Nicht böse gemeint, aber nach meiner Logik spart ihr durch den Verkauf der CO2-Emissionen im Prinzip nichts mehr ein und die die nichts einsparen tun so als täten sie es doch. Hilft doch eigentlich nicht wirklich weiter oder mache ich da einen Denkfehler?
Dazu mal zwei Dinge, zum einen ist es so das die Unternehmen die mehr CO2 ausstoßen als sie dürften 600€ pro Tonne CO2 Strafe zahlen. Um da rauszukommen können sie nun Zertifikate dazukaufen wie eben die THG Quoten die man als Fahrer für sein Auto verkaufen kann. Letztes Jahr gab es nun gerne mal 400€ und dieses Jahr habe ich 320€ bekommen, der Händler behält noch eine Marge ein und verkauft weiter an die Industrie. Das heißt das es für die Industrie nicht Kostenneutral ist und man eben mit dem Quotenankauf nur die Differenz zur 600€ Strafzahlung einspart. Im Grunde ist das aber ein guter Deal, denn die Quote dient als Anreiz für die Umstellung auf E-Mobilität und somit fördert die CO2 emittierende Industrie die sauberere E-Mobilität anstatt einfach Stumpf Strafen zu zahlen.
Punkt zwei ist, wenn die Quoten nicht verkauft werden, hat der Staat per Gesetz die Option die Quoten einfach selber zu verkaufen und das Geld in die Staatskasse fließen zu lassen. Es kann also sein das ich die Idee des Quotenhandels schlecht finde und deshalb nicht verkaufe, aber dann der Staat meine Quote verkauft und ich so nichtmal das Geld bekomme. Außerdem muss man sehen das die E-Auto Quoten ja nur ein Teil des Handels sind. Die Industrie hat auch die Möglichkeit Quoten von Ölraffinierien oder aus der Gaswirtschaft zu kaufen, wenn die Ihre Anlagen modernisieren und so CO2 einsparen und da ist es mir ehrlich gesagt lieber das Geld fließt in die Elektroautoförderung als in Raffinerien.