Beiträge von 11to84

    Sehe es ähnlich wie SKOLogne. In Anbetracht der ganzen Ausfälle kein komplettes Desaster, aber trotzdem auch nicht wirklich gut. Gerade die Phase vor der Halbzeit und nach der Halbzeit mal wieder defensiv traditionell katastrophal. Gerade die 3rd down conversions von Garappolo waren ziemlich frustrierend. War gefühlt immer dasselbe Play und man hat einfach nichts dagegen machen können. Laufspiel war schwieriger in den Griff zu kriegen, aber da bin ich auch bei Zimmer, dass die 49ers mit einigen Holding Calls durchgekommen sind.


    Zudem hat man offensiv das ganze Spiel über irgendwie keinen richtigen Rhythmus gefunden. Gerade Cousins war ein wenig off gestern. Lowlight hier mit Sicherheit die 2-pt-conversion. Keine Ahnung was er da machen wollte. Aber er wirkte irgendwie eingeschüchtert und wenig fokussiert. Jefferson hat man wieder viel zu wenig eingebunden bekommen.


    Kurz noch zu den Zebras: ziemliche Katastrophe aus meiner Sicht. Angefangen über nicht geahndete Holding Calls, weiter über TD Calls bei denen das Knie des Receivers einen dick sichtbaren Abdruck im Aus hinterlassen hat, Punches von Norman in Thielens Rücken, Thielens Catch und gekrönt durch den fehlenden Pass Interference Call im letzten Drive. Ein absolutes Desaster und man kann nur hoffen, dass diese blinde Crew hoffentlich kein Vikings Spiel mehr bekommt.

    Ein Sieg, der mal wieder gezeigt hat, dass man mit den Top Teams absolut mithalten kann. Betrachtet man die Saison bisher wäre mit ein wenig mehr Glück bzw. besserem in-game coaching gestern auch durchaus die Übernahme der Tabellenführung in der Division drin gewesen.


    Offensiv fand ich den Auftritt stark. Man hat das Laufspiel zwar nie richtig etablieren können, aber dafür war man im passing game mal sowas von aggressiv. Gerne mehr davon. Mit eines der besten Spiele von Cousins in seiner bisherigen Zeit bei den Vikings. Er hat nahezu durchweg die intermediate und deep throws den üblichen checkdowns vorgezogen. Wäre die INT (glücklicherweise) nicht incomplete gewesen, dann hätte sich der Ansatz zwar gerächt, aber dieser going-down-swinging-Ansatz passt diese Saison einfach besser zu den Vikings und hat sich gestern dann ja auch ausgezahlt.

    Zu Jefferson muss man nichts mehr sagen. In seinem zweiten Jahr definitiv einer der Top5 Receiver in der NFL.

    Auch Thielen durfte gestern mal wieder zeigen, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Er hat zwar einiges an Geschwindigkeit eingebüßt, aber gleicht dies durch seine sicheren Hände und seine Routine und Erfahrung mehr als aus. Wie schon weiter oben geschrieben muss man Osborn aber auch wieder mehr einbinden, da er irgendwie seit dem Panthers-Spiel untergetaucht ist.

    Die O-Line fand ich alles in allem solide. Zwar immer mal wieder mit Aussetzern, wie z.B. bei einem 4-man-rush Cousins gleich von drei Mann sacken und fumbeln zu lassen, aber grundsätzlich relativ stabil, um Cousins halbwegs Zeit zu geben.


    Defensiv für mich mit zwei stark unterschiedlichen Gesichtern zwischen Hälfte 1 und Hälfte 2. In der ersten Hälfte mit einem sehr soliden Auftritt, bei dem man erst wieder in der 2min-Defense die bekannten Schwächen gezeigt hat. In der zweite Hälfte haben die Packers offensichtlich einige gute Adjustments vorgenommen. Der Pressure wurde weniger, vor allem da Rodgers ein wenig schneller geworfen hat. Dazu lag Zimmer aus meiner Sicht mit einigen Playcalls daneben bzw. LaFleur mit seinen Calls goldrichtig. Gerade die Blitzes wurden von Rodgers übelst vernascht.

    Wie auch schon geschrieben sollte man darüber nachdenken Woods mit Bynum zu ersetzen. Das war gestern ziemlich mies von Woods. Missed tackles und furchtbare Coverage, alles in allem ein Tag zum Vergessen. Griffen fand ich auch schwach. Da muss auch ein wenig mehr kommen. Ansonsten keine herausragenden Leistungen, wie auch bei 31 zugelassenen Punkten, aber auch mit Ausnahme von Woods keine negativen Ausreißer. Wenn Rodgers und Adams klicken, ist vielleicht auch für die wenigsten Teams was zu holen.


    Jetzt das Spiel gegen die 49ers, das für die Playoff-Hoffungen wohl entscheidend sein wird. Die 49ers sind gut drauf, wir auch, also sollte einiges geboten sein nächsten Sonntag. Skol!

    wichtig ist scheinbar in jedem zweiten Satz "Puta" zu verwenden. :mrgreen:

    Oder Patron :mrgreen:


    Bin auch großer Fan von Narcos, wobei ich den Mexico-Ableger etwas schwächer finde. Die dritte Staffel gefällt mir hier aber bis jetzt am besten im Vergleich zu Staffel 1&2. Bin aber erst bei Folge 4.

    Davon gibt es ja nun auch schon die zweite Staffel, schon jemand geschaut?

    Wir stecken iwo mittendrin, aber so richtig vom Hocker reißt mich das ganze Konzept nicht mehr. Mir fehlt hier ein wenig der rote Faden und ich hab so das Gefühl, dass die Serie selbst nicht mehr wirklich weiß, wohin sie will. Mittlerweile mehr Quälerei.

    Bei der Defense darf man nicht vergessen, dass dort fast die Hälfte der Starter fehlte, und zwar nicht nur irgendwelche: Hunter, Smith, Barr, Peterson und Pierce. Mit Ausnahme von Kendricks also quasi ALLE "Stars". Dafür fand ich die Leistung gerade gegen die doch sonst sehr potente Offense der Chargers geradezu überragend. Dass der Pass Rush insgesamt leiden wird, war klar, aber irgendwie hat es Zimmer dennoch geschafft, sie so einzustellen, dass sie kaum etwas zugelassen haben.

    Mit Ausnahme der gesamten letzten Saison hat es Zimmer in solchen Situationen aber schon öfters geschafft eine mehr als konkurrenzfähige Defense aufs Feld zu zaubern. Erinnere mich dunkel an ein TNF-Spiel 2015 in Arizona vor dem man in der Defensive auch stark dezimiert war und Zimmer trotzdem seine Defense großartig eingestellt hatte. Spiel ging zwar knapp verloren, aber man konnte die starke Arizona O bei 23 Punkten halten.

    In solchen Spielen ändert Zimmer seinen Ansatz aber immer ein wenig. Er called mehr Blitzes und ändert die Coverages auch öfters. Komischerweise fällt er aber immer in einen konservativeren Ansatz zurück, sobald die vermeintlichen Stars wieder zurück sind.


    Konnte ich nie ganz verstehen, aber es deckt sich leider mit seiner grundsätzlichen Philosophie des kontrollierten und eher vorsichtigen Spiels. Würde mir wünschen, dass er seine Defense generell aggressiver einstellt und mehr ins Risiko geht, auch wenn sowas natürlich auch mal ins Auge gehen kann.


    Was seine Zukunft angeht sehe ich fast schon wieder eine Wild Card Playoff-Teilnahme kommen und damit rettet er sich eventuell wieder in die neue Saison. Und Kirk kriegt die dritte fully guaranteed Vertragsverlängerung.

    Hätte, hätte, playing to win, und wir könnten 6-3 stehen.

    Aggressiv in der Defensive, Pässe, die bei 3rd down sogar den 1st down marker erreichen, targets für Thielen und JJ und kein Zurücklehnen was Playcalling angeht. Und plötzlich gewinnt man gegen ein solides Chargers Team.

    Einziger Kritikpunkt mal wieder die 2min Defense und Offense Ende der ersten Halbzeit, die jeweils wieder ein Rückfall in alte Zeiten war.

    Alles in allem ein deutliches Lob an Zimmer, der nun hoffentlich die richtigen Schlüsse aus der Partie zieht und diesen mutigen und druckvollen Ansatz für den Rest der Saison beibehält.

    Am besten alles an Unruhe in diese Saison packen, damit der neue Coaching Staff nächste Saison Ruhe hat.

    Für Zimmer tut‘s mir zwar ein wenig leid, aber für solche Sachen kann kein Headcoach der Welt was.

    Playing not to lose an jedem verdammten Sonntag.


    Das war es für mich für Zimmer. Er kann jetzt machen was er will, aber nach der Saison muss er weg sein. Das ist auf beiden Seiten des Balls viel zu wenig aggressiv. Seine Defense wirft er mit dem ewigen bend but not break den Hunden zum Fraß vor. Lamar musst du hit or miss spielen. Ansonsten kriegt man ewig lange TD-Drives reingedrückt, die jede Defense mürbe machen.

    Offensiv ist es so dermaßen frustrierend. Da reicht als Beispiel schon der Ballbesitz nach der phänomenalen INT von Barr. Bei 1st down Angsthasenpass auf Cook, 2nd down Angsthasenlauf in eine Wand nach links und beim 3rd down dann throw away von Kirk, da die Defense aggressiv geblitzt hat.


    Es ist umso frustriender wenn man auf der Gegenseite ein Team hat, das genau das entgegengesetzte Motto verfolgt, nämlich „playing to win“.

    Weg mit Zimmer, ob jetzt oder nach der Saison ist egal. Aber mit seiner Mentalität wird das nix mehr.

    Ich warte nur noch darauf, dass Cousins ausfällt. Schade, dass gerade die Führungsspieler der Vikings offenbar mit dem Aluhut auf dem Kopf unterwegs sind. Ist ja aber in anderen Sportarten scheinbar ähnlich, siehe J. Kimmich.

    Mal sehen wie die Defense mit Byrnum ausschaut. Der Hitman hat diese Saison bisher ohnehin nicht sonderlich überzeugend ausgesehen.

    Im Nachhinein ist man zwar immer schlauer, aber die vakante OC-Position hätte man besser mit den damals verfügbaren Shurmur oder Lynn besetzt. Gerade Shurmur hat in 2017 quasi aus S……. Gold gemacht. Eventuell hätte er aus Cousins auch noch mehr rausholen können.


    Gerade Cousins will ich aber nicht zu sehr kritisieren, da die O-Line eben wieder nicht wirklich taugt. Grundsätzlich zeigt er mir aber auch diese Saison wieder, dass er leider kein QB ist, der aus seinem festen Schema ausbrechen kann. Die Zahlen sind mehr als solide, aber gerade in den beiden Spielen gegen CLE und DAL hat er gezeigt, dass er ein QB ist, der gut funktionierende Zahnrädchen um sich herum benötigt. Sobald auch nur eines der Zahnrädchen nicht funktioniert, bricht sein System zusammen. Das zu passive und konservative Playcalling wird durch seine Spielweise dann noch weiter verstärkt, da er eben kein QB ist, der gerne 50/50-Bälle wirft bzw. im Zweifel zu schnell den Checkdown sucht. Im letzten Drive gestern auch wieder ersichtlich als er den Ball auf Conklin wirft. Den Ball muss er incomplete werfen. Macht er nicht, da er ein wenig wie ein Roboter operiert und irgendwie situationsunabhängig seinen Stiefel durchzieht.

    Dafür sind mir 35 Mio. pro Saison dann zu happig.


    Grade einen irren stat von Chad Graff auf The Athletic gelesen:

    "That’s how you finish 1-of-13 on third downs with the only conversion coming on the opening drive. After that first possession, Cousins had eight third-down throws. He didn’t pass beyond the sticks a single time."


    :madness

    Passt auch zu meiner Kritik oben. Er riskiert leider gegen gute Defenses dann zu wenig. Da muss er Jefferson oder Thielen eben auch mal mehr vertrauen.

    Übel, übel, was wir da heute Nacht geboten bekommen haben.

    Und wie schon in den Vorwochen zieht nach gutem Beginn eine unglaubliche Passivität bzw. Lethargie durch die Truppe. Das war kaum anzusehen. Beispielhaft einer der wenigen guten defensiven Momente durch den Strip-Sack von Woods Höhe Mittellinie, den die Offense in den ersten beiden Plays danach dann mit negativen 13Yards völlig gegen die Wand gefahren hat.


    Die Aussagen von Woods und Cousins nach dem Spiel machen mich auch ein wenig sprachlos.

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    Passt nich ganz zur Aussage von Zimmer auf der PK, dass man sich auf Rush vorbereitet hätte. Sah im Spiel auch kaum so aus, denn wirklich souverän war Rush nicht und man hat ihn viel zu wenig unter Druck gesetzt. Stattdessen, wie oben schon erwähnt, 4man rush und schön 7 yards cushion für Cooper oder Lamb.


    Und dann noch ein Klopper von Cousins zum Thema Clock Management:

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    Da fehlen einem echt die Worte. Wofür zahlen wir ihm denn 35 Mio. USD, wenn er kurz vor der Halbzeit nicht mal in der Lage ist nach seinem langen Scramble ein TO zu nehmen?


    Bin auch weiterhin etwas zwiegespalten, ob das Playcalling von Kubiak Jr. wirklich so schrottig ist oder ob Kirk einfach auch jegliches Risiko rausnimmt. Zumindest bei einer Situation hat Kirk gestern einen völlig freien Thielen übersehen und dafür Ham für -2yds angespielt. Die Kombination aus den beiden Faktoren ist aber momentan katastrophal. Klar, ist die Cowboys D kein Fallobst, aber analog zum Spiel gegen die Browns marschiert man im ersten Drive komplett übers Feld, um danach offensiv überhaupt nicht mehr stattzufinden. Sowas kann man doch keinem erklären. Selbst wenn man den gescripteten Eröffnungsdrive einfach immer wieder 1:1 wiederholt, wird man mehr Erfolg haben als mit dem Mist, den wir den Rest des Spiels abliefern.


    Zu Zimmer schließe ich mich der Meinung hier an. Ich mag ihn und gerade die ersten drei bis vier Jahre seiner Amtszeit waren sehr gut anzusehen, aber mittlerweile ist die Luft raus. Die Defense spielt einfach nicht mehr auf dem Niveau seiner Anfangszeit, sein Clock Management bleibt bescheiden und ich denke weiterhin, dass die Passivität nach Führungen wohl größtenteils auf seine Kappe geht.

    Wenn kein Wunder passiert, wie von Star du Nord beschrieben, war es das spätestens nach der Saison. Danach sollte man dann auch den Zeichen der Zeit folgen und einen offensive minded HC verpflichten.

    Heute auch endlich geschafft Dune zu sehen. Danke nochmal an alle, die mir die genaue Buchseite genannt haben, bis zu der der Film handelt. Hat ziemlich genau gepasst.

    Fand den Film auch sehr stark. Wie hier schon geschrieben, hat Villeneuve die Komplexität der Geschichte wirklich sehr gut eingefangen und damit sollte der Film auch für Nichtkenner der Buchvorlage zu verstehen sein. Auch wenn manche Details natürlich nicht wirklich beleuchtet wurden, aber dafür gibt es dann ja immer noch das Buch.

    Fand den Anfang etwas schleppend und so richtig hatte mich der Film auch erst mit der Ankunft auf Arrakis gepackt. Dann aber richtig. Atmosphärisch und optisch eine absolute Wucht und auch der Soundtrack vom guten Hans sehr gelungen (vor allem das Dudelsack-Atreides-Theme).

    Von mir starke 9 von 10 Sandwürmern.


    Doch gönnen wir den Spielern erstmal ein paar Tage zusätzlich Ruhe. Weiter gehts am 31.10. 22:20Uhr gegen die Cowboys.

    Kleine Korrektur :xywave: Am 1.11. um 1:20Uhr spielen wir in unserem Lieblingsformat Sunday Night Football kommentiert von Al und Chris.

    Wie auch schon gegen die Lions, ruht man sich auf Führungen einfach solange aus bis der Gegner plötzlich in Führung geht. Dann gibt man wieder Gas und gewinnt das Spiel dann knapp.

    Absoluter Wahnsinn und wirklich nicht mehr feierlich. Man geht in Führung um dann die nächsten fünf Drives 34 net yards zu erzielen und sich noch einen blocked punt TD einschenken zu lassen. Danach legt man den Schalter wieder um und liefert zwei TDs und ein FG (eigentlich zwei, nicht wahr Herr Joseph? :hinterha:) in vier Drives. Im Anschluss bleibt man endlich mal aggressiv und legt ein 40 Yd play action pass play auf Conklin hin, nur um dann wieder Cook über rechts in eine Wand laufen zu lassen und zu punten.

    Die Defense spielt dann auch wieder auf Nummer sicher und lässt sich entspannte 94 Yds einschenken inkl. 2 Pt conversion.


    Dieses verdammte „playing not to lose“ ist sowas von anstrengend als Zuseher. Zimmer fällt auch immer wieder in dieses Muster zurück, da ihm die Selbsterkenntnis fehlt, dass seine Defense eben nicht mehr so dominant und kontrollierend wie in früheren Zeiten ist und Spiele sicher über die Zeit bringen kann.


    Bin jetzt echt mal gespannt was man in Primetime gegen die Cowboys leisten kann. Die waren ja gestern auch ähnlich „abgeklärt“ wie wir unterwegs. Danach mit ravens, @Chargers und daheim gegen die Packers ein knüppelhartes Programm. Wenn man aus den vier Spielen mit 2-2 rauskommt, wäre noch alles drin. Dazu muss man aber mal 60 Minuten konzentriert und nicht nachlassend agieren. Die Hoffnung dafür stirbt ja bekanntlich zuletzt…

    Beschreiben sie Mike Zimmer in einem Satz: „Playing not to lose.“


    Ich habe das Gefühl, dass es immer schlimmer wird bei ihm. Die Angst Risiko zu gehen und Fehler zu machen, lähmt unser Team größtenteils. Gerade in Spielen gegen Gegner, die man defensiv größtenteils kontrolliert. Einfach mal auf dem Gaspedal bleiben und 30+ Punkte hinlegen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Die Mentalität fehlt komplett.


    Wenn Zimmer hier nicht den Hebel umgelegt kriegt, wird ihn das seinen Job kosten. Symptomatisch auch wieder die Aussage zum two minute drill vor der Hälfte:

    „I really shouldn't have to explain this, but the plan was -- we'd had some issues in hurryup before -- so the plan was to run and see how we do. If we got a first down, we'd hit the gas.“ :madness

    Season Finale von Ted Lasso gerade gesehen. Sehr starkes Ende. Die Anspielungen mal wieder erste Sahne und auch die Entwicklung der Hauptcharaktere einfach sehr gut geschrieben.

    Insgesamt eine Staffel, die das Niveau der ersten Staffel halten konnte. Für mich weiterhin die stärkste Serie in letzter Zeit. Hatte nach der ersten Staffel Bedenken, dass sich die Serie abnutzen könnte und man als Zuschauer ein wenig abstumpft bezüglich des feel good-Charakters der Serie, aber weit gefehlt.



    Die Niederlage gestern war verdient. Man hat defensiv den Lauf wieder mal nicht verteidigt bekommen und mehr als einmal Glück gehabt, dass Mayfield einen miesen Tag hatte. Daher fand ich die 14 abgegebenen Punkte eher schmeichelhaft. Alleine der Gurkenpass auf einen völlig freien OBJ hat einen weiteren TD verhindert.


    Offensiv hat sich mal wieder gezeigt, dass die O-Line zwar verbessert auftritt, aber gegen gute bis sehr gute D-Lines immer noch große Probleme hat. Darrisaw ist hier natürlich ein Hoffnungsträger, aber ob er alleine reicht, weiß ich nicht. Wenn ich sehe wie die Browns O-Line nach dem Snap direkt 1-2m push nach vorne generiert, während die Vikings O-Line quasi permanent das Gegenteil fabriziert, bereitet mir sowas schon Sorge.

    Cousins hilft in solchen Spielen halt auch nicht wirklich. Spätestens nach dem blind side Hit vom CB in Hälfte 1 war er dann auch weichgeklopft und entsprechend unruhig und wenig klar in manchen Situationen. Osborn war ja einmal noch völlig frei und solche Pässe müssen dann sitzen in solch engen Spielen.

    Hatte auch den Eindruck, dass Kubiak nicht wirklich eine Idee hatte wie er dem Pass rush von Cleveland beikommen konnte. Screens haben nicht funktioniert, Slants etc wurden nicht wirklich versucht und Draws ebenso nicht. Gegen Ende hat er dann in seiner Verzweiflung versucht wieder zu laufen, was aber auch nur hier und da geklappt hat. Und Aktionen wie Garrett mit Conklin zu blocken sind halt Schwachsinn und zerstören dann die wenigen Big Plays, die wir hatten.


    Bei unserem Restprogramm sehe ich nicht viele Chancen, wobei wir aber wohl wieder in den meisten Partien gut dagegenhalten werden, uns aber mit Fehlern oder Tiefschlafphasen vor der Halbzeit unsere Siegchancen deutlich mindern werden.


    Mal sehen, ob es gegen die Lions reichen wird.

    Was ja meine Aussage vom Freitag in einem anderen Thread untermauert wie wichtig ein gutes Laufspiel ist bzw. einen guten RB im backfield zu haben. :ja:

    Definitiv, wobei ich gestern den Eindruck hatte, dass das Playcalling variabler war. Einige Screens, dazu ein wenig aggressiver im Passing Game. Mit Cook im Backfield wirkt es manchmal so als läge der Fokus hauptsächlich auf dem Run Game. Mit Mattison war das gestern abwechslungsreicher und daher auch für die Defense ein wenig schwerer ausrechenbar. Hoffentlich setzt man den Weg auch so fort wenn Cook wieder fit ist.

    O-Line und Cousins herausragend. Dazu ein etwas aggressiverer Gameplan, wohl auch bedingt durch den frühen Rückstand, und in der zweiten Hälfte auch eine Defense, die den Namen verdient hat. Damit gewinnt man Spiele.

    Weiter so!

    Bzgl. Dune bräuchte ich mal Hilfe von allen, die das Buch gelesen haben: Bin gerade dran und bei knapp 200 von 740 Seiten. Wie weit muss ich denn noch lesen, damit ich den Film größtenteils abgedeckt habe? Will ungern jetzt schon ins Kino gehen und mir dann das Buch spoilern.


    Danke!

    Starkes Tie von Rahm und Hatton. Wenn Hattons Putt auf der 17 fällt, gewinnen sie es sogar noch.


    Jetzt gilt es für Fleetwood und Hovland wenigstens das Tie zu retten. Die beiden waren mal 3up :paelzer:

    Kein guter erster Tag bisher. Stand jetzt muss man hoffen, dass man irgendwie mit 3-5 in den zweiten Tag kommt.

    Dafür müssen Rahm und Hatton ihr Match aber noch gewinnen und Fleetwood/Hovland vorne bleiben.

    Sorry 11to84, aber ich sehe das was du schreibst in den Daten überhaupt nicht. Hier der Vergleich C. Keenum 2017 vs K. Cousins 2020. Ich sehe nicht inwieweit da C. Keenum irgendwie mit tieferen Bällen erfolgreicher war oder er diese häufiger geworfen habe. Auch unter Berücksichtigung das C. Keenum damals ein Spiel weniger hatte.


    C. Keenum 2017

    K Cousins 2020

    Will auch überhaupt keine Keenum vs Cousins-Debatte starten. Rein subjektiv war Keenum aber für mich ein QB, der etwas mehr das Risiko gesucht hat und grundsätzlich eher mal einen 50/50-Ball geworfen hat. Statistisch ist dies schwer nachzuweisen, da Cousins im Vergleich der bessere QB ist, der aber im Zweifel öfters den Check Down nimmt statt einen riskanteren Ball zu versuchen.


    Daher meine Aussage, dass ein QB wie Keenum dem risikoaversen Ansatz von Zimmer nicht entspricht, ein vorsichtigerer QB à la Cousins dagegen schon. Bestätigt sich ja auch in der Tatsache, dass Keenum nach einer Saison, die im CCG geendet ist, keinen neuen Vertrag bekommen hat.


    Aber genug der Debatte. Wenn sich die Defense nicht steigert, dann muss der Ansatz eben sein, dass man offensiv auf dem Gaspedal bleibt, damit man einen Gegner eben nicht mehr ins Spiel zurückkommen lässt.

    C. Keenum hatte bei uns 7,4yards/attempt. In den Zahlen sehe ich da nicht den großen Unterschied (Letzte Saison hatte Kirk Cousins 8,3yards/attempt).

    Subjektiv war Keenum aber um einiges spektakulärer unterwegs im Vergleich zu Cousins. Ein wenig mehr Gunslinger ist/war Keenum definitiv.

    Sollte grundsätzlich auch keine Kritik an Cousins sein. An ihm liegt es momentan nicht. Aber er spielt grundsätzlich eher konservativ und eben eher innerhalb der vorgegebenen Bahnen. Der TD auf Jefferson am vergangenen Sonntag war aber mal eine willkommene Abwechslung.


    Das Problem liegt zu 98% bei Zimmer und seiner ultra-konservativen Spielidee, die momentan so aber nicht greift, da a) die Defense zu viele Big Plays/TDs abgibt und b) die Offensive leider über 60 Minuten gesehen nicht konstant genug agiert bzw. agieren darf.

    Grundsätzlich muss man aber auch sagen, dass die Philosophie unter Zimmer die letzten Jahre schon vorrangig auf prevent und Vorsicht lag. Das nervt mich schon länger, dass man beispielsweise auch bei Führungen den Fuß zu schnell vom Gas nimmt.

    Wir haben früh das Big Play zu Osborn. Überraschungseffekt? Oder sind die Cards dort vllt anfällig? Keine Ahnung, aber lass es uns ausprobieren. Wenn die das nicht kontrolliert bekommen fressen sie halt 400yds Passing.

    Korrekt! Diese Vorsicht wird Zimmer früher oder später auch den Job kosten. Unsere Gegner verzeihen auch nichts. Siehe zum Beispiel die Saints letzte Saison. Da wird Kamara auch zum sechsten TD laufen gelassen.

    Kombiniert mit Cousins’ genereller Vorsicht und seinem Fokus auf completion percentage, bekommt man eben auch eine eher toxische Mischung. Wundert mich daher auch nicht, dass die beste Saison unter Zimmer mit Keenum als QB zustandegekommen ist. Keenum hat nämlich definitiv kein Risiko gescheut und den Ball gerne mal auch in 50:50 Situationen gefeuert.

    Zudem war Shurmur als OC wohl auch ein wenig autonomer unterwegs im Vergleich zu den eher jungen Kubiaks, Stefanskis und De Filippos.

    Ich verstehe immer noch nicht, wie man nach so einer guten 1. HZ (0,6 EPA/play) bis auf den letzten Drive fast nur noch Dalvin den Ball gibt. Das Playcalling in der 2. Hz war mir viel zu passiv. Wir hätte da mit dem Fuß auf dem Gaspedal bleiben sollen. Dann würden wir auch nicht über Joseph reden.

    War aus meiner Sicht auch schon letzte Woche das Problem. Wir spielen zu vorsichtig im Glauben, dass wir das Spiel mit Cook kontrollieren können. In Hälfte 1 hat der Ansatz gestern funktioniert, aus meiner Sicht aber auch nur weil Cousins direkt zu Beginn das Big Play auf Osborn liefert. Das öffnet Raum für unser Laufspiel.

    In HZ 2 hat Arizona den Fokus wieder mehr auf Cook gelegt und dann finden wir keine Antworten mangels Risiko.

    Lowlight für mich waren hier immer die Run Plays aus einer Formation mit 2 TEs und 2 RBs und Thielen als einzigem Receiver. Leider ist Thielen der lahmste unserer Receiver und stellt null Gefahr für die Defense downfield dar. Da weiß jede Defense, dass nun ein Lauf kommen muss und verteidigt entsprechend aggressiv.

    Wie immer hört man mit 35 Sekunden auf der Uhr und einem Timeout in der Tasche einfach auf zu spielen und verlässt sich mal wieder auf den Kicker.

    Man will es offenbar nicht lernen.


    Ansonsten gute Leistung, die eigentlich mit einem Sieg hätte belohnt werden müssen. Schade.

    Kurze Frage noch an die community: wer sagt eigentlich Kendricks ist questionable oder doubtful? Und vor allem, welchen Einfluss hat das?

    Doubtful bedeutet ca. 75% Chance, dass der Spieler ausfällt, questionable klassische 50:50 Nummer. Daher sieht es mit einem Einsatz wohl ganz gut aus für Sonntag.

    Weiß aber auch nicht, ob es Konsequenzen haben würde, falls eine injury designation nicht passen sollte. Nehme mal an, dass die NFL wohl mal nachhören wird, wenn zu viele Spieler mit doubtful-designation tatsächliche spielen können.

    Bitterer Auftakt. Aber als Vikings-Fan nichts, was man so noch nicht schon gesehen hätte.


    Defensiv fand ich den Auftritt bis auf die Phase zwischen unserem TD und der Halbzeit sehr ordentlich. Man hatte Cinci unter Kontrolle und hat eigentlich wenig zugelassen.


    Offensiv war es teilweise richtig übel und man hat fast drei Viertel gebraucht um halbwegs in einen Rhythmus zu kommen. Keine Ahnung, ob das an den fehlenden Preseason-Minuten lag. Da hat man aus meiner Sicht ein wenig zu vorsichtig agiert.


    Zu vorsichtig war für mich dann auch das Playcalling über weite Strecken des Spiels. Im Laufspiel ging nicht wirklich viel, trotzdem läuft man immer wieder in die Wand der Bengals rein. Für mich auch ein Grund für den Fumble (der evtl. keiner war). Warum nach dem langen Catch von Jefferson nicht einfach mal auf dem Gaspedal bleiben und die Geschichte beenden und das W mit nach Hause nehmen? Stattdessen will man auf Nummer sicher wieder laufen und wird dann eben bestraft. Einerseits Pech, aber andererseits auch irgendwie nicht unverdient. Deep Shots gab es auch nicht wirklich. Hätte den aggressiven Ansatz der Bengals auch brechen können.

    Daher insgesamt kein guter Eindruck von Kubiak Junior heute.


    Die interior O-Line, vor allem Bradbury und Cleveland, einfach zu schwach und mit viel zu wenig anchor. Kann die Wiederholungen langsam nicht mehr sehen, in denen Bradbury von DTs problemlos in Richtung Cousins geschoben wird.


    Positiv hervorzuheben wären noch unsere Special Teams. Starke Performance!


    Mal sehen was Arizona nächste Woche mit unserer O-Line veranstaltet. Könnte aber übel werden.

    Bin alles in allem recht zufrieden mit der Ausbeute der Kbeach Vikes für die kommende Saison. Yahoo gibt mir nur ne C, daher mal sehen was in der Praxis dabei rumkommt.

    Hier mein Team:


    QB: Josh Allen (BUF), Derek Carr (LV)

    Hoffe bei Allen natürlich auf eine ähnliche Saison wie letztes Jahr und sehe ihn mit Mahomes auch als einer der beiden Top QBs, was Fantasy Football angeht. Mit Carr ein hoffentlich solider Backup für die Bye-Week.


    RB: Gus Edwards (BAL), Zack Moss (BUF), James White (NE), Kenneth Gainwell (PHI), Ty Johnson (NYJ)

    An Position 10 gab es keinen first-tier RB mehr, so dass ich erst in Runde 4 bei Edwards zugeschlagen habe. Durch den Ausfall von Dobbins sollte er den Großteil der Carries bekommen und entsprechend liefern. Alles ein wenig unsicher, daher hab ich in den späteren Runden noch ordentlich Depth verpflichtet. Hoffe mal auf eine halbwegs solide Ausbeute über die Saison gesehen.


    WR: Calvin Ridley (ATL), Adam Thielen (MIN), Robby Anderson (CAR), Darnell Mooney (CHI), Sterling Shepard (NYG)

    Hier bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Von Ridley erwarte ich ein Breakout year. Thielen und Anderson sollten solide sein und einer von Mooney und Shepard überrascht hoffentlich mit einer guten Saison.


    TE: Kyle Pitts (ATL), Hunter Henry (NE)

    Mit Pitts ein wenig Risiko gewählt, aber er sollte durch seine Athletik überall einsetzbar sein, so dass ich mir einiges erhoffe und vor allem ein ordentliche Anzahl an Catches. Henry als Backup bleibt hoffentlich von Verletzungen verschont.


    K: Tristan Vizcaino (LAC)

    Ein wenig riskantere Variante, aber die Offense der Chargers sollte liefern und daher kann ich mir gut vorstellen, dass er solide punkten kann/wird.


    D: Fred Warner (SF), Eric Kendricks (MIN), C.J. Mosley (NYJ), Adrian Philipps (NE)

    Im Gegensatz zu den Vorjahren hab ich den Fokus ab Runde 7 auf die Defense gelegt in der Hoffnung hier solide Punktelieferanten zu draften, die mir jeweils sichere 6-10 Punkte bringen. Hoffen wir mal, dass der Plan aufgeht.


    Ziel ist ein gesicherter Mittelfeldplatz. Auf eine gute und spaßige Saison!