QBs mit Rookie-Vertrag vs QBs mit Top-Verträgen

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    • QBs mit Rookie-Vertrag vs QBs mit Top-Verträgen

      Grund zum Diskussionsanstoß ist ein Artikel, den ich ganz schlüssig fand, auf ESPN.

      Zusammenfassung: Früh gedraftete QBs mit Rookievertrag sind nützlicher für das Team, weil mit dem geringen Cap-Hit kann man zusätzlich noch andere Topspieler holen. QBs mit Topverträgen wie Flacco, Dalton, Tannehill, Carr, Wilson, Kaepernick (als der noch Vertrag hatte) blockieren viel Geld. Ausnahme hierbei Brady, aber der ist ja auch sonst immer ein Sonderfall, wobei die Patriots laut Artikel auch ein wenig ausgedünnt wirken.
      Platzhalter
    • Vom Prinzip her ist das nicht falsch. Ein frisch gedrafteter Nr. 1 Rookie QB kostet nur ein Drittel eines fertigen QB. Allerdings sind die meisten QBs in ihrem ersten Jahr noch lange nicht soweit konstant Leistungen abzurufen, wie es ein gestandener QB kann. Außerdem weiß man bei einem Veteran, was man da an Leisutng erwarten kann, während ein Nummer 1 Pick noch lange keine Garantie für einen Top QB ist.
    • Man sieht das ja an den Rams: Früher hat ein First Overall dir ein Riesen-Loch ins Budget gehauen - und zwar für Jahre, heute spart man damit im Vergleich zu einem Veteran QB eine Menge Kohle. Und das kann man dann wunderbar nützen, um jede Menge Playmaker per Free Agency an Land zu ziehen. Bei den Eagles hat ähnliches zum großen Wurf verholfen. Die Chiefs sind mit Mahomes auf einem ähnlichen Weg, werden wohl nächstes Jahr dann groß aufladen, wenn es nicht schon dieses Jahr zum Triumph langt.

      Das Risiko ist dementsprechend sehr überschaubar geworden und mittlerweile spricht viel mehr für den Draft eines QBs in den ersten Runden (sofern das Talent vorhanden ist), während man andere Positionen besser per Free Agency füllt.
      "Jason Witten is the standard as a person and as a football player" (Jason Garrett)
    • Dazu haben die Teams das Problem das mittelklassige QBs überbezahlt sind und man deshalb nicht das Geld für andere Positionen ausgeben kann. Aber das große Problem ist das man erst mal einen Rookie finden muss, der die entsprechende Leistung bringt. Ein gutes erstes Jahr heißt ja nicht das es so weiter geht.
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)
    • Ausbeener schrieb:

      Dazu haben die Teams das Problem das mittelklassige QBs überbezahlt sind und man deshalb nicht das Geld für andere Positionen ausgeben kann. Aber das große Problem ist das man erst mal einen Rookie finden muss, der die entsprechende Leistung bringt. Ein gutes erstes Jahr heißt ja nicht das es so weiter geht.
      Sehe ich genauso, die Möglichkeit dafür besteht durch den Rookie CBA, aber es müssen viele Faktoren zusammenpassen dass ein Rookie/junger QB erfolgreich ist, einige die er selbst beeinflussen kann und die meisten die von außen beeinflusst werden wie zb.: passt der Coaching-Staff, ist die O-Line brauchbar, Laufspiel und WR vorhanden, hat der Coachingstaff noch Zeit oder sitz der schon am Hotseat, liefert die Defense ab, wollen Top-FAs zu deinem Team kommen usw.

      Aus den paar Beispielen kann ich keine allgemein gültige Regel erkennen, für jeden Wentz, Bortels oder Goff gibt es zumindest einen Kizer, Lynch, Manziel, Hackenberg usw.

      Und das angesprochene Beispiel im Artikel dass McVay nach 4 Jahren Goff tradet um wieder das ganze mit dem nächsten Rookie-QB fortzusetzen ist eine nette Gedankenspielerei, nur werden dir die Fans und die Schreiberlinge ordentlich die Rute ins Fensterstellen wenn du dass Face der neuen Franchise loswerden willst, geschweige denn ist die Wahrscheinlichkeit dass der Rookie einschlägt unter 50%, siehe Auflistung darüber.
      GO Irish!
    • Rupi#57 schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Dazu haben die Teams das Problem das mittelklassige QBs überbezahlt sind und man deshalb nicht das Geld für andere Positionen ausgeben kann. Aber das große Problem ist das man erst mal einen Rookie finden muss, der die entsprechende Leistung bringt. Ein gutes erstes Jahr heißt ja nicht das es so weiter geht.
      Und das angesprochene Beispiel im Artikel dass McVay nach 4 Jahren Goff tradet um wieder das ganze mit dem nächsten Rookie-QB fortzusetzen ist eine nette Gedankenspielerei, nur werden dir die Fans und die Schreiberlinge ordentlich die Rute ins Fensterstellen wenn du dass Face der neuen Franchise loswerden willst, geschweige denn ist die Wahrscheinlichkeit dass der Rookie einschlägt unter 50%, siehe Auflistung darüber.
      Mach aus QB einen DE und dann hast du das was Gruden In Oakland gemacht hat. Erstmal nicht so gut rausgekommen.
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
    • aikman schrieb:


      Das Risiko ist dementsprechend sehr überschaubar geworden und mittlerweile spricht viel mehr für den Draft eines QBs in den ersten Runden (sofern das Talent vorhanden ist), während man andere Positionen besser per Free Agency füllt.
      Was hat denn das Risiko „überschaubar“ gemacht? Einzig der schon erwähnte Rookie-Cap. Ansonsten hast du weiterhin eine eher überschaubare Chance beim Draft das „Gewinnerlos“ zu ziehen - oder siehst du da andere Entwicklungen?
      RAIDER NATION - the team’s roots might be in Oakland, but this is California’s NFL team.
    • Rupi#57 schrieb:

      Ausbeener schrieb:

      Dazu haben die Teams das Problem das mittelklassige QBs überbezahlt sind und man deshalb nicht das Geld für andere Positionen ausgeben kann. Aber das große Problem ist das man erst mal einen Rookie finden muss, der die entsprechende Leistung bringt. Ein gutes erstes Jahr heißt ja nicht das es so weiter geht.
      Und das angesprochene Beispiel im Artikel dass McVay nach 4 Jahren Goff tradet um wieder das ganze mit dem nächsten Rookie-QB fortzusetzen ist eine nette Gedankenspielerei, nur werden dir die Fans und die Schreiberlinge ordentlich die Rute ins Fensterstellen wenn du dass Face der neuen Franchise loswerden willst, geschweige denn ist die Wahrscheinlichkeit dass der Rookie einschlägt unter 50%, siehe Auflistung darüber.
      Ja, ein echt netter Gedanke mot einem neurn billigen QB weiter zu machen und für Goff etliche 1st + 2nd zu bekommen. Aber viel zu risikoreich.
    • trosty schrieb:

      aikman schrieb:

      Das Risiko ist dementsprechend sehr überschaubar geworden und mittlerweile spricht viel mehr für den Draft eines QBs in den ersten Runden (sofern das Talent vorhanden ist), während man andere Positionen besser per Free Agency füllt.
      Was hat denn das Risiko „überschaubar“ gemacht? Einzig der schon erwähnte Rookie-Cap. Ansonsten hast du weiterhin eine eher überschaubare Chance beim Draft das „Gewinnerlos“ zu ziehen - oder siehst du da andere Entwicklungen?
      Genau diese Rookie-Cap ist der gewaltige Unterschied. Das Wort 'einzig' finde ich da die falsche Wahl. Entscheidend wäre das richtige Wort.
      "Jason Witten is the standard as a person and as a football player" (Jason Garrett)
    • Für mich wäre eher die Lösung das die Durchschnitts QBs weniger verdienen. Dann kann man das Team darum herum besser machen und dann passt es wieder. Aber mir ist klar das das schwierig durchzusetzen ist
      „Das offizielle Bewerbungspapier für die WM, das Bid-Buch an die Fifa, umfasste 1212 Seiten. Ich kann Ihnen sagen: Ich habe keine einzige davon gelesen. Ich habe das nur getragen, das war schwer genug.“

      Franz Beckenbauer im „Sky“-Interview über die Bewerbung für die WM 2006. (dpa)