Beiträge von DonFranco

    Auch von dort:

    zweiten Quartal stark einbrechen: um 35 Prozent. Im Gesamtjahr 2022 werde die Wirtschaft um 7 Prozent schrumpfen


    Das verstehe ich irgendwie nicht… vielleicht hab ich da auch einen Fehler im Kopf… aber das würde doch bedeuten, dass entweder das erste Quartal sehr sehr gut lief, oder das bereits im dritten Quartal wieder ein Plus steht, um das Minus vom zweiten auszugleichen

    Da ja immer mit dem Vorjahreszeitraum verglichen wird, kann Q2 allgemein ein schlechteres Quartal sein, dann wäre der Einfluss von 35 % auf die Gesamtleistung auch nicht so groß. Wenn Q2 z.b. nur 20 % der Jahreswirtschaftsleistung ausmacht, sind 35 % ein Verlust auf das gesamte Jahr von 7 %.

    Darfst Du jemanden, der mit 50 km/h auf der linken Spur der Autobahn fährt, abdrängen? Oder rechts überholen? Tipp: Die Antwort ist die selbe :tongue2:

    Es hindert Dich allerdings niemand daran, denjenigen (ganz höflich natürlich :mrgreen: ) auf seinen Fehler aufmerksam zu machen und ihn darum zu bitten, umzudrehen :wink2:

    Problem hier ist: Was kann er denn machen, ohne gegen die Regeln zu verstoßen? Hat er Platz zur Seite und kann ausweichen oder ist es so eng und er kann nich


    Und zum Rechts Überholen, irgendwann sind wir, wenn er 50 fährt, bei § 7 Abs. 2 StVO angekommen. Dann dürfen wir vorbei. Wobei § 7 Abs. 2a StVO dürfte bei 50 schon greifen, also darf man rechts überholen. :xywave: Nicht zu extreme Beispiele bilden, geht manchmal schief ;)

    Ich vermute, dass, egal wie der Status der Ukraine sein wird, die Sanktionen aufrecht erhalten bleiben so lange Putin Präsident ist.
    Die werden erst zurückgenommen, wenn Putin mal in Den Haag vorbeischaut.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Westen mit dem Mörder in Zukunft verhandelt.

    Wenn seine einzige Option ein Prozess in Den Haag(mit sicherem Ausgang) wäre, warum sollte er dann nicht alles tun um bis zum Ende dort zu bleiben wo er ist ob rational oder irrational?

    Was ist die Alternative? Den amtierenden MP zwingen, bis zum Ende der Amtszeit durchzuregieren? Oder sofortige Neuwahlen. Letzteres macht aber nicht wirklich Sinn, weil das Volk ja nunmal das Parlament und nicht den MP wählt.


    Im übrigen bin ich über jeden Ministerpräsidenten dankbar, der aus dem Amt verschwindet. Die ganze Bande hat in der Pandemie einen lausigen Job gemacht und gezeigt, dass sie nicht geeignet sind, in Krisenzeiten Verantwortung zu tragen.

    Naja in aller Regel hat der Ministerpräsident vor der Wahl gewusst, wie lang die Legislaturperiode ist.


    Im übrigen gibt es auch Bundesländer, wo ein Landrat zumindest für 2 Legislaturperioden zur Verfügung stehen muss um seine Pensionsansprüche zu erhalten. (Bei Abwahl natürlich auch bereits nach einer) Denke diese Regelung würde auch auf anderen Ebenen durchaus Positiv aufgenommen werden. Wobei wir hier ja auch wieder den Unterschied der direkten Wahl haben.


    Wie gesagt, demokratische Legitimation steht auch nicht zur Debatte.

    Der muss ja auch erstmal vom Landtag gewählt werden. Einfach eingesetzt wird der ja nun auch nicht.

    Das er lückenlose demokratische Legitimation hat ist zweifellos und vollkommen klar. Nur war er bei der Wahlentscheidung nunmal nicht angekündigt.


    Eingesetzt ist hier auch als rhetorische Übertreibung zu verstehen.

    mir fallen aber spontan wenige Kriege ein die China angefangen hat.
    Bin öfter in China (vor Corona) und die Chinesen machen das bisher eigentlich immer ohne Krieg, z.B. investieren in Afrika usw. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass China ernsthaft plant irgendwo einzumarschieren.

    Tibet?

    Das ist mir schon klar, aber das setzt voraus, dass Putin Empathie empfindet und vernünftig ist - was ich irgendwie bezweifele.

    Setzt das nicht nur voraus, dass er auch weiter leben will?


    Immerhin zieht er eine ganze Show auf um den Angriff zumindest im Inland zu Begründen. Zusammenhänge und Strategien versteht er also durchaus. Das ganze bringt doch nichts, wenn am Ende nichts mehr übrig ist. Problematisch wird es nur, wenn man Ihn in die Enge drängen sollte und er dann sagt: Wenn ich nicht, dann halt keiner.

    Wenn ich es nicht als Gerücht gekennzeichnet hätte, ok. Aber so?


    Ich denke, es ist wichtig, sich über mögliche Szenarien, die eintreten könnten, Gedanken zu machen.

    Bin da ganz bei dir, Gerüchte und Vermutungen sollten geäußert werden. Wichtig ist nur die Kennzeichnung. Immerhin wird hier bei möglichen Szenarien ja auch immer im Trüben gefischt.

    Jetzt macht nicht nur die Titanic, sondern sogar der Postillion Satire? Unerhört!


    Seid mir nicht böse, aber wer Satire nicht versteht oder nicht damit umgehen kann, sollte diese Quellen einfach meiden.

    Bin ganz bei dir, es ist einfach unerhört wenn man Scheiße kritisiert. Satire darf schließlich alles.


    Wer Satire findet, darf sie behalten.


    Wobei ich zugebe, den Postillion finde ich hier noch im Rahmen, die Titanic einfach extrem unpassend.

    Die Soviets sind schon so nah, einer sitzt zwei Büros weiter und ein anderer teilt sich mit mir die WG. Kann sich also nur noch um Minuten handeln, bis ich meine Unabhängigkeit erkläre. :cards


    Das hier wäre übrigens meine diplomatische Lösung, wir bieten einfach was von uns an, wäre eh kein Verlust:


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    Über manch ach so lustigen Beiträge möchte man einfach nur kotzen.

    Hoffen tu ich das auch, dran glauben aber nicht (mehr). Diplomatie setzt die Bereitschaft aller Beteiligten dazu voraus, und die sehe ich nicht.

    Ich würde Dir ja zu gern in aller Entschiedenheit widersprechen; vor allem beim letzten Punkt. Nur leider kann ich das nicht. Wenn Europa jetzt immer noch nicht begriffen hat, dass es sich in die Lage versetzen muss, notfalls auch ohne US-amerikanische Unterstützung Stalin Putin militärisch die Stirn bieten zu können, dann wird irgendwann auf den Champs-Élysées Kasatschok getanzt.

    Wie zynisch ist dass denn, im Moment gerade vom Kasatschok auf dem Champs-Élysées zu reden?


    Ich verstehe was du meinst, aber da der Tanz aus dem Gebiet der (heutigen) Ostukraine kommt, wird das schon komisch.

    Das habe ich nicht gesagt. Ich habe die Erklärung nur so kurz wie möglich gehalten um den Kern der Aussage nicht weiter aufdröseln zu müssen. Aber wir können gern fragen: Haben wir Lake Placid und Whistler Mountains nur deshalb im Weltcupplan, weil das so nachhaltig ist?


    Ich bin da überrascht, dass gerade du kein Problem damit hast, obwohl dich das Thema Klimawandel doch auch sehr beschäftigt, doch nur ist es dir zu engstirnig. :madness

    Evtl weil auch Nordamerikaner zuhause trainieren wollen. Bzw Nordamerikaner auch mal als Zuschauer beim Weltcup dabei sein können.

    Ich verstehe gar nicht, dass das nicht nachvollziehbar ist? :paelzer:


    Die aus ca 25% vom gesamten Sportlerfeld bestehenden amerikanischen und asiatischen Rodler und Bobfahrer fliegen sich und ihr Equipment zum Saisonanfang zu den 75% Europäern um alle gemeinsam in ganz Europa verteilt die Weltcups zu bestreiten. Nach der Saison fliegen alle 25% der Asiaten und Amerikaner mit all ihrem Zeug wieder zurück in ihre Heimat.


    Im Zuge der Nachhaltigkeit fliegen nun aber 100% der Rodler mit ihrem Zeug zusätzlich nach China und auch wieder zurück nach Europa (bis auf die wenigen Asiaten).

    Wie sieht es für dich in anderen Sportarten mit ähnlichen Veranstaltungen aus. Z.b. Shorttrack nur in Asien?


    Das ist jetzt aber auch der Spezialfall der Rodel/Wintersport-Weltcups in der aktuellen Konstellation. In deinem Argument, das es jedem offen steht sich zu qualifizieren fahren jetzt aber ca 60% der Weltbevölkerung zu nicht ganz 10%. Wenn man jetzt noch nicht nur den Sportler, sondern auch den Zuschauer sieht, ist es wohl ökologischer 50 Menschen plus Material um die Welt zu transportieren als hunderte Zuschauer.

    Wir haben also heute gelernt, dass die Ukraine mit der russischen Invasion leben muss, weil sie sich Russland nicht freiwillig unterwirft.

    Ich dachte wir haben gelernt, dass die Ukraine frei ist.


    Ich glaube du verstehst mich falsch. Die Invasion durch Russland ist ohne Zweifel ein völkerrechtswidriger Akt. Sowohl die Ukraine darf sich wehren, als auch Partner und vermutlich sogar jegliches UN-Mitglied eingreifen.

    Aus meiner Sicht haben wir lediglich gelernt, dass dieses Verhalten Konsequenzen herausbeschwören wird. Ob diese legitim sind oder nicht hat nichts damit zu tun dass es sie geben wird, genau aus diesem Grund sollten Sie bei einer Entscheidung bedacht werden und nicht als "egal" aus den Überlegungen herausgenommen werden.

    Du weichst aus.

    Da ich an 2 Stellen von Konsequenzen Spreche ist deine Frage nicht ganz klar gewesen, aber hier:


    Europa und die USA: Die angekündigten Sanktionen.

    Russland: Wir wollen nicht, dass Ihr euren Einfluss nach Osten ausdehnt, also versuchen wir das zu verhindern, indem wir unser Gebiet nach Westen ausdehen.


    Sollte es um die Frage nach dem "Was geht den Westen die Ukraine an" war es eine hypothetische Russische Position. Welche sich in der Argumentation auf "unverbindliche völkerrechtliche Konstrukte" gründen würde.

    Wenn Burkina Faso also eine Partnerschaft mit der EU anstrebt, wird es Sache der EU wenn Mali dort als Aggressor fungiert?


    Aus meiner Sicht ist es Sache der EU, weil es in unmittelbarer Nähe stattfindet, weil wir es (richtigerweise) dazu machen und entsprechende Beziehungen zur Ukraine haben, nicht weil die Ukraine es gerne möchte.

    Könntest du bitte mal erläutern, was genau du mit "Konsequenzen ziehen" meinst. Es kommt angesichts der aktuellen Situation etwas merkwürdig rüber.

    Wir bewegen uns Weg vom Thema. Grundsätzlich geht es um die beiden Zitate.

    a) ich glaub wir sind uns alle einig, das Russland der Aggressor in dieser Krise ist. ABER Russland warnt schon seit Jahrzehnten, dass es eigene Interessen hat und wenn sie diese als gefährdet ansehen, werden sie dementsprechend Maßnahmen setzen. Die EU & NATO Osterweiterung hat Russland überhaupt nicht geschmeckt. Vor allem weil die NATO dann doch sehr unter dem Einfluss der Amerikaner sehen. Und dass den Russen das nicht schmeckt, wenn der Reihe nach Länder vor der Haustür sich zum Westen und zur EU & tw. Nato bekennen, ist auch logisch. Dass Putin jetzt - natürlich perfekt getimt, das muss man ihm lassen - die stark unterlegene Militärsituation in Europa sowie die mangelnde Bereitschaft der USA, nach den letzten Auslands-Kriegs-Fiaskos im Nahen Osten auch noch in der Ukraine den "Sheriff" zu spielen, versucht für territoriale Rückeroberungen auszunützen, ist nicht überraschend. Vor allem mit der Abhängigkeit von Europa von russischen Rohstoffen in Hinterhand, ist die heutige Invasion von Donezk usw. zwar ein klarer UN-Vertragsbruch, aber taktisch genial.


    Sollte aber egal sein, da jedes Land seine Bündnisse frei wählen kann. Ob das Russland passt oder nicht! Die ehemalige Ostblockländer streben/ strebten die NATO/EU-Mitgliedschaft an, weil sie Angst vor Russland haben. Da sollte man nicht so naiv sein und das russische Argument kaufen, dass diese sich vom Westen bedroht fühlen.

    Das es eben nicht so einfach ist mit "jeder kann frei wählen". Sondern eben auf jede Entscheidung reagiert wird. Zudem habe ich nicht behauptet, dass es den Westen nichts angeht, sondern dass Russland aus dem Grundsatz "jeder kann frei wählen".


    Zu deinen Einwürfen, wir wollen jetzt hoffentlich nicht zu tief ins Völkerrecht einsteigen, aber das Budapester Memorandum wird allgemein eher als Absichtserklärung denn Verbindlich angesehen. Der Status der OSZE ist zumindest umstritten, was Russland im Zweifel zumindest Argumentativ vorbringen würde. Menschenrechte sind ein zusätzliches Problem, allerdings gerade bei Russland auch nicht auf das Feld Ukraine - Russland beschränkt.


    Zur Klarstellung, wir sind uns denke ich Einig, dass der Westen hier reagieren muss. Aber "freie Bündniswahl" und "Ukraine sofort in die NATO" sind aus meiner Sicht zu einfache Argumente.

    Vermutlich, dass kann man dann über sehr vieles sagen.
    Am Ende will der Mensch aber Brot und Spiele.

    Bin da ganz bei dir, deshalb habe ich auch mit mehreren Kontinenten kein Problem und sehe ein sinnvolle Planung als wichtig an.


    Bestes Beispiel wie man es nicht machen sollte ist die Formel 1, die von Saudi-Arabien nach Australien, dann von Imola nach Miami, zurück nach Spanien, Monaco und Aserbaidschan um dann Über Canada nach Silverstone zu jetten.

    Wie hier schon erwähnt, das Thema Nachhaltigkeit ging in die Richtung, dass das Ding überhaupt noch verwendet wird.


    Vielleicht wärs ökologisch auch besser wenn man das Ding verfallen lässt, aber wirtschaftlich wird man auch diese Sportarten immer mehr globalisieren wollen.

    Wobei in der Endkonsequenz ökologisch das beste wäre, gar keine solchen Veranstaltungen mehr abzuhalten oder max. an einem Ort.

    Diese Sichtweise könnte man mMn nur akzeptieren, wenn alles östlich der Oder-Neiße-Grenze das direkte Einflussgebiet Russlands wäre, das ist es aber nicht!

    Russland ist in deiner Rechnung für mich ein unbeteiligter Dritter. Dass Russland mit Konsequenzen droht, macht die Sache doch nicht besser.

    Es schließen sich unabhängige Staaten einem Verteidigungsbündnis an, weil sie sich bedroht fühlen.


    Wieso sollte man dann das Land, von dem sich diese Staaten bedroht fühlen und das in der Vergangenheit als Besatzer und Unterdrücker aufgetreten ist, bei solchen Entscheidungen berücksichtigen?

    Musst du nicht, du kannst deine Entscheidung völlig unabhängig von Russland treffen. Da sind wir uns auch absolut einig.


    Einzig behaupte ich, dass du mit den Konsequenzen einer Entscheidung leben musst und es Russland grundsätzlich frei steht, aus deinem Verhalten seine Konsequenzen zu ziehen. Übrigens könnte Russland genauso (zirkelschlüssig) argumentieren, dass es sich hierbei um eine Angelegenheit zwischen Russland und der Ukraine handelt. Warum sollte also die USA und Europa Konsequenzen ziehen?


    Berücksichtigen sollte man das Land, weil deine Entscheidung eben globale Auswirkungen hat und diese nicht nur das Verhältnis von dir zu deinem Bündnispartner betreffen, sondern auch zu Dritten mit diesem Land und/oder zu dir in Beziehung stehenden Ländern.

    Unter ökologischen Gesichtspunkten für mich überhaupt nicht. Daher komme ich mir ja auch so veralbert vor, wenn man es mit Nachhaltigkeit begrünt, dass man nun einen Weltcup in Zentralchina austrägt.

    Wo ist denn ökologisch der Unterschied, ob 50 Asiatische Sportler mit Sportgerät nach Europa, oder 50 Europäische Sportler mit Sportgerät nach Asien Reisen? Dürfen die dann alle ein halbes Jahr nicht nach Hause?

    Sollte aber egal sein, da jedes Land seine Bündnisse frei wählen kann. Ob das Russland passt oder nicht! Die ehemalige Ostblockländer streben/ strebten die NATO/EU-Mitgliedschaft an, weil sie Angst vor Russland haben. Da sollte man nicht so naiv sein und das russische Argument kaufen, dass diese sich vom Westen bedroht fühlen.

    Aber ist ein Bündnis nicht immer (mindestens) zweiseitig? Die NATO kann also auch Ihre Bündnispartner frei wählen. Genauso ist Russland (in diesem Sinne) ein freies Land und kann Außenpolitisch sagen: Wenn du XYZ machst, wird das Konsequenzen haben. Insofern ist das Problem schon komplexer als "jedes Land kann frei wählen". Denn a) gehören dazu immer noch 2 und b) bedeutet Freiheit nicht Freiheit von Konsequenzen. Daher ist mMn "sollte egal sein" kein valides Argument, bzw. sinnvoller Entscheidungsgrund.