Du, ganz ehrlich: Was Du schreibst ist ein einziges großes „Ich fühl’s halt so, also muss es stimmen“. Dieses Gejammer über „despektierlich“ und „patriotisch“ ist nur Deko, um zu kaschieren, dass du nichts hast, außer die Empörung über etwaige despektierliche Begrifflichkeiten, an den du dich minutenlang hochziehen kannst.
Du scheinst die Sachen nicht wirklich trennen zu können. Den Begriff patriotisch habe ich genauso wenig ins Spiel gebracht, wie den Vorwurf, du würdest Zverev ganze Tenniskarriere abwerten.
Ich habe genau zwei deiner Aussagen als schwachsinnig bezeichnet. Nämlich, dass du seine Leistung im 3.Satz als "unwürdig" bezeichnet hast und dass du glaubst, wenn ein Gegner sehr gut aufschlägt müsse man "nur die Returnposition verändern" (wie es Topspieler deiner Meinung nach halt machen) und dann wäre es kein Problem näher an die Linie zu rücken. Und die beiden Aussagen bleiben genau das - Schwachsinn. Tut mir leid! Dass hat auch nichts mit fühlen oder so zutun. Bei einem durchgezogenen Aufschlag plus 200kmh stehst du halt nicht an der Linie - das macht genau null Sinn. Und wenn du einmal zwei Meter hinter der Linie stehst, weil du es musst um den Aufschlag überhaupt konstant retournieren zu können, ist es einfach unfassbar schwierig wieder an die Grundlinie zu kommen, wenn der Gegner nach dem Return weiter Druck macht. Da braucht es dann schlechte Folgeschläge des Aufschlägers, ansonsten bist und bleibst du in der Defensive. Das ist halt der Vorteil des Aufschlags. Und außer deiner leeren Phrase "muss er halt näher an die Grundlinie" habe ich von dir da noch nichts substanzielles gelesen, wie konkret du das machen willst. Ich fühle in diesem Fall also nichts, sondern deine These ist einfach eine, die nicht wirklich zu realisieren ist bzw wo eben auch der Aufschläger mitspielen muss. Kannst du inhaltlich ja gerne nochmal versuchen zu konkretisieren, aber für mich bleiben die beiden Aussagen Schwachsinn - sorry.
Den ganzen anderen Rest, dass ich Zverev's mentale Leistung für extrem bemerkenswert halte und wieso ich das tue, etc. muss man nicht teilen bzw kann man sogar gerne auch völlig anders sehen - da habe ich gar kein Problem mit, weil es halt meine Meinung ist, die sich aus meinen Erfahrungen, dem was ich gesehen/erlebt habe speist. Entsprechend fand ich den Text von Star du Nord z.B. sehr angenehm. Völlig andere Sichtweise, aber ja völlig nachvollziehbar. Und dass du in Diskussionen dann am Ende auch oft darauf zurückfällst, dass andere Leute sich einen Strohmann bauen ist ja auch nichts Neues. Dazu passend ja auch dein Spruch "alles was ich sage, passiert ja auch." Andere Leute habe vielleicht andere Dinge gesehen/erlebt als du (auch wenn das für dich offensichtlich schwer vorstellbar ist) und entsprechend vielleicht auch andere Einblicke, aber gut. Du kannst gerne weiter was von Strohmännern erzählen. Macht das Ganze halt nur noch witziger, da du mit deinem Geschreibe ja auch nur davon ablenkst, dass du inhaltlich zu einem/dem Kern der Diskussion (deiner These gegen sehr gute Aufschläge müsse man nur die Position verändern und zack, steht man auch näher an der Linie und alles ist gut) rein gar nichts mehr beiträgst. Du haust einfach die These raus, leitest von der alles weitere ab (unwürdig, weggeschenkt)) und bringst aber null Argumente und ziehst Gegenargumente ins Lächerliche. Ich z.B. akzeptiere jede andere Sichtweise über die mentale Stärke von Zverev, weil mir bewusst ist, dass das meinen Erfahrungen geschuldet ist und ich deshalb vor solchen Veränderungen immer großen Respekt habe, weil sie nicht so easy sind. Wenn man das anders sieht - bitte gerne. Aber die Nummer mit dem Aufschlag kann man halt schlecht so sehen wie du, weil es halt einfach in der Vehemenz/Konsequenz in der du es schreibst nicht machbar ist.