


    Für mich haben aber auch die Streifenhörnchen ihren Teil dazu beigetragen, dass zu keiner Zeit ein Momentum zu uns überschwappen konnte. Für mich die Chiefs mit einigen unsauberen Aktionen nach Plays (vor allem in Hälfte 1): Da wurde nochmals nachgestoßen und mehrfach nach den Plays die Arme ausgefahren. Ohne Konsequenz. Dazu der Videocall mit der Face-Mask (Mile Pereira war glaube ich sprachlos), das nicht gegebene Intentional-Grounding kurz nach der Pause, mehrfach übersehenes Pass-Interference und für mich die Krönung: Ein Fenton, der sich dermaßen daneben benimmt und sich nach oben genannter Farce mit der Face-Mask noch feiert, darf auf dem Feld bleiben. Um es festzuhalten: Die Refs habe nicht das Spiel verloren, hatten aber ihren Anteil.


    Was Mut macht: Die Umstellungen in der D haben uns im Spiel gehalten. OHNE Lawrence und Gregory. Das waren drei ganz starke Viertel!

    Generell scheinen mit einige der Chiefs-Spieler übermotiert zu sein. Einige unsportliche Szenen, auch teils übertriebene Reaktionen nach Spielzügen und übertriebenes Abfeiern :nono:

    Verletzungen sind nun mal der Löffel zu viel Salz in der Suppe, womit man aber im Football oder der NFL leben muss. Natürlich tun Ausfälle weh. Allerdings bieten sie auch Chancen, siehe Dorance Armstrong, der letzte Woche seine wohl beste Leistung bisher gezeigt hat. Auf der Gegenseite fehlt mit Niang und Remmers ebenfalls zwei Tackles. Klar: Der Ausfall von Gregory und Lawrence tut uns momentan weh, aber dies ist in der jetzigen Phase (bei 7-2) zu verschmerzen.


    Was mich auf die Palme bringt ist der Ausfall von Cooper. Unnötig und dämlich, da womöglich wiederkehrend und entgegen jeder Vernunft - außer es liegen medizinische Gründe vor.

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    Na dann: Vier Fäuste für ein Hajrullahu…


    Der Ausfall von Gregory tut richtig weh. Aber womöglich lieber jetzt, als später in der Saison oder in den Playoffs. Zum Glück stehen wir momentan 6-2 und haben einige Siege Puffer auf den Rest der Division. Sollte dann gerade in den Wochen gegen die Division-Rivals im Dezember/ Januar wieder fit sein. Auf der anderen Seite kann/ muss/ will (laut ESPN) man nun die anderen Optionen im Kader nutzen; heißt: Parsons dürfte womöglich noch stärker in den Pass-Rush eingebunden werden. Ich bleibe optimistisch, da sowohl Gregory als auch Lawrence zur „heißen“ Zeit und damit geraden rechtzeitig zurückkehren dürften…

    Absoluter Offenbarungseid, allerdings auch das mögliche Momentum direkt nach der Pause aufgrund einer Regel, die mir so nicht bekannt war, direkt wieder verloren. Danach war der Drops irgendwie gelutscht.


    Unsere D heute gegen das Laufspiel mehr als kläglich (2020 lässt grüßen). Allerdings bleibt festzuhalten, dass wieder einmal der eigene Pass-Rush ein Issue bleibt, an dem gearbeitet werden muss. Schafft man es dazu keine Turnovers zu erzielen - wie in den meisten der bisherigen Spiele - dann reicht auch eine eigentlich durchschnittliche Offense aus, um uns ausreichend Punkte einzuschenken.


    In der Offense war heute für mich vor allem deshalb nichts zu holen, da die Pocket gefühlt in jedem Spielzug kollabiert ist. Vor allem Steele und Collins waren mehrfach nicht in der Lage, dem Pass-Rush der Broncos Eingalt zu gebieten. DAK eigentlich ständig am scrambeln. Dazu ein paar unnötige Drops.


    Hoffnung macht: Jedes Team hat je Saison so ein Spiel, in dem gar nichts läuft. Hoffentlich können wir nach heute dahinter den Haken setzen.

    Tut er eben nicht. Selbst wenn man ihm abnimmt, dass er gegen MRNA Impfstoffe allergisch ist, J+J (oder in den USA Janssen) ist doch auch FDA approved und kein MNRA?

    Mit plausiblen Gründen meinte ich, dass es ihm um mögliche Nebenwirkungen und mögliche Langzeitfolgen - welche ja durchaus noch unbekannt sind - geht. Womöglich nicht für jeden plausibel, aber zumindest begründet. Vor allem ging es mir aber darum, dass wenn er sich schon gegen eine Impfung entschieden hat, sich zumindest seiner Rolle als Vorbild, dazu seiner Verantwortung gegenüber seinem Arbeitgeber und vor allem dem Team sowie Staff bewusst sein sollte - was er sich mit seinen Äußerungen und Handlungen widerlegt.

    Gerade die Pat McAfee Show angesehen und man muss sagen, dass hier aus meiner Sicht durchaus eine narzisstische Ader zu bemerken ist. Letztlich ist es meiner Meinung nach irrelevant, ob jemand sich impfen lässt oder nicht; plausible Gründe nennt Rodgers ja. Was mich massiv stört - und das vor allem bei ihm, als Person mit einer gewissen Vorbildfunktion, die er aufgrund all der Vorzüge, welche sein Beruf ihm bietet nun einmal hat - ist die Tatsache, dass er gewisse Grundregeln im alltäglichen Umgang mit dieser Pandemie nicht Willens ist einzuhalten. Im Gegenteil: Er betitelt die Regelungen des COVID-Protokolls als ungerecht und zeigt dabei indirekt mit dem Finger auf die Franchise und die NFL; die waren ja schließlich informiert und mit seinem Verhalten wohl einverstanden. Der Fehler liegt also im System, nicht bei ihm. Zu guter Letzt rechtfertigt er seinen Individualismus mit einem Zitat von Martin Luther King - was an Zynismus für mich kaum zu überbieten ist.


    Was bin ich momentan froh, dass das nicht mein Quartback ist…

    Übrigens war das gestern das vierte Overtime-Spiel mit Dak. Er hat bis heute noch keine Incompletions in der Verlängerung geworfen - 18 von 18 und 3 TDs. :eek:

    Um das mal weiter zu untermauern:


    Highest passer rating (minimum 60 attempts) in NFL history when the game is tied in the fourth quarter or overtime:

    5. Aaron Rodgers - 105.9
    4. Andrew Luck - 108.3
    3. Vinny Testaverde - 108.6
    2. Rich Gannon - 111.6
    1. Dak Prescott - 148.3

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    Wie ist eure Meinung zu Connor Williams? Gestern wieder mit dämlichen Strafen?

    Ich würde ihm wahrscheinlich nächstes Jahr keine neuen Vertrag anbieten und dann auf Connor McGovern setzen.

    Das kommt sicherlich auch auf die weitere Entwicklung an. Williams ist auch erst 24 Jahre alt und hat in der letzten Saison meiner Meinung nach einen Sprung gemacht. Problem bei ihm ist, dass er jährlich, was die Strafen angeht, vorne mitmischt - zumindest was die O-Lines der Liga angeht: 2020 5/40 Yards, 2021 sogar schon 7/75 Yards - davon 6 Holding Strafen. Da zeigt die Entwicklung momentan in die falsche Richtung, da vielen Holdings für mich oftmals damit einhergehen, dass in den „Basics“ wie Kraft, (Handlungs-) Schnelligkeit, Aufnehmen des Gegners usw. einige Mängel bestehen. Kann vorkommen, aber 7 mal in 6 Spielen? Daher: Stand heute sehe ich es ähnlich, will dem Jungen aber einen positive Entwicklung nicht absprechen.

    Hier möchte ich mal kurz einhaken. Greg Zuerlein hat 11 der letzten 12 FGs verwandelt. Der einzige Miss war gestern der 51 Yarder mit großem Druck.

    Und bei den verwandelten Kicks hatte ich jetzt auch nicht den Eindruck, dass das sonderlich wackelig war.

    Der Auftakt gegen Tampa Bay war sicher schwach, aber seit diesem Spiel ist das schon recht solide.

    Wenn man sich da z.B. an einen Brett Maher zurück erinnert, bin ich schon sehr froh, dass Greg Zuerlein aktuell unser Kicker ist.

    Muss ich dir Recht geben. Da hätte ich mal vorher die Statistik bemühen müssen. 12/15 FG gemacht, zwei der drei Misses aus 50+. So kann man sich manchmal täuschen. Kritik ist hiermit zurückgezogen!

    Dak scheint optimistisch zu sein bzgl. der Wadenverletzung. Warten wir es ab. Mit der Bye Week zumindest zu einem günstigen Zeitpunkt.


    Ansonsten ein glücklicher Sieg, den man ohne die vielen Strafen und eine bessere Red Zone Percentage viel früher hätte klarmachen können. Was bleibt: Die D erzeugt Turnovers, Zuerlein hat weiter etwas zu viel Inskonstanz in den FG Versuchen und unsere Offense um eine starke O-Line ist unglaublich vielseitig und eigentlich kaum zu stoppen. Sollte DAK gesund bleiben, wird das unser größtes Faustpfand in dieser Saison sein, zumal Lael Collins nach der Bye-Week zurückkehren dürfte.

    2 Turnover und ein Drop in der Endzone... (und ein Tomatenanfall)

    Plus ein unnötiger Versuch im 1. Viertel bei 4th and 1 in ungünstiger Feldposition. Und vor allem on top: Strafen in Hülle und Fülle. Da die zweite Hälfte eigentlich nur besser werden kann, tippe ich auf ein 30:24 für uns…

    Für mich war das auch ziemlich deutlich. Ich raffe auch weiterhin nicht, warum man sich bei diesen Sachen weiterhin nicht irgendwelchen technischen Hilfmitteln bedient. Ist jetzt bei uns schon zum zweiten mal in dieser Saison.

    Das Problem hierbei ist, dass dies technisch sogar möglich wäre, man denke an die Torlinien-Technologie im Fußball. Grundproblem hier war für mich eher: Da die Refs nicht TD entscheiden, fällt die Option der Review schon mal komplett weg. Ärgerlich…

    Und dann gibt es noch die dritte Phase des Spiels gegen die Pats. Letztes Mal verlor man in New England im Unwetter, weil ein Punt geblockt wurde. Darauf muss man bei den Spielen gegen die Pats immer achten: FG-Blocks, Punt-Blocks, Punt-Returns, dazu wird Belichick versuchen die Kicks kürzer zu gestalten, damit die Cowboys ihn returnen müssen. Da gehen dann schnell ein paar wichtige Yards verloren.

    Der erste Punt-Block wäre gemacht - auf der richtigen Seite :thumbsup: