Beiträge von Air-Raid

    Da mag in Bezug auf die konkreten Beispiele etwas dran sein, aber das geht am Kern meines Arguments vorbei: Wer in einem meritokratischen System auf dem Level x landet, war in der Regel nach Einschätzung von Fachleuten auf dem Level x-1 deutlich überdurchschnittlich gut. Selbst wenn man unterstellt, dass er auf dem Level x dann nicht mehr überdurchschnittlich gut, möglicherweise sogar ein totaler Versager ist, bleibt seine Kompetenz auf dem Leven x-1 unangetastet. Ob das am Ende der Sachbearbeiter, die Sekretärin oder der Coach ist, spielt dann keine Rolle. Lediglich aus psychologischen Gründen passiert es fast nie, dass jemand dann innerhalb der gleichen Organisation wieder auf seinen alten Posten degradiert wird - man übernimmt den Posten dann typischerweise anderswo.

    Was Fans dazu meinen, ist m. E. völlig belanglos.

    Lediglich nebenbei: Erfolglosigkeit ist lediglich ein Indiz, aber kein Beweis dafür, dass man es nicht kann - und für Erfolg gilt das Umgekehrte natürlich genauso. Das gilt insbesondere auch für Coaching. Man benötigt auch einfach das nötige Glück, die richtigen Umstände etc.

    1. Hat Eberflus nach dem er auf dem Level x gescheitert ist, auch auf dem Level x-1 versagt. So schaut die Realität bei seiner letzten Station aus. Da wo er mal "überdurchschnittlich" war, liegt 3 Stationen in der Vergangenheit. Ergo ist seine Kompetenz auf dem Level x-1 eben nicht unangetastet. Entsprechend passt meiner Ansicht nach auch hier deine Einordnung zu der Personalie nicht.

    2. Die Meinung und Einordnung von "Fans" (wurde ja von Usern hier gesprochen) die jedes Spiel verfolgen und nochmals einen anderen Einblick und Wissen haben als Zuschauer die diesen Aufwand und diese Zeit nicht in das Team investieren, als "völlig belanglos" hinzustellen, halte ich für ziemlich fragwürdig.

    Ach ja, die Fans. Die Jets-Fans mochten auch Robert Saleh nicht, oder die Titans-Fans Mike Vrabel.

    Finde die Vergleiche nicht passend.

    Ich glaube nicht, dass "die Titans-Fans" einheitlich einen Mike Vrabel nicht mochten. Gibt viele die ihm nachtrauern und als es damals zur Trennung kam, war die Gefühlslage eher mal mindestens gemischt, schließlich hatte Vrabel mit den Titans auch erfolgreiche Zeiten. Saleh war auch alles andere als unbeliebt bei den Jets, als DC eh über jeden Zweifel erhaben.

    Eberflus hingegen hatte weder den Ruf und das Standing als HC eines Vrabels (auch vor der letzten Saison bei den Patriots), noch den Ruf und das Standing eines Salehs als DC. Eberflus hatte ordentliche Arbeit als DC bei den Colts, gscheitert als HC bei den Bears und katastrophal als DC bei den Cowboys, wo er nach einer Saison sofort entlassen wurde.

    Die Titans-Fans oder die Jets-Fans sind nicht mal annähernd so negativ gegenüber Vrabel bzw. Saleh eingestellt, wie die Bears- oder Cowboys-Fans gegenüber Eberflus. Den Unterschied erkennt man finde ich schon eindeutig.

    Als Assistent-HC ist die Besetzung vermutlich ok, aber ich weiß nicht ob ich bei einem Eberflus nach dessen desolater letzter Station bei den Cowboys als DC, von einer "sehr guten Lösung" sprechen kann.

    23 jähriger Qb, der 17 Spiele gemacht hat und immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte.
    Der ist jünger und hat weniger Spielerfahrung (College und NFL) als viele Rookies wenn sie in die Liga kommen. Wenn er gesund bleiben kann und ein Team findet, das weiß wie man in weiterentwickelt, ist da noch sehr viel möglich.

    Finde diese Einstellung gut. Bin auch ein Freund davon. Kann aber die Skepsis bei jemanden wie Richardson dennoch verstehen. Er ist nicht vergleichbar mit QBs wie Darnold oder Mayfield, die bei den Fundamentals von Beginn an ein höheres Grundlevel aus dem College mitgebracht haben. Entsprechend war es bei denen dann der Knackpunkt, dass sie das richtige Umfeld, Team und Coaching benötigt haben um ihr Potential konstant auszuschöpfen.

    Finde da Malik Willis als besseren Vergleich. Nach der Zeit bei den Titans war die Starter-Karriere für die NFL quasi durch. Dann kam er als Backup zu den Packers und LaFleur, das beste was ihm passieren konnte und jetzt ist er vor dem Free Agent Start am Montag neben Murray der heißeste QB auf dem Markt. Zwar sprechen wir da immer noch von einem "Gamble" aber die Hoffnung ist definitiv da, dass er sich in die Riege von QBs einsortiert, die ihre Starter-Karriere "auf dem zweiten Bildungsweg" gefixt bekommen.

    Willis ist jetzt 26 Jahre alt und der hatte zum Ende der Titans-Zeit sportlich sicher keinen besseren Stand als Richardson jetzt. Für Richardson wäre es das beste wenn er irgendwo hinkommt wo er erstmal ein paar Jahre hockt, lernt und an sich arbeiten kann. Zugegeben hatte Willis in den Bereichen Gesundheit und Einstellung keine Red Flags. Wenn man neben Fundamentals auch noch diese Bereiche gefixt bekommen muss, wird es sehr schwierig.

    Ergo verstehe ich bei der Personalie Richardson beide Seiten hier. Ich würde daher sagen, bei einem erst 23-Jährigen der an #3 Overall gepickt wurde und physisch Ausnahmeskills mitbringt, sollte man die Akte noch nicht endgültig schließen. Dennoch sehe ich dann zusammengenommen bei all den Problembereichen es sehr kompliziert, dass man aus ihm einen ordentlichen bis guten Starting-QB entwickelt bekommt.

    Letztlich wird aber die Frage sein, welche Spieler zu welchem Zeitpunkt noch verfügbar sein werden. Letztes Jahr war LT Josh Simmons vermutlich zumindest zu Beginn der Free Agency noch nicht eingeplant, denn sonst hätte man kaum für 30 Mio./2 Jahre Jaylon Moore verpflichtet. Aber als sich dann die Gelegenheit ergab, hat man eben bei Simmons zugeschlagen, auch wenn man dann für Moore nur die Rolle eines teuren Backups hatte.

    So ist es und ich weise darauf immer gerne hin, wenn Leute kommen und sagen Team X wird bestimmt auf Position Y im Draft gehen. Mag bei einzelnen Ausnahmen wo es klar ist, so sein, z.B. Raiders an #1 für Mendoza, es ein Blue Chip Talent ist was greifbar ist oder wenn jemand deutlichen Need auf einer Position hat und das Talentlevel im Draft auf der Position in dem Bereich wo man pickt, hoch ist, aber an #9 in diesem Draft, muss man erstmal abwarten was vorher passiert. Später dann sowieso, am Ende der 1. Runde braucht man sich auf eine Position nicht festlegen, dafür passiert vorher viel zu viel und man weiß gar nicht wie das Board fällt.

    Was CBs anbelangt, sollte man in der Free Agency die Montag startet, schon mal was abdecken. Nicht aus den ersten Reihen, wäre zu teuer, aber eine solide Personalie, damit man da nicht komplett Blank in den Draft geht. Gehe aber schon davon aus, dass man mindestens 2 CBs draften wird, die Frage ist nur zu welchem Zeitpunkt. Die Chiefs sind mit mittleren bis späteren Draftpicks auf dieser Position wie hier schon aufgezeigt, gut gefahren und da kann man meiner Ansicht nach auf das eigene Scouting und Coaching schon vertrauen.

    Die Kompensation besteht aus 1. Runden-Pick, 5. Runden-Pick, 6. Runden-Pick (alle in diesem Draft) und 3. Runden-Pick 2027.

    Adam Schefter (@AdamSchefter) auf X
    Full trade, per source: Rams receive: 🏈CB Trent McDuffie Chiefs receive: 🏈1st-round pick, No. 29 🏈5th 🏈6th 🏈2027- 3rd
    x.com

    Kann man zufrieden sein mit diesem Deal. Hatte auch auf einen Trade gehofft, auch wenn McDuffie ein starker CB ist, aber die Chiefs müssen mehr mittel- bis langfristig denken in der 2. Hälfte der Karriere von Mahomes und weniger kurzfristig. Dieser Deal zeigt genau diese Richtung.

    Sofern es bei Moore auf RT bleibt, ist also (isoliert betrachtet und nach heutigem Stand) keine Verbesserung zu erwarten. Die Hoffnung stirbt freilich zuletzt.

    Ich nehme auch isoliert betrachtet lieber Moore als Taylor. Finde Moore insgesamt kompletter und weniger anfällig für Penaltys. Dazu ist Moore deutlich günstiger als Taylor.

    Die sind sportlich nicht weit auseinander, entsprechend der Gedankengang, dass Taylor Starter auf RT geblieben ist, da er schon länger im Team war, alles kannte und dazu noch sau teuer ist. Da lässt du Moore lieber als Swing-Tackle Backup, wenn auf der anderen Seite ein Rookie dein Starter ist.

    Das Ding mit Taylor ist zum Glück jetzt vorbei. Kann ein anderes Team sich den Kopf darüber zerbrechen ob er "vertretbar" ist oder nicht. In Chiefs-Kreisen haben die meisten die Schnauze voll von ihm.

    Davis Webb wird dann nächstes Jahr die Plays callen.

    Wäre sonst wohl auch weg gewesen.

    Aber das zeigt wohl was Payton von ihm hält, wenn er zu so einem Schritt bereit ist.

    Das ist mal ein ziemlicher Hammer aus meiner Sicht. Wenn ich nicht falsch liege, dann gibt Sean Payton zum allerersten mal in seiner HC-Laufbahn das Playcalling ab. Das ist für einen so erfolgreichen offensiv Minded HC sehr ungewöhnlich. Ein Andy Reid wird das wahrscheinlich bis zu seinem Karriereende nicht mehr machen. Kann es mir bei Leuten wie Shanahan oder McVay auch nicht vorstellen. Das ist schon ein gewaltiger Schritt. Zudem kommt noch dazu, dass er es an einen 31-Jährigen abgibt. Krasse Nummer.

    Irgendwie aber eine coole Situation. Peyton ist da ja weiterhin voll involviert, aber Webb hat jetzt die Chance richtig zu glänzen. Sollte er liefern und irgendwo anders dann HC werden, ist es in dieser Konstellation nicht ganz so dramatisch für die Broncos, weil Peyton dann einfach wieder übernehmen kann. In der Regel ist es ja so, dass bei einem Abgang deines OC als offensiver Playcaller, danach erstmal geguckt werden muss wie diese Lücke ersetzt werden kann. Nicht selten gibt es dann ein Downgrade. Das alles trifft bei den Broncos nicht zu, weil dann einfach wieder der offensiv Minded HoF-HC übernimmt. :mrgreen:

    Respekt an Peyton, hätte mir das nicht vorstellen können.

    Am Ergebnis ändert das alles nichts. Taylor ist kein schlechter Spieler. Vor allem ist er besser als sein Ruf. Aber gleichwohl hat er die Erwartungen nicht ansatzweise erfüllt und ist einfach zu teuer.

    Einigen wir uns darauf, dass wir da einfach auseinander sind.

    Ich finde, dass sein Ruf perfekt passt und ich den auf gar keinen Fall in mein Roster holen würde. Du siehst ihn ordentlich oder was du da auch immer sehen magst, ok, kommen wir halt nicht zusammen.

    Neuer Chiefs-Fan hier. Ich lese einfach mal mit. :D

    Sei gegrüßt.

    Da wurden u.a. die Chiefs aufgrund der kreativen Spielweise empfohlen.

    Jetzt wo Matt Nagy weg ist, könnte das wieder zutreffen.


    Glaubt ihr dass Kelce verlängert?

    Zu Beginn der Offseason hätte ich es noch auf über 90% eingeordnet bzgl. einer Verlängerung. Jetzt ist es etwas offener, aber ich würde es immer noch 60-40 pro weitere Saison einstufen.

    Wäre aber auch ok, wenn er in den verdienten sportlichen Ruhestand geht.

    Ist der Assistent HC hierarchisch über den Coordinators?

    Ich würde das so einordnen.

    Die Regel dürfte sein, dass die beiden Coordinators nach dem HC in der Praxis die wichtigsten Coaches sind und auch in der Hierarchie nach dem HC kommen. Rein nominell mag ein Assistent HC höher sein auf dem Papier, aber in der Praxis hat er nicht die Verantwortung eines Coordinators.

    Ob das in einzelnen Ausnahmefällen, wo z.B. der HC gleichzeitig auch noch der Playcaller auf einer Seite des Balls ist und er einen Assistenten hat der schon länger an seiner Seite ist, in dem Fall intern vll. sogar höher einzuordnen ist als der jeweilige Coordinator der kein Playcaller ist, das kann schon mal sein, findet man aber sicher selten und in eher Strukturen die schon länger zusammengewachsen sind.

    Wenn das anders wäre, würden viel mehr Assistent HCs zu Headcoaches werden und nicht Coordinators. Die Realität sieht aber komplett anders aus.

    Genau das würde mich im aktuellen Fall mit Kingsbury und Scheelhaase interessieren.

    Wenn die Rams nächstes Jahr wieder ein Top-Team sind und weit kommen, vll. sogar in den Superbowl, dann werden meiner Ansicht nach in erster Linie ein Scheelhaase (OC) und Shula (DC) davon profitieren und weniger ein Kingsbury (AHC), weil in der Regel das immer so ist und das sagt für mich auch was über den Status und die Hierarchie dieser Posten aus.

    Wobei ich mir fast sicher bin, dass Kingsbury nochmal eine Chance als HC bekommen wird. Man hatte ja jetzt schon damit gerechnet, dass er eine HC-Stelle bekommen wird. Kann gut sein, dass es dann nach nächster Saison ist, aber das liegt eher an seinem Status generell in der Liga, unabhängig von dem was er bei den Rams macht und machen darf.

    Im Prinzip hast Du Recht. Aber das ist sehr theoretisch und noch nie vorgekommen. Die erste Tag kostet das Durchschnittsgehalt der höchsten 5 Gehälter auf der eigenen Position (oder 120 % des Vorjahresgehalts). Schon aktuell läge die erste Franchise Tag für einen CB bei ungefähr 21 Mio. Bei der zweiten Anwendung steigt das Gehalt um mindestens 20 %. Beim dritten Mal wären es noch einmal mindestens 44 % mehr, alternativ der Durchschnitt der fünf höchsten Gehälter in der gesamten NFL - also in der Praxis der Schnitt der 5 teuersten QBs. Da reden wir noch nicht über den Ärger um Holdouts etc.

    Drei Tags gab es historisch schon (Walter Jones/Seahawks; Orlando Pace/Rams), aber nicht mehr, seitdem die Regeländerung die Kosten so in die Höhe getrieben hat.

    Zwei Tags gab es für die QBs Kirk Cousins (2016/17) und Dak Prescott (2020/21, allerdings mit direkter Vertragsverlängerung), WR Tee Higgins (2024/25), Chris Godwin (2021/22, aber ebenfalls mit direkter Vertragsverlängerung), OT Cam Robinson (2021/22), OG Brandon Scherff (2020/21), DE DeMarcus Lawrence (2018/19) und RB LeVeon Bell (2017/18, allerdings mit Holdout für die gesamte 2018er-Saison). In früheren Zeiten gab es punktuell zwei Tags, um die Verhandlungen zu strecken.

    Praktisch halte ich eine Franchise Tag für realistisch umsetzbar, zwei für möglich, aber extrem unwahrscheinlich, drei für ausgeschlossen.

    Das ist mir natürlich schon klar. Ich hätte auch einfach sagen können, die können ihm einen Franchise Tag geben nach der nächsten Saison und damit hätte es sich schon erledigt mit der angeblichen schwachen Position der Chiefs. Die Erwähnung, dass es theoretisch 3x möglich ist, war zu Informationszwecken.

    Ein Firstrounder ist der absolut erwartbare Preis für einen 25-Jährigen top CB.

    Dennoch glaube ich nicht, dass ein CB mit einem 1-Jahres-Vertrag für eine andere Mannschaft einen 1st rounder wert ist (ich lasse mich gerne eines anderen belehren). Klar kann man einen längeren Vertrag draus machen, aber dass die Chiefs in einer überragenden Verhandlungsposition sind (der Vertrag läuft (erst mal) nächstes Jahr aus), sehe ich nicht.

    Die Chiefs bräuchten nicht mal verhandeln um McDuffie länger zu behalten, denn man kann dem Spieler auch einen Franchise Tag geben. Das sogar 3x, also könnte man ihn bis zu 4 weitere Jahre binden.

    Das McDuffie noch in seinem Rookie-Vertrag ist und das aufnehmende Team einen eigenen neuen Vertrag aushandeln kann, macht die Situation ja eher noch attraktiver.

    Firstrounder für einen CB der Klasse McDuffie der 25 Jahre alt ist, würde ich als Standardpreis einordnen.

    Es gibt ja aktuell Gerüchte/Spekulationen/Diskussionen ob die Chiefs evtl. Trent McDuffie traden könnten.

    Ich muss sagen, ich bin da komplett offen. Auch aufgrund der Cap-Situation würde ich es nachvollziehen, falls die Chiefs so einen Move machen würden.

    Die Chiefs haben in der Vergangenheit einen Tyreek Hill oder auch einen L'Jarius Sneed weggetradet, jetzt könnte es bei McDuffie auch der Fall sein.

    Es müsste natürlich schon ein Firstrounder sein. Es gibt schon Gerüchte, u.a. die Rams, die für ein vermeintlich letztes Jahr in der Konstellation mit einem Stafford und Adams nochmal voll All In gehen möchten und vor allem im Backfield verlässliche Verstärkung benötigen, da wäre natürlich ein McDuffie perfekt.

    Ich fand es unterirdisch. Aber ich bin schön älter und bestimmt nicht mehr die Zielgruppe.

    Ich frage mich, ob es für sowas überhaupt eine Zielgruppe gibt?

    Das ist für mich so wie wenn jemand sagen würde, den eigenen Kopf gegen eine Betonmauern hämmern ist nicht meine Zielgruppe, ich bin schon aus dem Alter raus. :mrgreen:

    Dieses rumgeiere über ... würde dies und jenes Team hier stehen ist doch sinnfrei. Hier spielen zwei Teams im Superbowl die sich das für die Saison dann auch verdient haben.

    Zur Wahrheit gehört halt nunmal auch, dass die Patriots eine unfassbar schwache Gegnerschaft in der Regular Season hatten, das zeigen auch alle Statistiken dazu auf. In den POs dann die Chargers ohne Oline, desolater Stroud und gegen die Broncos gegen den Backup-QB.

    Ich mag Vrabel und Maye, super was sie geleistet haben. Sie sind aber offensiv völlig überfordert. Das darf und sollte man auch so benennen dürfen.

    Finde es irgendwie nicht sehr gut wie beide Teams hier zum Teil diskreditiert werden...

    :madness

    Ich wüsste jetzt nicht wo die Seahawks hier diskreditiert werden? Eher bekommen die Patriots für diese desolate Vorstellung zurecht Kritik ab. So viel muss doch erlaubt sein. Warum darf man sowas nicht äußern? Muss immer alles lieb und schmerzfrei sein?

    Stafford, Nacua, Adams + ein HC der weiß wie man 3 TEs sinnvoll einsetzt.

    Die Rams Off ist das Maß aller Dinge in der NFL

    Naja, würden die Bills hier stehen, würden die wahrscheinlich auch den Ball bewegen können. Die Rams-Offense ist nicht das einzige NFL-Team mit guter Offense bzw. der individuellen Qualität. Das ist schon extrem schwach von den Patriots. Sehr enttäuschendes Spiel bisher, etwas mehr hätte man schon erwarten können.

    Sorry aber das kann es so nicht sein. Klar ist die Seahawks-Defense stark, aber die Rams haben gegen sie den Ball gut bewegen können und auch gut gepunktet. Ich erwarte jetzt nicht, dass die Patriots exakt gleich gut sein müssen wie die Rams, aber vom AFC-Champion kann ich mehr erwarten als dieser desolate Auftritt. Das ist einfach nichts und das hat nicht nur was mit der Defense der Seahawks zu tun.