Da mag in Bezug auf die konkreten Beispiele etwas dran sein, aber das geht am Kern meines Arguments vorbei: Wer in einem meritokratischen System auf dem Level x landet, war in der Regel nach Einschätzung von Fachleuten auf dem Level x-1 deutlich überdurchschnittlich gut. Selbst wenn man unterstellt, dass er auf dem Level x dann nicht mehr überdurchschnittlich gut, möglicherweise sogar ein totaler Versager ist, bleibt seine Kompetenz auf dem Leven x-1 unangetastet. Ob das am Ende der Sachbearbeiter, die Sekretärin oder der Coach ist, spielt dann keine Rolle. Lediglich aus psychologischen Gründen passiert es fast nie, dass jemand dann innerhalb der gleichen Organisation wieder auf seinen alten Posten degradiert wird - man übernimmt den Posten dann typischerweise anderswo.
Was Fans dazu meinen, ist m. E. völlig belanglos.
Lediglich nebenbei: Erfolglosigkeit ist lediglich ein Indiz, aber kein Beweis dafür, dass man es nicht kann - und für Erfolg gilt das Umgekehrte natürlich genauso. Das gilt insbesondere auch für Coaching. Man benötigt auch einfach das nötige Glück, die richtigen Umstände etc.
1. Hat Eberflus nach dem er auf dem Level x gescheitert ist, auch auf dem Level x-1 versagt. So schaut die Realität bei seiner letzten Station aus. Da wo er mal "überdurchschnittlich" war, liegt 3 Stationen in der Vergangenheit. Ergo ist seine Kompetenz auf dem Level x-1 eben nicht unangetastet. Entsprechend passt meiner Ansicht nach auch hier deine Einordnung zu der Personalie nicht.
2. Die Meinung und Einordnung von "Fans" (wurde ja von Usern hier gesprochen) die jedes Spiel verfolgen und nochmals einen anderen Einblick und Wissen haben als Zuschauer die diesen Aufwand und diese Zeit nicht in das Team investieren, als "völlig belanglos" hinzustellen, halte ich für ziemlich fragwürdig.